Ahnengeflüster - Sims 3

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Ahnengeflüster - Sims 3

Beitrag  Lillebit am So Nov 22, 2009 6:43 am


Nicht wundern, hab nur den Namen geändert. Naja, wie auch immer, viel Spaß ^^


Zuletzt von Lillebit am Sa Aug 06, 2011 5:42 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Der alte Name passte halt nicht mehr...)
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Vorgeschichte Hope Valley

Beitrag  Lillebit am So Nov 22, 2009 6:32 pm


Die Vergangenheit Hope Valleys

Nun, der Name , 'Tal der Hoffnung', hat seinen Ursprung in der Besiedelung des Tales. Die Siedler setzten viele Hoffnungen auf das idyllische Tal am Meer. Es entstand eine Siedlung, die sich im Laufe der Zeit zu der Kleinstadt weiterentwickelte, von der ich euch erzähle.
Zu den ersten Siedlern gehörten unter anderem die Stars, die Grusels und die Springs. Der Name 'Grusel' ist bis heute in der Stadt vertreten, die Namen 'Star' und 'Spring' sind allerdings vollkommen aus Hope Valley verschwunden.
Wie in jeder Stadt ereigneten sich auch in Hope Valley einige Merkwürdigkeiten, als neue Bewohner die Stadt besiedelten und somit neue Geheimnisse mitbrachten.
Einer von ihnen war Professor Sir Drakos Cameron, er war ein berühmter Gentechnicker. Er experiementierte kurz vor seinem Tod mit den Genen seines Sohnes und den Genen eines anderen Mädchens herum- die beiden 'litten' von da an an einer genetischen Veränderung, die ihre Haare und Augen die skurrilsten Farben annehmen ließ. Der Professor behob das Problem mit der ständigen Veränderung zwar, doch die Verfärbung blieb. Seinen Sohn und dessen neue Freundin wollte und konnte der Professor nach dieser Veränderung nicht mehr als normale Sims anerkennen. Er nannte sie die Drakos, sie waren ja sozusagen seine Schöpfung.

„Hey! Miss Collins! Warum zählen wir als neue Rasse???“ riefen 3 Mädchen mit rosa, lila und pinken Haaren aus der dritten Reihe.
„Öhm... Ähm... Mädchen, fragt eueren Vater, der weiß das bestimmt. Außerdem sind wir mit der Geschichte des Ortes im hier und jetzt angekommen, das heißt ihr könnt nach Hause gehen! Schönes Wochenende Kinder!“ die Lehrerin, Miss Collins nahm ihre Sachen zusammen und verließ den Klassenraum, die Kinder taten es ihr gleich.

Und so begann ein weiteres Wochenende im idyllischen Hope Valley...




Zuletzt von Lillebit am Sa März 20, 2010 1:12 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Woche 1- Haushalt Star/Lloyd

Beitrag  Lillebit am Sa Dez 05, 2009 4:24 pm



Haushalt Star/Lloyd

Natascha Star

Junge Erwachsene
Freundlich, Künstlerisch, Virtuose, Kindisch, Leicht zu beeindrucken
Meisterin der Künste

Steven Lloyd
Junger Erwachsener
Abenteuerlustig, Ehrgeizig, Schmeichler, Charismatisch, Sinn für Humor
Geschäftsführer eines Megakonzerns

____

Natascha

//Wundervoll endlich hier zu sein! Weit weg von meinen Eltern, alleine mit Steven... Einfach Traumhaft! Und das Haus...// Verträumt sah ich zu meinem Freund Steven herüber. Er lächelte, wie immer eigentlich, und schob dann gekonnt seine Brille mit 2 Fingern wieder dahin wo sie hingehörte. Glücklich fiel ich ihm um den Hals. Endlich waren wir hier, in Hope Valley, der Stadt meiner Vorfahren. Zwar waren sie mittlerweile alle weggezogen, aber irgendwie konnte ich ihre Anwesenheit geradezu spüren...



Diese Haus hatte wirklich alles: einen Balkon, ein geräumiges Schlafzimmer, 2 Badezimmer, ein Arbeitszimmer und eine großartige Wohnküche. Nur gut, dass ihre Eltern den Umzug finanziert hatten und dabei noch Geld übrig geblieben war.
Nachdem alles ordnungsgemäß verstaut, eingerichtet und bestaunt worden war, machten wir uns auf um die Stadt zu erkunden und um uns eine Stelle in unseren favorisierten Karrieren zu suchen. Steven versuchte sich in der Wirtschaftskarriere, ich bewarb mich beim städtischen Theater als 'Fan'. Komischer Beruf... Egal, wird schon gut gehen. Danach sah ich mir dort gleich den neuesten Film an, den, wer hätte es gedacht, mein Dad gedreht hat. War äußerste amüsant muss ich sagen.

__

Steven

Nun, schön und gut diese Kleinstadt, besonders jetzt wo wir hier sind. Nach meiner Bewerbung dei dem Großkonzern der Stadt sah ich mich ein wenig um. Der Park war wirklich schön. Dort kam ich mit einem Mann ins Gespräch. Er war wohl auf meinen schrägen Blick aufmerksam geworden, als ich ihn gesehen habe...



"Guten Tag, mein Name ist Edmund. Edmund Cameron. Sind sie neu hier im Ort?" fragte der Mann mit den merkwürdigen Haaren mich.
"Ja, mein Name ist Steven Lloyd. Ich bin mit meiner Freundin hierher gezogen." entgegnete ich. "Schön sie kennenzulernen, Edmund."
"Ganz meinerseits. Und was halten sie bis jetzt von Hope Valley?"
"Recht idyllisch... Und... Farbenfroh..." ich sah 2 Mädchen mit knallbunten Haaren durch den Park toben und sah etwas verwirrt zu Boden.
"Oh, sie haben meine Töchter entdeckt" Edmund lächelte. "Die Haar- und Augenfarben sind genetisch bedingt, ganz normal also."
"Nun dann... Ach ja, du kannst mich ruhig dutzen, dass klingt nicht so formell." bat ich an und verstrickte Edmund daraufhin in ein langes Gespräch über so ziemlich alles. Er erzählte mir sehr viel über den Ort und erklärte mir auch seine gewöhnungsbedürftige Haarfarbe. Er war der Sohn der Wissenschaftlers Prof. Drakos Cameron, einem berühmten Genforscher, der leider nichtmehr unter uns weilt, der ihm und seiner Frau diese eigenartigen Gene verpasst hatte.

Spät am Abend kam ich nach Hause und hörte meine Freundin Gitarre spielen. Ich betrat unser gemeinsames Schlafzimmer und lächelte ihr zu, bevor ich mich vor den Spiegel stellte und begann meine Worte für mein Bewerbungsgespräch am nächsten Tag sorgfältig auszuwählen und zu üben. Mein Chef in SPe, Gunther Grusel, wollte mich noch einmal einigen Tests unterziehen, bevor er mich einstellte.


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Woche 1- Haushalt Star/Lloyd

Beitrag  Lillebit am Sa März 20, 2010 2:16 pm

Natascha

Als ich am nächsten Morgen aufwachte fand ich im Bett neben mir nur eine kurze Notiz:
Bin beim Bewerbungsgespräch
Ich liebe dich, Prinzessin

Steven

Na toll. Jetzt hatte ich den ganzen Morgen lang nichts zu tun. Ich beschloss, mich für meine Arbeit als Rockstar vorzubereiten und nahm die Gitarre zur Hand. Der Weg zum Rockstar ist steinig, aber ich werde das schon schaffen.



Danach bereitete ich mich auf meinen ersten Arbeitstag als 'Fan' vor. Ich überprüfte schnell noch mein Make-up, als ich unten vor der Haustür das Hupen der Fahrgemeinschaft hörte.



_____

Steven

//Geschafft!// Innerlich jubelte ich, ich hatte die Stelle bekommen und war überglücklich darüber. Meine Füße trugen mich heute wie von selbst in den Park, wo ich auf meine Arbeitskollegin Annika Gremme traf.



Ich unterhielt mich mit ihr, fuhr danach aber nach Hause, das lange Bewerbungsgespräch war anstrengend gewesen. Ich ließ mich sofort in das noch immer ungemachte Bett fallen. Wenige Minuten später hörte ich die Haustür zufallen und meine Freundin sich ins Wohnzimmer setzen. Wahrscheinlich las sie noch oder so.

