Traumwald

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Traumwald

Beitrag  Ottilie am Do Okt 01, 2009 6:39 pm

Für alle, die mein Sims 2 TB "Merkwürdigkeiten in Merkwürdighausen" nicht kennen, eine kurze Erläuterung.

Eine gute Hexe wollte ihre und alle anderen Simswelten retten. Millionen und Abermillionen Duplikate der vom Leben zutiefst enttäuschten Sima Agnes Knautschgesicht trieben in jeder nur denkbaren Nische des Simsuniversums ihr Unwesen. Überall, wirklich überall versuch(t)en diese Schreckgespenster jeden Funken von Liebe im Keim zu ersticken, indem sie mit ihren Handtaschen gnadenlos zuschlugen. Und sie waren erfolgreich damit.

Das zarte Pflänzchen "Liebe" konnte nur noch im Verborgenen blühen, und kam auf die rote Liste. Die Folgen waren verheerend, manche Welten erkalteten, andere kochten fast über, fast überall kam es zu Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche, Erdrutsche, Waldbrände und merkwürdigen Mutationen.

Zeit ist relativ. Nicht nur, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nebeneinander existieren, auch alle denkbaren Möglichkeiten von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft existieren irgendwo. Während Hexe Hilke dieser Gedanke im Kopf kreiste, rührte sie in ihrem Kochtopf, braute einen Trank, der für einen winzigen Augenblick einen Übergang zwischen Zeit und Raum zu einem Entwicklungsknotenpunkt in einem anderen Universum erlaubte. Zu ihrem Entsetzen musste sie feststellen, dass sie als Ankerpunkt in ihrer Welt fungierte. Ohne auch nur einen Funken Zeit zum Überlegen lud sie große Schuld auf sich und schickte die Pflanzensima Ottilie Merkwürdig, die am ehesten zu den fremdartigen Wesen in jenem Universum passte, durch den Übergang.

Aber wie das so mit Schnellzaubern ist, sie unterliegen der Chaostheorie. Wenn man sie nicht gut im Auge behält, dann machen sie, was andere wollen. Der Beobachter bestimmt das Geschehen und Hexe Hilke war zu abgelenkt, um zu beobachten.

Die Chancen standen eins zu einer Million für das, was jetzt geschah: Ein weißer Wolf wollte dem Frauchen seiner heimlichen Liebe Suse Sausewind (eine wirklich nette, kluge, treue Hündin) zur Hilfe kommen, um bei Suse zu punkten und geriet prompt mit in den Zauber.

Hexe Hilke hat also nicht nur ein Wesen durch den Übergang gezaubert, sondern zwei. Folgen: Für sie nicht absehbar ....... Falscher Ort? Falsche Zeit? Falsche Personen?

Wir werden sehen .....

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Einen Monat nach ihrer Ankunft in dem wundeschönen, grünen Städtchen Traumwald fühlt Marie sich in ihrer Haut schon deutlich wohler. Fast vorbei sind die Zeiten, da sie beim morgendlichen Blick in den Spiegel verrückterweise grüne Haut erwartet. Auch an die Notwendigkeit, die langen dünnen Fäden auf ihrem Kopf bürsten zu müssen hat sie sich gewöhnt. Schließlich haben alle Sims Haare auf dem Kopf - abgesehen von einigen männlichen Exemplaren - warum sollte es bei ihr also anders sein? Komischerweise hat sie immer noch große Bedenken, ihren Kopf zu heftig zu schütteln, warum, ist ihr allerdings nicht mehr gegenwärtig.


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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am Do Okt 01, 2009 6:42 pm

In den ersten Tagen war sie sehr froh, dass Neubürger in Traumwald eine so freundliche Aufnahme finden. Ihr Großonkel bekam anstandslos ein Darlehen, das es ihnen ermöglichte, ein kleines Häuschen zu mieten und ein paar Möbel zu erwerben.




