Leben auf der Sonneninsel

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Jan 11, 2016 10:01 pm

Die Hochzeiten waren noch für den selben Abend geplant und Martin lenkte die beiden Bräute gekonnt ab.

Er freute sich für die vier wirklich, war aber auch ein bisschen neidisch. Sie gründeten nun also schon Familien. Andererseits ließen sie ihn an allem teilhaben und er hatte ja immer noch Gabrielle, die regelmäßig vorbeisah. Dann zogen sich die beiden Bräute um und Milan und Felix riefen ihre Wunschfrauen zu sich.

Aufgeregt warteten sie auf das Erscheinen der Zwillinge. Allzu viel Auswahl hatte es für ein Kleid nicht gegeben, aber vor allem Felix war trotzdem hin und weg. Milan hätte lieber eine große, prunkvolle Hochzeit gefeiert, aber Irma wollte mit ihrer Schwester feiern und diese wollte aus gutem Grund (ihrem Vater) keine Riesenhochzeit. Obwohl ein Familienfest mit den Spirentellis lustig gewesen wäre. Nun war es eben eine Hochzeit zu fünft mit zwei Brautpaaren. Milan und Irma fingen an (immerhin war Irma die zuerst geborene und außerdem war es Milan und Irma wichtig, Felix und Lina aber nicht)…

…und gleich darauf folgten Lina und Felix.

Danach folgte noch der traditionelle Hochzeitstanz…

Allerdings war die Hochzeit recht schnell vorbei, immerhin stand die Prüfung direkt vor der Tür und so wurde eilig noch eine letzte Hausarbeit geschrieben und etwas gelernt.

Martin, der bereits genug getan hatte, hatte eine besondere Überraschung für die beiden Paare. Er malte jedem ein Hochzeitsbild…


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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Jan 11, 2016 10:04 pm

Und die Überraschung gelang ihm und die anderen waren ihm sehr dankbar. Alle bestanden auch das dritte Jahr und so ging es an das letzte. Trotz allem Lernstress verbrachte Felix so viel Zeit wie möglich damit, seine schwangere Lina zu hegen und zu pflegen, sie zu umsorgen und ihren Bauch zu streicheln.

Man merkte, dass er sich auf das Baby freute.
Und in der Mitte des siebten Semesters war es dann auch soweit. Lina traf es als erstes am Morgen…

Alle Studenten waren dabei und insbesondere Felix (der hilflos dem Leiden seiner Ehefrau zusah) und Irma (die sich vermutlich auf ihre eigene Geburt vorbereitete) litten mit. Gegen 8:20 Uhr hielt sie dann unter den Freudenrufen der anderen ihr Baby in den Armen.

Es war ein kleiner Junge, der eindeutig die grünen Spirentelli-Augen geerbt hatte und vermutlich auch die roten Haare. Ein kleiner Felix.

Deshalb war Lina auch unbedingt für den Namen Frederick und Felix war einverstanden ihren Sohn so zu nennen. Sanft gab Lina ihren Sohn auch einmal Felix zum Halten.

Dieser platzte fast vor Stolz dank diesen kleinen Wunders.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Jan 11, 2016 10:09 pm

Doch diese angenehme, liebevolle Stille hielt nicht lange an, denn nun überkamen Irma die Wehen.

Vor allem Lina fühlte mit ihrer Schwester mit, hatte sie dasselbe doch eben erst selbst durchlebt. Es war eine schnelle Geburt und gegen 9:20, also etwa eine Stunde nach Fredericks Geburt, hielt auch Irma ihr erstes Kind in den Armen.

Es war ein kleines Mädchen mit braunen Augen und schwarzen Haaren. Auch hier setzte sich wohl der Vater durch, außer mit dem Geschlecht. Die beiden Eltern einigten sich auf den Namen Stephanie. Auch Milan durfte sein Kind gleich darauf einmal halten.

Ein Studium mit zwei Babys war recht stressig, auch wenn sich die Studenten super ergänzten und immer jemand Zeit für die beiden Kleinen fand. Vor allem Felix und Lina, dabei ließen sie aber auch ihr Studium nicht schleifen. So war schneller als gedacht schon das letzte Semester angebrochen und während es auf die Abschlussprüfungen zuging, feierten die beiden Babys ihren Geburtstag zum Kleinkind. Obwohl Stephanie die Jüngere der beiden war, wuchs sie zuerst zu einem süßen Kleinkind heran.

Sie hatte unverkennbar neben Augen- und Haarfarbe auch die Nase von ihrem Papa geerbt. Auch Frederick wurde gleich darauf älter.

Hier schien es ähnlich aber alle Eltern waren sich einig: Ihr Nachwuchs war einfach nur hinreißend. Und wenn man mal ein wenig Zeit neben dem Lernen hatte, verbrachte man sie damit, mit den beiden Kleinen zu spielen, die wie Geschwister aufwuchsen.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Jan 11, 2016 10:11 pm

Dabei waren alle für alle da und genossen diese Zeit. Schließlich war die Collegezeit aber auch schon wieder beendet. Die Studenten wollten zur Sonneninsel zurückkehren. Milan begann…

…und kehrte dann gemeinsam mit Stephanie und als erwachsener Simmann zur Sonneninsel zurück.

Ihm folgte Felix…

…der ebenfalls als Erwachsener Frederick mit zurück nahm.

Dann kam Martin…

…der froh war, nun endlich zu seiner Gabrielle zu kommen. Er hatte die zwei Pärchen plus Kinder wirklich lieb gewonnen, aber es hatte auch seine Sehnsucht nach Gabrielle gesteigert. Nun endlich konnte er zu ihr zurück und sie konnten eine eigene Familie gründen.

Irma und Lina mussten noch für die Aufnahme der neuen Studenten dableiben und ihnen das Wohnhaus übergeben, ehe sie ihren Männern und Kindern zurück folgen konnten.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Jan 11, 2016 10:16 pm

Nun also zu den sechs neuen Studenten.

