Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

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Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Di Okt 16, 2012 4:22 pm



Hallo zusammen,

ich lese schon seit einiger Zeit eure tollen und so kreativen Geschichten. (Ich habe aber lange noch nicht alle geschafft und bringe auch schon mal die ein oder andere Story durcheinander Embarassed ). Nun möchte ich euch auch an meiner "Geschichte" teilhaben lassen. Mit Alrune Angers habe ich die 100 Baby Challenge bestritten und hier gepostet. Da mir aber dieses Forum einfach besser gefällt, werde ich hier weiterschreiben bounce

Und nun wünsch ich euch viel Spaß beim lesen. - Achja über jeden Kommentar freue ich mich und gelobe auch aktiver im Forum zu sein

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Die letzte Geburtstagsfeier ist zuende. Alrune hat es geschafft und 100 Kinder ins Leben begleitet. Ein ganz flaues Gefühl kommt auf und sie macht einen ausgedehnten Spaziergang und erinnert sich daran, wie alles angefangen hat...




...Ja damals vor einer ewig langen Zeit zog ich, jung und ungebunden und voller Tatendrang, hinaus in das von Künstlern sehr beliebte Städtchen Twinbrook, um meinen Traum eine berühmte Bildhauerin zu werden, ein Stückchen näher zu kommen...



...ich liebte mein Leben, nach dem Aufstehen versuchte ich mich fleißig an alle möglichen Skulpturen...



...und Nachts zog ich durch die Stadt, bis zu jenem schicksalhaften Tag. Da stand er vor mir! Der achso berühmte und heißbegehrte DeAndre Wolfe. Wir hatten eine heiße Affäre...



...tja bis ich von einer merkwüdigen Übelkeit geplagt wurde. Ich war schwanger!!! Nachdem dann der erste Schock überstanden war, überwog doch meine Freude. Denn immerhin wollte ich ja auch eine große Familie haben, nur eben eigentlich später. So zog ich freudestrahlend aus um DeAndre die Überraschung mitzuteilen. Doch der war 'not amused'. Drückte mir ein paar Simleons in die Hand und wollte mit dem "Balg" nichts zu tun haben. Zutiefst geschockt und mit einem zerbrochenem Herz, faßte ich den Entschluß mein Kind zu bekommen und nicht nur dieses. Nein ich wollte 100 Babys großziehen und niemals mehr einen Mann in mein Herz lassen!

So ging ich mit meinem Erstgeborenen Anton in ein neues Leben...



...und jetzt etlliche Jahrzehnte später, Mutter von 101 Kindern, mit einem Dschinn als guten Freund und meinen Jüngsten zusammen wohnend, da frage ich mich - Gibt es ein Leben nach 100 Babys?

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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Do Nov 08, 2012 10:12 am



Natürlich wird es ein Leben nach den 100 Babys geben, doch nur wie wird es aussehen? Finanzielle Probleme gibt es bei Alrune nicht. In ihrem langen Leben (Ambrosia sei Dank) ist ein recht ansehnliches Vermögen entstanden. Doch zuerst mal eine Vorstellung der im Hause Angers lebenden Simse.

Die Hauptakteurin Alrune Angers, Mutter von 101 Kinder, Oma und Uroma. Sie befindet sich in der ewigen Schleife als Erwachsene. Ihren größten Wunsch 5 Kinder groß zu ziehen hat sie schon vor sehr langer Zeit erreicht. Im Laufe ihres Lebens passten sich die besonderen Eigenarten den aktuellen Begebenheiten immer mal wieder an. Zurzeit ist sie Familienbewußt (ist ja logisch), Charismatisch, Tierlieb, eine begabte Köchin und Naturlieb.



Rico Cataldo, seines Zeichen Dschinn, guter Freund von Alrune und Vater von Lalita und Liwanu. Er befindet sich im Lebensabschnitt junger Erwachsener, sein größter Wunsch ist eine Galerie von Weltklasse zu besitzen. Zu seinen besonderen Eigenarten zählen: Fotografenblick, Computerfreak, Ehrgeizig, Künstlerisch, Begeistert.



Lalita Angers, Tochter von Alrune und Rico, von dem sie die Besonderheit Dschinn geerbt hat. Sie ist als 100. Baby von Alrune Angers in die Familiengeschichte eingegangen. Zurzeit schwebt sie als junge Erwachsene durch die Welt und wünscht sich sehnlichst ein Zauberprofi zu werden. Als Besonderheiten stehen ihr zur Verfügung: Künstlerisch, liebt die Natur, Anglerin, Glückspilz, Sinn für Humor.



Liwanu Angers, Zwillingsbruder von Lalita und auch ein Dschinn. Jedoch als hellhäutiges Kind geboren, was sich in einer besonderen Nacht in die typische bläuliche Färbung eines Dschinn geändert hat. Er möchte ein internationaler Spitzenspion werden. Dafür stehen ihm diese Besonderheiten zur Verfügung: Athletisch, Charismatisch, Tapfer, Abenteuerlustig, Genie.



Bucephalos ist von Alrune noch als Fohlen aus dem Tierheim geholt worden. Mittlerweile steht er in der Blüte seines Lebens. Als persönliche Eigenarten ist er: Ordentlich, Genie, Tapfer, Schnell.



Max, der neueste Zugang ist auch von Alrune im Tierheim entdeckt und adoptiert worden. Er ist Hyperaktiv, Abenteuerlustig und nicht zerstörerisch.



Sie alle leben friedlich in diesem Haus:



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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Do Nov 08, 2012 1:00 pm



Alrune zieht es immer wieder zum städtischen Friedhof. Immerhin sind fast alle ihrer Kinder im Reich der Toten. Ja und natürlich auch die Väter und viele Freunde. Das ist der Preis den sie bezahlen musste für ihr langes Leben. Nachdenklich steht sie am Grab von DeAndre.



Da entdeckt sie ein kleines Geistermädchen. Ein Blick auf den Grabstein verrät ihr, dass es die kleine Jana ist. Alrune erinnert sich:
’Ihre Tochter Valeska besuchte hochschwanger ihr Mutterhaus, als die Wehen einsetzten. Ja und ich stand ihr bei als die süße Jana die Simswelt erblickte. Damals hatte ich kaum Zeit mich um meine große Familie zu kümmern. Noch nicht einmal den ersten Geburtstag habe ich miterlebt. Umso mehr erschütterte es mich, als das Telegramm kam: Liebe Mama - heute ist Jana beim Spielen in den Pool gefallen und ertrunken - Valeska’
Mit einer der schlimmsten Tage in Alrunes Leben.



Tief betrübt schaut sie sich weiter um. Doch irgendwas ist hier merkwürdig, sie entdeckt sonst kaum einen Grabstein von ihrer Familie.
’Oh mein Gott, all die Jahre ist mir das nie aufgefallen. Was für eine Mutter bin ich eigentlich?’
Nützt alles nichts, sie muss ihren ganzen Mut zusammen nehmen – und der ist nachts, alleine auf dem Friedhof nicht wirklich groß – und geht weiter, denn dort stehen ein paar Geister beisammen, Alrune grüßt freundlich. – das Herz ist ihr gerade in die Hose gerutscht –
’Ich muss wahnsinnig sein, so einfach mal eben ein Geistermeeting zu stören’
Zu Alrunes positiven Überraschung freuen sich die Nebelwesen sehr über diese Abwechslung. Die meisten Simse meiden den Friedhof bei Nacht und sollte sich doch ein Sim hierhin verirrt haben, ergreift er spätestens die Flucht beim Anblick der Geisterwesen.



Diese komische Runde führt ein so anregendes Gespräch, dass sie nicht merken wie schnell die Zeit vergeht. Da graut schon der Morgen und ohne ein Wort der Verabschiedung ziehen die Geister sich in ihre Gräber zurück.
’So ein Mist, ich habe noch tausend Fragen gehabt.’
Wütend darüber, die Zeit vergessen zu haben, aber doch sehr nachdenklich über die Flut von Informationen, fasst sie einen Entschluss.



Gleich am nächsten Morgen ruft sie im Rathaus an und lässt sich einen Termin geben. Mit klopfenden Herzen
’wie albern, ich bin doch schon alt genug um nicht mehr nervös zu werden nur weil ich gleich den Bürgermeister spreche’-
steht sie im Foyer des Rathaus.


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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am So Nov 11, 2012 8:22 pm


Das Gespräch mit dem Bürgermeister ist nun überhaupt nicht so gelaufen, wie Alrune es sich erhofft hat. Frustriert ruft sie Rico an und verabredet sich mit ihm zum Kaffee.
„Ach Rico, ich hatte so gehofft, dass der Bürgermeister mir helfen könnte. Ich möchte doch so gerne für meine Familie eine ordentliche Grabstätte oder Gruft haben, dass bin ich ihnen einfach schuldig.“
„Alrune, wenn ich nur wüsste wie ich dir dabei helfen kann? Aber immerhin weiß du jetzt, dass die meisten Urnen deiner Kinder und Kindeskinder in den Katakomben des städtischen Friedhofs stehen.“




In den nächsten Tagen sitzt Rico oft nachdenklich in dem alten Kinderzimmer und träumt von einem schönen Leben mit einer reizenden Dschinnin.
’Ich bin Alrune wirklich dankbar, dass sie mich erlöst hat. Aber so als einziger Dschinn in ganz Twinbrook, fühl ich mich doch einsam. Nicht das die Twinbrooker mich nicht akzeptieren, nein alle sind sehr freundlich und entgegenkommend hier. Und doch ist es was anderes, ein Dschinn ist eben Dschinn und ich möchte keine Sima, sondern eine Dschinnin als Frau! Doch woher nehmen?’



