Wishes and Promises - abgebrochen / gescheitert

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Wishes and Promises - abgebrochen / gescheitert

Beitrag  Ashkuri am So Okt 23, 2011 6:47 pm

So ihr Lieben Smile

Wie angedroht starte ich hiermit mein TB zu der Legacy, die ich in Appaloosa Plains gestartet habe, um ET auszuprobieren.
Es handelt sich hierbei um eine Wishacy, also eine Challenge, in der der Sim entscheidet was und wann er tun will. Gedanken in diese Richtung hatte ich schon länger und als ich vor paar Monaten über den Blog von Buckeygirl80 gestolpert bin, in dem sie genau dafür Regeln niederlegt, war mir klar, dass ich diese Challenge mal selbst spielen will.
Zu den genauen Regeln geht es hier: -> klick mich <-

Ich spiele sie allerdings nicht zu 100% Regelkonform und zwar in dem Punkt, dass ich Bedürfnisse nicht erst stille, wenn sie schon orange sind, sondern wenn ich meinen Sim länger rausschicken will halt vorher noch schnell unter die Dusche stelle oder so.
Ein weiteres Problem, dass mir am Anfang Kopfzerbrechen bereitet hat war, dass durch die Tiere im Haus die 'sozial'-Leiste immer voll ist und man echt nach Wünschen ausschau halten muss, die den Sim mal vom Haus wegführen. Wenn mein Sim gerade keine Wünsche hat und keine autmatische Beschäftigung findet lasse ich ihn sich um die die Wünsche der Hunde kümmern, die ihn mitbetreffen. Hin und wieder versuche ich den Tieren auch ihre Wünsche zu erfüllen (zb wenn mein Sim arbeiten ist), meistens lasse ich ihnen aber soviel Freifraum wie sie wollen.

Ich hab 0 Storyline vorbereitet, denn mein Sim entscheidet ja selbst, was er tun und lassen will. Daher hoffe ich einfach mal, dass es euch nicht zu langweilig wird und übergebe hiermit an Perry Tellerman und seine Labradorhündin Ciri. Smile

Edit: Wie von Chester gewünscht Smile(und ich hab ehrlich gesagt voll drauf vergessen, wollte das eigentlich eh schreiben ^^)
Perry Tellermann
ist geschickt, ein Hundefreund, Vegetarier, liebt die Natur und ist ein hoffnungsloser Romantiker. (letzteres möchte ich als Familienmerkmal etablieren, um den Fortbestand der Legacy zu sichern).
Im Sternzeichen ist er Krebs und seine Favoriten sind Country-Musik, Waffeln und die Farbe hellgrün.
Sein Lebenswunsch ist es, 15 Hunde als Freunde zu haben.

Ciri
ist freundlich, verspielt und zum Glück nicht sehr zerstörerisch.

Alle weiteren Haushaltsmitglieder 'spezifiziere' ich dann, wenn sie einzigen/geboren werden Smile


Zuletzt von Ashkuri am Sa Mai 03, 2014 11:47 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

Ashkuri
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Beitrag  Ashkuri am So Okt 23, 2011 7:04 pm

Liebes Tagebuch!

Das hier ist die erste Seite in dir und sie ist noch ziemlich leer. Aber ich dachte, da ich nun umgezogen bin und ein neues Leben beginnt, ist es auch angebracht, ein neues Buch anzufangen. Jetzt, da ich hier stehe merke ich erst, wie sehr die Großstadt mir schon zum Hals rausgehangen ist. Die vielen Autos, die schlechte Luft, die schäbigen, grauen Hochhäuser - das alles brauche ich nicht mehr. Für Ciri ist es auch besser. Was ich bisher von Appaloosa Plains gesehen habe ist dagegen das reinste Paradies. Ich muss ja zugeben, um den Neuanfang zu feiern habe ich mir sogar landtaugliche Klamotten gekauft. Jetzt merkt man sicher nur noch an meinem Dialekt - oder eher dem Fehlen von Dialekt - dass ich gar nicht von hier, sondern aus Fairbeach City bin. Fairbeach, ha. Der Name hat noch nie gepasst.