Ihr Großonkel, sie liebt ihn tief und innig und trotzdem, sie hat bei ihrer merkwürdigen verwirrenden Ankunft genau gefühlt, dass sie keinen Großonkel hat, dass sie dafür schon längst viel zu alt ist. Aber woher sie kommt, was sie in der Zeit vor einem Monat erlebt hat, ob sie Geschwister oder Eltern hat, warum sie sich damals nicht als Teenager fühlte sondern wie eine Großmutter, all diese Fragen kann sie nicht beantworten.
Ihr Großonkel war mindestens genau so verwirrt wie sie, er hatte das Gefühl, deutlich jünger sein zu müssen als er nun mal ist und seine Erinnerungen waren noch konfuser als ihre. Er meinte, die meiste Zeit seines Lebens wild und frei im Wald gelebt zu haben. Für einen alten Sim bewegt er sich mit einer lautlosen, kraftvollen Geschmeidigkeit, die sofort an einen Waldläufer denken lässt. Seine Augen blicken jeden Sim mit einer merkwürdigen Mischung von Achtsamkeit, Offenheit und Sanftheit an.

Der Arzt, der ihren Großonkel und sie bei der Ankunft untersucht hat, meinte nur, dass sie beide sehr schlimme Dinge erlebt haben müssten und dass die Erinnerungen schon wieder kommen würden, wenn sie beide bereit und stark genug wären. Sie sollten erst einmal versuchen ein ganz normales einfaches Leben zu führen.

Dieser Ratschlag erschien ihnen sinnvoll und so befolgten sie ihn.


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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am Do Okt 01, 2009 6:49 pm

So leben sie in ihrem kleinen Häuschen, Marie geht zur Schule und macht ihre Hausaufgaben, aber nur zähneknirschend, denn sie glaubt tief in ihrem Inneren zu wissen, dass vieles von dem was sie lernt nutzlos ist, und das andere sehr wichtige Dinge nicht auf dem Stundenplan stehen. Ihr Großonkel bemüht sich zwar, ihr zu helfen, aber er ist bei den Hausaufgaben noch untalentierter als sie. Er weiß unglaublich viel über Wälder, Wiesen, Tiere und Pflanzen aber Mathematik ist für ihn ein Buch mit sieben Siegeln und warum man unbedingt schreiben können muss, wenn es doch viel sinnvoller ist durch und in der Natur zu lernen, scheint ihm völlig unklar zu sein. Marie vermutet, dass er in einem sehr abgelegenen Dorf aufgewachsen sein muss, obwohl auch diese Vermutung kaum erklärt, warum sie ihm erst mühsam die Benutzung eines Telefones und diverser anderer völlig einfacher technischer Geräte erklären musste. So langsam findet er sich zurecht und hat sich sogar einen Job in einem wissenschaftlichen Institut besorgt, in dem gerade ein Forschungsprojekt über die Seelen von Pflanzen läuft. Zu ihrem großen Erstaunen ist sein Wissen auf diesem Gebiet wohl so umfangreich, dass seine völlige Ahnungslosigkeit im technischen Bereich großzügig übersehen wird.



Trotzdem ist klar, dass er kaum mit großartigen Beförderungen rechnen kann. Aber das spielt für die Haushaltskasse keine so große Rolle, denn Onkel Max scheint der geborene Angler, Jäger und Gärtner zu sein. So ist ihr Kühlschrank immer gut gefüllt und sie können sein geringes Gehalt für die Miete und bequemere Betten zurück legen.


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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am Do Okt 01, 2009 6:54 pm

Marie hat in der Schule relativ schnell Freunde gefunden, von denen die meisten männlich sind. Wieso kommt ihr der eklatante Jungenüberschuß in ihrer Klasse so merkwürdig vertraut vor? Sie schiebt die Grübelein zur Seite und kündigt betrübt ihren Job im Bücherladen. Sie liebt die Arbeit dort sehr, aber die Hausaufgaben, die blöden Hausaufgaben lassen ihr viel zu wenig Zeit. Ihr Großonkel freut sich sehr und bietet ihr an, sie im Angeln und in der Gartenarbeit zu unterweisen. Das wäre viel sinnvoller, als noch mehr Zeit in grauen Steinkästen - wie er Hauser nennt - zu verbringen.

