Leben auf der Sonneninsel

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Fr März 04, 2016 5:19 pm

Vielleicht denkt ihr, dass es jetzt so normal weitergeht wie bei den letzten Berichten. Ich berichte von Schulfreunden und so weiter. Aber nein. Zu erst einmal wurde ich am Dienstag befördert, zum Öko-Guru und war sehr stolz darauf.

Ich erhielt einen Bonus von 20.994 Simoleons und musste ab jetzt nur noch mittwochs arbeiten und erhielt dafür 10.497 Simoleons. Davon konnte ich mehr als gut leben. Kurz darauf, wie ihr seht regnet es, wurde ich doch tatsächlich vom Blitz getroffen!

Was wiederum dazu führte, dass ich ziemlich dringend aufs Klo musste und ein ziemlich lustiges Bild für meine Geschwister und Eltern abgab. Ich nahm ihnen ihr Lachen nicht übel und grinste schließlich mit.

Dann eilte ich aufs Klo, duschte und zog mir meine normalen Klamotten an, zum Glück hatte es ja nur meine Arbeitskleidung getroffen und ab morgen würde ich als Öko-Guru ja doch andere tragen. Tja damit endet mein Glücks-Pechtag aber noch nicht. Denn an diesem Abend passierte mir dasselbe, was meinem Bruder Adam passiert war. Ich sah durchs Teleskop als ich plötzlich ein gleißendes Licht wahrnahm und dann spürte ich einen enormen Sog.

Ich versuchte mich mit aller Macht festzuhalten und rief nach meiner Familie, doch schließlich wurde der Sog zu stark und ich wurde nach oben gezogen. Was dann passierte weiß ich nicht mehr, meine Eltern erzählten nur, wie sie sich Sorgen gemacht hatten (und ich hatte meine Geschwister gebeten, keinen Teeniequatsch oder riskante Dinge zu tun um meinen Eltern Sorgen zu ersparen und nun war ich selbst der Auslöser ihrer Sorgen) und wie sie plötzlich ein Ufo herfliegen sahen. Sofort seien sie alle nach draußen gerannt…

Und hätte so meine doch recht unsanfte Landung miterlebt.

Anders wie bei meinem Missgeschick mit dem Blitz, hat aber dieses Mal keiner über mich gelacht, sondern ich wurde von allen fest umarmt und ich sah die Erleichterung in ihren Blicken. Obwohl auch Adam nichts passiert war, wusste ja doch niemand was genau in dem UFO passierte. Und nun, nachdem ich wieder da war, waren natürlich alle gespannt ob es neben Aina und Charda bald noch einen dritten Halbalien auf der Sonneninsel geben würde.

Fenchel
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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Fr März 04, 2016 5:20 pm

Die Woche endete schließlich damit, dass Mutter nun ebenfalls ihre Rente beantragte. Dank ihrer ständigen Schwangerschaften hatte sie so viele Urlaubstage gehabt, dass sie schon ewig nicht mehr wirklich arbeiten gewesen war und diese nur noch abgesessen hatte, nun also hatte sie die Rente beantragt.

Genug Geld hatten wir ja eh. Das man das jemals von uns sagen könnte, damit hatte wohl niemand gerechnet, waren wir Spirentellis doch immer für mehr Kinder als Simoleons bekannt. Doch nun ist dem nicht mehr so und ob ich nun schwanger bin oder nicht, wird man erst Ende der Woche erfahren.

(*Hier noch ein kleines Bild von Clemens in Arbeitskleidung mit einem seiner Brüder (ich glaube Adam… aber keine Ahnung), den er von der Arbeit mitgebracht hat*)

Fenchel
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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo März 14, 2016 7:02 pm

Woche 8,1
Familie Spirentelli II
Haushaltsmitglieder:
Adam Spirentelli (erwachsen),
Magdalena von Burgend (geb. Zander, erwachsen)
Charda Spirentelli (Kind, Halbalien), Tochter von Adam und Alien
Damian von Burgend (Kleinkind), Sohn von Magdalena Spirentelli und Eduard von Burgend

Adam Spirentelli:
Nachdem die Zwillinge letzte Woche aufs College gezogen waren, drehte sich bei uns nun natürlich alles um Maggies Schwangerschaft und um Damian und Charda. Ich versuchte mich vor allem um Charda viel zu kümmern, denn sie sollte durch Damian und das neue Baby nicht das Gefühl haben nun unwichtig zu sein. Immerhin war Maggie nicht ihre leibliche Mutter und wer weiß, was so ein Mädchen da denkt? Erstaunt musste ich feststellen, dass morgens ihre Hausaufgaben noch nicht gemacht waren, dass hatte ich wohl über den ganzen Stress mit Maggie und den Zwillingen völlig vergessen.

Also setzte ich mich nach dem Frühstück mit ihr hin und wir machten gemeinsam die Hausaufgaben vollends. Dann ging sie zur Schule.

Ich kümmerte mich um den Haushalt und Maggie schaute nach Damian. Dann spielte der Kleine glücklich und zufrieden mit seinem Häschen.

Diese Zeit nutzte ich nun für mein Vorhaben. Ich bat Maggie ins Schlafzimmer, ich wollte Damian nicht stören. Obwohl ich wusste, wie es um Maggies Gefühle stand, hatte ich schreckliche Angst. Denn sicher war ich mir trotz allem nicht. Ging ihr alles zu schnell?