Hier stehen sie vor dem normalen Studentenwohnheim und noch nicht in ihren eigenen Klamotten. Ganz links Babette Zander, daneben Johannes Zander (ihr Onkel, wenn auch nicht anerkannt), daneben Elisabeth von Burgend, daneben Gustav Spirentelli (ebenfalls ein Onkel von Babette und Alex, aber anerkannt), daneben Tibor Yeboah und daneben Alexander Zander.
Sofort wurde mit dem Studium begonnen und damit Kontakte zu knüpfen falls noch keine bestanden.

Dann wurde in der Studentenverbindung angerufen und Lina und Irma kamen zwecks Aufnahme vorbei…

Nachdem alle sechs aufgenommen wurde, zogen sie in das eigentliche Wohnheim für ihre vier Jahre und besorgten sich neue Kleider. Und so sahen die sechs Studenten dann aus:

Hinten die vier Jungs von links: Johannes Zander, Tibor Yeboah, Gustav Spirentelli, Alex Zander
Vorne die beiden Mädchen, links Elisabeth von Burgend, rechts Babette Zander.
Ehe es aber mit dem Studium losgehen konnte, mussten die beiden Absolventen verabschiedet werden.

Schließlich rief sich zuerst Lina ein Taxi…

…und feierte ihren Geburtstag zur Erwachsenen.

Dann folgte sie ihrem Ehesimmann und Sohn zurück zur Sonneninsel, wo dieser bereits ein Grundstück gekauft hatte. Danach folgte Irma…

…die ebenfalls Erwachsen wurde und Ehesimmann und Tochter zurück zur Sonneninsel folgte.

Allerdings in ein bereits fertiges Häuschen. Nächste Woche wird es mehr von ihnen geben.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Jan 11, 2016 10:18 pm

Nun aber zu den neuen Studenten. Da bereits so viel zum College geschrieben wurde, hier die beiden Jahre quasi im Schnelldurchlauf mit ein paar Bildern als Eindruck:
Es wurde gelernt…

…und Prüfungen geschrieben.

Es gab erste zaghafte Versuche mit der Liebe…

…etwas sicherer Flirtversuche…

…und beides führte zum selben:


Weiter aber vorerst nicht!

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Jan 11, 2016 10:19 pm

Und zum Glück wussten die beiden Herren nicht voneinander, insbesondere Johannes wäre davon alles andere als begeistert gewesen, hielt es aber auch für völlig abwegig. So etwas taten Frauen nicht! Und zum Glück ahnte auch Elisabeths Vater, der öfter mal vorbei sah um nach dem rechten zu sehen, nichts davon.

Aber auch die anderen Studenten bekamen ab und an Elternbesuch.

Und damit wird es auch Zeit zu den Eltern zurückzukehren, denn die Studenten beendeten alle gut ihr zweites Jahr.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Jan 11, 2016 10:20 pm

Statistik nach Woche 7:

Alte: 9; weiblich: 5; männlich: 4
Erwachsene: 22; weiblich: 10 (davon sichtbar schwanger: 4); männlich: 12
Studenten: 6; weiblich: 2; männlich: 4
Teenager: 6; weiblich: 5; männlich: 1
Kinder: 8; weiblich: 5; männlich: 3
Kleinkinder: 7; weiblich: 3; männlich 4
Babys: 1; weiblich: 0; männlich: 1

Insgesamt gibt es 59 Sims, davon 29 männliche und 30 weibliche.

Ende Woche 7!
Die siebte Woche ist also auch schon herum und damit der zweite Winter auf der Sonneninsel. Die zweite Generation gründet nun immer mehr eigene Familien, die jüngsten in dieser Generation sind bereits Kinder und werden im Laufe der achten Woche zu Teenagern. Die ältesten haben bereits Kinder und so einige Höhen und Tiefen hinter sich gelassen. Man ist gespannt was noch so alles passiert. Zumal nun die ersten Kinder der dritten Generation bereits auf dem College sind und diese Generation stetig anwächst und noch viel weiter wachsen wird. Alle Sims freuen sich nun wieder auf den Frühling!

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Do Jan 21, 2016 7:32 pm

Woche 8,1
Familie von Burgend
Haushaltsmitglieder:
Wilhelm&Jacqueline von Burgend (alt), verheiratet
Eduard von Burgend (erwachsen), Sohn von Wilhelm&Jacqueline
Ludwig von Burgend (Kind), Sohn von Eduard von Burgend und Magdalena
Ludmilla von Burgend (Kind), Tochter von Eduard von Burgend und Magdalena
Georg von Burgend (Baby), Sohn von Elisabeth von Burgend, die derzeit auf dem College ist

Wilhelm von Burgend:
Eine neue Woche, ein neues Glück. In der letzten Woche hatten uns ja quasi lauter rufschädigenden Unglücksfälle überrannt, sei es die Scheidung meines Ältesten oder die Teenager-Schwangerschaft meiner Jüngsten. Ausgerechnet unsere beiden Vorzeigekinder! Deshalb nahmen wir uns fest vor, dass diese Woche besser werden würde! Zuerst einmal wurden Ludwig und Ludmilla zur Schule geschickt.

Während sich Jacqueline dann um Georg kümmerte…

…bereiteten Eduard und ich alles für den Umzug vor. Wir hatten es endlich geschafft! Wir hatten genug Geld gespart um in ein größeres Anwesen zu ziehen, das würde unseren Ruf wieder anheben. Zumindest außerhalb der Sonneninsel, denn hier sind wir sowieso die einzigen, die einen guten Ruf haben! Und dann tauschten wir unser altes Heim…

…gegen ein neues Heim…!

Downloadhaus
Es war fast so etwas wie ein Schloss und vor allem der große Zaun außen herum gefiel uns. Keine nervigen Nachbarn oder gar Streuner mehr auf unserem Grundstück!

