[Kinder von Morgen] - Geschichten aus Appaloosa Plains

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[Kinder von Morgen] - Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Vionar am So Nov 22, 2015 8:44 am

Vorwort und Anmerkungen:

Wie bereits vor kurzem angekündigt, möchte ich der Challenge nochmal eine neue Chance geben. Ich hab mich bei der Wahl der Haushalte dafür entschieden, auf ein altes Projekt von Sims 2 zurück zu greifen, dass ich damals schon im Rahmen der Challenge gespielt habe.

Gespielt wird zu beginn lediglich in der Wohngemeinschaft, zu einem späteren Zeitpunkt, wenn alle Sims zu jungen Erwachsenen heran gewachsen sind, startet die eigentliche Challenge und es werden voraussichtlich 3 oder 4 Haushalte nach den üblichen Regeln gespielt.

Eine abgespeckte englische Version mit einigen zusätzliche Bilder vom Gameplay, meinen Häusern usw. wird es auch auf meinem simblr (vionarsims.tumblr.com) und auf Sims-Amino zu finden geben.

Aktuell habe ich folgende Erweiterungspacks installiert:
-Seasons
-Pets
-Into the Future

Zukünftig werde ich eventuell noch -Generations nachinstallieren, jenachdem wie gut mein Spiel den aktuellen Riesenhaushalt händeln kann.

Ich habe bis auf Ausnahme eines Lighting Mods (burnt waffles Frozen Lighting Mod) keinerlei zusätzliche Mods, Sliders oder Hacks im Spiel installiert. Was ihr wohl finden werdet ist ein Haufen an CC und einige wenige Store-Inhalte.

Gespielt wird in Appaloosa Plains, sämtliche Einwohner der Stadt wurden vor Spielbeginn entfernt und teilweise manuell, zum Teil auch automatisch, durch neue Familien ersetzt.

Vorgeschichte:

Appaloosa Plains, ein idyllischer Flecken Erde, der weitab der Großstädte noch immer als die Stadt für ein gemütliches Leben auf dem Land gilt. Nicht nur die vielen berühmten Pferdezüchter brachten der kleinen Gemeinde in den letzten Jahren viel Ruhm ein, auch die friedliche Natur, die das verschlafene Nest umringt wird in Medien immer wieder in den höchsten Tönen gelobt und so ist es wenig verwunderlich, dass immer mehr großstadtgeplagte Familien aufs Land flüchten und sich in Appaloosa Plains niederlassen.

Das nicht alle Bewohner der Kleinstadt so positiv auf Neuerung zu sprechen sind, wurde vor einem Dreivierteljahr wieder deutlich.
Die Gemeinde diskutierte zum damaligen Zeitpunkt über ein neues Projekt, dass Jugendlichen die schwere Schicksaalsschläge durchlitten hatten, ein neues Zuhause bieten sollte.
Nur mit einer knappen Mehrheit wurde das geplante Projekt durchgesetzt, trotzdem gab es in den letzten Wochen und Monaten immer wieder Protest von Seiten einzelner Stadtbewohner, die wohl darum fürchten, dass die "verkorkste Jugend" das harmonische Landleben nun endgültig zerstören würden. Ein Großteil der Anwohner ist jedoch positiv auf das Unterfangen zu sprechen, und so stellen die "Kinder von Morgen", wie sich die neugegründete Wohngemeinschaft selber nennt, eine Art Pilotprojekt für die Gegend von Appaloosa Plains dar. Sollte sich das Konzept bewähren, so folgen in den kommenden Jahren sicherlich ähnliche Projekte. Ausgelegt ist das Ganze auf ein Jahr. Begleitet und unterstützt werden sollen sechs Schüler- und Schülerinnen, die nun das dritte Jahr ihrer Oberschule durchlaufen und somit kurz vor dem Schulabschluss stehen.

Wir starten in der vierten Woche nach den Sommerferien, die Beteiligten hatten also schon etwas Zeit sich untereinander besser kennen zu lernen und erste Freundschaften zu schließen und wir begleiten sie fortan bei all ihren Abenteuern, die das neue, finale Schuljahr für sie bereit hält.

