Pleasantville - Schein oder Sein; Klappe die Zweite

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Pleasantville - Schein oder Sein; Klappe die Zweite

Beitrag  Miyon am Do Okt 22, 2009 9:32 am

Ja, also, ich bin begeisterte Tagebuchleserin und habe endlich die Kurve bekommen, mich selber an einem zu versuchen. Auf der Sims 2- Seite haben wohl einige mein Pleasantville schon gelesen. Leider hat mein Computer mal wieder gestreikt und ich musste alles neu installieren. Also - Klappe, die Zweite. Zieh´ ich es eben neu auf. Ich komme von Pleasantville halt einfach nicht los ... Very Happy

Und ich muss euch gleich vorwarnen, ich habe die Regeln bezüglich der Anzahl der Familien STARK gebeugt und genau genommen ALLE gestellten Familien eingearbeitet (und dafür keine eigenen erstellt)
Shocked Rolling Eyes Razz

Ich liebe es einfach zu verfolgen, wie sich alle miteinander verflechten; wenn ihr euch von der Anzahl nicht abschrecken lasst, dann macht den Sprung und folgt mir ... Wink

Damit ihr den Überblick nicht verliert; ich teile das ganze in 4 "Stadt-Teile" auf:

1. Pleasantville-Kernstadt

2. Geschäftsviertel Blauseidigheide

3. Downtown

4. College Akademie Le Tour
Und jetzt - LOS cheers


Zuletzt von Miyon am Mi Dez 26, 2012 3:02 pm bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Pleasantville - Einführung

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 2:53 pm



Nun, da wären wir ... im wunderschönen beschaulichen Schönsichtingen. Fünfundzwanzig Jahre sind inzwischen ins Land gezogen, viel hat sich getan, einige Einwohner haben uns verlassen, viele sind dazugekommen. Denn der aktuelle Bürgermeister möchte die Stadt weiterentwickeln und voranbringen, so dass Apartmenthäuser gebaut wurden, ein Geschäftsviertel namens Blauseidigheide entstand, eine Downtown aus dem Boden gestampft wurde und auch ein College darf natürlich nicht fehlen - die überall renommierte Le Tour Akademie hat dem Nachwuchs Pleasantvilles seine Tore geöffnet. Dem Bürgermeister liegt diese so sehr am Herzen, dass alle Jugendlichen zum Besuch verpflichtet sind, wollen sie ihr Wohnrecht im Einzugsgebiet Pleasantvilles nicht verlieren (Sims-Bürgermeister können sowas).

Und natürlich bringt ein Ausbau der Stadt viele neue Einwohner mit sich, viele neue Impulse und viel ... nun, viel Stoff für unsere Pleasant News, die uns über die Vorkommnisse auf dem Laufenden halten werden. Doch bevor wir uns dem Neuen zuwenden soll uns ein Rückblick auf den aktuellen Stand bringen ...

Vor unserem Rückblick möchten wir noch einen kurzen Überblick über die Lokalitäten geben. Genießen Sie also den Blick auf unser Pleasantville, weitere Eindrücke werden folgen ... im rechten oberen Eck erkennen Sie unsere beiden Apartmenthäuser, die unseren zugezogenen Familien Zuflucht bieten. Die Freizeitanwesen werden anderweitig vorgestellt. Dies ist, wie erwähnt, ein erster Eindruck Smile





Die aus dem Boden gestampfte Downtown, die auch einigen Mitbürgern Wohnraum bietet (genau genommen zwei Familien, denen wir uns wiederum später widmen werden)








Das Geschäftsviertel Blauseidigheide, auch hier werden wir auf unternehmerische Familien treffen ...







Ein Eindruck von unserer wunderbaren Akademie Le Tour






Zuletzt von Miyon am Mi Dez 26, 2012 2:59 pm bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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Vorgeschichte Familie Hübsch - Pleasantville

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 3:05 pm

Aber nun nicht länger gezögert. Beginnen wir unsere kleine Reise in die Vergangenheit, machen wir uns vertraut mit dem Schicksal der alteingesessenen Familien. Dazu wollen wir beginnen mit Familie Hübsch. Familie Hübsch, das waren damals Daniel Hübsch (der eine Schwester namens Jennifer hat, aber auf die kommen wir später zurück) und Marie-Claire Alteisen. Jetzt sind es Daniel und Marie-Claire Hübsch mit den Zwillingen Lilli and Angela.



Die Vorgeschichte folgt jetzt ...

Vor 16 Jahren haben Marie-Claire und Daniel heimlich, still und leise nur im Beisein ihrer Trauzeugen geheiratet. Eine große Feier erschien ihnen damals nicht notwendig und sie hätten sie sich im Übrigen auch gar nicht leisten können (die Frau links ist nur eine Doppelgängerin von Kassandra, das würde zeitlich ja gar nicht passen ....)



"Mit diesem Ring nehme ich, Marie-Claire, dich, Daniel zu meinem Mann. Ich will an deiner Seite stehen in guten wie in schlechten Zeiten, bis dass der Tod uns scheidet."
Marie-Claire lächelte Daniel überglücklich an, Zufriedenheit und Befriedigung lagen auf ihrem Gesicht. Hätte sie damals einen kleinen Moment ihre ach so rosarote Brille abgesetzt, hätte sie vielleicht den Hauch eines Zweifels in Daniels Augen erkannt ...

Trotz aller möglichen Zweifel von Daniels Seite aus, ein Jahr später wurde Marie-Claire von den Zwillingen Lilli und Angela entbunden, und Daniel fühlte sich an sie gebunden.




"Na, hallo, du kleiner Engel. Du bist aber ein süßer Sonnenschein."
Der Arzt macht der kleinen Angela auf Daniels Armen Faxen und sie gluckst fröhlich. Daniel selber findet das ganze etwas albern, welches Baby ist bitte schön nicht süß? Und Marie-Claire, mit der kleinen Lilli auf dem Arm, stimmt dem Arzt insgeheim zu. Angela ist wirklich ein kleiner Sonnenschein, während Lilli nur große ernste Augen macht und sich kaum aus der Reserve locken lässt. Auch wenn sie das Knuddeln sehr zu genießen scheint ...

Die folgenden Jahre werden die so schnell zugesprochenen Rollen dann verfestigt. Angela ist der Sonnenschein und Lilli schwer aus der Reserve zu locken, was beide auch in ihrem Umgang miteinander prägt. Daniel´s Gefühl, in der Falle zu sitzen steigt zunehmends, zumal Marie-Claire ihre Zuwendung mehr und mehr auf den Beruf und dem Erhalt der finanziellen Sicherheit der Familie verlagert.




Ja, einige Jahre sind ins Land gezogen und die Zwillinge treten in die Pubertät ein. Offensichtlich genießen nur Angela und Marie-Claire die Feier. Lilli ist mehr oder weniger vergessen worden und Daniel stellt sich selbst im Abseits ... und grübelt darüber, was er früher (und auch jetzt) mit Teenager-Mädchen zu tun pflegte ... Rolling Eyes

Einige Monate nach dem Geburtstag der Zwillinge kam es dann zum großen Eklat. Die Stimmung im Haus war schon länger unterschwellig gespannt und Angela hatte sich nach draußen verzogen, wo Lilli wie üblich vor sich hin grübelte.



"Was hast du dir eigentlich dabei gedacht, Daniel? Das Mädchen gestern war grade mal so alt wie unsere zwei! Und du schmust vor allen Anwesenden mit ihr rum ... Was glaubst du eigentlich was die Leute sagen werden?! Die wissen doch alle, dass du mein Mann bist, verdammt! Glaubst du, ich habe so hart gearbeitet um mir dann von meinem triebgesteuerten Mann alles kaputt machen zu lassen!"
Marie-Claire´s Stimme droht umzuschlagen. Und auch Daniel´s Stimmlage erreicht ungeahnte Höhen.
"Triebgesteuert? Triebgesteuert! Mann, und ob ich triebgesteuert bin, natürlich, du hast mich ja seit Monaten nicht mehr ran gelassen! Ich zappele auf dem Trockenen wie ein Fisch, verdammt noch mal! Und das Mädel hat mir eben zu verstehen gegeben, dass ich ein Mann bin, jawohl, und ich hatte eben auch mit MEINEN Kollegen auf meine Beförderung angestoßen. Stell´ dir vor, ICH bin mal wieder befördert worden, Assistenztrainer, ja. Als ob du die einzige wärst die sich hier den Arsch aufreißt, Frau P R A K T I K A N T I N ... "
Marie-Claire schnappt nach Luft, Tränen treten ihr in die Augen.
"Glaubst du vielleicht die Politik ist so einfach wie deine albernen Sportspielchen? Und dann noch die Mädchen, um die ich mich kümmern muss ..."
"Ja, kümmern, von wegen. Wieso ist Angela dann an diesem verdammten Detlef Braun hängen geblieben. Der Typ ist doch nicht sauber ... verdammter Mist, das alles! Ich wünschte manchmal wirklich ..."
Marie-Claire´s Miene versteinert sich.
"Ich auch, Daniel, ich auch. Glaub mir, ich auch. Aber die Dinge sind eben wie sie sind."

Was Daniels und Marie-Claire´s Aufmerksamkeit entgangen ist, auch Lilli hat inzwischen einen Freund, Dirk Traumtänzer. Ihre Veranlagung zur Reserviertheit hat sich in eine Vorliebe für Schwarz entwickelt, nicht nur was die Kleidung betrifft (ja, ja, schlechtes Wortspiel, schon klar tongue )




"Mann, Dirk, wenn du wüßtest, wie die sich gestern gezofft haben. Ohne zu schnallen, dass wir alles mitbekommen, echt ..."
Lilli beisst sich auf die Lippe.
"Manchmal denke ich wirklich, die nehmen uns nicht mal mehr richtig war." Sie lacht hämisch. "Vor allem mich. Angela kann man wenigstens vorführen, mit ihren guten Noten, und ihren Plänen, wie Mama in die Politik zu gehen... außer dass mit ihrem Typ, Mann, das gönn´ ich ihr dass sie da noch Ärger kriegt. Da passt mal sie nicht ins Bild ..."
Dirk drückt Lilli an sich.
"Hey, lass die doch. Außerdem, deine Pläne sind ja auch nicht ohne ... im Journalismus muss man sich auch durchbeißen können. Musst halt das mit der Schule auf die Reihe kriegen ..."
Lilli seufzt.
"Ja, schon ... aber es scheint die echt nicht zu interessieren, was ich machen will ... das nervt, echt."

Womit wir also beim Hier und Jetzt angelangt wären. Familie Hübsch, mit Vater Daniel, Mutter Marie-Claire und den Teenager-Zwillinge Angela und Lilli.



Daniel (Romantiker) ist Assistenztrainer, das haben wir schon mitbekommen. Insgeheim träumt er ja davon, in die Musikbranche zu wechseln, aber das in der derzeitigen Lage anzusprechen ... Marie-Claire (Ruhm) kämpft in der Politik als Praktikantin darum aufzusteigen. Auch um sich ihren Traum zu verwirklichen, mit Tieren ihr Geld zu verdienen. Angela (Ruf) arbeitet fleißig in der Schule, und die 1+ rückt immer näher. Sie strebt eine Karriere in der Politik an, liebt ihren Detlef Braun und kann Lilli nicht ausstehen. Lilli (Ruf) kann Angela auch nicht ausstehen; allerdings werden sie auch künftig miteinander zu tun haben, strebt sie doch in die Journalismusbranche. Und könnte damit Angelas Karriere durchaus beeinflussen. Allerdings sind Lilli´s schulische Leistungen noch nicht erfolgversprechend. Zum Glück hat sie Dirk Traumtänzer, um sie zu motivieren.


Zuletzt von Miyon am Mi Dez 26, 2012 3:41 pm bearbeitet; insgesamt 16-mal bearbeitet
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Vorgeschichte Familie Traumtänzer - Pleasantville

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 3:10 pm

Da wir die Familie Traumtänzer nun schon erwähnt haben, wenden wir uns jetzt ihnen zu. Es handelt sich dabei um Dirk Traumtänzer und seinen Vater Hugo Traumtänzer. Was mit Dirk´s Mutter geschehen ist, werden wir noch sehen.



Und ja, ganz offensichtlich hegt Hugo eine große Schwäche für Kassandra Grusel.

Vor 16 Jahren hat Hugo Traumtänzer seine Dorothee geheiratet, und mit wenig Geld aber viel Liebe sind sie in ihr gemeinsames Leben gestartet. Dorothee liebt ihr Dasein als Hausfrau und Hugo hat seine Nase immer in den Büchern, auf eine Chance wartend in der Architekturbranche Fuß zu fassen.



"Ganze 4 Wochen sind wir nun verheiratet, Hugo." Dorothee wendet ihren Blick von den Wolken ab und lächelt ihren Hugo verliebt an, der konzentriert Würstchen brät. "Ganze vier herrliche Wochen. Ich bin so glücklich, und ich hoffe, wir werden immer Momente wie diesen heute haben."
Hugo rückt seine Brille zurecht, nimmt den Teller mit den Würstchen und wendet sich seiner Frau zu.
Er lächelt liebevoll.
"Das werden wir, Dorothee. Und an unserem goldenen Hochzeitstag werden wir auch wieder einen so wunderbaren Tag verleben, wie heute, das verspreche ich dir."