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Re: Ahnengeflüster - Sims 3

Beitrag  Lillebit am Sa März 20, 2010 4:50 pm

Natascha

Der nächste Morgen verlief fast genauso wie der am Tag davor. Steven war weg als ich aufwachte. Mein Magen knurrte und ich schlurfte in die Küche um mir etwas zu Essen zu machen.



Nach dem Frühstück ging ich gähnend wieder nach oben. Ich wusch mir das Gesicht um wach zu werden und stellte mich danach an meine Staffelei.



Soviel Zeit und sowenig zu tun... Und ganz allein in unserem grünen Haus... Das ist sooooo langweilig! Und ich sehe Steven kaum noch... Gut, dass am Mittwoch mein freier Tag ist. Da kann ich endlich was mit Steven unternehmen!

___

Steven

Als ich von der Arbeit nach Hause kam, war Natascha schon auf der Arbeit. Es war echt deprimierend, dass wir im selben Haus wohnten und sozusagen aneinander vorbei leben...
Als Beschäftigung nahm ich die Tageszeitung mit rein und blätterte durch den 'Valley Kurier'. Die Grusels hatten Zwillinge, 3 Zuzüge, blablabla...



Danach rief ich meinen Freund Edmund an. Er erzählte mir von dem Chaos, das die Drillinge veranstalteten, und erkundigte sich wie sich seine Frau auf der Arbeit machen würde. Seine Frau Melanie arbeitete ebenfalls im Wirtschaftskonzern, eine Stufe unter mir. Natürlich berichtete ich meinem Freund von meiner Beförderung und meiner Gehalterhöhung, und natürlich auch davon was ich sonst so zu erzählen hatte. Ich erfuhr immer mehr interessante Dinge über den Ort. Oder ebend auch nicht so interessante.



Wenig später kam Natascha endlich freudestrahlend nach Hause.
"Steven, Steven, Steven! Ich bin befördert worden!!! Ist das nicht toll??" quietschte sie und fiel mir um den Hals.
"Aber sowas von, Prinzessin. Da haben wir ja heute beide was zu feiern! Ich bin auch befördert worden." erzählte ich ihr und zog sie mit mir nach oben in unser Schlafzimmer. "Denkst du was ich denke?" flüsterte ich in ihr Ohr.
Als Antwort drückte sie mir einen langen Kuss auf den Mund. "Und ob ich das denke." flüsterte sie lächelnd.

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Re: Ahnengeflüster - Sims 3

Beitrag  Lillebit am So März 21, 2010 7:26 am

Natascha

//Endlich Mittwoch// Ich gähnte herzhaft und setzte mich auf. Ich sah auf die Uhr meines Handys, das auf dem Boden unter dem Bett lag- halb 12. Zeit fürs Frühstück! Ich ging fröhlich nach unten. So gut hatte ich seit langem nicht mehr geschlafen.
Nach dem Frühstück wollte ich noch schnell unter die Dusche springen, doch wurde von meinem sich erneut ankündigendem Frühstück von diesem Plan abgebracht. Gut, dass ich im Badezimmer war, denn so konnte ich mich gerade noch rechtzeitig über die Kloschüssel retten.



Iek, eklig! Schnell kontrollierte ich alle Lebensmittel im Kühlschrank, doch da war nichts abgelaufenes dabei. Nun, vielleicht ja einfach nur eine Magenverstimmung, weil ich so schnell gegessen hatte...
Ich ging duschen und machte mich danach fertig für den Nachmittag, den ich mit Steven im Park verbringen wollte. Ein Blick auf die Uhr meines Handys verriet mir, dass ich los musste. Entspannt ging ich die Straße runter zum großen, idyllischen Stadtpark, wo mein Freund Steven bereits auf mich wartete.
Er erzählte mir von einem Jobwechselangebot in die Politik, dass er abgelehnt hatte, ich erzählte ihm von meiner Übelkeit. Besorgt sah er mich durch seine Brille an und fragte, ob er mir irgendwie etwas gutes tun könnte.



Er fuhr mit mir nach Hause und kümmerte sich noch ein wenig um mich. Das war soooo süß von ihm!

Doch das alles half nichts. Am Abend stürzte ich erneut ins Badezimmer um mich zu übergeben.



Un dafür gab es nur eine Erklärung: Ich war schwanger...
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Re: Ahnengeflüster - Sims 3

Beitrag  Lillebit am So März 21, 2010 2:30 pm

Natascha

Am nächsten Morgen bestätigte sich dieser Verdacht. Ich wurde unsanft durch ein Rumoren in meinem Bauch geweckt und beschloß, Steven schlafen zu lassen. Ich ging Duschen. Als ich wenig später nocheinmal ins Badezimmer kam, stand es vollkommen unter Wasser. Der Übeltäter war diesmal nicht das Waschbecken, sondern die Dusche, die fröhlich mit Wasser herumspritzte.



Ich hörte die Schritte meines Freundes auf der Treppe und beschloß die Duschenreparatur auf später zu verschieben.

"Steven... Du ... Ich... Wir..." fing ich an, als ich ihm gegenüber im Wohnzimmer stand.
"Was ist den los Prinzessin?" fragte er mit der selben Besorgnis in den Augen, wie am Tag davor.
"Wir... Steven, wir bekommen ein Kind." antwortete ich mit einem leichten Lächeln auf dem Gesicht.
"Wirklich? Oh, Prinzessin, das ist wunderbar! Dann sind wir endlich eine richtige kleine Familie!" jubelte Steven und legte sein Ohr auf meinen Bauch. "Okay, die Filme lügen, ich höre überhaupt nichts." sagte er und grinste.



Danach machte er sich auf den Weg zur Arbeit und ich rief meinen Chef an: Arbeit war ja für die nächsten Tage wohl nichtmehr angesagt. Mutterschutz.
Trotzdem war mir langweilig. Also schnappte ich mir meine Gitarre. Wenn ich schon nicht arbeiten kann, kann ich ja dafür üben.



Danach fiel mir die kaputte Dusche wieder ein, die wahrscheinlich immer noch das Badezimmer unter Wasser setzte. Also stellte ich die Gitarre beiseite und schnappte mir erneut Stevens Werkzeug.
Ich muss zugeben, so eine Dusche zu reparieren ist schwieriger als ein Waschbecken. Besonders wenn die Schuhe schon total aufgeweicht sind...



_____
Steven

//Okay... Steven, alles ist normal, du wirst nur Vater.// versuchte ich mir einzureden, als ich nervös durch das Büro lief. ICh fasste den Entschluss meinen guten Freund Edmund um Rat zu fragen, denn der war ja immerhin schon 4-facher Vater. Ich rief ihn an und wir verabredeten uns am Strand. So konnte ich vorher noch in die Buchhandlung um ein paar Bücher über das Vater/Mutter sein zu kaufen. Danach ging ich zum Strand um meinem Freund die ganze Sache zu erklären. Am Telefon war ich viel zu aufgeregt gewesen und hatte es vergessen.



Nach einem ausgedehnten und sehr hilfreichen Gespräch mit Edmund machte ich mich auf den Heimweg. Meine Freundin Natascha war in der Küche also setzte ich mich mit der Tageszeitung zu ihr.
"Prinzessin, weißt du schon wir wir unser Kind nennen wollen?" fragte ich, als ich eine Geburtsanzeige in der Zeitung sah.
"Weiß noch nicht so wirklich... Was meinst du denn?"
"Keine Ahnung... Ich denke das entscheiden wir, wenn es da ist, oder?"
"Okaydokay." Meine Freundin lächelte mich an und vertiefte sich danach in ihren Salat.

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Re: Ahnengeflüster - Sims 3

Beitrag  Lillebit am So März 21, 2010 4:54 pm

Natascha

Der nächste Tag verlief eigentlich wie der Montag. Ich durfte mich langweilen. Sehr sogar. Um mich von meiner Langeweile abzulenken las oder malte ich den ganzen Tag lang.



ALs Steven nach Hause kam, hatte er noch zu tun, also war mir auch weiterhin langweilig. Ich setzte mich auf das blaue Sofa im Wohnzimmer und schaltete den Fernseher an. //Nicht schonwieder... Die Folge kenn ich schon...// dachte ich mir bei fast jedem Kanal den ich durchzappte. Ich stoppte bei einer unsinnigen, chaotischen Kochshow. Der Moderator erklärte gerade wie man SPaghetti-Auflauf kochte, als Steven das Wohnzimmer betrat und sich mit einem wichtig aussehendem Bericht in einem der Lesesessel fallen ließ.



