Finnington - NPC-Challenge - abgebrochen

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Finnington - NPC-Challenge - abgebrochen

Beitrag  Ashkuri am Do März 15, 2012 11:13 pm

Sooo Very Happy

Da ich diese Idee schon soo lange im Kopf hab (bei Sims2 hatte ich schon immer die NPC-Challenge gespielt) musste sie langsam einfach umgesetzt werden. Und da ich Finnington aus dem NB-Thread so toll fand war es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis ich damit anfange x)
Hier wird vermutlich nicht in regelmäßigen Abständen was passieren, eher immer so wenn ich grade Lust hatte. Auch wird es keine echte Story geben, bzw wenn dann nur spontan. Im Großen und Ganzen also ein Photoalbum ^^

Zur Challenge selbst: es geht darum, möglichst viele NPC wie Postboten, Pizzalieferanten, Shopangestellte, Handwerker, etc. in den Haushalt einziehen zu lassen und somit zu spielbaren Sims zu machen.
Es gibt vermutlich irgendwo Regeln dazu, hab ich mir aber nicht angeschaut, ich spiel einfach so wie ich lustig bin ^^ wenn es passt wird ein Teil der Sims ausziehen und mein noch leeres Städtchen um ein Haus erweitert. Vielleicht wechsel ich dann auch durch die Haushalte durch wie bei einer Familiendynamik, aber das weiß ich noch nicht sicher, daher poste ich das hier lieber bei den sonstigen Tagebüchern ^.^

Hier ist mein Startsim mit ihrem Haus in 18 Finnington Curve:

Marcella Sammler
freundlich, charismatisch, Sinn für Humor, begabte Bildhauerin, technikfeindlich
Waffeln, Indie, Aquamarin
Lebenswunsch: Nachkomme Da Vincis

Hier der Grundriss:


Tja dann, möge das Sammeln beginnen Very Happy


Zuletzt von Ashkuri am Sa Mai 03, 2014 11:37 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Ashkuri
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Woche 1

Beitrag  Ashkuri am Do März 15, 2012 11:38 pm

Marcella ist jung, energetisch und kreativ - und sie möchte einen Platz an dem sie genug Freiraum für ihre Skulpturen und Erfindungen hat. Da kommt ihr das Angebot, in Finnington Grund zu kaufen gerade recht, denn hier ist es billig. Liegt daran, dass es hier nichts gibt. Ursprünglich gab es hier eine Goldgräberstadt, doch irgendwann war der Boom vorbei (Gold wurde auch keines gefunden) und ein zwielichtiger Geschäftsmann wollte aus den Ruinen einen Vergnügungspark machen. Dafür ließ er alle maroden Gebäude schleifen, das Straßennetz blieb aber intakt. Bevor er seinen Park bauen konnte ging ihm allerdings das Geld aus und nun verscherbelt er die Grundstücke zum Spottpreis ... viele Interessenten gibt es allerdings noch nicht.

Marcella stört das erst einmal wenig. Sie ist froh, in aller Ruhe an ihren Skulpturen arbeiten zu können, die bald den Garten bevölkern sollen.


Erst gegen Abend macht sie die Probe aufs Exempel um zu sehen, wie weit sie tatsächlich von der Zivilisation entfernt ist: sie bestellt Pizza.
Homer Gundelach ist davon nicht unbedingt begeistert, aber dafür hat er Zeit für ein kleines Pläuschchen und die beiden verstehen sich auf Anhieb recht gut miteinander.


Dass die Pizza danach kalt ist nimmt Marcella wohl oder übel in kauf, selber kochen ist nicht so ihr Ding.


Dann noch ein wenig gelesen und ab ins Bett.


Am nächsten Tag werkelt sie fröhlich weiter, aber der Vorsatz des Eremitendaseins fällt schwerer als geplant und zwar aus zwei Gründen: zum einen geht die Toilette kaputt und Marcella braucht einen Handwerker. Michael Eckert hilft ihr gerne, obwohl auch er eine lange Anreise hatte. Marcella würde sich gerne ausführlich bei ihm bedanken, damit sich die Fahrt gelohnt hat, aber er hat keine Zeit und muss schnell weiter.


Zum anderen lädt sie am Nachmittag Homer wieder ein.


Doch nicht nur Menschen besuchen sie auf ihrem Grundstück, auch der ein oder andere Streuner schläft manches Mal im Vorgarten.


Auch mit der Postbotin, Kiana Brückenbauer, versteht sich Marcella ausgezeichnet.


Zumindest gut genug, dass sie sich hin und wieder 'in Zivil' treffen.


Ansonsten gibt es natürlich relativ wenige Sims in der Nachbarschaft. Stattdessen trifft Marcella bei ihren Streifzügen auf Wildpferde.


Eines davon lässt sich sogar streicheln.


Der erste neue Mitbewohner, den sie findet ist aber weder Hund, noch Katze, noch Sim, noch Pferd: es ist Leonhard, der Marienkäfer! Ab nun schläft er in seinem Glas auf ihrem Nachkästchen (einer Skulptur, die sie selsbt aus Holz gefertigt hat).


Zwischen den Erkundungstouren in die Nachbarschaft und ihren Kunstprojekten freundet sich Marcella immer enger mit Homer an. Er kommt alle zwei bis drei Tage zu Besuch und sie telefonieren fast jeden Tag.


Da ist es eigentlich kaum ein Wunder, dass Homer irgendwann kurzerhand beschließt, bei Marcella einzuziehen. Zunächst zieht sie zwar nur die Augenbrauen hoch, aber dann ist sie einverstanden, auch wenn sie in der ersten Zeit abwechselnd schlafen müssen, bis ein neuer Raum angebaut wurde. Dafür ist Homer ein recht angenehmer Mitbewohner: er nimmt zwar Marcellas Staffelei in Beschlag (er will Innenarchitekt werden, auch wenn er anfangs kaum Aufträge haben wird und für die wenigen immer in die Stadt fahren wird müssen), aber stört sie immerhin nicht.