Eduard ging voran um das neue Haus zu erkunden. Ludwig folgte, er war leider nicht so begeistert, wie es angemessen gewesen wäre. Ich trug Georg und beobachtete meine beiden anderen Enkel. Sie waren beide nicht allzu glücklich über den Umzug gewesen, aber er war notwendig geworden. Zum einen aufgrund unseres Rufes, zum anderen um die schlechten Erinnerungen ein wenig zu vergessen. Das alte Haus würde die beiden auf ewig an Magdalena erinnern und diese Simfrau soll vergessen werden! Wir richteten die Kinderzimmer der beiden Kleinen etwas anders ein, das ursprüngliche Babyzimmer war in rosa gehalten und damit nicht angemessen für Georg und Ludmilla erhielt ein rosa Mädchenzimmer. Dann machte sich Eduard auf den Weg zur Arbeit und er wurde sogar von einem Hubschrauber abgeholt. Ganz so wie es sich für einen von Burgend ziemt!

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Do Jan 21, 2016 7:34 pm

Ich rief währenddessen an der Privatschule an, immerhin sollten natürlich auch Ludmilla und Ludwig in den Genuss einer solchen Einrichtung kommen. Direktor Kasper Jakoby versprach gegen 17 Uhr vorbeizukommen und damit stand der Aufnahme nichts mehr im Wege! Ich begrüßte ihn dann auch um 17 Uhr, immerhin hatte ich schon viel Erfahrung und Eduard war noch nicht von der Arbeit wieder da.

An sich war es nur eine Formsache, aber der Direktor war neugierig auf unser neues Haus und so führte ich ihn durch die Zimmer. Insbesondere Ludwigs Zimmer gefiel ihm.

Der Kleine las brav in einem Buch, der Direktor muss ja überzeugt sein! „Es ist gemütlich eingerichtet, aber vor allem wirklich edel!“, sagte er dann und ich nickte nur. Natürlich war es das! Schließlich gab es noch das Abendessen, das Eduard (als Vater) übernahm.

Er redete über Politik während der Direktor den Truthahn aß. Schließlich überreichte er uns den obligatorischen Zettel: (40) – Führung, (51) – Essen und (21) – Konversation; Verbleibende Zeit 1:49. Das machte insgesamt 112 Punkte und war wirklich nicht schlecht. Zufrieden ließen wir ihn gehen!

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Do Jan 21, 2016 7:36 pm

Am nächsten Morgen war Ludmilla wie meistens als erste wach und Jacqueline fand sie schließlich in der Badewanne sitzend vor. Sie war oft an irgendwelchen Orten und sah stumm ins Leere und es machte uns ein klein wenig Angst.

Vermutlich hatte sie die Trennung noch nicht überwunden, aber sie wollte auch nicht reden und ehrlich gesagt… wie soll man auch über so etwas reden? Sie ist ja nur ein Kind. Ludwig war zum Glück selbstständig genug und stand etwas später allein auf.

So ein Zimmer wie er hätte ich als Kind auch gerne gehabt. Ich bin froh, dass wir das nun unseren Enkeln ermöglichen können! Zum Glück kümmern wir uns um die drei, sodass Eduard weiter in seinem Beruf arbeiten kann. Während die beiden in der Schule sind, kümmert sich Jacqueline um den kleinen Georg.

Da der Kleine aber kein kompliziertes Kind ist, hatten Jacqueline und ich danach immer noch viel Zeit füreinander und die nutzten wir auf unsere Art…

Natürlich, eigentlich ziemt sich ein solches Verhalten nicht, aber wir haben noch keine Angestellten und auch sonst konnte es niemand sehen, also geht es ausnahmsweise einmal in Ordnung.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Do Jan 21, 2016 7:38 pm

Nach der Schule hatte Ludwig ein Mädchen mitgebracht. Eine rothaarige, aber soweit ich weiß, kein Spirentelli-Kind. Jedenfalls stand das Mädchen ganz ehrfurchtsvoll vor unserem neuen Haus. Genau so gehört sich das!

Ludwig hat sie dann nach drinnen gebeten und die beiden haben ein wenig Schach zusammen gespielt. Das ist immerhin eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

Das Mädchen verabschiedete sich dann recht schnell wieder, sie müsse zurück aufs Festland. Also sicher keine Spirentelli! Sehr gut! An sich hätte der Tag so gut weitergehen können, tat er aber leider nicht. Denn während Eduard eine Bekanntschaft von der Arbeit mitbrachte…

…hörte ich Geschrei und Geheule aus einem der Zimmer. Sofort eilte ich hin und als erstes bot sich mir dieses Bild:

Ludwig, der seine Schwester ärgerte und wie diese versuchte ihm auszuweichen. „Heulsuse! Heulsuse!“, rief er immer wieder. „Weichei. Heulsuse!“ Ich lief sofort hin, doch Ludmilla war schneller und versuchte sich, zu wehren.

Doch ehe sie Ludwig endgültig wegschubsen konnte, ging ich dazwischen. „Stopp! Sofort aufhören ihr zwei!“ Beide verharrten eine Sekunde in ihrer Position, dann ließen sie voneinander ab.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Do Jan 21, 2016 7:43 pm

Ludmilla ließ sich auf den Boden fallen und zum ersten Mal sah ich sie hemmungslos schluchzen. Ich versuchte sie dazu zu bringen, sich zu beruhigen, aber es dauerte eine Weile, ehe ich es schaffte.

Schließlich sah sie mich aus verheulten Augen an. „Ach Wilhelm. Es tut mir so Leid. Ich… ich weiß auch nicht wieso. Ich… ich will doch gar nicht immer heulen…“ „Ludmilla. Du musst dich doch nicht für deine Tränen entschuldigen!“ „Aber ihr sagt immer, man darf keine Gefühle zeigen! Niemandem. Und das ist ganz schlecht für den Ruf. Und…“ „Shhh. Ludmilla. Ruhig.“ Zum ersten Mal wurde mir bewusst, was ich mit diesen Äußerungen verbrochen hatte. Wie sollte ein kleines Mädchen, deren Mutter weg war, damit umgehen? Wenn sie niemandem ihre Gefühle zeigen durfte? Nicht weinen durfte? Ich erinnerte mich an die Tränen die Ludwig damals vergossen hatte, aber auch daran, dass sein Vater ihm verbot noch einmal um Magdalena zu weinen. Vielleicht hassten wir sie. Oder besser gesagt: sie war unser nicht würdig. Aber sie war die Mutter dieser Kinder und sie war immer gut zu ihnen gewesen. „Weißt du Ludmilla. Als erwachsener Sim ist es in vielen Situationen sehr von Vorteil keinerlei Gefühle zu zeigen. Vor allem im öffentlichen oder im geschäftlichen Leben. Aber als Kind muss man ab und an eben weinen, selbst wenn man versucht es zu unterdrücken…“ „Aber… aber… ist das nicht peinlich? Und schlimm? Und ganz besonders dumm?“ „Du bist doch nicht dumm! Wer sagt denn so etwas?" Ludmilla verriet nichts, aber Ludwigs Verhalten, seine Haltung ließen mich erkennen, dass ausgerechnet er es gewesen war.