"Ja, mein kleiner Schatz. Du machst das wunderbar. Immer schön einen Fuß vor den anderen setzen ..."
Dorothee lächelt stolz auf den kleinen Dirk herab, der sich an seinen ersten Schritten versucht. Eine leise Wehmut liegt dabei in ihrem Blick ...



Hugo lächelt auf seine Frau und seinen Sohn herab. Dirk ist ein aufgewecktes Kind und nimmt seine Mutter sehr in Anspruch, will ständig beschäftigt werden. Das lenkt Dorothee zumindest davon ab, in ihren Grübeleien zu versinken. Denn leider gab es bei Dirk´s Geburt Komplikationen und Dorothee wäre fast verblutet. Die Ärzte mussten ihr die Gebärmutter entfernen. Das hat sie schwer getroffen. Aber der kleine Dirk frischt ihre Lebensgeister immer wieder auf ...

Die Jahre ziehen ins Land und Dorothee konzentriert sich voll auf ihren Dirk. Dieser genießt es als Kind, aber als er dann zum Teenager wird, schafft er sich seinen Freiraum. Und Dorothee träumt vom Was-wäre-wenn, versinkt immer mehr in ihren eigenen Gedanken. Da Hugo ebenfalls dazu neigt, fällt ihm dies nicht weiter auf.



Ja ... Gedankenverlorenheit kann schwere Folgen haben. Wie heißt es so schön, die meisten Unfälle geschehen im Haushalt. Vor allem bei qualitativ nicht ganz hochwertiger Ausstattung. Hugo will einfach kein beruflicher Erfolg Zuteil werden. Jedenfalls hat Dorothee beim Kochen einen Kurzschluß ausgelöst und wurde dabei von den Flammen erwischt ... es hat Dirk schwer getroffen. Und Hugo sucht seine Trauer in der Malerei und in seiner Freundschaft zu Kassandra Grusel zu überwinden. Dirk brachte sie mal von der Schule mit, sie war zwei Klassen über ihm und sie haben sich gleich gut verstanden. Auf jeden Fall hat sie viel von Dorothee´s ruhiger Art an sich.



Nun, wer glaubt Dorothee habe ihre Familie gänzlich allein zurückgelassen, der irrt ...



Sie entschwebt jede Nacht ihrem Grab, um bei ihren Liebsten nach dem Rechten zu sehen.

Womit wir also auch bei Familie Traumtänzer wieder im Hier und Jetzt angelangt sind. Vater Hugo, Sohn Dirk und Geister-Mutter Dorothee; Hugo freut sich jedesmal sehr ihren Geist zu sehen. Er wusste doch immer, dass es da noch mehr gibt ...



Nach Dorothee´s Tod haben sich die beiden etwas umstylen lassen und sind sozusagen ihren afrikanischen Wurzeln gefolgt. Hugo (Wissen) träumt weiterhin davon es irgendwann irgendwie zum Verrückten Wissenschaftler zu schaffen und widmet sich viel seiner Malerei und seinem Garten. Dirk (Ruhm) ist da weitaus zielstrebiger. Er hat die feste Absicht, später in Blauseidigheide Fuß zu fassen und sich sein Geld von Tieren verdienen zu lassen.


Zuletzt von Miyon am Sa Feb 02, 2013 1:02 pm bearbeitet; insgesamt 9-mal bearbeitet
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Vorgeschichte Familie Grusel - Pleasantville

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 3:13 pm

Nun, wenden wir uns Familie Grusel zu. Kassandra wurde ja schon erwähnt. Familie Grusel besteht zur Zeit aus Vater Mortimer Grusel, der Tochter Kassandra Grusel und dem kurz vor dem Teenageralter stehenden Alexander Grusel. Wieder eine mutterlose Familie, fragt ihr euch? Ja, nun, die Mutter ist Bella und sie ist K E I N Geist ... aber dazu kommen wir noch.



Ja, Kassandra träumt von Heirat und Familie ... aktuell ist sie verlobt mit Don Lotario, aber wir wollen nicht vorgreifen.

Vor 26 Jahren haben sich Mortimer Grusel und seine Bella Junggesell in einer romantischen Feier unter dem Sternenhimmel das Ja-Wort gegeben. Mortimer war deutlich älter als seine Frau, aber sie ergänzten sich wunderbar und blickten ihrem gemeinsamen Leben voller Freude entgegen.



Bella, ganz untypisch, kicherte leise in sich hinein, ihre Knie waren ganz weich.
"Mortimer ... Mortimer, was machst du denn da? Das sieht dir gar nicht ähnlich ... und vor den Gästen ..."
Mortimer ließ seine Zähne unter dem Schnauzer blitzen.
"Meine allerliebste Bella, dein Charme und deine Schönheit reißen mich eben mit ... du bist mein kostbarster Besitz."

Kurz nach der Hochzeit wird das Glück durch die Geburt der kleinen Kassandra abgerundet.



"Komm, Kassandra, schenk mir dein süßes Lächeln."
Bella schwingt Kassandra herum und die Kleine lässt ein kleines Lachen hören.
Mortimer schüttelt lächelnd den Kopf.
"Die Kleine kommt wirklich sehr nach mir, nicht wahr?"
Er lächelt seine Familie zärtlich an.

Gänzlich ungeplant und unerwartet wurde Bella und Mortimer dann noch der kleine Alexander geschenkt. Kassandra war begeistert, liebte sie doch als Heranwachsende besonders Babies.



"Na, Bruderherz, du süßer kleiner Wonneproppen, du! Wollen wir dich ein bisschen fliegen lassen?"
Kassandra entlockt Alexander ein Glucksen nach dem anderen und ihre Eltern schauen lächelnd zu.
Bella lacht leise.
"Meine Güte, Kassandra, man könnte ja fast annehmen, Alexander sei dein Kind. Du scheinst ein echtes Naturtalent zu sein."
Mortimer lacht ebenfalls.
"Ja, sie übt wohl schon für ihre große Familie."
"Mensch, Papa. Aber du hast Recht. Macht euch auf eine große Zahl Enkel gefasst ... ihr werdet keine Minute Ruhe haben, weil ich euch gewaltig mit einspannen werde."
"Ha, Mädchen, das lass mal lieber. Wir werden immer schon andere Pläne haben, wie ich uns kenne."
Kassandra setzt ein sehr ernstes Gesicht auf.
"Wer sagt denn, dass ich fragen werde? Ihr werdet gar keine Wahl haben wenn die Kleinen plötzlich in der Tür stehen."
Mortimer zieht die Brauen hoch und Bella lacht.

Einige Jahre später, Mortimer ist inzwischen ergraut, beginnt das Schicksal und das Familienglück sich zu wenden. Erstens einmal, zog Don Lotario in die Stadt, ein junger Italiener mit sehr viel Charme und etwas undurchsichtig und darum umso reizvoller. Zweitens verschwand Bella Grusel eines Abends spurlos. Sie verließ das Haus für einen wichtigen Gesprächstermin und kehrte nie zurück. Drittens entwickelte Kassandra ein tiefergehendes Interesse an Don Lotario und zog ihn sehr als Großvater ihrer künftigen Enkel in Betracht.



Die Tür zur Bibliothek stand leicht offen und Mortimer hörte leises Murmeln, eine weibliche und eine männliche Stimme. Neugierig blieb er stehen. Er wollte nicht horchen, aber man musste ja wissen, was im eigenen Haus vor sich ging, nicht wahr?
"Kassandra, cara mia, die letzten Wochen mit dir waren einfach incredibile ... unglaublich, unvergleichlich. Du bist einzigartig und ich möchte dich bei mir haben, per sempre, für immer. Bellissima, mio amore, willst du meine Frau werden?"
Don hob Kassandras Kinn leicht an und sah ihr tief in die Augen.
Kassandra hielt den Atem an.
Nein, das hatte sie nicht erwartet, sie hatte es sich gewünscht, aber erwartet ... OH MEIN GOTT!
Von daher fiel ihre Antwort etwas atemlos aber unmissverständlich aus.
Und Mortimer erhielt den zweiten schweren Schlag seines Lebens.
Begeisterung und Freude sehen dann doch etwas anders aus ...

Mortimer ging unbemerkt auf die Dachterrasse und widmete sich seinem Teleskop (wie kam ich nur auf Mikroskop ... Wink . Seine Gedanken schweiften durch die vergangenen Jahre und kreisten um seine Familie und seine geliebte Bella ...



"Bella, was ist nur mit dir passiert? Ich glaube nicht im geringsten daran, dass du mich verlassen hast, mich und die Kinder ... einfach so, ohne ein Wort. Dazu hast du zu viel Charakter."
Mortimer starrt in die Sterne und beschwört Bellas Gesicht herauf.
"Ach, Bella, wo bist du nur? Ohne dich scheint alles aus den Fugen zu geraten ... du hättest Kassandra von dieser Dummheit abhalten können ... ausgerechnet diesen Don. Ich weiß wirklich nicht, was ich davon halten soll. Ach, Bella, warum kann ich dich einfach nicht finden?"

Also sind wir wieder im Heute angelangt. Familie Grusel mit Vater Mortimer, Tochter Kassandra und Sohn Alexander. Und der spurlos verschwundenen Mutter Bella ...



Mortimer (Wissen) ist als Verrückter Wissenschaftler in Rente gegangen und neben der Suche nach Bella widmet er sich dem Ausbau seiner Fähigkeiten. Und in letzter Zeit fällt ihm auch seine Schwägerin Dina, die Witwe von Bellas Bruder Michael, mehr und mehr ins Auge ...
Kassandra (Familie) ist beruflich erfolgreich, sie ist schon Feldforscherin. Die Arbeit hilft ihr sich von den Gedanken an ihre Mutter abzulenken, und natürlich auch die Vorfreude auf die Hochzeit mit Don Lotario, in den sie bis über beide Ohren verliebt ist. Sie plant sogar schon für die Goldhochzeit. Sehr zu Mortimers Leidwesen, wie gesagt ...
Alexander (ganz offensichtlich noch Kind) fiebert seinem 14. Geburtstag entgegen und steckt viel seiner zahlreichen Energie sehr zu Mortimers Freude in die Schule.


Zuletzt von Miyon am Sa Feb 02, 2013 1:13 pm bearbeitet; insgesamt 10-mal bearbeitet
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Vorgeschichte Familie Caliente - Pleasantville

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 3:46 pm

Dina, die Witwe von Bellas Bruder Michael Junggesell, führt uns zur Familie Caliente. Diese besteht aus, wie gesagt Dina und ihrer Zwillingsschwester Nina.



Nina liebt die Männer und ihre Freiheit über alles, und Dina, nun Dina liebt R E I C H E Männer, leider sind ihre Pläne mit Michael nicht ganz aufgegangen aber das Gute liegt doch so nah ...

Dina und Nina waren die langgehegte Erfüllung der Träume ihrer Eltern Flamenco und Encanta Caliente. Lange hatten diese auf Kinder gewartet.



"Encanta, die beiden sind wirklich herzallerliebst. Wie Dina schon lächeln kann ... Ich fürchte, die beiden werden mich später furchtbar um den Finger wickeln."
Encanta beugt sich zur kleinen Nina herab und schüttelt den Kopf.
"Carissima, was dein Papa da wieder redet ... aber natürlich hat er recht. Ihr beiden seid die geborenen Um-Den-Finger-Wickler."

"Mama, na komm schon, lass uns rangeln ... ich habe ein paar neue Tricks gelernt. Ich tu´ dir auch nicht weh, ganz bestimmt."
Nina lächelt ihre Mutter strahlend and und geht in Ausgangsstellung.
Encanta lacht und beginnt den spielerischen Kampf.
"Benissim0, piccola. Du bist wirklich sehr gewandt."
Dina wird vom Gelächter angelockt und beginnt mitzurangeln.



Bei der ganzen Rangelei eifern die Mädchen eifrig um die Aufmerksamkeit von Encanta. Allerdings ist Nina viel geübter und agiler und Dina bekommt einen Schlag auf den Arm ab. Sie heult auf.
"Stronza! Pass doch auf!" schreit sie ihre Schwester an.
Encanta schnappt nach Luft.
"Dina! Que pensi! Was denkst du dir! Das will ich nie wieder von dir hören. Außerdem war das nun wirklich keine Absicht."
Dina zieht einen Schmollmund und verzieht sich beleidigt in eine Ecke.

Und auch bei den Calientes schlägt Jahre später das Schicksal zu, Nina und Dina sind schon erwachsen, wohnen aber noch im Elternhaus. Hotel Mama hat eben so seine Vorteile. Jedenfalls, eines Nachts, Nina schläft friedlich in ihrem Bett, macht sich jemand im Haus und auch in ihrem Zimmer zu schaffen ...



Der Einbrecher ist geschickt. Niemand bekommt etwas mit als er praktisch das halbe Haus leer räumt. Denn er hat die Familie mit einem Gas betäubt. Allerdings ... Encanta und Flamenco wachen nie wieder auf. Offensichtlich haben ihre Herzen das Gas nicht verkraftet. Also stehen Dina und Nina ohne Geld und ohne Eltern da. Und auch der Einbrecher bleibt unauffindbar ...