1. NPC: Homer Gundelach (Pizzabote - danke Doggie für den Hinweis ^^)
Kindisch, neurotisch, Pechvogel, Fotografenblick, Feigling
Ägyptisch, Gemüseburger, weiß
LTW: Galerie von Weltklasse
Geld: 0, Fähigkeiten: keine, Beziehungen: keine
Inventar: Oberstufen-Diplom, Flo und ihr Kenspa
Alter: 38 Tage bis zum Erwachsenen

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Woche 2

Beitrag  Ashkuri am So März 25, 2012 9:07 pm

Da Homer eingezogen ist musste das Haus ein wenig umgebaut werden um zwei Personen Platz zu bieten. Nun sieht es so aus:



Marcella und Homer unternehmen nun öfter etwas zu zweit und zumindest bei ihm entwickeln sich langsam aber sicher tiefere Gefühle. Allerdings ist er zu feige, sie Marcella zu gestehen.


Statt mit ihr darüber zu reden malt und malt und malt er lieber, um ein wenig die Haushaltskasse zu unterstützen und natürlich um sein Portfolio als Innenarchitekt zu füllen. Schließlich ist er so gut, dass sogar ein chinesischer Sammler mitten in der Nacht anruft und ihn bittet bei Gelegenheit mal nach China zu kommen und ihm ein Bild mitzubringen. Allerdings kann sich der Haushalt Sammler-Gundelach das derzeit wirklich überhaupt nicht leisten. Nun ja, wer weiß, vielleicht irgendwann mal.


Neben den beiden Bewohnern hält sich nun auch Kiana öfter im Haus auf - fast jedes Mal bleibt sie noch für ein Pläuschchen nachdem sie die Post gebracht hat und Marcella und sie werden schnell zu besten Freundinnen.


Auch Michael Eckert, der Handwerker, kommt hin und wieder zu Besuch, allerdings immer dienstlich, da die Toilette offenbar ein chronisches technisches Gebrechen hat.


Allerdings soll sich das bald ändern. Alles fängt damit an, dass Kiana eines Abends völlig aufgelöst bei Marcella anruft und ihr erzählt, dass sie einen schlimmen Krach mit ihrem Freund hatte.
Natürlich bittet Marcella sie, sofort vorbeizukommen und bietet ihr an, erst mal bei ihr zu wohnen, bis sich die Lage geklärt hat. Aus erst 'erstmal hier wohnen' entsteht schneller eine fixe WG als alle gedacht hätten.

2. NPC: Kiana Brückenbauer (Postbotin)
Bücherwurm, kokett, Perfektionistin, Pferdefreundin, diszipliniert
Songwriter, Hamburger, orange
LTW: Illustre Autorin
Geld:0, Fähigkeiten: keine, Beziehungen: keine
Inventar: Oberstufen-Diplom, Eine Mauer zwischen uns
Alter: 25 Tage bis zum Erwachsenen


Also muss ein wenig umgeräumt werden, Homers Zeichentisch wandert in den Garten neben Marcellas Werkbank. Ihr Bett kommt dahin, wo der Zeichentisch zuerst war - in Homers Zimmer. Der freut sich natürlich diebisch und hat somit auch überhaupt nichts dagegen, dass Kiana erst mal bei ihnen wohnt. Die bekommt vorerst Marcellas altes Zimmer.


Und so kommt es auch dazu, dass bei dem nächsten Vorfall mit der Toilette (tatsächlich ist immer nur die kaputt und nie eine der anderen sanitären Anlagen wie Waschbecken oder Dusche, was sich keiner so recht erklären kann) Michael ein Auge auf Kiana wirft.


Die spielt anfangs übrigens auch mit dem Gedanken, Innenarchitektin zu werden, allerdings kann Homer sie schnell davon überzeugen, dass Finnington wirklich erstmal nur einen braucht und er war zuerst da. Also beschließt sie lieber den Staat um Unterstützung anzusuchen um eine Bibliothek für das kleine Örtchen zu bauen und bietet sich an, diese zu betreiben.




Was natürlich den netten Nebeneffekt bietet, dass sie die Einrichtung selbst nutzen kann um ihren ersten Roman zu beginnen. Viele Besucher hat sie schließlich erstmal nicht und Marcella kommt keine unnötige Technik wie Computer ins Haus.


Sie treibt sich neuerdings viel lieber auf dem Schrottplatz herum. Das ist das einzige Überbleibsel vom alten Finnington, bevor es zur Geisterstadt wurde, und der Sperrmüll fasziniert Marcella gerade sehr.



Stundenlang sitzt sie dort auf dem Boden und wühlt sich durch allerlei mehr oder wenige brauchbare Teile, die beim Abriss des Ortes hier abgeladen wurden.


Auch Homer treibt es viel in die freie Natur, allein im Haus rumhocken mag er nicht, Bücher findet er nicht so spannend und Schrott eigentlich auch nicht - trotz Marcella. Dafür hat er das Angeln für sich entdeckt. So müssen sie nicht immer so weit fahren, um frischen Fisch einzukaufen. (Bringt zwar nicht viel, weil alles andere müssen sie trotzdem regelmäßig aus der Stadt holen, aber trotzdem!)


Wenn dann alle ausgeflogen sind und erst spät abends nach Hause kommen findet jedenfalls eine gut, dass das Haus leer ist: Kiana. Denn sie lädt dann immer Michael ein ...