Sehr spät, es war laut meinem Handy schon 22 Uhr klingelte es an unserer Haustür. Steven bemerkte es nichteinmal, also ging ich zur Tür. Die junge Rothaarige, die davor stand stellte sich als Stevens Arbeitskollegin Annika Gremme vor und überreichte mir eine Mappe, die ihm zu gehören schien. Danach kamen wir beide noch ins Gespräch über Gott und die Welt.



Kurz vor halb 12, einige wenige Minuten nachdem Annika gegangen war, durchzuckte mich ein eigenartiger Schmerz. Steven, der sich endlich von seinem Bericht getrennt hatte, erkannte sofort was los war und rief mir ein Taxi zum Krankenhaus. Und da verstand auch ich hohle Nuss was los war: Das Baby kam!
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Re: Ahnengeflüster - Sims 3

Beitrag  Lillebit am So März 21, 2010 5:26 pm

Natascha

Wenig später kamen wir im Krankenhaus an. Was danach geschah, kann ich nicht so genau erzählen, es ging alles ziemlich schnell.



Nun, wenig später hielt ich meinen Sohn Gerrit in den Armen. Steven und ich hatten uns auf der Hinfahrt auf den Namen geeinigt, für den Fall, dass es ein Mädchen geworden wäre, hatten wir uns für den Namen Mayleen entschieden.



Zuhause bettete ich Gerrit in sein noch schnell aufgestelltes Kinderbett um danach selbst schlafen zu gehen. Ich war wirklich müde, immerhin war es schon Samstagmorgen.



______________
Gerrit Star
Baby
Begeistert, Freundlich
______________

Natascha

Am nächsten Morgen war Steven bereits wach. Er war wohl von Gerrit geweckt worden. Ich lugte durch die angelehnte Tür zu Gerrits Zimmer und sah, wie sich Steven rührend um unseren Sohn kümmerte. Es war wirklich zu niedlich.



Den ganzen Tag lang kümmerten wir uns abwechselnd um Gerrit. Und da ich mich noch ein wenig mit meiner Musik beschäftigen wollte, spielte ich dem kleinen kurzerhand etwas auf der Gitarre vor.



Der Rest des Tages verlief ruhig, aber nicht langweilig. Abends, als ich schlafen gehen wollte, kam Steven auf mich zu und sah ein wenig betroffen zu Boden.
"Prinzessin ich... ich liebe dich, von ganzem Herzen, genauso wie unseren Sohn... Und... Deshalb..." Steven kniete sich hin und ich sah ihn erstaunt an. " Natascha, willst du meine Frau werden??" fragte er und hielt den Ring hoch.



"Steven ich.... ich weiß gar nicht was ich sagen soll..." murmelte ich.
"Wie wärs mit ja?" schlug er vor und schmunzelte.
Ich kicherte und nickte. Er steckte mir den Ring an und ich fiel ihm glücklich um den Hals.

Jetzt waren wir bald also wirklich eine kleine, glückliche Familie...
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Woche 1 - Familie Teba

Beitrag  Lillebit am Mi März 24, 2010 6:36 pm

Familie Teba

Rachel Teba
Teenager
Dizipliniert, Ordentlich, begabte Köchin, grüner Daumen

Flora Teba
Rachels Tante, Schwester von John Teba
Junge Erwachsene
Liebt die Natur, grüner Daumen, Vegetarierin, freundlich, leichter Schlaf
Perfekter Garten

_____

Rachel

Jetzt ist es schon einen ganzen Monat her. Ich vermisse sie so. Und trotzdem sind sie weg. Einfach weg... Meine Eltern haben mich hier zurückgelassen. Ganz allein in Hope Valley. Und heute stand Tante Flora plötzlich vor der Tür und meinte sie würde sich um mich kümmern. Dabei ist sie doch kaum älter als ich. Und ich komme auch gut alleine klar. Daddy hat sie geschickt, hat sie gesagt. Und warum kommt Daddy nicht selbst her und kümmert sich um mich? Warum nicht? Ich bin verwirrt. Und die ganze Verwirrtheit fing vor einem Monat an:

"Du, Du allein bist schuld!" schrie meine Mutter Leila meinen Vater John an. "Denk an Rachel! Du kannst nicht einfach ein Kind in die Welt setzen und keine Verantwortung übernehmen!"



Ich lief hinaus, meine wütende Mutter kam mir entgegen, das Handy in der Hand und vollkommen sauer. Mein Vater stand am Straßenrand und hielt 2 Ringe in der Hand. Er sah verletzt aus und auch er zückte sein Handy.
Hinter mir, in unserem kleinen Haus am Wasserfall hörte ich meine Mutter ihre Sachen packen. //Aber... Nein...// ich unterdrückte ein Schluchzen. Ich musste jetzt stark sein, wie immer eigentlich. Meine Mutter stürzte mit ihrem vollen Koffer an mir vorbei und stieg in das vorgefahrene Taxi. Sie sagte kein Wort, sondern sah meinen Vate rnur vernichtend an. Kurz darauf war sie weg. Für immer. Mein Daddy kam zu mir, umarmte mich und flüsterte: "Du musst jetzt stark sein meine Große. Aber... es geht nicht anders." Er sah mich entschuldigend an und verschwand auch kurz darauf mit einem zweiten Taxi.
Ich war allein. Komplett allein. Die Rechnung bezahlte ich mit dem Verkauf von selbst geangelten Fischen und dem Lohn aus Teilzeitjobs. Das alles neben der Schule zu schaffen, war und ist eine Leistung. Aber ich habe es geschafft...


Tante Flora ist Daddys jüngere Schwester und sie kümmert sich jetzt um mich. Sie ist kaum älter als ich, aber immer hin schon volljährig. Ich kannte sie bis jetzt nur von Fotos, aber heute stand sie plötzlich vor meiner Tür und erklärte mir, dass ich jetzt etwas Gesellschaft bekäme. Nun gut, es stimmt schon, ich war schon ziemlich einsam, aber ich hatte meine Pflanzen, die Fische im Wasserfallteich und den Haushalt, der sich ja schließlich nicht von alleine machte.



Meine Tante Flora ist ein sehr freundlicher Sim. Sie tröstete mich, als ich malwieder die Tränen zurückhalten musste. Das passierte oft, seit Mommy in Frankreich und Daddy irgendwo in der weiten Welt war. Sie versprach mir, mit mir meine Mom zu besuchen, wenn wir genug Geld dazu hätten. Das dauert aber noch. Wir sind nämlich total pleite, weil Flora auch kaum Geld mithatte, als sie ankam. Ausserdem ist sie so eine Art moderner Hippie. Sie hat genau so wie ich etwas gegen Schuhe, aber sie will weder arbeiten noch sich von irgendwem zu irgendwas zwingen lassen. Sie möchte im Einklang mit der Natur leben, deshalb ist sie Vegetarierin, hat sie mir erzählt.
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Woche 1 - Familie Teba

Beitrag  Lillebit am Fr März 26, 2010 6:50 pm

Rachel

Also entweder meine Tante hält mich für komplett bescheuert oder sie schlafwandelt.



Mitten in der Nacht schleicht sie aus dem Haus und verschwindet zu den nächsten Angel Teichen. Das ist doch komplett irre... Nun gut, ich hinterher, weil... 1. war mir langweilig, und 2. kennt Flora die Umgebung nicht gut genug. Ich bin ihr also unauffällig gefolgt. Der komische Steinkreis oben auf dem Hügel hinter dem Friedhof und dem Wissenschaftlichen Institut schien es ihr angetan zu haben.



Sie setzte sich in die Mitte und begann mit komisch aussehenden Übungen. Um nicht aufzufallen, und weil am nächsten Morgen Schule war lief ich etwas verwirrt zurück nach Hause und fiel danach totmüde ins Bett.

Am Morgen lag Tanta Flora in ihrem Bett und schlief. Ich machte mir Frühstück und lief danach runter bis zur Kreuzung, wod er Bus mich abholte. Schonwieder rennen...
In der Schule wars langweilig, wie immer. Mittwoch Mathetest, Geschichtsreferate, blahblahblah. Zum einschlafen. Wegen meiner nächtlichen 'Verolgungstour' wäre ich im Erdkunde Unterricht wirklich fast eingeschlafen. Aber ebend nur fast. Ich kann mich halt beherrschen, im Gegensatz zu anderen Sims...

Als ich zuhause ankam war immernoch keine Spur von Tante Flora. Sie schlief also immernoch. Ich machte mir ein Müsli und setzte mich danach an meine Bio-Hausaufgaben. In Bio war ich gut, aber musste das immer so langweilig sein?