In Alrunes Kopf ist das reinste Tohuwabohu. Um da ein bisschen Ordnung rein zu bekommen, macht sie stundenlange Ausritte.
’Ich will mich damit einfach nicht abfinden, dass auf dem Friedhof angeblich kein Platz mehr sein soll. Nun bin ich die reichste Bürgerin von Twinbrook, bezahle ein halbes Vermögen an Steuern, da sollte ich doch wohl eine ordentliche Familiengruft oder dergleichen bekommen können. Aber nein, hat der achso nette Herr Bürgermeister gesagt – der Friedhof ist voll. Bestimmt hat der nur Vorurteile gegen mich, und denkt sich, dass so eine Familie nicht auf seinen ehrenwerten Friedhof gehört.’
Sie gibt Bucephalos ein sanftes Kommando (welch eine Selbstbeherrschung bei diesen Gedanken) und galoppiert über die Felder von Twinbrook.



Ah das tut richtig gut. Der frische Wind weht ihr ins Gesicht. Und dann diese Ruhe, nur die Vögel sind am zwitschern und der gleichmäßige Hufschlag von Bucephalos ist zu hören.
’Na wohin führst du mich denn heute, mein Lieber?’
Sie hat es sich angewöhnt Bucephalos den Weg bestimmen zu lassen. Die beiden sind in der letzten Zeit fast eine Einheit geworden. Aufeinmal wird Bucephalos langsamer und bleibt stehen, dass reist Alrune aus ihren Gedanken. Sie traut ihren Augen nicht, denn vor ihr liegt ein alter und verlassener Friedhof.



Ganz aufgeregt reitet sie nach Hause.
’Wie konnte ich diesen Friedhof nur immer übersehen? Oder bin ich hier in dieser abgelegenen Gegend etwa noch nie gewesen? Ach egal, denn das könnte die Lösung meines Problems sein! Ein eigener Friedhof nur für meine Familie, dass wäre ja einfach phänomenal! Das muss ich Rico zeigen’
Es war schon spät, aber Alrune ließ nicht locker, bis Rico mitgekommen ist. Und hier stehen nun die beiden Freunde in der Abenddämmerung auf einen alten Friedhof. Ganz euphorisch erzählt Alrune Rico von ihren Plänen.



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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Sa Nov 17, 2012 8:53 am


Geduldig hört Rico sich alles an. Zögerlich äußert er seine Bedenken.
„Meine allerliebste Alrune, ich finde dein Vorhaben einfach genial. Es berührt mich sehr, wie du an deine Familie denkst und sie in Ehren halten möchtest. Aber du weißt schon an wen du dich wieder wenden musst, damit du die Genehmigung für deinen Friedhof bekommst?“
„Ja ich weiß und dass ist der einzige Haken an meinen Plan. Aber sollte der nette Herr Bürgermeister mir hier Steine in den Weg legen oder sogar versuchen wollen mich davon abzuhalten, ja dann wird er eine Frau Angers erleben, die er lieber nicht kennen möchte!“




Auf einmal überkommen Alrune doch Zweifel an ihr Vorhaben.
„Ich übernehme mich doch nicht damit, oder?“
„Eine Powerfrau wie du? Du hast 101 Kinder groß gezogen, und dass wohl gemerkt ohne einen Ehesimo, da fragst du mich allen Ernstes ob du dich übernimmst. Das ist ja wohl ein Scherz. Liebste Alrune, ich glaube an dich. Natürlich wirst du dieses Projekt schaffen, mit deiner unendlichen Liebe für deine Familie. Ich weiß du wirst sonst du keine Ruhe finden, und mit allem was in meiner Macht steht, helfe ich dir selbstverständlich.“




Erschöpft setzten sie sich auf die marode Bank.
„Danke Rico. Was wäre mein Leben nur ohne dich? Einen besseren Freund, kann ich mir nicht wünschen. Aber mir ist auch aufgefallen, dass dich in letzter Zeit etwas beschäftigt. Willst du mir nicht erzählen, was du auf dem Herzen hast?“
„Oh, sieht man es so deutlich?“
„Ich kenne dich einfach zu gut, um deine leichte Melancholie, die seitdem die Zwillinge erwachsen sind, dich immer mal wieder überkommt, nicht zu sehen.“




„Du hast wie immer recht.“
So erzählt Rico ihr von seinem Herzenswunsch, eine Dschinna zu finden und Alrune versteht ihn sofort. Denn sie gesteht ihm, dass auch ihr Herz sich nach einem ganz bestimmten Simo sehnt. Vorsichtig zieht er Alrune zu sich rüber. - Sie hat seit ihrer gemeinsamen Nacht keine Nähe mehr zu gelassen. – Freundschaftlich umarmt er Alrune.
„Du weißt, was wir gebrauchen um unsere Wünsche zu erfüllen?“
Alrune nickte kurz. „Wir brauchen eine Wunderlampe. Damals hatte Indra eine aus dem Urlaub mitgebracht. Du weißt nicht so ganz zufällig, wo sich deine Gefährten so verstecken?“
Traurig schüttelt er den Kopf.



In Gedanken versunken sitzen sie noch eine Weile beisammen, froh über diese wunderschöne Freundschaft.



Den beiden ist dann irgendwann klar geworden, wie spät es schon ist. Fröstelnd stehen sie auf um den Heimweg an zu treten. Zum Glück ist Vollmond, sonst hätten sie die Hand vor ihren Augen nicht sehen können. Denn so was wie Strom gibt es hier nicht.



Edit: Bild nachgefügt
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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Mi Nov 21, 2012 6:25 pm


Auf dem Heimweg fühlen sie eine unheimliche, vorher noch nie da gewesene, Stimmung. Aber vielleicht ist es ja auch nur Einbildung oder einfach der Zustand ihrer Seelen, die sich in Aufruhr befinden. Doch da werden sie Zeuge wie ein eigentlich ganz normaler Simo sich plötzlich in irgendetwas verwandelt. Auf den ersten Blick meinen sie, dass es ein Werwolf sein könnte. Aber nein Werwölfe gibt es doch nicht. Obwohl nach kurzem Überleben erinnert sich Alrune, dass sie auch nie geglaubt hatte, dass es Einhörner oder Wunderlampen gibt und wurde eines besseren belehrt. Hier in Twinbrook scheint nichts unmöglich zu sein.



Nur auf eine Begegnung mit einem Werwolf wollen Alrune und Rico sich heute Nacht nicht einlassen. Sie rennen zum Auto und fahren auf dem schnellsten Weg nach Hause. Doch dort wartet schon die nächste Überraschung. Vor ihrer Haustür läuft ein Zombie herum! Soweit man es laufen nennen kann. Zutiefst geschockt machen sie einen großen Bogen um diese Dame, schnell die Tür aufschließen und nichts wie hinein ins Haus. ’Hoffentlich sind Lalita und Liwanu zuhause’



Besorgt suchen Alrune und Rico im ganzen Haus nach ihnen. Im Keller werden sie dann fündig und trauen ihren Augen nicht. Lalita und Liwanu sind ganz in ihrer Musik vertieft. Von den Geschehnissen dieser Nacht haben sie absolut nichts mitbekommen.



Da in dieser Nacht an Schlaf nicht zu denken ist, kocht Alrune für alle einen starken Kaffee. Während sich Rico noch mal nach draußen traut, um nach den Tieren zu schauen. Bucephalos findet er auf der Weide unmittelbar beim Haus. Beruhigend spricht er auf ihn ein und bringt ihn in seine Box. Da kommt auch Max mit eingezogenem Schwanz auf ihn zu. „Hallo Max“ begrüßt er den verängstigten Hund und fügt mit seiner sonoren Stimme leise hinzu „Schhh ist ja schon gut, ich bin ja jetzt bei dir. Komm wir gehen besser ins Haus.“



So sitzt die ’Familie’ beisammen und diskutiert über die Ereignisse in dieser Nacht. Nachdem sich der erste Schreck gelegt hat, beginnen sie die ’Aufgaben’ für die nächsten Tage aufzustellen. Zu guter Schluss stellt Rico fest „Also meine Lieben, da ihr ja noch genug anderes zu tun habt, bin ich doch wohl der Richtige dafür mich in der Stadt umzuhören, was es mit diesen Kreaturen auf sich hat. Liebste Alrune so kannst du dich in ruhe damit beschäftigen deinen Friedhof wahr werden zu lassen. Immerhin musst du den Bürgermeister davon überzeugen. Und was euch meine lieben Kinder angeht, so würde es mich doch sehr freuen, dass ihr euch endlich um eure berufliche Zukunft bemüht. Sonst wird das nichts aus eueren Lebenswünschen, die erfüllen sich nicht von alleine. Besonders du Liwanu, denn ich weiß durchaus über dein Nachtleben bescheid.“ Lalita und Liwanu, die übrigens ganz begeistert von der Idee mit dem eigenen Friedhof sind, versprechen gleich in den nächsten Tagen alles Notwendige zu unternehmen. Während Liwanu versucht die Gedanken seines Vaters zu lesen. ’Was weiß er?’



Als die Sonne sich wieder zeigt, da sind auch die ungebetenen Gäste, so plötzlich wie sie erschienen waren, verschwunden. Etwas erleichtert legen sie sich noch für ein kleines Nickerchen hin, um Kraft für den neuen Tag zu tanken.






Zuletzt von GraefinKrolock am Mi Nov 21, 2012 6:36 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Mi Nov 21, 2012 6:27 pm


Max erholt sich schnell vom nächtlichen Spektakel und geht seinem morgendlichen Ritual nach, das Anknurren der Briefträgerin, während die anderen noch im Hause schlafen. Was kann er doch mutig sein.