Ashkuri
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Woche 3 - Teil 1

Beitrag  Ashkuri am Fr Jun 15, 2012 2:45 pm

Aber nicht nur bei Kiana und Michael bahnt sich etwas an. Das Haus ist schließlich vor allem deswegen oft von den beiden Mitbewohnern der ehemaligen Postbotin verlassen, weil Homer und Marcella soviel gemeinsam unternehmen. Sie versucht ihn dazu zu bringen die Wildpferde zu streicheln (die mögen Homer aber nicht und laufen immer wieder davon) und er sie im Gegenzug davon zu überzeugen, dass Angeln etwas ganz spannendes ist. Allerdings haben die Fische zu Marcella ein ähnliches Verhältnis wie die Pferde zu Homer - sie meiden ihre Nähe lieber und so beißt auch keiner an. Nicht, dass sie mit viel Elan an die Sache herangegangen wäre, diese Sportart ist ihr einfach viel zu langweilig.
Irgendwann gibt sie auf und drückt Homer die Angel in die Hand. "Tut mir leid, aber das ist einfach so sterbenslangweilig. So gern ich Zeit mit dir verbringe, das nächste Mal sollten wir eine andere Beschäftigung suchen." Da hört Homer auf und blickt sie direkt an. "Du verbringst wirklich gerne Zeit mit mir?" "Klar, warum nicht? Wir sind immerhin Freunde. Und ich hab dich immerhin gefragt ob du bei mir wohnen willst, das hätt ich kaum gemacht wenn ich dich doof gefunden hätte", antwortet sie und grinst. Homer lächelt jetzt auch. "Wow, du findest mich nicht doof. Ich find dich auch nicht doof, sondern eigentlich mag ich dich sogar ziemlich gern ..." fängt er an und Marcella lacht. "Ich hab schon gedacht, du traust dich nie, mir das zu sagen!", jubelt sie und dann küsst sie Homer einfach.


Auch Kiana und Michael kommen sich näher, wie könnte es anders sein in der Bibliothek. Sehr stolz zeigt Kiana ihm ihr neues Reich, das aufgrund mangelnder Einwohner von Finnington noch nicht sehr hoch frequentiert ist. Um nicht zu sagen gar nicht, denn Marcella und Homer sind ja mit sich selbst beschäftigt. Michael zeigt sich beeindruckt, wenn auch in erster Linie von seiner Angebeten und nicht von den Büchern. Damit kann er nicht so viel anfangen, aber er tut sein Bestes. Als das neueste Objekt ihrer Begeisterung doch noch irgendwann achtlos auf dem Boden landet ist er dann aber doch nicht ganz unglücklich darüber.


Außerdem lässt Michael große Neuigkeiten platzen: er will sich endlich beruflich umorientieren. Sein ganzes Leben lang hat er davon geträumt Stylist zu werden, aber weil es damit kein Geld zu verdienen gab wurde er Handwerker. Jetzt macht er einen Kurs in der Stadt und jemand anderes wird in Zukunft die widerspenstige Toilette des Haushalts Sammler/Gundelach/Brückenbauer reparieren müssen. Wie der Porzellangott es will dauert es auch nicht sehr lange, bis sie die neue Dame kennen lernen: Sabine Pina.


Sie ist nicht das einzige neue Gesicht, dass regelmäßig in der WG in der Finnington Curve Nummer 18 vorbeisieht: da ja auch Kiana ihren Job aufgegeben hat weil der Weg zur Postzentrale von hier einfach viel zu weit ist, gibt es auch einen neuen Postboten, Benignus Carson. Obwohl er noch niemanden kennt schleudert er immer ziemlich ungehalten die Post auf den Boden. Irgendwann ist es Homer genug und er stellt Benignus zur Rede.
"Können Sie die Post bitte in unseren Briefkasten legen? Der ist nicht nur zur Dekoration da!" Benignus zieht schuldbewusst die Schultern hoch. "Tut mir ja leid, aber ich werde immer so wütend, wenn ich hier vorbei komme. Wissen Sie ... Kiana ist ja bei euch eingezogen. Nachdem sie sich von mir getrennt hatte." "Oh!", macht Homer betroffen, "das wusste ich nicht. Ich bin übrigens Homer Gundelach. Ich hoffe Sie ... oder darf ich Du sagen bitte? Ich hoffe du kannst deinen Groll zurückstecken, denn wir haben ja nichts mit der Trennung zu tun. Wenn du magst können wir gern mal über ein paar Bierchen darüber reden und es ausnutzen, dass Kiana jetzt hier wohnt. Vielleicht vermisst sie dich ja?" Zwar weiß Homer, dass Kiana mit Michael zusammen ist, aber eine Ausprache mit Benignus ist vielleicht trotzdem keine schlechte Idee, denkt er.


Der Gedanke ist sicherlich nicht schlecht, aber die Umsetzung muss noch etwas warten, denn Kiana und Michael sehen sich kaum noch und für sie gibt es nur einen akzeptablen Weg, dem entgegen zu wirken: Sobald Michael seinen Kurs abgeschlossen hat lädt sie ihn nach Hause ein und überreicht ihm eine kleine Schatulle. Darin befindet sich kein Ring (noch nicht, denkt sie insgeheim, außerdem ist sie altmodisch genug um zu wollen dass der Mann den Antrag macht), sondern ein Schlüssel zum Haus. "Würdest du gerne bei uns einziehen und hier in Finnington einen Laden eröffen?" Michael antwortet gar nicht mehr, sondern küsst sie einfach als Zustimmung. Deutlicher geht's kaum!