Im Gegensatz zu der kleinen Einzimmerwohnung, die ich dort im 15. Stock hatte, ist mein Haus hier wirklich ein Schmuckstück. Auch ziemlich klein - es hat nur Wohnküche, Bad und ein Schlafzimmer im ersten Stock - aber schon von außen sieht es viel gemütlicher aus. Von meinen Ersparnissen, dem kleinen Erbe von meinen Eltern und einem Kredit von der Bank konnte ich es mir gerade so leisten.


Ich hoffe nur, ich kann den bald zurückzahlen und dieses Stückchen Himmel wirklich als mein Eigentum bezeichnen. Das wichtigste aber ist, dass es nicht nur mir gefällt, sondern dass Ciri sich hier auch wohl fühlt. Ich habe ihr eine Hundehütte gekauft, einen Luxus, den sie bisher zur in ihrer Welpenzeit hatte. Zwar weiß ich jetzt kaum noch, wie ich Nahrungsmittel beschaffen soll, aber das war es wert, damit sie sich gut einlebt. Zwar hatte ich schon immer ein Händchen für Hunde, aber so ein Umzug ist natürlich auch für sie eine große Sache.


Die ersten Tage sind trotzdem ziemlich einsam, obwohl Ciri und ich natürlich nie wirklich allein sind. Trotzdem fange ich an, meine Freunde aus der Stadt zu vermissen. Dazu kommt, dass ich scheinbar keinen Job finden kann, für den ich qualifiziert bin und der gleichzeitig genug abwirft um den Kredit zurück zu zahlen. Ohne Arbeit finde ich auch keinen rechten Ort, an dem ich Anschluss an die Stadtgemeinschaft finden kann. Am Anfang muss ich also jeden Tag für mich allein kochen ...


... und Ciri allein spazieren führen. Dabei träume ich heimlich von der großen Landliebe. In der Stadt wurde ich immer nur enttäuscht, aber hier draußen gibt es doch noch ehrliche, tiefgreifende Gefühle. Nur finden muss man sie erst mal.

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Beitrag  Ashkuri am So Okt 23, 2011 7:22 pm

Es gibt durchaus auch weibliche Bevölkerung, aber ich will sie nicht so einfach ansprechen, was würden die dann von mir denken? So ein Lustmolch bin ich nun wirklich nicht! Außerdem scheinen hier alle gerade kleine Kinder zu haben, die viel Aufmerksamkeit wollen. Ciri hat da weniger Probleme, andere Hunde kennen zu lernen. Hier ist ein Photo von Buckley, der ist auch ein ganz ein Lieber, aber schon ziemlich alt. Wahrscheinlich macht er es nicht mehr so lange. Auf dem rechten Auge ist er schon blind und erschrickt immer fürchterlich, wenn von dort ein Hund auf ihn zuläuft. Zum Glück kam Ciri beim ersten Mal von links und seitdem sind sie so gut wie unzertrennlich.


Durch die vielen Kinder kommen die ganzen Hunde wahrscheinlich alle zu kurz. Oder das liegt einfach an der Stadt, dass dort die Hunde alle misstrauisch und aggresiv sind. Hier springen sie schwanzwedelnd auf jeden Fremden zu und wollen spielen.


Auch sonst mache ich eher mit Tieren Bekanntschaft. Gleich am zweiten Abend, als ich grade mit Ciri draußen bin, treffen wir sogar auf echte Wildpferde!


Und dann ist es auch endlich so weit! Ich habe einen Job! Als Latrinenputzer im örtlichen 'Militärstützpunkt'. Also das Büro hier mit einem Vorgesetzten und drei Rekruten ist echt ein Witz gegen den Riesenkasten in Fairbeach City mit eigenem Flughafen und Truppenübungsgelände und was weiß ich was alles noch. Hier exerzieren sie auf dem Sportplatz der Schule, die gleich nebenan liegt ... aber das ist ja egal, der Job stand definitiv auf der Wunschliste. Nagut, die Position, in die ich hoffentlich bald befördert werde steht auf der Wunschliste, und die Bezahlung ist soweit okay.


