Gone with the wind - Die O’Hara-Legacy [ab Gen 2]

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Kapitel 2.16

Beitrag  Doggie am So März 25, 2012 12:13 pm

Meine Beziehung mit Davy lief außerordentlich gut. Er nahm mich, wie ich war und ich fragte mich immer wieder, warum es mir vorher nie aufgefallen war. Eigentlich war ich doch sehr gut darin, Menschen zu lesen. Aber Davy war etwas Besonders.



Ehe wir es uns versahen, waren weitere zwei Jahre vergangen. Die Vorbereitungen für die neue Bürgermeisterwahl begannen und ich wurde tatsächlich als Kandidatin aufgestellt. Mit Ethan hatte ich übrigens kaum noch was beruflich zu tun, er und Christopher waren immer noch Thorntons Unterstützer, während ich mein eigenes Wahlkampfteam hatte. Leiterin des Teams war Tamara, die mir doch noch bewies, dass sie sich neben der Familie auch für den Job einsetzen konnte.

Kurzum, ich gewann die Wahl und konnte nun allen beweisen, dass eine weibliche Politikerin auch etwas bewirken kann.



Natürlich war ich nun viel eingespannter im meinem Beruf. Debatten im Rathaus, Frühlings-, Sommer- und Erntedankfeste, Galas (wo Davy mich begleitete) und all diese Dinge erforderten meine Anwesenheit. Dann setzte ich mich primär für unser Bildungssystem ein, angefangen bei Tagesstätten, wie Davy sie hatte, denn schließlich erlebte ich hautnah mit, wie mein Freund manch unnötige Hürde zu überwinden hatte.
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Doggie
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Kapitel 2.16

Beitrag  Doggie am So März 25, 2012 12:15 pm

In alldem war ich die Letzte, die mitbekam, dass Olivia India nicht ausstehen konnte.



Davy erzählte mir, dass die beiden sich nur zankten. Wenn Su nicht dabei war, erzählte er mir auch, dass Olivia diejenige war, die anfing. India war ein ruhiges Kind, mit Bilder-Büchern oder dem Xylophon leicht zufrieden zu stellen, doch Olivia ging immer zu ihr hin und ärgerte sie. Momentan sah ich da noch kein größeres Problem und hoffte lediglich, dass es sich legen würde, wenn die beiden älter wurden.

Dennoch achtete ich darauf, viel Zeit mit India zu verbringen. Zwar war ich auch mal an Wochenenden unterwegs, aber wann immer es ging, setzte ich mich mit meiner Tochter hin und las mit ihr ein Buch oder besuchte mit ihr und dem Rest der Familie unseren Cousin Charles, der frischgebackener Vater eines Sohnes namens Arron war.



Davy nahm sich hin und wieder eine Auszeit und verbrachte einige Zeit im Freibad, wo er zur Entspannung Bahnen schwamm. Ich bewunderte seine Stressresistenz, ich denke, wäre ich in seinem Beruf, würde ich täglich schwimmen gehen.



Kurz vor dem fünften Geburtstag der Mädchen brachte er die Idee auf, einen Hund ins Haus zu holen. Nachbarn hatte Welpen zur Adoption und Davy hatte sich die Hunde angesehen. Ein kleiner Welpe schien ihm perfekt, für ein Leben mit vielen Kindern. Schlussendlich ließen wir uns breitschlagen, nicht zuletzt, weil beide Mädchen nichts anderes mehr sagten als „Wau wau!“ und uns dabei mit strahlenden Augen anflehten.



So wurde Biskuit Teil unserer Familie.
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Kapitel 2.17

Beitrag  Doggie am So März 25, 2012 5:21 pm

Kapitel 2.17 – Ethan And Olivia

Naivität gehört ja bekanntlich nicht zu meinen Eigenschaften, deswegen war mir auch immer bewusst, dass India nach ihrem Vater fragen würde. So lange wollte ich aber nicht warten und bei einer meiner Spendenpartys gab es endlich die Gelegenheit, über die ich mit Davy bereits gesprochen hatte.



Viele Leute waren an diesem herrlichen Sommertag an den Strand gekommen. Besonders hatte ich mich über Christophers Besuch gefreut und er hatte keinen geringeren als Ethan mitgeschleift.

Nachdem ich mit dem Grillen fertig war, schnappte ich mir ein Glas Nektar und brachte es zu Ethan. Ich denke, er wollte ausweichen, aber ich konnte das verhindern. Betreten schaute er zu Boden.



„Hrm, hallo Ellen.“

Ich versuchte ein versöhnliches Lächeln. Seine Ehe war vor einiger Zeit in die Brüche gegangen und soweit ich wusste, war er bereits wieder mit eine Ayesha Ansari verlobt.

