Auenhausen- denn aller (Neu)anfang ist schwer

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Auenhausen- denn aller (Neu)anfang ist schwer

Beitrag  Mezoko am Do Okt 29, 2009 8:27 pm

Vorgeschichte:
Nachdem Soraya und ihr Freund Calvin ihren Job als Lehrer verlieren, entschliessen die Beiden sich dazu, noch einmal ganz von vorne in ihrem Leben anzufangen. Da kommt ihn das Werbeprospekt des kleinen, fast in Vergessenheit geratenen Städtchens Auenhausen ganz recht. Der Bürgermeister der Stadt versucht nämlich neue Bewohner für seine Stadt zu finden. Grund- immer mehr Leute gehen in Rente und die meisten jungen Sims haben sich nach ihrer Zeit auf dem College in andere, größere Städte wie etwa Veronaville oder auch Schönsichtigen verdrückt.
Kurzerhand entschließen Soraya und Calvin nach Auenhausen zu ziehen. Nicht etwa, weil sie erpicht darauf sind dem dortigen Bürgermeister einen gefallen zu tun, sondern viel mehr, weil dieser mit großen Belohnungen für die neuen Bewohner wirbt. Jedem Sim wird ein eigenes Haus zur Verfügung gestellt. Bedinung ist, dass er sich im Laufe der ersten zwei Wochen in Auenhausen sofort einen Job suchen muss.
Das kommt vorallem Calvin recht. Während seine Freundin ersteinmal die Nase voll hat vom Lehrerdasein und sich nicht ganz schlüssig ist, ob sie ihr restliches Leben als wilde Partymaus, oder doch eher als vertrauensvolle Mutter verbringen möchte, hegt Calvin ein ganz anderes Ziel. Er möchte einmal eine Superspürnase werden und der Stadt helfen, Verbrecher zu verhaften und für Recht und Ordnung zu sorgen.
Und so kommt es, dass die Zwei schon wenige Tage später nach Auenhausen ziehen.

Hinweise:
Aufgrund der Neuinstallation von Sims2, haben Crepereum und ich all unsere Downloads verloren und waren gezwungen, alles nocheinmal neu herunter zu laden. Da meine leibste freundin diesesmal jedoch zu faul war eine eigene Nachbarschaftskarte zu erstellen, ahbenw ir uns schnell darauf geeinigt fortan die Leute in Auenhausen mit unseren Sims zu tyranisieren.
Crepereum und ich möchten einfach einw neig von den unmöglichen Erlebnissen unserer Sims berichtet. Deswegen wird dies kein richtiges Challenge Tagebuch, sondern viel mehr eine kunterbunte Geschichte aller Familien, die erwähnenswert sind.
Die erste Familie die hier ihren gloreichen Auftritt hat, ist Familie Stylé.
Soraya und Calvin sind allein auf Crepererums Mist gewachsen, ich bin soweit unschuldig. Bei beschwerden wendet euch doch bitte an sie *zwinker*
Ich denke zwar kaum, dass es jemanden interessiert, aber eigentlich sind die Zwei sogar garnicht Crepereums schuld, sondern sie stammen aus einem ganz anderen Computerspiel, nämlich den Online Rollenspiel NosTale. Dort gibt es zwei NPCs. Calvin ist dort soetwas wie ein Zauberlehrer der neuen wie alten Spielern Unterweisung in Magie erteilt. Soraya ist dort seine heimliche Liebe, oder eher andersherum und Schmuck und Rüstungsverkäuferin.
Obwohl die Namen und das Aussehen einigermaßen gleich geblieben ist, haben sich unsere Simscharaktere jedoch deutlich entwickelt *stolzsei*


Zuletzt von Mezoko am Mo Nov 02, 2009 7:50 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag  Mezoko am Do Okt 29, 2009 8:34 pm