Die Polizei sendet den Caliente-Schwestern einen Polizeipsychologen, der ihnen bei der Bewältigung der Ereignisse hilfreich zur Seite stehen soll. Michael Junggesell ist, wie Dina schnell herausfindet, über seine Schwester Bella mit den Grusels verwandt. Außerdem ist er Dozent an der Akademie Le Tour und erfolgreicher Buchautor. Beide Schwestern sind sehr von ihm angetan, aus welchen Gründen auch immer, und eifern um seine Aufmerksamkeit und Zuwendung ... Muster wiederholen sich.



Nun, Dina hat offensichtlich besser geeifert als Nina. Ein Jahr nach dem tragischen Ereignis steht sie mit Michael vor dem Traualtar.
"Amore, ich hätte nie gedacht, dass aus einer solchen Tragödie solches Glück entstehen kann. Wenn nur die arme Nina nicht so leiden würde ... ich fürchte, sie ist immer noch in dich verliebt."
Dina schenkt Michael ihr unsicherstes Lächeln.
Michael drückt zärtlich ihre Hand.
"Sie wird darüber hinweggkommen, Liebste. Nina ist stark. Und wir müssen uns der Zukunft zuwenden. Meinen Lebensabend mit dir zu verbringen ist für mich augenblicklich vorrangig."
Dina lässt verführerisch ihre Zähne blitzen.

Nun, Michaels Lebensabend erweist sich leider als relativ kurz. Dina steht kurz nach der Hochzeit als Witwe da, etwa zur selben Zeit in der Bella verschwindet. Und sehr zu Dinas Bestürzung hat Michael Schulden hinterlassen, die das ganze ihr hinterlassene Geld aufbrauchen. Also steht sie wieder alleine und verarmt da und zieht zurück zu Nina.



Gemeinsames Schicksal vereint. Dina und Mortimer unterstützen sich beim Verarbeiten des Verlustes ihrer Partner und auch Nina lernt Mortimer ebenfalls näher kennen. Wie sagten wir ... Muster wiederholen sich.
Mortimer zieht leicht amüsiert die Brauen hoch.
Nina hat einen wirklich verführerisch riechenden Käsekuchen dabei und Dina geizt nicht mit ihren Reizen. Nun, welcher Mann, vor allem in seinem Alter, genießt es nicht, von schönen jungen temperamentvollen Damen umworben zu werden.
Er setzt ein charmantes Lächeln auf.
"Kommt doch herein, meine Lieben. Es ist eine Freude, euch zu sehen."
Beide Schwestern lassen ihre Zähne blitzen.

Jaa, die Caliente-Schwestern Nina und Dina ... sie können nicht mit und nicht ohne einander oder, derber ausgedrückt, Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Sie sind nun mal beide temperamentvolle Italienerinnen ...



Nina (Romantik) liebt die Männer und sie liebt ihre Freiheit. Das tröstet sie im Moment über ihre aktuelle Arbeitslosigkeit hinweg, vor allem Don Lotario ist ein Lichtblick, genau auf ihrer Wellenlänge. Mortimer umwirbt sie rein aus Prinzip und um Dina zu ärgern. Und die erworbenen Kontakte werden ihr schon noch zur Karriere in der Musikbranche verhelfen.
Dina (Ruhm) geht mit ihrer Arbeitslosigkeit nicht ganz so gelassen um. Sie hat durch die Aussicht auf Michaels Geld ihr eigentliches Ziel etwas aus den Augen verloren, aber den Fehler wird sie nicht wiederholen. Da Arbeitseifer nicht zu ihren Charakterstärken zählt, strebt sie an, sich Tiere zuzulegen und diese sämtliche Karrierestufen erklimmen uz lassen. Frau muss für sich selber sorgen aber sie muss nicht wirklich selber dafür arbeiten. Was nicht heißt, dass sie Mortimer von der Angel lässt ... was Don angeht, den umwirbt sie rein aus Prinzip und um Nina zu ärgern.


Zuletzt von Miyon am Sa Feb 02, 2013 1:23 pm bearbeitet; insgesamt 13-mal bearbeitet
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Vorgeschichte Familie Lotario - Pleasantville

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 3:48 pm

Don Lotario ... mysteriös, leidenschaftlich, undurchsichtig, charismatisch und Kassandra Grusels Verlobter.



Es scheint aber, dass Don auch Interesse an den Caliente-Schwestern hat. Ob er auf den Spuren seines Landsmannes Casanova wandern wird? Rolling Eyes

Don Lotario zog vor etwa 2 Jahren nach Pleasantville, seine Ankunft brachte einiges an Trubel und vieles an Ereignissen mit sich. Er ist kein Mann, der übersehen wird und vor allem keiner der sich übersehen lässt. Seine Wurzeln liegen in Civitaveccia und Napoli, er ist Italiener mit Leib und Seele. Was seine Motivitation für die Auswanderung nach Pleasantville betrifft, dafür gibt es soviele Erklärungen wie Gesprächspartner, die danach gefragt haben. Es scheinen sich Iren in seinem Stammbaum zu verstecken (die sind dafür bekannt, dass sie sehr gekonnte und leidenschaftliche Geschichten/Märchenerzähler sind ... ). Nun, jedenfalls machte Don sich kurz nach seiner Ankunft daran, die Stadt und ihre (weiblichen) Bewohner zu erkunden und sein Weg führte ihn auch in den Gemischtwarenladen in dem Kassandra gerne in der Leseecke in den neuesten Büchern schmökerte ...



Kassandra hob den Blick von ihrem Buch und musterte den Mann, der gedankenverloren das Regal studierte. Hmmm, ja ... ihr Herzklopfen ließ sich mit dem der Romanheldin durchaus vergleichen. Irgendetwas hatte dieser Mann an sich ... wenn sie nur nicht so schüchtern wäre.
Don ließ seinen Blick weiter über das Regal schweifen. Ein leises Lächeln formte sich um seine Mundwinkel.
"Gefalle ich Ihnen, Signorina?"
Kassandra stieg die Röte in die Wangen.
Don drehte den Kopf und grinste charmant.
"Das muss Ihnen nicht peinlich sein. Welcher Mann würde es nicht als Kompliment verstehen, von einer solchen bella Donna beachtet zu werden? Mi piacere molto, Signorino. Es ist mir ein großes Vergnügen Sie kennenzulernen. Man nennt mich Don, Don Lotario. Come si chiama Lei, bellissima?"
Kassandra räusperte sich - mehrmals - fand ihre Stimme wieder und flüsterte: "Kassandra. Kassandra Grusel."
Don nahm neben ihr Platz und wandte sich ihr voll zu.
"Kassandra ... ah, si, das passt. Die Seherin aus Troja ... Sie haben ihre Augen ebenfalls weit geöffnet."
Sein freches Grinsen vertiefte Kassandra Röte zu der einer überreifen Tomate.
"Senti, die Beachtung einer schönen Frau hat mir das Gefühl von daheim gegeben ... darf ich Ihnen bei einem Glas Wein von daheim berichten? Eine schöne Frau, ein gutes Glas Wein und ein intensives Gespräch ... wie könnte ich mich da nicht bienvenuto - willkommen - fühlen? Kassandra, wollen Sie mir das Gefühl von Willkommen geben?"
Kassandra umklammerte ihr Buch so fest, dass ihre Fingerknöchel weiß hervortraten. Sie lächelte Don schüchtern an, holte tief Luft und stürzte sich in ihr eigenes Abenteuer.

Nun, Don machte nicht nur die Bekanntschaft von Kassandra sondern auch bald die der Caliente-Schwestern. Lag ihnen doch dieselbe Heimat und Leidenschaft im Blut. Womit die Weichen sich zu stellen beginnen ...



Don hielt Dina fest an sich gedrückt und küsste sie leidenschaftlich. Dina schmiegte sich eng an ihn, löste sich dann aber bald. Sie lachte heiser.
"Mama mia, Don ... du raubst mir den Atem. Caro, hast du nicht ein tiefergehendes Interesse an meiner kleinen "Nichte" Kassandra oder sollten sich die örtlichen Klatschtanten mal ausnahmsweise irren?"
Sie zog amüsiert die Augenbrauen hoch.
Don zuckte mit den Schultern.
"Si, certo ... Kassandra ist die perfekte Frau für mich. Dina, piccola, meine Pläne sind untrennbar mit deiner Nichte verknüpft. Aber kein Grund zur Eifersucht, du hast andere Qualitäten ... la mia diabola, meine Teufelin"
Don zog Dina wieder an sich und Kassandra rückte, nun, in den Hintergrund.

Don vertiefte auch seine Bekanntschaft zu Nina. Beide waren sie sehr aktiv und legten viel Wert auf ihr Äußeres, was lag da näher als sich beim gemeinsamen Sport näher zu kommen. So trafen sie sich regelmäßig zum Joggen und tauschten Interessen und ja ... auch andere Dinge ... aus



Gleichmäßig joggten Nina und Don nebeneinander her, sie hatten von Anfang an in einen gemeinsamen Rhythmus gefunden. Vom ersten Blick an gab es eine Verbindung zwischen ihnen, die Worte überflüssig machte. Sie erkannten sich.
"Dimme, caro, was machen deine Pläne mit Kassandra? Machst du Fortschritte?"
Don lachte leise.
"Dio, Nina ... wie kommt es nur, dass ich mit meiner Geliebten die Eroberung meiner künftigen Gattin bespreche? Diese Situation ist einfach ... non lo so ... "
"Wie wäre es mit einmalig, unglaublich, unbezahlbar, einzigartig ..."
"Si, Nina. Das trifft es wohl ... So wie du. Tu sei la mia amore per sempre, senza limita - Meine Liebe für immer, und grenzenlos."
Nina schüttelte leicht lächelnd den Kopf.
"Gott, Don, kein Wunder dass Kassandra bei solchen Worten dahinschmilzt. Das Mädel hat null Erfahrung. E troppo simplicime. Das ist fast zu einfach. Außerdem, deine Liebe für immer ... E Dina?"
Don ließ die Schultern kreisen.
"Dina ist Dina. Und du ... nun, ich meine was ich gesagt habe. Und du und Dina, das ist ... nun, wie heißt es hier, wie Weihnachten und Geburtstag zusammen."

Und Weihnachten und Geburtstag fallen nun mal ab und an auf ein und denselben Tag:



"Ah, gli sorelle Caliente ... ihr überstrahlt sogar die Sterne heute nacht."

Ja. für Don schien alles wunderbar zu laufen. Einziger Wermutstropfen waren Kassandras Eltern und vor allem Bella, die großen Einfluß auf ihre Tochter und demzufolge auch auf seine Pläne hatten. Wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Bella durchaus in Don´s Beuteschema fiel ...



Es war eine sternenklare, warme Sommernacht. Bella hatte unter dem Vorwand eines dringenden Geschäftstermines das Haus verlassen und sich zu Don begeben. Sie musste dringend einiges mit ihm besprechen. Die Situation musste geklärt werden. Die Eingangstür war nur leicht angelehnt, so dass sie nach leichtem Zögern eintrat und sich auf die Suche nach Don machte.
Sie fand ihn auf der Dachterasse, bei Kerzenschein und mit der Betrachtung des Sternenhimmels beschäftigt.
"Ciao Bella."
"Ciao Don."
Sie stellte sich neben ihn und gemeinsam verfolgten sie die Sternschnuppen am Himmel. Bellas Gedanken schweiften dabei immer wieder um die verfahrene Lage. Sie hatte sich nicht wirklich etwas vorzuwerfen außer Umarmungen, kleinen Flirts, vielleicht den einen oder anderen flüchtigen nicht-wirklich-schwiegermütterlichen-Kuss ... aber es war nie etwas ernsthaftes geschehen. Trotzdem ... so kannte sie sich nicht, und sie wollte ihre Tochter nicht an jemanden gebunden wissen der die Frauen wortwörtlich von den Füßen riss.
"Don, wir müssen reden."
"Certo. Damit habe ich nach deiner Ohrfeige letztens gerechnet."
Endlich blickte er sie an, ein leises Lächeln auf den Lippen, das Sternenlicht glitzerte in seinen Augen.
"Ma, Bella, questi stelle non si vede pui ... einen solchen Sternenhimmel wirst du nie wieder sehen. Er ist wahrhaft einmalig. Du wirst sehen, er wird dir für immer in Erinnerung bleiben und vielleicht dein Leben verändern ... gli stelli sono magica ... den Sternen wohnt Magie inne."
Auffordernd rückte er ihr das Mikroskop zurecht.
Und Bella wandte leicht seufzend ihren Blick zum Himmel ...

Kommen wir also zu Don Lotario im Hier und Heute. Ja, sein Auftauchen hat einiges in Pleasantville in Gang gesetzt ...



Don (Romantik) hat sich vom Erbe seiner Eltern ein Haus gekauft und arbeitet erfolgreich als Assistenarzt im ansässigen Krankenhaus. Das kommt bei den Frauen gut an, sorgt für viele Kontakte und bietet wunderbare Ausreden um 20 Liebschaften gleichzeitig zu jonglieren. Der Arzt, dem die Frauen vertrauen ... Don kennt sich aus mit Doktorspielen. Und er ist wie gesagt mit Kassandra Grusel verlobt, hat einen Platz für Dina und Nina in seinem Herzen (ja, nicht nur da) und was den Abend mit Bella betrifft ... was niemand weiß ...


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Vorgeschichte Familie Braun - Pleasantville

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 4:39 pm

Wenden wir uns Familie Braun zu, bestehend aus Mutter Babsi, dem 14jährigen Detlef und dem kleinen Bernd. Ja, auch hier gibt es einen fehlenden Elternteil. Swen Braun hat seine Lieben in derselben Woche verlassen wie Bella die ihrige ... aber dazu kommen wir noch.