Nun ja, nach Smalltalk war mir nicht und deswegen kam ich direkt zum Punkt.

„Ich weiß nicht, ob du dich erinnerst, aber du hast eine Tochter.“

Unsicher sah er mich an und nickte. Ich hatte ihn nach Indias Geburt angerufen, aber es war ein schwieriges und unangenehmes Gespräch gewesen.
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Kapitel 2.17

Beitrag  Doggie am So März 25, 2012 5:24 pm

„India wird bald fünf, ich denke sie möchte dann irgendwann wissen, wer ihr Vater ist.



Ich würde mich sehr freuen, wenn du zu ihrem Geburtstag kommst.“

Verwundert sah er mich an.

„Möchtest du das wirklich?“



„Natürlich, ich will das du ein Teil ihres Lebens bist und möchte sie nicht belügen. Bisher hatte ich etwas Angst dieses Gespräch mit dir zu führen, aber bald wird sie bestimmt Fragen stellen, denn sie weiß, dass mein Freund nicht ihr Vater ist.“

Ein leichtes Lächeln erschien auf seinem Gesicht.

„Ja, das wäre wundervoll. Wann soll ich da sein?“

***

Es war bereits dunkel, als ich nach Hause kam und das erste was ich wahrnahm, war Olivias Gebrüll.



„Du bleibst in der Schaukel, bis du dich entschuldigen willst!“, hörte ich Davy sagen. Er hatte wieder seinen strengen Ton.

Su war bei der Arbeit.

Ich warf einen Blick ins Spielzimmer und sah Olivia in der Schaukel sitzen. Sie schüttelte vehement den Kopf und brüllte nur noch lauter. Ich sah mich nach India um. Die Kleine blickte scheu aus der Spielzeugkiste zu ihrer Cousine.



Als sie meiner gewahr wurde, streckte sie sofort ihre Arme in die Höhe. Ich nahm sie hoch und ging zu Davy in die Küche.

„Was ist denn passiert?“
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Kapitel 2.17

Beitrag  Doggie am So März 25, 2012 5:25 pm

Er machte gerade Biskuits Fressen fertig, der freudig um ihn herum lief. Davys Gesicht zeigte allerdings, dass der Tag sehr stressig gewesen sein musste.

„Lief eigentlich alles gut, die Kinder waren ruhig und so. Kurz vor Schluss habe ich ihnen noch eine Geschichte erzählt und da saßen sie alle brav beisammen.“



Ja, Davy konnte die Kleinen alle in seinen Bann ziehen. Vor allem India hing ihm an den Lippen. Jetzt wollte sie allerdings wieder runter, da sie Biskuit gesehen hatte und unbedingt zu ihm wollte. Ich setzte sie ab, während Davy fortfuhr.

„Ich war mit den Eltern der anderen Kinder beschäftigt und als alle weg waren, war es so verdächtig still. Du kennst die beiden, nur am zanken.
Jedenfalls geh ich nachsehen und Olivia sitzt auf der Spielzeugkiste. India war nirgends zu sehen.“

Mir klappte der Mund auf und Davy nickte grimmig.

„Ich habe dann ihr Schreien aus der Kiste gehört und Olivia sofort runter geholt. Seitdem sitzt sie in der Schaukel und schreit. Ich habe ihr gesagt, sie muss sich entschuldigen, aber sie wehrt sich partout.“

India schien die Geschichte gut überstanden zu haben, immerhin hatte sie wieder in der Box gesessen.

Su musste leider länger arbeiten und wir hatten Schwierigkeiten Olivia zum Essen zu bewegen und ins Bett zu bekommen. Als beide Kinder endlich schliefen, schaute Davy immer wieder angespannt zur Uhr. Bevor ich ihn fragen konnte, was denn los war, bat er mich, im Wohnzimmer einen Moment zu warten.

Er machte sogar Musik an. Verwundert gehorchte ich, während er durch die Tür verschwand und versprach gleich wieder da zu sein.



Was er wohl wollte?
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Kapitel 2.18

Beitrag  Doggie am Mo März 26, 2012 5:53 pm

Kapitel 2.18 – ‘Cause I Love You

Als Davy endlich wieder kam, hatte er sich umgezogen. Er wirkte nervös und dieser Funken sprang auf mich über. Ich stand auf und öffnete erneut den Mund, um zu fragen, was denn nun los sei, da nahm er meine Hände und führte mich zur Musik.

Im nächsten Moment legte er sanft seine Hand auf meine Wangen.