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo März 14, 2016 7:07 pm

Ehe ich noch lange Nachdenken konnte, fiel ich vor ihr auf die Knie. Mir blieben die Worte im Halse stecken, aber Maggies Blick sagte alles. Ich räusperte mich und begann zu sagen, was mir in den Kopf kam: „Magdalena. Maggie. Wir sind füreinander bestimmt. Von Kindesbeinen an. Seit wir uns kennen. Wir haben zusammen gespielt und gelacht, viel erlebt. Wir waren zusammen, man hat versucht uns zu trennen. Wir haben zwei wundervolle Kinder bekommen. Man hat uns gezwungen, du musstest einen anderen heiraten, hast Kinder mit ihm bekommen. Doch das alles kann nichts gegen die wahre Liebe ausrichten. Und deshalb bitte ich dich hier und heute, endlich alles gut werden zu lassen, unsere Bestimmung zu erfüllen und für ewig mit mir verbunden zu sein!“

„Willst du mich heiraten?“ Sie nickte und schließlich sprang sie mir in die Arme. „Jajaja! Ich will!!!“ Ich sah kein Zögern in ihrem Blick. Ich wusste, sie würde Ludwig und Ludmilla immer vermissen, sich immer wünschen ihre beiden Kinder bei sich zu haben, aber sie würde dennoch alles in diese Ehe investieren. In Damian. Charda. Das Ungeborene! Und mich! Wir entschieden uns direkt die Ringe zu tauschen.

Ein richtiges Fest, so gern ich meine Familie oder Hein eingeladen hätte, war unmöglich. Zum einen aufgrund von Maggies fortgeschrittener Schwangerschaft wollte ich ihr das nicht zumuten. Sie war nun mal nicht mehr die Jüngste. Zum anderen wegen Eduard. Und Heinrich. Sie würden mich nie als Maggies Ehesimmann akzeptieren, sie mussten es gar nicht erst erfahren.

Nur wir beide also. In trauter Zweisamkeit. Wie sehr hatte ich mir das immer gewünscht. Und nun war es da und es fühlte sich so richtig an. So toll. Maggie und ich, für immer zusammen!

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo März 14, 2016 7:11 pm

Mittlerweile war Charda aus der Schule zurück und während Maggie etwas aß…

…kümmerte ich mich gemeinsam mit Charda direkt um die Erledigung der Hausaufgaben.

Ich ahnte das Maggie ihre Ruhe brauchte. Zu viel war in den letzten Simtagen passiert. Die Trennung von Eduard und vor allem von Ludwig und Ludmilla. Das Einziehen bei mir. Der Streit mit den Zwillingen insbesondere mit Babette. Die Geburt von Damian. Ihre neuerliche Schwangerschaft. Und jetzt die Hochzeit. Da braucht ein Sim viel Zeit zum Nachdenken. Aber ich hoffte, Maggie würde das letzte nicht bereuen, nie bereuen. Ich wollte das Beste versuchen. Charda fragte sofort warum ich einen Anzug trage. Natürlich, sie sah mich nie in einem solchen. Ich lächelte und erzählte ihr dann alles. „Wird Maggie dann jetzt auch meine Mama?“ „Nur wenn du willst, Charda. Sie kann für dich wie eine Mutter sein oder wie eine Tante. Oder wie eine Freundin. Wie du es gerne hast!“ Charda dachte eine Weile nach. „Dann hätte ich gerne eine Freundin, weil die schickt einen nicht ins Bett wenn es am lustigsten ist.“ Ich lachte und erklärte meiner Tochter dann, dass das nicht ging. Das sie aber sicherlich in Maggie eine liebevolle Ersatzmutter finden würde. Charda nickte. „Auch okay.“ Damit war das Thema für sie beendet. Sie hatte ja nie eine Mutter gehabt deren Platz Maggie nun streitig machte. „Ist Damian dann mein Bruder?“, fragte Charda und ich nickte. „Ja. Dein kleiner Bruder.“ Sie lächelte. „Cool, dann muss ich ihm gleich das Lied beibringen, dass mir die Zwillinge als Kleinkind beigebracht haben!“ Wir machten die Hausaufgaben zu Ende und dann setzte Charda ihr Vorhaben in die Tat um. Sie übte lange mit Damian und beide hatten Spaß.

Es war ein rührendes Bild und ich hatte das Gefühl, dass nun alles gut war. Ich freute mich richtig auf unser gemeinsames Baby. Dennoch musste Charda irgendwann ins Bett, immerhin musste sie wieder zur Schule. Sie schimpfte ein klein wenig, ging dann aber doch brav und war in wenigen Sekunden eingeschlafen.

Ich musste mehrmals nachts aufstehen, weil Damian wach wurde und ich Maggie schlafen lassen wollte. Immerhin ist sie hochschwanger. So verschlief ich den nächsten Morgen und bekam weder mit wie sich Maggie um Charda, ihr Frühstück und das zur Schule gehen kümmerte noch wie sie sich um Damian kümmerte.

Sie ließ mich einfach schlafen und als ich endlich aufwachte, war längst alles erledigt und sie lächelte. „Das hast du dir auch einmal verdient, Adam. So viel wie du für mich und die Kinder immer tust.“ „Ich tue das gerne, Maggie. Und du bist schwanger, du solltest dich schonen.“ Sie lächelte nur. „Deine Fahrgemeinschaft kommt übrigens bald.“ Ich hatte völlig vergessen, dass ich arbeiten gehen musste und es war mir auch gar nicht recht. „Ich gehe heute nicht!“, entschied ich. „Doch das tust du!“, sagte Maggie bestimmt. „Ich bin schwanger, Adam, nicht krank, und das nicht einmal zum ersten Mal. Das wird immerhin schon mein sechstes Kind im Bauch.“ Ich wusste, dass sie Recht hatte und so ging ich schließlich doch zur Arbeit. Maggie würde hoffentlich zurecht kommen und wir brauchten das Geld nun mal wenn bald noch ein Baby im Haus war.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo März 14, 2016 7:14 pm