Marie grinst innerlich. Ihr Großonkel hat vor, wenn mehr Geld da ist, eine überdachte Terrasse zu bauen und dort sein Bett aufzustellen. Zur Zeit muss er sich noch damit begnügen, bei weit geöffnetem Fenster zu schlafen. Selbst die Benutzung des Bettes scheint schon ein Zugeständis an die Gepflogenheiten in der Zivilisation zu sein.



Immerhin kann Onkel Max inzwischen Buchstaben erkennen und begleitet Marie ab und zu in die Bibliothek.


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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am Do Okt 01, 2009 6:58 pm

Wie ein Sim mit einer hübschen, netten Nachbarin umzugehen hat, weiss er allerdings ganz genau. Regelmäßig legt er die schönsten Früchte und Blumen schon im Morgengrauen vor die Tür von Erin, um sie zu erfreuen. Als sie plötzlich und überraschend in der Bibliothek vor einander stehen, spricht Erins fast schon wehrloser Blick Bände.



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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am Do Okt 01, 2009 7:05 pm

Amüsiert, aber auch etwas verunsichert registriert Marie die Blicke der Erwachsenen.

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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am Sa Okt 03, 2009 8:29 pm

Trotz aller Verwirrtheit bei ihrer Ankunft in Traumland ist Marie eines deutlich und eindringlich im Gedächtnis geblieben: das dringende Bedürfnis Ärztin zu werden und dafür Sorge zu tragen, dass niemand in ihrer neuen Heimat wahnsinnig wird.

Und so büffelt sie für die Schule und versucht gleichzeitig herauszufinden, wessen geistige Gesundheit gefährdet sein könnte.
Schon kurz nach der Einschulung der Erstklässler fällt ihr das etwas merkwürdige Verhalten eines kleinen Mädchens auf. Diese schreit fast die ganze Schule zusammen, weil im Mädchenwaschraum ein Wasserhahn defekt ist und jetzt befürchtet die Kleine, dass alle Schüler elendig ertrinken müssen. Diese übertriebene Angst erscheint Marie doch beachtenswert.




Als sie das Mädchen am Nachmittag im Park an einem der Schachtische sieht, nutzt sie die Chance und fragt höflich, ob sie mitspielen dürfe.
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Traumwald - Carmen Ursine

Beitrag  Ottilie am Do Okt 08, 2009 5:27 am

Carmen ist überrascht und ein wenig getröstet. Gestern war ihr Geburtstag und ihre Mutter hatte fast den ganzen Tag verschlafen und ist dann spät abends zur Arbeit gegangen. Zum Trost hat ihre Mutter sie vorhin nach der Schule abgeholt und mit ihr im Park Würstchen gegrillt. Als sie aber ihre Mutter fragte, ob sie vielleicht mal ihren Vater besuchen dürfte, da wurde die richtig wütend: "Der Kerl, den du deinen Vater nennst, ist auf und davon. Du wirst ihn garantiert in deinem ganzen Leben nie zu sehen bekommen!" Dann hatte sich ihre Mutter einfach auf den Weg ins Fitnessstudio gemacht und ihr aufgetragen, spätestens um 8:00 Uhr wieder zu Hause zu sein.

Ob ihre Mutter ohne sie viel glücklicher ist? Und ihr Vater, hat er sie denn nicht wenigstens ein kleines bißchen lieb? Hat er denn gar nicht daran gedacht, dass sie Geburtstag hatte?



Carmen verlässt nach dem verlorenen Schachspiel den Tisch und setzt sich auf die Schaukel. Hoch hinaus fliegt sie, versucht ihr Unglück und ihre Traurigkeit hinter und unter sich zu lassen.


Zuletzt von Ottilie am Do Okt 08, 2009 5:34 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am Do Okt 08, 2009 5:31 am

Bald wird es dämmerig und da sie die Uhr noch nicht lesen kann, läuft sie vorsichtshalber nach Hause zurück. Es ist so still in dem großen Haus, sie ist dort ganz allein. Leise macht sie sich ein Marmeladenbrot, wäscht ihren Teller ordentlich ab, geht ins Badezimmer und putzt nach der Benutzung die Toilette und das Waschbecken. Sie ist soo müde, und weil ihre Mutter immer noch nicht wieder da ist, bringt sie sich selbst ins Bett, indem sie sich und ihrem heiß geliebten Teddy Brumm noch eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt.