Ganz offensichtlich macht sich Babsi Sorgen um Detlef´s Zukunft. Der Junge ist seit Swen´s Unfall sehr verschlossen ... und, ja, Swen hat Babsi etwas hinterlassen.

Babsi Braun wurde vor 26 Jahren als einzigste Tochter von Betty und Bob Neuerling geboren. Die beiden hatten lange auf sie gewartet und umsorgten ihre kleine Prinzessin von Herzen. Und Babsi genoss ihre Rolle sehr, auch wenn sie gerne noch mehr Geschwister zum Spielen gehabt hätte ...



" ... und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute."
Betty schließt das Buch und zwinkert Babsi zu.
"Siehst du, mein Engel, die beiden haben sich doch noch bekommen. Man muss nur fest daran glauben ..."
Babsi blickt träumerisch zur Seite.
"Mama, ich will auch so eine Prinzessin sein ... mit einem Prinz und einem schönen Schloß und so ..."
"Ach, Engelchen ... aber wer weiß? Einfach fest daran glauben ... schließlich habe ich meinen Prinzen auch gefunden. Aber du hast noch Zeit, Babsi. Viel Zeit."
Und dann kitzelt Betty ihre Tochter gründlich durch.

Machen wir einen kleinen Sprung, gute 15 Jahre später ... Babsi Neuerling hat auf dem College Swen Braun kennengelernt und die beiden sind bis über beide Ohren ineinander verliebt. Anscheinend hat sie ihren Prinzen gefunden.



"Ach, Swen ... ich bin so glücklich! Meine Eltern scheinen dich wirklich zu mögen. Ich gebe zu, ich war etwas nervös, wie sie auf dich reagieren. Du bist der erste Mann, den ich mit nach Hause bringe."
Swen lächelt sie zärtlich an und zwinkert Babsi vergnügt zu.
"Prinzessin, natürlich mögen deine Eltern mich ... sie haben vollstes Vertrauen in dich, und wenn ich der erste bin, den du nach Hause bringst ... gibt es den ein besseres Kompliment und Qualitätsmerkmal?"
Babsi lacht laut und drückt Swen fest an sich.
"Qualitätsmerkmal ... ach, Swen ..."
Babsi und Swen schauen sich verliebt in die Augen.

Ein Jahr zieht ins Land, Babsi und Swen schließen beide ihr Studium erfolgreich ab und es geht an die Zukunftsplanung ... und an einem der Abende lädt Swen Babsi ins Flamingo ein, dort wo sie auch ihr erstes Date hatten.



"Swen, was ist denn nur los ... du bist schon den ganzen Tag über so nervös? Das kenne ich gar nicht von dir?"
Swen zuckt die Schultern, kratzt sich verlegen am Kinn und räuspert sich.
"Ja, Babsi ... ich will dir schon seit einigen Tagen etwas sagen ... ich bin schon die ganze Zeit am Überlegen ..."
Swen seufzt tief, reibt sich den Nacken und holt noch einmal tief Luft.
"Swen, langsam mache ich mir wirklich Sorgen. Was ist los?"
Swen schaut Babsi tief in die Augen und lächelt sie an.
Dann lässt er sich auf ein Knie runter, zieht einen Ring aus seiner Hosentasche und lässt ihn vor Babsis Augen funkeln.
"Babsi Neuerling, du bist meine absolute Traumfrau. Seit ich das erste Mal in deine Augen gesehen habe, lässt du mich nicht mehr los. Du raubst mir den Atem und ich liebe es. Babsi, willst du meine Frau werden? Willst du meine Prinzessin sein?"
Babsi schlägt sich fassungslos die Hand vor den Mund. Tränen treten ihr in die Augen und ihr bleibt ein kleiner Moment die Luft weg.
"Ach, Swen ... ach, Swen ..."
Und dann fällt sie ihm lachend um den Hals.

Ja, Babsi und Swen haben also geheiratet. Babsi liebt ihre Rolle als Frau Braun. Und Swen steht ihr auch sehr zur Seite, als ihre Eltern sterben. Die Geburt von Detlef tröstet noch mehr. Und das Glück ist wieder vollständig hergestellt, als Babsi 6 Jahre später wieder schwanger ist.



Babsi lässt einen Schrei los und krümmt sich zusammen.
Swen und Detlef stürmen in die Küche.
"Mama, Mama, hast du dir was getan?!"
"Babsi, was ist los? Hast du dich ... oh ... "
Swen blickt stirnrunzelnd auf das Fruchtwasser vor dem Kühlschrank.
Babsi keucht vor sich hin.
"Verdammt ... verdammt ..."
Detlef starrt sie mit großen Augen an. Dass Babsi flucht ist ihm nämlich neu.
Swen legt seinen Arm um Babsis Taille und führt sie zum Wohnzimmer.
"Leg dich aufs Sofa, Prinzessin. Ich rufe die Hebamme an und sag Bescheid, dass der Kleine unterwegs ist."

Ja, und so hat die Familie Braun weiteren Zuwachs mit Bernd bekommen.

Und wieder ziehen 2 Jahre ins Land. Bernd gedeiht prächtig und mit dem Geld, das Babsi von ihren Eltern geerbt hat, bauen sich die Brauns ein kleines bescheidenes Häuschen und legen sogar einen kleinen Pool an - Swen liebt das Wasser. Damit sind die Finanzen aber auch aufgebraucht. Swen´s Job beschert ihnen aber ein bescheidenes Einkommen und Babsi kümmert sich um Haus und Kinder. Schließlich steht dann auch Detlef´s Geburtstag vor der Tür.



"Auf geht´s, mein Junge! Alle Kerzen auf einmal!"
Swen feuert Detlef strahlend an.
"Und vergiss nicht deinen Wunsch."
Detlef schließt fest die Augen und pustet die Kerzen aus.
Babsi streckt sich den Rücken, um ihre Verspannungen zu lösen. In letzter Zeit fühlt sie sich ziemlich müde und abgespannt ...
Aber sie jubelt zusammen mit Swen als Detlef zum Teenager wird. Meine Güte, wie schnell die Jahre vergehen ...
Swen drückt Babsi einen Kuss auf die Wange.
"Ich helfe dir gleich beim Aufräumen, Prinzessin. Ich möchte nur noch eine Runde im Pool drehen."
"Es ist doch schon dunkel, Swen. Bist du sicher, dass das eine gute Idee ist?"
"Ach Babsi, das sind die schönsten Momente, wenn der Sternenhimmel so klar und leuchtend ist und sich im Wasser spiegelt. Bis später, Prinzessin."

Tja, die genauen Ereignisse des Abends sind nicht wirklich aufgeklärt worden. Jedenfalls hat Babsi, mitten beim Saubermachen der Küche, plötzlich einen Schrei von draußen gehört. Und danach Mucksmäuschenstille. Also rannte sie klopfenden Herzens nach draußen und zum Pool. Um dann auf die Knie zu fallen und entgeistert auf den reglos dahintreibenden Körper von Swen zu starren. Seine Augen waren weit aufgerissen.

Am nächsten Tag lässt Babsi den Pool zuschütten.
Und stellt sich der Tatsache dass ihr Märchen jetzt zu Ende ist. Dass sie eine alleinerziehende Mutter von zwei Jungen ist. Und wenn die Symptome sie nicht täuschen, wird es nicht dabei bleiben.



Ja, Babsi Braun (Familie), die junge Witwe, knappe dreißig. Alleinerziehend, wahrscheinlich schwanger und arbeitslos. Sie muss sich mit dem pubertierenden Detlef herumschlagen, sich um den kleinen Bernd kümmern und sich Gedanken um die Zukunft machen. Insgeheim träumt sie davon, im Schulwesen Karriere zu machen.
Detlef (Ruhm) hat sich seit Swens Tod ziemlich von seiner Mutter zurückgezogen. Außerdem haben sie beide einfach unterschiedliche Vorstellungen vom Leben. Detlef möchte Geld verdienen, viel Geld, und plant jetzt seine künftigen monumentalen und ruhmreichen Bauwerke für Pleasantville. Er liebt seinen kleinen Bruder und seine Freundin Angela Hübsch. Ach ja, sein Wunsch an Geld zu kommen hat ihn bei der Jobwahl etwas auf Abwege geführt.
Der kleine Bernd ist ein kleiner Sonnenschein und folgt seinem Bruder Detlef überall hin.
Und außerdem sind ihnen vor kurzen die Hunde Queenie und Strolch zugelaufen. Noch mehr Stress für Babsi ...


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Pleasantviller Apartments

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 5:14 pm


Apartmenthaus "Schöne Aussicht"
Eines der beiden Apartmenthäuser von Pleasantville. Es bietet vier Familie Unterschlupf, als da wären:



1. Familie Alteisen, Herbert und Karla
2. Familie Gacht, Heiko und Franzi
3. Familie Gieke, Gerd
4. Familie Spaß-Bremsé, Julien

Wohnanlage Deluxe
Dieses Apartmenthaus beherbergt drei Familien mit Kindern und ein frisch getrautes Ehepaar.



1. Familie Fröhlich, John und Jennifer mit ihrer Tochter Lucy
2. Familie Greimer, Noah und Maria mit ihrem Sohn Yves
3. Familie Wandervogel, Michel und Patrizia mit ihrer Tochter Tina
4. Familie Picaso, Mathias und Jessica


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Kernstadt Pleasantville - aktuelle Familienreihenfolge

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 5:16 pm


Also, kommen wir zum Hier und Heute in der Kernstadt und zum Blick auf alle zur Zeit hier wohnhaften Familien. Wir verfolgen das Leben folgender Personen:

Apartment "Schöne Aussicht"
1. Familie Alteisen, Herbert und Karla
2. Familie Gacht, Heiko und Franzi
3. Familie Gieke, Gerd
4. Familie Spaß-Bremsé, Julien

5. Familie Hübsch, Daniel, Marie-Claire mit Angela und Lilli

Apartment "Wohnanlage Deluxe"
6. Familie Fröhlich, John und Jennifer mit Lucy
7. Familie Greimer, Noah und Maria mit Yves
8. Familie Wandervogel, Michel und Patrizia mit Tina
9. Familie Picaso, Mathias und Jessica

10. Familie Braun, Babsi mit Detlef und Bernd

11. Familie Caliente, Nina und Dina

12. Familie Lotario, Don

13. Familie Traumtänzer Hugo mit Dirk

14. Familie Grusel, Mortimer mit Kassandra und Alexander

15. Familie Rosengarten, Tim mit Hund Tom

16. Familie Ottomas, Hans-Peter und Susanne mit Oma Luise, David, Sonja und Moritz

17. Familie Neumann, Gerrit, Gina, Gerda, Guido, Gerd und Georgia


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Vorstellung der Familien in der Kernstadt Pleasantville

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 5:27 pm

1. Familie Alteisen

Familie Alteisen, das sind die Adoptiveltern von Marie-Claire Hübsch. Also Daniel Hübschs Schwiegereltern und die Großeltern von Angela und Lilli Hübsch. Ja, wir klären die Familienverhältnisse hier genau tongue. Die Ehe- und Erziehungsprobleme ihrer Tochter sowie der Wunsch nach einer Luftveränderung (vor allem von Herberts Seite aus) haben sie nach Pleasantville geführt. Doch auch sie bringen ihre Probleme mit sich. Denn so gut wie vor fast 50 Jahren ist ihre eigene Ehe lange nicht mehr.



Herbert (Romantik) ist im Grunde ein Vollblut-Romantiker und wünscht sich nichts mehr, als möglichste viele Frauen gleichzeitig an der Hand zu halten (ja, nicht nur das ...). Die Ehe mit Karla geschah nicht wirklich aus innerer Überzeugung heraus, vielmehr aus einer Notwendigkeit. Karla war damals schwanger, was blieb ihm zu der Zeit anderes übrig. Und als Karla ihr Kind verlor, da waren die Dinge nun mal wie sie waren ... Aber wer weiß, was sich hier in Pleasantville alles ergeben wird?
Karla (Familie) liebt das Familienleben über alles. Und sie ist fest davon überzeugt auch ihren Herbert über alles zu lieben. Sicher, er verunsichert sie manchmal aber damals hat er zu ihr gehalten und sie auch bei der Adoption von Marie-Claire rührend unterstützt. Nichts traf sie schwerer als die nötige Entfernung ihrer Gebärmutter nach ihrer Fehlgeburt, hatte sie doch immer von sechs und mehr Kindern geträumt. Aber sie genießt jetzt das, was sie hat. Und ihren Lebensabend wird sie jetzt eben damit verbringen statt Kindern Kätzchen großzuziehen.

2. Familie Gacht

Familie Gacht besteht aus Heiko und seiner Frau Franzi. Sie sind kinderlos und nach einem Leben voller Reisen nach Pleasantville gekommen, um ihren Lebensabend in Ruhe zu genießen.



Heiko (Wissen) hatte eigentlich von einer Karriere in der Wissenschaft geträumt aber genau wie bei seiner Frau Frani trieb ihn das Fernweh immer weiter von Ort zu Ort. Immerhin war es ihm nie langweilig. Und er ist gespannt auf die Abenteuer, die eine Kleinstadt so zu bieten hat.
Franzi (Wissen) trägt in ihrem tiefsten Innern immer noch den Wunsch mit sich herum, auf unrechten Wegen Karriere zu machen, aber das Leben ist nun mal das was passiert, während man andere Pläne hat. Und wer weiß ...