„Ludmilla, mein Schatz. Du bist ganz sicherlich nicht dumm! Du bist ein kluges, hübsches Mädchen. Eine von Burgend! Wir von Burgends sind nicht gut. Wir sind die besten! Bestimmt nicht dumm. Und sagen das auch nicht zueinander!“, sagte ich mit einem Seitenblick auf Ludwig. „Steh auf mein Kind. Du solltest immer stolz auf dich und deine Herkunft sein.“ Ludmilla stand mit meiner Hilfe auf. „Aber es ist auch in Ordnung einmal traurig zu sein.“, fügte ich hinzu. „Es ist in Ordnung manchmal zu weinen, ob leise in sein Kissen, oder zuhause vor Jacqueline oder mir.“

„Das Leben ist nicht immer einfach und ab und an muss man das nun einmal.“ „Aber… haben du und Jacqueline mich denn dann trotzdem lieb? Weil…“, eine einzelne Träne kullerte über ihre Wange. „Ludwig meint, ihr habt mich dann nicht lieb und das… und das Mama nur weggegangen ist weil ich so viel geweint habe…“ Ich warf Ludwig einen bösen Blick zu. Wie konnte er nur so etwas behaupten. Doch erst einmal musste ich Ludmilla beruhigen. „Das stimmt bestimmt nicht! Jacqueline und ich, wir lieben dich und werden das immer tun! Und deine Mutter… sie ist gegangen weil es unabänderliche Differenzen zwischen deinem Vater und ihr gab.“ „Vater meint, sie habe einen anderen Simmann uns vorgezogen?“ „Nun ja… sie lebt nun mit einem anderen zusammen. Aber sie hat euch lieb! Man muss euch einfach lieb haben!“ Es fiel mir schwer so über Magdalena zu reden, hatten wir sie bisher doch immer schlecht gemacht. Aber letztlich hatten die Kinder nur darunter gelitten und das war die Genugtuung nicht wert. „Danke Opa… äh… Wilhelm!“, sagte Ludmilla und ich sah ein leichtes Lächeln auf ihrem Gesicht. Dann gab sie mir einen Kuss.

Ich erinnerte mich nicht daran, dass eines meiner Kinder mir jemals von sich aus einen Kuss gegeben hatte. Dabei war es ein tolles Gefühl, die Liebe dieses Kindes so zu sehen. Ich war dankbar, dass ich noch eine Chance mit meinen Enkeln bekommen hatte. Und plötzlich störte es mich auch nicht mehr Opa genannt zu werden. Nun war ich eben so alt. Da musste man nichts mehr Verschönern indem man sich mit seinem Vornamen anreden lässt. „Gehst du dann jetzt bitte Hausaufgaben machen, Ludmilla? Jacqueline hilft dir sicherlich.“ Ludmilla nickte und während sie mit Hilfe von Jacqueline ihre Hausaufgaben erledigte…

…wandte ich mich Ludwig zu.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Do Jan 21, 2016 7:46 pm

Der Junge hatte sich noch während des Gesprächsendes von uns abgewandt und stand nun absolut verloren auf dem Flur.

Langsam näherte ich mich ihm und sagte leise: „Ludwig?“ Doch anders als seine Schwester brach er nicht in Tränen aus, obwohl er so absolut verloren aussah, sondern schien sich für die Strategie „Angriff ist die beste Verteidigung“ entschieden zu haben. „Was?!“, fuhr er herum und seine Stimme war sehr aggressiv. „Lass mich gefälligst in Ruhe! Ich brauche keine Moralpredigt!“

„So redet man nicht mit…“, begann ich sofort zu schimpfen, dann besann ich mich. Wie oft hatte ich meine Kinder auf so etwas hingewiesen. Bei meinen Enkeln wollte ich es besser machen und hier ging es nicht um seinen Tonfall mir gegenüber. „Ludwig, warum sagst du solche Sachen zu deiner Schwester?“ „Was für Sachen…“, fragte er lahm. „Du weißt genau, was ich meine. Sachen, die sie traurig machen. Sachen, die sie zum Weinen bringen!“ „Sie heult doch eh schon die meiste Zeit. Aber für euch ist sie die kleine Prinzessin. Und jetzt bekomme ich wieder den Ärger, weil ich immer der böse bin. Aber ich will es gar nicht hören!“ Er war immer lauter geworden und nun hielt er sich die Ohren zu.

Ich wartete eine Weile, bis er die Finger wieder aus den Ohren nahm. „Ludwig, du benimmst dich wie ein kleines, eifersüchtiges Kind. Dabei…“ „Dabei bin ich doch der große Bruder. Und ein Junge. Und ich habe stark zu sein. Keine Gefühle zeigen! Niemals weinen! Egal wie sehr ich Mama vermisse!“ Nun brach er doch noch in Tränen aus. „Oh Ludwig, ich glaube wir haben viel falsch gemacht, deine Oma, dein Vater und ich. Aber es lässt sich nicht rückgängig machen. Du solltest es nur bitte an den richtigen auslassen und nicht an deiner Schwester. Sie kann doch nichts dafür. Ihr geht es doch genauso schlecht wie dir.“ „Ja aber… ich weiß nicht… ich will sie ja nicht traurig machen, aber wenn ich traurig wegen Mama bin, dann ärgere ich sie und dann weint sie und dann… ich weiß nicht… fühle ich mich stärker?“

