Sumpflingen

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Sumpflingen

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Di Nov 03, 2009 6:29 pm

Hallo,

ich bin nun mit meinem TB auch hierher umgezogen.

Was bisher in Sumpflingen geschah, findet ihr hier:

http://www.diesims2.de/albums.view_album.asp?id=41236

(leerstellen entfernen und am besten vorher anmelden)

und ab dem nächsten Eintrag gehen die Geschichten weiter. Ich hoffe ihr mögt sie so gerne wie bisher Very Happy

Im übrigen habe ich mich dazu entschlossen als Bilder künftig die Thumbnails einzufügen, da mir snapshots zu groß sind. In den ersten beiden Einträgen sind noch die snapshots drin, da ich die zugehörigen Thumbnails bereits gelöscht hatte.


Zuletzt von Phillippa Erdnuss am Di Nov 03, 2009 6:38 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Julian Jung

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Di Nov 03, 2009 6:33 pm

„Uaaaahhhh!“ ich gähne und strecke mich gemütlich in meinem Bett. Sommer – es ist schon längst hell draußen. Für Sonntagmorgen 07:38 Uhr ist es eigentlich zu früh um aufzustehen, aber irgendwie hält mich nichts mehr im Bett. Außerdem liebe ich es, wenn es im Haus ruhig ist.

Ich gehe runter in die Küche. Vom Frühstück gestern müssen noch Pfannkuchen im Kühlschrank sein. Ich schnappe mir zwei. Zehn Minuten später sind die beiden Pfannkuchen vernichtet. Wahrscheinlich kommen gleich meine zwei Halbschwestern Bellatrix und Astra runter.

Vielleicht sollte ich eine runde im Pool schwimmen, jetzt wo noch alles so ruhig ist. Als ich den Garten betrete fällt mir sofort die merkwürdige Stille auf. Seltsam, kein Vogelgezwitscher, keine Bienengesumme. Nichts. Absolute Stille. Ich schaue auf die Tomaten die rechts an der Hauswand wachsen. Das Unkraut steht ganz schön hoch. Warum mein Vater das noch nicht entfernt hat? Die Tomaten sind sein Heiligtum.

Wie von selbst dreht sich mein Kopf in die Richtung der Ecke im Garten wo die gefährliche Kuhpflanze steht. Eingemauert, damit niemand dran kommt. Wie im Gesetz angeordnet. Oh Schreck! In der Mauer klafft ein riesiges Loch! Das darf doch nicht wahr sein!!! Oh Gott, die Kuhpflanze hat kein Stück Kuchen mehr im Maul - das heißt jemand hat es genommen!

Schnell renne ich um den Pool herum.... Wer kann nur so dumm sein? Und warum hat niemand von uns gehört, daß die Mauer durchbrochen wurde? Das ist eine Betonmauer, die stößt man nicht einfach mit einem Finger um oder schiebt sie beiseite!

Ich wage gar nicht noch näher ran zu gehen! Aus Angst die Kuhpflanze könnte nach mir schnappen. Ich renne zurück ins Haus, will hoch ins Schlafzimmer, meinen Vater alarmieren, auf halbem Weg die Treppe hoch, fällt mir ein, daß Papa wahrscheinlich wieder im Zelt im Vorgarten schläft. Sophie Andersen schläft in seinem Bett. Warum die Frau überhaupt bei uns wohnt habe ich noch nicht kapiert! Wäre sie die Freundin von meinem Vater würden die beiden wohl in einem Bett schlafen.

Halb außer Atem öffne ich draußen im Vorgarten mit zittrigen Händen den Reißverschluß des Zeltes, aber mein Vater ist nicht da! Vielleicht dann doch im Schlafzimmer?

Außer Poste klopfe ich aufgrund der Dringlichkeit der Situation kurz an der Schlafzimmertür und stürme sofort hinein. Leer. Beide Seiten des Bettes. Wo ist mein Vater, wo Sophie? Ich renne noch eine Treppe nach oben. Die Betten meiner Halbschwestern Bellatrix und Astra sind leer. Ebenso das Bad. Verschnippt nochmal, wo sind denn alle???? Überhaupt keiner da! Ich bin alleine hier. Jetzt kriege ich Panik! Die Kleiderschränke meiner Schwestern sind leer und die Klamotten von Sophie sind auch alle weg. Die meines Vaters noch da.

Vielleicht sollte ich als erstes die Kuhpflanze sichern, danach muß ich herausfinden wohin die anderen verschwunden sind!
Vorsichtig nähere ich mich der Kuhpflanze. Ich will ein paar Bretter an die Betonmauer schrauben. Oh Schreck! Da liegt ein Schuh – der sieht aus wie der von meinem Vater. Es ist der Schuh meines Vaters! Ich erkenne den Schuh genau. Verwirrung macht sich breit. Ich kann es nicht glauben. Mein Vater – von der Kuhpflanze gefressen? Das gibt es doch nicht! Niemals würde er sich freiwillig der Kuhpflanze soweit nähern das sie ihm gefährlich werden könnte!

Was war nur passiert als ich friedlich in meinem Bett schlief???

(Das Bild zeigt mich und meine beiden Halbschwestern beim "abhängen")



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Klingel, Speedy, Ulli, Jonah, Miriam Ivonne

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Di Nov 03, 2009 6:36 pm

Es ist seit ein paar Nächten immer das Gleiche. Ich wache auf, muß dringend zur Toilette und kann danach nicht mehr einschlafen. Genervt wälze ich mich im Bett von einer Seite auf die andere.

Angefangen hat das eine Nacht nachdem der Erb-Scheck meines verstorbenen Bruders Seller in der Post war.
Irgendwie machte das seinen Tod so wirklich. Sein Vermögen wurde aufgelöst. Die Besitzrechtsurkunde für Sellers Laden „Galerie Meisterwerke Exklusiv“ wurde meinem Bruder Dennis zugestellt.

Damit bin nun ich der Älteste in unserer Familie. Werde ich damit auch der Nächste sein? Wenn ich in der Nacht wachliege frage ich mich, ob die Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe richtig waren, oder ob ich noch was korrigieren muß, bevor ich irgendwann abtreten muß.

Als ich damals von meinem heimlichen Twikkii-Urlaub mit meinem Blind Date Steffanie zurückkehrte, erzählte mir meine Frau Ulli, die damals glaubte ich sei im Trainingslager mit der Mannschaft, daß sie schwanger sei. Aufgrund dessen habe ich mit Steffanie Schluß gemacht und bin bei Ulli geblieben. Ich weiß einfach nicht, ob diese Entscheidung richtig war. Heute ist unsere Miriam Ivonne ein aufgewecktes und künstlerisch begabtes Kind. Jonah ist mittlerweile zu einem prächtigen Teenager geworden. Seine Noten in der Schule sind durchweg gut. Meine Kinder möchte ich natürlich niemals missen. Aber Ulli und ich – ich weiß nicht ob es richtig ist, daß wir zusammen sind. Wir haben uns die Erziehung von Miriam Ivonne geteilt. Wenn Sie arbeiten mußte hatte ich frei und umgekehrt.




Als ich Steffanie das erste Mal bei einem Blind Date in unserem Haus traf, hat Jonah gesehen, wie ich sie geküßt habe. Bis heute hat er das nie wieder erwähnt. Ob er es vergessen hat? Ich traue mich nicht ihn darauf anzusprechen. Er ist jetzt ein Teenager und könnte völlig unberechenbar reagieren.

Meist schlafe ich über meinen Grübeleien irgendwann wieder ein.

Tagsüber beschäftigen mich andere Dinge. Ulli und ich haben beschlossen das geerbte Geld dazu zu nutzen das Haus zu vergrößern. Die Kinder würden dann jeder ein eigenes Zimmer bekommen. Ein zweites Badezimmer lassen wir bauen, ebenso wie ein separates Wohnzimmer. Bisher bestand unser Wohnzimmer aus einem Zweisitzer und einem Fernseher zusammen mit dem Eßtisch und vier Stühlen im gleichen Zimmer.

Und Nachts liege ich wieder wach und muß wieder über meinen Bruder Seller nachdenken. Er war nur 64 Jahre als er starb. Er wurde von einer Nachbarin gefunden, Sophie Andersen, er lag auf dem Boden im Eingangsbereich seines Apartments. Auf Sellers Beerdigung erzählte mir diese Frau Andersen, daß Seller, Sie und ihre beiden Adoptivkinder Bellatrix und Astra eng befreundet waren. Daß Seller für die beiden Teenager quasi ein Vaterersatz war.



Aber die Frau finde ich seltsam. Ich weiß nicht warum. Sie erzählte mir etwas, es war wohl als Trost gedacht, daß Seller in der Zeit vor seinem Tod gelernt hatte seine eingefahrenen Denkstrukturen aufzubrechen und seinen nahenden Tod nicht mehr als Ende eine Reise sondern als Beginn einer neuen, aufregenden Reise im Universum betrachtete.