Nach Bio nahm ich die alte Gitarre meines Vaters zur Hand. Als ich ein Kind war hatte er mir ein paar Griffe gezeigt... Ich seufzte und begann ein wenig auf der gemusterten Gitarre herumzuzupfen. Es hätte ihn wahrscheinlich gefreut, wenn er es sehen würde. Er liebte die Musik und hatte gehofft, ich hätte etwas von seiner Gabe geerbt, aber nix da. Das war mir zu kompliziert. Da blieb ich lieber bei meinen Pflanzen, zu denen ich mich kurz darauf verzog.

____
Flora

Es war schopn später Nachmittag als ich aufwachte. //Na toll, den ganzen Morgen verschlafen...// Ich gähnte herzhaft und sah aus dem Fenster. Davor lag der kleine Gemüsegarten, den Rachel pflegte und hinter dem Gemüsegarten lag der wundervolle Wasserfall. Ich zog mich an und ging raus zum Wasserfall und ließ mich dort einfach ins Gras plumpsen. Warum war ich nicht schon viel viel früher her gekommen? Die Umgebung war perfekt. Man konnte seine Ruhe haben und eins mit der wundervollen Natur werden. Einfach perfekt.
Hoffentlich hatte Rachel nichts von meinem nächtlichen Ausflug mitbekommen... Das würde sie eh nicht verstehen. Ich atmete tief durch und sah den glänzenden Wassertropfen beim herunterfallen zu. Dieser Ort war perfekt. Einfach zu perfekt um nicht irgendwo ein Geheimnis zu haben. Aber das war jetzt auch egal. Es war halt einfach perfekt.
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Woche 1 - Familie Teba

Beitrag  Lillebit am So März 28, 2010 8:27 am

Rachel

Als ich aufwachte war es draußen schon hell. Das hieß schonmal nichts gutes. Ich sah auf mein Handy und unterdrückte einen Aufschrei- Es war kurz nach 9, ich war viel zu spät! In Windeseile zog ich mich an und schnappte mir mein Schulzeug. Ich rief mir ein Taxi, das ging schneller als zu Fuß. Tanta FLora war schon weg. Wahrscheinlich im Park oder so. Hätte sie mich nicht wecken können???
Ich stieg ins Taxi und versuchte den Fahrer zum noch schneller fahren zu bewegen. Aber nein, der hielt sich ja an Geschwindigkeitsbegrenzungen und son Zeug... Vollkommen gestresst kam ich um halb 11 an der Schule an.



Gut dass ich eine Entschuldigung hatte: "Der Bus kam bei mir nicht vorbei und ich musste laufen, also entschuldigen sie die Verspätung." Es hatte Vorteile seeeehr weit vom Stadtkern entfernt zu wohnen. Allerdings nicht viele.
Mein Kumpel Indigo verkniff sich ein Lachen als ich mich neben ihm auf meinen Platz fallen ließ. Er wusste bestens, dass der Bus immer bei der Kreuzung vorbeifuhr. Naja, gut dass er nichts gesagt hat. Danach erzählte er mir von seinem kleinen Bruder und seiner kleinen Schwester. //Na super. 2 Babys und immernoch nicht tapeziert??// Ich kannte Indigos Familie ziemlich gut. Er, seine Eltern, seine 3 kleineren Schwester, die Pinkys wie wir sie nannten und jetzt noch 2 neue Babys in dem kleinen Haus? Das konnte ja gar nicht gut gehen. Besonders weil die Camerons prinzipiell kein Geld hatten. Und trotzdem erst kürzlich umgezogen waren. Melanie Cameron, Indigos Mutter, hatte Angst vor den Wänden des alten Hauses gekriegt. Sie war schon ein wenig Wahnsinnig, aber darauf durfte man die Familie Camron nicht ansprechen, darauf reagierten sie gereizt. Sehr gereizt.

Okay, nach der Schule setzte ich mich mit meinem Mathebuch ins Wohzimmer. Am nächsten Tag stand ein wichtiger Mathetest an und ich wollte meine Noten schon noch ein wenig verbessern. Konnte ja irgendwann mal nützlich sein. Oder halt nicht, war mir auch schnuppe.



___
Flora

Wunderbar, wunderbar, wunderbar! Hope Valley ist ja so wunderbar. Ich hüpfte glücklich durch den Park und tanzte mit den Schmetterlingen. Danach setzte ich mich an das herumstehende Schabrett und betrachtete die Figuren. Die waren irgendwie... niedlich! Mir gegenüber setzte sich ein Mann hin, der sich als Edmund Cameron vorstellte. "Speilen sie Schach, oder begutachten sie nur die Figuren?" fragte er lachend und erklärte mir daraufhin die Regeln von Schach. War gar nicht so kompliziert wie ich dachte.



Nach der ausgedehnten Schachpartie (die ich natürlich verloren habe...) bescuhte ich das Schwimmbad. Ich liebe Schwimmen. Schnell hatte ich mich umgezogen und sprang ins Wasser.



Ich blieb bis zum späten Abend im Schwimmbad. Es war einfach zu schön um nach Hause zu fahren...
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Woche 1 - Familie Teba

Beitrag  Lillebit am So März 28, 2010 9:24 am

Rachel

//Bäääh... Mathetest.// Ich gähnte als ich nach dem Frühstück runter zur Kreuzung trottete. Flora schlief noch. War sie etwa wieder bei dem Steinkreis gewesen? Naja, war ja auch egal, jetzt musste ich mich auf Mathe konzentrieren. Der Test war wichtig, hatte Miss Collins gesagt. Nun ich habe gelernt, ichs chaff das schon. Und im Notfall schreib ich bei Indi ab, der hat Ahnung von Mathe.

___
Flora

Am späten Morgen, kurz nachdem ich meinen Frühstücksteller abgewaschen hatte erhielt ich einen Anruf von Edmund Cameron. Er arbeitete beim örtlichen Restaurant und wollte, dass ich ein paar Trauben lieferte, weil 'eine Traubenknappheit' herrschte. Schräg, aber was solls.



Also, mit ein paar Weintraubensamen raus in den Garten gegangen und die kleinen Samen in die Erde gesteckt. Danach habe ich noch ein wenig die anderen Pflanzen gedüngt und gepflegt. Man kann seine Pflanzen nie genug pflegen. Eindeutig nicht.



Danach ließ ich meine Babys in Ruhe, damit sie ordentlich wachsen konnten. Ich machte mich auf den Weg zum Steinkreis, verlief mich aber vorher, sodass ich bei einem alten Minenschacht landete. //Uhm... Hilfe? Haben da nicht gerade... Augen aufgeblitzt?// etwas verängstigt sammelte ich schnell die wertvollen Steine und Metalle ein, die dort herumlagen und machte mich dann auf die Suche nach dem richtigen Steinkreis.

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Beitrag  Lillebit am So März 28, 2010 10:10 am

Rachel

// Ugh... SCHEIßE! MATHE HAUSAUFGABEN // schlagartig saß ich kerzengerade in meinem Bett. Laut meinem Handy war es 4 Uhr morgens. Ok, beruhigen und los. Ich stürmte im Schlafanzug in die Küche, wo meine Hausaufgaben auf dem Tisch lagen. //Okay... binomische Formeln, fallt aus meinem Kopf aufs Papier...// ich rätselte an verschiedensten Gleichungen und Ungleichungen herum, bis Tante Flora aufstand und mir etwas zum Frühstücken brachte.



Danach gings -heute pünktlich- zur Schule, wo wir gleich unsere Mathetests wiederbekamen. Und eine weiterer erfreuliche Nachricht: Die Klassenfahrt nach China fand statt! Am Wochenende ginge es los, 3 Tage China. Kultur pur, Abenteuer pur und Kampfkunst pur. Endlich. Ich hatte schon in der Grundschule an einem Anfänger Sim Fu Kurs teilgenommen, aber das war nichts. Aber von echten Chinesen lernen... Ich geriet ins Träumen und Miss Collins musste mir den Mathetest auf den Schädel hauen, damit ich ihr überhaupt zuhörte. Der schöne 2+ Mathetest... //YAY! Eine 2+ in Mathe. Cool!// Indi hatte eine 1, aber das war ja klar.

Nach der Schule erklärte er mir auf dem Spielplatz neben der Schule wieso ich zu blöd für Mathe war. Nein Scherz, wir laberten über Gott und die Welt. Er ist ein echt guter Freund, obwohl seine Familie verdammt merkwürdig ist. Oder gerade deshalb, ich weiß nicht.



