Punchinello - die Geschichte geht weiter

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am So Sep 27, 2009 3:01 pm

Außerdem gab es gerade nichts zu Essen, denn erstens hatte keiner Hunger und zweitens trainierte Mathilde fleißig und sah es überhaupt nicht ein wegen Essen ihr Training einzustellen.

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am So Sep 27, 2009 3:04 pm

Die einzige, die Hunger hatte, war Pia, die das Mittagessen verschlafen hatte und deshalb noch im Nachthemd anzutreffen war. Sie aß gerade genüsslich ein Omelett, das morgens übrig geblieben war. Natürlich war für Joe nichts mehr da.

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am So Sep 27, 2009 3:05 pm

Aus lauter Frust setzte sich Joe ans Schlagzeug und trommelte wütend auf dem Instrument herum. Da konnte man sich wirklich bestens abreagieren.

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am So Sep 27, 2009 3:06 pm

Auch am darauf folgenden Tag brachten die Mädchen Schulfreundinnen mit nach Hause. Samantha hatte zum Beispiel ein Mädchen im Schlepptau, das von der Frisur her ihre Zwillingsschwester hätte sein können: Leonie Kunze.

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am So Sep 27, 2009 3:08 pm

„Ich könnte mir dieses Bild stundenlang anschauen.“, schwärmte Delizia. „Es ist wunderschön.“
„Komisch, dass es uns vorher noch nie aufgefallen ist. Es hing doch eigentlich schon immer da, oder?“, meinte Samantha.
„Ich glaube schon, aber bisher habe ich es noch nie beachtet. Wie mir das passieren konnte, so ein Bild zu übersehen.“
„Irgendwie macht es mich fröhlich, obwohl die Farben so trist sind.“
„Mir geht’s genauso. Jetzt hab ich auch wieder Lust meine Hausaufgaben zu machen.“

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am So Sep 27, 2009 3:08 pm

Es war wirklich zu traurig. Am Nachmittag desselben Tages verstarben die beiden Hunde Merete und Ricky. Mathilde setzte sie im Garten bei und trauerte die halbe Nacht um ihre beiden Hunde.

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am So Sep 27, 2009 3:10 pm

Am Tag danach hatte Delizia Geburtstag. Trotz der beiden Todesfälle feierte die ganze Familie kräftig mit. Delizia wurde im Kreise der ganzen Familie (leider nicht auf dem Bild) zu einer recht hübschen Teenagerin, die später mal eine große Familie haben wollte, wie so viele andere Sims in Punchinello. Samantha, die am Tag danach ihren Geburtstag feierte, dagegen, wollte Karriere und Geld machen und möglichst wenig Kinder bekommen, denn die waren ja nur der Karriere (und damit dem Geld) im Weg.

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Mi Sep 30, 2009 9:05 pm

Familie Moore - Woche 6
(S. 6-8 / S. 15-16 / S. 31 / S. 47-49 / S. 72-76)



Warum der Schwerenöter Michael Moore sich schließlich für Sigrun Aarenz, statt für deren Schwester Pia entschied, wo er die doch attraktiver fand, bleibt ein Rätsel (und mir auch). Auf jeden Fall heiratete er Sigrun, obwohl Heiraten auch etwas war, was bei der Liste der Dinge, die er gerne tat, ganz unten rangierte. Er bekam mit Sigrun noch eine weitere Tochter: Maggie.
Seine Schwester Sally war nicht wirklich besser als er. Auch sie hatte zahlreiche Affären, aus denen nach und nach die Töchter Leny (Vater: Saladin Otaga), Malenka (Vater: Isaak Otaga) und Veronica (Vater: unbekannt) hervorgingen. Mit Leny versteht sie sich nicht sonderlich gut, da diese ihren Lebensstil verabscheut.
Die dritte der Geschwister, die nach Punchinello kamen, ist Mary. Trotz ihrer völlig anderen Gesinnung versteht sie sich gut mit ihren Geschwistern, heiratete jedoch in der zweiten Woche Edgar Lotus, zu dem sie dann zog.
Leny, Julia und Malenka sind mittlerweile ausgezogen und nach ihrem erfolgreichen Studium jeweils mit ihren zukünftigen Ehemännern zusammen gezogen. (Julia+Albrecht Otaga, Leny+Harry Bauer, Malenka+Pablo Palm)
Maggie hat eine Beziehung zu Florian Landgraab.
Wie alle anderen Erwachsenen, die nach Punchinello zogen, sind auch diese drei Geschwister mittlerweile alt.