Vor zwei Tagen ist Ulli zur Forscherin befördert worden. Ich werde wohl demnächst in Rente gehen, damit jemand zu hause ist, wenn die Kinder aus der Schule kommen. In Rente gehen – das klingt so furchtbar. Macht mich so alt. Seller war auch in Rente.....
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Das Wiedersehen

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Sa Nov 28, 2009 11:19 am

Fassungslos legte ich den Hörer auf. Nadine Radau hatte mich angerufen. Auf der Hochzeit ihrer Tochter Uschi-Marie hatte sie meine Tochter Angeline gesehen und auch kurz mit ihr gesprochen. Sie mußte wohl wieder in Sumpflingen sein. Mit zittrigen Knieen laufe ich zum Computer und rufe das Telefonbuch von Sumpflingen auf. Unter M wie Monkey finde ich tatsächlich einen Eintrag: Monkey, A. ... Moorweg 5.
Dahinter eine Telefonnummer. Aber nein, ich kann sie nicht anrufen. Ich muß sie sehen!

Mein Lebensgefährte Leo Buchholz ist nicht da, er muß arbeiten – im Krankenhaus. Ich schnappe mir die Autoschlüssel und fahre in den Moorweg. Mein Gott, gleich würde ich meine Angeline wiedersehen. Wie es ihr nur ginge, wie sie aussehen würde?

Mein Herz klopfte bis zum Hals als ich aus dem Auto ausstieg. Auf dem Grundstück steht ein kleines Steinhaus, der Vorgarten ist wunderschön. Ob Angeline das so gestaltet hatte? An der Haustür finde ich keine Klingel und keinen Türklopfer. Es ist das Haus meiner Tochter, ich drücke die Klinke runter, die Tür ist nicht verschlossen. Mutigen Schrittes wage ich mich hinein und folge dem einzigen Geräusch das ich höre und finde Angeline, wie sie sich in der Küche gerade eine Schüssel Salat gemacht hat. Ich nehme mir einfach einen Teller und setzte mich zu ihr an den Tisch....

„Hi Angeline! Ich freue mich dich wiederzusehen!“ Angeline ist erst baff, dann springt sie auf, reißt mich vom Stuhl hoch in ihre Arme „Oh Mama! Ich freue mich auch, dich wiederzusehen!“
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Wochen später

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Sa Nov 28, 2009 11:22 am

Es sind ein paar Wochen vergangen seit dem glücklichen wiedersehen mit Angeline. Sie ist mittlerweile verlobt mit Kurt Lind und bald wollen die beiden heiraten. Leo und ich freuen uns wie Bolle für die beiden!

Von unserem Sohn Floyd haben wir immer noch nichts gehört. Er ist seit Jahren verschwunden. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht seine Stimme in meinem Kopf höre.

Aus Jordan ist ein ordentlicher Teenager geworden, der sich sehr für Recht und Ordnung interessiert und daher eine entsprechende Karriere einschlagen möchte. Dazu muß er jedoch erstmal studieren. Er hat sich daher zum Psychologie-Studium an der Akademie Le Tour entschlossen. Das ist ganz schön weit weg, aber ich denke dadurch wird er auch sehr selbstständig werden.

Mittlerweile ist mein geliebter Leo auch älter geworden, seine Haare schlohweiß. Abends sitzen wir gerne gemeinsam in unserem Wintergartenzimmer und unterhalten uns über Kunst, unsere Kinder als sie noch klein waren und daß wir in unserem fortgeschrittenen Alter endlich etwas mehr Sport machen sollten.



Leo ist ein begeisterter Hobby-Insekten-Sammler geworden und hat letztens von einer kleinen Wanderung die wir im Sumpflinger Stadtwald unternommen haben eine Graue Witwe-Spinne mitgebracht.

Unsere Kinder sind nun also auf dem einen oder anderen Weg aus dem Haus. Nun sind nur noch wir beide alleine in dem riesigen Haus. Viele Zimmer sind jetzt ungenutzt. Vielleicht ziehen wir irgendwann in etwas kleineres um?

Jetzt fahren wir erst mal in Urlaub. Das wollten wir schon immer tun, hatten aber nie die Zeit dazu. Irgendwie war immer entweder etwas mit den Kindern oder der Job war wichtig.

Twikki ist eine wunderschöne Insel. Die Sonne scheint den ganzen Tag, es ist wunderbar warm. Der Sand am Strand ist so fein wie Puder. Es macht einfach Spaß mit den nackten Füßen auf dem Sand zu laufen.

An unserem ersten Abend im Hotel überrascht mich Leo. Er fragt mich, ob ich ihn heiraten will!
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Das Fest

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Sa Nov 28, 2009 11:25 am

Klar will ich! Wir leben schon so lange zusammen, haben drei Kinder großgezogen.

Schon am übernächsten Tag war es soweit. Wir haben tags zuvor schöne Kleidung gekauft und uns um 7 Uhr morgens dann auf den Weg zum Strand gemacht. Dort erwarteten uns ein twikkiianischer Priester und wunderschöne, blumengeschmückte Hula-Tänzerinnen. Der Strand war ansonsten menschenleer. Die Sonne stieg gerade aus dem Meer auf. Ein leichter, warmer Wind streifte durch die Palmen. Meine ganze Haut kribbelte vor Erregung, in wenigen Minuten würden Leo und ich für immer zusammengehören. Ich merkte nun, wie sehr ich mir das all die Jahre gewünscht hatte!

Und dann war ich Harmony Buchholz geborene Monkey! Stolz und Liebe durchfluteten mich, ich hatte das Gefühl am Ziel angekommen zu sein.



Anschließend kehrten wir zum Hotel zurück und machten ausgiebig gebrauch von dem leckeren Frühstücksbuffett. Am Nachmittag besuchten wir die Ruinen von Numchuck und opferten dort für eine glückliche Ehe!



Und unsere Hochzeitsnacht feierten wir nicht im Hotelzimmer, sondern in der Hoteleigenen Sauna. Mir war schon heiß, als wir in der Sauna waren, aber als Leo dann die Tür von innen abschloß......

Warum unsere Kinder nicht bei der Hochzeit dabei waren? Wir fanden es nicht fair, daß nur zwei dabei gewesen wären. Auch wenn Floyd für sich entschieden hat sich nicht mehr bei uns zu melden, so gehört er doch weiterhin zur Familie.
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Familie Jansen

Beitrag  Phillippa Erdnuss am So Mai 02, 2010 2:37 pm

(was vorher geschah: Tagebuch auf Sims2.de Seite 39, 1. Eintrag – Brief von Bürgermeisterin Phillippa Erdnuss an Familie Jansen)

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Erdnuss,

gerne möchten meine Familie und ich uns bei Ihnen für den lieben Brief bedanken, den Sie uns letzte Woche geschickt haben.

Woher nur wußten Sie all die Details? Man könnte fast meinen Sie würden uns beobachten ;-)

Der Grund für meinen Brief? Sie erwähnten einen freien Standesamtstermin für meinen Adoptivsohn Armin und seine Verlobte Starr Sander (unser hiesiger Rockstar) – der Termin wird leider nicht mehr benötigt. Armin und Starr haben sich getrennt. Wie Sie sicher den Medien entnommen haben, hat sich Starr auf eine Welttournee begeben. Mein Ältester leidet sehr unter dem Liebeskummer, aber wir, als seine Familie, versuchen ihm den notwendigen Halt zu geben.

Außerdem möchten mein Mann Marlon und ich Ihnen dafür danken, daß Sie die Golf-Meisterschaften nach Sumpflingen geholt haben! In dieser Woche als die Meisterschaft auf dem Sportkanal zu sehen war, gab es in unserem Haus endlich mal keinen Teeny-Zoff und Lina, Morten und Torben saßen einträchtig auf dem Sofa vor dem Fernseher. Hier ein Bild anbei.



Von meinem Mann Marlon soll ich Ihnen Entschuldigung sagen für die drei Tage Dauerregen, hoffentlich mußte das Waldschwimmbad nicht zu hohe Einnahmeneinbußen hinnehmen, aber wir erlitten ständig immer wieder Hitzschläge, weil die Sonne doch so ohne erbarmen vom Himmel herunterbrezelte. Mein Mann hat die Wettermaschine im Keller verstaut und will sie nicht mehr benutzen. Falls Sie daran denken uns mit einer Geldstrafe zu belegen, so bitte ich Sie davon Abstand zu nehmen. Durch eine Fehlentscheidung für die Werbung eines Kombi-Küchengerätes haben wir unsere ganzen Ersparnisse (fast 20.000§) verloren. Da mein Mann und ich mittlerweile in Rente sind, beträgt unsere Rente ca. 700§ täglich. Nicht gerade viel, aber keine Angst, wir kommen über die Runden, werden der Stadt nicht auf der Tasche liegen. Außerdem ist unsere Tochter Lina-Sophie mittlerweile aufs College gegangen und hatte sich das Geld dafür durch div. Stipendien verdient.