Spät am Abend, knapp vor der Ausgangssperre, kam ich nach Hause und fiel totmüde, aber überglücklich ins Bett. Schließlich ging es bald nach China!
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Woche 1 - Familie Teba

Beitrag  Lillebit am So März 28, 2010 7:30 pm

Rachel

Nach einem weiteren von Organisatorischen Klassenfahrtsfragen gefüllten Schultag ließ ich mich entkräftet auf unser Sofa fallen. Tante Flora rannte malwieder in der Weltgeschichte rum. Ich brauchte ja ein Chi-Strom-föderndes Reiseoutfit und son Quatsch. Von wo kommt die denn?? Oder hat die wieder zuviel am Steinkreis gehockt? Ist ja auch egal. Zuhause war es zu Chaotisch, Typisch Flora halt, also lief ich runter ins Tal zu den Camerons. Indi würde nicht mitfahren, seine Familie hatte kein Geld, aber er schaffte es immer mich aufzuheitern.

Ich klingelte. Hinter der Tür sah ich ein, nein zwei Babys auf dem Boden liegen. Hatte MElanie etwa auch Angst vor Babybetten? ALso wirklich... Eine von Indis Schwestern öffnete die Tür und rief ihren Bruder aus seinem Zimmer. Ich glaube es war Rosa... oder Magenta, keine Ahnung. Ich kann die 3 nicht auseinanderhalten, obwohl sie sich gar nicht sooo ähnlich sehen. Egal. Indi bat mich rein und hob dann seine schreiende kleine Schwester auf. Liebevoll knuddelte er die kleine durch und gab ihr eine Flasche.
"Indi, ich bekomm noch die Krise...." begann ich zu erzählen. Irgendwie sollte es andersherum sein. Er sollte sich bei mir ausheulen über den Stress zuhause. Aber er war bereits an sowas gewöhnt. Besonders seit meine ELtern weg waren kam ich oft zu ihm. "Erzähl ruhig, Chelly." ermutigte mich Indigo und legte die halb leere Flasche auf die Küchentheke. (Chelly ist seine bescheuerte Abkürzung für Rachel...) Ich seufzte. "Irgendwie... Indi ich bekomm das nichtmehr auf die Reihe." Ich erzählte ihm von meiner Aufregung wegen China, von Floras 'Steinkreis-Anfällen' und allem drum und dran.



Es tat gut mit jemandem reden zu können, wenn auch nicht ungestört. Alle 2 Minuten wuselte irgendwer durch die Küche in der wir immernoch standen.

"Du schaffst das schon Chelly. Du hast bis jetzt doch alles geschafft." sagte er lächelnd. Danach standen wir voreinander und sahen uns schweigend an. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit. Wie eine ... wunderschöne Ewigkeit. Die von Indis hysterischer Mutter und dem Schreien seine kleinen Bruders gestört wurde. Erst setzte er zu sprechen an, dann ich, dann wieder er und schließlich stotterte ich: "Ich muss dann... Bis... Montag... Oder soll ich anrufen? Oder nein, bis Montag!" Ich hob die Hand. Normalerweise hätte ich Indi jetzt umarmt, er hatte meine Aufregung ja ein wenig gelindert, aber er hatte jetzt noch das zweite Baby auf dem Arm. Also trat ich raus in den Vorgarten der Camerons um dann nach Hause zu laufen.

___
Flora

"Juhuu! Gefunden!" jubelte ich, als ich ein eigentlich viel zu kleines T-Shirt mit einem Panda aus meinem uralten, mit Stickern übersähten Koffer zog und es Rachel entgegenhielt. "Ein Chi-leitendes-Reise T-Shirt im Asia Style. Du kannst es behalten, mir ist es zu klein." Ich umarmte meine Nichte, scheuchte sie danach aber in ihr Zimmer, sie sollte es ja wenigstens anziehen. Wenig später ertönte ein "Kannst Reinkommen, Tante Flo." aus Rachels Zimmer. Ich trat in das grüne Zimmer und sah meine Nichte vor ihrer Kommode stehen.



Rachel drehte sich mit einem leicht gelangweilten "Tadaa..." um. Sie sah fantastisch aus. Einfach fantastisch! Sie war das perfekte Kind der Natur. Und sie wollte nach China fahren. Morgen. "Schätzchen, du solltest soetwas öfter tragen. eindeutig." Daraufhin verdrehte Rachel die Augen als wollte sie sagen: "Vergiss es Tante Flo, deinen Ökokram kannst du dir an den Hut stecken. Ich verließ ihr Zimmer seufzend und ging raus zu den Pflanzen. Es war gut wenn man wenigstens jemanden zum Reden hatte, der nicht mitten in der Pubertät steckte. Ich setzte mich inmitten meiner Babys ins Gras und seufzte laut hörbar. Drinnen hörte ich Rachel Dinge in ihren Koffer werfen. Hoffentlich blieb alles ganz.
Der Widn zerzauste ein wenig meine tiefschwarzen Haare, der Wasserfall rauschte und über dem Teich flatterten ein paar Libellen herum. Es drängte sich eine, sehr große Frage in meinen Kopf: Warum wollte mein Bruder John weg von hier? Es war... so perfekt. Und er hatte eine so tolle Tochter. Ich lächelte bei dem Gedanken an Rachel. Ich hatte sie gesehen, als sie noch ganz klein gewesen war. Wie sie Regenwürmer gefangen und ihrer Mutter in die Schuhe gepackt hatte. ICh war auch nicht viel älter als sie, das stimmte wohl... Aber ich konnte mich gut an meine Kindheit erinnern.
Mein Erinnerungsschwall wurde von einem heranfliegenden Marienkäfer unterbrochen, der es für Nötig hielt, sich direkt auf meine Nase zu setzen. Ich lachte und verscheuchte damit den Marienkäfer.
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Woche 1 - Familie Teba

Beitrag  Lillebit am So März 28, 2010 7:54 pm

Rachel

Noch etwas verschlafen ließ ich mich meiner Tante gegenüber am Küchentisch nieder. Also entweder träumte ich noch oder meine Tante hatte tatsächlich einen Laptop gekauft... "Morgen Rachel. Na, schon aufgeregt?" fragte sie und lugte neugierig über den Rand des Laptops. Ich nickte. Natürlich war ich aufgeregt. Ich hatte noch nie etwas großartig anderes als Hope Valley gesehen, da war es doch sonnenklar, dass ich total aufgeregt war. Immerhin ging es nach China!



Ich sah auf mein Müsli und aß dann schweigend weiter. Nachdem ich die Schüssel gespült hatte wurden letze Sachen in den Koffer gepackt und natürlich zog ich, meiner Tante zu Liebe, das komische Chi-T-Shirt an. SIe strahlte mich über das ganze Gesicht an und umarmte mcih mit den Worten: "Bring meinen Babys Ausländische Gesellschaft mit, jah?" Ihre Babys waren die Salatköpfe und Tomatensträucher in unserem winzigen Garten...

Ich stieg erwartungsvoll in das gelbe Taxi und ließ meinen Blick runter ins Tal wandern, dass ich für die nächsten 3 Tage nichtmehr zu Gesicht bekommen würde. An dem kleinen Haus mit den seltsamen Bewohnern blieb mein Blick etwas länger hängen. Im Garten spielten 3 Bunthaarige Kinder miteinander fangen. //Indigo...// Das Taxi fuhr los und ich ließ die mir so vertraute Landschaft hinter mir.

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Woche 1 - Familie Teba - China Urlaub

Beitrag  Lillebit am Mo März 29, 2010 7:29 am

Rachel



"Wow." Das war das einzige was mir einfiel, als wir die chinesische Mauer sahen. Ich seufzte, weil neben mir niemand saß, der mir irgendetwas 'äußerst interessantes' über China erzählte. Es war echt schade, dass Indi nicht mitkommen konnte. Aber ich glaube, der machte den Fulltime Babysitter für seine 5 Geschwister. Seine Eltern arbeiteten vor kurzem noch beide. //Rachel, das ist jetzt unwichtig. DU bist in China, haaaalloooo, China!!!// versuchte ich mich selbst von gestern Abend abzulenken. Halbwegs erfolgreich.

Miss Collins drückte jedem eine Stadtkarte und ein paar unwichtige Kleinkramdinge in die Hand. Dann gab sie jedem von uns einen Fahrradschlüssel und wir durften uns auf die Räder schwingen und uns in Shang Simla umsehen. Ich sah auf die Karte und entdeckte einen großen Tempel, der sich auch etwas entfernt zwischen Bäumen und Bergen abzeichnete.

