Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

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Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Fr Dez 23, 2011 9:35 pm

Familie Origi- Der Familienstammbaum *new*

Teil 1: Geschichten aus der "Villa Kunterbunt"

Liebes Tagebuch,
die ersten Seiten sind immer die Schwersten, und doch freue ich mich, wenn ich gerade diese verfasst habe und in ein paar Jahren in dir Blättern mag und mich an damalige Zeiten, Gute wie Schlechte, erinnern mag.
Doch vorher möchte ich mich dir einmal kurz vorstellen.
Mein Name ist Sasha Origi, ich bin 16Jahre alt und besuche zur Zeit die Gemeindschaftsschule in Appaloosa Plains. Sollte dir diese stadt nichts sagen, das ist nicht weiter schlimm. Appaloosa Plains ist ein kleines Nest am Rande der Simswelt, zumindest gefühlt.
Aber hier ist wirklich nicht sonderviel los und die Stadt ist wohl am ehesten durch ihren Wildwest- Look bekannt.
Ihr ist so ziemlich alles ein bisschen auf's Farmer- Dasein geprägt. Selbst die einzige Discothek in der ganzen Stadt, nun, eigentlich ist es eine kneipe, aber Discotheken sind nun einmal viel cooler, trägt den Namen "Zum Wasserloch". Das klingt zwar alles Andere als cool, aber immerhin bietet es einem eine Anlaufstelle um mit Freunden abends mal ein wenig Spaß zu haben.



Ich bin, gemeinsam mit meiner älteren Schwester Cornelia und ihrem Freund Joey Pelly vor wenigen Tagen in die "Villa Kunterbunt" gezogen. Nein, dabei handelt es sich nicht um das Gebäude aus dem Film "Pippi Langstrumpf" sondern um eine Wohngemeinschaft für Schüler der Oberstufe. Das ganze stellt ein Pilotprojekt zum Thema "Soziales Miteinander- Lernen im Team" dar und wurde von unserer Schule auf die Beine gestellt.
Obwohl meine Mutter anfangs ziemlich skeptisch war, ihr fiel der Gedanke ihre beiden ältesten Kinder ziehen zu lassen ziemlich schwer, ist es Fabeo, meinem Stiefvater, gelungen sie vom Gegenteil zu überzeugen, so dass Cornelia und ich doch noch an diesem Projekt teilnehmen konnten.
Fabeo ist, was das angeht, ziemlich cool.
Ich mag ihn sowieso sehr gerne.



Er ist der Ehemann meiner Mutter und somit eben auch mein Stiefvater. Die Beiden kennen sich schon seit ihrer Highschoolzeit. Früher war meine Mutter einmal mit Gill Fameros zusammen. Das ist auch mein Vater. Allerdings hat es zwischen den Beiden nie richtig gefunkt... oder zumindest nie so richtig. Obwohl die beiden zwei Kinder bekommen haben, Cornelia und mich.
Mit Fabeo hat meine Mutter auch ein Kind gekriegt, allerdings wesentlich später. Cornelia und ich waren da schon im Gurndschulalter, da ist meine Mutter ein drittes Mal Schwanger geworden.
Trotz ihrer Trennung sind meine Eltern noch ziemlich gut miteinander befreundet. Sie wohnen sogar noch zusammen in einem Haus.
Mein Vater hat früher als Sportler gearbeitet, musste diesen Job jedoch nach einem Unfall aus gesundheitlichen Gründen leider aufgeben. Jetzt verdient er sich sein Geld mit Gelegenheitsjob. Er ist sehr Technikbegabt, ganz anders als meine Schwester oder ich. Wir hängen zwar Beide viel vor'm Laptop, aber von Technik verstehen wir recht wenig.





Allerdings ist meine Schwester ein echtes Genie wenn es um Logik geht. Sie spielt verdammt gut Schach und interessiert sich des Weiteren für Astrologie und Chemie. Sie hat auch schon einige Zaubertränke entwickelt, darunter auch einen, der sich bestens dafür eignet, um anderen Sims fiese Streiche zu spielen.



Kommen wir zurück zur "Villa Kunterbunt".
An dem Projekt nehmen neben Cornelia und mir noch drei weitere Jugendliche teil. Joey Pelly, wie bereits erwähnt ist das der feste Freund meiner Schwester, Richard Austen, der gebürtig aus Bridgeport stammt und erst vor kurzem nach Appaloosa Plains gezogen ist (er besteht darauf das man seinen Namen auf simerikanisch ausspricht!) und Gaby Furutta, die Tochter der Projektleiterin, Gabriela Furutta.

Joey und meine Schwester kennen sich schon aus Grundschulzeiten. Ich denke sie hatten damals schon soetwas wie eine Sandkastenliebe die sie verband. Jedenfalls war Joey früher schon ziemlich oft bei uns zu Hause zu besuch und das meine Schwester nun mit ihm zusammen ist, das hat irgendwie Niemanden aus meiner Familie überrascht.
Joey ist der Sohn von Immogene, einem ehemaligen Fernsehstar. Früher war sie bei fast jeder TV- Sendung beteiligt, doch nachdem eine ihrer vielen Schönheits- OPs gescheitert ist, hat Joeys Mutter ihren Job verloren. Kurz darauf trennte sich ihr Freund von ihr und was blieb war ihre ungewollte Schwangerschaft. Das Resultat dieser stellte Joey dar.
An sich ist Joey ein wirklich netter, wenn auch schüchterner Typ der sehr viel wert auf sein Äußeres legt und meiner Ansicht nach etwas bieder wirkt. Aber Cornelia gefällt es allem Anschein nach.





Über Richard kann ich noch nicht sonderlich viel sagen. Er ist ein cooler Typ, zumindest gibt er sich so. Das mag wohl allein schon an seinem Äußeren liegen. Ein Schönling wie er im Buche steht. Obwohl ich ihn erst vor wenigen Tagen kennen gelernt habe, ist mir bereits aufgefallen, dass er ein kleiner Snob ist. Diese Beschreibung ist keineswegs böse gemeint; sie entspricht der Wahrheit. Es gibt kaum eine Stunde in der Richard sich nicht mindestens einmal vor den Spiegel stellt und sein Äusseres betrachtet.
Aber man muss es ihm lassen; das Schicksal meinte es wohl wirklich gut mit ihm!