Unser Kleinster, Hendrik, geht mittlerweile in die erste Klasse. Von ihm soll ich Ihnen ausrichten, daß ihm die Schule gefällt. Er findet nur doof, daß seine Klassenlehrerin, Angeline Monkey, direkt bei uns gegenüber wohnt!

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Familie Jansen
(Fergie, Marlon, Armin, Lina-Sophie, Morten, Torben, Hendrik)


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Buecke-Ebbstein, Clarissa und Adoptivsohn Samuel

Beitrag  Phillippa Erdnuss am So Mai 02, 2010 2:39 pm

(was vorher geschah: Tagebuch auf Sims2.de Seite 39, 3. Eintrag)

Es ist Dienstagnacht, kurz vor 23 Uhr. Der Mond ist hinter dunklen Wolken verborgen, als ich, Björn Mendoza, mich auf das Grundstück in der Gerade Straße 2 schleiche. Es ist das Grundstück meines lieben Freundes Samuel Buecke-Ebbstein, genauer gesagt, daß seiner Adoptivmutter Clarissa Buecke-Ebbstein.

Ich schleiche an der Auffahrt vorbei. Scheinbar ist Clarissa nicht da, denn ihr Auto steht nicht in der Auffahrt! Toll, dann kann ich Sami evtl. sogar in seinem Zimmer besuchen, oh das wäre schön! Auf dem Bett knutschen und kuscheln, in letzter Zeit haben wir uns immer irgendwo im hinteren Teil des Garten getroffen oder im nahen Park. Nur damit Clarissa garantiert nichts herausbekommt.

Irgendetwas kommt mir seltsam vor. Um diese Zeit sind natürlich immer die Rolläden zu, aber der von Sami ist immer noch auf, damit er hört, wenn ich kleine Steinchen an sein Fenster werfe. Heute ist der Rolladen geschlossen. Ob er mit Clarissa gemeinsam unterwegs ist? Aber in der Schule hatte er mir doch heimlich einen Zettel in meinen Spind gesteckt, daß er heute nacht um 23 Uhr auf mich warten würde....

Ängstlich schaue ich mich um, war das vielleicht eine Falle? Hatte in der Schule jemand was bemerkt? Dann würden Sami und ich morgen sicherlich der Lächerlichkeit preis gegeben oder noch schlimmer, verprügelt werden. Vorsichtig hebe ich ein paar kleine Kiesel aus dem Kiesbett hinter dem Haus auf und werfe sie an Sami’s Rolladen. Es tut sich nichts, es geht kein Licht an, der Rolladen wird auch nicht geöffnet.

Gerade als ich mich bücke um weitere Kiesel aufzuheben sehe ich einen Umschlag an der Wand lehnen, dort wo ich immer die Kiesel aufhebe. Auf dem Umschlag ist kein Name, aber für wen anders sollte der Umschlag bestimmt sein? Normalerweise treibt sich hier nachts außer mir niemand herum....

In dem Umschlag ist ein Brief. Ein Brief an mich. Mit hilfe meiner Taschenlampe kann ich ihn lesen.


Mein liebster Björn,
ich habe nicht viel Zeit. Clarissa verläßt Sumpflingen, ich muß mit. Von Knall auf Fall. Keine Ahnung warum. Sie hat das Twin-Flowers heute nachmittag verkauft. Als ich aus der Schule kam, war bereits das Umzugsunternehmen da und hat alles eingepackt.

Ich konnte gerade noch dieses Foto und ein Blatt Papier und einen Stift sichern.

Keine Ahnung wohin die Reise geht. Sobald möglich werde ich mich irgendwie bei dir melden!

Bitte vergiss mich nicht!

Dein Liebster Sami
*Schmatzi*

In dem Umschlag ist noch ein Bild. Es zeigt mich und Sami beim Knutschen auf der Couch. Wie süß!




Leise wispere ich in die Dunkelheit: Ich liebe dich Sami und werde auf dich warten!

Traurig und verwirrt mache ich mich auf den Nachhauseweg.
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Geld gehört nicht aufs Konto!

Beitrag  Phillippa Erdnuss am So Mai 09, 2010 2:08 pm

Emmi: Schatzi, wir haben doch 4500§ auf dem Konto, oder?
Brendan: Hmh....
Emmi: Wir haben jetzt drei Teenager im Haus.
Brendan: Ist mir nicht entgangen, die Musik ist deutlich lauter wie noch vor gut zwei Jahren....
Emmi: Teenager spielen nicht mehr am Karussel und schaukeln auch nicht mehr wirklich. Wir könnten beides abbauen. Wir hätten dann auch mehr Platz im Garten.
Brendan (vorsichtig): Soweit kann ich dir folgen.
Emmi (süß): Schatzi.... Die Grundschule würde beide Sachen nehmen und uns sogar noch ein paar Simoleons dafür geben.
Brendan (sieht sein Geld schon davonlaufen): Und was willst du für den sicherlich geringen Obolus und die 4500§ vom Konto kaufen??? Und was ist eigentlich mit der Rutsche, will die Grundschule die denn nicht???
Emmi (vorsichtig): Nö! Für die hätten wir evtl. eine Verwendung....
Brendan (spielt den leicht Angefressenen): Soso! Los jetzt, raus damit, was willst du haben? Das ihr Frauen nie direkt zum Punkt kommen könnt. Schatzilein hier und Schatzilein da. Ich will es jetzt wissen.
Emmi (seufzend): Also gut. Wie fändest du es, wenn wir einen kleinen Pool bauen?
Brendan (mit gespieltem Entsetzen): Einen Pool? Wir haben ein Waldschwimmbad und einen Badepark in Sumpflingen. Warum brauche wir einen eigenen Pool?
Kinder (kommen um die Ecke gestürmt und erdrücken ihren Papi fast auf der Couch): Weil wir Pool-Partys feiern wollen! Bitte Papi, bitte, bitte, bitte. Du bist auch der liebste und beste Papi auf der Welt!
Brendan (schaut hilfesuchend seine Frau an): Und jetzt soll ich noch nein sagen?
Emmi (verschmitzt): Nö!
Brendan (schauspielert sich geschlagen zu geben): Also gut. Ein Pool muß her!
Kinder (tanzen durchs Zimmer): Jaha! Wir bekommen einen eigenen Pool!

Einige Zeit und viel Baulärm später steht die Familie Schwein in ihrem neu gestalteten Teil des Gartens.



Emmi: Ist doch wirklich toll geworden, Schatzi, oder?
Brendan: Joah! Doch! Is‘ schon okay.
Emmi (knufft ihren Mann): Sag schon das es dir gefällt!
Brendan (lachend): Ja, ja, es gefällt mir wirklich. Ist echt toll geworden. Auch der weiße Zaun mit den Blumenkästen ist klasse. Hast du wirklich schön ausgesucht Liebste.
Emmi: Aber wirklich stolz bist du doch über unser neues „Versteck“ für den Komposter, stimmts?



Brendan: Ja, da bin ich echt stolz drauf, daß ich so ne tolle Idee hatte.
Emmi (stößt ihren Mann zu den Kindern in den Pool): So und jetzt ab in den Pool (und sie springt hinterher)
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Familie Horndt

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Mi Jul 28, 2010 7:22 am

(was vorher geschah: Tagebuch auf Sims2.de Seite 40, Eintrag 3)

Innerhalb kürzester Zeit waren wir in ein deutlich größeres Haus umgezogen und ich hatte zwei weitere Kinder bekommen. Unsere ersten beiden Kinder waren Zwillingsmödchen, jetzt wieder. Zwillinge sind häufig in der Horndt’schen Familie. Mein Mann Larkin ist ein Zwilling, seine Schwester ist Bernice Horndt, und die zwei weiteren Geschwister sind ebenfalls ein Zwillingspärchen (Brendan und Scott). Da können wir uns wohl auf was gefasst machen, wenn wir Großeltern werden! 

Nun bis dahin wird es sicherlich noch eine Weile dauern. Celia und Amelia, unsere ersten Zwillinge sind gerade Teenager, sie haben zwar schon Jungs im Kopf, aber Hochzeit und Babys zum Glück noch nicht. Daisie und Lillie gehen gerade in die Grundschule, die finden Jungs zur Zeit noch total doof.

Seit wir in dem neuen großen Haus wohnen, haben wir einen zweiten Hund. Ihr Fell ist Honigfarben, deswegen heißt sie Honig.