Noch etwas müde holt Alrune Bucephalos noch aus seiner Box um ihn zu striegeln und seine Hufe zu säubern. Währenddessen überlegt sie sich eine Strategie für ihr Gespräch.



’Am besten gehe ich gleich zum Rathaus und rufe nicht vorher an.’ Was allerdings nicht ihre Beste Idee ist, denn sie kommt nur bis zur Sekretärin. Diese schüttelt bedauernd den Kopf nachdem sie Rücksprache mit dem Bürgermeister gehalten hat.
„Frau Angers, es ist sehr bedauerlich, aber der Terminkalender von Herrn Jammer ist heute vollkommen ausgeschöpft. Er lässt ihnen aber ausrichten, dass er nach Dienstschluss immer in den Gemeindegarten geht und wünscht ihnen noch einen schönen Tag.“
„Vielen Dank für ihre Mühe. Auf Wiedersehen“

Nachdenklich verlässt Alrune nun das Rathaus. ’Wenn ich so mein Ziel erreiche, dann werde ich eben heute Abend in den Gemeindegarten gehen. Mir wird ja sonst wohl nichts anderes übrig und ich muss dahin warten.’



'Am besten mache ich noch einen schönen Gang durch die Stadt.' Doch im Stadtpark, bleibt sie stehen. Hier scheint über Nacht ein sonderbarer Pavillon entstanden zu sein. Neugierig wie Alrune nun mal ist, geht sie näher ran. Auf dem Schild steht:
– Feenstrahl-Arboretum –
Jeden Tag um 12:00 Gartenwettbewerb
24h tgl. Besichtigungen und Feensuche möglich
Der Gartenfreund kann hier mit dem Schleierkraut sprechen
’Ein Arboretum? Hier in Twinbrook? Und dann steht da ja auch noch was von Feen! Das ist ja spannend. Nur schade dass ich heute keine Zeit mehr habe.’



Ihr Telefon klingelt. Ein Blick darauf verrät ihr Rico ist am anderen Ende
„Hallo meine schönste Alrune.“
„Hallo Rico. Wo steckst du?“
„Ich bin im Kommissionslager und habe ein paar interessante Neuigkeiten für dich. Aber erzähl mir erst wie es beim Bürgermeister war“
„Dazu kann ich dir noch nicht viel sagen, ich treffe ihn heute Abend im Gemeindegarten.“

Rico schluckt einmal und glaubt nicht richtig gehört zu haben „Wie im Gemeindegarten? Hast du etwa ein Rendezvous mit ihm? Ich dachte du wolltest damit aufhören.“
Alrune war etwas verwirrt bzgl. dieser Reaktion von Rico und sagte sofort beschwichtigend „Nein... ja... ähm... er hat nur einen vollen Terminkalender heute, mehr nicht.“
„Ist ja auch deine Angelegenheit. Wenn du noch ein bischen Zeit hast, dann komm hier ins Kommissionslager, dass liegt doch auf deinen Weg. Dann können wir noch ein bischen Reden.“
„Ja gerne, ich bin in 5 Minuten da. Bis gleich.“

Damit beendet sie das Gespräch und begibt sich auf den Weg. ’Ich bin ja gespannt was er herausgefunden hat’




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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am So Nov 25, 2012 12:11 pm

Rico

Während Alrune in der Stadt beschäftigt ist, macht Rico sich auf zum Kommissionslager. Als er durch die Tür geht, wartet auch hier eine Überraschung auf ihn. Denn in einer kleinen vorher nicht genutzten Nische hat ein neuer Händler sein Lager aufgeschlagen. Mit doch sehr merkwürdigen Gerätschaften, alten Büchern und allerlei skurrilen Gedöns.



Rico spricht mit den Herrn, der sich als Sedrick Osterkamp vorstellt. Er verkaufe vereinzelt fertige Elixiere, besondere Pilze und Kräuter und Sonstiges, eben alles was sim zum brauen von Zaubertränken und Elixieren gebraucht. Auch passende Rezeptbücher können hier gekauft werden.
„Was sie dort sehen, ist eine Alchemiestation, dort können sie die Rezepte studieren und auch gleich ausprobieren. Und mit der anderen Maschine können sie Edelsteine selber schleifen. Alles natürlich gegen eine geringfügige Mietgebühr.“
Rico war für einen kurzen Moment sprachlos. Zaubertränke und Elixiere das hat er hier nicht erwartet, obwohl er ja selber etwas ’Sonderbar’ ist.
„Sehr geehrter Herr Osterkamp, das ist ja alles hoch interessant, aber bitte können sie mir verraten, warum sie so plötzlich hierher gekommen sind? Wenn ich das Fragen darf.“
„Gute Frage. Alles was ich ihnen dazu sagen kann ist, das ich gestern Abend ein unheimliches Verlangen spürte mich hier in Twinbrook anzusiedeln. Ich musste mich sofort auf den Weg machen, ich hatte keine Kontrolle mehr über mein Handeln.“
„Hmm, das sind durchaus erschütternde Neuigkeiten. Vielen Dank Herr Osterkamp das sie mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Zeit in Twinbrook.“




Als nächstes erkundigt er sich bei Roberta Cinar, sie ist verantwortlich für das Kommissionslager und kennt so jeden und alles in der Stadt.
„Ich wünsche ihnen einen schönen Tag, liebe Roberta.“
Begrüßt er sie auf seine eigene Art. Roberta blickte ihn kurz etwas skeptisch an
„Na wenn das jemand anderer heute zu mir gesagt hätte, da würde ich glatt glauben der will mich ärgern. Aber sie nicht Rico. Danke, ich wünsche ihnen auch einen schönen Tag, nur weiß ich nicht was an diesem Tag schön sein soll. Merkwürdiges geht hier vor.“
„Ja so ist es und ich habe gehofft sie wissen mehr über die Ereignisse der letzten Nacht.“
„Es tut mir leid, aber viel weiß ich wirklich nicht. Es gibt Gerüchte über einen gewaltigen Meteoriteneinschlag südlich des Sumpfes. Kein gewöhnlicher Einschlag, wie wir ja schon öfter hatten. Von diesem Meteoriten soll was Magisches ausgehen, so habe ich es zumindest gehört. Wenn sie noch mehr erfahren möchten, so schauen sie doch in der Bibliothek nach. Dort ist über Nacht eine so genannte 'Mysteriumsabteilung' entstanden. Und wenn sie dann dort sind, können sie auch gleich in das antike Archiv gehen, welches sich im Hain neben der Bibliothek versteckt. Dort sollen jahrtausende alte Schriften lagern.“

Rico staunt nicht schlecht über diese Informationen.
„Haben sie vielen Dank, Roberta. Sie haben mir wirklich sehr geholfen.“



Rico hat mehr erfahren, als er erhofft hatte. Und diese neuen Informationen beruhigten ihn ganz und gar nicht. 'Ich komme selber aus einer anderen Welt und weiß leider mehr als mir lieb ist, was es für magische Wesen gibt.' Seine Gedanken drehen sich im Kreis und er kommt einfach zu keinem guten Ergebnis. 'Ich muss Alrune anrufen, hoffentlich hat sie Glück gehabt.'



Nach dem Telefonat sind die Sorgen von Rico nicht weniger geworden. Nach einer von ihm gefühlten Ewigkeit, ist Alrune endlich angekommen. Auch sie staunt nicht schlecht, als sie die neue Ecke mit diesen aberwitzigen Sachen sieht.
„Hier hat sich ja auch einiges verändert“ bemerkt Alrune nur kurz. Worauf Rico sie fragend ansieht
„Was heißt denn bitte auch? Hat sich noch mehr verändert?“
Sie erzählt ihm von dem Feen-Arboretum. Rico hört gespannt zu.
„Das passt nur zu gut zu dem, was ich in Erfahrung gebracht habe.“
So berichtet er ihr was er herausgefunden hatte.
„Oh Rico, das hört sich gar nicht gut an, wirklich nicht. Ich weiß nicht ob mir das jetzt nicht alles viel zu viel wird.“
„Liebste Alrune, mach dir doch keine Sorgen deswegen, solange ich hier an deiner Seite bin, passe ich schon auf dich und unsere Zwillinge auf. Konzentriere du dich lieber auf den Herr Jammer!“
„Um Himmelswillen, den hab ich doch ganz vergessen. Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich will doch noch vorher zuhause vorbeischauen. Kommst du mit?“
„Ja ich komme mit, es reicht für heute. Ich brauche ein bischen Ruhe.“




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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Sa Dez 15, 2012 8:18 pm

Alrune

Zuhause vergewissert sich Alrune, das alles in Ordnung ist.
’Schön so habe ich doch noch Zeit schnell unter die Dusche zu springen und mir was schönes anzuziehen.' Dann noch ein kurzer Blick in den Spiegel, einmal tief Luft holen und auf in den Kampf. Im Gemeindegarten angekommen, sieht sie Herr Jammer schon am Tisch sitzen. Mit klopfendem Herzen geht sie auf ihn zu.
„Guten Abend Herr Jammer“
„Ah Frau Angers guten Abend. Setzen sie sich doch.“