„Ich liebe dich, Ellen. Ich habe nie aufgehört dich zu lieben, seit wir damals in der Schule zusammen waren. Am Anfang war es vielleicht nur diese Teenie-Gefühle, die irgendwann wieder weg gehen, aber ich wusste schnell, dass du die Frau meines Lebens bist.“

Ich spürte, wie mir Tränen in die Augen stiegen. Ich wollte etwas erwidern, aber ich brachte kein Wort heraus. Vor Glück und Rührung.



Wir hatten uns oft gesagt, dass wir uns liebten, aber jetzt und hier, in dieser Situation war etwas anders. Obwohl es im Nachhinein recht offensichtlich war, worauf dies hinaus lief, sah ich es in diesem Moment nicht.

Bis Davy sich vor mich kniete.


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Kapitel 2.18

Beitrag  Doggie am Mo März 26, 2012 5:55 pm

Er räusperte sich nervös und versuchte etwas aus seiner Tasche hervor zu holen. Mein Herz pochte plötzlich. Wollte er…? Der Gegenstand gab sich sperrig, doch Davy gelang es, ihn aus der Tasche zu holen. Er atmete noch einmal tief durch, drehte sich wieder zu mir um und hielt mir die kleine schwarze Box strahlend entgegen.



„Es gehört viel dazu, zu lieben. Nicht immer ist das einfach. Ich weiß, dass es nicht einfach wird, die besondere Vaterrolle für India zu übernehmen, aber ich liebe die Kleine wie eine Tochter. Ich fühle, dass wir zusammen gehören, wir drei sind eine Familie. Eine richtige Familie hat mir in meinem Leben oft gefehlt, aber als du mich fragtest, ob wir zusammen ziehen und eine gemeinsame Zukunft aufbauen, da wusste ich, dass ihr meine Familie werdet.
Ich würde lügen, wenn ich sagte, ich hätte geglaubt, dass du dich endlich in mich verlieben würdest. Aber gehofft habe ich, immer und immer wieder und ich…all das was in unserer Schulzeit passiert ist, ich habe immer nur die guten Dinge in Erinnerung behalten…und ich will noch viel mehr solcher guter Dinge. Weil ich dich liebe.
Und deswegen frage ich dich.



Willst du meine Frau werden?“

Überrascht starrte ich den Ring an, den Davy mir entgegen hielt. Ich hatte das Gefühl zu bersten vor Glück.

Nie, wirklich nie, hätte ich gedacht, dass ein Mann mich so lieben könnte. Nie hatte ich in meinem Leben eine Hochzeit oder eine Familie geplant.

Sprachlos nickte ich, während die Tränen nun meine Wangen herunterliefen. Davy nahm meine Hand, um den Ring anzustecken und meine Finger zitterten vor Aufregung, genauso wie seine.



Er stand auf und sah mich mit glücklichen Augen an. Endlich fand ich meine Stimme wieder und schrie immer wieder: „Ja!“, während ich mich in seine Arme warf.



In die Arme meines Verlobten!

***
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Kapitel 2.18

Beitrag  Doggie am Mo März 26, 2012 5:57 pm

„Verlobt?“

Su kreischte auf und vollführte einen Freudentanz. Wir hatten noch nicht mal gefrühstückt, da hatte ich sie schon abgefangen und ihr die Neuigkeit mitgeteilt.

„Das ist wundervoll! Oh, Ellen, ich freu mich so für euch.“



Ich konnte nicht aufhören wie ein Honigkuchenpferd zu grinsen. India war total verwundert, warum ihre Mami die ganze Zeit so kicherte. Immer wieder besah ich mir meinen Verlobungsring und konnte es kaum fassen.

Davy und ich statteten Mum gemeinsam mit India einen Besuch ab, um auch ihr die Neuigkeiten zu überbringen. Sie freute sich genauso wie Su über die Verlobung.



Sie erzählte uns auch, dass mein Bruder Ashley und seine Bella ihr erstes Kind erwarteten, aber diese Nachricht kam an diesem Tag nicht zu mir durch, benebelt vor Glück wie ich war.
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Kapitel 2.19

Beitrag  Doggie am Fr März 30, 2012 10:31 am

Kapitel 2.19 – Surprise d'un type différent

Unsere Hochzeit sollte erst nach Indias und Olivias Geburstag stattfinden. Zum Ende des Sommers würden wir am Strand unsere Hochzeit feiern. Ich denke, was die Hochzeitsvorbereitungen betraf trieb ich Davy ähnlich in den Wahnsinn, wie vor so langer Zeit Ashley und Charles, bei unserem Auszug. Er war allerdings klug genug, mich machen so lassen.

Es gab sowieso anfangs etwas, was uns davon ablenkte.