Und meinen heiß ersehnten Sohn haben wir adoptiert. Nachdem wir genügend Platz hatten, habe ich Larkin überredet einen Jungen zu adoptieren. Für eine erneute Schwangerschaft fühlte ich mich zu alt außerdem befürchtete ich, daß ich wieder Zwillinge und wieder Mädchen bekommen würde. Durch eine Adoption waren wir wenigstens sicher einen Jungen zu bekommen. Ich war ganz schön aufgeregt, als die Dame vom Jugendamt Holger vorbei brachte. Holger ist ein sehr lieber Junge. Er hat sich schnell eingelebt und alle fünf (wahnsinn, ich kann es gar nicht glauben, fünf!) Kinder verstehen sich gut.

Außerdem haben wir uns einen Butler geleistet, so können Larkin und ich beide arbeiten gehen und wir verdienen mehr Geld. Mittlerweile habe ich es bis zur Richterin gebracht. Richterin Rosalinde Horndt, hört sich gut an, nicht?

Unser neues Haus ist wirklich toll, der Garten auch, sogar eine Sauna haben wir und durch den Butler können wir das auch geniessen, er kümmert sich darum, daß alles funktioniert und sauber ist. Als Lillie und Daisie noch Babys waren hat er sogar Windeln gewechselt und Fläschen gegeben. Ingo Vanino ist eine echte Perle.

Das einzige was mich stört ist unsere Nachbarin, die alte Frau Besener.

Ständig beschwert sie sich darüber das die Kinder und die Hunde zu laut sind. Wenn wir draußen grillen beschwert sie sich darüber, daß der Rauch zu ihr rüberzieht. Wir haben extra einen Grill mit Deckel gekauft. Da kommt kein Rauch mehr raus! Aber sie glaubt es nicht. Diese alte Kneifzange bringt mich noch zur Verzweiflung. Gleich kommt Larkin von der Arbeit nach Hause,
dann muß ich ihm vom neusten Aufreger erzählen. Die Frau kostet mich noch die letzten Nerven!

Larkin schließt gerade die Haustür auf und stellt seine Tasche an der Garderobe ab.
„Hi Rosi, endlich Feierabend und Wochenende!“
„Hm, ja“
„Oha, was hat dir denn die Petersilie verhagelt?
„Wer schon?“
„Über was hat sich die alte Besener denn jetzt schon wieder beschwert?“
„Hier sind Bilder dazu.“
„Bilder? Spinnt die? Die kann doch nicht einfach unsere Kinder fotografieren wenn sie im Pool schwimmen?“
„Sie glaubt sie darf daß, weil es nachts war. Sie hat gesagt, daß sie das dem Jugendamt melden will, wenn sie die Kinder nochmal nachts im Pool schwimmen sieht. Sie meint wir kommen unserer Aufsichtspflicht nicht nach! Ich hasse diese alte Kröte!“



„Rosi, wenn das die Kinder mitbekommen, daß du keinen Respekt vor der Frau hast!“
„Guck weiter.“
„Was ist denn das? Hat die etwa durch unser Wohnzimmerfenster fotografiert?“
„Wie sonst hätte sie die Teller mit dem schlechten Essen sehen können?“



„Du bist doch Richterin, kannst du die alte Frau Knautschgesicht...“
„....Psst! Die Kinder sind in der Nähe, wenn die Kinder mitbekommen, daß du ihren „Kosenamen“ verwendest.....“
Wir mußten beide herzlich lachen und der Ärger über die alte Besener war sofort wieder vergessen. Larkin hat die Bilder in den Müll geworfen.

Gleich Samstags haben wir Jalousien gekauft, die sind nun zu. Und mit den Kindern haben wir Sonntags einen Ausflug in den Badepark gemacht. Hoffentlich hat die alte Knaut.... äh Besener nicht gesehen, daß Larkin und ich dort nebenbei ein bißchen als Baristas gearbeitet haben, unser Konto ist ein bißchen knapp und wir mußten uns ein bißchen Geld verdienen, damit wir den Butler bezahlten konnten. Die nächsten Gehaltsschecks kommen erst Montag wieder.

Nicht daß die alte Besener noch zum Jugendamt rennt und petzt, daß wir unseren Butler nicht bezahlen können.
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Bernice Horndt

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Mi Jul 28, 2010 11:57 am

(was vorher geschah: Tagebuch auf Sims2.de Seite 40, Eintrag 4)

Endlich! Endlich! Mein Restaurant wirft genügend Gewinn ab, so daß ich meinen Job bei der Polizei aufgeben konnte! Ich bin ja so überglücklich!

Das Restaurant nimmt mich zeitlich ganz schön in beschlag. Leider kann ich mich daher zuhause nicht mehr um meinen Garten kümmern. Das tut mir ein bißchen weh, aber das Restaurant ist mir doch wichtiger und lieber.

Es macht mir total viel Spass morgens früh aufzustehen und auf dem Frisch-Markt meinen Tagesbedarf an frischen Waren zu sichten und zu bestellen.

Mittlerweile kann ich es mir sogar leisten eine Empfangsdame einzustellen. Sie verwaltet das Reservierungsbuch, begrüßt die Gäste und führt sie an ihre Plätze.

Wenn das Restaurant geschlossen ist, bleibe ich oft noch und bessere die Speisekarte nach, passe Preise an, nehme neue Gerichte hinzu und streiche solche die nicht bestellt werden.

Nils Cameron, mein Freund, meinte daß ich richtig aufblühe seit ich mich ganztags um das Restaurant kümmere..

Tja, mit Nils bin ich noch nicht so richtig weitergekommen. Vor einiger Zeit haben wir im städtischen Kakteengarten ein bißchen rumgeknutscht, sind auch zuhause im Bett gelandet.... Aber ob wir nun eine Beziehung haben, weiß ich auch nicht so genau.....

Wir werden sehen wie es weitergeht mit Nils und mir....

Vor ein paar Tagen habe ich einen Architekten beauftragt ein weiteres Zimmer an mein Haus anzubauen.
Ich hatte nie ein richtiges Wohnzimmer. Jetzt hab ich eins, und darauf bin ich total stolz. Sieht es nicht schön aus?

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Blacky Schwein und seine Rasselbande

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Sa Dez 18, 2010 12:33 pm

Das Telefon in der Diele klingelte und Blacky hob ab.
„Hallo Frau Edelstein, nett mal wieder von Ihnen zu hören.“
....
„Wie geht es Ihnen denn so?“
....
„Bei uns ist alles in Ordnung soweit.“
....
„Es gibt schon jede Menge zu erzählen, warum kommen Sie diese Woche nicht einfach mal auf einen Kaffee vorbei? Die Kinder freuen sich ganz sicher auf einen Besuch von Ihnen.“
....
„Also gut, bis morgen dann. Wir freuen uns!“

Und am nächsten Tag klingelte Frau Sabine Edelstein, die Leiterin des Sumpflinger Kinderheims, an der exklusiven Haustür der Kleechaussee.

Ri-Ben öffnete und als erstes bemerkte Frau Edelstein „Hey Ri-Ben, du siehst ja gar nicht mehr aus wie ein Pirat und du bist ja ganz schön was gewachsen!“

„Ach, daß mit dem Pirat ist schon lange veraltet. Kommen Sie doch rein Frau Edelstein, Papa erwartet Sie schon zusammen mit einer Überraschung!“

Sabine Edelstein blinzelte vor Überraschung, als sie das Esszimmer betrat. Sie hatte Blacky Schwein und die Kinder erwartet, keine weitere Person.

Blacky ging auf Frau Edelstein zu, schüttelte ihr die Hand und sagte „Darf ich Ihnen meine Frau Vanessa Schwein vorstellen?“

„Na da gratuliere ich Ihnen beiden recht herzlich zur Hochzeit! Wann haben Sie denn geheiratet, wenn ich fragen darf?“
„Letztes Wochenende. Vanessa und ich haben uns in Takemizu kennengelernt. Mein Vorbereitungsurlaub, vor der Adoption. Erinnern Sie sich?“

„Ja, stimmt! Davon haben Sie mir erzählt.“

„Und wie Sie sehen, werden wir demnächst nicht nur drei Teenies hier herumrennen haben, sondern auch noch eine kleine Teppichratte. Aber nun setzten Sie sich doch endlich und essen von dem leckeren Kirschkuchen, den Vanessa gebacken hat.“

Frau Edelstein fragte: „Wie geht es denn Aline?“

Blacky lächelte: „Sie hat zur Zeit ihren ersten Freund. Er heißt Marco Tummarello und ist ein sehr zuvorkommender und höflicher junger Mann. Letzten Freitag waren die beiden tanzen, im Club Dante. Und stellen Sie sich vor, er hat Aline pünktlich um 22 Uhr nach hause gebracht!“

„Na der scheint wirklich gut erzogen zu sein. Trifft man heute auch eher selten!“

Kurz darauf kam Alfons mit dem Telefon hereingerannt und rief aufgeregt „Papa! Papa! Frau Besener ist am Telefon.“ Er überreichte seinem Vater das Telefon, dieser hielt die Sprechmuschel zu und fragte genervt „Was will das alte Knautschgesicht denn schon wieder?“

„Ich glaube sie will sich über die laute Musik beschweren und daß wir im Pool sind, wenn es bereits dunkel ist.“

„Das alte Knautschgesicht wohnt zwei Straßen weiter, so alt wie die ist, muß die doch taub sein!“

Dann sprach Blacky zu dem alten Knautschgesicht mit zuckersüßer Stimem„Hallo Frau Besener, worüber wollen Sie sich denn heute beschweren?“

.....