Am nächsten Morgen ist ihre Mutter da und lobt sie für ihre Selbstständigkeit. Carmen ist so stolz. Vorsichtig fragt sie ihre Mutter, ob sie vielleicht irgendwann auch einen Schachtisch haben könnte. Claire runzelt erst die Stirn, meint dann aber, dass das eine sehr gute Idee sei.
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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am Do Okt 08, 2009 5:35 am

Schon wenige Tage später steht ein Schachtisch auf ihrem großen Balkon und Claire nimmt sich regelmäßig Zeit, mit ihrer kleinen Tochter Carmen zu spielen. Trotzdem lässt sie Carmen jede Nacht allein, wenn sie zu ihrer nächtlichen Arbeit aufbricht. Guckt Carmen dann traurig oder gar ängstlich, wird Claire ernsthaft böse. So lernt das Mädchen notgedrungen, ihre Ängste vor der Mutter zu verbergen.

Sie geht oft in den Park. Dort beobachet sie gerne andere Sims. Etwa diese Frau, die mindestens 100 Kinder oder so hat, jedenfalls scheint es in jeder Klasse in der Schule einen oder gar mehrere Bunchs zu geben. Wie kann sie nur so viele Kinder haben und trotzdem so fröhlich und glücklich sein?

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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am Do Okt 08, 2009 5:41 am

Und diese Frau, mit der hat Carmen sich schon öfter unterhalten, weil sie genau so traurig aussieht, wie Carmen sich fühlt. Sie hat sogar ihre Telefonnummer bekommen, und ab und zu ruft Carmen Frau Knautschgesicht an,



sie ist die Einzige, die ihre große Angst vor dem Wasser und vor dem Ertrinken versteht.
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Traumwald - Agnes Knautschgesicht

Beitrag  Ottilie am Do Okt 08, 2009 5:45 am

Agnes sieht die kleine Carmen auf der anderen Straßenseite und fühlt sich hin und her gerissen. Sie hatte heute sowieso einen schlechten Tag im Krankenhaus. Es waren viel zu viele Patienten da gewesen, die sich von ihr Heilung oder gar Trost versprachen.



Sie kann nicht einmal sich selbst trösten, wie viel weniger dann andere Sims. Carmen ist irgendwie anders. Sie glaubt gar nicht, dass es so etwas wie Trost geben könnte, sie erwartet nur ganz zu Recht, dass Agnes ihre Angst vor dem Wasser teilt.
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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am Do Okt 08, 2009 5:49 am

Später sitzt Agnes in ihrer geräumigen Wohnhalle und schaut in die Nacht. Sie kann sich einfach nicht vorstellen weiter im Krankenhaus zu arbeiten. Kurz entschlossen hat sie vor wenigen Minuten telefonsich gekündigt. Aber woher kommt jetzt das Geld, dass sie für den Erhalt ihres Hauses benötigt? Ihr Darling Erik hat es ihr zur Verlobung geschenkt und nach der Hochzeitsreise wollten sie gemeinsam darin wohnen.

Die Hochzeitsreise ...... sie sollte ein wundervoller Traum werden und entwickelte sich zu ihrem schlimmsten Alptraum. An einem strahlend schönen Morgen legte die Yacht ab, aber es kam mittags zu einem bösen Unwetter. Agnes war fürchterlich übel und Erik wollte ihr aus der Kombüse einen Fencheltee holen. Auf dem Rückweg ließ er jede Vorsicht außer Acht, dachte nur daran den Tee nicht zu verschütten und ging bei einem großen Brecher unter den entsetzten Augen des Steuermannes über Bord. Seine Leiche wurde nie gefunden und Agnes wurde schon vor der Hochzeitsnacht zur Witwe. So bestand nicht einmal mehr die Hoffnung, dass sie vielleicht ein Kind bekommen könnte.