Gaby stellte die Letzte in unserem Bund dar. Sie ist... nun, das gesamte Gegenteil von Richard. Pausbacken, schlechter Modegeschmack (neben ihr wirkt sogar Joey wie ein wahrer Trendsetter!) und eine Frisur wie ein kleines Schulmädchen. Das Schlimmste: wir können ihr noch nicht einmal unter die Arme greifen mit ihren modischen Fehltritten; ihre Mutter, die Leiterin dieses Wohnprojekts, findet den Geschmack allem Anschein nach todschick und unterstützt ihre Tochter sogar noch dabei!
Ansonsten kann ich, ähnlich wie über Richard, noch nicht viel über Gaby berichten. Sie sondert sich ziemlich vom Rest unserer Truppe ab und sucht immer das Weite, sobald einer von uns den Raum betritt [...]





Zuletzt von Mond-Fee am Di Jan 03, 2012 12:42 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Fr Dez 23, 2011 9:54 pm




Der erste Tag in der Wohngemeinschaft trat mit einer ganzen Menge an Verwaltungskram an uns heran.
Gabriele wollte gemeinsam mit uns eine Hausordnung entwickeln und anschließend auch noch eine Zimmerverteilung anfertigen.
Das es unmöglich ist für fünf Teenager einer Meinung zur sein, dass ist wohl allseits bekannt, nur Gabrielle, die schien davon nichts zu wissen. Wenn diese Meinung dann auch noch den Ansichten von ihr gerecht werden sollte, nun, ich denke die Wahrscheinlichekt rosa Elefanten am Himmel fliegen zu sehen ist höher als das ein solcher Fall eintritt. Die Wahrscheinlichkeit ist nahezu unmöglich.... Nein, sie ist unmöglich.



Und trotz alle dem, irgendwie fanden wir eine Einigung. Oder zumindest etwas Ähnliches.
Gabriele fasste den Entschluss, dass die Schlafzimmer geschlechtergetrennt aufgeteilt werden sollten.
Das hieß, das Gaby und meine Schwester sich ein Zimmer teilen sollten und Richard, Joey und ich würden das andere Schlafzimmer beziehen.
Ich selbst hatte nichts gegen diese Idee einzuwenden, auch Richard schien ziemlich zufrieden mit dieser Lösung zu sein und Gaby wirkte sogar erleichtert über den Gedanken, nicht in einem Schlafanzug einem Jungen gegenüber treten zu müssen, nur Cornelia und Joey, die waren selbstverständlich nicht mit dieser Lösung einverstanden.



Dazu muss ich sagen, dass Joey eine Zeit lang bei uns zu Hause gewohnt hat. Ein ziemlich unschöner Streit zwischen ihm und seiner Mutter hatte dazu geführt, dass diese ihn vor die Tür gesetzt hatte. Meine Mutter und Fabeo hatte ihm damals erlaubt bei uns zu wohnen. Das hatte sogar ziemlich gut geklappt. Damals hatten sich die Beiden ein Zimmer geteilt, kein Bett, nein, Joey hatte mit einem Schlafsack vorlieb nehmen müssen, aber immerhin ein Zimmer.
Jetzt wieder getrennt schlafen zu müssen, das stellte für die Beiden etwas absolut unvorstellbares dar.



Doch Gabriele setzte ihren Willen durch. Jegliche Art der Widerworte prallten an ihr ab und so kam es, dass Joey zu Richard und mir aufs Zimmer zog und meine Schwester unweigerlich mit Gaby Vorlieb nehmen musste.
Die Arme?

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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Fr Dez 23, 2011 10:10 pm



Die erste Woche in der neuen Umgebung verstrich wie im Flug.
Die meiste Zeit über verbrachten wir gemeinsam im Aufenthaltsraum. Da ging aber jeder seinen eigenen Vorlieben nach. Richard übte sich an der Staffelei, oder manchmal auch im mixen von Drinks, Cornelia übte Schach oder flirtete mit Joey, Gaby saß eigentlich 24/7 am Computer und tippte an ihrem ersten Roman, der von einem sonderlichen Wissenschaftler berichtete und mich unweigerlich an Gaby selbst erinnerte und ich.... nun... ich versuchte mich im Gitarrespielen.
Unsere Freizeit war dank Schule und Nachmittags- AGs ziemlich rar gesäht. Dazu kamen Hausaufgaben.
Diese erledigten wir meistens alle zusammen. Nur Joey und Gaby suchten sich manchmal einen ruhigen Flecken um ihre Hausaufgaben alleine zu erledigen.



Es war interessant zu beobachten, dass ein jeder von uns ganz unterschiedlich lang mit den Hausaufgaben beschäftigt war.
Cornelia wurde in der Regel als erste fertig. Sie ist nicht um sonst ein Genie.
Ihr gehen besonders die Mathematikhausaufgaben ganz locker von der Hand.
Richard bildet meistens das Schlusslicht. Ich hab ihn letztens mal beim Hausaufgebnmachen beobachtet. Ich war schon längst fertig und gerade dabei mein Abendessen zu vertilgen und er saß immer noch dar und grübelte über seinen Rechenaufgaben. Irgendwie tat er mir leid in diesem Moment!



Gabriela ist ziemlich streng was unsere Hausaufgaben angeht. Sie gibt immer genaustens darauf acht, dass wir die Aufgaben für die Schule auch ja erledigen. Aber ansonsten ist sie sehr gechillt und wirklich eine überraschend flexible und gut gelaunte WG- Leiterin.

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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Fr Dez 23, 2011 10:22 pm



Am ersten Wochenende erlaubte Gabriela uns, eine Einweihungsparty zu schmeißen. Eigentlich sollten wir nur ein paar unserer Familienmitglieder einladen, aber irgendwie wurden es dann doch mehr Gäste.
Cornelia und ich luden unsere Mutter, unseren Vater, Fabeo und unseren Halbbruder Iori ein. Dieser ist mittlerweile ebenfalls zu einem Grundschulkind heran gewachsen!



Joey lud seine Mutter ein, doch da diese aus beruflichen Gründen nicht kommen konnten, stand er, als eigentlicher Gastgeber der Party, später als einzigster ganz ohne Gast dar.
Richard tat es Joey gleich und lud ebenfalls seine Mutter ein. Dazu noch ein paar Klassenkameraden aus unserer Stufe. Gleiches tat Gaby, die ja kein Familienmitglied hatte das eingeladen werden konnte, immerhin war ihre Mutter bereits anwesend und über ihren Vater hat sie bislang noch kein Sterbenswörtchen verloren.