Magdalena Spirentelli:
Ich war froh, dass Adam zur Arbeit gegangen war. Momentan sorgte ich mich ein wenig um unsere finanziellen Mittel und so sehr mich seine Sorge rührte, ich wollte doch, dass es den Kindern auch finanziell an nichts fehlte. Außerdem war Damian ein angenehmes Kleinkind und ich hatte durchaus Erfahrung mit Kindern in diesem Alter. Traurig dachte ich an meine älteren Kinder, die ich alle in Damians Alter oder ein wenig später verlassen hatte. Würde ich Damian für immer hier haben? Er war ein von Burgend, dessen war ich mir sicher, hatte ich doch nicht mit Adam geschlafen bevor ich hierher zog. Würde Eduard ihn mir wegnehmen wenn er davon erfuhr? Ich wollte es nicht auf einen Kampf um Damian ankommen lassen, aber ich wollte dieses eine Mal auch nicht kampflos zusehen, wie sie mir den Jungen wegnahmen. Doch vorerst war er bei mir und ich versuchte meine Sorgen zu verbergen.
Um 15 Uhr kam Charda aus der Schule zurück und jubelnd herein gerannt. Sie sah sich kurz suchend um, dann sah sie mich und kam auf mich zugerannt. „Ich habe eine 1+! Eine 1+!!!“

Ich lächelte und jubelte mit ihr, gerührt, dass sie sich an mich wand, wenn Adam nicht da war. Charda war ein liebes Mädchen. Nachdem sie sich genug gefreut hatte, entschied sie nach oben zu gehen. „Ich mache gleich meine Hausaufgaben, dann ist Papa stolz und ich bringe noch eine 1+ mit!“ Ich nickte. „Wenn du Hilfe brauchst, helfe ich dir gerne.“ „Ist schon okay, heute habe ich alles verstanden.“ Ich sah ihr nach wie sie die Stufen nach oben ging, als mich plötzlich ein stechender Schmerz aus den Gedanken riss. Jammernd hielt ich mir den Bauch. Das Baby kam.

Und es war niemand im Haus außer einem Kleinkind und einem Schulkind. Das nun auch noch herunter kam. Ich versuchte mich ins Schlafzimmer zurückzuziehen, aber es ging nicht. Nach wenigen Schritten gab ich auf. Charda ließ sich auch nicht wegschickten und so war sie schließlich die erste, die neben mir, um 16:50 Uhr einen neuen Sonnenheimbewohner begrüßte.

Es war ein kleiner Junge und ich entschied, auf Adam zu warten um mit ihm gemeinsam den Namen zu entscheiden. Charda war nun zufrieden gestellt und ging nach draußen zum Spielen und um auf ihren Papa zu warten. Ich wusste, dass dieser bald kommen würde.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo März 14, 2016 7:17 pm

So war es dann auch.

Er hatte eine Beförderung erhalten und einen guten Bonus, aber das alles interessierte ihn nicht. Charda begrüßte ihn nämlich sogleich: „Das Baby ist aus dem Bauch!“ Sofort rannte er hinein und zum Kinderbettchen in dem der kleine Junge lag. Vorsichtig hob er ihn heraus.

„Ein Junge!“, sagte ich sanft und blickte ihn an. Er lächelte. Eine kleine Träne rann über seine Backe. „Danke. Danke das du mich zum glücklichsten Sim der Welt machst!“ Dann legte er den Kleinen vorsichtig zurück ins Bett und zog mich in die Küche. „Er ist wunderschön!“ Er drückte seine Lippen auf meine und wir versanken in einem langen Kuss.

Schließlich verlagerten wir das ganze von der Küche ins Schlafzimmer.

Als wir endlich wieder herauskamen, spielten Charda und Damian einträchtig am Spieltisch zusammen.

„Ich dachte, ihr wollt ein bisschen Zeit für euch, also habe ich mich um Damian gekümmert!“, sagte Charda lächelnd und ich fragte mich, wie viel das Mädchen wusste und verstand. „Wie heißt mein zweiter kleiner Bruder eigentlich? Ich finde es übrigens toll, dass ich nicht mehr die Kleine bin sondern gleich zwei kleinere Brüder haben!“, plapperte Charda weiter. Ich sah zu Adam und in stiller Eintracht einigten wir uns auf den Namen Emanuel.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo März 14, 2016 7:21 pm

Am nächsten Morgen ging Adam schon etwas leichter zur Arbeit, Charda ging sowieso immer gern zur Schule. Ich blieb mit Damian und Emanuel zu Hause, als ich plötzlich jemanden vor der Tür stehen sah. Und ich konnte nicht fassen, wen ich da sah.

Meine Mutter. Nach all den Simtagen kam sie nun hierher. Was wollte sie? Mich davon überzeugen zu Eduard zurückzukehren? Unmöglich, Eduard würde mich niemals wieder nehmen. Schon gar nicht als verheiratete Spirentelli. Mich nach Hause zurückholen? Unwahrscheinlich, es wäre eine Schande für meinen Vater. Lange lief sie vor der Tür hin und her, schließlich klingelte sie. Nur ganz kurz. Ich ging sofort zur Tür und ließ sie herein. Wir standen uns eine Weile schweigend gegenüber, schließlich sagte sie: „Lenchen… du… du bist so erwachsen geworden.“ Den Namen meiner Kindheit zu hören, trieb mir beinahe die Tränen in die Augen. „Ja. Erwachsen. Verheiratet. Geschieden. Wieder verheiratet. Mutter vieler Kinder. Wolltest du das so?“, fragte ich sie. Sie schüttelte den Kopf. „Ich wollte nur, dass du glücklich bist, Lenchen. Immer. Und ich dachte, dein Vater weiß am besten wie du glücklich bist. Er ist der Simmann!“ Ich versuchte erst gar nicht mit meiner Mutter zu diskutieren, zu fest hatten sich diese „Weisheiten“ von wegen der Simmann habe immer Recht in ihr eingebrannt. „Vielleicht hat er sich einmal geirrt.“, sagte ich deshalb betont neutral. „Ich fühle mich hier, mit Adam, am allerglücklichsten.“ Sie nickte. „Ich bin froh, dass du glücklich bist…“ Es entstand eine drückende Stille bis Damian ins Zimmer gelaufen kam.