Sie will dieses Haus auf keinen Fall aufgeben, wie also soll sie Geld verdienen, wenn sie andere Sims mit ihren Nöten und kleinkarierten Sorgen kaum um sich ertragen kann?

Sie hat fast genug Bilder für eine Ausstellung zusammen und ihr Agent äußert sich sehr zuversichtlich hinsichtlich der zu erwartenden Verkaufserlöse. Aber nach Abzug aller Kosten und seiner nicht geringen Provision wird die Summe dennoch nicht sehr weit reichen.
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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am Fr Okt 09, 2009 10:07 am

Worte und Bilder sind ihre große Leidenschaft. Um ihre vielen Fachaufsätze haben sich die medizinischen Zeitschriften immer gerissen. Die Herausgeber waren stets voll des Lobes. Auch wenn ihr Fachwissen nicht bedeutender war als das ihrer Kollegen, ihr flüssiger, mitreißender Schreibstil machte jeden ihrer Aufsätze zu etwas besonderem und einzigartigen.

Was wäre wenn sie ein Buch schreiben würde? Einen Liebesroman? Egal ob die Zeiten gut sind oder schlecht, Simas lesen Liebesromane. Ohne zu zaudern setzt sich Agnes an den PC und beginnt zu recherchieren. Schnell findet sie heraus, dass es im Moment gerade eine steigende Nachfrage in dem Genre gibt, aber zu wenig gute Schriftsteller, um diese zu befriedigen.

Innerhalb kürzester Zeit hat sie das erste Kapitel ihres Romanes fertig und sendet es mit einer kurzen Inhaltsangabe des restlichen Buches an einen renomierten Verlag. Schon wenige Tage später erhält sie einen Vorschuss.



Am Tage steht sie mit kleinen Unterbrechungen an der Staffelei und in der Nacht schaut sie aus dem Fenster über das Meer, feilt an ihren Schreibkünsten und nimmt die nächsten Kapitel ihres Romanes in Angriff.
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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am So Okt 11, 2009 11:49 am

In der Zeitung entdeckt sie, dass in der Buchhandlung gerade eine Rabattaktion läuft, sie kann dort drei Bücher für den Preis von zweien erwerben. Gewissenhaft schneidet Agnes den Coupon aus, um ihn einzulösen. Dann kauft sie sich drei Liebesromane, die zur Zeit auf der Bestsellerliste ganz oben stehen und studiert sie eingehend. Jetzt weiß sie, wie sie ihren Liebesroman aufziehen muss, damit er sich wohltuend von der Konkurrenz abhebt. Sie wird biographische Elemente mit einfügen und deutlich mehr Herzschmerz.




"Das Meer schluckt alle Tränen" findet viele Käuferinnen und sie verdient stattliche 6 x 1.455,-- Simleons damit. Gleichzeitig war die Ausstellung ihrer Bilder ein voller Erfolg, so dass genug Geld auf ihrem Konto liegt.

Allerdings drängt der Verlag sie, möglichst schnell die Fortsetzung zu schreiben, auf die viele Simas hoffen. Und bitte diesmal mit etwas weniger Herzschmerz und mehr Happy End. Zusätzlich können ihre Leserinnen sich mit der luxurösen Umgebung, in der Agnes ihre "Autobiographie" ansiedelt, nicht wirklich identifizieren. Also bitte ein etwas normaleres häusliches Umfeld.

Grimmig stapft Agnes aus dem Verlagsbüro. Ihr Elternhaus war eine sehr großzügige Villa, in der ihre Schwester und sie jede zwei eigene Zimmer und selbstverständlich auch ein eigenes Bad hatten. Sie hat wirklich keine Ahnung, wie sim überhaupt in kleinen, beengten Häusern auf Handtuchgrundstücken auch nur einigermaßen zufrieden Leben kann.