Etwa eine Woche nach unserer Verlobung klingelte es am späten Nachmittag an unserer Tür. Davy war noch mit den Kindern beschäftigt und Su machte sich gerade für die Arbeit fertig.

Also ging ich zur Tür, wo ein mir Fremder Mann stand.



„Hallo, wie kann ich Ihnen helfen?“

Er sah mich kurz verwirrt an und sagte: „Isch bin ‘ier wegen Susan.“

Er betonte besonders das ‚a‘ in ihrem Namen, aber auch so brauchte ich keine weitere Sekunde, um zu erkennen, dass er Franzose war.

„Wie ist Ihr Name?“

„Jules Fournier.“

Ach herrje…

„Ähm, ja, kommen Sie rein.“

Verwirrt bat ich ihn am Esstisch Platz zu nehmen und machte mich auf den Weg nach oben, um Su zu suchen. Sie kam gerade aus ihrem Zimmer, doch bevor ich etwas sagen konnte, verriet mir ihr geschockter Gesichtsausdruck, dass der Mann nicht am Esstisch geblieben war.

Su bedeutete mir zu gehen und ich gehorchte. An der Treppe blieb ich stehen und hörte die beiden diskutieren.
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Kapitel 2.19

Beitrag  Doggie am Fr März 30, 2012 10:33 am

„Tu ne m'as jamais dit…”, began er wütend, bevor er sich kurz sammelte und versuchte in Amerikanisch weiter zu sprechen. „Du ‘ast moi nie erza’hlt uber unsere fille.



Bist gegangen o’ne Wort. N'avez-vous pas confiance en moi? Kein Vertrauen?”

Ich brauchte Su’s Gesicht nicht zu sehen, um zu wissen, wie sehr sie litt. Ich glaubte noch immer, dass sie in ihn verliebt war. Aber sie hatte ihre Entscheidung getroffen.

„So einfach war das nicht, Jules.“



Seine Schultern sackten ein und er sah auf einmal sehr traurig aus. Ich wollte nicht weiter lauschen und ging zu Davy und den Kindern, um ihn über die Situation zu informieren.

Eine Viertelstunde später stand Su mit Jules in der Tür und ging zu Olivia, um sie hochzunehmen. Die Kleine sah den Fremden mit großen Augen an, bis sie plötzlich lachte, wie sie noch nie gelacht hatte und ihm ihre Ärmchen entgegen streckte.

Jules zögerte nicht und nahm seine Tochter auf den Arm.



„Ah, mon joli petit Olivia!“

***
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Kapitel 2.19

Beitrag  Doggie am Fr März 30, 2012 10:34 am

Su bat uns, ob Jules ein paar Tage bleiben konnte. Wir bauten ein Gästebett im Wohnzimmer auf, wo er übernachtete. Su verbrachte ihre Tage nun mit Jules und Olivia. Sie waren meist in Sunset unterwegs und ich denke sie sprachen sich aus, denn mir fiel auf, dass Jules bereits in der vierten Nacht, nicht mehr im Gästebett schlief.

Aber das war noch nicht alles. Su erzählte mir nur wenige Tage später, dass Jules sie gebeten hatte, noch zum Strand zu kommen, obwohl es bereits dunkel war. Am nächsten Morgen erfuhr ich, was geschehen war.

Erst hatte Su einen Schreck bekommen, als sie plötzlich Mortimer begegnete.



Doch seine Anwesenheit stellte sich als Zufall heraus, schon bald kam ein reichlich nervöser Jules und der Rest der Geschichte sorgte für eine überaus glückliche Susan.





Also würde es wohl eine Doppelhochzeit geben.
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Kapitel 2.20

Beitrag  Doggie am Fr März 30, 2012 10:36 am

Kapitel 2.20 – Birthday Girls

Jules zog bei uns ein, was vor allem die kleine Olivia unglaublich freute. Und natürlich Su, die auf ein derartiges Happy End, wohl nicht mehr gehofft hatte.

Nun bereiteten wir also gemeinsam unsere Hochzeit vor, was das anging, waren wir eben wirklich Zwillinge.

Unser kleiner süßer Welpe Biskuit, war mittlerweile übrigens nicht mehr so klein.



Er war auch nicht der Hellste, aber dafür immer noch der perfekte Gefährte für kleine Kinder.

Zwar würden die Hochzeiten eine Menge Geld kostet, aber bis dahin war noch ein gutes halbes Jahr Zeit. Deswegen gönnten wir uns eine neue Küche mit neuem Essbereich, denn es wohnten schließlich nun vier Erwachsene, zwei Kinder und ein großer tollpatschiger Hund in unserem Haus.