Stellt sich nur die Frage, was macht mein armer Hund in der Zwischenzeit ganz allein? Zwar muss ich nur drei Tage arbeiten, nicht wie die meisten hier fünf oder sechs, aber trotzdem wird Ciri da sicher einsam sein. Ich muss zugeben, den Entschluss hab ich ziemlich schnell gefasst und er ist vielleicht nicht der beste meines Lebens gewesen, aber: Platz habe ich im Garten definitiv genug und zur Not esse ich halt etwas weniger, damit meine Tiere satt werden. Ganz schnell, damit ich mich nicht noch umentscheide greife ich zum Telephon und rufe das Tierheim an. Es ist zwar eigentlich traurig, aber auch hier draußen werden Tiere einfach ausgesetzt und einem davon werde ich ein schöneres Zuhause bieten!


Zuletzt von Ashkuri am Mo Feb 20, 2012 10:41 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Beitrag  Ashkuri am Mo Okt 24, 2011 8:51 am

Wie sich herausstellt, und ich muss zugeben, dass mich das doch ein klein wenig überrascht hat, ist die Tiervermittlung direkt nebenan, und Karl-Heinz Apfelgrün bringt unser neues Haushaltsmitglied noch am gleichen Tag vorbei, nur etwas später am Nachmittag. Jetzt muss Ciri nicht mehr fernsehen, wenn ihr langweilig ist, sondern die kann mit einem echten Artgenossen spielen.


Der kleine Phineas ist schon ein erwachsener Hund, nur einfach nicht sehr groß. Und ziemlich faul außerdem. Welche Rasse er ist kann keiner so genau sagen, Promenadenmischung trifft es da wohl am genauesten. Aber die Hauptsache ist, dass er und Ciri sich verstehen und das ist ganz offensichtlich der Fall. Eigentlich schade, dass er nicht gleich groß ist wie sie, denn da würden bestimmt ganz süße Welpen raus kommen!

Phineas: nicht zerstörerisch, ordentlich, faul

Während sich die beiden im und ums Haus herum jagen, beschnüffeln, anbellen und dann irgendwann aneinandergeschmiegt einschlafen (nagut, dass war eher notgedrungen, da ich mir im Moment nicht mal ein eigenes Hundebettchen für Phineas leisten kann ...), kann ich mir einen heimlich lang gehegten Wunsch erfüllen: endlich mal einfach in Ruhe ein Buch lesen. Zwischen Arbeit und Hundesitten war in Fairbeach City bisher kaum dafür Zeit und die letzten Tage hier war ich auch eher mit der Erkundung der Stadt beschäftigt. Jetzt sitten sich die Hunde gegenseitig, Gassi können sie im Garten gehen und ich hab Zeit für mich. Was will man mehr?


Nun ja, ehrlich gesagt hab ich fast das ganze Buch durchgelesen, hab das Licht viel zu spät ausgemacht und am nächsten Tag verschlafe ich natürlich prompt. Aber es war halt so spannend, was kann ich dafür! Super erster Eindruck, den ich da mache ... naja, gerade so rechtzeitig erwische ich doch noch die Fahrgemeinschaft. Eigentlich voll unnötig, eigentlich müsste ich nur einmal direkt grade aus durch den Hundepark laufen und wäre am 'Stützpunkt' (hihihihi), aber naja, vor meiner ersten Tasse Kaffee nehm ich jeden Luxus, den ich kriegen kann. So sehr bin ich dann wohl doch Stadtmensch.