Tag o1
"Calvin, sieh mal! Das müsste das Haus sein, oder?"
"Ja, wenn die Karte stimmt, müsste das unser neues Zuhause sein."
"Wir sind da, endlich! Altes Leben, auf wiedersehen." Soraya stieg freudig aus dem Auto, reichte dem Taxifahrer noch rasch einen 50§ Schein und verabschiedete sich, in dem sie laut die Beifahrertür laut ins Schloss fallen ließ.
"So einen unfreundlichen Kerl, so etwas habe ich ja noch nie erlebt. Also wirklich! Hast du gehört wie der mich angemekert hat vorhin?! Nur weil ich ein wneig Wasser verschüttet habe. Meine Güte, es war ja nur Wasser!"
"Soraya, Schatz, jetzt reg dich doch nicht auf. Du willst doch nicht direkt an unserem ersten Tag in Auenhausen solch schlechte Laune haben,oder?"
"Nein... Aber trotzdem! Was fällt dem denn ein?" Soraya schüttelte vielsagend den Kopf, schulterte ihre schwarze Lederhandtasche und steuerte zielstrebig auf ihr neues Heim zu. Es war ein zweistöckiges Gebäude im Landhausstyl. Die rote Ziegelsteinfassade war mit hellbraunen Holzleisten Verziert.Apfelbäume standen im vorderen, von hieraus sichtbaren Teil, des Gartens.
"Es sieht so friedlich aus, wie schön". stellte Calvin fest, drückte seiner Freundin einen Kuss auf die Wange und fischte den feinen silbrigen Haustürschlüssel aus seiner Hosentasche den sie erst vor wenigen Tagen per Post vom Bürgermeister erhalten hatten.
"Ich komm mir vor wie auf einem alten Bauernhof."
"Findest du? Hast du schon einmal ein Glasdach bei einem alten Bauernhaus gesehen?",erkundigte sich Calvin leicht schmunzelnd und schloss die Haustür auf. Sie traten ein. Man gelangte sofort in das geräumige Wohnzimmer. Die Möbel waren bereits einige Tage zuvor geliefert worden und standen zu ihrer großen Freude schon an der richtigen Stelle.
Das Wohnzimmer erweckte mit seinen kühlen Farben, den schlichten Möbeln und der ganzen Atmosphäre jedoch nicht annährend das wohlige Gefühl eines Bauernhauses. Stattdessen bestach es durch seine klar definierten Accessoirs an Schönheit und Geschmack.
"Um auf deine Frage zurück zu kommen, nein, bislang habe ich noch kein Landsaus mit einem Glasdach gesehen. Aber hey, ich finde es schön. Dann können wir uns abends im Bett aneinander kuscheln und in den Sternenhimmel schauen, ohne dabei nach draußen in den Garten zu müssen. Ist das nicht großartig?"
Calvin warf seiner Freundin einen zweifelnden Blick zu. So großartg fand er das Glasdach nun auch wieder nicht. Sicherlich, es war etwas besonderes. Vorallem hier, in diesem verschlafenen Dorf namens Auenhausen, war ihr neues Zuhause wohl das Einzige, dass mit einem Glasdach, wie es sie sonst nur bei Gewächshäusern gab, trumphte.
Doch Soraya vergass scheinbar, dass ein solches Dach auch viel mehr Arbeit machen würde. Allein das Reinhalten der Scheiben würde ein wahrer Akt werden.
"Wo du doch sowieso kein großer Fan vom Fensterputzen bist." murmelte Calvin und seufzte innerlich auf. Soraya schaute ihn nur irritiert an. So ganz konnte sie ihm nicht folgen.


Zuletzt von Mezoko am Mo Nov 02, 2009 7:45 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag  Mezoko am Do Okt 29, 2009 8:39 pm