Es freute mich sehr, dass Ethan tatsächlich zu Indias Geburtstag erschien. Sie war nicht so erfreut über den fremden Mann wie India, aber Ethan ging sehr einfühlsam mit ihr um und hielt sich etwas im Hintergrund.


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Kapitel 2.20

Beitrag  Doggie am Fr März 30, 2012 10:38 am

Bereits vor einer Weile hatten wir festgestellt, dass India eine Brille benötigte. Es störte sie nicht besonders, sie war sowieso eher pragmatischer Natur, umso älter sie würde. Jetzt war sie schon fünf und würde nach meiner Hochzeit schon zur Schule gehen. Kinder werden so schnell groß.



Sie ist so ein hübsches Mädchen.

India bekam viele Geschenke, aber am meisten freute sie sich über das von Davy und mir.



Es war eine Mitgliedschaft beim Leseverein, die ihr regelmäßig neue Bücher zuschicken würden. Das perfekte Geschenk für meine immer noch lesebegeisterte Tochter.

Natürlich feierten wir nur kurze Zeit später Olivias Geburtstag. Diesmal waren auch alle da, die bei Indias Geburtstag zugegen waren und Mum ließ es sich nicht nehmen, die Kleine zum Geburtstagskuchen zu tragen, wo sie schon bei Indias Geburststag keine Chance gegen mich gehabt hatte.


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Kapitel 2.20

Beitrag  Doggie am Fr März 30, 2012 10:40 am

Mit ihren fünf Jahren sah man ihre Ähnlichkeiten zu unserem Vater. Vorher war es mir nie so aufgefallen, aber bei ihr kamen die Moore’schen Gene wieder durch.



Ich fand auch sie war ein hübsches Mädchen, aber der Ärger, den sie machte, wurde bei Weitem nicht geringer. Wenn India und sie aufeinander trafen war das Gezeter noch immer sehr groß.



Allerdings kam es nun auch öfters dazu, dass Olivia ganz alleine war und ich hörte, wie sie Selbstgespräche führte. Wir machten uns etwas Sorgen, wussten aber nicht, ob es nicht etwas übertrieben war, mit dem Kind einen Therapeuten zu besuchen.

Dann war es auch schon so weit und die beiden wurden eingeschult. Wir hofften, dass der größere Kontakt zu anderen Kindern helfen würde, die Situation zu Hause zu entschärfen.

Zumindest schien es für den Moment gut zu laufen.


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Kapitel 2.21

Beitrag  Doggie am Sa März 31, 2012 12:20 pm

Kapitel 2.21 – Marriage And Birth

Zur Einschulung schenkten Davy und ich India eine Staffelei. Neben dem Lesen schien sie das Malen besonders zu interessieren, was Mum natürlich sehr freute. India verbrauchte rasend schnell ihr Material und war meiner Meinung nach sehr begabt.



Anscheinend hatte Mums Talent eine Generation übersprungen. Obwohl meine Schwester Su auch sehr gut malte, war sie nicht so gut, Bilder zu verkaufen bzw. wollte sie ihre Bilder nie verkaufen. Ich war sehr gespannt, wie es sich bei India entwickeln würde.

Apropos Entwicklung, Su war zum zweiten Mal schwanger.



Zur Hochzeit würde sie einen Babybauch tragen und auch ich begann allmählich darüber nachzudenken, wie ich mir eine Kinderplanung mit Davy vorstellte.

***

Und dann war er endlich da, der Tag unserer Hochzeit. Obwohl es früher Nachmittag und recht warm war, hatten wir kein Glück mit der Sonne. Das war ärgerlich, hinderte uns aber nicht daran, den Tag in vollen Zügen zu genießen.





Susan wurde Mrs. Fournier und Davy Mr. O’Hara. Er hatte darauf bestanden meinen Namen anzunehmen und ich war gar nicht so unglücklich darüber, auch wenn mein Bruder ebenfalls den Namen O’Hara weitertrug.
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Kapitel 2.21

Beitrag  Doggie am Sa März 31, 2012 12:21 pm

Ashley war mittlerweile Vater von Zwillingen geworden, Carlos und Wilhelmina.

Bis zur Geburt von Sus zweiter Tochter war es auch nicht mehr lange hin und so setzten bald bei ihr die Wehen ein.



Die kleine Alicia kam gesund und munter zur Welt. Beinahe hätte ich ihre Geburt verpasst, denn am selben Tag heiratete Ethan seine langjährige Lebensgefährtin Ayesha. Wir bekamen den Anruf direkt nach der Trauung und ich musste meine Glückwünsche die Tage noch nachholen.