Meine Mutter, selbst achtfache Mutter, konnte dem Kleinen nicht widerstehen. Ich stellte ihr den Jungen vor und schließlich auch Emanuel. Dann verabschiedete sie sich. „Ich hoffe, du zürnst mir nicht allzu sehr. Ich bin ja nur eine Simfrau…“ Ich seufzte. „Mutter. Lass das „nur“ weg und ich bin dir nicht so sauer. Du konntest ja letztlich nichts dafür und ich finde es lieb, dass du nun vorbei schaust…“ Dann gab ich mir selbst einen Ruck und umarmte meine Mutter. Sie war alt geworden. Und ich war froh, dass wir uns quasi versöhnt hatten. Mutter ging und ich hob Damian hoch und knuddelte ihn lange.

Ich dachte an mein ganzes Leben und erst das Hupen des Schulbusses holte mich zurück in die Gegenwart. Charda kam nach Hause, hatte allerdings jemanden mitgebracht und setzte sich sogleich mit ihrer Schulkameradin ans Schachbrett.

Währenddessen kümmerte ich mich um Emanuel, spielte mit Damian und kochte das Abendessen. Wie in einer ganz normalen Familie. Dann kam Adam heim, die Schulkameradin verabschiedete sich, wir aßen gemeinsam zu Abend. Es war alles idyllisch. So wie ich es mir immer gewünscht hatte. Ein richtiges Familienleben mit Adam an meiner Seite!

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Di März 22, 2016 10:09 pm

Woche 8,1
Familie Spirentelli III
Haushaltsmitglieder:
Hein Spirentelli (geb. Zander, erwachsen), Sohn von Heinrich&Magdalena Zander
verheiratet mit
Belinda Spirentelli (erwachsen), Tochter von Corvin&Dorette Spirentelli
Tobias&Philipp Spirentelli (Kinder, Zwillinge), Söhne von Hein&Bell

Belinda Spirentelli:
Endlich war der Frühling wieder auf der Sonneninsel. Ich liebe den Frühling, wenn alles wieder grün wird und blüht. Wobei… ich mag eigentlich auch den Herbst mit seinen bunten Farben und den Herbststürmen. Und den Sommer, wenn man bis spät nachts draußen sein kann und ab und an ein erfrischendes Sommergewitter kommt. Oh und den Winter auch, da ist alles so schön weiß. Jedenfalls… jetzt war es eben Frühling und unser Montag begann damit, dass Hein und ich lernten, dass man die Zwillinge besser nicht allein frühstücken ließ.

Phil begann mit seinen Pfannkuchen zu werfen und Tobi wollte sich gleich revanchieren. Ehe es also zur Schule losging, mussten wir die beiden kurz duschen, als sie dann weg waren, putzten wir erst einmal den Tisch und die Stühle. Unsere beiden Chaoten.

Gegen Mittag bekamen wir dann einen Anruf von der Schule. Phil hatte gerangelt. Wir seufzten. Es war nicht immer einfach mit unseren beiden. Gleich darauf bekamen wir aber zu hören, dass der Fußballtrainer so auf ihn aufmerksam geworden war und er wirklich ein Spitzenspieler war und so eine Förderung in Höhe von 150 Simoleons bekamen. Wir grinsten uns an. Unser verrückter, wilder Junge. Nach der Schule brachte Phil ein Mädchen mit, das er beim Fußball kennen gelernt hatte und das laut seiner Aussage, kein so ein blödes, mädchenhaftes Mädchen war.

Sie sprachen eine Weile über Sport und ich entschied, in wenig mit Tobi zu spielen. Ich fand es gut, dass die Zwillinge nicht so aneinander klammerten, obwohl sie sehr aneinander hingen, allerdings war Tobi heute der Leidtragende davon. Er war einfach ruhiger und fand nicht so schnell Anschluss wie der kontaktfreudige Phil. Allerdings war Phil ein toller Junge, denn er entschied, dass sich auch Tobi gut mit dem Mädchen verstand, weil sie beide gerne Schach spielten. Also setzte er sich ans Klavier und ließ die beiden zusammen Schach spielen.

Das Mädchen (ihren Namen weiß ich leider nicht) ging gegen 18 Uhr und nun mussten die Jungs natürlich noch ihre Hausaufgaben machen. Allerdings halfen wir den beiden.

Ich wollte nicht, dass sie sich durch die Schwangerschaft vernachlässigt fühlten, obwohl ich das Gefühl hatte zu platzen. Dabei war ich nicht so dick wie bei der Schwangerschaft mit den Zwillingen.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Di März 22, 2016 10:15 pm

Danach gab es bald Abendessen und dann ging es ins Bett. Mitten in der Nacht wurde ich von starken Schmerzen geweckt. Die Geburt ging los. Ich stand auf und hielt mir den schmerzenden Bauch.

Obwohl ich es schon einmal bzw. zweimal durchgemacht hatte, war es fast unerträglich. Immerhin gewitterte es stark, sodass die Jungs absolut nichts von meinen Schreien hören konnten. Gegen 4:42 Uhr war es dann geschafft und ich hielt ein kleines Baby in meinen Armen.

Sie hatte grüne Spirentelli-Augen und ich fragte mich, ob ich tatsächlich wieder einen blonden Flaum sah, oder ob ich mich täuschte. Dieses Mal war es ein kleines Mädchen und Hein stand jubelnd und staunend bei uns.

Vorsichtig legte ich ihm unsere kleine Tochter in die Arme.

Sanft nahm er sie und knuddelte sie. Wir einigten uns recht schnell auf den Namen Julia und zum Glück hatten wir noch einen völlig leeren Raum.

Diesen gestalteten wir nun um, sodass sich unsere kleine Tochter darin wohl fühlen konnte.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Di März 22, 2016 10:20 pm

Die Jungs wollten ihre kleine Schwester natürlich auch gleich am Morgen begutachten, waren aber recht schnell gelangweilt, weil die kleine Julia ja nichts tat außer schlafen. Da war das neue Bild, dass ich ihnen für ihr Kinderzimmer geschenkt hatte schon viel interessanter.