„Also ich glaube nicht, daß an unserem Pool was auszusetzen ist. Den hat eine bekannte Architektin gebaut, Sie kam extra von Auswärts um das Haus in der Kleechausee zu bauen.“

.....

„Nein, den Namen verrate ich Ihnen nicht. Sonst belästigen Sie die arme Frau auch noch!“

......

„Ja Frau Besener! Auf wiederhören Frau Besener“

Blacky war kurz davor das Telefon in den Pool zu werfen.

„Also diese Frau ist echt nervtötend. Sie beschwert sich mittlerweile bald bei jeder Familie die eine Pool hat, daß die Kinder zu lange, zu laut und zu spät darin herumplantschen. Diese Frau ist echt furchtbar!“

Dann holte Blacky ein paar Fotos aus einer Schublade.

„Frau Edelstein, ich wollte Ihnen noch ein Bild von Ri-Ben zeigen, nachdem er mit seiner Piraten-Phase durch war. Da kam dann die Tiger-Phase.“

„Man, Papa, muß das sein? Das ist doch echt peinlich. Da war ich noch ein Kind.“ Versuchte Ri-Ben zu verhindern, daß dieses Bild gezeigt wurde:



„Stellen Sie sich vor, Frau Edelstein, sogar die Katze hat er hierzu passend angemalt. Ein Segen daß es in der Tierhandlung für Tiere geeignete Fellfarben gibt!“



Dann war es Zeit für Frau Edelstein aufzubrechen. „Herr Schwein, ich bin so froh, daß Aline, Alfons und Ri-Ben bei Ihnen ein so tolles Zuhause gefunden haben. Ich wünsche Ihnen alle für Ihre Zukunft das beste. Besonders für die bevorstehende Geburt Ihres jüngsten Familienzuwachses. Auf Wiedersehen!“

Die Familie Schwein winkte Frau Edelstein nach, als Sie in ihrem blauen Van verschwand. Blacky bemerkte in Gedanken, daß es nach all den Jahren immer noch der gleiche Van war, mit dem damals seine Kinder gebracht wurden. Vielleicht sollte er dem Kinderheim mal einen neuen Van spendieren. Geld genug hatte er ja!
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Niki Karl und Scott Horndt

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Sa Jan 29, 2011 1:33 pm

Meine Therapiesitzungen mit Dr. Schnaggler in den letzten Wochen haben mir die Augen geöffnet und ich habe erkannt was mir an Niki liegt. Durch meine ganzen Affären habe ich sie sehr stark vernachlässigt, dafür habe ich mich bei ihr entschuldigt. Die Affären selbst habe ich ihr aber nicht gebeichtet.....nicht das sie mich dafür dann abservieren würde. Ich weiß – es ist nicht ganz ehrlich, aber ich habe Angst davor daß Niki mich dann verlassen könnte.

Bleibt nur noch das elendige Verlobungsproblem mit Jessie Brown.... wir sind verlobt, aber ich will doch Niki heiraten. Seit Tagen versuche ich Jessie Brown zu erreichen, aber sie geht nicht an ihr Handy und ihr Festnetz-Anschluß ist abgemeldet.

Die Zeit sitzt mir im Nacken, gestern hat mir Niki glücklich erzählt, daß sie schwanger ist. Ich möchte doch daß unser erstes Kind ehelich zur Welt kommt. Man glaubt nicht mit welchen unzähligen Blödheiten man sich sein Leben versauen kann. Ich bin wirklich sauer auf mich selbst......

Doch es gibt ein altes Sprichwort „Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!“ Niki hat mein „Lichtlein“ gebracht als sie mir am Donnerstagmorgen einen Artikel über Fahrerflucht aus der Zeitung vorlas. Letzte Woche war in der Downtown in einer abgelegenen Straße eine Fußgängerin überfahren worden, der Fahrer hat Fahrerflucht begangen. Die Frau war sofort tot. Und jetzt kommt’s die Frau war als Jessie Brown identifiziert worden.

Vermutlich fand Niki es etwas seltsam, als ich, kaum das sie den Artikel fertig vorgelesen hatte, vor ihr auf die Knie fiel und ihr einen Heiratsantrag machte. Ich jubelte innerlich, daß ich endlich frei war mich für ein Leben lang an Niki zu binden! Es gelang mir noch am gleichen Tag einen Termin beim Standesamt zu bekommen.

Hier noch ein schönes Bild meiner geliebten schwangeren Niki:
(Sie wollte sich unbedingt in dieser bekannten Pose fotografieren lassen!)


Allen anderen Frauen habe ich abgeschworen!!!!
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Die Dame meines Herzens

Beitrag  Phillippa Erdnuss am So Feb 27, 2011 1:13 pm

Das ist die Dame meines Herzens:



USCHI-MARIE SOMMERFELDT

Hat sie nicht wunderschöne grüne Augen? Wie gerne ich mich doch in diesen wunderbaren Augen verliere wenn wir uns beim Essen gegenüber sitzen.

Und dann hat sie mir noch unsere drei wunderbaren Kinder geschenkt:

Laurenz Kai mit dem sie oft die Hausaufgaben macht



Simon Henry der sich hier über seinen Geburtstag freut und daß er am nächsten Tag endlich zur Schule darf, genau wie sein großer Bruder Laurenz Kai



Nicht zu vergessen unser Nesthäkchen Viktoria Luise:



Wie ihre Brüder zuvor liebt es auch Viktoria Luise in den Tierhütten zu schlafen.

Können Sie sich vorstellen, daß sich Uschi-Marie ohne Hilfe eines Kindermädchens um unsere drei Kinder kümmert. Als sie zum dritten Mal schwanger war, sich um die beiden Jungs kümmerte, das Haus in Ordnung hielt hatte sie immer noch genügend Antrieb den Vorgarten umzugestalten.



Ich weiß nicht wo meine Uschi-Marie diese Kraft hernimmt. Mein Job als Verkäufer ist sehr anstrengend und oft komme ich nach hause und bin total müde. Doch wenn ich kann helfe ich ihr ab und zu.



Wie sie es dann aber noch schafft zweimal in der Woche abends von 18 – 3 Uhr zu arbeiten ist mir wirklich ein Rätsel. Ich liebe meine Uschi-Marie aber neben ihr komme ich mir wie ein Versager vor. Sie bringt mehr als 8000§ die Woche nach hause, obwohl sie nur zweimal arbeitet. Ich rackere mich die ganze Woche ab und schaffe gerade mal 1000§ zur Haushaltskasse dazuzusteuern. Hinzu kommt noch, daß Uschi-Marie von Hause aus Reichtum gewohnt ist. Wäre ich der Hauptverdiener könnten wir uns das tolle Haus in dem wir wohnen nicht leisten. Mein erster Job war als Caddie, den habe ich bald für einen Job als Tankwart eintauschen können. In dem Kaufhaus wo ich jetzt als Verkäufer arbeite ist ein Job in der Plattenabteilung frei, darauf will ich mich bewerben, aber die Anforderungen sind ganz schön groß! Man muß sich mit der Mechanik der Geräte auskennen, denn wenn die Kunden Probehören wollen ist es sehr peinlich wenn man den Plattenspieler nicht in Gang setzen kann! Und ein Gespür für die Kunden muß man auch haben, damit man ihnen das richtige verkauft und die Kunden wieder kommen. Drücken Sie mir bitte die Daumen, daß ich den Job bekomme und mich dann vielleicht nicht mehr so als Versager neben meiner megatollen Frau fühle!
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Angeline und Kurt

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Di März 15, 2011 8:51 am

Als damals meine Mutter in mein neues Zuhause kam war ich total überrumpelt, aber auch glücklich sie endlich wiederzusehen. Es dauerte eine Weile bis wir durch viele Gespräche alle Probleme und Mißverständnisse ausgeräumt hatten.

Zuerst war ich stinksauer als Mama und Papa aus ihrem Twikkii-Urlaub zurückkamen und ohne uns Kinder geheiratet hatten. Aber dann habe ich es doch verstanden, daß sie nur entweder alle Kinder oder keines dabei haben wollten.

Bei meiner Hochzeit mit Kurt Lind hielt ich es jedoch anders, wir feierten gemeinsam ohne meinen Bruder Floyd. Bis heute wissen wir nicht wo er steckt. Er hat sie nie wieder bei uns gemeldet.
Leider gibt es keine Bilder von unserer Hochzeit. Die Kamera fiel, mitsamt Kameramann, in einen Brunnen. Bilder futsch, Kamera kaputt, Kameramann wohlauf.