Er sah so hilflos aus wie er versuchte, seine Gefühle in Worte zu fassen. „Ich verstehe dich, Ludwig. Es ist einfach eine schwierige Situation, du hast viel zu viel vom Streit deiner Eltern mitbekommen, solltest aber den Starken spielen. Also lässt du deine Trauer an Schwächeren aus. Aber das ist keine Lösung und ich denke doch, du liebst deine Schwester?“ Ludwig nickte. „Natürlich. Und… und ich werde versuchen mich zu bessern. Ihr kein Spielzeug mehr zu klauen, sie nicht mehr Heulsuse nennen, das alles…“

Ich nickte. „Das wäre toll!“

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Do Jan 21, 2016 7:50 pm

Wahrscheinlich hätte ich mich noch mehr mit Ludwig auseinander setzen müssen, aber ich wusste nicht, was ich noch sagen sollte. Und immerhin hatte er ja heute Abend noch Geburtstag. Vielleicht würde er dann besser verstehen… Nur etwas später also wurde Ludwig vom Schulkind…

…zum Teenager.

Zu einem ziemlich gutaussehenden Teenager. Ich hoffte nur, dass er nun auch vernünftiger wurde und vielleicht über alles hinweg kam. Zu Wünschen wäre es… Der Vater der beiden verabschiedete sich übrigens gut eine Stunde später von seinem Gast. Er hatte von dem ganzen Streit nichts mitbekommen. Und beschämt musste ich mir eingestehen, dass es früher, bei meinen eigenen Kindern bei mir genauso gewesen wäre. Nie hatte ich Zeit für ihre Probleme gehabt, und auch wenn sie keine Scheidungskinder gewesen waren, hatten sie gewiss so ihre Probleme gehabt.
Ludwig jedenfalls zeigte in der nächsten Zeit keinerlei Versuch seine Schwester zu ärgern. Stattdessen interessierte er sich sehr auffallend für das andere Geschlecht. Gleich am Tag nach seinem Geburtstag lud er ein Mädchen zu uns nach Hause ein. Auch sie stand erst einmal ehrfurchtsvoll vor unserem Zaun…

…ehe sie hereingebeten wurde. Der Zaun tut eindeutig seinen Dienst. Ludwig ging gleich aufs Ganze und kassierte eine empfindliche Abfuhr.

Das störte ihn aber nicht und er versuchte es einfach immer weiter bis er seinen allerersten Kuss erhielt.

Was ihm allerdings nicht genügte und ich nahm mir fest vor, noch einmal mit ihm zwecks Folgen eines Techtelmechtels zu reden.

Ich wollte nicht gar so schnell Uropa werden. Als das Mädchen sich schließlich verabschiedete, fragte ich Ludwig, ob er sie uns denn nicht einmal offiziell bei einem Abendessen vorstellen wolle, wenn sie jetzt das Mädchen an seiner Seite war. Aber er grinste nur und schüttelte den Kopf. „Ach was Wilhelm. Es gibt viel zu viele Mädchen dort draußen um sich jetzt schon auf eine festzulegen.“

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Do Jan 21, 2016 7:51 pm

Dann verschwand er nach oben um Georg bei seinem Geburtstag zu helfen.

Der Kleine wurde auch schon zum Kind und er hatte eindeutig Elis Augen, aber ebenso recht eindeutig die Nase seines Vaters. Während Ludwig also mit Georg beschäftigt war, brachte sein Nachmittagsflirt ihm einen Blumenstrauß vorbei.

Für sie war es also nicht nur einer unter vielen gewesen. Ich fragte mich, ob sich da nicht doch noch die Nachwirkungen der Scheidung zeigten und das er sich deshalb nicht auf eine festlegen wollte. Doch vorerst hoffte ich, dass es nur eine jugendliche Phase war. Nachdem Georg schlief, fand ich Ludwig vor dem Fernseher vor. Er trainierte.

„Ich muss ja fit für die ganzen Simfrauen da draußen sein!“, sagte er. Und ich führte mit ihm ein Aufklärungsversuch, bei dem er schließlich lachend abwinkte. „Natürlich Ludwig. Ich finde Georg zwar süß, aber den gleichen Fehler wie Tante Elisabeth mache ich bestimmt nicht. So ein Kind verbaut einem viel zu viel… vor allem den Kontakt zu anderen Simfrauen!“ Es war zwar nicht die optimale Begründung, aber solange das Ergebnis das Richtige war, war ich damit zufrieden. Und immerhin war diese Wochenhälfte sowieso herum.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Do Jan 28, 2016 6:42 pm

Woche 8,1
Familie Zander
Haushaltsmitglieder
Heinrich&Magdalena Zander, alt
Roland Zander (erwachsen), Sohn von Heinrich&Magdalena und verheiratet mit
Iris Zander (erwachsen), geborene Margraff
Alida Zander (Teenager), Tochter von Heinrich&Magdalena
Amalia Zander (Kleinkind), Tochter von Iris und Heinrich

Roland Zander:
Eigentlich sollte Alida über unsere Woche schreiben, aber dann sähe der Bericht meiner Meinung nach nur absolute einseitig aus: alles ist toll. Vater toll. Mutter toll. Haus toll. Leben toll. Alles toll. Ende. Also übernehme ich das. Obwohl es an sich nicht einmal so viel zu berichten gibt. Alida ist von meinen Schwestern zweifellos die naivste und diejenige, die am meisten auf Vater hört. Vielleicht ändert das College daran etwas, vielleicht auch nicht. Wer weiß? Vorerst verbrachte sie viel Zeit gemeinsam mit Iris, um zu lernen wie eine perfekte Haussimfrau zu sein.

Sie hätte sich zwar auch an Mutter halten können, aber diese merkte ihr Alter mittlerweile ziemlich und ruhte sich viel aus, während Alida und Iris den Haushalt schmissen. Alida lernte natürlich den Umgang mit kleinen Kindern am lebenden Objekt: an Amalia.