Zuletzt von singingmiri am Do Okt 15, 2009 5:57 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Mi Sep 30, 2009 9:08 pm

Heute hatte sich Maggie vorgenommen ihren Eltern mal ihren Freund vorzustellen. Aus diesem Grund lud sie ihren Florian nach der Schule ein, doch mal bei ihr vorbeizukommen. Natürlich würde ihn nicht der Luxus erwarten, den er gewohnt war, aber vielleicht gefiel es ihm ja trotzdem. Im Gegensatz zu vielen anderen Bewohnern in Punchinello konnte ihre Familie immerhin Fenster in ihrem Haus vorweisen. Zum Glück scheffelte ihre Mutter genug Geld und hatte sogar ihren faulen Vater dazu bekommen, zumindest zeitweise genug Motivation für eine Beförderung aufzubringen.

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Mi Sep 30, 2009 9:10 pm

Aber eigentlich war das gerade nebensächlich. Wen interessierte schon das Geld, wenn der Liebste kam, um ihre Eltern kennen zu lernen. Nur schade, dass ihre Mutter vorher zur Arbeit aufbrechen musste. Es war sowohl Michael als auch Sally ein Rätsel wie jemand in Sigruns Alter (und sie war ja älter als die beiden Geschwister) noch arbeiten konnte. Sally verbrauchte gerade ihren Resturlaub und Michael war vor kurzem gefeuert worden, was ihm aber eigentlich nur zu Recht war. Jetzt konnte er sich anderen, angenehmeren Beschäftigungen widmen, zum Beispiel Angeln...
Schon wieder vom Thema abgekommen. Maggie stellte ihren Freund ihrem Vater und ihrer Tante vor. Sie waren vielleicht nicht die verständnisvollsten für eine feste Beziehung. Aber immerhin sagten sie nichts, als die beiden Teenager sich zärtlich küssten.

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Mi Sep 30, 2009 9:11 pm

„Und, was hältst du von der Wahl deiner Tochter?“, grinste Sally zu ihrem Bruder zu, als die beiden Verliebten sich drinnen mit einem verständnisvolleren Sim abgaben – Sigrun.
„Ich weiß nicht, sie sind doch noch Kinder! Sie sollte sich wirklich nicht so früh so fest binden!“
„Von solchen Kindern kommen andere Kinder.“, neckte Sally, wurde aber gleich ernst. „Es soll Sims geben, die sich früh finden und dann das ganze Leben lang treu sind.“ Sie schüttelte sich, als gälte es eine unangenehme Vorstellung abzuschütteln.
Er lachte. „Solche soll es geben, ja. Wir werden sehen, wie lange es hält bei den Beiden.“

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Mi Sep 30, 2009 9:13 pm

Am nächsten Tag hatte Veronica Geburtstag. Wie fast immer in diesem Haus ging auch ihr Geburtstag völlig unter.



Sie wurde also ganz allein in ihrem Zimmer zu einer hübschen Teenagerin. Auch sie wollte Sportexpertin werden, wie fast alle in Punchinello, die nicht Superspürnase oder Kriminelles Superhirn werden wollten. Ansonsten wollte sie viele Freunde haben. Sie ähnelte ihrer ältesten Schwester Leny sehr in ihren Wünschen, nur, dass sie eben nicht besessen war von dem Wunsch, den Ruf ihrer Familie zu bessern. Veronica hatte sich damit abgefunden.