Die Party wurde ein voller Erfolg. Wir alle kümmerten uns im vorhinein darum, dass für gute Musik und leckeres Essen gesorgt war.
Ich spielte Gitarre, Cornelia und Joey regten die Gäste zum tanzen an, Richard zeigte seine (noch recht bescheidenen) Mix- Künste und Gabriela tafelte verschiedenste Speisen auf, darunter auch Fruchtsalat, Waffeln und Sushi.
Alle Gäste bestätigten uns im Nachhinein, das sie äusserst zufrieden mit diesem Nachmittag waren!
Und ich denke, dass unser dieser Tag als Gruppe ein wenig enger zusammen geschweißt hat...


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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Sa Dez 24, 2011 11:11 am

Das wir am nächsten Tag alle noch ziemlich berauscht von den Ereignissen des letzten Tages waren, dass muss ich wohl nicht etxra erwähnen.
Eigentlich hatte Gabriela sich vorgenommen mit uns ein kleines Projekt zum Thema: "Zukunft: Mein Berfuswunsch" zu machen, doch als wir uns gegen Mittag noch immer nicht aus unseren Zimmer bewegten, verwarf sie diese Gedanken wohl.



Den Sonntag verbrachten wir alle ziemlich ausgelaugt auf unseren Zimmern.
Es war das erste Mal, das wir einfach nur dalagen, miteinander quatschten und uns nicht mit irgendwelchen anderen Nebensächlichkeiten ablenkten.
Richard erzählte mir ein wenig von seinem Leben in Bridgeport und Joey plauderte ausgelassen über sein Dasein als Sohn einer ehemaligen Schauspiellegende.
Gegen Abend gesellten sich meine Schwester und Gaby zu uns.
Mit Cornelia hatte ich gerechnet, allein schon weil ich mir nicht vorstellen konnte, das sie freiwillig einen ganz Tag von ihrem Freund getrennt verbrachte, das Gaby uns jedoch auch mit ihrer Anwesenheit beglückte, das erstaunte mich in diesem Moment wirklich.

Obwohl wir den ganzen Sonntag über nichts getan hatten, waren wir am nächsten Tag, noch immer ziemlich erschöpft und spielten zu Anfang mit dem Gedanken die Schule einfach Schule sein zu lassen und zu schwänzen. Natürlich war es Gaby die uns einen Strich durch die Rechnung machte, als sie ihrer Mutter von unserem Vorhaben erzählte.
Blöde kuh!

Wegen ihr mussten wir also gegen 8.00Uhr brav in den Schulbus steigen und zur Schule fahren.
Die bedrückte Stimmung die zwischen uns herrschte änderte sich, als unsere Lehrerin bekannt gab, das für den nächsten Samstag ein Schulball anstand.

In den Pausen gab es kein anderes Thema mehr als diesen Ball.
Es war wohl irgendwie klar, dass Joey meine Schwester fragte ob sie nicht mit ihm zum Ball gehen wolle. Und es war auch nicht weiter verwunderlich, das Richard in ein jeder Pause von mindestens zehn Mädchen umringt wurde, die ihn alle zum Ball einladen wollten. Doch er lehnte ab, jede einzelne Einladung.
Ich muss sagen, dass ich ihn in diesem Moment mehr als entgeistert angestarrt habe. Aber er zuckte nur lässig mit den Schultern.
"Ich kenne keine Einzelne von denen. Wäre doch unsinnig mit einer wildfremden auf den Schulball zu gehen."
Basta... damit war das Thema für Richard durch.

Ich selbst überlegte in des, wen ich als geeignete Ballkandidatin fragen könnte. Doch nicht nur in bekam soetwas wie Panik, auch Gaby schien vor einem ähnlichen Problem zu stehen.



Als wir bereits wieder zu Hause waren, ich tanzte gerade mit Richard zu einem neuen Hit von David Guetta im Radio, kam sie plötzlich auf uns zu getreten und machte diverse Flirtversuche, die ziemlich eindeutig an mich gerichtet waren.
Völlig überrumpelt und wohl mindestens genauso überfordert mit dieser Situation brachte iich kaum einen vernünftigen Satz heraus.
Gaby schien zu bemerken, das man mit mir nicht viel anfangen konnte und suchte bereits nach einer Viertelstunde wieder das Weite.
Ich hatte es vergeigt. Das bestätigte mir auch Richard, der das ganze Gespräch mit einem fetten Grinsen im Gesicht verfolgt hatte.


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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Sa Dez 24, 2011 11:18 am

Gabriela überraschte uns am nächsten Tag mit einem neuen "Familienmitglied".
Sein Name war Stinky, und wir befürchteten anfangs wohl alle das Schlimmste, bis wir den leicht heruntergekommenden und noch recht schmuddeligwirkenden Hund entdeckten, der er sich auf unserem Sofa bequem gemacht hatte und schlief.



Sie erklärte uns, das sie im Internet gelesen habe, das Jugendliche durch Haustiere Verantwortung erlernen würden und hoffte wohl jetzt, dass dies bei uns der Fall sein würde.



Stiky wurde jedenfalls gut von uns aufgenommen.
Nachdem Gabriele ihn in die Badewanne gescheucht hatte, sah er schon viel schöner aus und auch sein Fell machte einen deutlich besseren Eindruck!



Besonders Richard schien sich über unser neues Familienmitglied zu freuen. Jendenfalls war er es, der stundelang mit Stinky im Garten spielte.
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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Sa Dez 24, 2011 11:29 am

Cornelia widmete sich anders als der Rest unserer bunten Truppe weniger Stinky, sondern viel mehr ihrem Chemielabor. Sie wirkte nahezu bessessen von der Idee, endlich ein mittel zu entwickeln um ihren imaginären Freund wahr werden zu lassen.
Sicherlich wirst du dich jetzt fragen, was ich mit einem imaginären Freund meine.
Nun, das ist so.



Kurz nach Cornelias Geburt hat meine Mutter ein Päckchen von ihren Eltern erhalten. Darin enthalten war eine sonderbare Puppe die Cornelia später auf den Namen Indigo taufte.
Seit sie ein Kleinkind war, stellte Indigo das wohl wichtigste Spielzeug für Cornelia dar. Es verging kaum eine Stunde in der sie nicht mit dieser verflixten Puppe spielte.
Als sie dann zum Grundschulkind heran wuchs, änderte sich nichts an dieser Situation. Allerdings ekrklärte mir meine Schwester einmal, Indigo wäre zu einer lebenden Puppe geworden und könne richtig mit ihr spielen und sprechen.
Ich erklärte sie damals für verrückt, verschwieg meinen Eltern meine Vermutung jedoch.
Allerdings wirkten auch diese recht beunruhigt über das Verhalten meiner älteren Schwester.
Ab und an sah man sie im Sandkasten sitzen und eifrig Selbstgespräche mit sich führen. Als ich sie daraufhin gefragt hatte, mit wem sie denn spreche, antwortete sie mir, sie würde sich mit Indigo unterhaltern.
Totaler Schwachsinn wenn du mich fragst!