3. NPC: Michael Eckert (Handwerker)
Mürrisch, leicht zu beeindrucken, geschickt, tollpatschig, Schlafmütze
Roots, Topf Surprise, Violett, Steinbock
LTW: Ein Leben im Luxus
Geld:0, Fähigkeiten: Geschicklichkeit 10, Beziehungen: keine
Inventar: Oberstufen-Diplom, Modetipps für Einsiedler
Alter: 30 Tage bis zum Senior

Marcella und Homer haben nichts dagegen, denn sie mögen Michael auch sehr gerne, außerdem versprechen die beiden bald auszuziehen, sobald Kiana ihr erstes Buch herausgebracht hat und damit Geld verdient. Michael sucht nämlich um einen Kredit an, kauft ein kleines Grundstück in der Nähe der Bibliothek und lässt einen achteckigen Bungalow mit Spitzdach errichten, in dem sein neuer Salon entsteht. Zwar ist noch nicht viel Kundschaft da, aber das Ziel ist einfach, sich überregional einen Namen zu machen!



Da er nun den Laden offenhalten muss ergibt sich für Homer eine Gelegenheit, Benignus und Kiana zu einem Gespräch zu bewegen, als er wieder einmal seine tägliche Stippvisite macht. Marcella ist auch ziemlich neugierig, was dabei herauskommen wird, allerdings hat sie sich just an diesem Morgen den Schock ihres Lebens geholt und will nur noch unter die Dusche. Ein verführerisches Lächeln und eine Kopfbewegung die Homer bewegen soll ihr doch dorthin zu folgen lässt sie sich aber trotzdem nicht nehmen. Außerdem ist es vielleicht ohnehin besser, wenn Kiana und Benignus sich das alleine ausmachen.


„Es tut mir leid dass ich dir nie zugehört hab wenn du von einem tollen, neuen Buch erzählst hast“, versucht Benignus sich zu entschuldigen. „Bitte komm zurück, ohne dich kann ich mir die unsere Wohnung nicht leisten. Außerdem ist sie viel zu groß für mich allein!“, sagt Benignus. „Tut mir leid, aber ich komme nicht zurück. Ich hab jetzt einen neuen, tollen Freund. Unsere Zeit war schön, aber sie ist vorbei.“ Verlegen schaut Kiana zur Seite, dann bittet sie Benignus zu gehen.

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Woche 3 - Teil 2

Beitrag  Ashkuri am Sa Jun 16, 2012 8:01 am

Obwohl sie sich nun Nacht für Nacht zu zweit in ein Einzelbett zwängen (in Marcellas altem Zimmer ist nicht genug Platz für ein Doppelbett) sehen sich Kiana und Michael nur selten. Sie ist stets bis Abends in der Bibliothek um an ihren Büchern zu arbeiten - da 'Elvis war ein Tagelöhner' beinahe fertig ist, beginnt sie Nebenher ihre neueste Idee für einen Science-Fiction-Roman unter dem Titel Fahrenheit 263 aufs Papier zu bringen. Regelmäßig streunen schon die Waschbären in der Dämmerung über die leeren Grundstücke wenn sie nach Hause geht. Einmal versucht sie einen zu streicheln, aber der findet das nicht so prickelnd und beißt zu.


Bei Michael läuft das Geschäft zwar ruhig an, aber da er ja handwerlich sehr begabt ist, vertreibt er sich die Zeit damit, seine beiden Spiegel zu verbessern. Tatsächlich dauert es dann gar nicht so lange wie befürchtet, bis die erste Kundin von Außerhalb kommt: Kristie Busch möchte sich einen neuen Pyjama empfehlen lassen und erklärt lang und ausschweifend, wie er aussehen soll. Eigentlich ist sie hier um sich ein Grundstück anzusehen, ist dann allerdings doch nicht damit zufrieden (mit Michael schon) und reist vorerst unverrichteter Dinge wieder ab (aber mit neuem Pyjama). Michael ist ganz froh, denn die gute Kristie ist eine echte Labertasche!


Ansonsten tummeln sich natürlich in erster Linie Freunde und Bekannte im Salon. Michael ist einigermaßen überrascht, wie adrett Sabine Pina, seine Nachfolgerin bei der Handwerkervermittlung, in Zivil aussieht. "Du hast gesagt du machst einen Salon auf und das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Also hab ich gedacht ich schau mal vorbei und ich bekomme sicher einen Kollegenrabatt", lächelt sie charment und drückt Michael die Hand.


Obwohl nun also zwei Mitbewohner geregelte Arbeitszeiten haben wird das kleine Häusschen nicht zum reinen Liebesnest. Stattdessen wird auch hier gearbeitet: wenn Kiana und Michael ausziehen brauchen sie immerhin Geld um ein Haus zu bauen. Die Grundstücke sind zwar billig, aber der Rest leider nicht, vor allem da alles aus der nächsten Stadt geliefert werden muss. Also richtet Marcella eine Fabrik für Spielzeugwale und -hunde ein und Homer malt und skizziert was das Zeug hält.


Doch die ersten paar Tausend so verdienten Simoleons werden nicht gespaart, sondern in ein Flugticket gesteckt: Homer hat entschieden, dass seine Bilder nun gut genug sind um das Haus des chinesischen Kunstsammlers zu zieren. Es fällt ihm nicht leicht, Finnington zu verlassen, dass er trotz der abgeschiedenen Lage sehr lieb gewonnen hat, vor allem natürlich wegen der Bewohner. Aber er ist auch furchtbar neugierig auf Shang Simla. Nachdem er Marcella das Versprechen abgerungen hat, immer darauf zu achten ob der Herd auch ja abgedreht ist steigt er guter Dinge in sein Taxi.


In Shang Simla angekommen sucht er direkt den Kunstsammler, nachdem er sein Zimmer in der Herberge bezogen hat. Allerdings ist er mit dem mitgebrachten Bild nicht zufrieden! Er, oder eigentlich sie hatte sich wohl ein größeres Format vorgestellt. Zerknirscht zieht Homer ab und überlegt schon, nach Hause zu fliegen, aber dann hätte er das ganze Geld umsonst ausgegeben. Also besorgt er sich eine Staffelei, stellt sich mitten auf den Herrscherplatz und nimmt die Farben zur Hand. Zwar spiegelt sich sein Stress durchaus in dem Bild wieder, aber dennoch ist die ganze Atmosphäre hier doch eine bessere Inspirationsquelle als ursprünglich erwartet und die befürchtete Ideenlosigkeit bleibt aus.