Nun, sie hat es geschafft sich genug Wissen anzueignen, um in ihrem ersten Roman anscheinend sehr glaubhaft über die Geburt eines Kindes und die Sorgen und Nöte einer alleinerziehenden Mutter zu schreiben, sie wird es auch irgendwie schaffen, sich genug Wissen über eine Vorstadtfamilie anzueigenen.
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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am So Okt 11, 2009 11:58 am

Dann läßt sie ihren Bräutigam Erik Darling in ihrem nächsten Liebesroman eben dauerhafter aus dem Reich der Toten zurückkehren, und nicht nur für die Erfüllung des Herzenswunsches seiner Liebsten (ein Baby von ihm). Dabei fand sie den Schluss immer noch sehr gelungen, wie der Geist wieder ins Meer entschwindet, nachdem er seiner Tochter den Namen "Happy" gegeben hatte, als letzten guten Wunsch für seine Agnes.



Agnes starrt aus dem Fenster. Will sie wirklich Erik Darling weiter künstlich am Leben erhalten? Ihr ist klar, dass sie dann niemals einen echten Liebsten und echte Kinder haben wird, so lange sie an ihren Erinnerungen fest hält. Aber wenn sie dieses Haus verlässt und in ein Vorstadthaus zieht, dann hat sie vermutlich genug Abstand, um nicht nur in der Vergangenheit zu leben.

Außerdem scheint die Einsamkeit hier draußen ihr nicht gut zu tun, oder warum sieht sie dort ein Wesen stehen, dass es gar nicht geben kann?

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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am So Okt 11, 2009 12:03 pm

Kommentar, den ihr lesen, aber auch ignorieren könnt:

Kind Nr. zwei ist bereits da und Erik wurde inzwischen spielbar gemacht. Agnes hat seine Überreste ins wissenschaftliche Institut gebracht. Danach mussten sie noch heiraten, denn sie waren vom Spiel her nur ein Liebespaar. Die beiden passen gar nicht so gut zusammen, aber Pech gehabt, da müssen die jetzt durch. Also rein mit ihnen in das "winzige" Haus am Meer.


Ich habe mich bei der folgenden Familie Birkenhain ein wenig von der Penner-Challenge inspirieren lassen. Also Grundstück gekauft, einen kleinen Raum mit einer Toilette gebaut, und auf das Dach ein Bett gestellt. Dazu noch eine Feuerstelle und dann war kein Geld mehr da. Die Beiden sind zwar genügsam, aber weder Schnorrer noch Kleptomanen sondern haben ganz normale Eigenschaften und es klappt ganz prima. Allerdings habe ich sie zwei Wochen hintereinander gespielt, weil ich sie nachträglich noch in die Challenge aufgenommen habe. (Danke für deinen Tip Chester) Das Geschehen in diesen zwei Wochen schreibe ich hier aber verteilt rein.


Zuletzt von Ottilie am So Okt 18, 2009 11:30 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am So Okt 11, 2009 12:16 pm

Einen Augenblick schaut der Graue etwas beunruhigt zu dem einsamen Haus ..... ob die Sima dort ihn gesehen hat? Aber selbst am hellichten Tag ist er kaum wahrzunehmen, sie wird höchstens eine Bewegung erahnt haben, mehr wohl kaum.

Er schaut wieder staundend auf das Meer. Dass ein riesiges Wesen so beweglich, so veränderlich, so mächtig, vielleicht sogar gefährlich sein kann und trotzdem so viel Ruhe und Ewigkeit ausstrahlt wie die geliebten Berge seiner Heimat, unglaublich.

Nur zögernd bückt er sich nach dem Stein, dessen leiser Ton ihn angelockt hatte. Er steckt ihn in seinen Rucksack, um ihn später in eine reine, klare Form zu schleifen. Es ist tiefe Nacht, seine Liebste schaut bestimmt genau wie er in die Sterne. Schnell wirft er den Rucksack auf den Rücken und läuft leichtfüssig zu seiner Rose.



Selten, sehr selten haben sich ein Steinlauscher und ein Schmetterlingstänzer in Liebe verbunden und nie ist so einer Verbindung Glück beschieden gewesen. Trotzdem sind Rose und er ihren Herzen gefolgt. Sie haben ihre geliebte Heimat verlassen und sich eine Umgebung gesucht, in der sie sich beide einigermaßen wohlfühlen können.
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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am So Okt 11, 2009 12:23 pm

Wie Roses ganzes Wesen vor Glück gestrahlt hat, als die wenigen Schmetterlinge, die es hier gibt, zu ihr kamen.