Doch ich bin nicht der Einzige der sich im Moment Sorgen um Cornelia macht, auch Richard kam heute auf mich zu und hat mich wegen ihr angesprohen.
Er schilderte mir, dass sie schon seit Stunden vor ihrem Schachtisch säße und Selbstgespräche führe.
Irgendwie kam mir diese Situation bekannt vor.

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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Sa Dez 24, 2011 11:39 am

Das Cornelia ein wahres Genie ist, was die Logik an geht, das habe ich sicherlich schon erwähnt.
Letztens ist es ihr Beispielsweise gelungen einen Zaubertrank zu entwickeln, mit dem man sich für kurze Zeit in einen Geist verwandeln kann.
Das sah schon ziemlich cool aus, als meine Schwester plötzlich halb durchsichtig vor mir stand und mich keck angrinste.



Und vor einigen Tagen ist es ihr dann endlich gelungen, ihren Traum wahr werden zu lassen...
Sie stand ganze Tagelang bei uns im Garten und braute die verschiedensten Mixturen zusammen, schwänzte soagr die Schule nur um ieses verflixte Mittel zu erzeugen... um uns allen zu beweisen, dass sie keine Spinnerinn war; und sie behielt recht.
Wir waren gerade in der Schule als es ihr gelang und sie endlich einen Zaubertrank entdeckte, der es ihr erlaubte, Indigo in einen echten Sim zu verwandeln.



Natürlich reagierten wir anfangs alle ziemlich baff, doch unsere Verwunderung legte sich daraufhin auch wieder schnell.
Gabriela freute sich über ein neues Gesicht in unserem Pilotprojekt und wünschte Indigo einen guten Start.
Dieser bedankte sich daraufhin herzlich und versprach sich die größten Mühen zu geben.





Alle wirkten irgendwie zufrieden... nur Joey nicht.
Denn nun, wo Indigo "lebte", da rutschte Joey für seine Freundin immer mehr in den Hintergrund und so kam es, dass meine Schwester bereits wenige Tag vor dem Ball mit Joey Schluss machte und stattdessen mit Indigo zusammen kam!




Zuletzt von Mond-Fee am So Dez 25, 2011 10:55 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Sa Dez 24, 2011 2:25 pm

Nach der Trennung von Cornelia und Joey herrschte ziemlich schlechte Luft bei uns in der Wohngemeinschaft und die Beiden gaben alles, um den jeweils Anderen eifersüchtig zu machen.
Joey tat dabei den ersten Schritt.
Als wir abends zusammen saßen und Fernsehen guckten, baggerte er mit einem Mal Gaby an.
Die reagierte anfangs etwas geschockt, ließ sich auf seine Flirtereien jedoch auch noch ein!





Cornelia wagte dann den Gegenzug und begann in aller Öffentlichkeit mit ihrem Freund herum zu knutschen. Von diesem Anblick wurde nicht nur mir Speiübel, Richard schien ebenso verärgert und maulte meine Schwester ziemlich mies an, ob sie das nicht lieber Privat machen könnten.



Der Kleinkrieg zwischen Cornelia und Joey dauerte mehrere Tage. Es gibt noch andere Ereignisse die in diesem Zeitraum stattfanden, doch dazu später mehr. Ersteinmal möchte ich das Geplänkel zwischen meiner Schwester und ihrem Ex- Freund abarbeiten.



Joey hatte sich Farbe besorgt und diese so in der Dusche montiert, das meine Schwester, als sie das nächste Mal duschen ging, mit türkis gefärbten Haaren aus dem Badezimmer hervortrat. Wir alle rechneten insgeheim damit, dass das Fass nun seinen Höhepunkt erreicht haben würde, das ein heftiger verbaler Streit zwischen ihnen ausbrechen würde und gut ist... doch dem war nicht so.



Cornelia reagierte gelassen. Bedankte sich bei Joey für die neue Haarfarbe mit einem zuckersüßen Lächeln im Gesicht und erzählte ihren Klassenkameradinnen im Nachhinein von ihrem neuen Friseur, der sie dazu ermuntert hätte, einen neuen Stil zu wagen.

So viel also dazu.
Wir waren uns ziemlich sicher, dass sich die Sache wieder eingerenkt haben würde. Immerhin war Joey gescheitert und Cornelia freute sich über ihren neuen Look. Tagelang geschah nichts. Wahrscheinlich stellte, dass die berüchtigte Ruhe vor dem Sturm daar.
Denn als Joey am Freitag eine Aufführung vom Theaterkurs hatte und wir alle brav zur Schule dackelten um uns ihn in seinem neusten Ballet als Peter Pan anzuschauen, da vollführte Cornelia ihren letzten Rachezug und setzte die Schule unter Wasser.



Leider blieb ihre Attacke nicht unbemerkt. Erst wurde sie von der Polizei aufs Präsidium verschleppt, wo Gabriela sie persönlich abholen musste, dann bekam sie auch noch Hausarrest. Ganze zwei Tage lang!
Und das Schlimmste: für den nächsten Tag stand der Schulball an!
Das Gezetter war groß, aber Gabriela blieb knallhart. Vorerst.


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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am So Dez 25, 2011 10:37 am

Ich habe meine Schwester noch nie so geknickt erlebt. Selbst die Trennung unserer Eltern hat sie damals besser weggesteckt als die Tatsache, nicht am Abschlussblall teilnehmen zu können.
Was folgte war ein wahres Drama. Stundenlang redete Cornelia auf unsere Wohngruppenleiterin ein, flehte sie an, ihr den Hausarrest zu erlassen und ihr die Möglichkeit zu geben am wichtigsten Event des Teenagerdaseins teil zu haben.
Gabriela blieb hart.



Meine Schwester begann daraufhin nicht etwa mit einem Tobsuchhtsanfall, sondern reagierte wieder einmal gelassen und taktisch. Eins muss man ihr lassen: sie ist nicht dumm. Nein, sie ist sogar ziemlich gerissen.
Cornelia engagierte sich im Haushalt. Und zwar richtig. Die Küche wurde geputzt, sämltliche Bäder geschrubbt, unsere Betten machte sie im Alleingang und das Mittagessen kochte sie auch noch. Gabriela war so gerührt vom Engagement meiner Schwester, dass sie Letztlich doch nach gab und meine Schwester die Chance erhielt den Ball zu besuchen.