Ein bisschen Sorgen mache ich mir schon wegen meinen beiden Lieblingen, da ich ihnen nur schnell zwischen Tür und Angel den Napf aufgefüllt hab und dann gleich im Stechschritt abgerauscht bin. Ob sie sich wohl immer noch so gut vertragen wie gestern Abend? Ob ihnen eh nicht langweilig wird? Ob sie viele Löcher in den Garten buddeln? Oooh, ich hoffe so, es passiert nichts schlimmes!


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Beitrag  Ashkuri am Mo Okt 24, 2011 9:10 am

Naja, die halb durchwachte Nacht hat noch mehr Folgen als mir lieb ist. Ich bin total übermüdet und als ich vor meinem Vorgesetzten stehe, Quincy Miller, fallen mir schon fast wieder die Augen zu. Das nächste Mal geh ich auf jeden Fall früher schlafen! Ich muss trotzdem die Latrinen putzen und hätte dann noch das Lager aufräumen sollen, aber das hat keine Eile und der Chef sieht, dass ich echt nicht mehr kann. Aber da es für den Job hier keine anderen Anwärter gibt (mein Glück), droht er mir nur die Entlassung an wenn das noch mal vorkommt, anstatt mich gleich vor die Tür zu setzen und lässt mich dann für den Tag Schluss machen. Es ist mir ja fast peinlich hier zu schreiben, aber zum Glück liest das eh keiner außer mir. Ich bin nämlich nicht mal bis nach Hause gekommen, sondern auf der Bank direkt vor dem Haus eingeschlafen, so erschöpft war ich ...


Um den schlechten Eindruck auszubügeln hat Quincy, oder eher Sir, Miller, Sir!, wie ich ihn zu nennen pflege, mir seinen Fernseher mitgegeben. Wenn ich den repariere würde er über den halben ersten Arbeitstag großzügig hinweg sehen. Das Angebot nehme ich natürlich sofort an! Mein geschicktes Händchen im Umgang mit allerlei Geräten hat mich noch nie enttäuscht. Noch am selben Abend mache ich mich daran, dem Ding wieder Leben einzuhauchen.


Danach nehme ich mir meinen Vorsatz zu herzen und gehe echt früh schlafen. Das war auch wieder zu viel des Guten, denn dadurch stehe ich um halb 5 Uhr morgens hellwach im Bett und kann partout nicht mehr einschlafen. Aber Früh aufstehen gehört ja wohl zum Landleben, also schwinge ich die Beine aus dem Bett und in die Klamotten und gehe erst mal angeln. Die Fische kann ich zwar nicht selbst verkochen - so nen Fisch zu filettieren ist auch verdammt schwer! - aber der örtliche Supermarkt kauft sie mir bestimmt ab. Außerdem ist es einfach ein schönes Gefühl, dort draußen zu stehen und die Natur und den Sonnenaufgang auf sich wirken zu lassen.


Da es danach schon mitten am Vormittag ist, fahre ich gemütlich zur Pferderennbahn um den Fernseher zurück zu geben. Sir, Miller, Sir zieht zwar die Augenbrauen hoch, nimmt ihn aber trotzdem an, mit dem Auto ist er schließlich nicht schwer zu transportieren. Ich überlege kurz, ob ich damit prahlen soll, dass ich das Ding hergschleppt habe um meine Fitness zu betonen, beschließe aber, dass Lügen kurze Beine haben und in so einem Dorf hier wie in Appaloosa Plains weiß dann nach spätestens 24 Stunden jeder darüber Bescheid. Das will ich auch nicht unbedingt.


Nachdem ich mir beim Buffett - zu dem ich eigentlich nicht eingeladen bin, aber was solls, das weiß ja nur Quincy - ein paar Häppchen genehmigt habe, fahre ich zurück zum Supermarkt, um die Fische los zu werden, die sie auch tatsächlich mit Freuden nehmen. Das ist sehr gut, denn so habe ich immer eine kleine Nebenverdienstmöglichkeit, wenn es in der Arbeit mal wieder nicht so rund läuft!