Sie kümmerte sich rührend um das kleine Mädchen und ich freute mich für Amalia. Immerhin hatte sie eine liebevolle Tante. Ich kümmerte mich zwar auch um sie, aber richtige Vatergefühle empfand ich einfach nicht. Sie war ja auch nicht meine Tochter! Neben dem Haushalt musste Alida natürlich auch etwas über die Feldarbeit lernen und so durfte sie häufig nach der Schule und dem Abwasch Unkraut jäten.

Mir tat meine Schwester wirklich Leid so viel wie sie arbeiten musste, aber sie beschwerte sich nie, sondern verrichtete jede ihr aufgetragene Arbeit äußerst gewissenhaft. Vater lobte sie dann immer und meinte, sie sei eine wahrlich tolle Simfrau und jeder Simmann dürfe sich nachher glücklich schätzen so eine gute Ehesimfrau zu bekommen. Natürlich schob er alles auf seine Erziehung, die geglückt war. Über Lena wurde hier nie geredet und auch über Lina kaum. Selbst Irma war durch ihre Collegeschwangerschaft in Vaters Achtung gesunken. Einzig Carola galt als Vorzeigetochter, sofern sie bald noch mehr Babys bekam.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Do Jan 28, 2016 6:48 pm

Ich teilte seine Ansichten längst nicht mehr. Wozu hatte er mich gezwungen? Wollte ich wirklich mein Leben mit Iris verbringen, obwohl mein Herz für eine andere schlug? Ich sah wie Vater und Mutter es sich auf dem Bett bequem machten, aber ich wusste, dass es einzig Vaters Wille war, der dazu nötig war.

Mutter würde niemals etwas dagegen sagen. War Iris genauso? Und wenn… wollte ich das? Konnte ich mit einer solchen Simfrau zusammen leben? Die Antwort war mir längst klar. Ich liebte sie nicht. An sich kein Problem, ich hätte damit leben können, wenn ich nicht eine andere lieben würde. Also versuchte ich es Vater zu erklären.

Es endete natürlich im Streit. Wie hatte ich auch auf Verständnis von seiner Seite hoffen können. Er endete damit, dass er mich enterben würde, wenn ich Iris verlassen würde und Johannes dann alles erben würde! Und das ich dann nicht mehr sein Sohn sei. Es war einfach lächerlich wie er ein Kind nach dem anderen aus der Familie schmiss. Er konnte sich anders nicht durchsetzen, dass hatte er längst festgestellt. Die Spirentellis waren eine Wand. Dagegen kam er nicht an, also wählte er eben den Weg, alle die nicht seinem Willen folgten einfach vollständig aus seinem Leben und dem Leben seiner Familie zu streichen. Bald würde er nur noch Johannes und Alida haben… und Carola, die ja aber längst nicht mehr hier wohnte. Schließlich stellte ich auf trotzig und tat, als ob mich das gar nicht interessieren würde. Ich hatte studiert. Ich würde mir sicherlich ein eigenes Leben aufbauen können. Oder? Aber wollte ich das. Wollte ich meine Familie verlassen? Das schlechte Gewissen nagte an mir, immerhin war ich verheiratet und das war für mich seit frühester Kindheit etwas Heiliges. Meine Ehesimfrau bot auch keinerlei Grund zum Ärger.

Sie verrichtete alles tadellos und redete mit meiner Mutter schon beim Frühstück über alle anfallenden Arbeiten um sie dann zwischen sich und Alida aufzuteilen. Zweifellos war sie für meine Mutter eine große Entlastung. Aber würden sie und Amalia hier wohnen bleiben dürfen, wenn ich den Hof verließ? Ich wollte, dass die beiden eine sichere Zukunft hatten und so musste ich das erst abklären, ehe ich weitere Schritte unternahm. Und mit diesem Gedanken endet diese nicht allzu ereignisreiche Woche.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Fr Feb 05, 2016 7:14 pm

Woche 8,1
Familie Schneider
Haushaltsmitglieder:
Helena Schneider (alt)
Niklas Schneider (erwachsen), Sohn von Helena Schneider
Laura Schneider (Teenager), Tochter von Helena Schneider

Außerdem gehört noch Martin Schneider zu dieser Familie, der nun allerdings zu Gabrielle von Burgend zieht und mit ihr eine Familie gründet.

Niklas Schneider:
Wie schon erwähnt, war in dieser Woche mein vorrangiges Ziel (das durch die Alienentführung etwas in den Hintergrund gegangen war) Rosalinde als meine Frau zu bekommen, damit Mum endlich nicht mehr dachte, ich sei schwul. Also lud ich sie sogleich ein.

Natürlich kam sie und natürlich zog sie bei mir ein. Ich konnte ihr ja auch mehr als genug bieten. Sie brachte nur läppische 1.000 Simoleons mit, aber gut, ich hatte sie nicht des Geldes wegen geheiratet. Stattdessen brauchte ich von ihr einen Nachfolger, einen Sohn, der einmal das Erben sollte, was ich gedachte mir aufzubauen. Rosalinde versuchte auch gleich, ein gutes Verhältnis zu meiner Mum aufzubauen. Mum war nun wirklich nicht der Typ fiese Schwiegermutter und so unterhielten sie sich ganz nett.

Ich fand das gut, so waren beide beschäftigt und ich konnte mich wichtigerem widmen. So verging unser erster gemeinsamer Tag, aber natürlich wollte ich sobald es geht in den Genuss meiner Freundin kommen. So dauerte es nicht lange, bis wir miteinander schliefen.

Rosalinde ging natürlich auch arbeiten, eine bloße Hausfrau war sie zum Glück nicht. Nach der Arbeit stellte sie dann ihre Schwangerschaft fest. Das ging zwar schneller als von mir gewollt, aber ich hatte nichts dagegen.

Früher oder später musste ich ja ein sabberndes Etwas ertragen, wenn ich einen Erben wollte. Und das wollte ich.

Fenchel
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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Fr Feb 05, 2016 7:16 pm

Nun war es unbedingt notwendig, dass ich Rosalinde heiratete, immerhin hieß sie mit Nachnamen Baum und das ging überhaupt nicht für meinen Erben! Doch bevor es soweit kam, rief sich Laura ein Taxi.