3. Familie Gieke

Gerd ist sein Leben lang ein Einzelgänger gewesen, zerstreut und mit dem Kopf in anderen Welten schwebend. Trotzdem verfolgt er seine Ziele zielstrebig, unter anderem seine Geburtstadt hinter sich zu lassen und woanders Fuß zu fassen. Und Pleasantville hat ihm sehr zugesagt.



Gerd (Wissen) vermittelt einen ruhigen, umgänglichen und sogar etwas schüchternen Eindruck. Dennoch sollte man sich nicht täuschen lassen. Seine Karriereziele liegen nämlich eindeutig in der Unterwelt.

4. Familie Spaß-Bremsé

Nachdem ihn sein Freund und Kollege um praktisch alles gebracht hat, sieht sich Julien dazu gezwungen sein Leben von grund auf neu zu beginnen. Pleasantville erschien ihm dafür als der geeignete Ort, vor allem da dort von den vorherigen Ereignissen seines Lebens kaum was bekannt ist. Das einzigste was er beibehält, ist die Arbeit in der Gastronomie denn das ist nicht nur sein Lebensinhalt sondern auch seine Möglichkeit ... wie heißt es doch? Rache schmeckt am besten, wenn sie kalt serviert wird.



Julien (Ruf) liebt es, unter Menschen zu sein und in der Menge zu baden. Neben seinen Racheplänen sieht er sein Ziel darin, sich wieder einen großen Freundeskreis aufzubauen.

5. Familie Hübsch

Familie Hübsch ist uns bekannt mit Vater Daniel, Mutter Marie-Claire und den Teenager-Zwillingen Angela und Lilli.



Daniel (Romantiker) ist Assistenztrainer, das haben wir schon mitbekommen. Insgeheim träumt er ja davon, in die Musikbranche zu wechseln, aber das in der derzeitigen Lage anzusprechen ... Marie-Claire (Ruhm) kämpft in der Politik als Praktikantin darum aufzusteigen. Auch um sich ihren Traum zu verwirklichen, mit Tieren ihr Geld zu verdienen. Angela (Ruf) arbeitet fleißig in der Schule, und die 1+ rückt immer näher. Sie strebt eine Karriere in der Politik an, liebt ihren Detlef Braun und kann Lilli nicht ausstehen. Lilli (Ruf) kann Angela auch nicht ausstehen; allerdings werden sie auch künftig miteinander zu tun haben, strebt sie doch in die Journalismusbranche. Und könnte damit Angelas Karriere durchaus beeinflussen. Allerdings sind Lilli´s schulische Leistungen noch nicht erfolgversprechend. Zum Glück hat sie Dirk Traumtänzer, um sie zu motivieren.

6. Familie Fröhlich

Familie Fröhlich ist auf der Suche nach neuen Möglichkeiten nach Pleasantville gezogen. Und um den Kontakt zur Familie zu vertiefen und zu pflegen. Denn Jennifer Fröhlich ist die Schwester von Daniel Hübsch, also die Schwägerin von Marie-Claire Hübsch und Tante der Zwillinge Angela und Lilli Hübsch. Jennifer und John haben eine Tochter Lucy - die Nichte von Daniel Hübsch und Cousine von Angela und Lilli Hübsch. John und Jennifer haben beide ihre Arbeit verloren und vor allem Jennifer hofft hier in Pleasantville auch auf Karrieremöglichkeiten.



John (Familie) erhofft sich vom Umzug in die ländlichere Gegend und durch die Familiennähe Jennifer zu einer Vergrößerung der eigenen Familie zu animieren. Sein Traum ist es, einmal 6 Enkel auf den Knien zu schaukeln. Er hat keine Probleme mit der Rolle des Hausmannes, auch bei Lucy hat er das Erziehungsjahr übernommen gehabt.
Jennifer (Ruhm) strebt eine Karriere als Weltraumpiratin an und in Pleasantville haben schon einige ihre ersten Schritte dorthin gewagt . Sie weiß, dass John sich noch mehr Kinder wünscht, und wenn sich das mit der Karriere ermöglicht, warum nicht? Solange er nicht übertreibt ...
Lucy ist ein sehr verspieltes Kind, allerdings ziemlich schüchtern. Deswegen freut sie sich besonders auf die Nähe zu ihren Cousinen, die sie sehr gern hat.

7. Familie Greimers

Familie Greimers wurde vom beginnenden Aufschwung Pleasantvilles angezogen. Vor allem Noah hat seine Familie mitgezogen, da er auf eine einträgliche Arbeit hofft.



Noah (Ruhm) wünscht sich eine Karriere als Sportler. Maria kennt er seit Kindertagen und ein Leben ohne sie wäre schwer, vor allem da sie ihm immer den Rücken freihält. Ihre Liebe ist von der ruhigen Art aber dafür umso tiefer.
Maria (Familie) träumt von ihrer Goldhochzeit mit Noah. Seit ihren Teenagertagen liebt sie ihn und geht in ihrer Rolle als die Ehefrau, Hausfrau und Mutter völlig auf. Ihr einzigster Wermutstropfen besteht darin, dass sie vor Yves schon zwei Fehlgeburten hatte und sich dennoch verzeifelt weitere Kinder wünscht.
Yves ist der Goldschatz seiner Eltern, nach mehreren Fehlgeburten endlich das ersehnte Kind. Seine Mutter hängt sehr an ihm und er sehr an ihr.

8. Familie Wandervogel

Familie Wandervogel ist auf ihren Reisen um die Welt in Pleasantville hängengeblieben. Vor allem wegen Tina, die eine vernünftige Schulbildung benötigt und weil sowohl Michel als auch Patrizia noch eine Karriere anstreben.



Michel (Wissen) möchte seine Reiseerfahrungen- und kontakte in seine Karriere miteinbringen. In der Unterwelt schaden diese mit Sicherheit nicht. Und Herausforderungen hat er schon immer geliebt.
Patrizia (Ruf) sieht ihren Weg in der Gastronomie. Auch hier kann sie nur von ihren vielen Einblicken in verschiedenste Kulturen nur profitieren.
Tina ist eigentlich ganz froh, dass die Herumreiserei mal ein Ende hat, auch wenn sie viel Spaß dabei hatte. Sie freut sich auf die Schule und darauf neue Freundschaften zu knüpfen. Und genau wie ihrem Vater fällt es ihr schwer, auch mal nichts zu tun.

9. Familie Picaso

Mathias und Jessica sind frisch vom College nach Pleasantville gezogen und machen sich daran, sich ein gemeinsames Leben aufzubauen. Zur Zeit arbeiten sie beide beim Militär.



Mathias (Ruf) sieht seinen eigentlichen Beruf im Sportbereich, als Soldat baut er aber auf jeden Fall schon mal notwendige Qualifikationen dafür aus.
Jessica (Familie) wünscht sich nichts mehr, als mit Mathias zusammen alt zu werden und Goldhochzeit zu feiern. Sie ist ein sehr naturverbundener Mensch und mit ihrer Arbeit als Elitesoldatin eigentlich ganz zufrieden.

10. Familie Braun

Eine tragischerweise bekannte Familie - Mutter Babsi, Teenager Detlef und Kleinkind Bernd.



Ja, Babsi Braun (Familie), die junge Witwe, knappe dreißig. Alleinerziehend, wahrscheinlich schwanger und arbeitslos. Sie muss sich mit dem pubertierenden Detlef herumschlagen, sich um den kleinen Bernd kümmern und sich Gedanken um die Zukunft machen. Insgeheim träumt sie davon, im Schulwesen Karriere zu machen.
Detlef (Ruhm) hat sich seit Swens Tod ziemlich von seiner Mutter zurückgezogen. Außerdem haben sie beide einfach unterschiedliche Vorstellungen vom Leben. Detlef möchte Geld verdienen, viel Geld, und plant jetzt seine künftigen monumentalen und ruhmreichen Bauwerke für Pleasantville. Er liebt seinen kleinen Bruder und seine Freundin Angela Hübsch. Ach ja, sein Wunsch an Geld zu kommen hat ihn bei der Jobwahl etwas auf Abwege geführt.
Der kleine Bernd ist ein kleiner Sonnenschein und folgt seinem Bruder Detlef überall hin.
Und außerdem sind ihnen vor kurzen die Hunde Queenie und Strolch zugelaufen. Noch mehr Stress für Babsi ...

11. Familie Caliente

Jaa, die Caliente-Schwestern Nina und Dina ... sie können nicht mit und nicht ohne einander oder, derber ausgedrückt, Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Sie sind nun mal beide temperamentvolle Italienerinnen ...



Nina (Romantik) liebt die Männer und sie liebt ihre Freiheit. Das tröstet sie im Moment über ihre aktuelle Arbeitslosigkeit hinweg, vor allem Don Lotario ist ein Lichtblick, genau auf ihrer Wellenlänge. Mortimer umwirbt sie rein aus Prinzip und um Dina zu ärgern. Und die erworbenen Kontakte werden ihr schon noch zur Karriere in der Musikbranche verhelfen.
Dina (Ruhm) geht mit ihrer Arbeitslosigkeit nicht ganz so gelassen um. Sie hat durch die Aussicht auf Michaels Geld ihr eigentliches Ziel etwas aus den Augen verloren, aber den Fehler wird sie nicht wiederholen. Da Arbeitseifer nicht zu ihren Charakterstärken zählt, strebt sie an, sich Tiere zuzulegen und diese sämtliche Karrierestufen erklimmen uz lassen. Frau muss für sich selber sorgen aber sie muss nicht wirklich selber dafür arbeiten. Was nicht heißt, dass sie Mortimer von der Angel lässt ... was Don angeht, den umwirbt sie rein aus Prinzip und um Nina zu ärgern.

12. Familie Lotario

Don Lotario - Ja, sein Auftauchen hat einiges in Pleasantville in Gang gesetzt ...



Don (Romantik) hat sich vom Erbe seiner Eltern ein Haus gekauft und arbeitet erfolgreich als Assistenarzt im ansässigen Krankenhaus. Das kommt bei den Frauen gut an, sorgt für viele Kontakte und bietet wunderbare Ausreden um 20 Liebschaften gleichzeitig zu jonglieren. Der Arzt, dem die Frauen vertrauen ... Don kennt sich aus mit Doktorspielen. Und er ist wie gesagt mit Kassandra Grusel verlobt, hat einen Platz für Dina und Nina in seinem Herzen (ja, nicht nur da) und was den Abend mit Bella betrifft ... was niemand weiß ...

13. Familie Traumtänzer

Vater Hugo, Sohn Dirk und Geister-Mutter Dorothee; Hugo freut sich jedesmal sehr ihren Geist zu sehen. Er wusste doch immer, dass es da noch mehr gibt ...



Nach Dorothee´s Tod haben sich die beiden etwas umstylen lassen und sind sozusagen ihren afrikanischen Wurzeln gefolgt. Hugo (Wissen) träumt weiterhin davon es irgendwann irgendwie zum Verrückten Wissenschaftler zu schaffen und widmet sich viel seiner Malerei und seinem Garten. Dirk (Ruhm) ist da weitaus zielstrebiger. Er hat die feste Absicht, später in Blauseidigheide Fuß zu fassen und sich sein Geld von Tieren verdienen zu lassen.

14. Familie Grusel

Vater Mortimer, Tochter Kassandra und Sohn Alexander. Und der spurlos verschwundenen Mutter Bella ...



Mortimer (Wissen) ist als Verrückter Wissenschaftler in Rente gegangen und neben der Suche nach Bella widmet er sich dem Ausbau seiner Fähigkeiten. Und in letzter Zeit fällt ihm auch seine Schwägerin Dina, die Witwe von Bellas Bruder Michael, mehr und mehr ins Auge ...
Kassandra (Familie) ist beruflich erfolgreich, sie ist schon Feldforscherin. Die Arbeit hilft ihr sich von den Gedanken an ihre Mutter abzulenken, und natürlich auch die Vorfreude auf die Hochzeit mit Don Lotario, in den sie bis über beide Ohren verliebt ist. Sie plant sogar schon für die Goldhochzeit. Sehr zu Mortimers Leidwesen, wie gesagt ...
Alexander (ganz offensichtlich noch Kind) fiebert seinem 14. Geburtstag entgegen und steckt viel seiner zahlreichen Energie sehr zu Mortimers Freude in die Schule.

15. Familie Rosengarten

Tim Rosengarten ist mit seinem Hund Tom nach Pleasantville gezogen, um sich einer Karriere zu widmen, die schon einige andere im Ort anstreben. Wirklich, kriminelle Energien werden scheinbar magisch angezogen ...



Tim (Wissen) ist ein netter junger Mann auf der Suche nach seiner eigenen Identität und Unabhängigkeit. Und er ist ein großer Bewunderer von Al Capone ...

16. Familie Ottomas

Ja, Familie Ottomas - da ist die Hölle los (okay, schlechtes Wortspiel, ich weiß ...). Hans-Peter hat sein Beruf als Sportjournalist hierher verschlagen, seine Familie folgt ihm, denn er ist nun mal der Mann im Haus. Jaaaa ...