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Beitrag  singingmiri am Mi Sep 30, 2009 9:16 pm

Michael tat ausnahmsweise etwas Sinnvolles. Er verbrauchte die gesammelten Fischvorräte, die er selbst gefangen hatte, in dem er sie zu Gerichten verarbeitete, die er dann im Kühlschrank, in dem seltsamerweise nie etwas schlecht wurde, unterbrachte. Ab nun gab es Fisch zum Frühstück, Fisch zum Mittagessen, Fisch zum Abendbrot, Fisch für den kleinen Hunger...

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Mi Sep 30, 2009 9:17 pm

Die folgenden Tage waren ziemlich langweilig. Veronica und Maggie machten abends, wenn sie von der Arbeit (sie hatten beide einen Minijob) gemeinsam ihre Hausaufgaben, Sigrun lud fast täglich Arbeitskollegen zu sich ein, Michael angelte, Sally telefonierte mit ihren Liebhabern, manchmal lud sie sie auch ein...

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Mi Sep 30, 2009 9:18 pm

Nicht mal die Hausarbeit musste man machen, denn mittlerweile konnten sie sich den Luxus leisten ein Hausmädchen einzustellen, das alles putzte.

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Mi Sep 30, 2009 9:19 pm

Auch die Gartenarbeit wurde von fremden Menschen erledigt. Die Gärtnerin kam alle drei Tage vorbei und schnitt die Büsche zurück und zupfte das Unkraut.

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Mi Sep 30, 2009 9:20 pm

Die einzige Abwechslung war, dass die Hündin Heli zwei Junge zur Welt brachte. Damit hatte keiner gerechnet. Sigrun, die ihren Rosa-Tick immer noch nicht ganz überwunden hatte und sich ihre grauen Haare rosa gefärbt hatte, telefonierte gerade mit ihrer ältesten Tochter Julia, als sich Heli auf einmal hinlegte und zwei Fellknäuel zur Welt brachte. Leider hatten sie für zwei weitere Hunde keinen Platz mehr. Sie waren schon fünf Sims und hatten die zwei Hunde Heli und Jack (welcher ein Nachkomme war von Ricky und Merit, den Hunden von Sigruns Schwester Pia). Dazu kam noch die Katze Mischa, die Michael in der Tierhandlung gekauft hatte, obwohl sie wirklich schon genug Tiere im Haus hatten. Entgegen aller Gerüchte, dass sich Hund und Katz nicht verstehen, kamen die drei Tiere aber immerhin bestens miteinander aus.



Sally fühlte sogar tiefe Zuneigung zu Mischa. Sobald er ihr über den Weg lief, schnappte sie sich ihn und knuddelte ihn durch. Dass der Kater sich das gefallen ließ...

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Mi Sep 30, 2009 9:22 pm

Dann war auf einmal Wochenende und damit kam auch der Winter. Leider war es nur kalt und schneite nicht. Für Maggie war es nun Zeit aufs College zu gehen. Bald würde auch Florian ihr folgen. Ohne ihn wäre sie sicher nicht aufs College gegangen. Zum Abschied schenkte Veronica ihrer Cousine, an der sie so sehr hing, eine Kleinigkeit.

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Mi Sep 30, 2009 9:24 pm

Dann verabschiedete sich Maggie von dem Papagei, der immer noch nicht sprechen konnte.



Und dann war es so weit. Das Taxi kam, um sie in das weit entfernte College zu bringen. Den Rest der Familie interessierte es wie gehabt überhaupt nicht. Keiner lief ihr hinterher, um ihr nochmal zuzuwinken. Maggie drückte im Auto kurz ein paar Tränen weg und nahm sich fest vor, dass sie alles besser machen würde, wenn sie erstmal eine Familie mit Kindern hätte.