Das Bild gefällt Hei Young Kim dann so sehr, dass sie sich vor Lobpreisungen gar nicht einkriegen kann und Homer dafür 3.748 Simoleons gibt! Viel mehr als es wert ist. Dabei hätte er sie nach ihrem ersten Treffen gar nicht so emtional eingeschäzt, das strenge Auftreten hat ihn eher an seine alte Lehrerin erinnert ...


Nicht nur bei Homer schwärt Hei offenbar für das Bild, nein, auch bei ihrer Tochter. Homer, der Gefallen daran gefunden hat auf dem sonnenbeschienen Platz inmitten der Seerosenteiche und Touristen seiner Kreativität freien lauf zu lassen bekommt am nächsten Tag tatsächlich von niemandem geringeren Gesellschaft als von Heis Tochter Sun Young Kim. In einträchtigem Schweigen malen sie stundenlang vor sich hin.


An den Abenden, wenn das Licht schlechter wird und die Läden langsam schließen ist immernoch genug Zeit für Sightseeing. Homer knipst ein Menge schlechter Photos von allen möglichen und unmöglichen Sachen und muss die Hälfte wieder wegschmeißen, weil man nicht einmal verschwommen etwas erkennen kann. Am letzten Tag der Reise, möchte er die Terrakotta-Armee besichtigen, aber auf dem Weg dorthin erregt etwas ganz anderes seine Aufmerksamkeit:


Zuerst sind die anderen nicht sehr erfreut, dass Homer als Mitbringsel 'nur' eine Kakadudame namens Lori mitgebracht hat. Die Staffelei muss nach draußen neben Marcellas Bildhauerstation wandern um unter dem Fenster Platz für die Kakadustange zu machen, die außerdem Geld kostet und geputzt werden muss. Aber bald haben alle den Vogel lieb gewonnen und jeder will ihr zuerst neue Wörter beibringen.


Doch nicht nur Homer hat einen aufregenden Trip gehabt, in Finnington wurde es zumindest Michael auch nicht direkt langweilig: einer seiner Termine stellt sich nämlich ausgerechnet als Benignus Carson heraus. "Na, der hat Nerven, dem werde ich es zeigen, wie er mit Kiana umgegangen ist", sagt Michael zu sich selbst und bittet seinen Kunden charmant auf das Podest vor dem Spiegel. Benignus schwant durchaus übles, aber es gibt keinen besseren Stylisten in der Nähe (vor allem weil es einfach keinen gibt), vor allem nicht zu dem Preis, da Michael noch nicht sehr viel verlangen kann. Außerdem kann es ja auch ganz lustig sein, ihn ein wenig zu triezen.


Michael kann sich seinen Ruf nicht ruinieren und sucht deswegen dass peinlichste, hässlichste Stück Badehose aus, dass er noch für vertretbar hält: pink kariert. Leider trifft er damit voll Benignus' Geschmack. Oder tut der Schelm nur so?


So wird es nie langweilig, wenn auch der Alltag die vier Freunde fest im Griff hat. Es dauert noch eine ganze Weile, bis durch gemeinsame Anstrengungen genügend Geld da ist, um nur ein kleines Stück weiter, auf dem Grundstück mit der Nummer 12 Finnington Curve ein schmuckes, vorerst recht spartanisch eingerichtetes Familienhäuschen für Michael und Kiana zu bauen. Marcella ist dafür zeitweise zur Bildhauerei zurück gekehrt, in der sie sich schon einen Namen gemacht hat und daher teurer verkaufen kann, vor allem die restlichen Statuen, die noch den Garten geziert hatten. "Du musst das nicht tun", hatte Kiana gesagt, aber Marcella hatte abgewinkt. "Ich will aber, dass du glücklich bist und hey! Ich mach eine neue Skulpturen, ich sitze ja an der Quelle", hatte sie geantwortet und dann war es beschlossene Sache. Homer hat auch das eine oder andere Kunstwerk veräußert und Kiana kassiert wöchentlich Tantiemen für Elvis war ein Tagelöhner sowie Fahrenheit 263 und erhält sogar einen Vorschuss vom Verlag für ihr drittes Buch, Das Leiden des Pumas, das gerade in Entstehung ist.
Eines Abends ist es also so weit: Kiana und Michael ziehen aus. Immerhin, weit ist s nicht, sodass sie zu Fuß hinübergehen können um ihr eigenes, kleines Reich in Empfang zu nehmen. Zwar ist es noch recht schlicht, um es so auszudrücken, aber Kiana ist sicher, dass es bald ein tolles Häusschen sein wird, in dem man gerne lebt.





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Woche 4 - Sammler/Gundelach

Beitrag  Ashkuri am Fr Jun 22, 2012 7:31 am

Ab dieser Woche versuche ich mich daran, die NPC-Challenge mit einer lose gespielten FaDyCha zu verbinden. Das ist absolutes Neuland für mich, also ich bin sehr gespannt ^^
Zum Einstieg eine kleine Anekdote um die Beziehung zwischen Marcella und Homer zu umschreiben: ich lasse sie sich verliebt umarmen, woraufhin bei Homer der Wunsch 'Marcella bitten in die Sterne zu gucken' aufploppt und bei Marcella im gleichen Moment 'Techtelmechtel mit Homer'. *grins*

Am Anfang der 4. Woche sieht der Ortskern von Finnington so aus:



Den ersten Abend, den Homer und Marcella für sich alleine in dem kleinen Häuschen haben nutzen sie um einen romantischen Ausflug zu machen. An dem einsamen Picknickstrand, der früher sicher einmal gern genutzt wurde, machen sie ein Feuer und schauen in die Sterne.
"Wir sollten Benignus anbieten, dass er bei uns Unterschlupf findet, wenn er aus seiner Wohnung in der Stadt raus muss", sagt Homer irgendwann, obwohl Marcella die Stirn runzelt. "Ich weiß, dass Kiana deine beste Freundin ist, aber Ben wird sie sicher nicht belästigen oder so. Wir verkuppeln ihn einfach mit irgendwem." "Und wer schwebt dir da vor? Ist nicht so als ob hier schon besonders viele Single-Frauen leben würden", wendet Marcella ein. Aber darauf hat Homer eine Antwort und er grinst gewinnend. "Hier nicht, aber das können wir ändern. Ich weiß zufällig, dass Sabine Ben ziemlich gut gefällt. Wäre das nicht lustig, wenn wir wieder unseren Briefträger mit unserem Handwerker verkuppeln? Genau wie bei Kiana und Michael!"
"Oh, und können wir dann vielleicht langsam ... naja, nach Hause gehen? Es wird doch schon ziemlich schnell finster hier ...."


Danach ist es beschlossene Sache und wann immer die Toilette kaputt ist laden sie Benignus ein, damit Sabine und er sich unverfänglich näher kennen lernen können. So zumindest der Plan. Im Endeffekt muss Marcella alle Naselang ihre Kopfkissen einsammeln, weil die beiden sich Kissenschlachten liefern. Aber immerhin scheint Sabine eher angetan von Benignus' unverschämt zur Schau getragenen Oberkörper als pikiert.


Auch das künstlerische Schaffen läuft sehr harmonisch ab im Haus in der Finnington Curve 18, seit die Staffelei im Vorgarten ihren Platz hat. Sogar die Inspiration springt über, denn wenn Marcella an einer ihrer Eisskulpturen arbeitet, malt Homer verschneite Dörfer und andere winterliche Szenerien.


Aber es läuft auch nicht alles rund. Eines schönen Tages wollen es sich Marcella und Homer gutgehen lassen und sich ersparen selbst zu kochen - was Marcella trotz ihrer Abneigung gegen Herde inzwischen nicht perfekt, aber zumindest annehmbar beherrscht. Stattdessen bestellen sie Pizza und während Homer den Tisch deckt will Marcella "Nur mal eben schnell diese Erfindung fertigstellen, zu der ich gerade eine bahnbrechende Idee hab!" So vertieft in ihre Arbeit mit dem Lötkolben merkt sie zu spät, dass nicht nur das Metall erhitzt wurde, sondern auch ihre Kleider und sie nun brennt!


Zum Glück sieht Homer sie durchs Fenster panisch herumrennen und ruft die Feuerwehr. Doch dann entscheidet er dass er nicht tatenlos zusehen kann bis die da ist, in Finnington gibt es ja noch keine Feuerwache, also schnappt er sich selbst den Feuerlöscher. Glücklicherweise kann er Marcella tatsächlich schnell löschen, die ziemlich geschockt ist.


Beide sind so abgelenkt, dass sie den Pizzaboten gar nicht bemerken, der ziemlich unfreundlich auf seinem Geld beharren muss, damit Homer sich kurz von seiner Freundin losreist und es ihm gibt.


Während Homer also noch nach dem Geld kramt kommt auch endlich Irmhild Pomp, die zuständige Feuerwehrfrau. Sie ist ganz froh zu sehen, dass niemand verletzt wurde, ermahnt Marcella aber, in Zukunft vorsichtiger zu sein. Sollte so ein Brand sich einmal ausweiten ist es schon wesentlich schwerer ihn ohne Fachpersonal wieder einzudämmen und es könnte ein großer Schaden entstehen. "Keine Sorge, aber ich glaube in nächster Zeit kehre ich dann doch lieber wieder zur Bildhauerei zurück", stimmt Marcella zu, "aber danke, dass Sie gekommen sind." "Kein Problem, das ist schließlich mein Job. Sie wohnen übrigens in einer sehr schicken Gegend, aber noch nicht wirklich viel los hier, hm?", lächelnd Irmhild, dann verabschiedet sie sich.


Schließlich ist es so weit: Homer ist es leid, Benignus nicht bitten zu können sich sofort umzuziehen, wenn er mal wieder halbnackt vor seiner Frau herumläuft (auch wenn Marcella das tatsächlich ziemlich egal ist, weil sie ohnehin nur Augen für Homer hat), also bittet er ihn kurzerhand einzuziehen. Natürlich hatte die unwesentliche Tatsache, dass Benignus sich sowieso etwas kleineres suchen musste auch etwas mit der Entscheidung zu tun. Jedenfalls ist der Haushalt wieder um eine Person größer.

4. NPC: Benignus Cason (Postbote)
Fotografenblick, fürsorglich, Virtuose, Feigling, kleptomanisch
Kinder, Dim Sum, gelb, Wassermann
LTW: Goldene Zunge, Goldene Finger
Geld: 0, Fähigkeiten: keine, Beziehungen: keine
Inventar: Oberstufen-Diplom, Der Umgang mit Feuerwerken: Lektionen eines explosiven Mannes
Alter: 31 Tage bis zum Erwachsenen


Auch Benignus wünscht sich als erstes, Innenarchitekt zu werden, aber Marcella und Homer können ihn schnell überzeugen, dass erstens seine Fähigkeiten doch woanders liegen und zweitens er es ja ersteinmal ruhig angehen lassen kann, wenn er schon nicht mehr Briefträger sein will. Also hängt Benignus zu Hause herum um auf Homers nagelneuer, weißer Gitarre zu klimpern oder er macht sich einen Spaß daraus Michael zu nerven, der zu höflich ist um ihn aus seinem Salon zu werfen. Dabei ist Benignus tatsächlich in erster Linie dort, weil es da die größten Spiegel in ganz Finnington gibt und er sein Charisma steigern möchte.