Das es bei sechs quirligen Jugendlichen und zwei oftmals überforderten Betreuern immer wieder zu Chaos kommt, dass sei schonmal vorab verraten.
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Woche 1 - Generation 1

Beitrag  Vionar am So Nov 22, 2015 5:55 pm

„Dorothea Landwein am Apparat, was kann ich für Sie tun?
… Mutter? Was willst du denn? Wieso rufst du an? …Nein, aus dem Treffen am Wochenende ist nichts geworden... Wieso? Ich weiß nicht, wieso! Es hat einfach nicht gepasst...
Himmel, Herr Gott nochmal, ich weiß es nicht! Das ist nun einmal so!- und wenn du mich entschuldigst, ich muss jetzt arbeiten! ... Mutter! Wirklich, ich habe gerade andere Sorgen, ich… aufgelegt Das gibt es doch nicht!“

Noch immer starrte die junge Frau ungläubig den Telefonhörer an, ehe sie sich mit der Hand durchs schwarze Haar fuhr und einen langgezogenen Seufzer von sich gab. An manchen Tagen brachte ihre Mutter sie in den Wahnsinn. Dieser zählte eindeutig dazu.

Seit nunmehr einem Monat ging Dorothea ihrer neuen Arbeit nach. Sie hatte sich freiwillig als Betreuerin für das neue Wohnprojekt gemeldet, dass Jugendlichen mit schweren Schicksalsschlägen helfen sollte wieder ein geordnetes Leben zu führen und sich im Alltag zurecht zu finden. Eigentlich hatte die junge Frau immer davon geträumt eines Tages Krankenschwester zu werden, schon als kleines Mädchen hatte sie diesen Wunsch laut kundgetan, zu dumm nur, dass Dorothea den Anblick von Blut nicht ertrug und ihr selbst immer ganz flau in der Magengegend wurde, wenn auch nur der Begriff Krankenhaus fiel. Also hatte sie sich umorientieren müssen und während die meisten ihrer Klassenkameradinnen den üblichen Sekretärinnen-Job nach der Schule annahmen, sehnte sich Dorothea doch nach ein bisschen mehr Abwechslung. So pendelte sie zwischen verschiedenen Berufen, mal ein Praktikum hier, mal ein Teilzeitjob da, aber so richtig Gefallen tat ihr weder das eine, noch das andere. Bis sie vor einigen Wochen auf diese Annonce in der Zeitung aufmerksam geworden war und sich ohne weiteres Zögern auf den Job bewarb. Da es kaum Konkurrenz gab, erhielt Dorothea die Stelle ohne weitere Komplikationen, sehr zum Missfallen ihrer Eltern. Immerhin war die junge Frau mittlerweile Ende zwanzig und noch immer ohne Mann und Kind unterwegs.

Es wird Zeit, dass du an deine Zukunft denkst!“, mahnte die Mutter immer. Eine Frau, Ende Zwanzig und noch immer keinen potentiellen Ehegatten an der Seite? Das ging in den Augen von Mutter Landwein gar nicht! Wenn ihre Tochter zum Protest anhob, dann stieß sie oft auf taube Ohren. Das sie gerade das tat, an ihre Zukunft denken und Geld verdienen, dass wollte ihre Mutter beim besten Willen nicht einsehen.
Hängst den ganzen Tag mit irgendwelchen Halbstarken herum, statt selber mal Kinder zu zeugen! Du weißt doch wie sehr sich dein Vater darauf freut einmal Opa zu werden. Aber bei deinem Tempo sind wir bereits Beide im Grab, bis mal einer zum Zuge kommt!

Dorothea schwor sich immer, die gehässigen Worte ihrer Mutter nicht an sich heran zu lassen, aber das war leichter gesagt als getan. Das verhunzte Date am Wochenende war ein einziges Fiasko gewesen und die gute Laune, mit der sie vorhin noch in den Tag gestartet war, war spätestens nach diesem ermattenden Telefonat endgültig verflogen!


„Dorothea, also okay bei dir? Du machst ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter!“, Maki war in den Flur getreten, scheinbar angelockt vom lauten Telefonat seiner Kollegin. Aufmerksam musternd lag sein Blick auf der jungen Frau. Er konnte sich schon vorstellen, wer da gerade am anderen Ende der Leitung gewesen war.
„Wieder deine Mutter?“ fragte er knapp und zog Dorothea in eine aufmunternde Umarmung.
„Hm…“
„Na komm, wir sind doch sozusagen Leidensgenossen.“

Allmählich lösten die Beiden sich wieder aus ihrer Umarmung und der junge Mann zwinkerte Dorothea verschwörerisch zu. Nun konnte selbst sie sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ja, es stimmte schon irgendwie. Zwar hatte Maki anderen Ärger mit seinen Eltern, aber zu wissen, dass sie nicht die Einzige war, die ihre Familie mit ihrem Handeln enttäuschte, war schon irgendwie beruhigend.
„Ich hab uns Kaffee gemacht, der bringt dich vielleicht auf andere Gedanken.“
„Oh, danke! Das ist lieb von dir.“
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