Alrune setzt sich ihm gegenüber hin und schaut ihn direkt an.
’Mir ist nie aufgefallen was für schöne Augen er hat. Mensch Alrune konzentrier dich, hier geht’s um wichtigeres!’ schellt sie sich.
„Wie meine Sekretärin mir mitteilte möchten sie mich sprechen. Was kann ich denn für sie tun? Geht es immer noch um das leidige Thema, so kennen sie meine Antwort. Oder kommen sie etwa wegen den Geschehnissen seit letzter Nacht?“
„Nein es geht nicht um die Veränderungen hier in Twinbrook und ja ich möchte mit ihnen bzgl. einer würdigen Bestattung meiner Kinder und Kindeskinder sprechen.“
„So bedauerlich wie es ist, aber ich kann ihnen da nicht helfen. Es tut mir wirklich leid, Frau Angers, aber mir sind da die Hände gebunden.“
„Herr Jammer, so hören sie mir erst doch mal zu. Ich habe eine andere Lösung gefunden. Und wie ich finde ist die für alle annehmbar.“
„Nun gut, dann erzählen sie doch was sie sich überlegt haben. Ich würde mich wirklich freuen, wenn ich ihnen helfen kann und wir eine Lösung finden.“
„Also bei einem Ausritt stieß ich auf den alten und verlassenen Friedhof oben auf dem Hügel am Standrand. Er ist sehr verwildert und ich biete ihnen an, diesen auf meine Kosten wieder zu einem Friedhofpark herzurichten.“
Sie macht eine kleine Pause, schaut den Bürgermeister noch mal direkt in die Augen. ’Nur mut, er wird ja sagen’ Dann fährt sie fort „Ich möchte nur als kleine Entschädigung für meine Mühen dort meine Gräber platzieren. Aber eben nur meine.“
„Hmm, der alter Friedhof, ja den habe ich auch vollkommen vergessen. Aber ehrlich gesagt, weiß ich nicht genau, wie die Besitzverhältnisse sind. Ich werde mich gleich morgen darüber informieren und sie dann kontaktieren.“
„Oh das wäre sehr nett von ihnen. Und sollte das Grundstück zum Verkauf stehen, so bin ich durchaus als Käufer sehr interessiert.“
„Frau Angers, ich unterstütze sie gerne und dieser Vorschlag könnte wirklich unser Problem lösen.“
„Ich freue mich, dass ihnen diese Idee gefällt und vielen Dank dass sie sich heute noch Zeit für mich genommen haben. Ich weiß ja wie beschäftigt sie sind. Ach, fast hätte ich das vergessen, Herr Cataldo erzählte mir, die Bibliothek hat neue Räume bekommen, und das obwohl die Alten dringend renoviert werden müssten. Eine kleine Spende dafür, wäre doch bestimmt in ihrem Sinne.“

Mit ihrem charmantesten Lächeln steht sie zufrieden auf und verabschiedet sich
„Nochmals vielen Dank für ihre Unterstützung, ich erwarte dann morgen ihren Anruf.“



Gut gelaunt fährt Alrune nach Hause. Dort wartet schon Rico auf sie. Freudig erzählt sie ihm von dem Treffen.
„Rico ist das nicht wunderbar? Ich bin ja so aufgeregt.“
Rico, der sich natürlich sehr mit Alrune freut, ist aber noch skeptisch, immerhin noch hat der Bürgermeister nicht wirklich ja gesagt. So versucht er Alrune ein bischen auf die Erde zurück zu holen.
„Ja meine liebste Alrune, das hört sich wirklich alles wunderschön an. Aber warten wir doch den morgigen Tag ab. Wenn du dann die Genehmigung hast, werden wir morgen Abend darauf anstoßen. Doch jetzt entschuldige mich, es ist schon sehr spät und ich möchte mich zurück ziehen.“
Er drückt Alrune einen GuteNachtKuss auf die Wange und geht in sein Bett. Eine Weile bleibt Alrune noch sitzen bevor auch sie ins Bett geht.
’Schlafen kann ich bestimmt nicht’
Am nächsten Morgen steht sie übermüdet auf. Nervös läuft sie im Hause hin und her. Rico die Ruhe selbst, kann das nicht länger mit ansehen.
„Alrune meine Schöne, du bringst mich noch um den Verstand mit deiner Unruhe. Was hältst du davon mit Bucephalos ein bischen zu trainieren? Das bringt dich auf andere Gedanken und du bist beschäftigt.“
„Mensch Rico, was machte ich nur ohne dich. Na klar, ich geh gleich los.“

Ohne sich die Reitkleidung anzuziehen, rennt sie gleich zum Stall und holt Bucephalos raus. Na ob das gut geht. Sie reitet mit Bucephalos zur Pferderanch um dort das Springen zu üben. Immer und immer wieder absolvieren sie den ganzen Springparcours. Eigentlich einer ihrer leichtesten Übungen. Aber heute ist Alrune wohl zu unruhig und natürlich spürt das auch Bucephalos. Obwohl er sein bestes gegeben hat, streifen sie beim letzten Sprung durch den Infernoreifen die Flammen. So passiert was passieren musste, Alrune hat Feuer gefangen. Ihr Adrenalinspiegel ist jedoch so hoch, dass sie es gar nicht bemerkt und weiter reiten will.



Aber der treue Bucephalos registriert selbstverständlich sofort was los ist und da seine Reiterin gar keine Anstalten macht abzusteigen, bleibt ihm nur eins übrig. Also bäumt er sich auf und wirft die vollkommen überraschte Alrune ab.



Die, noch immer nicht wissend was geschehen ist, landet sehr unsanft auf den Rasen.



Völlig perplex und benommen rappelt sie sich ganz langsam auf.



Nun endlich bemerkt sie die Flammen und gerät in Panik. Und während Alrune so langsam durchdreht, klingelt auch noch das Telefon. Perfektes Timing.



Aber Alrune wäre nicht Alrune, wenn sie sich nicht auch in dieser Situation zusammenreißt.
’Ganz ruhig, so ein bischen Feuer wird dich doch nicht gleich umbringen. Wasser ich brauche Wasser.’ Suchend schaut sie sich um ’Der Wassertrog – nein ist zu weit weg, das schaffe ich nicht mehr. Der Wassergraben – nein da ist ja fast ausgetrocknet.’ Sie schaut zum Himmel vielleicht kommt ja ein plötzlicher Regenschauer. Doch das wäre in diesem heißen Sommer ein Wunder. Kein Regen in Sicht. Auch das ständige Klingeln des Telefons zerrt an ihren Nerven. ’Reiß dich zusammen Alrune! Sonst geht das hier schlecht aus. Mensch bin ich doch blöd, im letzten Urlaub hab ich doch diese tragbaren Duschen gekauft. Eine muss ich doch noch in der Tasche haben.’



Die Flasche reicht so gerade um die Flammen zu ersticken. ’Was klingelt hier denn ständig? Telefon!! Der Bürgermeister!!’

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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Di Jan 22, 2013 1:20 am

Rico

Nachdem Alrune das Haus verlassen hat, geht auch Rico an diesem Morgen in die Stadt. Zuerst führt ihn sein Weg zum Antiken Gewölbe, dort hofft er etwas über die neuen Wesen lesen zu können. Als er das kleine dunkle Gemäuer betritt, ist Rico von der Anzahl der darin enthaltenen Bücher einfach überwältigt. So viel Wissen auf so kleinem Raum!



'Wo soll ich nur anfangen?' In einer kleinen Ecke steht ein merkwürdiges Regal, Rico schaut sich das genauer an. Er entdeckt Bücher über Feen, Werwölfe, Vampire, Geister und Hexen. 'Ja hier scheine ich richtig zu sein. Nur womit fange ich an, am liebsten würde ich sofort alle Bücher auf einmal lesen.' Da Rico sich einfach nicht entscheiden kann, schließt er die Augen und greift nach irgendeinem Buch…



Ein alter Schinken über das Volk der Werwölfe liegt jetzt schwer in seinen Händen. Er enthält viele Skizzen und Anekdoten aber viele neue Hinweise findet leider er nicht. Etwas enttäuscht will er das Buch weglegen, da fällt sein Blick auf den letzten Teil, indem es heißt, das Werwölfe die geborenen Überlebenskünstler sind. Nur Mutige, so steht dort, können einen kleinen Test über ihre Fähigkeiten machen und herausfinden, ob sim auch in der Wildnis überleben könnte, wie es einige Werwölfe tun. Rico hält sich selbstverständlich für mutig, und außerdem ist er auch neugierig auf das Ergebnis.



Zuerst wird die sportliche Ausdauer getestet.
'Na das sollte doch kein Problem für mich sein.' Er wärmt sich mühelos auf und macht dann die 500 Push-ups, die ein Werwolf in simlischer Gestalt in der Regel schaffen sollte. Für den Anfang gar nicht schlecht. Als nächstes bindet er einen großen Stapel Bücher, von denen es hier ja mehr als genug gibt, zu provisorischen Gewichten zusammen. Es erfordert zwar seine ganze Kraft, aber Rico gelingt es, die größte Menge anzuheben, die je von einem Werwolf in simlischer Gestalt gestemmt wurde. Geschafft!
Jetzt soll die Fähigkeit geprüft werden, ob sim sich Nahrungsmittel beschaffen kann. Dazu wählt Rico auf einer alten Landkarte einen Angelplatz aus und gleicht ihn mit einem Wildnisführer ab. Dort gibt es massig Fische. Mithilfe eines Artenbuches kann er den köstlichsten und nahrhaftesten Fisch bestimmen. Alle Tests bestanden, Rico ist dazu geboren, in der Wildnis zu leben!