Großmutter Luise (Familie) arbeitet als Hilfslehrerin um das Familieneinkommen mit aufzubessern und wünscht sich insgeheim noch mehr Enkel. Viel mehr Enkel. Sie kümmert sich aber auch liebevoll und ist Susanne eine große Hilfe.
Hans-Peter (Romantiker) ist, wie gesagt, Sportjournalist, würde sich aber gerne der Gastronomie widmen. Und natürlich den Kontakt zur Damenwelt vertiefen.
Susanne (Familie) arbeitet an derselben Schule wie Luise als Grundschullehrerin, würde aber gerne in den Polizeidienst einsteigen. Die Möglichkeit zum Berufswechsel ergibt sich vielleicht nach der Geburt der Zwillinge, mal sehen.
David (Ruf) hat mit dem ganzen heilen Familiekram nicht viel am Hut und sieht sich lieber als großen Rockstar. Trotzdem kümmert er sich um seine Geschwister, das Baden in einer Fangemeinde will schließlich auch geübt werden.
Sonja ist sehr lebhaft und aktiv und fiebert ihrem Geburtstag entgegen.
Der kleine Moritz ist zur Zeit Davids größter Fan.

Bei den Fotoaufnahmen waren alle abgelenkt, vor allem Moritz Razz

17. Familie Neumann

Die Geschwister Neumann haben schon einige Schicksalsschläge hinter sich, darunter vor allem den Tod ihrer Adoptiveltern. Mit dem Erbe, das diese ihnen hinterlassen haben, haben die beiden Ältesten Gerrit und Gina ein Häuschen in Pleasantville gekauft. Denn hier haben sie von Seiten der Behörden mehr Unterstützung bei der Erziehung ihrer kleinen Geschwister.



Gerrit (Ruhm) strebt seinem Adoptivvater nach, er möchte es einmal bis zum Geschäftsmagnat schaffen. Die plötzliche Position als Familienoberhaupt ist da eine gute Übung in Sachen Organisation, Managment und Krisenbewältigung.
Gina (Familie) geht in ihrer plötzlichen Mutterrolle auf und kümmert sich hingebungsvoll um ihre Geschwister. Sie wünscht sich nichts sehnlicher einmal eine eigene Familie zu gründen, wobei ihre Partnerwahl dabei zum selben Geschlecht tendiert.
Greta und Guido sind von Natur aus schüchtern, der Tod der Adoptiveltern hat sie sich noch mehr zurückziehen lassen. Dabei sind sie beide durchaus aktiv und lieben es an der frischen Luft zu toben; Gina hofft, dass die neue Umgebung ihnen hilft, Kontakte zu knüpfen.
Georgia und Gerd sind noch zu klein, um die vergangenen Ereignisse vollständig zu begreifen. Ihre Adoption lag noch nicht so lange zurück und Gina hatte sich von Anfang an viel mit den beiden beschäftigt. Daher hat sich für die beiden nicht viel verändert.


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Pleasantville - Einführung Freizeitangebote im Stadtkern

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 5:30 pm


Der Stadtkern von Pleasantville bietet seinen Bewohnern Möglichkeiten, ihre Freizeit zu verbringen ohne dafür den Weg in die Downtown antreten zu müssen. Dazu zählen ein Gemeinschaftzentrum mit Freibad, eine Boutique und ein Gemischtwarenladen. Es stehen auch ein Waldpark für Naturfreunde und ein Planetarischer Tierpark zum Vergnügen der vierbeinigen Bewohner zur Verfügung.
Und vor kurzem hat die Stadt eine Rollschuhbahn und eine Eisbahn errichten lassen.



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Blauseidigheide - Einführung

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 5:31 pm


Blauseidigheide ist das florierende Geschäftsviertel von Pleasantville, in dem sich auch einige Familien niedergelassen haben, die hier ihre Geschäfte betreiben.



Auch malerisch gelegen, nicht wahr?


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Blauseidigheide - wohnhafte Familien

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 8:43 pm


Die hier ansässigen Familien sind folgende:

1. Familie della Rosa, Florence - sie betreibt ein Blumengeschäft

2. Familie Landgraab IV, Stefan - er führt eine Diskothek und ein Elektronikfachgeschäft

3. Familie Tüller, Werner und Helga mit Sandra - sie sind dabei, einen Spielzeugladen aufzubauen

4. Familie Jacquet, Gilbert mit seiner Mutter Denise - ihnen gehört die Konditorei "J´Adore"

5. Familie Ramirez, Juan und Lisa mit Carlotta - sie führen ein Möbelgeschäft


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Vorgeschichte Familie della Rosa - Blauseidigheide

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 8:48 pm

Florence stammt aus einem gutsituierten Heim, ihre Eltern sind angesehene Mitglieder der gehobenen Gesellschaft und ihre Ausbildung zu einer echten Lady wurde streng überwacht.



Aber Florence hat sich in dieser ganzen Welt nie wirklich wohl gefühlt und nutzt mit ihrer Volljährigkeit die Gelegenheit, aufs College zu gehen und ihren eigenen Wünschen nachzukommen. Ihr Elternhaus lässt sie zwar etwas melancholisch aber sehr erleichtert hinter sich.

Nach dem College nimmt Florence das Geld aus ihrem Treuhandfond, um sich ein kleines Häuschen in Blauseidigheide zu kaufen und einen kleinen Blumenladen zu eröffnen.



Stolz steht Florence vor ihrem kleinen Häuschen. Es ist zwar im Vergleich zu ihrem Elternhaus mehr eine kleine Hütte aber es wird ihr eigenes sein, nach ihren Wünschen gefertigt und von ihrer eigenen Hände Arbeit erhalten.
Und mit ihrem Blumenladen wird sie sich endlich im wirklichen Arbeitsleben erproben und behaupten können.

Florence macht einen Rundgang durch ihren Wohnbereich und das angrenzende Blumengeschäft. Auf diese Weise kann sie Geld sparen und steht ihren Kunden jederzeit zur Verfügung.



In ihrer Küche stehend, blickt Florence aus dem Fenster und genießt die freie Aussicht auf Grünflächen und andere Häuser. Der Duft der Blumen aus dem Laden weht herein und sie atmet ihn tief ein.
Dann wirft sie den Kopf zurück und lacht laut auf.
"Ich werde es schaffen! Ganz bestimmt werde ich es schaffen!"

Tief Luft holend wendet Florence das Geschäftsschild und zeigt an das ihr Laden offen ist. Ihr Herz klopft ihr bis zum Hals, ihre Hände schwitzen und sie fühlt sich, als würde sie den Sprung ins Leere wagen ohne zu wissen, ob die Landung schmerzhaft wird.



"Aber genauso ist das wirkliche Leben, nicht wahr, Florence? Du hast es so gewollt und du wirst es durchziehen, komme was da wolle. Du bist klug, du bist gebildet, du hast eine gute Ausbildung ... und im schlimmsten Fall hast du noch etwas Geld auf der Seite. Also, los geht´s!"

Der erste Morgen ist sehr ruhig und Florence widmet sich dem Sträuße binden. Sie hat sich viel beim Gärtner ihrer Eltern abgeschaut und sich damals auch immer wieder heimlich was zeigen lassen.



"Tadaa! Na, das ist doch gar nicht schlecht. Ich denke, Fritz wäre ganz zufrieden mit mir. Jetzt muss ich nur noch vor den Kunden bestehen."

Also startet Florence ihre ersten Schritte in der Geschäftswelt und in der Welt außerhalb der geschützten Zone der oberen Zehntausend. Und diesem Anlass entsprechend hat sie auch ihr Äußeres verändert.



Florence (Wissen) möchte sich nicht nur mit ihrem Blumenladen sondern auch im Arbeitsleben bewähren. Dabei strebt sie, ihrer Natur gemäßt, den wissenschaftlichen Bereich an und sieht sich manchmal schon als Verrückte Wissenschaftlerin. Puh! Das würde ihren Eltern vielleicht aufstoßen ...


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Vorgeschichte Familie Landgraab - Blauseidigheide

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 8:50 pm

Mit 6 Jahren verliert Stefan Landgraab IV seine Eltern bei einem Flugzeugabsturz mit derem privaten Jet. Aus ungeklärten Gründen explodierte dieser über dem Atlantischen Ozean. Und die Jetteile wurden noch Wochen danach an die Küste der dortigen Landgraab-Insel getrieben.



Stocksteif starrt Stefan auf die Gräber seiner Eltern, die Lippen fest zusammengepreßt. Er spürt die Anwesenheit seines Großvaters Stefan Landgraab II hinter sich, der mit verschränkten Armen streng auf ihn hinabblickt. Ein Landgraab hat sich immer unter Kontrolle ... also versteckt er die Schluchzer die sich in seine Kehle drängen tief in seinem Inneren. Außerdem ... außerdem ... liegen seine Eltern da ja gar nicht drin ...
"Vergiss diesen Augenblick niemals, Stefan."
Die Stimme von Stefan II klingt genauso hart und schneidend wie der Herbstwind der über das Grundstück weht.
"Niemals. Du trägst jetzt die Verantwortung für den Wiederaufbau unseres Unternehmens, für all das was der Tod deines Vaters mit sich in die Fluten gerissen hat. Und dieser Augenblick wird dir helfen, das Notwendige zu tun. Es wird dir Kraft und Entschlossenheit geben ... "
Stefan II beugt sich zu Stefan IV herab, sein Atem streicht über dessen Nacken. Und seine Stimme nimmt einen heiseren Klang an:
"Der Schmerz, die Angst, die Wut ... der Hass ... vergiss sie niemals, Stefan."

20 Jahre später hat Stefan IV auch seinen Großvater begraben. Aber nicht dessen Worte. Sie treiben ihn an. Diese Worte und seine Verantwortung, das Landgraab-Unternehmen wieder aufzubauen und den Tod seiner Eltern aufzuklären. Er wird nicht zulassen, dass ihm irgendwer oder irgendetwas im Weg steht. Und niemals wird er diesen Herbsttag vergessen, diesen Augenblick ... das heisere Flüstern ...



" ... wirklich ausgezeichnet. Ihre Investition wird sich mit Zins und Zinzeszins auszahlen, das garantiere ich Ihnen persönlich. Mit dieser geschäftlichen Vereinbarung werden wir beide aufs Beste unsere Ziele erreichen."
Stefan lächelt breit.
"Aber gewiss. Es wird nicht die geringsten Schwierigkeiten geben. Seien Sie sicher, mein Großvater hat mich bestens in die Geschäfte eingeführt. Sie werden mir dasselbe Vertrauen entgegenbringen können wie ihm."

Stefan´s erster Schritt ist der Erwerb eines Gebäudes und die Gründung eines Elektronikcenters. Er spezialisiert sich vor allem auf erstklassige Alarmanlagen und Sicherheitsvorkehrungen. Alles ist von bester Qualität und er versteht sich auf die Thematik aufs beste. Sein Großvater war ein guter Lehrer.



"Frau Hagen, ich garantiere Ihnen, mit dieser Anlage haben Sie nicht mehr das geringste zu befürchten. Bei sämtlichen Testverfahren hat Sie mit dem besten Ergebnis abgeschlossen."
"Ja ... Ich habe in dieser Beratungszeitschrift darüber gelesen. Absolute Bestbewertung."
Stefan lächelt seine Kundin strahlend an.
"Und das völlig zu Recht, Frau Hagen. Ich benutze diese Anlage für mein eigenes Haus und sämtliche andere Unternehmen, die ich betreibe. Und es wäre mir ein Vergnügen ... "
Er hält ihr seine Hand entgegen und blickt ihr direkt in die Augen.
" ... ein wirkliches Vergnügen, die Anlage höchstpersönlich bei Ihnen einzubauen und Ihnen die Funktionsweise vor Augen zu führen."
Frau Hagen lehnt sich ihm entgegen.
"Das ist sehr aufmerksam von Ihnen, Herr Landgraab. Wirklich sehr aufmerksam."

Stefan´s zweiter Schritt ist der Erwerb eines weiteren Gebäudes und die Eröffnung des Club Dante in Blauseidigheide. An der göttlichen Komödie hat er schon immer Gefallen gefunden und die Ironie des ganzen amüsiert ihn. Was selten geschieht. Ein zusätzlicher Bonus also ...



Stefan starrt auf die Besitzurkunde von Club Dante, tief befriedigt.
"Die Weichen sind gestellt, Großvater. Die Weichen sind gestellt ... alea iacta est - Die Würfel sind gefallen."

Wer hart arbeitet muss sich auch Erholung gönnen. Und Stefan ist ein Meister darin, Geschäft und Vergnügen aufs angenehmste miteinander zu verbinden.



Der Whirlpool blubbert leise vor sich hin, sorgt für ein angenehmes Rauschen im Hintergrund. Beinahe wie am Meer ... Durch die vielen Fenster huscht der Schein der Sterne ins Innere.
Stefan legt seinen Arm um die Schultern seiner Gesellschafterin und nimmt ihr Kinn in die Hand.
"Das hast du sehr gut gemacht, Füchschen. Wirklich sehr gut. Ich bin sehr zufrieden."
Sie weicht seinem Blick aus indem sie ihren Kopf auf seine Schulter legt.
Und Stefan hält sie weiter im Arm, blickt in den Sternenhimmel hinauf und lächelt leise vor sich hin.