Staunend standen sie vor dem Bild, das sie als Kleinkinder zeigte. „So klein waren wir einmal?“, fragten sie und ich nickte lachend, ehe sie zur Schule mussten. Während Julia schlief, informierte Hein alle über die Geburt von Julia. Außerdem wollte er endlich einmal mit Maggie telefonieren und so ließ ich ihn in Ruhe.

Sie sprachen lange miteinander und danach war Hein merklich glücklicher. Ich wusste bereits von Adam, wie es zwischen den beiden stand, aber für Hein war es wichtig, es von Maggie persönlich zu hören. „Sie ist glücklich.“, sagte er, als er aufgelegt hatte. „Sie vermisst Ludwig und Ludmilla und die Ablehnung von vor allem Babette tut ihr weh, aber sie hat ja die anderen...“ Ich nickte lächelnd und zeigte Hein mein neues Kunstwerk, an dem ich gerade malte.

Hein lächelte. „Du bist einfach wundervoll!“, sagte er und wirbelte mich durch die Luft. Heute erhielten wir ebenfalls einen Anruf von der Schule, es ging allerdings um Tobi, der super im Schlagzeugunterricht war und eine Förderung von 200 Simoleons bekam. Wir waren auf das Geld nicht angewiesen, freuten uns aber, dass die Jungs so super sportliche und musische Leistungen zeigten. Nach der Schule zeigten sie uns auch stolz ihre 1er.

So verging der Dienstag und der Mittwoch war viel zu schnell da. Die Zeit raste mal wieder. Die Jungs gingen zur Schule und Hein kümmerte sich um Julia.

Ich hasste das Wickeln und liebte Hein umso mehr dafür, dass er das so oft wie nur möglich übernahm. Er war einfach ein Traumsimmann. Da Julia bald darauf noch einmal einschlief und die Jungs bis 15 Uhr in der Schule waren, nutzten wir die freie Zeit auf unsere Art.

Es war einfach wundervoll und damit möchte ich auch den Bericht über diese Wochenhälfte abschließen!

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Apr 11, 2016 8:57 pm

Woche 8,1
Familie Spirentelli IV
Haushaltsmitglieder:
Daniel Spirentelli (erwachsen), Zwillingsbruder von
Emil Spirentelli (erwachsen), verheiratet mit
Beate Spirentelli (erwachsen)
Jonathan Spirentelli (Kleinkind), Sohn von Emil und Beate

Emil Spirentelli:
Die letzte Woche war einfach toll gewesen und diese versprach, genauso toll weiterzugehen. Jonathan war ein liebes Kleinkind, das viel schlief.

Wenn er nicht schlief, war immer jemand da, um sich um ihn zu kümmern. Das ist der Vorteil, wenn es drei Erwachsene im Haushalt gab und so fiel Beates neuerliche Schwangerschaft für Jonathan kaum auf. Ich versuchte dennoch Beate so gut es ging zu entlasten, machte das meiste im Haushalt vor der Arbeit…

…und direkt danach ging ich sofort zu Jonathan um mit ihm zu spielen und ihn zu beschäftigen. Oft war auch mein Bruder schon bei Jonathan.

Beate klagte deshalb, dass es doch fast unmöglich sei sich mit einem Kleinkind und einer Schwangerschaft zu langweilen, aber ihr erginge es so. Ich kannte meine Simfrau gut genug um zu wissen, dass sie es im Spaß meinte und war stolz, dass ich sie so gut entlasten konnte. Ihre Schwangerschaft verlief unkompliziert, wenn sie auch recht dick wurde. Ich genoss es, mit ihrem Babybauch zu reden und die Tritte zu fühlen.

Ich kannte das zwar schon von Jonathan, aber erneut war es ein tolles Gefühl.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Apr 11, 2016 9:01 pm

Am Dienstagmorgen wurde ich dann plötzlich geweckt. Beate war aufgestanden und ich folgte ihr sogleich.
„Ist ja nett, dass du noch das Bett machen willst…“, sagte sie hörbar gepresst, „…aber ich bekomme hier gerade unser Kind…“ Dann hielt sie sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Bauch.

Sofort ließ ich vom Bett ab und litt mit meiner Ehesimfrau mit. Gegen 5:43 Uhr hielt sie dann ein Baby im Arm.

Ich wollte gerade fragen, was es denn war, da kam sie schon zu mir und drückte mir das Kleine in die Hand. Dann hielt sie sich erneut den Bauch.

Verdutzt schaute ich zu, wie sie gegen 6:03 Uhr ein zweites Baby im Arm hielt. Wir hatten Zwillinge bekommen…
(*Es sind übrigens echte Zwillinge! Und ich frage mich ob Zwillinge in Sims 2 gerne wieder Zwillinge bekommen...*)

Ich hielt ein kleines Mädchen auf dem Arm und Beate einen kleinen Jungen. Beide mit dunkler Haut, roten Haaren und grünen Augen. Wir nannten sie Susanne und Sebastian. Ich war selbst dann noch ziemlich verdutzt, als Beate längst dafür sorgte, dass unser Haus einen Umbau bekam, damit für die zwei neuen Sims genug Platz war. „Wieso bist du so überrascht?“, fragte Beate. „Du bist selbst ein Zwilling, damit war zu rechnen.“ Sie hatte wohl Recht und ich war sehr stolz. „Nur sollten wir es jetzt bitte langsam angehen lassen!“, sagte Beate und ich nickte. Und weder am restlichen Dienstag, noch am folgenden Mittwoch beschwerte sie sich über Langeweile. Zwei Babys und ein Kleinkind halten einen auf Trab!