Als ich vorgestern nach einem anstrengenden Arbeitstag als College-Direktorin zurückkam, bekam ich den Schock meines Lebens, und noch in meinem Zustand!! Kurt hatte bei der Reparatur unseres PCs einen Stromschlag erlitten. Der Notarzt war noch bei ihm und behandelt ihn. Allerdings fand ich die Behandlungsmethoden ganz schön seltsam. Einmal gackerte Kurt wie ein Huhn, dann starrte er gebannt auf eine sich drehende Scheibe. Wirklich seltsam, aber als der Arzt ging, verabschiedete Kurt sich mit einem kräftigen Händeschütteln.







Seit ich weiß, das ich schwanger bin, haben wir den Umbau des Hauses geplant. Diese Woche sind wir endlich fertig geworden. Es war schon ein bißchen komisch als ich den Scheck für den Architekten mit meinem neuen Namen – Angeline Lind – unterschrieb, nicht mehr mit Angeline Monkey.

Bis unser Nachwuchs kam verbrachten wir die Abende und Wochenenden gemeinsam im Garten oder auf der Veranda. Für Dotty, unsere neue Dalmatiner-Hündin, haben wir hinterm Haus einen schönen Auslauf gebaut.

Und Sonntagnachmittag erlebten wir dann die Überraschung unseres Lebens. Statt einem Baby bekam ich zwei. Ein Zwillingspärchen. Lotta & Luca Lind. Seither verbringen wir jede freie Minute in dem neuen Kinderzimmer, daß wir zum Glück groß genug gebaut haben, da wir sowieso mehrere Kinder wollten.
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Krach im Doppelhaus

Beitrag  Phillippa Erdnuss am So März 20, 2011 10:16 am

Gina war in einem Gefühlshoch als Brooklyn sie bat seine Frau zu werden. Endlich waren sie verlobt und das so kurz nachdem sie in das tolle Haus gezogen waren. Die Nachbarn Harry und Nadine Radau waren ein älteres Ehepaar aber supernett. Sie standen den beiden Neuverlobten mit Rat und Tat zur Seite, genau wie der Vermieter. Er kümmerte sich zuverlässig um alle anfallenden Reparaturen und gemeinsam mit den zwei Mietparteien feierte er ab und zu eine kleine Party und lies dann eine Pizza springen.

Alles was er dafür verlangte war die pünktliche Zahlung der Miete.

Sowohl Brooklyn als auch Gina machen Karriere in ihren Job’s. Brooklyn durch herausragende Leistung. Er setzt sich unermüdlich für die Kranken und Sterbenden im Krankenhaus der Helfenden Hände ein. Bisher hat er es zum Chirurgen gebracht.

Bei Gina, mit ihrem abgebrochenen Studium, sieht es etwas anders aus. Sie verschafft sich ihre Karrieresprünge auf eine andere Art.....

Brooklyn denkt sich nichts dabei als Gina an einem Abend einen Gast zum Abendessen eingeladen hat. Es ist Richard Zentowski. Richard wohnt mit seiner Familie nur ein paar Straßen weiter und Gina hat ihn bei einem Spaziergang mit Hündchen Beauty kennengelernt. Wie sich herausstellte hatte Richard früher mal für die gleiche Detektei gearbeitet wie Gina jetzt.

Das Essen wurde jäh unterbrochen als Brooklyns Pieper losging. Er mußte sofort zu einer Not-OP ins Krankenhaus. Während er dort um das Leben eines kleinen Mädchens mit einem Blinddarmdurchbruch kämpfte becircte Gina zuhause Richard. Sie dachte sich, wenn sie ein bißchen nett zu ihm ist, könnte ihr das im Job vielleicht nützlich sein. Gedanken, wo sie dabei denn eine Grenze ziehen wollte, hatte sich Gina vorher nicht gemacht. Kaum das sie mit Richard getechtelt hatte, kamen ihr auch schon ein paar Zweifel. Aber eben nur ein paar und auch nur kleine dazu!

Brooklyn wunderte sich ein bißchen als er am frühen morgen nach erfolgreicher OP heimkam und Richard sich gerade verabschiedete.



Da Brooklyn aber total müde und erschöpft war, dachte er darüber nicht weiter nach. Er hatte nur ein paar Stunden bevor er wieder ins Krankenhaus mußte.

Gina mußte bereits am nächsten Tag feststellen, daß die Nacht nicht ohne Folgen geblieben war. Es kam für sie nicht in Frage Brooklyn zu beichten, was passiert war. Daher spielte sich beim Frühstück folgende Szene ab:

(G= Gina, B= Brooklyn)
G: Liebling, wir sind ja nun schon einige Zeit verlobt.
B: Hmh....
(Er kann nicht reden mit einem Mund voller Müsli)
G: Und wir haben doch immer gesagt, daß wir Kinder wollen.
B: Hmh....
(Mund immer noch voll, Augenlider auf Halbmast)
G: Jetzt wäre der beste Zeitpunkt.
B: Fur waf? Kiner oer 'chseit?
(Müsli!)
G: Eigentlich für beides, aber die Hochzeit als erstes wäre mir lieber.
(Sie steht auf und setzt sich auf Brooklyns Schoß)
G: Bärchen, wenn wir heute heiraten, könnten wir schon in wenigen Tagen unser erstes Kind in den Armen halten. Wie fändest du das?
(Brooklyn wird langsam wach und schluckt sein Müsli runter)
B: Naja, die Idee hat schon was. Findet dann die Hochzeitsnacht auch gleich heute nacht statt?
(Gina triumphiert innerlich)
G: Aber natürlich. Ich habe auch schon ein paar Dessous gekauft die ich extra für dich anziehen werde.
(Brooklyn sabbert gedanklich)
B: Mir ist es lieber du ziehst die Dessous aus!

Am Abend und in der Nacht folgen die Tatsachen und wie Gina es prophezeit hat, wenige Tage später halten sie ihren Sohn Tom in den Armen. Die Radaus von nebenan freuen sich zusammen mit den frischgebackenen Eltern. Doch Brooklyn findet das Verhalten von Harry Radau Gina gegenüber sehr merkwürdig und es läßt ihm keine Ruhe, vor allem da er findet, daß Gina ein bißchen zu vertraut mit dem alten Harry umgeht.

Richard hat für Gina ein paar Fäden gezogen und noch vor der Geburt von Tom wurde sie zur Beschatterin befördert. Das Richard nun einen Sohn mit Gina hat weiß er nicht!

Nur wenige Abende später beginnt Brooklyn ein Gespräch mit Gina zu diesem Thema


B: Wie alt ist eigentlich Harry?
G: Der müßte so um die 70 sein.
B: Weißt du wie lange er mit Nadine verheiratet ist?
G: Keine Ahnung, aber die haben eine Tochter die ist ein paar Jahre älter als ich!
Die hat mittlerweile drei Kinder.
B: Findest du Harry nett?
G: Ich finde Nadine und Harry sind beide nett. Wir hätten keine besseren Nachbarn bekommen können.
(Brooklyn leicht gereizt)
B: Ich meinte speziell Harry.
G: Ja, Harry ist nett, aber Nadine eben auch.
(Brooklyn etwas mehr gereizt)
B: Ich meinte ganz speziell Harry.
(Gina ist genervt)
G: Ja, Harry ist sehr nett.
B: Ich sehe wie er dich ansieht. In seinem Blick sehe ich Lust.
G: Was zum T.... Du glaubst doch nicht, daß ich mit ihm eine....
B: Doch! Tom sieht mir nicht ähnlich – ist Harry der Vater?
(Gina ist geschockt wegen dieser gezielten Konfrontation)
G: Nein! Nein, Harry ist nicht Tom's Vater. Du kannst es nachrechnen..... Die Hochzeitsnacht....
B: Ich bin Arzt, ich weiß, daß es immer um ein paar Tage variiert. Ist Harry Tom's Vater?
(Anmerkung: Pech für Brooklyn – falsche Fragestellung  )
G: Nein, definitiv nicht.
B: Warum gehst du dann auf Harrys Avancen ein?
G: Ich....Ich lasse ihn doch nur in meinen Ausschnitt gucken, sonst nichts.
B: Und warum? Hat seine Frau etwa keinen Ausschnitt? Warum muß er in deinen Ausschnitt gucken?
G: Weil...
B: Was, weil....?
G: Vielleicht bekomme ich dadurch eine weitere Beförderung.
B: Das glaube ich jetzt nicht, oder?
G: Wenn wir mehr Kinder wollen, brauchen wir das Geld. Wir brauchen irgendwann ein eigenes Haus.
B: Du....du machst das für die Karriere? Wegen dem Geld? Bist du denn wahnsinnig?