Also ist Stefan Landgraab IV zielstrebig und entschlossen dabei, dem Namen Landgraab wieder zu altem Glanz und Einfluss zu verhelfen. Wie eine Spinne in ihrem Netz legt er seine Netze aus und harrt der Dinge, die da kommen. Immer angetrieben von einem Augenblick und einer heiseren Stimme im Ohr.



Stefan IV (Ruhm) ist ein äußerst aktiver Mensch und das Erbe seines Großvaters und Vaters liegt nicht nur in der Wiedererlangung des alten Vermögens und Einflusses, sondern auch die Unterwelt von Pleasantville wieder unter sich zu vereinen. Beides lässt sich nun zweifellos aufs beste miteinander verbinden. Ein Landgraab bekommt nun mal immer, was er will.


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Vorgeschichte Familie Tüller - Blauseidigheide

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 8:52 pm

Familie Tüller ist vor 13 Jahren nach Blauseidigheide gezogen, um im entstehenden Geschäftsviertel Fuß zu fassen und Werner´s lang ersehnten Spielzeugladen zu eröffnen. Werner sieht sich selber als sehr geschickten und kreativen Menschen und seine SEHR verspielte Ader hat er sich erhalten. Helga steht ihrem Mann in dieser Hinsicht nur wenig nach und ist daher für dessen Pläne auch leicht zu begeistern. Also stürzt sich Werner eifrig in die Produktion und verkriecht sich tagelang in der Werkstatt ...




Die kleine Sandra dient dann auch als Werner´s Testkundschaft. Eines seiner ersten Werke ist ein Kastenclown. Entsprechend der kindlichen Neugier lässt sich Sandra ohne große Aufforderung überzeugen, das Kästchen zu öffnen. Der Erfolg allerdings zeigt sich ...



... nicht im erwünschten Sinne. Sandra ist ein sehr ernstes Kind und hat für solche Scherze auch im zarten Alter von zwei Jahren kein Verständnis. Der Schreck fährt ihr in die Glieder und die nächsten zwei Jahre wird sie in ihren Träumen unentwegt von Kästen und Clowns gejagt. Und behält auch danach eine heftige Abneigung beidem gegenüber.

Elf Jahre später ist Werner´s Spielzeugladen immer noch geöffnet wenn auch nicht wirklich die Kasse klingelt. Er liebt zwar Spielzeug aber zum Geschäftsmann ist er nicht geboren und der Umgang mit Kundschaft liegt ihm auch nicht im Blut. Auch wenn es ihm durchaus gelingt, mit seiner Leidenschaft für seine Produkte den ein oder anderen anzustecken.



Sandra drückt sich fest die Hand aufs Herz und versucht, ihre Atmung wieder unter Kontrolle zu bringen.
Gott, ich hasse diese Dinger ... ich hasse hasse hasse ... diese verdammten Dinger. Und ich hasse es, dass Papa so ... so verdammt kindisch ist!
Helga wirft ihre Arme in die Luft und lässt ein Seufzen hören.
"Um Gottes Willen, Sandra ... so langsam solltest du diese dumme Phobie hinter dir lassen."
Sie wirft ihrem Mann einen Blick zu.
"Auch wenn ich Werner´s Verhalten nicht wirklich sensibel finde ... vor allem wo wir Kunden im Laden haben."
Werner steht etwas verständnislos da und zuckt mit den Schultern.
"Meine Güte ... Was kann ich dafür wenn sie keinen Spaß versteht. Manchmal frage ich mich echt ..."

Zwei Tage später hechtet Sandra durch den Laden, um den Schulbus noch zu erreichen und fällt dabei fast auf die Nase.
Ein kurzer Blick auf das Hindernis und sie zuckt entsetzt zurück.
"Oh nein, nein, nein ... was macht das dumme Teil denn schon wieder hier ..."
Sie legt ausreichenden Abstand zwischen sich und den bunten kleinen Kasten auf dem Fußboden und sucht mit den Blicken den Laden ab.
Na, klar doch ...



Helga und Werner stecken die Köpfe zusammen und kichern leise vor sich hin.
"Das war nicht nett, Werner ... das war wirklich nicht nett."
"Ach, komm schon ... du musst zugeben, das das mehr als komisch war. Allein ihr Gesicht ..."
"Ja, als wäre der Teufel höchstpersönlich ..."
Helga kichert wieder leise in sich hinein.
"Trotzdem, Werner ... hör auf damit. Wir sind ihre Eltern, wir sollten das nicht tun."
Sandra steht in der Ecke, bekommt jedes Wort mit und krampft ihre Hände fest zusammen.
Manchmal frage ich mich echt ...

Ein Jahr später gibt es Werner´s Spielzeugladen nicht mehr. Die ganze Sache ist ihm letztendlich über den Kopf gewachsen, vor allem als mehr und mehr Kunden wegblieben und mehr und mehr Rechnungen nicht zu bezahlen waren. Und Werner versteht einfach nicht, was schief gelaufen ist, schließlich hatte er so verdammt viel Spaß an seinem Laden ... und Helga schließlich auch. Warum ist sie dann jetzt so verdammt zickig geworden?



" ... alles nur deine Schuld, Werner, deine allein! Ich habe dir geglaubt, verdammt noch mal, dir vertraut, als du gesagt hast, damit wären wir auf alle Zeiten versorgt! Du bist so ein verdammter Träumer! Was ich alles für dich ..."
"Was hast du für mich getan, Helga, hä? Was denn!! Du bist so stinkfaul, fauler geht´s gar nicht! Vielleicht hättest du mich ja mal im Büro unterstützen können, deinen verdammten Arsch mal vom Sofa hochkriegen können?!"
Helga schnappt nach Luft.
"Du mieser Idiot! Was fällt dir eigentlich ein! Du Oberarsch hast doch immer gesagt, du bist der Mann, du kümmerst dich um alles. Du hast mir versprochen, dass wir eine große Familie gründen können ... WO IST DENN DIE GROßE FAMILIE BITTE SCHÖN?! Wir haben ein Kind, Werner, eins!! Weil dein dummer Laden einfach alles an Zeit und Geld aufgefressen hat ..."
Sandra malt stoisch an ihrem Bild weiter und ignoriert den Streit ihrer Eltern.
Darin hat sie in letzter Zeit viel Übung und außerdem nehmen Werner und Helga sie die meiste Zeit sowieso nicht wirklich wahr.

Tja, da sind sie also, die Tüllers. Den Spielzeugladen gibt´s nicht mehr, Werner musste ihn verkaufen um die Schulden zu decken und konnte mit viel Glück das Wohnhaus halten. Die Ehe ist mehr als am Wackeln. Die Zukunft erscheint nicht gerade rosig.



Werner (Familie) verfolgt immer noch seine Idee vom Spielzeugladen und hat die feste Absicht, einen zweiten Versuch zu wagen. Auch wenn er jetzt einsieht, dass für regelmäßiges Einkommen gesorgt werden muss. Er wird sich also der Polizeikarriere zuwenden, für Superhelden hat er schon immer etwas übrig gehabt und wollte auch immer einer sein.
Helga (Familie) sieht ihren Traum in immer weitere Ferne rücken. Sie wollte so gerne viele Kinder haben, auf ihren Hochzeiten in der ersten Reihe stehen und leise Freudentränen in ihr Taschentuch vergießen ... Aber jetzt? Mit Werner? In dieser Situation?
Sandra (Wissen) distanziert sich ziemlich von ihren Eltern. Dass sie alle drei sehr schüchtern sind, macht die Kommunikation nicht einfacher und Sandra ist im Gegensatz zu ihren Eltern sehr ernst und sehr zielstrebig. Für ihren Karrierewunsch in der Wissenschaft bringen sowohl Helga wie auch Werner wenig Verständnis auf.


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Vorgeschichte Familie Jacquet - Blauseidigheide

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 8:54 pm

Ah, J´Adore ... eine der besten Konditoreien in der Gegend um Pleasantville. Von Xavier Jacquet und seiner Frau Denise gegründet und inzwischen in den Händen ihres Sohnes Gilbert. Der Name ist Geschäftspolitik - alle Kunden verlassen mit einem glückseligen Lächeln das Café. Nicht umsonst haben sowohl Xavier wie Denise bei den Chocolatiers gelernt ... Doch werfen wir einen Blick zurück.



"Non, il y manque quelquechose ... Mais quoi? Irgendetwas fehlt noch, aber was?"
Xavier führt den Löffel zum Mund, schließt die Augen, lässt den Geschmack auf der Zunge zergehen.
"Ah oui ... "
Er greift zum Regal mit den geheimen Zutaten, gibt etwas dazu und kostet erneut.
Genießerisch schließt er die Augen.
" Ah ... J´Adore ..."

Xavier steht hinter der (noch) leeren Kuchentheke, die Hände fest in die Hüften gestemmt und lässt den Blick durch den Raum gleiten. Alles ist genauso geworden wie er und Denise es sich vorgestellt haben. Jetzt fehlen nur noch die Kunden und die Kasse kann klingeln ...



"Ich werde einschlagen wie eine Bombe ... eine Kalorienbombe!"
Xavier lacht über seinen eigenen (okay, mehr als schlechten) Witz und reibt sich vergnügt die Hände.
Er und Denise sind die geborenen Geschäftsleute und werden bald im Geld schwimmen.

Ja nun, etwa zwanzig Jahre später schwimmen die Jacquets nicht gerade im Geld, aber sie sind doch einigermaßen gutsituiert. Sie wären zum Schwimmen im Geld gekommen, hätte es da nicht einige unglückliche ungeklärte Zwischenfälle in der Küche gegeben ... und hätte Xaviers Erkrankung an schwerer Diabetes und die kostenintensive Behandlung und anschließende Beerdigung nicht sehr am Vermögen genagt. Die Ironie des Lebens, der Konditor erliegt der Diabetes.



Gilbert schlendert auf die Terrasse hinaus, das Rezeptbuch seines Vaters in der Hand und wirft einen Blick auf seine Mutter.
Seit Tagen schon verbringt sie ihre Tage hier draußen, hängt irgendwelchen Gedanken nach und lässt sich auch nicht mehr im Laden blicken. Mehr als unüblich ...
Papas Tod hat ihr mehr zugesetzt als ich angenommen habe ...
"Maman ... Maman, ich habe noch einmal über alles nachgedacht. Ich werde ..."
Gilbert wartet bis seine Mutter ihn endlich ansieht. Holt tief Luft.
Pour la famille ... für die Familie.
"Ich werde den Laden übernehmen. Ich werde euren Traum wahr machen. Und du wirst mir dabei helfen wie du Papa geholfen hast."

Also steht Gilbert die nächsten Wochen in der Küche und übt sich unter den strengen und wachsamen Augen seiner Mutter in der Kunst des Backens. Sie ist eine gute Lehrerin und er macht schnelle Fortschritte. Und sie gewinnt ihre alte Energie zurück. Diese Zeit schweißt sie mehr zusammen als es seine Kindheit getan hat.



"Der Teig sieht gut aus, Maman. Ich glaube wirklich, ich habe den Dreh jetzt raus. Bald kann ich mich an die Geheimrezepturen wagen, denke ich."
Denise neigt leicht den Kopf, sagt aber nicht.
Ernst schweigt sie einige Minuten während Gilbert weiter im Teig rührt.
Dann räuspert sie sich.
"Gilbert ... mon fils, mein Sohn. Du bist wirklich ... Tu est un bon fils, Gilbert. Un bon fils. Du bist ein guter Sohn. Ein guter Sohn."

Endlich, ein Jahr später, entscheiden sich Denise und Gilbert zur Neueröffnung von J´Adore und dazu, ihre Pläne in die Tat umzusetzen. Sie haben lange zusammengesessen und umfassende Pläne geschmiedet. Jetzt gilt es zu handeln.



Lächelnd stoßen Denise und Gilbert mit prickelndem Champagner an.
Die Kelche klirren leise.
"Maman, weißt du, ich denke, Papa wäre sehr zufrieden mit uns. Und dieser Champagner est merveilleux."
"Oui, mon fils ... C´est merveilleux. Au future!"
Denise hebt ihr Glas erneut.
Und Gilbert schließt sich an.
"Au future!"

Also wagen sich Gilbert und Denise Jacquet, Mutter und Sohn, wieder in die Wirren der Geschäftswelt. Und daran, die Konditorei J´Adore zu neuem Ruhm und Glanz zu führen.



Denise (Ruhm) ist ein sehr zurückhaltender und ernster Mensch aber sie weiß, was sie will und ist entschlossen, ihre Pläne zu erreichen. Und sie hat auch wenig Hemmungen, sich im Notfall die Hände schmutzig zu machen. Daher streckt sie ihre Fühler auch in Richtung Unterwelt aus, denn alles was zum Ziel führen kann, ist gut.
Gilbert (Romantik) macht für seine Mutter alles und ist genauso entschlossen wie sie, Xaviers Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Allerdings träumt er auch von einer Karriere als Sportler und wandelt gerne auf Casanovas Spuren. Oder vielleicht auch auf denen Heinrichs des VIII.?!


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Vorgeschichte Familie Ramirez - Blauseidigheide

Beitrag  Miyon am So Okt 25, 2009 9:03 pm

Juan Ramirez ist der Inhaber des einzigen Möbelgeschäftes in Pleasantville. Außerdem stammt er aus dem sonnigen Malaga und liebt seine Frau Lisa und seine kleine Tochter Carlotta mit aller Leidenschaft seines südländischen Herzens. Seine Leidenschaft für Lisa ließ ihn aus seinem Vaterland nach Pleasantville ziehen, was für einen eingefleischten - uh - Verfechter des alten Rollenbildes eine enorme Leistung darstellt.