Zuletzt von Ashkuri am Mo Feb 20, 2012 10:48 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Beitrag  Ashkuri am Mo Okt 24, 2011 9:21 am

Ach, das hätte ich fast vergessen. Den kleinsten von den Fischen wollten sie nicht, also hab ich die Sardelle behalten. (Sie noch am Teich ausbluten zu lassen hab ich nicht ertragen, also sie wie diese Aquariumsfische, die man in der Stadt kaufen kann, in Plastikbeuteln transportiert ... ist das eigenartig?) Ich habe ihr den Namen Karina gegeben und sie in ein schönes Glas getan, dass jetzt in der Ecke der Küchenzeile steht. Ist sie nicht niedlich? Leider meldet sie sich nicht lautstark, wenn sie Hunger hat. Da sind Ciri und Phineas definitiv um einiges penetranter, wenn der Napf mal wieder leer ist.


Oder wenn sie raus wollen. Da Ciri eh schon sehr brav mitläuft und Phineas mich noch nicht so gut kennt, habe ich meistens ihn an der Leine, wenn wir im Moment auf die Hundewiese gehen. Vormittags ist da meist auch eher wenig los und ich bin einmal mehr froh, dass ich nun zwei Hunde habe.


Obwohl Ciri nicht viel davon hat, wenn sie immer alleine voraus läuft, die freche Maus.


Am Sonntagnachmittag entschließe ich mich dann, noch ein bisschen was zu tun, was mir Spaß macht, anstatt den ganzen Tag im Hundepark zu verbringen. Ciri und Phineas sind eh gut beschäftigt, denn Buckley ist da, und sein Herrchen stimmt auch gerne zu, auf meine beiden ein wenig aufzupassen, während ich mir ein Spiel der örtlichen Schulmannschaft ansehe.


Am Abend gönne ich es mir, ausnahmsweise mal ins Restaurant zu gehen. Immerhin will ich endlich mal ein paar Menschen von hier kennen lernen, die nicht meine Vorgesetzten sind!
Das ganze hat einen Vorteil und einen Nachtteil. Okay, also den Nachteil zu erst: das Essen ist total versalzen und so gut wie ungenießbar, sodass ich es leider zurück schicken muss. Bis ich ein neues Gericht vor mir stehen und verputzt habe ist es schon wieder so furchtbar spät, dass ich mit Grauen dem nächsten Arbeitstag entgegen sehe. Der Vorteil: der Koch ist so überwältigt von meiner Ehrlichkeit, dass ich nichts bezahlen muss, sondern sogar noch ganze 500 Simoleons in die Hand gedrückt bekomme, weil ich der mutigste Gast des Monats bin. Whoa! Sowas gibt's in Fairbeach City definitiv nicht! Davon werde ich Phineas das beste Hundebettchen kaufen, dass ich kriegen kann!


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Beitrag  Ashkuri am Mo Okt 24, 2011 8:16 pm

Liebes Tagebuch!

Am Montag bin ich gleich mal wieder voll reingerasselt und zu spät zur Arbeit gekommen. Dabei hab ich mich so bemüht! Ich hoffe, Quincy sieht es mir noch einmal nach.


Naja, um ehrlich zu sein war er nicht sehr glücklich. Da wird die ersehnte Beförderung vermutlich doch noch auf sich warten lassen. Allerdings hat er ganz 'subtil' angedeutet, dass ich gute körperliche Vorrausetzungen hätte, ich soll nur ein wenig trainieren. Da ich diesmal sogar relativ wach und fit nach der Arbeit war, hab ich die Hunde in den Garten verbannt und mein Workout gestartet. Allerdings mit eher mäßigem Erfolg; es macht mir einfach keinen Spaß, den ganzen Tag im Haus rumzuhängen.


Da hatte Ciri es schon besser. Sie hat sich heimlich rüber in den Hundepark geschlichen, aber als ich sie endlich gefunden hatte, konnte ich ihr gar nicht böse sein. Immerhin hat sie sich mit einem superniedlichen Welpen angefreundet! Er oder sie, keine Ahnung um ehrlich zu sein, heißt Baba und gehört der Familie Marshall.