//Ready go.// Ich schwang mich auf mein klappriges Fahrrad und trampelte los. Über Brücken, durch den eingemauerten Stadtkern und den Hügel hoch. Den steilen Hügel...

Entkräftet kam ich oben an. Ich schnappte nach Luft wie ein Fisch an Land. Der Weg war weiter gewesen als erwartet. Und jetzt hieß es Treppensteigen. Oben an dem Tempel, der von innen nicht aussah wie ein Tempel, war eine Aussichtsplattform. Und ich wollte das ganze Städtchen, oder eher Dorf, einmal überblicken, um mir ein etwas genaueres Bild von den Entfernungen zu machen.

Nach gefühlten 3 Millionen Stufen stand ich oben auf der Plattform und blickte runter. "Wow." war wieder das einzigste was mir einfiel.



SO etwas wunderschönes... Die Häuser sahen aus wie Spielzeuge. Von unten vernahm man einzelne Kampfschreie und ich erinnerte mich wieder, warum ich mich eigentlich so sehr auf China gefreut hatte.
Schneller als gedacht satnd ich vor der Akademie. Die Akademie des schwarzen Phönix. Heimat des Sim Fus. Ich hatte viele Bücher darüber gelesen, aber hier zu sein, war tausendmal besser.



Die Kämpfer sahen alle sehr konzentriert aus. Zu konzentriert. Ich schüttelte mcih kurz und begann dann vorsichtig die komische Trainingspuppe zu verhauen. Ich lachte über mich selbst. Bei dem Typen mit dem braunen Gürtel sah das viel, viel, viel einfacher aus.



Kurz darauf kam ein Mann mit blauem Gürtel auf mich zu und drückte mir einen weißen Trainingsdress in die Hand. ICh verschwand kurz nach drinnen und zog mich um.
"Wunderbar. Wie heißt du?" fragte der Mann.
"Mein Name ist Rachel. Und wer sind sie??" fragte ich.
"Ich bin Ai Pei. Rachel, du besitzt eine ungewöhnlich Ausstrahlung für eine... Fremde. Ich hätte eine Aufgabe für dich, würdest du einem alten Mann den Gefallen tun?"
"Öhm.... Worum gehts denn?" ich war leicht verwirrt. Zu recht, wie ich finde.
"Siehst du den Drachenkopf dort drüben?" Er zeigte in Richtung einer großen, Qualmenden Höhle.
"Ja, der ist ja wohl kaum zu übersehen."
"Könntest du ihn für mich erkunden? ICh würde ja selbst gehen, aber meine alten Knochen machen das nicht mit."
"Und, woran weiß ich, dass ich das gefunden habe, was ich suchen sollte?"
"Ich weiß es nicht, aber du wirst es merken." Er gab mir einen Beutel mit Taschenlampe, getrocknetem Essen und einem kleinen Fläschchen dunkelroter Substanz. "Das wirst du brauchen." Er nickte mir zu und verschwand dann. Also nicht urplötzlich. Er ging einfach weg. und ließ mich it dem Beutel da stehen.
//Na super... Aber hey, jetzt hab ich wenigstens ein kleines Abenteuer// seufzend setzte ich das Training fort.



Nach einem anstrengendem Training radelte ich zurück zum Basiscamp und ließ mich vollkommen kaputt, aber glücklich, in das harte Bett fallen.
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Woche 1 - Familie Teba - China Urlaub

Beitrag  Lillebit am Mo März 29, 2010 8:32 am

Rachel

Als ich aufwachte musste ich mich erstmal orientieren. //Ach jaaa... China// Danach fiel mir ein, was Tante Flo mir gesagt hatte. Ich sollte ein paar Früchte und so mitbringen. Bei der Gelegenheit konnte ich auch gleich mal was Chinesisches essen. Also zog ich mich an und radelte dann zum Markt. Ich kaufte Pomelos, Kirschen und ein Rezept für Chinapfanne. Sowas musste ich einfach mal ausprobieren. Ich besorgte außerdem noch einen Räucherwerkhalter für mein Zimmer und eine Trainingspuppe. Tante Flo hatte mir genug Geld mitgegeben, hatte dafür aber ihre wertvollsten Steinchen und Früchte opfern müssen.

Danach sah ich auf meine Karte und entdeckte die Drachenhöhle. //Ach ja... genau...// Ich radelte los um wenig später im inneren des Drachenkopfes zu stehen. "Na super..." murmelte ich und sichte die Wände ab. Konnte ja nicht einfach nur ein langweiliger, qualmender Raum sein.
Die Wand vor mir versank krachend im Boden. // WAS IST DAAAS???// geschockt sprang ich einen Schritt zurück. Voll in ein Steinchen. "AUA!" ich hüpfte auf einem Bein weiter und blieb glücklicherweise vor der Treppe stehen, die nach unten, in die wirkliche Höhle des Drachen führte. //Geht doch. Scheiß Steinchen...// ICh ging die Treppe runter und fand mich in einem großen Raum mit Zierteichen wieder. //Alle Achtung. Die Chinesen haben echt Langeweile, wenn sie sich sowas einfallen lassen.



Ich ging durch die Tür am anderen Ende des Raumes und folgte dem Gang dahinter bis zu einer weiteren Tür. Zögerlich öffnete ich die Tür und sah entsetzt in den Raum, der zu brennen schien. "O Mein Gott... Obwohl ich glaube nicht an Gott... Egal."



Mein Kopf pochte. Plötzlich rasten wirre Bilder durch meine Gedanken. Fremde Sims vor dem Drachenschlund, eine große Schatztruhe, eine Mumie die durch die Gänge eines alten Hauses wandert... ICh schüttelte mich, doch die wirren Bilder hörten nicht auf. Ich trat enen Schritt zurück, rempelte gegen die Tür und massierte mir die Schläfen. //Das muss ich... Ai Pei erzählen.// Immernoch mit pochendem Kopf lief ich raus aus der Gruft an der Steinwand vorbei, die sich hinter mir schloss und schwang mich auf mein Rad.
Mit Vollgas raste ich zur Akademie. Die Fahrradreifen hinterließen eine Bremsspur im Dreck, als ich zum stehen kam und in die Akademie stürzte. Ai Pei traf ich draußen bei den Trainigsgeräten an. Er sah mich fragend an, als ich ausser Atem vor ihm stehen blieb und erstmal verschnaufen musste.
Danach erzählte ich ihm von den wirren Bildern. Er nannte es eine Vision. Und er meinte, er würde eine Meditationsstatue bauen. Und wenn ich das nächste Mal nach China kam würden wir der Vivion auf den Grund gehen. Und ich würde die Drachenhöhle ganz erforschen können. Das hatte er versprochen.



Danach ging es zurück zum Basiscamp. Das waren genug abenteuerliche Erfahrungen für heute.
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Woche 1 - Familie Teba - China Urlaub

Beitrag  Lillebit am Mo März 29, 2010 8:38 am

Rachel

Als ich aufwachte war es bereits halb 10. Und um 12 ging der Flug zurück. Also zog ich mich hastig an und versuchte verzweifelt den Rest der Zeit lang alles was ich gekauft hatte in meinen Koffer zu bekommen, ohne die Pomelos und die Kirschen zu zerquetschen.

Und dann ging es zurück nach Hope Valley. Ich freute mich auf zuhause. Tante Flo, Indi, mein eigenes Bett... Obwohl China auch toll war. Irgendwann werde ich zurück nach China fliegen. Vielleicht kaufe ich mir ja ein Ferienhaus? Oh das wäre toll...

Und dann ließen wir Shang Simla hinter uns...

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Woche 1 - Familie Cameron

Beitrag  Lillebit am Di März 30, 2010 4:12 pm

Familie Cameron

Edmund Cameron
Erwachsener
Chaot, Geistesabwesend, Genie, Geschickt, Hoffnungslos Romantisch
Weltweit anerkannter Chirurg

Melanie Cameron
Junge Erwachsene
Überemotional, Wahnsinnig, Liebt die Natur, Perfektionistin, Tollpatschig
Alleskönnerin

Indigo Cameron
Teenager
Hitzkopf, Perfektionist, Schlafmütze, Grüner Daumen

Rosa Cameron
Kind
Chaotin, Draufgängerin, Partylöwe

Magenta Cameron
Kind
Begeistert, Leicht zu beeindrucken, Freundlich

Violet Cameron
Kind
Tapfer, Athletisch, Ehrgeizig

Neytiri Cameron(Name nachträglich geändert, weil der Name vorher einfach nicht passte.)
Baby
Begeistert, Tollpatschig

Bogomir Cameron
Baby
Stubenhocker, Gut


von rechts nach links: Indigo, Melanie, (mit den rötlichen Haaren) Magenta, Edmund, (mit lilanen Haaren, kaum sichtbar ^-^) Violet, (ganz vorne) Rosa
Bogomir und Neytiri sind nicht im Bild, weil sie im Wohnzimmer liegen und schlafen...
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Woche 1 - Familie Cameron

Beitrag  Lillebit am Mi März 31, 2010 5:34 pm

Magenta

Es ist Sonntag, es ist chaotisch, es ist... wie immer. Neytiri schreit, also stimmt Bogomir mit in ihren Schreichor ein und ich, ich räume die letzten Tapetenreste in den Mülleimer. Wir haben tapeziert, endlich.
Danach setzte ich mich zu meiner Schwester Rosa an den Spieltisch im Wohnzimmer. Daddy hatte Neytiri beruhigt, deshalb war jetzt auch Bogomir wieder still.