Doch dann geschah etwas, dass uns allen die Teilnahme am Ball hätte rauben können.
Doch dazu später mehr.
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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am So Dez 25, 2011 10:48 am

Sicherlich habe ich bereits erwähnt, das Gaby leidenschaftlich gerne Geschichten schreibt und letztens sogar einen Roman begonnen hat, nicht wahr?
Nun, wenig später hat sie sich, ähnlich wie Cornelia, dem Zeitungsclub unserer Schule angeschlossen.
Sie muss nun öfters Recherchen anfertigen um heiße Storys für die Schülerzeitung schreiben zu können.



Es war Mittwoch, als sie auf mich zu trat und mich bat sie bei einer ihrer Unternehmungen zu begleiten.
Ich ahnte nichts Böses und stimmte zu.
Sie verschwieg mir, wohin es gehen sollte und ich folgte ihr "blind".
Als wir am Ganovenstützpunkt an kamen, blieb mir für einem Moment die Sprache Weg.
"Das ist doch nicht dein Ernst!" fuhr ich sie an, doch Gaby lachte daraufhin nur amüsiert.
Der Ganovenstützpunkt liegt ausserhalb von Appaloosa Plains und wird von allen Bewohnern der Stadt gemieden. Es handelt sich um eine alte Miene vor der ein heruntergekommenen Gebäude steht das von den Dieben der Stadt als Dreh- und Angelpunkt genutzt wird.



Obwohl die Polizei wusste dass hier krumme Dinge vor sich gingen, trauten sie sich nicht, den Obergangster Giovanni, sein Name war in der ganzen Stadt bekannt, fest zu nehmen.



Nun wollte ausgerechnet Gaby diese Geschichte als Chance nutzen um groß rauszukommen.
Und ich.... ich sollte ihr dabei behilflich sein!

Wir fanden nichts. Keine verdächtigen Spuren, Hinweise oder sonst etwas. Hier waren allem anschein nach Profis am Werk. Oder es handelte sich doch nur um ein Gerücht. Jedenfalls begegneten wir niemanden im Schwarz-weiß gestreiften Diebesanzug, noch entdeckten wir einen Schatz oder etwas dergleichen.
Nur ein paar Insekten und Reptilien, die kreuzten unseren Weg.


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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am So Dez 25, 2011 10:54 am

Doch unser gemeinsamer Nachmittag blieb nicht ganz Erfolglos.
Gaby und ich... nun, wir kamen uns näher.
Es ergab sich einfach so. Zu Anfang quatschten wir noch belangloses Zeug und dann.... nun, wenig später lagen wir uns knutschend in den Armen. Ich weis nicht wie es sich ergab. Wahrscheinlich geschah es einfach. Oder ich ließ es einfach über mich ergehen.
Ich denke es war die Panik am Abendball alleine dar zu stehen die uns dazu trieb das wir uns küssten und so taten als seien wir ineinander verliebt.



Ich liebe Gaby nicht, da bin ich mir ziemlich sicher. Und trotzdem habe ich sie geküsst, sie umarmt und ihr süße Worte ins Ohr geflüstert,... und mich daraufeingelassen sie zum Abendball zu begleiten.
Irgendwie fühlt es sich falsch an. Ich mag Gaby, sie ist ganz nett, aber das wars. Es fühlt sich nicht so an als seie ich in sie verliebt.... zumindest habe ich mir das Gefühl von "Verliebt sein" anders vorgestellt.



Andererseits bin ich froh eine Begleitung gefunden zu haben. Irgendwie...
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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am So Dez 25, 2011 11:05 am



Der Samstag verstrich zäh, wie Kaugummi.
Keiner von uns hatte Lust groß etwas zu unternehmen, alle waren nervös wegen dem Abendball der heute um 18.00Uhr beginnen sollte.
Und so verbrachten wir den Tag gemeinsam zu Hause, quatschten ein wenig miteinander, spielten Tischfußball oder schauten Fernsehen.
Ich war ziemlich aufgeregt, sollte ich heute Abend doch wirklich ein Date haben. Wenn auch nur mit Gaby.
Meine Schwester wirkte alles andere als nervös. Sie ging die Sache gelassen an. Indigo und sie kannten sich von Klein auf. Es war schon fast mehr als eine Freundschaft, die die Beiden verband.

Joey und Richard hatten keine Dates für den heutigen Abend. Joey, weil er niemanden gefunden hatte der freiwliig mit ihm gehen wollte und Richard... nun, er blieb seinem Standpunkt treu.

Kurz bevor die Limosine kam um uns abzuholen, überraschte uns ein eher ungewöhnlicher gast.
Ein Einbrecher hatte sich doch tatsächlich Zutritt zu unserem Haus geschaft.
Natürlich gerieten wir alle ziemlich in Panik, doch Richard gelang es die Polizei zu alamieren, sodass der Dieb überführt werden konnte, bevor es ihm gelang etwas mit gehen zu lassen.



Gabriela wirkte sehr zu frieden mit Richard und lobte ihn über den grünen Klee, obwohl er ja nur schnell genug eine Nummer in sein Handy eingetippt hatte!



Danach stand der Abendball an. Für Gaby, Indigo, Cornelia und mich wurde er ein voller Erfolg. Auch Richard schien sich gut amüsiert zu haben. Nur Joey, der fing sich bei seinem heimlichen Schwarm einen Korb ein und kehrte früher nach Hause.
Er tat mir sehr leid in diesem Moment.
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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am So Dez 25, 2011 3:06 pm

Und Sonntag war es dann schließlich soweit.
Wir hatten den Schulabschlussball hinter uns gebracht und damit wohl unweigerlich auch unsere Schulzeit.
Irgendwie ging uns diese Tatsache erst auf, als wir am nächsten Morgen zusammen am Frühstückstisch saßen und über die Ereignisse des gestrigen Abends plauderten.
Cornelia war zur Ballkönigin erkoren worden, ich zum Ballkönig. Das machte mich schon mächtig stolz.



Gabriela überredete uns während des Frühstücks dazu, eine fette Geburstagsparty zu schmeißen. Noch heute. Eine spontan Party also.
Rasch wurden all unsere Freunde telefonisch eingeladen, Pizza bestellt (wohl gemerkt um 10.00Uhr morgens!) und die Party konnte steigen.