Leider war er (oder sie) nicht das einzige Tier, mit dem Ciri am Montag Bekanntschaft gemacht hat. Zur Krönng des ganzen hat sie sich gleich auch noch Flöhe eingefangen.


Noch dazu konnte ich sie absolut nicht dazu bringen, sich in der Dusche ein Flohbad verpassen zu lassen, also musste ich wohl oder übel eine Badewanne kaufen und einbauen. Ganz schön heftige Arbeit, das ganz allein zu machen! Besonders, weil mir die Hunde natürlich immer im Weg stehen müssen. Zum Glück war es irgendwann geschafft und der Hund auch die Viecher los.

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Beitrag  Ashkuri am Mo Okt 24, 2011 8:46 pm

Auf dem Bild oben sieht man auch schon den Garten, den ich mir hinter dem Haus angelegt habe. Oder besser gesagt anlegen will. Bisher habe ich erst einen Apfelbaum gepflanzt.
Die Einzäunung ist absichtlich. Meine allererste Pflanze hab ich ohne Umzäunung gepflanzt und noch in der gleichen Nacht hat ein Reh sie so abgefressen, dass ich den Rest nur noch wegwerfen konnte. Daraus hab ich definitiv gelernt. Und um ehrlich zu sein finde ich es so jetzt auch viel hübscher. Nur mein Bankkonto hat einen ziemlich leeren Magen.


Netterweise haben mich nämlich die Nachbarn bei ihnen Früchte ernten lassen. Direkt vom Baum wieder in die Erde sozusagen.


Ach, und noch eine supertolle Neuigkeit: am Dienstag wurde ich doch noch befördert! Quincy meinte, dass vor allem die Fernseherreparatur seine Meinung von mir gebessert hat. Was auch immer Fernseher damit zu tun haben, dass ich jetzt Essen austeilen darf. Also praktisch von dort, wo's Essen rauskommt, dahin, wo's Essen reingeht. Haha.


Anscheinend hat Quincy zu Hause auch erzählt, warum er mich befördert hat, denn noch am gleichen Tag ruft mich seine Frau Jacquie an und möchte ebenfalls ihren Ferneseher repariert haben. Anscheinend trennen die ihr Hab und Gut ziemlich streng im Hause Miller. Oder es ist der selbe Fernseher, der schon wieder kaputt geht. Ohne mich, also wenn sie für den Handwerker bezahlen müssten, wäre ein neues Gerät vermutlich schon billiger. Ich will eigentlich gar nicht wissen, was die mit dem Ding machen.


Quincy würde mir den Fernseher am nächsten Tag in die Arbeit mitnehmen, also hatte ich den Nachmittag 'frei'. Naja, ich wäre ja sowieso nicht gezwungen, diesen Nebenjob anzunehmen, aber warum nicht? Das Geld kann ich definitiv brauchen. Trotzdem, erst mal schnappe ich mir beide Hunde und gehe ins Schwimmbad. Da sind Leute und schwimmen fördert die Fitness, was will ich mehr?


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Beitrag  Ashkuri am Di Okt 25, 2011 7:35 pm

Nach der Arbeit am nächsten Tag gehe ich nicht wieder schwimmen, auch wenn es mich in allen Gliedmaßen juckt, sondern bin brav und repariere den Fernseher wieder. Nervt zwar ein wenig, aber was solls, Geschicklichkeit ist auch eine Fähigkeit, die einem im Heer etwas bringen kann. Vielleicht werde ich ja Fahrzeugmechaniker oder so, das würde bestimmt viel Spaß machen.