Calvin hatte es sich gemeinsam mit Soraya auf dem Sofa bequem gemacht, im Fernsehen lief eine langweilige Kochsendung. Man sah wie sich eine Promi- Meisterköchin ans Publikum wandte und ihnen erklärte, wie wichtig es sei, das Gemüse vor dem Verzerr gründlichst zu reinigen. Während sie im Vordergrund am Waschbecken hantierte, sah man im Hintergrund wie der All-Gemüseintopf allmählich zu brennen begann. Es folgte ein panisches Durcheinander in dem die Köchin schreiend durch die Gegen rannte und einer der Kameramänner den halt verlor. Anschließend war nurnoch Schneegestöber zu erkennen.
Soraya verdrehte vielsagend die Augen und griff zur Fernbedienung.
"Das kann man sich ja nicht antun!", meinte sie und stand kurze Zeit später auf.
"Wohin gehst du?"
"Na ich hab hunger bekommen! Also werde ich nun in die Küche gehen und mir etwas zu essen zaubern."
"Leg bloss kein Feuer."
"Keine Sorge, ich bin nicht so ungeschickt wie diese Grazie da im Fernsehen."
Gerade als die blauhaarige Frau die Küche ansteuern wollte, klingelte es an der Haustür.
"Calvin, hast du besuch eingeladen?"
"Wie denn?! Ich kenne hier doch niemanden!"
"Ach, stimmt ja. Aber wer ist das denn?"
"Geh zur Tür und guck nach. Ich mach solang das Mittagessen. Damit du mir nicht verhungerst. Sind Sandwiches in Ordnung?" Calvin stand auf, rückte die Sofakissen zu recht, hauchte seiner Freundin einen Kuss auf den Mund und verschwand anschließend in der Küche.
Soraya blickte ihm verträumt nach. Obwohl sie bereits seit über einem Jahr zusammen waren, hatte ihre Liebe füreinander während der ganzen Zeit nicht nachgelassen. Noch immer bekam Soraya Herzrasen wenn sie ihren Liebsten am Morgen begrüßte. Wenn sie durch sein silbergraues Haar wuschelte, mit ihm an warmen Sommertagen spazieren ging oder einfach nur gemeinsam mit ihm auf dem Sofa lag und fernsehen guckte. Sie genoss seine Anwesenheit in vollen Zügen. Ein erneutes Klingeln riss sie jedoch aus ihren Gedanken.
"Ich komme ja schon! Sim*"

*dient als Ausdruck wie bei uns: Mensch!


Zuletzt von Mezoko am Mo Nov 02, 2009 7:47 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag  Mezoko am Fr Okt 30, 2009 8:40 pm



"Oh du meine Güte. Frau Naomi, was machen sie denn hier?!"
"Überrascht Liebe, ja? Naja, dass denke ich mir. So ein Zufall, was? Wer hätte gedacht das wir uns ausgerechnet hier in Auenhausen wieder sehen würde?"
"Naja, ich zumindest nicht." gestand Soraya und schaute betreten zu Boden. Sie hatte bei ihrem unerwarteten besuch mit allem gerechnet, aber nicht damit, einer ihrer alten Kolleginnen zu begegnen!
"Und rate mal wen ich direkt mit gebracht habe?!"
"Wen denn?"
"Na, Malcom. Schatz, komm! Nicht so schüchtern. Du kennst Soraya doch noch, oder?"
"Aber sicher doch. Ich kenne alle meine Kollegen."
"Kollegen? Aber her Direktor!"
"Direktor? Ach, dass war einmal. Gut siehst du aus."
"Äh, danke schön." Sorayas Gedanken überschlügen sich. Warum, warum mussten den ausgerechnt Frau Naomi Rapsfeld und ihr Freund hier vorbei schauen? Alle anderen alten Kollegen hatte Soraya gemocht, aber Frau Naomi... sie war immer ein Sonderfall gewesen. Manchmal hatte man sich richtig gut mit ihr unterhalten können, doch an anderen Tagen war die Frau mittleren Alters einfach unerträglich gewesen.
"Wollen sie nicht reinkommen?"
"Sie? Ach, lass doch dieses förmliche Geschwätz, nicht Malcom. Ich mein, wir sind doch Freunde. Keine Kollegen mehr. Da kann man das ruhig mal weglassen."
"Wie sie, äh ich meine ihr, meint." Soraya seufzte laut auf und begleitete die beiden Sims ins Wohnzimmer. Calvin kam gerade an, in seiner Rechten trug er einen Teller voller Sandwiches.
"Soraya, wer war denn der - Herr Direktor? Frau Naomi?!"
"Ach, Calvin! Nett dich mal wieder zu sehen. Lang lang ist's her, nicht?"
"Nein, eigentlich nicht. Vielleicht ein oder zwei Monate."
"Ja, sage ich doch!"
"Wollen sie vielleicht mit uns essen?"
"Ach Kindchen, wie oft soll ich es dnn noch sagen, du darfst uns auch ruhig duzen, wir bestehen darauf!"
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Beitrag  Vionar am Mo Nov 02, 2009 8:04 pm