Bis die Gäste eintrafen herrschte bei uns der übliche Trubel.
Ich übte mich noch ein bisschen im Gitarrenspiel, Richard mixte eifrig Cocktails und irgendwie hingen wir alle noch den Ereignissen der letzten zwei Wochen nach.
So ganz kam es mir noch nicht in den Kopf, dass es nun vorbei war.
Mit einem Schlag. Das Pilotprojekt war abgeschlossen und es hatte sich wohl auch bewährt. Wir waren zu einer Clique zusammen gewachsen. Was in der Zukunft auf uns warten mag, dass weis noch keiner so genau.



Und dann war es soweit. Die Party konnte steigen. Die Stimmung war ausgelassen.
Es wurde gefeiert, getanzt, gelacht und einer nach dem Andere von uns legte seine wohl schönste Zeit im Leben ab und wuchs zum jungen Erwachsenen heran.

Danach hieß es Abschied nehmen.
Richard, Gaby und ich entschlossen uns, uns gemeinsam eine Wohnung zu suchen. Und auch Indigo, Joey (der sich wieder mit Cornelia vertragen hatte) und meine Schwester fasten den Entschluss, sich ein kleines Haus hier in der Gegend zu suchen.

Wir wollten gerade unsere Koffer ins Taxi packen, da...


Teil 1 - Ende
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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am So Dez 25, 2011 3:22 pm

Teil 1- Geschichten aus der Villa Kunterbunt - Spezial



Unser Tag verlief
Ohne Grenzen, ohne Ziel
Kein Weg war uns zu weit
Das letzte Glas oft eins zuviel
Doch mit der Zeit wuchs auch das Alter
Mit dem Alter die Vernunft
So trennten sich die Wege
Und nur die Frage blieb: "Warum?"



Ja ich weiß
Das nicht alles Bestens war
Doch für mich
Steht diese Zeit für Glanz
Glanz und Gloria



Die Zeit mich euch war schön
Hurra wir leben noch
Und sollten wir uns wiedersehen
Trinken wir auf jeden Tag
Den wir zusammen waren
Denn es hat Spaß gemacht



Freundschaft hält für immer
Du hast fest daran geglaubt
Die Tage wurden länger
Die Nächte wurden grau
Ein Bild voll Glanz
Ist was uns bleibt
Die Erinnerung an diese Zeit
Ein letztes Mal blick ich zurück
Ich denk an euch
Denn die Zeit mit euch war schön



Ja ich weiß
Das nicht alles Bestens war
Doch für mich
Steht diese Zeit für Glanz
Glanz und Gloria



Die Zeit mich euch war schön
Hurra wir leben noch
Und sollten wir uns Wiedersehen
Trinken wir auf jeden Tag
Den wir zusammen waren
Denn es hat Spaß gemacht!


Planlos- Glanz und Gloria
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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am So Dez 25, 2011 3:26 pm

Teil 2: "Life is a big bang"

Richard hat nie sonderlich viel über sich erzählt. Zwar sind wir in den letzten Wochen ziemlich gute Freunde geworden, aber Dinge aus seiner Vergangenheit, mit Ausnahme einiger Informationen über Bridgeport, wo er jedoch wirklich mehr über die Stadt als über sich erzählt hat, habe ich nie erfahren.
So wusste ich auch nicht, dass er eine Verlobte hatte.
Nun, sie war nicht seine richtige Verlobte,... zumindest waren die Beiden noch nicht richtig verlobt, in den Köpfen ihrer Eltern waren sie jedoch schon weit mehr als das.
Nell stellte Richards zukünftige Ehefrau dar, zumindest hatten es seine Eltern damals, noch vor Richards Geburt, so mit den Eltern von Nell abgemacht. Das ganze stellte wohl eine Art Tradition dar.
Beide hatten sich erst wenige Male getroffen und kannten einander so gut wie der Löwe den Schnee: Garnicht.



Und trotzalledem war es Nell, die uns an besagtem Tag abpasste, gerade als wir unsere Koffer im Taxi verstaut hatten, und uns daran hinderte in das kleine Häuschen zu ziehen, dass wir uns ganz spontan im Internet gekauft hatten.

Nell hatte eine unglaubliche Präsenz und raubte nicht nur mir, sondern auch Gaby den Atem.
Sie sah aus wie aus einem Hollywoodfilm entstiegen. Und dem war wohl auch so, in gewisser Weise..
Nell arbeitet für eine Filmgesellschaft, jedoch nicht als Schauspielerin, sondern als Schauspielbetreuerin.
Und genau das hatte sie auch nach Appaloosa Plains und somit direkt zu Richard geführt.
Aus beruflichen Gründen war sie von Sunset Valley nach Appaloosa Plains versetzt worden um sich um zwei berühmte Sims zu kümmern, die hier bei einem Film mitspielen sollten.

Was das ganze mit mir zu tun hatte?
Nun, ganz einfach.
Nell machte Richard das Angebot gemeinsam mit ihr und den beiden Prominenten in das Haus zu ziehen, was ihnen die Filmgesellschaft zur Verfügung stellte. Das war schon ein ziemlich krasses Angebot. Richard hatte nun die Wahl zwischen "1Schlafzimmer, Küche, Diele, Bad" oder einer Luxusvilla!
Natürlich entschied er sich für das Angebote seiner Verlobtenn, lud Gaby und mich jedoch gleich mit ein und so kam es, dass wir noch am selben Abend zusammen mit Nell zu besagter Villa fuhren. Dort wartete bereits das Promipäärchen auf uns, mit dem wir uns fortan unsere neue Heimat teilen sollten!
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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am So Dez 25, 2011 9:24 pm

Bei den Prominentenpäärchen handelte es sich um zwei Männer, die ich selbst schon durch einige Talkshows und andere Sendeformate aus dem Fernsehen kannte. Doch nicht nur das. Sie hatten sich auch durch diverse Musiktitel, Bücher oder sportliche Wettbewerbe bereits einen Namen gemacht, und hatten, das verblüffte mich am meisten, sogar selbst eine ganze Zeitlang in Appaloosa Plains gelebt bevor sie aus beruflichen Gründen nach Bridgeport gezogen waren.
Böhnchen und Lomay Wolff begrüßten uns an diesem Abend so herzlich, dass ich das Gefühl hatte, allten Freunden gegenüber zu treten und nicht zwei Sims, die ansonsten in ihrer Freizeit über den roten Teppich schlenderten wie andere ihre Unterhosen wechselten!