Rosa erzählte mir von ihrer neuesten Abenteueridee. Violet war wahrscheinlich im Schwimmbad und Indi schlief entweder noch, oder er war draußen im Garten und kümmerte sich um seinen Salat. Er hatte sich gestern Abend wieder mit Mommy gezofft, weil Mommy wieder mit Milena geredet hat. Milena ist Mommys innere Stimme, sagt Mommy immer. So ganz versteh ich das nicht, aber so ist Mommy wenigstens nicht allein oder so. Aber bei uns ist eh nie jemand alleine, wir sind ja schließlich zu 8- Meine Eltern, mein Bruder Indi, Violet, Rosa, Bogo und Neyney und ich. Es ist echt cool in so einer großen Familie, aber auch echt stressig. Besonders wenn ein Geburtstag ansteht-

Nämlich der von Neyney und Bogo. Die beiden sind Zwillinge. Mommy hat schon den ganzen Morgen Dinge gesucht (zum Beispiel unsere Kleinkindersachen) und telefoniert und Daddy losgejagt um Kuchen zu kaufen. Bei der Gelegenheit hat Dady seinen Job als Koch gekündigt, weil die ihm so wenig Geld gegeben haben, und hat sich beim Krankenhaus einen Job gesucht. Daddy will nämlich Arzt werden.

Um kurz nach 5 waren dann alle Gäste da und die Kuchen für Bogo und Neyney standen auf dem Tisch.
Als erstes war Neytiri dran. Inmitten der Partygäste wurde sie zu einem kleinen süßen Kleinkind.



Sie hat Mommys Haarfarbe und Daddys Augenfarbe, hat Mommy gesagt. Ich mag Ney. Sies soooo niedlich. Ob ich wohl auch so niedlich war?

Danach war Bogo dran mit älter werden. Aber als Mommy gerade die Kerze für ihn auspusten wollte, kippte die Kerze um und der Kuchen ging in Flammen auf. Alle sprangen ganz chaotisch durchs Haus, nur Daddy dachte daran die Feuerwehr zu rufen. Aber die musste dann gar nichts mehr machen, weil der große Bruder von meiner besten Freundin, Leon Sander, das Feuer ganz alleine gelöscht hat. Sonst wären wir bestimmt alle verbrannt. Das war echt cool von Robyns Bruder.



Wegen dem ganzen Schrecken haben alle Bogo vergessen und die meisten sind dann auch gegangen. Und Bogo hat sich so erschreckt (oder erschrocken??), dass er einfach nicht älter geworden ist. Hatte wohl ganz vergessen, dass sein Geburtstag war.
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Woche 1 - Familie Cameron

Beitrag  Lillebit am Sa Apr 03, 2010 2:21 pm

Indigo

Am Montag holte uns der Alltag wieder ein. Schule, Arbeit, blahblahblah. Nach der morgendlichen Badprügelei (die ich wie immer gewann), und einem hektischen Frühstück hupte der Bus und die Pinkies rannten raus vor die Tür um in den Schulbus zu steigen. Mom war schon auf der Arbeit und Dad rief schnell noch eine Babysitterin, bevor auch er zur Arbeit fuhr.
Ich stieg in den gelben Schulbus und setzte mich zu meiner besten Freundin Rachel. Sie musste noch Mathe abschreiben, wie immer eigentlich. Rachel hasste Mathe über alles.

Am Nachmittag, kurz nachdem ich aus der Schule kam, stellte Mom einen Kuchen auf den Tisch und holte Bogomir aus seinem Bett. Im Wohnzimmer hörte ich wie Ney auf das Spielzeugxylophon einhämmerte. Mom pustete für Bogo die Kerzen aus und setzte ihn danach auf den Boden.



Den Strampler hat Mom ausgesucht. Gruselig, finde ich. Aba naja, Bogo schiens zu gefallen.

Am Abend starteten meine Schwestern und ich dann mal wieder eine nächtliche Hausaufgaben- 'Party'. Ich half ihnen und sie nervten mich dafür den Rest der Woche nicht. Ganz einfach eigentlich.

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Woche 1 - Familie Cameron

Beitrag  Lillebit am Sa Apr 03, 2010 3:10 pm

Magenta

Am Dienstag nach der Schule gingen Violet und Rosa mit zu Familie Lackmeyer. Ich hätte auch mitgekonnt, aber ich hatte Mommy versprochen mich um Ney und Bogo zu kümmern.

Als ich ausstieg holte Indi gerade die Zeitung rein. Er wollte sich einen Job suchen um mit dem Geld einen Kickertisch zu kaufen. Indi mag Kickern. Ich sagte ihm kurz Hallo und hielt mir die Nase zu als ich in die Küche trat. Bääh, wie eklig. "Indi!!! Warum muss ich eigentlich immer den Abwasch machen??" fragte ich meinen großen Bruder der sich, ohne mit der Wimper zu zucken an den Küchentisch setzten. " Weil du die einzige bist, die sich dafür interessiert." entgegnete er, als ich die Teller in das Spülwasser plumpsen ließ. Indi und Daddy sind totale Chaoten, Violet und Rosa haben immer was besseres zu tun, und Mommy ist mit Bogo und Ney schon genug beschäftigt, also bleibt der größte Teil der Hausarbeit immer an mir hängen. Das ist unfair... Aber irgendwie lustig. Es macht Spaß mit den Bechern Schiffchen zu spielen. Wenn man die Falschrum ins Wasser tut, ploppen die nämlich wieder raus. ^^

Nach dem Abwasch begann ich mit meinen Hausaufgaben. Kurz nachdem ich fertig war kamen Violet und Rosa nach Hause, mit Daddy im Schlepptau. Daddy war befördert worden und machte uns erstmal allen was zu Essen.



Daddy ist ein ganz toller Koch. Nach dem Abendessen machten Rosa, Violet und Indi wieder zusammen Hausaufgaben und ich spielte mit Ney an unserem Spieltisch.

Nach einiger Zeit fing Ney an zu schreien. Mommy, die gerade Bogo auf dem Arm hatte, seufzte: "Maggy, kannst du Neytiri bitte ein Fläschchen geben? Wäre echt nett, Schätzchen." Ich stand auf und holte eine Flasche für Ney aus der Küche.



Danach mussten wir alle ins Bett... Auch wenn wir noch gar nicht müde waren.
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Woche 1 - Familie Cameron

Beitrag  Lillebit am So Apr 04, 2010 9:16 am

Violet

Ich gähnte und wollte mich einfach wieder in mein Batt fallen lassen. Aber nein, Neytiri hatte was dagegen. Was fiel der kleinen ein, einfach vor unserer Tür herumzukrakelen? Und das um halb 3? Maggy schlurfte zur Tür um die Kleine ruhigzustellen, doch gerade als sie die Tür öffnete hielt Neytiri augenblicklich den Mund. Indi hatte die kleine hochgenommen und beruhigt. Gut so, da konnte ich wenigstens noch ein wenig schlafen. Ich drehte mich wieder in meinem Bett um und murmelte Magenta und Rosa noch ein "Na dann...Gute Nacht..." zu, bevor ich wieder ins Reich der Träume versank.