Während Su mit der Kleinen noch im Krankenhaus war, bauten wir in unserem Garten das neue Baumhaus für die Kinder fertig. Davy und ich nutzten die Gelegenheit und weihten es ein.



Zu dem Zeitpunkt war ich bereits schwanger. Davy hatte sich riesig gefreut und seine Freude hatte mir über den Wehmut geholfen, dass ich meinen frischbezogenen Posten als Gouverneurin erst mal wieder aufgeben musste.
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Kapitel 2.21

Beitrag  Doggie am Sa März 31, 2012 12:22 pm

Drei Tage nach Alicias Geburt kam Su endlich mit der Kleinen nach Hause. Draußen vor dem Krankenhaus traf sie ausgerechnet auf Mortimer, von dem ich mich allmählich fragte, ob er sie heimlich beobachtete.



Alicias Geburt hatte allerdings nicht nur Freude ausgelöst. Olivia hasste ihre kleine Schwester regelrecht und immer öfters beschwerten sich Nachbarn und Eltern, wo Olivia zum Spielen war, dass sie offensichtlich ein Aggressionsproblem hatte.



Deswegen begannen Su und Jules darüber nachzudenken, ob ein Internat gut für ihre Tochter wäre. Noch hielten sie es aber geheim, wer weiß, wie Olivia darauf reagieren würde, wenn sie es zu früh erfuhr.
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Kapitel 2.22

Beitrag  Doggie am So Apr 01, 2012 9:29 am

Kapitel 2.22 – Offspring

Davy und ich suchten das Gespräch mit India. Schließlich wusste sie, dass Davy nicht ihr leiblicher Vater war und ich hatte etwas Sorge, dass sie das Baby ebenfalls nicht mögen könnte.

Bei einem Mittagessen zu dritt erzählten wir ihr von meiner Schwangerschaft.



„Das heißt nicht, dass wir das Baby mehr lieb haben werden als dich. Du wirst uns immer genauso wichtig sein und kannst immer mit uns über alles reden.“

Zu meiner Überraschung schaute India uns unverständlich an.

„Weiß ich doch, Mum. Ich finde es toll, dass ich noch ein Geschwisterchen bekomme. Eigentlich habe ich mir sogar eins gewünscht.“

Irgendwie kaufte ich ihr das nicht ab. India war sehr introvertiert, der Wunsch nach noch mehr Kindern im Haus, kam mir nicht ganz richtig vor.

„Du brauchst das nicht zu sagen, wenn es nicht so ist, India. Wenn du…“

Sie hob die Hände, um mich zu unterbrechen.



„Wirklich, Mum, es macht mir nichts aus. Ich hatte Angst, dass ihr vielleicht wegen mir keine Kinder mehr bekommt.“

Total verwirrt sah ich sie an, doch Davy hatte sie anscheinend verstanden.

„Ich bin froh, dass du dich auch ein wenig freust. Vielleicht hätten wir tatsächlich Rücksicht genommen, wenn du partout dagegen gewesen wärst. Du glaubst das, wegen Olivia, nicht wahr?“



India nickte und stocherte in ihrem Essen herum.
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Kapitel 2.22

Beitrag  Doggie am So Apr 01, 2012 9:29 am

„Tante Su kann sich gar nicht über Alicia freuen, weil Olivia sich so benimmt. Ich werde ganz bestimmt nicht so sein, wenn das Baby kommt. Versprochen!“

Mit entschlossenem Blick sah sie uns an und ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. India bekam für ihr Alter schon einiges mit, aber war es nicht meist so, dass wir gar nicht ahnten, wie viel unsere Kinder doch verstehen?

***

Auch bei meiner zweiten Schwangerschaft kämpfte ich mit der Übelkeit. Ein Aspekt, den ich nicht vermisst hatte.



Außerdem begann ich immer öfters darüber nachzudenken mit Davy zu sprechen, über mich oder eher über die Person, die ich einmal war.
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Kapitel 2.22

Beitrag  Doggie am So Apr 01, 2012 9:32 am

Wir hatten zwar gesagt, wir wollten nie darüber sprechen, was mal war, aber wenn ich auf mein Leben zurückblickte – und immerhin hatte ich die 30 schon eine Weile überschritten – plagte mich das Gefühl, mich ihm zu erklären.

Und so legte ich mir bei jeder Gelegenheit, die Worte zurecht, ohne zu wissen, wann ich mit ihm darüber reden wollte.



Derweil freute ich mich immer wieder, wenn India ein neues Bild fertig hatte. Ich ließ ihre Leinwände rahmen und hing die Bilder im Haus auf.



Olivia war auch davon nicht begeistert und nachdem sie ein Bild komplett zerschnitten hatte, schleppten Su und Jules meine Nichte regelmäßig zu einem Therapeuten.