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Do Okt 01, 2009 2:31 pm

Familie Otaga - Woche 6
(S. 8-10 / S. 16 / S. 31-32 / S. 49-50 / S. 76-78)

Dario Otaga und seine Brüder Saladin und Isaak sind nur deshalb zusammen hierher gezogen, weil Dario der Meinung war, er müsse sich um seine „unfähigen, verantwortungslosen“ Brüder kümmern und da, wo sie herkamen, hatten sie bereits einen zweifelhaften Ruf als Schwerenöter. Doch es waren trotz Darios Befürchtungen nicht seine beiden Brüder, die die Ehen in Punchinello zu Bruch gingen ließen (meines Wissens nach haben sie nichts dergleichen vorzuweisen), sondern es war Dario selbst. Kurz nach seinem Einzug lernte er Annika Otaga kennen und verliebte sich sofort in sie, doch sie war – oh weh – verheiratet mit Winfried Doll. Trotz guter Vorsätze ließ er sich mit ihr ein woraufhin ihre Ehe kaputt ging und zog dann zu ihr und ihrer gemeinsamen Tochter Natalie.
Isaak Otaga traf bei einem seiner Streifzüge durch die Downtown auf eine grüne Frau, die ihn faszinierte: Fanny Lotus. Sie wurde ruckzuck schwanger von ihm, woraufhin er sie heiratete, bevor ihr Sohn Albrecht zur Welt kam. Isaak hatte seit diesem Zeitpunkt keine richtigen Affären mehr (nur noch heiße Flirts). Sie bekamen noch einen zweiten Sohn: Carsten.
Albrecht ist inzwischen erwachsen und nach dem Studium mit seiner Verlobten Julia Aarenz, die nach langem Hin und Her endlich Ja gesagt hat, auf Wohnungssuche.
Saladin, für den Fanny eine unbeschreibliche Antipathie hegt, begnügte sich derweil unzählige Affären zu beginnen und sich mal eben in einen Vampir und wieder zurück verwandeln zu lassen.
Natürlich sind auch Fanny, Isaak und Saladin mittlerweile alt und grau.



Zuletzt von singingmiri am Do Okt 15, 2009 5:56 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag  singingmiri am Do Okt 01, 2009 2:34 pm

Carsten kam langsam in das Alter, in dem er sich für Mädchen interessierte. Es hatte lange gedauert, bis er herausgefunden hatte, dass es jenseits der Wörter in seinen Büchern noch andere interessante Dinge gab. Seine Eltern hatten sich schon Sorgen gemacht, doch nun hatte sich das Thema erledigt. Carsten lud ein Mädchen nach der Arbeit ein. Er arbeite in irgendeinem Versuchslabor. Was es genau war, wussten seine Eltern zum Glück nicht. Auf jeden Fall gab er sich große Mühe dem Mädchen zu gefallen. Sie war zwar nett zu ihm, aber auch Carsten musste schnell einsehen, dass es reine Höflichkeit war. Er war an dieses Verhalten bei Mädchen gewöhnt. In der Schule mied man ihn, den grünen. Seinem Bruder ging es genauso, als er noch zur Schule ging. Nur seine Julia dachte eben anders. So ein Mädchen gab es in Carstens Alter leider nicht. Alle starrten nur ihn und seine grüne Haut an. Keiner wollte was mit ihm zu tun haben, die Mädchen noch weniger als die Jungs. Vielleicht war das auch insgeheim der Grund gewesen, weshalb er sich bislang von ihnen fern gehalten hatte.

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Beitrag  singingmiri am Do Okt 01, 2009 2:35 pm

Während Carsten draußen sein Bestes gab, um das Mädchen zu beeindrucken, schrubbte Isaak drinnen den Katzenkorb. Dabei murmelte er leise vor sich hin.
„Armer Junge... keine Erfahrung… man sollte… ich sollte… ein paar Tipps wie man Mädchen bezirzt… schließlich genug Erfahrung... wird ja nix, der Kleine... schon so groß … und keine Ahnung...“