Tag o2
Es dauerte nicht einen Tag, da hatte zumindest Calvin sich mit ihrer neuen Wohnsituation zurecht gefunden. Mehr noch, ihm war es bereits am Montag gelungen sich einen Job als Wachmann zu sichern. Auch wenn das gemeinsame Mittagessen mit ihren alten Kollegen Malcom und Naomi mehr schlecht als recht und ziemlich schleppend vorran gegangen war, so hatte Malcom wenigstens mit Hilfe seiner Bekannntschaften dafür gesorgt, dass sein alter Angestellter rasch einen Job erhielt. Und Calvin war darüber mehr als glücklich. Endlich war er seinem Ziel später einmal eine Superspürnase zu werden, einen Schritt näher gekommen!
Noch beschäftigte er sich zwar noch damit vor heruntergekommenden Elektronikgeschäften unerwünschte Teenager und Studenten zu verscheuchen, doch schon bald... schon bald würde er mit einem goldenen Abzeichen auf der Brust über die Straßen flanieren.
Soraya hatte sich zwar am gestrigen Nachmittag sehr für ihren Freund gefreut, doch heute sah die Welt schon wieder anders für sie aus. Als sie heute morgen aus dem Bett gekrochen war, die Nacht war eine einzige Katastrophe für sie gewesen. Sie vermisste die Geräusche der Großstadt, hatte sie mit beduaern feststellen müssen, dass ihr Freund bereits auf den Beinen war.
Nach einem langweiligen Frühstück, bestehend aus einer Schale mit Vollkornmüsli, etwas anderes hatte das Haus, bzw. der Kühlschrank, noch nicht zu bieten, hatte sie es sich letztlich auf dem Sofa bequem gemacht.
Jetzt, wo ihr Mann arbeitete, was sollte sie denn dann tun? Auf arbeiten hatte sie keine richtige Lust. Die Vorstellung nocheinmal scheinbar nur für einen Beruf zu leben, allein bei dem Gedanken lief es ihr eiskalt den Rücken hinunter. Und Naomi? SIe hatte Soraya gestern angeboten ihr die Stadt, obwohl auenhausen ja nun mehr einen Dörfchen glich, zu zeigen. Hatte Soraya lust auf die anwesenheit von Naomi? Ihr Verstand sagte ja, dann wäre sie wenigstens nicht allein. Aber ihr Bauch sagte nein. Und somit verschob Soraya die Idee, ihre alte Kollegin anzurufen und trat stattdessen raus in den Garten.
Es war warm und der Duft von Sommer und Sonne lag in der Luft.
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Re: Auenhausen- denn aller (Neu)anfang ist schwer