Und welch große Erleichterung, dass auch hier am Fuße der Berge noch einige Steine singen können.

Hoffnungsvoll schaut Rose ihn an und mit dem Gesang der Steine im Herzen zieht er seine Liebste in die Arme, öffnet ihr sein Herz und seine Seele und behütet später ihren Schlaf.

Langsam finden sie sich zurecht. Ein Obst- und Gemüsegarten entsteht, und im nahe gelegenen See schwimmen viele leckere Fische. Schweren Herzens trennt sich Quarz von einigen seiner geschliffenen Steine, um für Rose ein Haus zu bauen. Ihr ist das Klima hier ein wenig zu rau und sie benötigt schützende Wände. Glücklicheweise spielt die Temperatur für ihn keine Rolle, egal of sengend heiß oder eisig kalt, er möchte immer im Freien leben.

Die Nächte verbringen sie nach wie vor in einem gemütlichen Bett unter dem schützenden Dach der Bäume, nur jetzt steht es oben auf dem Dach ihrer kleinen Behausung. In seinen Armen ist es auch für Rose so nicht zu kalt und beide lieben sie den Anblick der Sterne.
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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am So Okt 11, 2009 12:31 pm

Woche 2

Kommentar:
Da Max Merkwürdig einfach eine Beziehung eingegangen, und Vater einer kleinen Tochter ist, wurden zwei Haushalte von mir ziemlich energisch zusammen geführt. Wie ist es bloß möglich, dass Max ein Kind mit Erin hat und trotzdem zu Beginn dieser zweiten Woche nicht mal mit ihr Techteln konnte? *grummel* Es macht anscheinend wirklich Sinn, weit im voraus zu spielen und erst später zu schreiben, sonst könnte man, oder zumindest ich, kaum noch einen fließenden Übergang von der einen zur anderen Woche hinbekommen.
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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am So Okt 11, 2009 12:46 pm

Max grinst innerlich. Dieser scheue Graue, den er schon mehrfach bemerkt hat, wann wird der wohl begreifen, dass es nicht nur Augen und Ohren gibt, sondern auch eine Nase? Er riecht zwar nach Steinen und Pflanzen, aber da ist auch eine Schärfe in seiner Fährte, die von geschliffenen Steinen herrührt. Seine Gefährtin, die er Rose nennt, ist schon deutlich schwerer zu riechen, aber dafür hat Max schon häufiger ihr Lachen gehört.

Leise seufzend folgt er einer Erinnerungsspur, die ihm verdeutlicht, dass seine Nase einmal sehr viel besser war, und auch sehr viel näher am Boden. Damals war er ein weißer Wolf. Jetzt ist er ein ..... was auch immer, mit den Erinnerungen und einigen Fähigkeiten eines Wolfes. Dazu kommen einige Erinnerungen des männlichen Blattsims, den er als Wolf ab und zu beobachtet hatte, während er hauptsächlich der Spur der reizvollen Hündin folgte, die mit dem Blattsim zusammen lebte. Wenn er sich nur nie für diese Hündin interessiert hätte, er könnte heute noch mit der Nase auf dem Boden durch den Wald pirschen.


Auf der anderen Seite liebt er Marie, auch wenn diese Liebe ursprünglich aus den Erinnerungen des Blättrigen an seine Mutter stammt. Und er hat eine starke, mutige Gefährtin gefunden und mit ihr eine gute Tochter. Warum also um Vergangenes trauern? Er schüttelt sich kurz, saugt tief die Luft in seine Lungen, und trabt leichtfüßig zurück ins Tal.

Er wird Marie zukünftig mit in die Wälder nehmen, es ist an der Zeit, sie die Wege des Wolfes zu lehren. Sie denkt zu viel an die Zukunft, und sucht verzweifelt in der Vergangenheit. Dabei vergisst sie das Hier und Jetzt, eine Eigenart aller Zweibeiner, die er bisher getroffen hat. Ein Wolf ist JETZT ein Wolf.