Rico hat gar nicht bemerkt, wie die Zeit vergeht. Es dämmert schon.
'Ich werde mich lieber auf den Heimweg begeben. Nicht das meine Alrune nachher noch vor mir zuhause ist.' Mit einem befriedigen Gefühl (Ich bin so stark wie ein Werwolf) geht Rico zurück. Erleichtert stellt er fest, dass Alrune noch nicht da ist. Gut so kann ich in Ruhe noch im Internet nach Informationen suchen. Er stellt seinen Laptop auf den Tisch und ist sofort ganz vertieft im WorldWideWeb.


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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Di Jan 22, 2013 1:36 am

Alrune

Mit zitternden Händen greift Alrune nach ihrem Handy. Nach Luft ringend meldet sie sich
„Ja, Angers“ am anderen Ende ertönt die Stimme, die sie erwartet hat
„Bürgermeister Jammer. Guten Tag Frau Angers. Störe ich? Sie hören sich so außer Atem an.“
„Guten Tag Herr Jammer. Aber nein sie stören überhaupt nicht. Ich habe nur gerade mit meinem Pferd trainiert.“

Mehr ist Alrune nicht in der Lage zu sprechen. Sie versucht sich zu beruhigen ohne dass ihr Gesprächspartner das mitbekommt. Herr Jammer merkt natürlich nichts. So erzählt er ihr, dass der alte Friedhof noch im Besitz der Stadt ist. Diese aber an einen Verkauf interessiert ist. So verabreden sie einen Termin um alles weitere zu besprechen und den Kaufvertrag zu unterschreiben.



Ihre Gefühle fahren Achterbahn. Vor ein paar Minuten stand sie noch in Flammen und dachte ihr letztes Stündlein hat geschlagen und jetzt dieses Glücksgefühl. Und irgendwas ist da noch, so langsam sinkt ihr Adrenalinspiegel und sie spürt ihren verbrannten Rücken.
' Nur jetzt nicht in Ohnmacht fallen.' Doch der treue Bucephalos ist von alleine an ihre Seite getrabt.
„Na komm mein Guter lass uns nach Hause gehen.“ Sie beißt noch mal die Zähne zusammen und ’schwingt’ sich auf seinen Rücken. So traben sie davon. Im Augenwinkel sieht sie noch einen ihr unbekannter Herr, der sehr gewöhnungsbedürftige Tischmanieren hat. Doch sie wundert sich über gar nichts mehr.




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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Di Jan 22, 2013 1:42 am

Alrune und Rico

Zum Glück ist der Weg nicht so weit. Mit Erleichterung stellt Alrune fest das Rico schon da ist. Obwohl Rico sehr im Internet vertieft ist, hört er doch sofort als Alrune auf Bucephalos angeritten kommt. Irgendein Gefühl sagt ihm das da was nicht in Ordnung ist. So schließt er den Laptop und geht nach draußen. Als er Alrune sieht, erschrickt er und eilt sofort zu ihr hin. Vorsichtig hilft er ihr vom Pferd und fragt ganz besorgt
„Alrune, was denn nur passiert? Du siehst ja ganz mitgenommen aus.“
Doch als sie ihm antworten will, legt er seine Finger auf ihren Mund sagt er nur in seiner besonnenen Art
„Schhhh, ist gut, geh erstmal rein und ruh dich aus. Ich kümmere mich um Bucephalos und danach komme ich zu dir. Dann hast du meine ganze Aufmerksamkeit und kannst mir alles erzählen.“
Dankbar nickt Alrune und geht ins Haus. Sie nimmt sich einen Kaffee und setzt sich. Ihr ganzer Körper schmerzt und ihre Gedanken drehen sich im Kreis. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt Rico herein, Alrune hält nichts mehr auf den Stuhl, aufgeregt geht sie zu ihm hin. Sie erzählt ihm von dem 'Missgeschick' beim Springen.



Rico hört entsetzt zu
„Alrune, Alrune ich kann dich aber auch nicht alleine lassen, schon stellst du wieder irgendetwas an. Wie wäre es mal mit etwas mehr Besonnenheit meine Schöne. Doch jetzt lass dir helfen, wozu bin ich ein Dschinn.“
Mit ernstem Gesicht klatscht er zweimal in die Hände



Ein wunderschönes Leuchten umhüllt Alrune und all die Schmerzen sind verschwunden.



Mit einem Mal fühlt sich Alrune ganz entspannt und eine wohlige Wärme erfüllt ihren Körper und Seele. Glücklich und dankbar fällt sie Rico um den Hals. Der ganz überrascht über diesen plötzlichen Gefühlsausbruch ist und sie fest in seinen kräftigen Armen hält.



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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Do Jan 24, 2013 3:05 am

Die Überraschung

'Aber was mach ich denn hier?' Verwirrt löst sich Alrune aus der Umarmung.
„Rico ich weiß gar nicht wie ich dir je danken soll, du bist so wunderbar gut zu mir. Das habe ich nicht verdient.“
„Meine liebste Alrune, aber natürlich hast du alles Glück dieser Welt verdient. Außerdem hast du mir zwei wundervolle Kinder geschenkt, ich bin dir dafür so dankbar. Apropos Kinder, was hältst du davon ich zaubere uns was Schönes zu essen und du rufst die beiden Faulpelze.“
„Das ist mal wieder eine fantastische Idee von dir. Ich habe gar nicht bemerkt wie hungrig ich geworden bin.“




Während Alrune Lalita und Liwanu zum Essen ruft, schnippt Rico mit den Fingern



Und schwups schon hält er ein leckeres Essen in seiner Hand. (Ist es nicht herrlich ein Dschinn zu sein)



So sitzt Alrune mit ihren 3 Dschinnies zusammen beim Schmausen.
„Stellt euch vor, der Bürgermeister hat mir den alten Friedhof zum Kauf angeboten. Nächste Woche erledigen wir dann den Papierkram. Ist das nicht toll.“ Rico schaut erstaunt zu Alrune hinüber „Liebste Alrune, was für eine schöne Nachricht. Ich freue mich für dich.“ Liwanu der sich eben noch ein Bissen in den Mund gesteckt hat, meint mit vollem Mund dazu „Mensch Mum, das ist ja klasse. Und vergiss nicht eine Stelle für dich frei zu lassen, die Jüngste biste ja auch nicht mehr.“ Er schluckt sein Essen herunter und grinst Alrune frech an. „Nun werd nicht so frech mein Sohn, sonst muss ich dich noch aus dem Testament streichen.“ kontert Alrune. Da mischt Rico sich ins Gespräch ein „Meine Lieben, ich unterbrech euch ja nur ungerne, doch ich möchte mit euch noch ein ernstes Thema besprechen. Wir haben in ein paar Tagen wieder Vollmond und ich möchte nicht, dass einer von euch sich dann außerhalb dieses Hauses aufhält, solange wir nicht genau wissen, ob und wenn ja wie gefährlich diese Nächte sind.“ Er guckt einmal in die Runde „Ich habe heute ein interessantes Buch über Werwölfe gelesen. Dort steht geschrieben, dass die Verwandlung von Sim zum Werwolf immer in den Vollmondnächten ist. Manchmal kann es jedoch bei noch jungen oder unerfahrenen Werwölfen an einem normalen Tag erfolgen, wenn seine Laune ausgereizt ist. Also seid bitte immer vorsichtig.“ Nun schaut er seinen beiden Kindern eindringlich in die Augen. „Leider konnte ich bis jetzt nichts über die Zombies herausfinden. Also versprecht mir, das ihr keinen Blödsinn anstellt während wir fort sind.“ Auf einmal ist es still. Alrune und Liwanu sowie Lalita lassen langsam die Hände sinken und schauen Rico mit großen Augen an. Lalita findet als erste ihre Stimme wieder „Wie ihr wollt weggehen? Wann? Wohin? Wie lange? Doch nicht etwa für immer?“ Da schaltet sich auch Alrune ein „Genau, das würde mich auch interessieren! Und wer ist bitteschön mit wir gemeint.“ Nun ist Rico an der Reihe erstaunt zu gucken „Ich dachte das liegt auf der Hand. Selbstverständlich natürlich du meine Schöne und ich, falls du mich mitnehmen möchtest.“ „Wie ich und wohin soll ich dich mitnehmen? Ich verstehe gerade gar nichts.“ Liwanu verdreht seine Augen „Oh Mum, du stehst aber heute auf der sehr langen Leitung. Rico will mit dir in den Urlaub. So ist es doch Dad, oder?“ „Ja natürlich. Habe ich das nicht klar gesagt? Ich möchte mit eurer Mutter nach Ägypten, wir haben uns ein paar Tage Ruhe verdient, denke ich. Und nebenbei können wir auch auf Schatzsuche gehen. Was hältst du davon Teuerste?“ Wortlos nickt Alrune, in ihren Augen schimmert es verdächtig.