Da ich grade dabei bin entstopfe ich auch gleich mal das Klo, das nervt auch schon wieder tierisch. Spätestens alle zwei Tage geht es kaputt. Irgendwann muss da auf jeden Fall ein neues, schickes WC her, mit Lichtschrankenspülung und automatischer Brillendesinfizierung. So was gibt's wirklich! Zum Beispiel in diesen Schickimicki-Bars in Fairbeach City. Wenn damals (naja, so lange ist es jetzt auch noch nicht wieder her, kommt mir aber echt ewig vor ...) Firmenfeiern oder so was waren, bin ich oft einfach nur aufs Klo gegangen, weil ich das so cool fand. Puh, ich glaube, ich bin wirklich eigenartig!


Egal, das war mein altes Leben und mein altes Ich. Im neuen Leben gehe ich früh schlafen und fahre am nächsten Tag, der frei ist, mit Ciri und Phineas zu den Millers, um den Fernseher zurück zu geben und bisschen Spaß zu haben. Die haben echt ein schönes Haus und einen großen Garten. Und einen Hund, Patch, und einen Kater, dessen Namen ich vergessen habe ... ohoh, kein Wunder, dass Quincy eher misstrauisch ist, was meine Beförderungen angeht, wenn ich mir nicht mal die Namen seiner Haustiere merken kann!


Aber ein Photo habe ich immerhin gemacht, besser als nichts. Vorne steht Quincy und mit dem Kater spielt gerade Jacquie, seine Ehefrau, die mich erst mal gekonnt ignoriert. Dabei bin ich eigentlich sogar wegen ihr hier ... naja egal, der Hund kommt dafür sofort schnüffeln. Ist er nicht total süß?


Die ganze Zeit läuft er uns nach, sogar als Quincy mir stolz seinen Gemüsegarten zeigt. Da kann mein einsamer Apfelbaum natürlich nicht wirklich mithalten.


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Beitrag  Ashkuri am Di Okt 25, 2011 7:50 pm

Nagut, irgendwann werde ich schon langweilig. Aber nur, weil ein Waschbär auf dem Grundstück auftaucht. Patch ist wirklich gut erzogen und versucht ihn eher spielerisch davon abzuhalten, im Müll zu wühlen, anstatt ihn gleich anzubellen und zu vertreiben. Was mich auch super freut ist, dass Ciri und Quincy sich mindestens genausogut verstehen wie Patch und ich. Partnertausch sozusagen.


Derweil unterhalte ich mich ein wenig mit Jacquie. Sie hat irgendwie eine echt mysteriöse Aura an sich ... schade, dass sie schon verheiratet ist. Allerdings scheint ihr die Sonne nicht sehr zu bekommen, es ist zwar nicht sehr heiß, aber Jacquie dampft regelrecht. Voll eigenartig. Trotzdem, diese Landfrauen hier gefallen mir wirklich gut in ihren Cowboyhüten und Cowboystiefeln. Habe ich schon erwähnt, dass es echt schade ist, dass sie mit meinem Boss verheiratet ist?!


Anscheinend findet sie mich auch echt umwerfend. Naja gut, das ist gemein. Anscheinend hat sie eine Sonnenallergie oder so, jedenfalls fällt sie nach einer Weile mitten im Satz in Ohnmacht. Aus der Stadt kenne ich das nur, wenn irgendein Mädchen besonders theatralisch die Aufmerksamkeit auf sich ziehen will. Patch kriegt das sofort mit und lässt den Waschbär Waschbär sein, um zu seinem Frauchen zu eilen. Phineas kippt vor Schreck fast mit um, der arme kleine hat nicht so ein starkes Herz. Naja und Quincy und Ciri sind so vertieft, dass sie das zuerst gar nicht mitkriegen. Erst als ich nach ihnen rufe kommen beide hergeeilt, Ciri schwanzwedelnd und Quincy eher geschockt. Ich helfe ihm dann noch, seine Frau hinein zu bringen und aufs Sofa zu legen, aber es ist offenbar nichts Schlimmes.