Meine süße, kleine Schwester wollte doch tatsächlich aufs College ziehen. Sie hatte sagenhafte 10 Stipendien und war damit schon jetzt ziemlich erfolgreich. Aber ich gönnte es ihr.

Mum war natürlich äußerst traurig, dass nun ihre Jüngste schon auf dem College war, aber sie hatte Rosalindes Schwangerschaft mit Genugtuung gesehen. „Ich hätte niemals gedacht, dass ich Babys so liebe!“, hatte sie zu mir gesagt. Ich hatte nur den Kopf geschüttelt. „Meinetwegen könnte mein Kind diese Phase gerne überspringen. Du darfst dich gerne darum kümmern!“ Mum hatte nur gelacht, sie kannte mich eben. Nachdem Laura weg war, machte ich Rosalinde einen Heiratsantrag…

…und noch während wir unsere Verlobung „genossen“, tauschten wir schon die Ringe zur Hochzeit. Wie gesagt: Mein Kind soll nicht „Baum“ mit Nachnamen heißen!

Und damit endet dieser Wochenabschnitt, hoffentlich bekomme ich im nächsten dann meinen gewünschten Nachfolger!

Fenchel
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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Di Feb 16, 2016 3:35 pm

Woche 8,1
Familie Yeboah
Haushaltsmitglieder:
Hans&Malenka Yeboah (alt), verheiratet
Nepomuk Yeboah (Teenager), Sohn von Hans&Malenka
Scarlett Yeboah (Kind), Tochter von Soraya Yeboah und Daniel Spirentelli, wächst bei ihren Großeltern auf
Vanessa Yeboah (Kind), Tochter von Soraya Yeboah und unbekanntem Vater

Malenka Yeboah:
Zu Beginn der achten Woche lag trotz Frühling noch Schnee bei uns. Unsere drei (also Nepomuk und Scarlett und Vanessa) gingen wie jeden Montag zur Schule. Danach spielten die beiden Halbschwestern miteinander Schach, vor allem weil Nepomuk lernen musste und so keine Zeit hatte mit seinen beiden Nichten zu spielen. Es klappte mehr schlecht als Recht. Die beiden sind so unterschiedlich wie ihre Haarfarben und so schafften sie es kaum zehn Minuten friedlich miteinander zu spielen.

Laut Scarlett hatte Vanessa sie betrogen, diese war sich allerdings keiner Schuld bewusst. Dazu kamen noch Differenzen wegen der Gesprächsthemen. Themen wie Züge und Autos interessierten Scarlett schlicht nicht, mit Vanessa konnte sie aber auch nicht über Mode und Schminke reden. Also beendeten sie das Schachspiel recht bald und am Abend entwuchs Scarlett dann auch dem Kindesalter…

Sie war zweifellos ein sehr hübscher Teenager, aber Hans und ich machten uns doch Sorgen. Sie legte viel wert auf ihr Äußeres.

Darin war sie ihrer Mutter ziemlich ähnlich. Wir hofften, dass sie ihr nicht zu ähnlich wurde, denn Uroma wollte ich dann doch noch nicht werden! Hans hielt sich seltsamerweise zurück. Irgendetwas bedrückte meinen Simmann und ich versuchte mehrmals mit ihm zu reden, aber immer kam eines der Kinder dazwischen. Schließlich hatten wir doch einmal Zeit für uns und er meinte, es liege daran, dass ihm eine Erinnerung fehle. Er könne sich partout nicht daran erinnern, was er letzte Woche bei Soraya getan hatte. Ich wusste, dass er dort zu Besuch gewesen war um ihr zu helfen und fand es auch besorgniserregend, dass er sich nicht mehr daran erinnerte. Aber es lag vermutlich am Alter, sagte ich zu ihm und er nickte. „Ich hoffe, es wird nicht noch schlimmer…“ „Bestimmt nicht!“, sagte ich. „Und wenn es dir so wichtig ist, dann lad Soraya doch ein und frag sie.“

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Di Feb 16, 2016 3:37 pm

Gesagt getan und noch am selben Tag stand Soraya bei uns. Mit einem neuerlichen Babybauch. Dabei waren ihre Zwillinge doch noch so klein. Sie umarmte Hans herzlich.

Dann redeten sie eine Weile miteinander. Ich hatte ein komisches Gefühl, ignorierte es aber. Schließlich verabschiedete sich Soraya wieder. Sie habe viel zu tun, vor allem mit den Zwillingen. Den Vater des Ungeborenen nannte sie uns nicht. Hans schien danach sichtlich erleichtert zu sein und er meinte, Soraya habe gesagt, sie hätten wohl ein wenig viel Sekt getrunken. Das sei der Grund für das Aussetzen des Gedächtnisses und deshalb habe sie ihn auch in ihrem Bett schlafen lassen. Das war alles. Hans war sehr gut drauf und wir nutzten die Ruhe des Abends nachdem die Kinder im Bett waren für ein wenig Zweisamkeit.

Am nächsten Morgen fühlte ich mich frisch erholt und alles schien gut. Ich hatte in Hans wirklich meinen Seelenpartner gefunden. Mit einem langen Guten-Morgen-Kuss starteten wir in den neuen Tag.

Und wie merkt man so schön: wenn man nur positiv an den Tag herangeht, dann wird er auch besser als erwartet. So sah ich zu meiner eigenen Überraschung, wie Scarlett mit Ness spielte. Ohne Streit. Einfach so.

Ein ungewohnter, aber schöner Anblick. Dann gab es Frühstück und die drei gingen zur Schule. Scarlett war stolz nun in die Oberstufe zu dürfen, wo die Leute viel cooler seien. Vor allem ging ja auch Nepomuk dorthin und auf der Privatschule sei es eh noch mal besser. Ich ließ sie reden, Scarlett war eben ein Teenager.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Di Feb 16, 2016 3:39 pm

Nach der Schule brachte sie sogar eine Freundin aus der Schule (bzw. vom Festland, ich kannte sie nicht) und unterhielt sich mit dieser.