2 Stunden später ging das ganze schonwieder los. Diesmal aber ohne Geschrei und mit der Massakrierung eines Spielzeughasens. BOOMBOOMBOOM. Neytiri knallte den kleinen pinken Hasen auf den Boden. Was erwartete die Kleine? Dass Ostereier rauskamen oder was? Ich seufzte und sah meine Schwestern an, die beide noch seelenruhig schliefen. Genervt ging ich ins Wohnzimmer und nahm Neytiri den Plastikhesen weg und gab ihr stattdessen eine Rakete, mit der sie weiterspielte. //Geht doch. Und wo ich schonmal wach bin kann ich auch gleich noch duschen und so...// Ich schlurfte ins Bad und stellte die Dusche an. Gerade als ich drunterspringen wollte, begann die Kleine Nervensäge wieder mit irgendetwas den Boden zu verdreschen, und es hörte sich stark nach ihrem Häschen an. //Ignorier sie Violet, Ignorier sie...//



________

Indigo

"Ebend hatt ich sie doch noch.... Maggy, weißt du wo meine Hausaufgaben hin sind?" fragte ich meine Schwester, während ich die Küche auf den Kopf stellte. "Nein, wieso? wieder verloren?" fragte diese amüsiert. "Das ist nicht Komisch Maggy." grummelte ich. //Nicht aufregen, nicht aufregen nicht aufregen...// "Doch ist es Indi." entgegnete Rosa und streckte mir die Zunge raus. "Kinder, hört auf zu streiten." Dad kam die Treppe runter und suchte nach seinem zweiten Socken. "Daddy, nimm den, den du in der Hand hältst..." merkte Violet an, als sie sich einen Löffel aus der Besteckschublade nahm. "Oh, danke Violet. Was wäre wenn ich euch nicht hätte....?" Er zog den Socken an und nahm dann Bogomir aus seinem Bett. Er setzte den Kleinen zu Neytiri ins Wohnzimmer, oder eher Kinderzimmer, wo er sich hinter dem Puppenhaus verzog. Ich verstand den kleinen nicht. Was war so interressant daran Puppen den Kopf abzubeißen?



Im Bus schrieb ich dann bei Rachel die Hausaufgaben ab, die ich in der Schule dann wiederfand. Genial. Chaotisch zus ein hat Nachteile, aber jetzt kann ich wenigstens behaupten die Hausaufgaben gründlich gemacht zu haben...

Nach der Schule ging ich mit zu Rachel. Sie hatte behauptet, ihre Tante würde sie in den Wahnsinn treiben und sie bräuchte malwieder 'normale' Gesellschaft. Oha, seit wann bin ich bitteschön normal? Aber egal.
Nach dem Mittagessen (es gab Herbstsalat) und den Hausaufgaben standen wir im Wohnzimmer rum und unterhielten uns. Und als uns nichtsmehr einfiel standen wir einfach da... und sahen uns an... Rachel wollte etwas sagen, dann ich. Sie lächelte. Ihr wunderbares Lächeln... Und dann... küsse ich sie. Einfach so. Nicht lange, nur ganz kurz und schwach. Und ich weiß noch nichtmal warum...



Wir liefen beide rot an und ich stotterte irgendwas von wegen ich müsste nach Hause und nahm mir meine Sachen. Vor dem Haus kam mir Rachels Tante Flo entgegen und lächelte mich etwas... gruselig an.

Verwirrt und trotzdem irgendwie... glücklich kam ich zuhause an und durfte sofort Bogomir aus seinem Bett holen. Der hielt den Lärm vom laufenden Footballspiel nämlich nichtmehr aus und wollte zu Neytiri. Stopp- Footballspiel? Seit wann hatten wir einen Fernseher?? "Seit wann steht in unserer Küche dieses Schrotteil von Fernseher?" fragte ich Violet. "Seit genau 3 Stunden und 45 Minuten", sagte die Kleine mit einem Blick auf die Uhr. "Mommy wurde befördert und hat von dem Geld eine Staffelei für Rosa und den Fernseher für den Rest von uns gekauft. Cool oder?" Danach setzte sie sich auf einen Küchenstuhl und verfolgte weiter das Footballspiel.

Als ich kurz darauf wieder in die Küche kam hatte Violet sich umgezogen und stand jetzt in Sportsachen vorm Fernseher, wo ein Aerobic-Kanal lief. "Fitness-Verrückte", murmelte ich als ich mich mit dem Rest vom gestrigen Abendessen an den Tisch setzte. "Das hab ich gehört, Indi" grummelte Violet und streckte mir beim Dehnen die Zunge raus.

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Woche 1 - Familie Cameron

Beitrag  Lillebit am Di Apr 06, 2010 8:09 am

Indigo

Die nächsten Tage verliefen eigentlich wie immer: Schule, Arbeit, Hausaufgaben, Chaos, Abendessen, nochmahr Chaos und dann schlafen bis zum nächsten Morgen.

Am Wochenende passierte endlich mal wieder etwas halbwegs ungewöhnliches. Bevor ich am Nachmittag zur Arbeit ins Welnesscenter musste traf ich mich mit Rachel am Kurzvenstrand. Wir wollten unsere Ruhe, wir hatten ja etwas wichtiges zu besprechen, deshalb trafen wir uns dort, weil kaum jemand zum Kurvenstrand ging.



Wenig später kam auch Chelly an. Nach normalen Fragen wie: "Gut geschlafen?", "Hausaufgaben schon gemacht?" und ähnlichem kamne wir endlich zum Thema: Der Kuss. Nur Freunde bleiben konnten wir jetzt ja schlecht, oder? Chelly meinte, wir sollten es probieren. Also als Paar. Aber nur so für uns. Wenn ihre Tante oder meine Eltern das mitbekommen würden gäbs ne Krise. Hochzeitsvorbereitungen oder so. Das würden wir sicher nicht überstehen. Und es wäre schlecht für unsere Freundschaft, die bis jetzt über allem gestanden hatte. Schließlich kannten wir uns seit... Eigentlich kannten wir uns so lange ich mich erinnern konnten und immer waren wir Freunde gewesen...



Danach drückte sie mich an sich und flüsterte: "Indi, egal was passiert, wir bleiben Freunde, jah? Versprich es mir, bitte." - "Versprochen, Chelly, versprochen. Und es tut mir so Leid... Ich hätte das nicht tun sollen..." - "Hör auf dich zu entschuldigen Indi. Es war gut so." Und diesesmal war sie es, die mich küsste. Und dann standen wir da, schwiegen und sahen uns in die Augen. Lange, eine ganze Ewigkeit, glaube ich.
Mein Handyalarm riss uns aus unserer Traumwelt. "Verdammt..." fluchte ich. "Chelly, ich muss zur Arbeit, tut mir Leid." Ich drückte ihr noch einen kurzen Kuss auf den Mund und lief dann den ganzen Weg zurück zum Stadtzentrum. Ich war froh, das Rachel mir nicht böse war wegen des Kusses und sie mich scheinbar auch als mehr als einen besten Freund sah. Das beruhigte mich ungemein. Aber die Ansapnnung war nochnicht ganz verflogen. Immerhin hatten wir vorher beide nochnie einen festen Freund oder eine feste Freundin gehabt. Und wir beide hatten einen Ruf zu verlieren. Oder eher sie, ich machte mir nicht viel daraus. Sie war immer das taffe Mädchen gewesen, dass sich auf solchen Girliekram wie einen festen Freund nicht einließ. Und jetzt hatte sie plötzlich einen festen Freund. Das würde ein riesiges Chaos in der Klasse auslösen, wenn das ans Licht käme... Die Mädchen würden sich wie die Geier auf sie stürzen und die Jungs würden von mir wissen wollen, wie ich das angestellt hatte. Na super...


_____
Rosa

"Wow... Soviel Geld..." murmelte ich, als ich mit 120 Simoleons in der Hand nach Hause ging. Ich hatte mein letztes Bild "Die magische Nanny" an die Kunstgalerie verkauft und ganze 120 Simoleons dafür bekommen. Davon konnte man doch echt reich werden. Es stand fest: Ich wollte Künstlerin werden. Und da nur Bilder nicht ausreichen, nein, man braucht auch eine Geschichte dazu, eine Abenteuergeschichte, will ich auch Autorin werden. Dann male ich und schreibe meine eigenen Bücher, in meinem Tempo, und kann nebenbei noch wunderbare Abenteuer erleben, die ich dann in ein Buch einbringe, in das ich detaillierte Bilder male. Ja, das ist doch ein Wunsch, den ich mir erfüllen werde. Ich werde eine reiche, berühmte, weltweitanerkannte Illustre Autorin. Perfekt.

Zuhause verschwand ich in dem Zimmer, dass ich mir mit meinen Schwestern teilte direkt hinter meiner Leinwand. Mein neuestes Werk "Gelber Riese" wartete immerhin noch auf seine Fetigstellung.

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Re: Ahnengeflüster - Sims 3

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