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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Mo Feb 04, 2013 3:55 pm


Reiseerinnerungen Al Simhara – Auf der Suche nach der Wunderlampe
Die Ankunft


Schon am nächsten Tag steht Alrune mit gepacktem Koffer ungeduldig vor der Haustür, während Rico noch in aller Seelenruhe seinen beiden Sprösslingen letzte Instruktionen und Ermahnungen mit auf den Weg gibt.
„RICO nun komm schon, der Flieger wartet nicht auf uns!“
„Meine kleine ungeduldige Alrune, beruhige dich, ich habe alles unter Kontrolle. Das Flugzeug wird erst dann starten, wenn wir an Bord sind. Vertrau mir!“
Alrune hasst es wenn er so mit ihr spricht, aber für Diskussionen ist jetzt keine Zeit. So ergibt sie sich ihrem Schicksal.
„Du weißt doch dass ich dir vertraue, aber jetzt machst du es mir nicht wirklich leicht.“
Irgendwann sitzen sie dann doch im Taxi, Alrune ist davon überzeugt, dass es unmöglich ist, noch rechtzeitig zum Flughafen zu kommen. Doch sie wurde eines besseren belehrt. Auf wundersame Weise sind sie ohne Wartezeiten eingecheckt, durch die Sicherheitskontrolle gelangt, um dann auf direktem Weg ihre Plätze in dem Flieger einzunehmen. Alrune schaut Rico von der Seite an
– wie hat er das schon wieder hinbekommen? –
„Meine liebste Alrune, jetzt entspanne dich und genieße den Flug.“
Wie in Trance lehnt Alrune sich zurück und schließt die Augen. Da spürt sie auch schon, wie sie in den Sitz gedrückt wird und das Flugzeug abhebt…

Erschöpft kommen sie in der Morgendämmerung an und stellen fest, dass sie eine Unterkunft auf dem örtlichen Zeltplatz haben.
„Also Rico ich möchte mich ja nicht beschweren, aber hast du evtl. bei der Buchung etwas überlesen? Oder ist das so von dir gewollt?“
„Oh nein, natürlich nicht meine Schöne. Wir sollten in einem schönen Hotel übernächtigen. So war das zumindest von mir vorgesehen. Hier scheint irgendwas fehl gelaufen zu sein. Aber mach dir keine Sorgen, wir werden noch eine andere Unterkunft für uns finden.“
„Und wo bitteschön? Ich sehe hier weit und breit nichts außer Wüste.“




Die Nerven von Alrune liegen blank, gereizt sucht die Infotafel nach Mitteilungen ab, doch dort steht nichts von Bedeutung.
„Nun beruhige dich doch bitte, meine Schöne. Es soll hier ganz in der Nähe einen kleinen Ort geben mit einem wunderschönen Basar. Dort finden wir sicherlich jemanden, der uns behilflich ist.“
Alrune kann es nicht fassen, wie kann er nur so ruhig dastehen, als wäre das hier alles das natürlichste der Welt. Außerdem schmerzten ihre Füße schon.
– Ich hätte mir besser vorher bequemere Schuhe anziehen sollen. –
„Das ist ja schön und gut. Doch wie bitte sollen wir da hinkommen? Ich bin nicht bereit, einfach so auf blauen Dunst hin, durch die Wüste zu wandern. Erst recht nicht mit diesen Klamotten! Und komm mir ja nicht damit, ich soll mir was anderes anziehen. Vergiß es. Ich packe hier bestimmt nicht meinen Koffer aus, um mich in einem stickigen Zelt umzuziehen.“
Rico bleibt immer noch die Ruhe in Person. Er schaut sie mit seinen betörenden Augen an und antwortet in seiner gelassenen Art
„Natürlich gehen wir nicht durch die Wüste spazieren, meine verrückte Alrune. Hier stehen Fahrräder für die Touristen mit einer Wegbeschreibung und Karte dazu bereit. Ein Lunchpaket und Getränke stehen im Kühlschrank. In einer guten Stunde müssten wir das schaffen.“
Ungläubig starrt Alrune ihn fragend an. Er zeigt nur auf die Rückseite der Infotafel. So stellen sie ihr Gepäck ab und machen sich auf den Weg.



Sie brauchen etwas länger für den Weg. Doch die unwirklichen Eindrücke sind überwältigend. Diese Weite und Ruhe, als wenn sie alleine auf der Welt sind. Schließlich sehen sie die ersten Häuser. Es wirkt so irreal, hier noch Wüste und in Blickweite stehen die ersten Palmen. Je weiter sie vordringen in diese so fremde Welt, umso Grüner wird die Landschaft. Bis sie schließlich an den Ufern des Nils angelangt sind.
„Oh Rico, es ist atemberaubend. Am liebsten würde auf der Stelle ein Bad im Nil nehmen.“
„Davon rate ich dir unbedingt ab. Abgesehen davon dass du keine Badesachen dabei hast, ist das hier der Hauptarm des Nils, du kannst dir nicht vorstellen, was hier alles im Wasser schwimmt. Ein Bad hier herein würde dir nicht gut stehen.“
Enttäuscht zieht Alrune die Schultern hoch.
„Ja ok, in einer Kloake möchte ich nicht schwimmen. Schade, es wäre bestimmt sehr lustig gewesen. Ach übrigens, seit wann ist das ein Problem ohne Badeanzug ins Wasser zu springen? Wir sind hier doch alleine.“
Rico guckt Alrune ungläubig an und schüttelt nur den Kopf
„Alrune, Alrune, hast du vergessen wo wir sind? Wenn du keinen Ärger haben möchtest, solltest du in diesem Land davon absehen, mit nichts anderem als deiner Haut gewissermaßen als Bekleidung zu baden. Doch gegen ein schönes Picknick an diesem Ort ist nichts einzuwenden.“ Dazu kann sie natürlich nicht nein sagen.





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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Do Feb 14, 2013 3:47 pm

Auf dem Basar

Während sie ihren überschaubaren Imbiss zu sich nehmen, sitzen sie schweigend da und genießen die Stille, die nur ab und an von einem vorbeifahrenden Schiff unterbrochen wird. Rico studiert noch mal die Karte.
„Wenn ich das richtig erkenne, müssen wir nur noch über diese Brücke dort. Direkt hinter der langen Biegung soll der Ort Al Simhara sein.“
„Müssen wir denn schon wieder weiter? Ich könnte noch ein kleines Nickerchen vertragen.“
„Nun, wenn du heute Nacht nicht in einem Zelt schlafen möchtest, dann wirst du dich aufraffen müssen. Es ist schon Mittag und denke daran, zu dieser Jahreszeit wird es hier früh dunkel.“
„Ist ja schon gut…“

Schnell verstauen sie die Reste ihres Picknicks und treten in die Pedalen. Eine halbe Stunde später stehen sie auf dem ’großen’ Marktplatz. Während Alrune faszinierend die neuen Eindrücke in sich aufsaugt, fühlt Rico sich irgendwie heimisch und wohl.



Auf dem ersten Blick scheint kein Sim dort zu sein. Doch dann tritt aus einer Ecke eine Einheimische hervor. Sie begrüßt die beiden Neuankömmlinge und stellt sich als Dalida Barakat vor, sie sei hier die Händlerin für Besonderheiten. Schnell unterhalten sie sich angeregt über die Geschichte von Al Simhara. Dalida ist sehr freundlich, weiß viel über diesen kleinen Ort, in dem jeder jeden kennt. Geschickt und voller Erwartung leitet Rico das Gespräch auf ihre Suche nach einer Wunderlampe. Doch sie werden enttäuscht, Dalida hat noch nie etwas von einer Wunderlampe gehört. Sie erzählt ihnen aber von unerforschten Grüften, die es hier überall gibt. Dort seien noch viele Artefakte zu finden. Vielleicht ist da auch eine Wunderlampe dabei.



Bei Alrunes und Ricos Problem mit der Unterkunft kann Dalida allerdings helfen. Sie vermittelt ihnen ein, laut ihren Worten, kleines Feriendomizil mit Küche, Bad und zwei Schlafzimmer. Während die beiden einen Obstpunch genießen, veranlasst Dalida, dass die Fahrräder zurück gebracht werden und ihr Gepäck in ihr neues Domizil gebracht wird.


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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Do Feb 14, 2013 5:51 pm

Es dauerte auch nicht lange, da steht Dalida mit einem Lächeln schon wieder vor ihnen.
„Seid ihr soweit ausgeruht? Denn ich möchte euch gerne euer Zuhause für die nächsten Tage zeigen. Es liegt etwas außerhalb dieses Ortes an einem Nebenarm vom Nil. Unser Fahrer wartet schon.“
Als der Wagen 10 Minuten später anhält und Dalida behauptet sie sind da, trauen Alrune und Rico ihren Augen nicht.



„Wow“ mehr fällt Alrune einfach nicht ein. „Hier ist der Schlüssel zu eurem Glück. Ihr braucht euch um nichts kümmern, der Kühlschrank ist voll und morgen kommt noch eine Haushaltshilfe vorbei. Ich wünsche euch eine schöne Zeit.“ „Vielen tausend Dank“ Dankbar umarmt sie Dalida. Rico stellt sich neben Alrune, sie winken Dalida noch zum Abschied. Dann stehen sie einfach still da und bewundern die schöne Aussicht.



Nachdem sie das Haus besichtigt haben und Rico für ein fantastisches Abendessen gesorgt hat, gibt es für Alrune kein Halten mehr. Sie schlüpft in ihren Bikini und läuft zum Nilufer…



Erst vorsichtig mit den Zehenspitzen antestend, wagt sie sich langsam in den Fluss. Nach und nach wird sie mutiger, taucht ein in das kühle Nass und schwimmt Gedankenverloren in der Abenddämmerung. Ja jetzt kann der Urlaub beginnen



Rico schaut mit einem zufriedenen Lächeln Alrune zu…
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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Mo Jun 24, 2013 6:06 pm


Der erste Morgen


Diese Nacht hat Alrune wie ein Murmeltier geschlafen und als die Morgensonne durch das geöffnete Fenster scheint, blinzelt sie nur kurz. – 'Guten Morgen Ägypten' – Lauschend liegt sie im Bett, nichts zu hören. – 'Hm da scheint der gute Rico wohl noch im Land der Träume zu sein' – sie reckt sich noch einmal und schlägt dann mit einem Ruck die Decke zur Seite. Zeit zum Aufstehen.