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Apr 17, 2016 6:14 pm

Woche 8,1
Familie von Burgend II
Laurent von Burgend (erwachsen), verheiratet mit
Carola von Burgend (geb. Zander, erwachsen)
Gabrielle von Burgend (erwachsen), Zwillingsschwester von Laurent
Matthias von Burgend (Baby), Kind von Laurent & Carola

Zugezogen außerdem noch:
Martin Schneider (erwachsen)

Gabrielle von Burgend:
Wir waren ja direkt zur neuen Woche umgezogen und auch Martin war mit in unser neues Haus gezogen, nachdem er endlich das Studium beendet hatte.

Das war es übrigens, das neue Haus. Groß genug um für zwei Paare Platz zu bieten, außerdem noch für Matthias und vielleicht weiteren Nachwuchs. Und das waren also wir vor dem neuen Haus.

Ganz links Martin, frisch vom College. Daneben mein Bruder Laurent. Dann ich, in Arbeitskleidung und Carola, ebenfalls in Arbeitskleidung. Außerdem noch Matthias. Während Martin und ich ins Haus gingen und die gemeinsame Zeit genossen, genossen Carola und Laurent die Zeit zu dritt.


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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Apr 17, 2016 6:17 pm

Martin und ich hatten das natürlich gesehen und wir beide hatten den Wunsch, ebenfalls eine Familie zu sein. Martin setzte seinen Wunsch sogleich um und fiel vor mir auf die Knie.

Meine Antwort dürfte klar sein! Da wir beide nicht gerne im Mittelpunkt standen, entschieden wir uns gegen eine große Hochzeit und heirateten, das gute Frühlingswetter ausnutzend, sofort im Garten.

Wir genossen es, uns nur gegenseitig zu haben, Laurent wusste natürlich Bescheid. Niemals würde ich etwas hinter dem Rücken meines Bruders tun! Martin verriet mir nach der Trauung, dass er Laurent sogar um „Erlaubnis“ gefragt hatte. „Eigentlich tut man das ja bei dem Vater, aber ich dachte, dir ist dein Bruder nun einmal wichtiger…“

„Zum Glück hat er „ja“ gesagt…“ „Sonst?“, fragte ich sofort. „Hättest du mich sonst nicht geheiratet?“ Martin zuckte mit den Achseln. „Laurent und du. Das ist irgendwie eins. Also musste er ja „ja“ sagen, wenn du es auch tust. Ich war fast aufgeregter wie als ich dich gefragt habe.“

Nachts genossen wir schließlich noch die Hochzeitsnacht…

…während Laurent und Carola längst schliefen.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Apr 17, 2016 6:18 pm

Am nächsten Tag ging es mir die meiste Zeit schlecht und ich ahnte schon was das bedeuten würde. Als ich es schließlich Martin sagte, war der ganz aus dem Häuschen und kümmerte sich viel um Matthias um „schon einmal zu üben“. Er wird sicher ein klasse Vater, so lieb wie er mit Matthias umgeht.

Wir waren zwar alle vier berufstätig, aber unsere Arbeitszeiten lagen so unterschiedlich das immer jemand da war. Und so liebevoll wie wir uns alle um Matthias kümmerten, würde es auch mit dem neuen Baby sein, da war ich mir sicher. Am Dienstagabend hatte mein Neffe dann schon Geburtstag.

Er wuchs zu einem süßen Kleinkind heran, das sehr viel von seiner Mutter geerbt hatte.
Am nächsten Morgen stellte ich dann meine Schwangerschaft endgültig fest und ich freute mich auf das Baby.

Das Kleine und Matthias würden wie Geschwister aufwachsen, mit vier liebevollen Simseltern. Das war so viel mehr als Laurent und ich in unserer Kindheit hatten. Und das war auch gut so für unsere Kinder!

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Mai 15, 2016 2:02 pm

Woche 8,1
Familie Schneider – Aina
Haushaltsmitglieder:
Aina Schneider (erwachsen), Tochter von Hans Yeboah und Alien
Grace Yeboah (Kind), Tochter von Soraya Yeboah und „Nichte“ von Aina Schneider

Aina Schneider:
Der Wochenbeginn bei uns war entspannt. Grace und ich ergänzten uns super in unserem Frauenhaushalt. Grace fragte so gut wie nie nach ihrer Mutter und aus der Schule brachte sie eigentlich nur Kinder vom Festland. Letzte Woche das rothaarige Mädchen und diese Woche am Montag einen blonden Jungen…

…am Dienstag ein schwarzhaariges Mädchen…

…und am Mittwoch wieder ein rothaariges Mädchen, allerdings ein anderes.

Außerdem brachte sie die von ihr ersehnte 1+ mit nach Hause und ich war sehr, sehr stolz auf meine „Tochter“.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Mai 15, 2016 2:06 pm

Meine Woche bestand zu Anfang nur darin, mich mit Grace zu beschäftigen und zu arbeiten. Bis… ja bis ich es einfach nicht mehr aushielt. Ich hatte nie das Verlangen nach einem Simmann gehabt und fast vermutet, dass das meine Aliengene sind, die so wenig Interesse dafür haben während um mich herum sich lauter Pärchen bildeten und geheiratet und Familien gegründet wurden. Dann traf ich ihn auf dem College und obwohl wir kaum Kontakt hatten, beherrschte er fortan viele meiner Träume. Und was für Träume. Aber wenn ich auch sonst sehr kontaktfreudig war, hier wusste ich nicht weiter. Ich wusste nicht einmal mit wem ich darüber reden konnte. Grace war zu jung, eindeutig. Mein Vater… wohl eher nicht. Malenka war zwar so etwas wie ein Mutterersatz, aber über so etwas wollte ich nicht mit ihr reden. Soraya schied sowieso aus. Eine richtige, beste Freundin hatte ich nicht. Und da schneite durch Zufall ausgerechnet Niklas herein. Der, der mich ganz zu Anfang meiner Zeit in der Schule geärgert hatte, mit dem ich mittlerweile aber recht gut befreundet war. Tja und so erzählte ich ihm eben von meinem ganzen Dilemma.