Der Streit geht noch eine Weile weiter, solange bis Tom Gina's Aufmerksamkeit erfordert.

Brooklyn schläft in dieser Nacht auf der Couch und geht am nächsten Tag ohne Frühstück zur Arbeit.

Am Samstag lädt der Vermieter mal wieder zu einer Party ein. Brooklyn will sich drücken und lieber Angeln gehen, aber Gina überredet ihn zu bleiben. Wiederwillig ist er bei der Party dabei und ist froh, als sich die Gelegenheit bietet mit Beauty Gassi zu gehen. Das hätte er mal besser bleiben lassen.

Als er wieder nach Hause kam und duschen wollte, weil Beauty statt an den Baum an sein Bein gepinkelt hatte, betrat er das Schlafzimmer und erwischte Gina und Harry im Bett.



Der Streit der daraufhin entbrannte war bei weitem nicht mehr jugendfrei. Daher ist eine Wiedergabe völlig unmöglich.

Der Streit endete in einer Scheidung und mit dem Auszug von Brooklyn aus dem Haus. Er nahm Beauty und natürlich den Ford Fusion mit. Tom sollte bei seiner Mutter bleiben, er war ja eh nicht Brooklyns Kind. Brooklyn war jetzt nur noch mehr denn je davon überzeugt, daß Harry Tom's Vater war.

Für Gina kam das böse Erwachen aber noch, denn sie mußte feststellen, daß ihr getechtel mit Harry nicht ohne Folgen geblieben war. Sie war wieder schwanger, diesmal tatsächlich von Harry.
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Aus für die Neue Hoffnung

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Sa Apr 16, 2011 3:22 pm

Der Leiter Planet Erde lies sich niedergeschlagen in seinen Sessel zurückfallen und mußte sich erst mal beruhigen. Aus! Alles aus! Nur wegen dieser zwei nichtsnutzigen Agentinnen Bellatrix Astraea und Astra Gemini. Das letzte Teilprojekt war nun auch noch verloren. Es gab keine Zukunft mehr – und das mußte er nun der Projektleitung mitteilen.

Polonation Tolgate machte sich daran seinen Statusbericht zu schreiben. Das erste was er tat war, daß er die Ampel auf rot setzte. Jeder der seinen Statusbericht in die Hand nehmen würde, würde sofort wissen, daß das Projekt gescheitert war.

Er fragte sich, warum er nur diese beiden furchtbaren Agentinnen eingesetzt hatte. Das war die größte, wenn nicht sogar letzte, Fehlentscheidung seiner Karriere gewesen. Aber er hatte geglaubt, was die ehemaligen Vorgesetzten der beiden ihm erzählt hatten. Im nachhinein betrachtet schien es Polonation so, als seien die beiden weggelobt worden.

Da er nicht so richtig wußte, was er in den Statusbericht schreiben sollte, begann er die vorherigen Statusberichte durchzublättern. An einigen Stellen blieb er hängen und fragte sich, ob er daran hätte erkennen müssen, daß das letzte Teilprojekt zur Rettung der Rasse scheitern würde.

Vor einigen Wochen hatte er die beiden Mädchen gerügt, weil sie sich nicht telepathisch sondern per Erdensprache unterhalten hatten.





Hier hätte die Gefahr bestanden, daß jemand was mitbekommt, vor allem Sophie Andersen, der Erdensim, der im Haushalt wohnte.

Ein paar Seiten weiter war die offizielle schriftliche Rüge abgeheftet, da die beiden Statistiken gefälscht hatten. Eigentlich sollten die beiden dafür sorgen, daß Sumpflingen entvölkert wurde. In wie weit die beiden überhaupt etwas gemacht hatten, war nicht mehr nachvollziehbar, denn Polonation hatte aufgedeckt, daß die beiden ihre Statistik gefälscht und dafür die Namen der Grabsteine auf dem Sumpflinger Friedhof einfach abgeschrieben hatten.

Ob er sie damals hätte schon abziehen sollen? Vielleicht! Aber neue Agentinnen reinzubringen wäre sehr schwierig gewesen und die Zeit hätten sie nicht gehabt. Es hätte also nichts gebracht sie abzuziehen.....



Und dann noch der Bericht über die Vorort-Kontrollen. Beim Anblick der Bilder grauste Polonation schon wieder, genau wie damals, als er sie zum ersten mal sah. Dreck in der Küche und im Bad. Einfach furchtbar.





Seine Rasse war ein supersaubere Rasse – aber scheinbar war es genau daß, was sie zum aussterben verurteilt hatte. Jede noch so kleine Krankheit hatte den sofortigen Tod zur Folge. Alle körpereigenen Abwehrkräfte weggezüchtet über Jahrhunderte hinweg. Im Prinzip wurde zu den Glanzzeiten seiner Rasse der komplette Planet mehrmals täglich mit Desinfektionsmitteln geputzt. In den vielen Metropolis-ähnlichen Städten war jedes Staub- und Dreckkörnchen vernichtet worden. Gebaut wurde nur mit Baumaterialien mit Lotuseffekt.
Als es auf dem Planeten nichts mehr zu desinfizieren gab, begann seine Rasse damit ihre Körper von innen und außen zu reinigen, jedes einzelne Bakterium wurde auf diese Weise vernichtet. Sie hatten sich ewiges Leben von dieser Säuberungsaktion versprochen, doch statt dessen wurden sie tödlich anfällig für jedes noch so kleine Bakterium das sich doch noch irgendwo auf dem Planeten versteckt hatte.

Sie hatten gehofft, wenn sie sich auf einem anderen Planeten ansiedeln, daß sie wieder überlebensfähig werden würden. Aber diese Hoffnung war nun zunichte gemacht worden. Die anderen Teilprojekte hatten es nicht geschafft – auf den ausgewählten Planeten waren alle Projektmitglieder den dortigen Krankheiten erlegen. Sein Projekt Erde war die letzte Hoffnung gewesen.

Und er hatte es schlußendlich in den Sand gesetzt. Doch wie sollte er das in seinen Bericht schreiben? Etwa so: "In einem fürchterlichen Wutanfall, den die beiden unfähigen Agentinnen provoziert haben, habe ich beide einfach eliminiert. Der einen habe ich einen Satelliten* auf den Kopf fallen lassen und die andere habe ich mit der Löschtaste einfach entfernt."


*(Ich schwöre – es war der echter Satellit – mein erster! - kein Cheat!)



Es war zwar die Wahrheit, aber wer schrieb schon die Wahrheit in einen Statusbericht? Also schrieb er: "Die beiden Agentinnen wurden in der Vergangenheit immer wieder auf die Wichtigkeit von Sauberkeit hingewiesen. Doch es kam trotz wiederholten Eingreifens durch ein Desinfektionskommandos immer wieder zu exzessiver Schmutzbildung. Diese hat nun auch die beiden letzten Agentinnen des Projekts das Leben gekostet."

Polonation Tolgate speicherte den Bericht und schickte ihn an den üblichen Mailverteiler. Es war nur noch eine Frage der Zeit wann seine Rasse aussterben würde. Zeit für neue Projekte blieb keine mehr.....
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Was lernen wir daraus?

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Sa Apr 16, 2011 3:30 pm

Sauberkeit ist eine gute Sache, aber zuviel des Guten schadet auch!

Was Polonation Tolgate in seinem Bericht nicht erwähnte:

Sophie Andersen stand unter der Gedankenkontrolle zuerst von Polonation Tolgate und dann unter der Kontrolle der Zwillinge. Als die Zwillinge starben, erwachte Sophie sozusagen aus ihrer Trance.
Als sie sich im Spiegel betrachtete erschrak sie sich zu Tode. Ihr ihrem letzten Spiegelbild, daß sie von sich im Kopf hatte, war sie eine junge Frau, doch jetzt war sie alt und hatte eine fürchterliche Gesichtsbemalung. Ihr altes Herz verkraftete diesen Schreck nicht.