Beitrag  Vionar am Mo Nov 02, 2009 8:11 pm


Während Soraya so da stand und den Geräuschen der Natur lauschte, kam ihr eine großartige Idee. Naomi hatte gestern erzählt, sie habe sich ihr eigenes Gemüsebeet angebaut. Und es würde bei den milden Temperaturen sogar recht gut mit den Tomaten klappen. Soraya spürte, wie es ihr in den Fingern kribbelte. Sollte sie vielleicht auch? Wieso eigentlich nicht?
Es dauerte keine Stunde, da war es der jungen Blauhaarigen gelungen Blumenerde, Tomatensamen und Düngemittel zusammen zu tragen. Sogar eine Harke und eine Gieskanne hatte sie sich gekauft.
Nachdem sie die Blumenerde fein säuberlich verteilt hatte, begann sie den Dünger großzügig darüber zu verteilen. Anschließend wurden kleine Lächer gebudelt, dabei kümmerte sie sich ausnahmsweise sogar nicht um ihre Fingernägel! Je länger Soraya sich ihrem Gartenprojekt widmete, um so mehr Spaß machte es ihr.
Nach gut zwei Stunden arbeit blickte sie zufrieden auf ihr Werk. Nun würde sie warten müssen bis die ersten Tomatenpflanzen angingen. Sie war kurz davor sich einen Liegesthl zu schnappen und sich neben die Tomaten zu setzten um ihnen beim Wachsen zuzusehen. Doch das kam ihr dann doch ein wneig zu albern vor. Stattdessen entschloss sie sich, ein entspannendes Bad zu nehmen. Das hatte sie sich doch nun reglich verdient!
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Beitrag  Vionar am Mo Nov 02, 2009 8:22 pm



Nachmittags erwartete sie dann noch unangekündigter Besuch!
Eine Wahrsagerin hatte an Sorayas Haustür geklingelt und sich als Maya Arjá vorgestellt. Es dauerte nicht lange, und die beiden Frauen waren ins Gespräch gekommen.
"Und sie können wirklich wahrsagen?" wollte Soraya wissen und musterte ihr Gegenüber skeptisch. Maya sah nicht gerade aus wie eine Persönlichkeit mit übernatürlichen Fähigkeiten. Sie war eher so angezogen wie eine dieser angeblichen Wahrsagerinnen die man von der Kirmes oder dem Zirkus kannte.
Ein purpurrotes Seidenkopftuch bedeckte ihr sonst graues Haar, um ihren Hals und ihre Hände hingen goldene Armreifen und ein funklender Anhänger in Herzchenform hatte seinen Platz an einer viel zu langen Halskette gefunden.
"Aber sicher doch mein Mädchen. Lass mich dir eine Kostprobe geben."
"Ok... aber erwarten sie bloß kein Geld!"
"Nein, nein..." Maya lächelte verführerisch. "Wenn sie mit meiner Gabe einverstanden sind, können wir noch immer über das Geld reden. Nun!" sie zückte ihre gläserne Kristalkugel, wischet mit einem schmutzigen Lappen mehrfach über die verschmierte Oberfläche und kniff anschließend angestreng die Augen zusammen.
"Ich sehe...", begann sie. "Ich sehe, dass sie einen Freund haben. Einen netten, hübshcen Freund. Er ist immer für sie da... Habe ich recht?"
"Ja, schon, aber-"
"Aber jetzt- jetzt hat er einen Job. Er hat einen Beruf. Gestern... gestern hat er einen Beruf erhalten?"
"Ja, das stimmt!"
"Gestern... gestern hat er als Wachmann angefangen. Und nun... nun fühlen sie sich einsam. Sie wissen nicht, was sie ohne ihn machen sollen. Fühlen sich allein. Und überfordert. Befinden sich in einer Findungskrise?"
"Ja, sie haben recht. Woher wissen sie das?" Soraya war überrascht. Besaß diese Frau etwa tatsächlich magische Fähigkeiten? Konnte das wahr sein?
"Was soll ich denn jetzt tun?" wollte Soraya wisen und blickte betreten zu Boden. Maya hatte recht, Calvin fehlte ihr. Dabei war er lediglich arbeiten. Aber sie hatte angst, angst ihn wegen seiner neuen Berufung zu verlieren.
"Nun, ich hätte da etwas für dich." Maya zog verschwörerisch ein kleines Fläschen aus ihrem Ärmel. Hier mein Kind."
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Beitrag  Mezoko am Di Nov 03, 2009 11:31 am