Das war ein gutes Zeichen, ich hatte schon Befürchtungen gehabt, dass Scarlett nur an Nepomuk hing. Und dieser würde ja in dieser Woche noch zum College gehen.

Am Mittwoch war es dann für Nepomuk so weit. Er verabschiedete sich von mir extra mit einer Umarmung und fragte, ob ich auch wirklich klar komme mit den beiden Mädels.

Ich fand seine Sorge rührend, aber Ness machte keinerlei Probleme und Scarlett schien mir eher typisch Teenager zu sein, aber ebenfalls nicht besorgniserregend. Bislang nicht und ich hoffte das blieb so. Zumindest machte sie keinerlei Anstalten etwas mit Jungs außer Nepomuk zu tun zu haben. Dieser verabschiedete sich natürlich auch von Scarlett.

„Du darfst mich gerne auf dem College besuchen kommen, Scarlett! Bist ja jetzt alt genug um allein dorthin zu fahren.“ Scarlett versprach es und ich wusste, Nepomuk würde weiter ein Auge auf sie haben. Dann stand Ness da und verlangte auch eine Verabschiedung. „Nicht immer nur Scarlett!“ Nepomuk lachte und nahm sie in den Arm. „Natürlich nicht, Ness.“

Auch Ness schien traurig, aber ich wusste, dass wir die richtigen Probleme eher mit Scarlett bekommen würden. Sie hing so sehr an Nepomuk, aber immerhin war sie nun schon ein Teenager.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Di Feb 16, 2016 3:41 pm

Schließlich rief sich Nepomuk nach weiteren Umarmungen ein Taxi.

Er erhielt neun Stipendien und wir waren sehr stolz auf ihn. Dennoch war es schwer unser Nesthäkchen ziehen zu lassen. Unseren Jüngsten. Zum Glück blieben Ness und Scarlett im Haus, sonst hätten wir uns viel zu alt gefühlt.
Scarlett weigerte sich an diesem Abend etwas zu essen. Dabei war sie eh so dünn. Deshalb ließ ich sie sitzen und versuchte sie irgendwie davon zu überzeugen von dem leckeren Hamburger abzubeißen.

Schließlich fragte sie: „Warum will kein Sim lange mit mir zusammenbleiben?“ Ich sah sie überrascht an. „Erst meine Mutter. Und Aina. Und jetzt Nepomuk…“ „Scarlett. Das liegt nicht an dir! Aber es sind alles Teenager, sie gehen aufs College. Du wirst dort auch irgendwann hingehen, da bin ich mir sicher.“ Sie sah mich an. „Und es liegt sicher nicht an mir?“ „Ganz bestimmt mein Schatz. Schau doch mal: Dein Opa und ich, wir bleiben bei dir.“ Ich hoffte zumindest dass wir es noch ganz lange taten. Scarlett nickte. „Und Ness. Ich weiß, du verstehst dich manchmal nicht so gut mit ihr, aber sie ist deine Schwester und sie braucht dich. So wie du damals Nepomuk hattest!“ Scarlett nickte. „Da hast du Recht, Oma.“ Dann biss sie endlich von dem Hamburger ab. Der erste Schritt war getan, aber da wir bestimmt kein sorgenfreies Leben mit den beiden haben würden, entschied Hans nun auch endlich in Rente zu gehen.

Er hatte lange genug gearbeitet und dem stimmte ich voll zu. Damit endet dann auch der erste Wochenabschnitt.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Fr März 04, 2016 5:15 pm

Woche 8,1
Familie Spirentelli I
Haushaltsmitglieder
Corvin&Dorette Spirentelli, alt
Clemens Spirentelli (erwachsen), drittes Kind von Corvin&Dorette
Hannah Spirentelli (Teenager), achtes Kind von Corvin&Dorette
Inga&Jiska Spirentelli (Teenager, Zwillinge), neuntes&zehntes Kind von Corvin&Dorette

Clemens Spirentelli:
Seit ich wieder zuhause eingezogen bin, berichte ich eigentlich nur über meine Geschwister, hin und wieder über meine Eltern und ganz selten über mich. Das liegt daran, dass mir fast gar nichts passiert. Das wird sich aber diese Woche ändern! Aber wir fangen einmal mit einem schönen Bild an:

Meine Eltern, tanzend in der schönen Frühlingssonne, verliebt wie am ersten Tag. Wunderschön oder? Unsere übrigen drei Teenager Hannah, Inga und Jiska waren in der Schule, ich bei der Arbeit. Da hat man schon mal Zeit für sich. Dann kam allerdings Felix frisch vom College vorbei.

Mutter begrüßte ihn natürlich herzlich und gratulierte ihm zu seinem tollen Abschluss und ein Geschenk erhielt er auch.

Dann verabschiedete er sich allerdings, wollte er doch nach Lina und seinem kleinen Sohn sehen. Mutter nahm ihm das Versprechen ab, den Kleinen bald mal besuchen zu dürfen oder das er mit ihm zu Besuch kam. Natürlich gab Felix ihr dieses Versprechen.
Nach der Schule entschied Hannah nun auch aufs College zu gehen. Sie machte es ohne große Ankündigung, denn sie wollte nicht so ein Trara wie Gustav Ende der letzten Woche hatte.

Sie hatte bei so was schon immer ihren eigenen Kopf und so rief sie bei der Collegeleitung an, erhielt wie Felix und Gustav acht Stipendien und suchte dann kurz nach Mutter und Vater. Sie fand sie bei einer eindeutigen Beschäftigung, aber es störte Hannah nicht. Sie war bei so was schon immer… toleranter gewesen.

Sie versprach sich zu melden, verabschiedete sich und wollte verschwinden. Allerdings kamen Mutter und Vater wenigstens noch auf eine Umarmung zu ihr, das wollten sie sich nicht nehmen lassen.

Ich weiß nicht, was für ein Abschied für unsere Eltern besser ist, ein richtiger wie bei Gustav oder ein kurz und schmerzloser wie bei Hannah. Beides hat Vor- und Nachteile denke ich, aber Hannah meldete sich wie versprochen recht bald und häufig.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

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