Bei einem gemeinsamen Abendessen lernten wir einander rasch kennen.
Ich war eigentlich der Ansicht, alle Prominenten sind versnobt, selbst wenn sie sich in der Öffentlichkeit nicht unbedingt eitel geben sondern so tuen, als seien sie "normal", doch die Beiden bewiesen mir das Gegenteil.
Das es sich bei ihnen um zwei ganz normale sims handelte wurde mir auch in den kommenden Tagen bewusst, in denen ich sie bei so mancher Blödelei beobachten konnte oder mit bekam, wie sie sich, wie ein jeder von uns eben auch, über belanglose Dinge unterhielten oder auch mal beim gemeinsamen Fernsehgucken miteinander kuschelten.


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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Mo Dez 26, 2011 10:42 am



Die Beiden waren ziemlich umgänglich und ich musste unweigerlich an meine Teenagerzeit zurückdenken, wenn ich Lomay dabei beobachtete wie er oft Stundenlang vor der Leinwand stand und malte, oder ich Böhnchen dabei sah wie er eifrig irgendwelche Sportbewegungen vorm Fernseher immitierte um seine Traumfigur zu halten.



Doch auch Gaby, Richard und ich hatten uns seit unserem neuen Lebensabschnitt wenig verändert.
Meine Freundin las und schrieb noch genauso begeistert Bücher wie vorher, und auch Richard hatte sein Interesse vom Mixen diverser Cocktails nicht verloren!





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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Mo Dez 26, 2011 10:48 am



Während Gaby und ich uns in den kommenden Tagen immer näher kamen, und wir irgendwann soweit gingen uns sogar miteinander schliefen, dem Herren sei dank unsere gemeinsame Nacht blieb ohne Folge!, schienen Richard und seine Zwangsverlobte nicht sonderlich viel gemeinsam zu haben.



Böhnchen berichtete mir von einem Streitgespräch was die Beiden eines Nachts draußen auf der Veranda geführt haben sollen.
Warum er davon wüsste, wollte ich von ihm wissen und er erzählte mir mit hochrotem Kopf, dass er ausversehen dazwischen geraten sei, aber zu spät gemerkt habe dass die Beiden sich gerade in der Wolle hatten, sodass "Flucht" quasi unmöglich war.




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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Mo Dez 26, 2011 11:03 am

Obwohl Richard und Nell sich andauernd wegen jeder Kleinigkeit in die Haare bekamen, dazu muss gesagt sein, dass Nell zwar wirklich scharf aussieht, jedoch wirklich keinen Sinn für Humor hat und wegen jeder Kleinigkeit ausflippt, sie ist einfach total steif, der Ansicht bin nicht nur ich, auch Böhnchen hat mir diese Vermutung bestätigt, ist Richard nun mal ein lockerer Typ. Es ist wenig verwunderlich dass die Beiden kaum etwas miteinander anfangen können!



Kurz nach unserem Umzug stand unsere offizielle Schulentlassungsfeier an.
Nicht nur ich war mächtig aufgeregt, Gaby und Richard wirkten ebenfalls ganz hibbelig.
Als Böhnchen und Lomay uns verpsrachen uns zur Entlassungsfeier zu begleiten, schloss sich auch Nell ganz spontan unserer Gruppe an.



Sich mit sechs Leuten in ein Taxi zu quetschen.... nun, ich rate vom Nachahmen ab!



Endlich am Rathhaus angekommen trafen wir gleich mehrere Bekannte. Nicht nur meine Schwester, Indigo und joey wahren anwesend, auch andere Leute aus meiner Klasse, darunter Edeltraut Parrot und ein guter Freund von Joey, dessen Name mir ein jedesmal entfällt!





Die Zeremonie dauerte Stunden! Jeder Einzelne von uns wurde aufgerufen und geehrt.
Meine Freundin wurde mit "Prädestioniert einen geheimen Stützpunkt zu hacken" ausgezeichnet, ich selbst wurde mit dem Titel "Prädestioniert einen Bestseller zu verfassen" geehrt und Richard bekam gleich zwei Auszeichnungen. Einmal wurde er zum Klassenbesten gewählt, ausserdem erhielt er den Titel: "Prädestioniert ein großer Künstler zu werden".
Wir erhielten desweiteren diverse Trophäen, als Auszeichnung für unsere Teilnahme an den Nachhmittags-AGs.
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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Mi Dez 28, 2011 7:29 pm



Es war in der Nacht unserer Abschlussfeier, wir waren alle noch ziemlich berauscht von diesem wirklich einmaligen Ereignis und saßen draußen auf der Veranda um miteinander zu quatschen, da erhielten wir unerwarteten Besuch von einem Sim, den wir bereits schon einmal unweigerlich kennen gelernt hatten.
Der werte Herr Einbrecher, der Gabriela und uns erst vor wenigen Heimgesucht hatte, stand erneut bei uns im Hausflur!
"Geht das schon wieder los?" war das Einzigste, was uns in diesem Moment wohl durch den Kopf ging.
Fast schon routiniert wählte meine Freundin die Nummer der polizei und wenig später wurde der Einbrecher dann fest genommen.
Die Beute musste er uns natürlich zurück geben, doch es war ihm sowieso nur gelungen sich den Laptop von Gaby anzueignen.
Natürlich war dieser sichtlich erleichtert, als sie ihr kleines Schmuckstück wenig später wieder in den Händen halten konnte.





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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Mi Dez 28, 2011 7:35 pm



Ich habe die Befürchtung, dass das Schäferstündchen zwischen Gaby ud mir nicht ganz ohne Folgen geblieben ist.
Gaby musste sich heute gleich mehrfach übergeben.
Wir hatten uns einen gemütlichen Tag draußen im Garten gemacht, Nell war mit Böhnchen schwimmen (dessen Freund weigerte sich strikt in den Pool zu springen, Lomay ist allem Anschein ach ziemlich wasserscheu), dafür spielte er gitarre, Richard übte sich weiter als Barmixer, und Gaby und ich saßen auf der Veranda und genossen die Sonnenstrahlen auf unserer Haut, doch sie sprang alle paar Stunden auf und hastete in Richtung Badezimmer!