In der Tat hat Lisa sehr großen Einfluß auf ihren Juan und auch bei der Wahl des Hauses das letzte Wort gehabt. Die kleine Carlotta ist die Krönung der Liebe und der ganze Stolz ihrer Eltern.

Seine feurige Energie steckt Juan in die Gründung seines Möbelhauses und hat damit auch stetig wachsenden Erfolg. Seine überaus aufgeschlossene aber dennoch seriöse Art macht Eindruck und bringt ihm eine guten Ruf ein. Und er liebt die Herausforderung des Verkaufs genauso wie ein Torero es liebt, dem Stier Auge in Auge gegenüber zu stehen.



Seine Leidenschaft fürs Geschäft mildert Juan´s Liebe für Lisa nicht im mindesten, ganz im Gegenteil. Sie unterstützt ihn, wo sie kann auch wenn ihr seine natürliche Begabung für die Geschäftswelt fehlt. Um ehrlich zu sein sind die beiden völlig gegensätzlich aber wahrscheinlich macht das ihren Zauber aus ... sie ergänzen sich aufs wunderbarste. Also widmet sich Juan den Kunden und Lisa den Geschäftsbüchern.

Und so erhalten sie auch nach vier erfolgreichen Jahren ihre erste offizielle Anerkennung. Juan steigt in den Kreisen der Geschäftsleute Pleasantvilles in die höhere Liga auf. Der Torero hat wieder erfolgreich einen Stier erlegt!



Juan dreht sich schwungvoll zum Journalisten und präsentiert stolz die Urkunde.
"Dios, ist das Leben nicht wunderbar, Senhor? Da stehe ich mit meinen drei corazóns, meine drei Herzen, und darf sie voller Stolz der Welt präsentieren. Miyo amór Lisa, meine große Liebe Lisa, miya corazino Carlotta, mein Herzchen Carlotta und mein Geschäft!"
Juan´s Lächeln lässt seine strahlend weißen Zähne aufblitzen.
Lisa und Carlotta blicken mit ihren ernsten Mienen auf Juan, lachen aber insgeheim über die verdutzt Miene des Journalisten.

Mehr und mehr fassen Juan und Lisa Fuß in der Geschäftswelt und knüpfen ihre Kontakte. Sie sind auch gerne bereit, neuen Geschäftsinhabern beim Fuß fassen hilfreich zur Seite zu stehen. Unter anderem Florence della Rosa.



"Glauben Sie mir, meine Liebe, Sie werden Erfolg haben. Sie bringen alles Nötige mit, die Leidenschaft, den Willen und die Hartnäckigkeit."
Florence verschränkt die Arme und schüttelt leicht den Kopf.
"Ich möchte Ihnen gerne glauben, Herr Ramirez, aber manchmal fürchte ich, dass mein bisheriges Leben mich nicht wirklich auf kommende Rückschläge vorbereitet hat. Ob es mir nicht vielleicht an ... nun, Rückgrat fehlt."
"Juan, nennen Sie mich Juan. Und Rückgrat haben Sie mit Sicherheit mehr als Sie denken, denn sonst hätten Sie Ihre alte Welt nicht so hinter sich gelassen. Gehen Sie´s an und lernen Sie sich noch besser kennen. Sie werden überrascht sein. Und wenn Sie Hilfe benötigen, wenden Sie sich an mich und meine Corazón, meine Lisa."

Juan und Lisa sind aufmerksame Eltern und verbringen trotz des Geschäfts viel Zeit mit Carlotta. Sie genießt deren Aufmerksamkeit und zeigt auch schon denselben strebsamen Willen. Was Juan nicht ungenutzt lässt, natürlich nicht.



"Cora, du wirst einmal eine erfolgreiche Geschäftsfrau, kein Zweifel. Man könnte fast sagen, du hast mich mit deiner Limonade über den Tisch gezogen!"
Lisa zieht bei dieser Bemerkung ihres Mannes eine Braue hoch, sagt aber weiter nichts. Carlotta ist wirklich ein raffiniertes Mädchen, das kann sie nicht leugnen.
Und Carlotta saugt die Worte von Juan gierig in sich auf.

Familie Ramirez, die Inhaber des Möbelhauses, eine strebsame und glückliche Familie. Vorzeige-Geschäftsleute von Pleasantville und musterhafte Bürger.



Juan (Ruhm) möchte nicht nur mit seinem Geschäft Erfolg haben sondern strebt es auch an, in der sonstigen Geschäftswelt Pleasantvilles zum Geschäftsmagnaten aufzusteigen.
Lisa (Wissen) unterstützt ihren Mann weiterhin wo sie kann, verliert dabei aber ihr Ziel nicht aus den Augen, einmal die ansässige Klinik zu leiten und ihre eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Und die kleine Carlotta ähnelt ihrem Vater sehr. Bis hin zu dem großen Einfluß Lisas auf die beiden.


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Vorstellung der Familien im Geschäftsviertel Blauseidigheide

Beitrag  Miyon am Mo Okt 26, 2009 9:21 am

1. Familie della Rosa

Florence startet ihre ersten Schritte in der Geschäftswelt und in der Welt außerhalb der geschützten Zone der oberen Zehntausend. Und diesem Anlass entsprechend hat sie auch ihr Äußeres verändert.



Florence (Wissen) möchte sich nicht nur mit ihrem Blumenladen sondern auch im Arbeitsleben bewähren. Dabei strebt sie, ihrer Natur gemäßt, den wissenschaftlichen Bereich an und sieht sich manchmal schon als Verrückte Wissenschaftlerin. Puh! Das würde ihren Eltern vielleicht aufstoßen ...

2. Familie Landgraab

Stefan Landgraab IV ist zielstrebig und entschlossen dabei, dem Namen Landgraab wieder zu altem Glanz und Einfluss zu verhelfen. Wie eine Spinne in ihrem Netz legt er seine Netze aus und harrt der Dinge, die da kommen. Immer angetrieben von einem Augenblick und einer heiseren Stimme im Ohr.



Stefan IV (Ruhm) ist ein äußerst aktiver Mensch und das Erbe seines Großvaters und Vaters liegt nicht nur in der Wiedererlangung des alten Vermögens und Einflusses, sondern auch die Unterwelt von Pleasantville wieder unter sich zu vereinen. Beides lässt sich nun zweifellos aufs beste miteinander verbinden. Ein Landgraab bekommt nun mal immer, was er will.

3. Familie Tüller

Die Tüllers. Den Spielzeugladen gibt´s nicht mehr, Werner musste ihn verkaufen um die Schulden zu decken und konnte mit viel Glück das Wohnhaus halten. Die Ehe ist mehr als am Wackeln. Die Zukunft erscheint nicht gerade rosig.



Werner (Familie) verfolgt immer noch seine Idee vom Spielzeugladen und hat die feste Absicht, einen zweiten Versuch zu wagen. Auch wenn er jetzt einsieht, dass für regelmäßiges Einkommen gesorgt werden muss. Er wird sich also der Polizeikarriere zuwenden, für Superhelden hat er schon immer etwas übrig gehabt und wollte auch immer einer sein.
Helga (Familie) sieht ihren Traum in immer weitere Ferne rücken. Sie wollte so gerne viele Kinder haben, auf ihren Hochzeiten in der ersten Reihe stehen und leise Freudentränen in ihr Taschentuch vergießen ... Aber jetzt? Mit Werner? In dieser Situation?
Sandra (Wissen) distanziert sich ziemlich von ihren Eltern. Dass sie alle drei sehr schüchtern sind, macht die Kommunikation nicht einfacher und Sandra ist im Gegensatz zu ihren Eltern sehr ernst und sehr zielstrebig. Für ihren Karrierewunsch in der Wissenschaft bringen sowohl Helga wie auch Werner wenig Verständnis auf.

4. Familie Jacquet

Gilbert und Denise Jacquet, Mutter und Sohn, wagen sich wieder in die Wirren der Geschäftswelt. Und daran, die Konditorei J´Adore zu neuem Ruhm und Glanz zu führen.



Denise (Ruhm) ist ein sehr zurückhaltender und ernster Mensch aber sie weiß, was sie will und ist entschlossen, ihre Pläne zu erreichen. Und sie hat auch wenig Hemmungen, sich im Notfall die Hände schmutzig zu machen. Daher streckt sie ihre Fühler auch in Richtung Unterwelt aus, denn alles was zum Ziel führen kann, ist gut.
Gilbert (Romantik) macht für seine Mutter alles und ist genauso entschlossen wie sie, Xaviers Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Allerdings träumt er auch von einer Karriere als Sportler und wandelt gerne auf Casanovas Spuren. Oder vielleicht auch auf denen Heinrichs des VIII.?!

5. Familie Ramirez

Familie Ramirez, die Inhaber des Möbelhauses, eine strebsame und glückliche Familie. Vorzeige-Geschäftsleute von Pleasantville und musterhafte Bürger.



Juan (Ruhm) möchte nicht nur mit seinem Geschäft Erfolg haben sondern strebt es auch an, in der sonstigen Geschäftswelt Pleasantvilles zum Geschäftsmagnaten aufzusteigen.
Lisa (Wissen) unterstützt ihren Mann weiterhin wo sie kann, verliert dabei aber ihr Ziel nicht aus den Augen, einmal die ansässige Klinik zu leiten und ihre eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Und die kleine Carlotta ähnelt ihrem Vater sehr. Bis hin zu dem großen Einfluß Lisas auf die beiden.


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Downtown - Einführung

Beitrag  Miyon am Mo Okt 26, 2009 9:44 am


Pleasantvilles Downtown bietet alles, was man braucht, um den Alltag Alltag sein zu lassen und sich am Leben zu erfreuen. Hier tobt der Bär, hier werden die Bürgersteige niemals hochgeklappt, hier wird nie geschlafen ... jedenfalls nicht allein.



Und für diejenigen Bürger, die genau dieses lieben, gibt es auch ein kleines Wohnviertel in dem sie sich niederlassen und in null komma nichts ins Nachtleben stürzen können.


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Downtown - wohnhafte Familien

Beitrag  Miyon am Mo Okt 26, 2009 10:04 am


In der Downtown mit all ihrem Trubel haben sich zwei Familien niedergelassen:

1. Familie Larson, Joachim und Judith

2. Familie Antonini, Sandro und Alina


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Vorstellung der Familien in der Downtown

Beitrag  Miyon am Mo Okt 26, 2009 10:09 am

1. Familie Larson

Die Zwillinge Judith und Joachim sind nach Pleasantville gezogen, um ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen. In ihrem Heimatdorf hatten sie dazu wenig Möglichkeiten. Beide sind zielstrebig und aktiv und unterstützen sich von Kindesbeinen an gegenseitig.



Joachim (Ruhm) strebt eine Karriere als Superspürnase an, Judith (Ruhm) will in der Medizin ihren Weg gehen und einmal einer Klinik vorstehen. Bis sie in ihren Berufen Fuß gefasst haben, wohnen sie zusammen und legen ihre Finanzen zusammen.

2. Familie Antonini

Alina und Sandro sind frisch verheiratet, frisch von der Uni und voller Hunger auf das Leben. Da sie Menschen und Trubel lieben, sind sie in die Downtown gezogen, wo es immer Abwechslung gibt.



Sandro (Ruf) möchte sich in der Musibranche ausleben und steckt seine Energie mit darin, bis zum Rock-Gott aufzusteigen. Alina (Ruhm) ihrerseits liebt es, Informationen zu sammeln und weiterzugeben und setzt das auch beruflich um. Ihr Ziel ist der hohe Posten einer Medienmagnatin. Da hätte sie nun wirklich Zugang zu allen Informationen jedweder Art, nicht wahr?


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College Akademie Le Tour - Einführung

Beitrag  Miyon am Mo Okt 26, 2009 10:19 am


Tut mir Leid, besseres Bild folgt noch

Und kommen wir nun zu dem Ort, an dem die Jugend ihre ersten Schritte im eigenständigen Leben erproben, und ja, dabei auch gewaltig auf die Nase fallen kann; an dem sie sich Fähigkeiten für ein erfolgreiches und erfülltes Berufsleben aneignen kann und auch die Möglichkeit hat, wertvolle Kontakte zu knüpfen. Die renommierte Akademie Le Tour hat schon viele hervorragende Menschen hervorgebracht und bemüht sich um stetige Weiterentwicklung.



12 Studenten haben hier zur Zeit Fuß gefasst, schlagen sich durch Tag- und Nachtleben (ja, auch das ist hier möglich)




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Aktuelle Studenten im College

Beitrag  Miyon am Mo Okt 26, 2009 10:20 am


Eigenes Häuschen:

1. Familie O´Feefe, Delilah

2. Familie Scharf/Kraft, Erwin, Roxie und Jonas

3. Familie Flexor/Trend, Max und Michi

Wohnheim Lam Plaza:

4. Familie Groß, Marla

5. Familie Frost, Ellen

6. Familie Schnee, Emily

7. Familie Witz, Jack

8. Familie Gasser, Paulchen

9. Familie Zaster, Tom


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Re: Pleasantville - Schein oder Sein; Klappe die Zweite

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