In der Nähe ihrer Behausung trifft er auf seine Gefährtin Erin, die sich wieder in Form bringen möchte.
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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am So Okt 11, 2009 12:49 pm

Oben auf dem Flur krabbelt ihm Bettina entgegen.



Max nimmt seine Tochter in den Arm und schwingt sie hoch in die Luft. Sein geliebter, kleiner, weißer Welpe. Sie bohrt ihre Nase in seine Halsbeuge und beide saugen sie tief den Geruch des Anderen ein. Alles ist gut.

Er hat sich sogar daran gewöhnt, im Inneren eines Hauses zu schlafen. Der ruhige Atem seiner Gefährtin Erin, der kräftige Schlag ihrer beider Herzen in einem Takt und die geschmeidige Stärke ihres Leibes, es gibt nur das JETZT.



Ob er versuchen soll, dass der kleinen Carmen zu erzählen, die immer so traurig im Park steht?


Zuletzt von Ottilie am Mo Okt 12, 2009 7:53 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am Mo Okt 12, 2009 7:35 pm

Kommentar:

Vielleicht habe ich die Einstellungen nicht richtig beachtet, keine Ahnung, jedenfalls hat Carmen eine Halbschwester, die ebenfalls schon ein Schulkind ist. Aurora kommt ganz nach ihrer Mutter (sie ist ebenfalls Kleptomanin). Mutter Claire ist mit dem Vater, einem ihrer Arbeitskollegen, verlobt. Also erst mal Ärmel hochgekrempelt, passende Kinderbetten gekauft und die Mädels zum Angeln geschickt, damit ein wenig mehr Geld in die maue Haushaltskasse kommt.
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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am Mo Okt 12, 2009 7:47 pm

Carmen war so froh, als sie eine kleine Schwester bekam. Babys dürfen nicht allein gelassen werden. So war ihre Mutter Claire ein paar Tage nicht zur Arbeit und hatte Zeit, sich auch ein wenig mit Carmen zu beschäftigen.



Als der Mutterurlaub vorbei war, hatte Carmen große Angst, dass sie jetzt auch noch aufpassen muss, dass Aurora nicht ertrinkt, aber glücklicherweise müssen kleine Babys immer von einem Erwachsenen beauftsichtigt werden. So kam jede Nacht ein Babysitter und Carmen konnte beruhigt schlafen.



Jetzt ist Aurora ebenfalls ein Schulkind und was passiert? Mama geht mit Aurora spazieren, weil die so verständig ist. Was kann Aurora verstehen und Carmen nicht? Traurig bleibt sie nach der Schule im Park. Sehnsüchtig schaut sie Frau Bunch an. Sie hat einige ihrer 20 Kinder dabei und sieht richtig glücklich aus. Ob sie die fragen kann, ob sie auch mal mitspielen darf? Nein, lieber nicht, vielleicht glaubt die auch, dass Carmen zu dumm ist.
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Re: Traumwald

Beitrag  Ottilie am Mo Okt 12, 2009 8:01 pm

Carmen spielt unwillig mit Aurora Schach. Bestimmt verliert sie, weil sie so dumm ist. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie ihre kleine Schwester haushoch schlägt, und die es ihr noch nicht einmal übel nimmt. Vergnügt spielen die beiden den Rest des nachmittags und Aurora bittet Carmen sogar, ihr bei den Hausaufgaben zu helfen.

Christopher, der Vater von Aurora ist viel netter als ihr Papa. Er kommt fast jeden Tag vorbei und hat sogar einmal mit Carmen im Park Schach gespielt, weil sie so gut darin sei. Sie ist richtig froh, als Mama erzählt, dass sie und Christopher heiraten wollen.



Christopher schenkt den seinen beiden Mädels Aurora UND Carmen, ein Puppenhaus zur Hochzeit. Carmen ist so glücklich, dass sie gar keine Zeit mehr hat, Frau Knautschgesicht anzurufen. Und Angst vor Wasser hat sie auch fast gar nicht mehr, sie ist schliesslich eine große Schwester!
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Ottilie
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