Außerdem sieht er es als seine Aufgabe an, höchstpersönlich seinen Nachfolger im Amt zu begrüßen, Rob Prahlhans. Mit dem Semmelblonden Haar könnten sie glatt als Brüder durchgehen, wie beiden auffällt. Homer nutzt die seltene Gelegenheit mal selbst ein paar Töne auf seiner Gitarre anzustimmen, wenn sie mal nicht von Benignus belagert wird. Vielleicht sollten sie bald noch eine anschaffen, wenn das Geld reicht, und gemeinsam jammen.


Der große Vorteil davon, dass Benignus sich das Instrument regelmäßig ausborgt ist allerdings, dass es nun auch romantische musikalische Untermalung gibt, wenn sie in der noch unbebauten Stadt am Abend hinterm Haus sitzen und in die Sterne schauen.


Das sind die wenigen ruhigen Momente die sie haben, denn tagsüber ist das Haus meistens voll. Neben Kiana und Michael, die regelmäßig vorbeischauen, laden Marcella und Homer auch Irmhild Pomp, die Feuerwehrfrau öfter ein. Zunächst zu einem Essen um sich für ihren Einsatz zu bedanken, der für sie ja nur sinnlose Kilometer bedeutet hat, und dann immer öfter einfach so, weil man sich gut versteht.


Auch Sabine Pina ist immer öfter zu Besuch, denn Benignus hat es endlich geschafft nicht mehr nur kindisch ihr das erstbeste Kissen um den Kopf zu fetzen (auch wenn sie das auch lustig gefunden hat), sondern stundelang vor dem Spiegel geübt, wie er ihr sagen kann, dass er sie irgendwie echt gern hat. Bis ausgerechnet Michael mit grimmigem Gesicht hinter ihm aufgetaucht ist um ihm einen Rat zu geben. "Der Spiegel liebt dich inzwischen bestimmt sehr, aber wenn es um Sabine geht: schenk ihr einfach Blumen. Frauen stehen auf sowas. Und jetzt verschwinde, ich will Feierabend machen!"

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Woche 4 - Brückenbauer/Eckert

Beitrag  Ashkuri am Fr Mai 24, 2013 7:16 pm

Kiana und Michael sind also in ihr eigenes kleines Häusschen gezogen und werden schnell vom Alltag eingeholt: es wird gekocht, geputzt, ferngesehen und, man mag es kaum glauben, auch gearbeitet. Michael hat den Stylingsaloon und Kiana die Arbeit in der Bibliothek, die sie meistens nutzt um an ihrem aktuellen Buch weiter zu schreiben. Zu Hause gibt es zwar keinen Laptop, aber da Kiana ihre Bücher selbst illustieren will steht sie oft an der Staffelei. Zu ihrem Glück scheint Michael ein Dasein als Hausmann nicht zu blöd zu sein.


Auch wenn es tagsüber wenige Berührungspunkte gibt, nachts sind Kiana und Michael kaum zu trennen ...


... bis am nächsten Morgen der alte Trott wieder anfängt.


Naja, gegessen wird auch zusammen, das sollte man nicht leugnen, auch wenn es oft schweigend passiert.


In diesen Tagen passiert in ganz in Finnington nicht viel, was nicht zuletzt dem Wetter zu verdanken ist. Der ohnehin so gut wie nicht existente Tourismus, den Michaels Salon ausgelöst hat, kommt komplett zum erliegen und Marcella und Homer sind die einzigen, die sich sowohl bei Michael im Salon, also auch in der Bibliothek blicken lassen um ihren Freunden die Zeit zu vertreiben. Wohl, weil sie selbst nichts zu tun haben.



Der einzige Fremde, der zu Besuch kommt, erscheint unbemerkt von den schlafenden Bewohnern des Nachts und verschwindet, bevor er jemandes Aufmerksamkeit hätte erregen können.


Da bleibt Kiana und Michael auch nur übrig, sich mit sich selbst zu beschäftigen ...


... oder wahlweise Michaels ehemalige Kollegin Sabine Pina einzuladen, abwechselnd um die Toilette kümmert (auch im Haushalt Brückenbauer/Eckert scheint dieses Möbelstück eine Besondere Vorliebe dafür haben, kaputt zu gehen und Michael ist nicht immer zu Hause, um es selbst zu reparieren) oder auch mal privat vorbeischaut. Also alles in allem eine ziemlich ereignislose Woche!


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Woche 5 - Sammler/Gundelach/Carson

Beitrag  Ashkuri am Sa Jul 20, 2013 3:04 pm

Die neue Woche bei Marcella, Homer und Benignus beginnt ebenso unspektakulär: Benignus trifft sich regelmäßig mit Sabine ...


... Marcella sprengt alles, was nicht niet- und nagelfest ist ...


... und Homer malt und malt.


Bei Sabine und Benignus scheint sich langsam etwas anzubahnen, aber es ist wirklich harte Arbeit für ihn.



Zwischendurch sind immer wieder mal Gäste im Haus. Rob Prahlhans, der Briefträger schaut öfter vorbei, aber auch Irmhild Pomp und natürlich Kiana und Michael sind gerne gesehene Gäste im Haushalt. Da das Wetter in diesem Sommer ausnehmend schlecht ist (es regnet beinahe die ganze Zeit), wird es in der Wohnküche des Häuschens durchaus schon mal eng.


Da ist Homer richtig froh, als er eines Tages einen überraschenden Anruf bekommt: da Finnington unweit von Fairbeach City liegt und billigen Lebensraum verspricht, wie ja gerade er, Homer, vorlebt, wurde das Städtchen in die größere Stadt eingemeindet und soll eine eigene Bürgerverwaltung erhalten, um den Zuzug zu fördern und zu koordinieren. Da es üblich ist, dass lokale Künstler das Gebäude verschönern und er nun mal der einzige ist, sollte er das doch tun! Homer runzelt zwar die Stirn ob des zweifelhaften Kompliments, aber da auch ein paar Simoleons drin sind, stimmt er zu und bekommt so ganz nebenbei noch als erster das neue Rathaus Finningtons zu Gesicht.