Leise schleicht sie die Treppe hinunter zur Küche. – 'Es ist an der Zeit mich mit einem schönen Frühstück bei Rico zu bedanken' – Sie schaut im Kühlschrank nach – 'mal sehen was wir denn da haben, Eier, Sahne, oh frische Erdbeeren. Genau das richtige um leckere Crepes zu machen'. – Und schon legt sie los, Erdbeeren putzen und schnippeln, Teig anrühren und schön viel Sahne dazu



Gutgelaunt und mit viel Spaß steht sie am Herd, wirbelt die Crepes herum bis die so richtig goldbraun sind.



Schnell noch draußen den Frühstückstisch decken



Und dann nach oben und Rico wecken. Der aber wartet schon auf Alrune, denn als diese die Tür öffnet landet prompt ein Kissen mitten in ihr Gesicht begleitet von Ricos rufen „Guten Morgen, Alrune“ „Na warte, dass wirst du mir büssen“ Schnell schnappt sie sich auch ein Kissen. Ausgelassen wie die kleinen Kinder liefern sie sich eine heiße Kissenschlacht.



Es dauert aber gar nicht lange bis Rico aufgibt. „Alrune ich bitte dich, lass gut sein. Ich ergebe mich meinem Schicksal. Du hast mich besiegt.“  Daraufhin führt Alrune ihren Siegestanz auf und fragt dann spöttisch „Bist du dir auch sicher, dass du für deine Strafe bereit bist? Sie wird fürchterlich sein!“ Rico nimmt ihre Hand und schaut ihr direkt in die Augen „Liebste Alrune, ich vertraue dir, dass weißt du doch.“  „Och menno, Spielverderber. Ein bisschen Angst könntest du schon zeigen, so macht das doch gar keinen Spaß.“



Sie zieht ihn an der Hand hinter sich her, die Treppe hinunter auf die Terrasse. „Zur Strafe musst du nun die kalten Crepes essen und ich bestimme die Aufgabenverteilung für heute. Das heißt für dich, du darfst dich in die Bibliothek setzen und dort die Büchern wälzen. Vielleicht steht ja doch irgendwo noch was über eine Wunderlampe. Ich für meinen Teil werde mich nach Grüften oder dergleichen umsehen.“



Damit kann Rico gut leben, für ihn gibt es fast nichts schöneres als sich mit Büchern die Zeit zu vertreiben. Während Alrune dagegen lieber ihr Unwesen in irgendwelchen Unternehmungen treibt.


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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Do Jul 11, 2013 8:43 pm


Alrune - Gruft der Entdeckung


Die restliche Zeit des Frühstücks verbringen die Beiden jeweils jeder in seiner eigenen Welt verloren. Als sie fast fertig sind, schaut Rico zu Alrune.

„Du bist so still meine Schöne, dass kenne ich so nicht von dir. Lässt du mich an dein Geistesgut teilhaben?“
Aus ihren Gedanken gerissen guckt sie ihn verwirrt an.
„Was ist los?“
„Oh meine liebste Alrune, ich wollte dich nicht stören, bist du wieder hier? Du warst so weit weg, dass es mich sehr interessiert wohin deine Gedanken dich geführt haben. Verrätst du es mir?“
„Ach so, ich überlege nur wo ich mit der Suche beginnen soll.“
„Kannst du dich noch an das Basiscamp von gestern morgen erinnern?“
„Welche Frage, so vergesslich bin ich nun auch wieder nicht, um mich nicht an diesen Ort zu erinnern.“
„Verzeih Alrune, ich wollte dich nicht beleidigen. Natürlich bist du nicht vergesslich! Aber das was ich erwähnen möchte ist, dass mir dort eine alte Ruine aufgefallen ist. Sie ist jedoch mit einer hohen Einzäunung umgeben. Und genau deswegen könnte ja dort ein Zeichen versteckt sein. Was meinst du?“
„Hm, hört sich zumindest Interessant an. Ich werde dort einfach mein Glück versuchen.“
Nun da Alrune weiß wo ihr Abenteuer beginnen wird, wurde sie ganz kribbelig. Schnell schluckt sie den letzten Biss von dem mittlerweile recht kalten Crepe herunter. Noch während sie aufsteht, beginnt sie das Geschirr zusammen zu stellen. Doch Rico legt sanft seine Hand auf ihren Arm. „Lass gut sein meine Schöne, ich mache das schon.“ Er klatscht nur einmal in seine Hände, ein leiser Windzug kommt auf und der Tisch ist blitzblank sauber sowie die Reste im Kühlschrank verstaut. Alrune ist verzückt, auch nach so vielen Jahren des gemeinsamen Lebens mit Rico, gewöhnt sie sich einfach nicht an seine Kräfte. Glücklich drückt sie ihm einen übertriebenen Kuss auf seine Wange und mit einem Lächeln meint sie nur. „Ach Rico, ich liebe dich und deine Hände!“



Kurze Zeit später, ist auch schon das Taxi da. Der erste Halt ist am Basar. Rico steigt aus. Als er die Tür zuschlagen will, zwinkert Alrune ihm zu. „Bis heute Abend und viel Spaß mit den Büchern“ Die Autotür fällt ins Schloss, sie sitzt alleine auf der Rückbank, der Spaß kann beginnen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, steht Alrune aufgeregt im Camp. Suchend schaut sie sich um. Versteckt in der äußeren Ecke sieht sie die alte Ruine von der Rico gesprochen hat. Also los geht’s. Nur gut das die gute Alrune immer fleißig Sport getrieben hat, so ist der Zaun nun wirklich kein Hindernis. Die Tür ist jedoch verschlossen, aber so alt und so morsch, wie die ist, braucht Alrune sich nur mit etwas Druck dagegen stemmen und schon ist sie auf.



So steht Alrune in einem kleinen unscheinbaren Raum. Sie braucht eine Weile um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Auf einem kleinen Tischchen liegt eine Handfackel. – Nur gut dass ich auf Rico gehört habe und ein Feuerzeug mitgenommen habe – Nun kann sie auch die Treppe sehen, die nach unten führ. Einmal tief durchatmen. – Jetzt wird mich doch wohl nicht noch mein Mut verlassen – Vorsichtig geht sie die Treppe herunter. Sie steht wieder in einem kleinen Raum. An der Wand hängen noch alte Fackeln. Schnell sind auch die entzündet, so kann Alrune jetzt den Text der an der Wand geschmiert ist gut lesen:  

’Jeder gute Forscher sollte immer ein Zelt und getrocknete Lebensmittel griffbereit haben!
Der Eingang hat sich hinter mir geschlossen, doch zum Glück bin ich vorbereitet!
Ich bin zuversichtlich, dass ich schon bald einen Ausgang finden werde…’
- Hey da will mir irgendwer Angst einjagen! Aber nicht mit mir! Ich gehe weiter! Und wozu sollte ich ein Zelt gebrauchen? Ich habe nicht vor hier zu übernachten!  Und für den Hunger zwischendurch, habe ich immerhin ein kleines Lunchpaket. (Worauf Rico bestanden hat)



Doch ihr Mut und ihre Entschlossenheit werden gleich im nächsten Raum auf eine harte Probe gestellt. Denn auf dem Boden liegen die Überreste von einem bedauernswerten Geschöpf. – Hm was dem wohl widerfahren ist? Also Alrune sei vorsichtig und mach einfach einen Schritt nach dem Anderen. – Sie spricht sich selber so neuen Mut und neue Zuversicht zu.



Und ihr Mut und ihre Entschlossenheit weiterzugehen werden schon im nächsten Raum belohnt. Der auch nicht mehr so düster aussieht. In der Mitte steht eine kleine Truhe, direkt daneben ein kleiner Haufen sehr alter, merkwürdig aussehender Münzen. Die packt sie in ihrer Tasche um dann sich der Truhe widmen zu können. So vorsichtig wie möglich öffnet sie sie. – Das geht ja leichter als gedacht. –



Doch anstelle eines erhofften schönen Schatzes oder einer Wunderlampe (Ja natürlich ist sie in dem Glauben, die Wunderlampe gleich am ersten Tag in der ersten Truhe zu finden), liegt dort ein sichelförmiger Mond aus schwerem Gestein. Alrune schaut sich noch mal in dem Raum um. An einer Wand, neben einer verschlossenen Tür ist das Negativ zu diesem Mond. So hebt sie den Mondstein auf und setzt ihn in die Vertiefung ein. Kaum ist der richtig eingerastet, leuchtet er kurz in einem wunderschönen hellen Blau auf und die Kette vor der Tür zerspringt.



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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Di Aug 13, 2013 5:41 pm





Alrune - Gruft der Entdeckung/2



Überrascht schaut Alrune zu der Tür. Langsam geht sie herüber und stellt sich unentschlossen davor. -Was mich wohl dahinter erwartet? Nun, durch dummes rum stehen werde ich es nicht herausfinden. Nur wie soll ich die denn ohne Türknauf aufmachen?- Mit einem großen Fragezeichen im Gesicht steht sie vor der Tür. Langsam geht sie noch näher heran, um genauer nachzuschauen. Doch dann, als sie nur noch zwei Schritte von der Tür entfernt ist, knarrt es jämmerlich und die Tür öffnet sich. Dahinter ist ein kleiner länglicher Raum. An der einen Wand hängt eine Fackel und auf dem Boden erkennt sie einen besonderen Stein mit zwei Fußabdrücken. Ohne großartig nachzudenken stellt sie sich auf diese Abrücke. Erschrocken von dem ohrenbetäubenden Lärm geht sie einen Schritt zurück, und starrt ungläubig nach unten, denn dort öffnet sich der Boden direkt vor ihr und eine Treppe kommt zum Vorschein.