Meine Schwangerschaft wurde sichtbar und ich freute mich immer mehr auf das Kind.



Es war wieder wie in alten Zeiten. Davy und ich durch wälzten noch mal alle Bücher, die wir bereits gelesen hatten, nur um uns das Warten zu verkürzen.



Wir erfuhren, dass es diesmal ein Junge werden würde und dementsprechend richteten wir alles ein. Unser Junge würde erst mal in unserem Schlafzimmer schlafen und sich später wohl mit India ein Zimmer teilen müssen, die das gar nicht so schlimm fand.

Meine Nichte Alicia wuchs auch rasch und diesmal konnte man den Vater wirklich nicht leugnen.


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Kapitel 2.23

Beitrag  Doggie am So Apr 01, 2012 7:24 pm

Kapitel 2.23 – The Truth Of Something You Won’t Understand

Als ich in Mutterschutz ging hatte ich endlich die Gelegenheit mit Davy zu sprechen. Die Kinder waren in der Schule, Jules bei der Arbeit in der Militärbasis und Su mit Alicia in der Stadt.

Wir saßen im neu gestalteten Garten und ich wunderte mich darüber, wie schwer es mir fiel, einen Anfang zu finden.



„Ich möchte doch noch über unsere Vergangenheit sprechen.“, begann ich schließlich und war erleichtert, dass Davy nicht sofort widersprach. „Su ist bisher die Einzige, die weiß warum ich so ehrgeizig war, besser zu sein als alle Männer. Aber ich will versuchen, ob ich es dir auch erklären kann. Vielleicht wirst du es nicht verstehen, ich glaube, es ist auch wirklich sehr schwer zu verstehen.“

Davy legte seine Hand auf meine und sah mich aufmunternd an.

„Versuchen wir es.“

Ich nickte und erzählte.



„Ich war gerade fünf Jahre alt geworden, als mein Vater starb. Mum war für uns alle stark, aber außer uns Kindern sah es keiner. Alle redeten über Dad, aber keiner machte sich Gedanken über Mum. Anfangs dachte ich, ich sei zu klein um es zu verstehen, aber musste man sich nicht um die kümmern, die noch da waren?
In Hidden Springs kümmerte sich aber keiner und ich erfuhr während der Trauerfeier, dass es Mums ehemaliger Ruf war, der alle von ihr distanzierte. Weil sie ja so viele Männer hatte. Nur fragte keiner was genau geschehen war, für alle war klar, dass sie Fehler gemacht hatte, aber nicht die Männer.


Zuletzt von Doggie am So Apr 01, 2012 7:47 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kapitel 2.23

Beitrag  Doggie am So Apr 01, 2012 7:26 pm

Wir zogen nach Sunset Valley und als wir älter wurden, erzählte Mum uns, von ihrem Leben. Natürlich war sie manchmal vielleicht etwas naiv gewesen, aber es ärgerte mich, wie sie behandelt worden war. Erst Dad hatte sie wirklich geliebt und als sie realisierte, dass er der richtige Mann für sie war, starb er. Jeder Mensch macht Fehler, aber es war unverständlich für mich, warum man immer nur die Fehler meiner Mum, einer Frau, sah.“

Davy hörte mir aufmerksam zu und wartete die kurze Pause ab, die ich machte, bevor ich weiterredete.



„Umso älter ich wurde, umso mehr verspürte ich den Drang, mich niemals von Männern abhängig zu machen. Daraus wurde dann der Wunsch, besser zu sein. Wir leben nicht mehr im Mittelalter, aber Frauen werden so oft ausgegrenzt und mir fiel auf, dass dies vor allem in der Politik geschah.
Bevor ich aber dort etwas ändern konnte, gab ich alles, um in der Schule immer besser zu sein, als alle Jungs. Dabei nahm ich überhaupt nicht wahr, was für Menschen mir gegenüber standen. Alles was männlich war, wurde von mir vorverurteilt.
So auch du, als du nur Mittel zum Zweck geworden bist, um es Katharina heimzuzahlen, wie sie mit meiner Schwester umsprang.
Wenn ich jetzt zurückschaue, ist es mir gelungen, mich zu beweisen. Ich habe die Politik verändert, als Frau. Heute bin ich die beliebteste Politikerin, aber ich glaube das wäre ich niemals geworden, wenn du nicht wieder in mein Leben getreten wärst. Mir fehlte der Blick für den Charakter eines Menschen. Als mir auffiel, dass du von einen Gedanken und deinem sozialen Wesen ein viel besserer Mensch bist als ich, da wurde mir klar, dass ich zu verbissen in eine Richtung stolziert bin.“

Ich rutschte an ihn heran und schmiegte mich an ihn.