Womit er allerdings nicht rechnet ist, dass ausgerechnet Michael, der gerade zu Besuch ist, die Gelegenheit ausnutzt, um Marcella anzuflirten - oder es zumindest zu versuchen. Marcella ist davon überrascht - genauso, wie Homer, als er wieder zu Hause ankommt.


Besonders im Hinblick auf die Tatsache, dass Homer zwar nicht an Marcellas Treue zweifelt, aber sie auch jeden Versuch, eine feste Beziehung einzugehen bisher abgeblockt hat. Auch diesmal lässt sie sich nicht dazu überreden, allerdings schafft es die Beziehung dennoch auf eine höhere Stufe:


Mit unvorhergesehenen Folgen.


Vorerst ändert sich dadurch am Alltag nicht viel, denn Marcella hält ihren Umstand vorerst geheim - der ohnehin neurotische Homer würde wohl nur ausflippen und keine große Hilfe sein. Allerdings sind Kiana und Eckert nach dem Zwischenfall nicht mehr sehr oft zu Besuch. Nur Rob schaut weiterhin regelmäßig und auch privat vorbei.


Und Homer telefoniert hin und wieder mit Hei Young Kim, seiner Bekannten aus China, mit dem Ziel den Kontakt wieder etwas mehr aufleben zu lassen.


Es dauert allerdings nicht lange, bis die Schwangerschaft unübersehbar wird und der ganze Haushalt eingeweiht werden muss. Marcella ist zwar besorgt über Homers Reaktion, allerdings zu Unrecht: natürlich ist er nervös, weil es keinen Arzt in Finnington gibt, aber da die Situation nun mal besteht muss er sich ohnehin damit abfinden. Und sobald er das verstanden hat, kann er sich sogar richtig auf das Baby freuen.



Nicht zuletzt, weil es ihm Gelegenheit gibt, mal wieder so einen richtigen Männerabend mit Bier und Pizza mit Benignus zu veranstalten, weil Marcella früh schlafen geht. Fehlt nur ein Fußballspiel im Fernsehen, aber so Technikschnickschnack kommt Marcella nicht ins Haus, da ist sie eisern. Und mit Schwangeren legt man sich bekanntlich erst recht nicht an.


Das trifft genauso darauf zu, dass sie sich einfach nicht davon abbringen lässt, weiterhin alles mögliche zu sprengen um an Schrottteile zu kommen. Im Vorgarten.


Dennoch liebt Homer sie sehr (oder vielleicht auch gerade deswegen) und will unbedingt vor der Geburt noch den nächsten Schritt wagen. Wenn es schon ein uneheliches Kind wird, dann will er wenigstens verlobt sein. Glücklicherweise nimmt Marcella tatsächlich an.


Und auch Benignus Arbeit hat sich endlich gelohnt. Die Wildpferde machen scheinbar sogar den Regen und die trostlose Kulisse wieder wett!


Trotz durchnässten Klamotten: ohne ein Foto mit den Pferden will Sabine auf keinen Fall von hier abhauen.


Als ein paar Tage später die Toilette wieder mal verstopft ist und Benignus sich schon auf seine Liebste freut gibt es dann noch eine kleine Überraschung: Sabine wurde wohl einem anderen Sprengel zugeteilt. Morgana Colberg übernimmt in Zukunft anfallende Arbeiten in Finnington. Benignus und sie verstehen sich dann auch recht gut.


Und dann ist es endlich soweit: die Geburt steht an!
Homer ist keine große Hilfe, weil er in Panik verfällt. Benignus hingegen ist die Ruhe in Person und kann Marcella zwar nicht helfen, aber immerhin bugsiert er sie ins Haus und holt den werdenden Vater auf den Boden.


Hier ist der kleine Tennet Sammler:
Er wurde im Sternzeichen der Jungfrau geboren, mag die Farbe Pink, Indie-Musik und Falafel und ist sowohl eine Schlafmütze als auch diszipliniert.


Nun, da ein weiterer kleiner Mensch im Haus ist muss umgebaut werden, um mehr Platz zu schaffen. Schweren Herzens, weil er seine Freiheit ja doch sehr genossen hat, beschließt Benignus, sich endlich einen Job zu suchen um seinen Teil an den Kosten beizutragen (und, weil er plant demnächst auszuziehen, so ein kleiner Schreihals im Haus ist zwar niedlich, aber Benignus würde es auch völlig ausreichen, einfach hin und wieder mal zu Besuch vorbei zu kommen). Da der Posten ja ohnehin gerade frei ist und Benignus gut mit Menschen kann (glaubt er zumindest), fällt die Entscheidung schnell - er bewirbt sich als Bürgermeister Finningtons. Da es keine anderen Bewerber gibt, kriegt er den Job sogar!


Somit klingt diese ereignisreiche Woche mit einem erheblichen mehr an Arbeit für alle aus, mit Ausnahme von Tennet natürlich, der schon mal genug damit zu tun hat, er selbst zu sein. Und hey, es gibt ja auch schöne Momente zwischen all dem Geschrei, den kurzen Schlafphasen und stinkenden Windeln.


~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~

Hier kommen noch Bilder vom umgebauten Haus:


Erdgeschoss:


1. Stock:

Ashkuri
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Re: Finnington - NPC-Challenge - abgebrochen

Beitrag  Ashkuri am Sa Mai 03, 2014 11:36 am

Projekt abgebrochen.

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Re: Finnington - NPC-Challenge - abgebrochen

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