Ich hoffe wirklich, dass es sich nur um eine Magenverstimmung oder so handelt!
Wenn sie jetzt wirklich schwanger ist... von mir... oh weh...
Ich weis nicht ob ich nicht noch viel zu jung bin um.... Vater zu werden?
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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Mi Dez 28, 2011 7:41 pm



Richard und Nell scheinen sich in letzter Zeit immer näher gekommen zu sein!
Heute morgen hab ich die Beiden beim Händchen halten beobachten können und vorhin haben sie auf der Veranda gestanden und sich geküsst.
Es freut mich zu sehen, dass sich ihre Beziehung langsam entwickelt.
Das gibt mir ein glückliches Gefühl.



Allerdings scheint das Schicksal nicht ganz auf meiner Seite zu sein.
Gaby ist schwanger. Das steht jetzt ausser Frage. Sie hat zugenommen, richtig zugenommen.
Sie war noch nie die Schlankste... aber... nun, ich denke, was sie jetzt an Gewicht hat, das hat sie sich mal nicht von heute auf morgen angefuttert. Da steckt mehr hinter.
Also werde ich Vater.... ich fühle mich so.... unvorbereitet!
Hilfe!
Ich weis, das mag jetzt dumm klingen, aber... das ist so viel Veranwtrotung die mir da mit einem Mal entgegegenkommt.
Was, wenn ich dem Ganzen noch gar nicht gewachsen bin?
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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am Mi Dez 28, 2011 7:50 pm



Gegen Mittag setzten bei Gaby die Wehen ein.
Böhnchen war der erste von uns, der es bemerkte.
Sofort alamierte er seinen Chaffeuer, ja, Prominente können sich ihren eigenen Chaffeuer + Limousine leisten, und machte sich mit mir und meiner Freundin rasch auf den Weg ins Krankenhaus.
Ich denke wir haben ziemlich viel Aufsehen mit unser Limousine erregt, aber Böhnchen kümmerte sich da nicht im geringsten drum.



"Wennn einem schon soetwas zur Verfügung steht, dann soll man es auch nutzen!" meinte er auf meine Frage hin, ob wir nicht lieber ein Taxi nehmen sollten. Das würde sicherlich weniger Aufsehen erregen.

Die Geburt verlief ohne Komplikationen.
Ich weis jedoch nicht, wer mehr gelitten hat. Meine Freundin, immerhin musste sie die Höllenqualen erleiden, Böhnchen oder ich.
Gegen 18:00Uhr kam dann Nevi auf die Welt und machte mich zum stolzen Vater.
Der Kleine hat die Hautfarbe seiner Mutter geerbt und wurde von Böhnchen mit folgenden Worten beschrieben: "Aww, der ist ja purer Zucker!"




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Re: Appaloosa Plains - Wildwest im Wandel der Zeit

Beitrag  Mond-Fee am So Jan 01, 2012 9:45 pm

Nevi erweist sich als recht pflegeleicht. Eigentlich hätte ich mir die Arbeit mit einem Baby anstrengender vorgestellt. Aber das kommt sicherlich noch. Im Moment ist das einzige was mein kleiner Liebling macht schlafen und Essen, und sich ab und an die Windel vollmachen. Dann müssen entweder Gaby und ich ran und ihm eine neue Windel anziehen. Meistens übernimmt Gaby diese Aufgabe. Denn ganz ehrlich: Windeln wechseln stinkt!
So niedlich der kleine Fratz auch ist, so dolle mieft es doch, wenn er sich in die Windeln gemacht hat!

Böhnchen meint ich übertreibe. Er hat mich heute Morgen beim Frühstück mit einem schiefen Schmunzeln bedacht als ich unserer Runde mein Leid geklagt habe.
"Das wird noch viel schlimmer. Warte ersteinmal ab bis Nevi zum Kleinkind herangewachsen ist."
Das ganze wurde von einem Zwinkern seinerseits begleitet.

Nell hat mir daraufhin erklärt das Böhnchen und Lomay selbst zwei Kinder haben. Die sind jedoch mittlerweile Beide selbst schon junge Erwachsene und sind in Bridgeport wohnen geblieben. Julius, der Ältere der Beiden und Sariel, die Jüngere. Beide Kinder sind adoptiert, aber das hat mich nicht wenig verwundert. Immerhin sind Lomay und Böhnchen schwul und können auf "natürlichem Wege" keine Kinder kriegen.
Auch wenn ich einmal im Fernsehen gehört habe, dass es bei Aliens üblich sei, dass Männer die Kinder auf die Welt bringen. Es soll sogar schon ein paar Vorfälle gegeben haben, da sind auch männliche Sims auf unserer Erde schwanger geworden... aber das sind bestimmt nur Gerüchte...



Jedenfalls fanden wir heute die Zeit und konnten ins Schwimmbad gehen. Obwohl wir einen eigenen Pool haben bietet einem das öffentliche Schwimmbad doch Abwechslung. Dort haben wir auch eher zufällig Indigo, Joey und meine Schwester wieder getroffen. Cornelia hat mir erzählt, das Iori, unser jüngster Bruder, vor einigen Tagen bei ihnen eingezogen sei. Warum; das erzählte Cornelia mir jedoch nicht.





Alyndra hat meinem kleinen Sohn heute desweiteren eine Spielzeugpuppe zukommen lassen, die mir selbst von Cornelia noch sehr vertraut vorgekommen ist. Als Böhnchen diese Puppe entdeckte, reagierte er mit einem entzückten Aufschrei.
Ja, er war nahezu begeistert von dem Gedanken das Nevi eine solche Puppe erhielt.
Ich wusste nicht so recht woran das liegen mochte, bis Lomay es mir später erklärte. Böhnchen war allem Anschein nach, ähnlich wie Indigo, damals eine Puppe gewesen und mit Hilfe eines Zaubertrankes zum Leben erweckt worden. Im Vergleich zu Cornelia, die diesen Trank erst als Teengerin entdeckt und entwickelt hatte, war es Lomay bereits als Kind(!) gelungen besagten Zaubertrank herzustellen.
Das machte mich schon ziemlich baff.



Böhnchen war es auch, der mich nahezu anflehte darauf zu achten, dass Nevi der Puppe ja keinen bescheuerten Namen gab. Er selbst schien es noch immer nicht ganz zu verkraften "Böhnchen" zu heißen. Lomay entschuldigte sich daraufhin vielfach für den Namen seines Freundes, rechtfertigte sich jedoch auch mit der Aussage, er sei damals eben noch sehr jung gewesen.
Das es seinem jüngeren Brüder gelungen war seiner Puppe den Namen Kosmo zu geben und Cornelia ihre Puppe bereits von Anfang an Indigo getauft hatte, das kümmerte Lomay eher wenig.
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