Er versuchte mich aufzubauen und mir Mut zuzusprechen. „Versuch es einfach Aina, spring über deinen Schatten. Vielleicht empfindet er auch so?“ „Es ist ja nicht so einfach. Er ist immerhin verheiratet, Niklas. VERHEIRATET!“ „Oh… dabei dachte ich echt, das könnte was werden…“ Er schwieg. „Kopf hoch. Jeder findet mal jemanden!“ Dann musste er gehen.

Doch es war wohl wirklich einfach Schicksal, denn einen Tag nach meinem Gespräch mit Niklas traf ich ihn auf dem Weg zur Arbeit und wir verabredeten uns (freundschaftlich!!!) für danach.
Und dann stand er da. Roland Zander. Und sagte etwas, was ich kaum glauben konnte. Er habe es nicht mehr ausgehalten ohne mich. Das sagte er und dann nahm er mich lange, lange in den Arm.

Ich war überrascht. Ich fragte nicht nach seiner Frau und seinem Kind, sondern genoss einfach nur den Augenblick. Es führte eins zum anderen und ich erhielt meinen ersten Kuss.

Wir sprachen nicht miteinander oder kaum. Nichts Wichtiges, es war alles körperlich. Aber es war mir egal und so weihte ich mit ihm mein neu gekauftes Doppelbett ein.

Ob es ein Fehler war? Im Nachhinein mache ich mir unendlich viele Vorwürfe. Wie konnte ich mit einem verheirateten Mann im Bett landen? Und voller Sorge fragte ich mich, ob es wohl folgen haben würde? Vielleicht war ich als Halbalien gar nicht fruchtbar. Und mit diesem im Moment beruhigenden Gedanken endete dieser Wochenabschnitt.

Fenchel
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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Sa Mai 28, 2016 9:11 am

Woche 8,1
Familie Yeboah – Soraya
Haushaltsmitglieder:
Soraya Yeboah (erwachsen), Tochter von Malenka Yeboah und Wilhelm von Burgend
Henry&Heather Yeboah (Zwillinge, Kleinkinder), Kinder von Soraya

Soraya Yeboah:
Nachdem die letzte Woche ja sehr… verstörend endete, habe ich mir fest vorgenommen, dass diese Woche wieder ihren normalen Gang gehen wird. Das bedeutete Kinderversorgung und Männer. Zum Glück beschäftigen sich Henry und Heather nun schon Simsstunden allein…

…sodass ich endlich wieder Zeit für Simmänner hatte.
Sei es mit einem „Normalen“…

…oder mit einem Mann im Maskottchenkostüm (und wenn ich mir das darunter so anschaue, weiß ich warum er als Maskottchen rumläuft...).

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Sa Mai 28, 2016 9:14 am

Aufmerksamkeit bekam ich auch außerhalb des Bettes immer wieder, auch wenn es manchmal die Zwillinge mitbekamen…
Sei es durch Küsse…

…oder durch Schmeicheleien…

…oder durch Blumen…

…oder durch andere Geschenke.

Wie eine teure Vase.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Sa Mai 28, 2016 9:16 am

Dabei wurde mein Schwangerschaftsbauch natürlich immer dicker und mein Gewissen nicht gerade besser. Aber ich ignorierte es. Schließlich versuchte ich es zu bessern, indem ich mit Grace telefonierte, so wie es Aina sich gewünscht hatte.

Wir redeten eine Weile, aber es war eher… wie ein Gespräch mit einer Nichte oder so. Nicht das ich darin Erfahrung hatte, aber es war nichts Mutter-Tochter-Mäßiges. Das übernahm wohl Aina. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch überkamen mich dann plötzlich bei der Zwillingsversorgung Wehen. Es war ein denkbar schlechter Zeitpunkt, aber es ließ sich nichts machen.

Natürlich konnte mir weder Heather, die eben aufs Töpfchen gegangen war, noch Henry, den ich durch mein Gejammer weckte, helfen. So weinten wir irgendwann alle drei, bis ich endlich gegen 4:38 Uhr einen kleinen, dunklen Jungen in den Armen hielt.

Ich taufte ihn Jack und hatte ihn gleich lieb. Obwohl er ein Junge war, weckte er sofort Gefühle in mir, die ich mir nicht erklären konnte. Vielleicht waren das Muttergefühle? Ich versorgte ihn und legte ihn in eines der Babybettchen. Henry und Heather würden sie eh nicht mehr lange brauchen, denn während meine Männerbekanntschaften also mehr und mein Bauch dicker geworden (und schließlich zur Geburt geführt hatte), wurden die Zwillinge auch älter.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Sa Mai 28, 2016 9:20 am

Und so hatten sie am Mittwochabend endlich den von mir lang ersehnten Geburtstag zu Schulkindern. Selbstständigeren Schulkindern. Durchschlafenden Schulkindern. Bis 15 Uhr zur Schule gehenden Schulkindern. Dieses Mal begann Heather…

…und Henry folgte ihr gleich darauf.

Schneller als gedacht wurde aus meinen zwei Babys zwei Schulkinder.

Heather weigerte sich leider auch weiterhin rosa zu tragen, aber wir einigten uns schließlich auf ein grünes Kleidchen. Henry passte sich dem grünen wohl an. Damit war das kleine Häuschen allerdings zu klein geworden…

Zumal es ja auch noch Jack gab, der nun im Babyzimmer schlief. Also musste schnell ein Anbau her, indem die Zwillinge dann ihre Zimmer bekommen sollten. Wir hatten zwar nicht allzu viel Geld, aber es reichte für eine zweite Etage und eine Außentreppe (innen war kein Platz mehr).