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Do Okt 01, 2009 2:36 pm

Isaaks Gemurmel von der Türklingel unterbrochen. Verwundert sah er auf und beeilte sich seine alten Knochen zu strecken und mühsam aufzustehen. Doch Saladin, der noch viel fitter war, als sein Bruder, war schon mit einem Tempo, dass man einem Mann in seinem Alter niemals zugetraut hätte, zur Tür geflitzt und hatte eine deutlich jüngere, schwarzhaarige Frau herein gezogen. Isaak viel der Unterkiefer herunter. Das war doch diese zickige Tussi, die jeder in der Downtown kannte. Jeder Mann wollte was von ihr, Isaak eingeschlossen, aber sie ließ die Kerle gern zappeln. Für solche Frauen hatte Isaak dank Fanny keine Zeit. Es wurmte ihn um so mehr, dass Saladin es geschafft hatte. Dieser ging auch gleich aufs ganze und turtelte auf dem Gang mit seiner Flamme herum. Isaak beschloss ins Wohnzimmer zu gehen, wo er einigermaßen sicher vor den beiden war. Hoffentlich kam Carsten nicht mit dem Mädchen herein. Die musste ja sonst was denken.

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Do Okt 01, 2009 2:37 pm

Carsten sah zwar, dass sein Onkel mal wieder Damenbesuch hatte, aber das Mädchen, das übrigens Iris hieß, hatte sich längst verabschiedet. Seine Flirtversuche waren eben längst nicht so erfolgreich wie die seines Onkels, dachte er bitter, legte sich kurz ins Bett um etwas zu schlafen, was ihm nicht gelang und verzog sich ebenfalls ins Wohnzimmer, wo Isaak mittlerweile nicht mehr war (er bearbeite den Sandsack mit seinen Fäusten). Carsten setzte sich an den Computer. Während der Rechner hochfuhr versank er in trübsinnigen Gedanken. Sein Bruder hatte eindeutig mehr Glück im Leben. Eigentlich müsste es ihm ja leichter fallen in der Schule. Es hieß ja immer, dass die älteren den Weg für die jüngeren bereiteten, aber Albrecht hatte eben einfach Glück. Carsten fand einfach kein Mädchen, dass sich mit ihm abgeben wollte. Nun gut, das einzige Mädchen in seinem Alter, dass in seinem Dorf wohnte, war an Florian Landgraab vergeben. Jemand, der soviel Kohle hatte, hatte einfach mehr Glück. Naja, daran konnte es nicht liegen. Carsten kam auch nicht gerade aus ärmlichen Verhältnisse. So gesehen hatte Leo Müller schlechtere Chancen als er und bei dem hatte Maggie immerhin überlegt. Kamen also nur die Mädchen aus der Stadt, die in seine Klasse gingen in Frage. Nur die wollten von ihm nichts wissen. Sogar Iris nicht. Dabei hatten sie ähnliche Interessen und arbeiteten sogar gleichzeitig. Das war einfach ungerecht.
Er musste irgendwas ändern. Er musste raus aus diesem Dorf, bevor er noch in Depressionen verfiel. Es wurde ohnehin Zeit, dass er auf die Uni ging. Genau genommen war Albrecht auch erst da mit Julia zusammen gekommen. Vielleicht war es eine Chance. Aber, nein. Es fiel ihm schwer auf neue Leute zuzugehen und Albrecht hatte Julia ja auch schon gekannt und geliebt.
Egal, er musste hier weg. Auf dem College konnte er soviel lernen wie er wollte. Das Leben hatte mit Sicherheit auch noch Sinn, wenn keine Frau es mit ihm teilte. Einsamer, sicher, aber nicht unmöglich. Er presste die Lippen zusammen und rief entschlossen die Internetseite der Uni auf, um sich für Stipendien zu bewerben.

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Re: Punchinello - die Geschichte geht weiter

Beitrag  singingmiri am Do Okt 01, 2009 2:38 pm

Immerhin da hatte er mehr Glück. Sie nahmen ihn sofort mit Kusshand. Kein Wunder, er qualifizierte sich für vier Stipendien, stand in der Schule auf 1+ und hatte ein ausgezeichnetes Zeugnis von der Arbeit. Er packte seine Sachen, verabschiedete sich von seinen Eltern - sein Onkel war gerade im Schlafzimmer beschäftigt - und stieg in das wartende Taxi. Bewusst hatte er ein anderes Wohnheim gewählt, als das in dem Maggie wohnte. Das wäre bestimmt unerträglich, sie ständig mit ihrem Freund zu sehen.

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