Tag o3
Soraya wurde vom Vogelgezwitscher geweckt. Vorsichtig öffnete sie ihre Augen, strich sich eine der Strähnen aus dem Gesicht um dann von einem markerschüttenden Schrei völlig aus ihrer Traumwelt gerissen zu werden!
Irritiert setzte sie sich in ihrem Bett auf. Was war das gewesen?
Unsicher blickte sie sich um. Die Spuren der letzten Nacht waren deutlich zu sehen. Hier und da hing ein Kleidungsstück unachtsam über dem Spiegel, dem Kleiderschrank oder lag achtlos auf dem dunklen Holzboden. Sie musste unweigerlich grinsen. Das Wundermittel von Maya hatte scheinbar wirklich geholfen.
"SORAYA!"
"Ja? Was denn?" sie kletterte aus dem Bett, zog sich eine Strickjacke über und wanderte in die Küche. Dort stand ein ziemlich verärgerter Calvin.
"Was ist denn? Hab ich gestern vergessen abzuspülen? Tut mir leid, ich war nur so glücklich äh, wegen deiner Beförderung."
"Nein, dass ist es nicht!" Calvin deutete unmissverständlich auf seine Kleidung.
"Sondern? ... oh weh, wie siehst du denn aus?"
"Tja, wie ich aussehe halt."
"Du hast überall so helle Flecken. Und seit wann trägst du einen weißen Mantel mit Goldpajetten?"
"Das würde ich gerne von dir wissen. Diese Flasche hier", dabei deutete er auf das kleine Fläschen in der Spüle, "habe ich gerade durch Zufall bemerkt. Natürlich nachdem ich meine Verwandlung zum Hexenmeister bemerkt habe."
"Ohweh..." Soraya schluckte schwer und blickte betreten zu Boden. So hatte sie sich diesen Morgen aber nicht vorgestellt!
"Also?"
"Naja, ok... also... bei Mayas Wundermittel muss wohl irgendetwas schief gelaufen sein."
"Das merke ich... wer ist Maya?"
Soraya erzählte ihrem Freund die ganze Geschichte.
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Re: Auenhausen- denn aller (Neu)anfang ist schwer

Beitrag  Mezoko am Di Nov 03, 2009 11:41 am



"Na super. und wie soll ich meinen Arbeitskollegen bitte erklären, dass ich nun ein Hexenmeister bin?"
"Naja... keine Ahnung. Aber sie es doch mal positiv. Du hast nun übersimlische Kräfte. Du kannst Zaubern. Und auf einem Besen fliegen. Ist das nichts?"
"Ja, und ich Zukunft werde ich die Verbrecher dann auf meinem Besen verfolgen und Zauber wirken um sie gefangen zu nehmen." bemerkte Calvin ironisch und musterte sich im Spiegel. Wie er nur aussah. Auf seiner ganzen Haut waren Flecken die wohl em ehesten an Sternenstaub erinnerte. Und auch dieser Mantel, wenn man dieses Gewand so nennen durfte, grenzte beinahe schon an Körperverletzung! Er sah aus, als wäre er einem schlechten Märchen entsprungen.
"Calvin, der gute Zauberer." überlegte soraya und grinste. So schlecht fand sie Calvins Idee garnicht! Er wäre auf jedenfall etwas besonderes,
"Sei bloss leise. Wieso hast du überhaupt einen Zaubertrank gekauft?"
"Naja, also. Ich hatte Angst dich durch deinen neuen Job zu verlieren." gestand Soraya und kratzte sich verlegen am Hinterkopf. "Deswegen wollte ich einen Liebeszauber kaufen. Hat ja letzte Nacht auch gut geklappt. Aber... ich wusste doch nicht, dass auch soetwas passiert!"
"Eine ungeahnte Nebenwirkung?" bemerkte Calvin spitz und zog sich den Mantel wieder aus.
"Ja, so ungefähr. Und was jetzt?"
"Jetzt? Jetzt bin ich wohl ein Hexenmeister. Soll mir auch recht sein. Solang ich nicht dieses seltsame Ding tragen muss. Vielleicht hat Magie sogar einige Vorteile."
Sie lächelten sich zufrieden an.
Vielleicht würde der Tag doch noch schön werden.
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Re: Auenhausen- denn aller (Neu)anfang ist schwer

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