Henry und Heather hatten jeweils ein kleines Zimmerchen bekommen, weil ich nicht wollte, dass sie sich eines teilen mussten. Wir hatten es zusammen so gut es mit dem wenigen Geld ging eingerichtet und ich spürte, dass ich viel mehr mit den beiden anfangen konnten, nun da sie so groß waren.

Ich war einfach nicht für Babys und Kleinkinder gemacht. Wobei Jack eine Ausnahme darstellte, für ihn empfand ich mehr wie für all meine anderen Kinder. Und das ist einfach nur die Wahrheit, auch wenn sie schlimm ist. Immerhin waren mir die Zwillinge beide sehr dankbar für die neuen Zimmer, auch wenn das meiste recht billig gewesen war. Aber sie freuten sich und ich mich mit ihnen. Damit endete dieser Wochenabschnitt.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Jun 19, 2016 6:18 pm

Woche 8,1
Familie Yeboah III
Haushaltsmitglieder
Milan Yeboah (erwachsen), verheiratet mit
Irma Yeboah (geb. Zander, erwachsen)
Stephanie Yeboah (Kleinkind), Kind von Milan und Irma

Milan Yeboah:
Unseren Abschluss in der Tasche, machten Irma, Stephanie und ich uns natürlich auf in eine gemeinsame Zukunft in Sonnenheim. Wir erwarben ein hübsches Häuschen, das nicht ganz nach „erstes Eigenheim Marke „Hauptsache billig““ aussah.

Und das waren wir vor unserem neuen Häuschen und bereits umgezogen. Die Kleider vom College waren nun wirklich nicht tragbar.

Während Irma Stephanies Zimmer einrichtete, damit sich unsere Tochter auch wohlfühlen konnte…

…suchte ich natürlich gleich einen Job. Faul auf der Haut liegen war das letzte was ich wollte und unser Haus musste noch weiter eingerichtet werden.

Auch Irma wollte arbeiten und natürlich ließ ich das zu. Meine Mutter hatte auch immer gearbeitet. Allerdings ahnte ich nicht als was Irma arbeiten wollte. Doch zuerst einmal kam sowieso das Begrüßungskomitee.

Es war eine lustige Zusammenstellung: Wilhelm von Burgend, davor ausgerechnet eine Spirentelli, nämlich Belinda und davor eine weitere rothaarige. Meiner Meinung nach mit Namen Rosalinde und die Simfrau von Niklas, meinem Cousin. Wir plauderten ein wenig, Smalltalk muss immer gehen, dann verabschiedeten wir sie auch wieder.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Jun 19, 2016 6:21 pm

Ansonsten vergingen unsere ersten beiden Tage hier mit Lernen und fördern und fordern von Stephanie. Unsere Tochter sollte genügend Aufmerksamkeit bekommen und so sahen wir vorerst von einem Geschwisterchen ab. Am Mittwoch dann hatte die Kleine auch schon Geburtstag.

Wir waren beide nicht unglücklich darüber, war ein Kleinkind doch anstrengend und nicht für gute Gespräche zu haben. Nun war unsere Tochter schon älter und würde zur Schule gehen.

Ihr Zimmer blieb, auf eigenen Wunsch, weitestgehend so wie es war, nur wurde das Babybett gegen ein größeres Bett ausgetauscht.

Irma war arbeiten gewesen und kam nun freudestrahlend zurück. Es war ihr allererster Arbeitstag und ihre Karriere nicht ganz legal. Das missfiel mir, aber sie sprach hastig weiter. „Eigentlich war ich als Schmugglerin tätig, dafür aber ungeeignet und der Schmuggel fiel auf. Ich habe es dennoch geschafft mich und den Geldkoffer zu retten und was meinst du was darin war? 55.000 Simoleons die nun uns gehören! Außerdem habe ich mich befördert und bin nun an der Karrierespitze.“

Ich konnte es nicht fassen und es wurmte mich sogar ein wenig, dass meine Simfrau so erfolgreich war. Andererseits waren die 55.000 Simoleons gutes Geld. Also schluckte ich meinen Ärger herunter und gratulierte ihr. Gleichzeitig bat ich sie den Job zu wechseln. Nicht zuletzt wegen Stephanie, die bestimmt keine Verbrecherin zur Mutter wollte. Irma versprach darüber nachzudenken.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Jun 19, 2016 6:24 pm

Woche 8,1
Familie Spirentelli
Haushaltsmitglieder:
Felix & Lina Spirentelli (erwachsen), Ehepaar
Frederick Spirentelli (Kleinkind), ihr Sohn

Lina Spirentelli:
Unser Leben ist einfach nur wunderbar. Ich habe einen liebevollen Ehesimmann und einen total süßen kleinen Sohn. Außerdem haben Felix und ich das College erfolgreich beendet. Natürlich sind wir zusammen zurückgezogen und haben uns ein großes Grundstück gekauft. Da Felix durch und durch ein Spirentelli ist, war sein größter Wunsch ein eigener Wohnwagen. Von dem Geld, dass wir gemeinsam besaßen, konnten wir uns nicht nur einen, sondern gleich drei Wohnwagen leisten!

Es waren zwei kleinere und ein großer. Der große würde unser Hauptwohnwagen werden, hier waren Esszimmer und Küche, ein Badezimmer und unser Schlafzimmer. Außerdem noch ein leerer Raum.

Die anderen beiden waren vorerst leer, bis auf die Bäder.

Das war Felix ziemlich wichtig gewesen, er hatte es nämlich gehasst, bei Regen aufs Klo raus zu müssen. So würde es seinen Kindern nun nicht gehen. Der vordere Wohnwagen wurde Fredericks Reich. Hier richteten wir es für ein Kleinkind ein. Dann kauften wir uns neue Kleider, während Frederick längst das Grundstück und seinen Wohnwagen erkundigte.

Das waren nun also wir beide vor unserem neuen Zuhause. Einen Teich gab es ebenfalls und wir wollten bald auch ein paar Gemüsebeete anlegen. Eins sein mit der Natur, so wollten wir leben.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

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