„Du hast mich gerettet, bevor ich immer weiter in die Einsamkeit gelaufen wäre. Du hast mich zu einem besseren Menschen gemacht.“

Und wie sehr ich ihn dafür liebte.
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Kapitel 2.23

Beitrag  Doggie am So Apr 01, 2012 7:29 pm

Eine Weile blieb es still, bis Davy sich ein wenig zurücklehnte, um mir in die Augen sehen zu können.



„In einem Punkt hast du aber Unrecht. Du wärst nicht in die Einsamkeit gelaufen, denn ich weiß, dass du India genauso geliebt hättest, wie du es heute tust, ob ich nun da wäre oder nicht.“

Er küsste mich zärtlich.

„Aber natürlich bin ich sehr froh, dass ich heute hier bin.“

Die Hormone brachen durch und ich wischte mir hastig die Tränen weg, die mir schon die ganze Zeit in den Augen gestanden hatten. Ich stand auf und lächelte ihn an, während dich versuchte, mich zu beruhigen. Jetzt keine Tränen!

Ich streichelte über meinen Bauch, zog ihn hoch und legte seine Hände darauf, damit er fühlen konnte, wie munter unser Junge war.



„Darüber bin ich auch sehr froh!“

***

Die Wehen kamen ausgerechnet, als ich auf Ashleys Zwillinge aufpasste. Ich hatte Glück, dass Mum von ihrer Verabredung und Bella von ihrer Arbeit zurückkamen. Sofort riefen sie Davy an und brachten mich ins Krankenhaus.



Die Geburt war wesentlich schneller vorüber, als Indias und wir begrüßten unseren Sohn Wade auf der Welt.

Wie erwartet ging Davy im Vaterglück auf und ich wusste bereits, dass ich ihm den Wunsch nach einem weiteren Kind nicht würde abschlagen können.



Auf der anderen Seite wurde mir bewusst, dass India für mich etwas Besonderes blieb. Ich liebte beide Kinder, aber das Gefühl sagte mir, dass India den Namen O’Hara auf ähnlich besondere Weise weitertragen würde, wie ich es wohl getan hatte.


~ Ende Generation 2 ~
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3.0 Prolog

Beitrag  Doggie am Di Apr 03, 2012 6:53 pm

Generation 3




„Der Unterschied zwischen den Mädchen bestand darin, daß Melanie die Menschen, Scarlett aber sich selber glücklich machen wollte.“
Zweites Buch, Kapitel VIII, über Scarlett O’Hara und Melanie Hamilton



Prolog

Geburtstage bei uns sind immer laut.



Ich liebe meine Familie, aber manchmal ist es schon anstrengend. Trotzdem ist es schön, wenn so viele Leute mit dir deinen Geburtstag feiern. Und ich habe lange auf diesen Geburtstag gewartet, denn jetzt gehe ich endlich in die Oberstufe und kann viele Dinge selbstständiger machen.



An der Schule halten mich manche für einen Freak, weil ich so gut mit Computern umgehen kann, viel besser als die meisten Jungs. Ich habe trotzdem tolle Freunde und deswegen stört es mich nicht, was die anderen sagen.
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3.0 Prolog

Beitrag  Doggie am Di Apr 03, 2012 6:54 pm

Was würden sie erst sagen, wenn sie die Mütze sehen? Aber auch das war mir egal, Grandma Lynn hat sie mir geschenkt und ich finde, sie passt gut zu mir.

Mein Vater Ethan bemüht sich sehr um mich, aber zum Glück nicht auf eine aufdringliche Art.



Er kommt immer zu meinen Geburtstagen und er und Mum verstehen sich richtig gut. Auch mit Dad kommt er super aus, auch wenn es ihn schon stört, dass ich ihn Dad nenne. Aber so ist das nun mal, er hat mich großgezogen, also ist er mein Dad, auch wenn Davy biologisch nicht mein Vater ist.

Mein kleiner Bruder Wade ist sein biologisches Kind, aber auch das macht mir nichts aus. Mum hat sich wohl echt Sorgen gemacht, dass ich Wade nicht mag, aber er ist so ein Sonnenschein, dass ich nicht glaube, jemals wird ihn jemand nicht mögen.



Ich male noch immer sehr gerne, doch obwohl Grandma mir angeboten hat, meine Bilder bei ihren Quellen anzubieten, möchte ich das nicht. Ich finde es ziemlich genial, dass Mum die Bilder lieber aufhängt und auch meine Zimmerwände hängen voll von Bildern.


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Re: Gone with the wind - Die O’Hara-Legacy [ab Gen 2]

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