-Na da bleibt mir ja wohl nichts anderes übrig, als hinunter zu gehen.- Gedacht und getan. Unten angekommen, findet sie wieder so eine Steinplatte vor. Diesmal liegt die vor einer kleinen Tür, die mit einer eisernen Kette verschlossen ist. Und wie zur Warnung, liegen genau daneben die letzten Überreste von einem Sim. -Einfach nicht hingucken und so tun als ob nichts da ist-



Mit den Gedanken -Och das wird ja langweilig. Immer dasselbe.- tritt Alrune wieder auf die Steinplatte. Doch diesmal passiert nichts. Immer und immer wieder stellt sie sich auf die Fußabdrücke ohne irgendeinen Erfolg. So ganz langsam steigt leichte Panik in ihr auf. -Was ist wenn die Treppe hinter mir wieder verschwindet und der Rückweg somit versperrt ist? Dann ergeht es mir so, wie dem bedauernswertem Sim, der da liegt. Nö daran mag ich nicht denken. Und jetzt aufgeben? Nein, nein, nein nicht akzeptabel! Soweit werde ich es ganz bestimmt nicht kommen lassen.- Mit ihrer ganzen Kraft der Verzweifelung springt sie hoch und direkt in die Fußspuren. Endlich hört sie das erlösende Geräusch von zerspringenden Ketten.



Bei der Tür ist es wieder der gleiche Mechanismus wie bei der vorigen, sie öffnet sich von selbst. Alrune steht nun in einem kleinen spärlich beleuchteten Raum. Auch hier ist die nächste Tür verschlossen, wie gehabt. Doch auf dem Boden ist jetzt eine sehr merkwürdig aussehende Steinplatte. Nein diesmal keine Fußabdrücke, es sieht eher wie ein Zahnrad aus. Sie schaut sich um. Kann aber nichts finden, was auch nur annähernd so aussieht dass es passen könnte, nur eine seltsame Steinskulptur steht noch da.



Sie schaut sich die Figur genauer an. -Die ist aus massivem Stein, aber womöglich kann ich sie bewegen.- So zieht Alrune mit aller Kraft daran. Erst scheint es so, dass es keinen Zweck hat, doch dann spürt sie wie die Statue langsam nachgibt und schwer über den Boden schleift.



-Jetzt weiß ich endlich wofür ich mich all die Jahre im Fitness-Studio abgerackert habe.- Noch einmal mobilisiert sie ihre ganze Kraft und schiebt die Figur bis zur Steinplatte.




Endlich hört sie das ihr schon vertraute Geräusch von den klirrenden Ketten.



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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am Di Aug 13, 2013 7:27 pm


Alrune - Gruft der Entdeckung/3



Als sie den nächsten Raum betritt, traut sie ihren Augen nicht. Nein das kann doch nicht wahr sein. Hier ist ja noch so eine Platte und diesmal sind es gleich drei Statuen. Na da hilft ja nichts. Schnell schiebt sie sich noch einen Powermüsliriegel rein und macht sich ans Werk. Zum Glück steht eine Statue direkt neben der Platte. Doch mit entsetzen sieht Alrune, das nicht die Kette zerspringt, sondern ein geheimer Mechanismus eine neue Steinplatte offenbart. So quält sie sich weiter mit den Statuen rum bis sie endlich das erlösende Geräusch hört. Geschafft.



Am liebsten würde sie jetzt eine kleine Pause machen. Aber ein Blick auf ihre Uhr verrät ihr, dazu ist keine Zeit! Im nächsten Raum ist wieder eine kleine Schatztruhe und ein Treppe, die nach oben führt. In der Truhe befindet sich eine scheinbar sehr alte und wertvolle Vase. Beim Schließen der Truhe leuchtet die Wand daneben hell auf. Das muss sie sich anschauen.



Ist das eine geheime Tür? Sie versucht mit wenig Erfolg die Tür aufzudrücken.



Zu guter Letzt stemmt sie sich rücklings mit aller Gewalt dagegen.



Und endlich gibt die Wand nach und öffnet sich. Zum Vorschein kommt ein sehr kleiner Raum, in dem wiederum eine kleine Truhe steht und alte Münzen auf dem Boden liegen. Alrune findet in dieser Truhe eine sehr merkwürdig aussehende Skulptur. Schnell sammelt sie noch die Münzen ein und nix wie raus aus diesem Loch. So ganz wohl hat sie sich in dem kleinen Raum nicht gefühlt. So ganz furchtlos ist Alrune nun auch nicht. Ihre Gedanken kreisten die ganze Zeit darum – Hoffentlich schließt sich nicht die Tür –



Sie rennt die Stufen rauf und nimmt das denn gar kein Ende? Wieder eine Truhe, diesmal enthält sie Kupfer. Und noch einmal eine ominöse Steinplatte mit Fußabdrücken.



Diese funktioniert sofort und direkt vor ihr öffnet sich die Wand und Alrune ist wieder in den ersten Raum angekommen. Mit gemischten Gefühlen verlässt sie die Ruine. Einerseits ist sie Glücklich und Stolz das alles alleine gemeistert zu haben. Aber andererseits hat sie nichts aber nun überhaupt nichts entdeckt, was irgendwie auf das Vorhandensein einer Wunderlampe deutet.


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Re: Gibt es ein Leben nach den 100 Babys?

Beitrag  GraefinKrolock am So Aug 18, 2013 9:25 am

Rico

Verwirrt über Alrunes merkwürdiges Benehmen ist Rico auf dem Weg zum Basar. Dort angekommen dringt ein unbeschreibliches Durcheinander aus Gerüchen, Farben und Lärm ihm entgegen und schlägt ihn augenblicklich in seinen Bann. Er riecht frisches Fladenbrot, den exotischen Duft kostbarer Gewürze und Rosenöl sowie Olivenöl und Kümmel und vieles mehr. So vielfältig wie die Geräusche und Gerüche sind auch die optischen Eindrücke, die auf Rico einstürmen



Aus einer Ecke hört er das Flötenspiel eines Schlangenbeschwörers. Es kommt ihm auf eine seltsame Weise sehr vertraut vor und wie von selbst geht er direkt dorthin. So magisch von der Melodie angelockt, bleibt er wie verzaubert davor stehen und sieht sich eine geraume Weile fasziniert die Verschmelzung zwischen Schlange und Beschwörer an.



Ganz verzückt sieht er zu, wie die Schlange sich zu der Melodie bewegt und sich langsam immer näher zu dem Ägypter schlängelt um ihm dann sogar so etwas wie einen  Schlangenkuss zu geben.  



Rico ist in einer Art Trance gefallen. Er kann nicht mehr klar denken und wie aus dem Nichts, brechen Erinnerungen an einem früheren längst vergessenen Leben über ihn herein. Ganz schemenhaft tauchen seltsame Bilder vor seinen Augen auf und die alte Sehnsucht nach einer Dschinna ist fast augenblicklich wieder da, doch jetzt viel intensiver als jemals zuvor.

           

So plötzlich wie die Bilder aufblitzten, sind sie auch wieder verschwunden und Rico ist wieder bei klarem Verstand. Er ruft sich zur Vernunft und löst sich von dem Anblick der Schlange und seinem Herrn. Schließlich erreicht er endlich die kleine unscheinbare Bibliothek, der auch eine winzige Buchhandlung angeschlossen ist. Als er unschlüssig vor einem der kärglichen Regale steht, stellt sich ihm der hiesige Buchhändler Fahad Madbouli vor. Schnell sind die Beiden in ein lebhaftes Gespräch vertieft.



Fahad erzählt ihm so manches über das sagenumwobene Ägypten, über unerforschte Grüfte unter den Pyramiden, vieles über die Königin Hatschepsut und auch so einiges über Ramses II und Rico hört wie gebannt zu. Doch eine befremdliche Ahnung wird ihn ihm wach, als wenn er an diesen Orten schon einmal gewesen ist. Tausend Fragen stürzen über Rico herein, er versucht einige davon in Worte zu fassen. Doch es sind zu viele um von Fahad entsprechend beantwortet zu werden. So nimmt er nimmt Rico mit in einem kleinen Nebenraum, wo er seine ausgefallene private Ansammlung von alten Schriften und Wälzern über das alte Ägypten aufbewahrt. Rico traut seinen Augen nicht so recht in Angesicht dieser alten Exemplare. Fahad geht mit den Worten – Hier könntest du so einige Antworten finden. Sieh dich in Ruhe um – zurück in die Buchhandlung und lässt Rico alleine zurück.



Vorsichtig nimmt Rico eines der alten Bücher in die Hand und blättert es auf, sogleich versinkt er in eine frühere Dimension. Doch schon nach recht kurzer Zeit, kann er sich nicht mehr auf das Buch konzentrieren. Seine Gedanken kreisen immer wieder um diese Vision von gerade und sein Herzenswunsch nach einer Dschinna steigt ins unermessliche, so dass es schon schmerzt. Überdies bereitet Alrune ihm Kopfzerbrechen, zu einem sinniert er über ihr Verhalten und ihre Worte am Morgen nach. Er kennt sie jetzt schon so lange, wird aber aus ihrem Verhalten absolut nicht schlau. Sie ist für einen Dschinn wie Rico der personifizierte Widerspruch. Außerdem sorgt er sich natürlich um sie, denn bei dem Gedanken dass sie ganz alleine diese Ruine erforscht, wird ihm schwindelig.



Aufgewühlt durch seinen gedanklichen Tumult, klappt er das Buch zu und legt es zurück ins Regal. Nachdem er sich noch von Fahad Madbouli verabschiedet hat, geht Rico zu der alten Ruine, um dort auf Alrune zu warten.    



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