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Ende der 9. Woche

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Sa Apr 16, 2011 3:39 pm

Das war das Ende der 9. Woche, daher mal wieder das vollständige Sterberegister der "Chapel of the Three Portschlämps"

Familie Katalogeropolous/Zimmermann/
Landgraf/Sims:
1. Otto Katalogeropolous
2. Wassily Katalogeropolous
3. Adamopolous Landgraf (geb. Katalogeropolous)
4. Elena Sims (verwitwete Katalogeropolous)
5. Heidemarie Zimmermann
6. Nikopolous Zimmermann (geb. Katalogeropolous)
7. Katharina Landgraf
8. Sandra Katalogeropolous

Familie Buecke-Ebbstein/Radau:
1. Wigbert Buecke-Ebbstein
2. Klara Buecke-Ebbstein (verwitwete Radau)
3. Ellen Radau
4. Richard Trost (geb. Wolf, gesch. Radau)

Familie Monkey/Horndt/Zentowski
1. Dylan Monkey
2. Daisy Horndt (geschiedene Monkey)
3. Francesca Zentowski (geb. Monkey)
4. Hannes Zentowski
5. Kelvin Horndt
Familie Schwein:
1. Will Schwein
2. Rosa Schwein
3. Alice Jung
4. Maximilian Sander (Lebensgef. von Rosa Schwein)
5. Mirabella Schwein (geb. Buecke-Ebbstein)
6. Sophie Andersen (war mit Blacky verlobt)
7. Bellatrix Astraea Jung
8. Astra Gemini Jung

Familie Klingel:
1. Ulrike Klingel
2. Heinz Klingel
3. Jessie Brown

Familie Rossi:
1. Jörg Rossi (geb. Pauls)
2. Claire Rossi

Familie Sander:
1. Chrissi Sander

Hunde:
1. Baron (Fam. Rossi)
2. Krussel (Fam. Rossi)
3. Haulin' Doggie (Fam. Landgraf)
4. Silly (Fam. Buecke-Ebbstein)
5. Chico (Fam. Buecke-Ebbstein)
6. Gerdie (Fam. Monkey/Buchholz)

Katzen:
1. Lilly Cat (Fam. Buecke-Ebbstein)
2. Bill (Fam. Zentowski)

Sonstige Sims:
Ivo Landgraf (ermordet von Kathi)
Hertha Tellermann (Kuhpflanzenopfer 1)
Geraldine Bongartz (Kuhpflanzenopfer 2)
Manuela Bretz (verbrannt)
Casimir Müller

Aktuell leben in Sumpflingen
1 Sim aus der 1. Generation
25 Sims aus der 2. Generation
34 Sims aus der 3. Generation
6 Sims aus der 4. Generation
Zusammen also 66 Sims mit einem eigenen, teils seltsamen, Willen Very Happy

10 Hunde und nur 6 Katzen (und das bei einem Katzenliebhaber.....tstststs.....)
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Nicht das Beste, aber....

Beitrag  Phillippa Erdnuss am So Mai 01, 2011 10:54 am

Am Montag war unsere Welt noch in Ordnung, zumindest so, wie ich es verstehe. Ariana hatte da definitiv eine andere Vorstellung. Ich weiß eigentlich nicht warum Ariana mich jemals geheiratet hat, so wie sie dauernd was an mir zu kritisieren hatte. Ich glaube es hat damals angefangen, als ich meinen gutbezahlten Job als Schullehrer verloren habe, weil ich den Zeitungsartikel über den Zusammenhang von Käsekuchen und Zwillingsgeburten gelesen und dadurch mal wieder zu spät zur Arbeit kam.

Jedenfalls hatte ich am Montag frei und arbeitete draußen im Garten als plötzlich zwei Katzen da standen. Die beiden waren so abgemagert, daß ich ihnen mitleidig den Napf von unserem Hund Baron füllte. Die beiden machten sich hungrig darüber her – und blieben.

Ariana hat mir dann am Abend, mal wieder, die Hölle heiß gemacht, wie ich unsere knappe Haushaltskasse auch noch an zwei Katzen verfüttern könne. Dabei kosten Katzen doch nicht mehr wie ein Hund.

Gut, was ich genau wie Ariana nicht so gut fand, war, daß unsere beiden Zwillinge Lola-Charlotte und Victoria-Sophie sich an dem Katzenfutter gütlich taten. Aber was will man machen? Kleinkinder halt!




Am Dienstag bin ich extra morgens um 3 Uhr aufgestanden, obwohl ich auch an diesem Tag frei hatte. Ich habe alle Hausarbeit erledigt, den Garten gemacht, die Tiere und Kinder gefüttert und wo notwendig gewickelt und um 9 Uhr saß ich frisch geduscht vorm Fernseher und habe mir die Football-Meisterschaft angesehen. Als Ariana die Treppe runterkam um zur Arbeit zu gehen bekam ich nichts als Vorwürfe zu hören. Was ich um diese Uhrzeit vor dem Fernseher zu suchen hätte, ob es nichts mehr zu tun gäbe. Die Betten wären noch nicht gemacht. Ich biß die Zähne zusammen.



Am Abend feiern wir den Geburtstag von Mariella – sie ist nun auch endlich Teenager. Leider konnten wir ihr keine Party finanzieren. Als ich Mariella nach ihren Wünschen für ihre Zukunft fragte, sagte sie mir, daß sie gerne Lehrerin werden wollte, so wie ich es damals gewesen war. Das freute mich sehr.





Ariana machte mir auch den Vorwurf, ich würde mich nicht gut genug um die Kinder kümmern, so daß sie sich am nächsten Tag von der Arbeit freinehmen wollte, außerdem mußte sie noch einige Bücher durcharbeiten um in ihrem Job bei der nächten Beförderungsrunde berücksichtigt zu werden.



Doch zu der nächsten Beförderungsrunde war Ariana nicht mehr da. Ariana wollte den Vorgarten etwas auf Fordermann bringen, Mariella war bei ihr, als ein Herzinfarkt das Leben meiner Frau beendete. Vielleicht hätte sie mal nicht so viel rummotzen sollen.....

Da stand ich nun, als alleinerziehender Vater, mit einem Teenager und zwei Kindern. Wie mußten unseren Haushalt neu organisieren und Mariella suchte sich einen Nebenjob als Spielplatzüberwacherin um sich ihr Taschengeld selbst zu verdienen!

Man hätte meinen können das Schicksal hat uns schon schwer genug getroffen, aber es kam noch schlimmer.
Am Wochenende unternahm ich mit meinem Drei-Mädel-Haus und dem Hauszoo eine Wanderung in die Berge. Dort sollte es lt. Wetterbericht kühler sein, als im Flachland. Doch als wir zurückkamen hatten alle drei Kinder einen Sonnenstich. Und während ich Mariella und Lola-Charlotte je ein Glas Wasser gab, kam plötzlich das Jugendamt und nahm uns Victoria-Sophie weg, angeblich, weil ich mich nicht um die Behandlung ihres Sonnenstichs gekümmert hatte. Woher wußten die nur so schnell davon..... ????

Die gestrenge Jugendamtsmitarbeiterin ließ nicht mit sich reden. Sie hat Victoria-Sophie einfach mitgenommen. Ich werde jedenfalls alles versuchen sie wieder zu bekommen!

Über Nacht sind meine haare ganz grau geworden!



Ich habe zwar nicht das Beste aus meinem Leben gemacht, aber es hätte auch Schlimmer kommen können.*

*Vladimir Katalogeropolous anläßlich seines Alterswechsels
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Dennis Klingel

Beitrag  Phillippa Erdnuss am Sa Mai 07, 2011 9:22 am

Sonntag, 7.30 Uhr morgens. Dennis Klingel sitzt am Frühstückstisch in seinem Ferienhaus in den Bergen. Vor ihm steht ein dampfender Becher mit Kaffee. Seine beiden Kinder Cameron und Cosima schlafen noch. In seinem Bett unter dem dicken Quilt, denn hier in den Bergen war ganz schön kühl!

Als sie am Freitagnachmittag hier angekommen waren hatte Dennis festgestellt, daß er nicht die richtige Kleidung für sich und seine Kinder eingepackt hatte. Als Cosima im Bett war, bat er Cameron auf seine schlafende Schwester aufzupassen und ging in das Marktzentrum des kleinen Bergdorfes. Er kaufte einige warme Sachen, auch warme Schlafanzüge. Ihm selbst war auch etwas kalt gewesen und zog noch im Geschäft seine neuen, wärmeren Sachen an. Die Kinder waren am Wochenanfang noch krank gewesen, sie sollten sich nicht schon wieder eine Erkältung holen.



Dennis liest einen Artikel über einen Immobilien-Schwindel, der diese Woche Montags in Sumpflingen stattgefunden hatte. Ein unbekannter Mann hatte sich als Immobilienmakler ausgegeben und Familie Theissen ein Haus für 116.000§ verkauft. Als Herr Theissen am späten Abend die Haustür des neu erworbenen Hauses aufschließen wollte, ging zu seinem Erstaunen eine Alarmanlage los und die gleichzeitig alarmierte Polizei nahm Herrn und Frau Theissen erstmal fest. Auf dem Polizeirevier klärte sich dann auf, daß die Familie Theissen nicht in das Haus einbrechen wollte, wie die jetzigen Bewohner des Hauses ursprünglich angenommen hatten, sondern einziehen wollten. Die Polizei konnte nur den Betrug feststellen, die 116.000§ die Familie Theissen bezahlt hatten, waren somit verschwunden.

Dennis nimmt einen Schluck aus seinem Kaffeebecher und lächelt als er sich in seinem neuen Ferienhaus, daß er am Montagabend gekauft hatte, umsieht.
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Re: Sumpflingen

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