Woher ich das weiß? Da die beiden Erwachsenen beschäftigt sind unterhalte ich mich derweil mit ihrer Teeny-Tochter Maisy. Huh, so schnell kann man gar nicht schauen, wie die Mutter wieder auf den Beinen war um zu sehen, worüber wir reden. Ich sags dir, diese Frau kann ganz schön bissig werden!

[Ups, Wände vergessen hoch zu machen ]

Da bin ich dann doch lieber gegangen, ehrlich gesagt war's auch schon am dämmern. Zu Hause hat mich dann doch bisschen das schlechte Gewissen eingeholt und ich hab meinen sträflich vernachlässigten Apfelbaum immerhin noch gegossen. Unkraut zu jäten war mir dann aber zu mühsam, da wird man auch immer so dreckig von der Erde.



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Beitrag  Ashkuri am Mi Okt 26, 2011 7:41 am

Am Sonntag passiert eigentlich nicht viel, bis auf ... haaach, egal, beginnen wir von vorne. Nachdem ich lange ausgeschlafen habe und den Vormittag mit meinem Buch im Hundepark verbracht habe, bin ich am frühen Nachmittag zum Schwimmbad gejoggt, um meine Fitness zu fördern. Ich schwimme also gemütlich meine Runden während sich das Bad langsam füllt, bisher aber keine bekannten Gesichter. Doch dann ... *platschspritz* macht Maisy Miller einen Bauchklatscher neben mir in den Pool! Muss ganz schön weh getan haben, so wie sie das Gesicht verzogen hat. Jedenfalls haben wir dann Tauchwettbewerbe gemacht und uns gegenseitig nass gespritzt, bis ihre Mutter meinte, Maisy schmeisst sich bisschen zu sehr an mich ran und sie rausgeholt hat. Ja, irgendwie hatte sie da schon recht.


Naja, um die Erziehung nicht zu gefährden habe ich beschlossen, einfach zu gehen und hole meine Sachen, sammel meine Hunde ein (hier hat echt keiner ein Problem, wenn die mit in den Pool springen. Voll cool! In Fairbeach City würde man dafür sofort hochkantig rausfliegen. Wenn man es überhaupt schafft, Tier reinzuschmuggeln ...) und mache mich auf den Heimweg. Ich bin mit den Gedanken eigentlich schon in meinem Bett, denn meine Muskeln sind ziemlich müde, als ich irgendwie aus dem Augenwinkel etwas vor mir sehe und gerade noch so stehen bleiben kann. An der Ecke wäre ich fast mit IHR zusammengelaufen. Ist SIE nicht wunderschön? Im ersten Moment bringe ich nur eine gestammelte Entschuldigung raus und versuche ein Lächeln auf mein Gesicht zu zwingen.


Sie ist da gar nicht so perplex, fragt sofort ob ich neu wäre in Appaloosa Plains, weil sie mich noch nie gesehen hat und schon kommen wir ins Gespräch. Ich erfahre, dass sie Hailey Schopf heißt, von der großen Liebe träumt, rosa total gut findet und Hunde genau so sehr liebt wie ich. Als sie mir wie beiläufig sagt, dass ihr Partner Chuck heißt, kann ich meine Enttäuschung nur schwer verbergeben, denn sie zieht mich total in ihren Bann. Und wenn sie von der großen Liebe noch träumt kann Chuck die ja noch nicht sein, oder? Sie sind auch nicht verheiratet, also vielleicht ... ich weiß, es ist dumm, mir Hoffnungen zu machen. Aber ich kann nicht anders, sie ist einfach toll.


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Beitrag  Ashkuri am Fr Okt 28, 2011 3:44 pm

Liebes Tagebuch!
Als erstes muss ich mich gleich entschuldigen, denn ich glaube, ab jetzt wird es fürchterlich langweilig, was ich erlebe. Der Grund dafür ist ganz einfach: ich kann nur an Hailey denken. Ich träume jede Nacht von ihr und würde sie am liebsten jeden Tag sehen. Wenn ich sie anrufe, und sie sich meldet, durchläuft mich ein Schauer. Ich weiß gar nicht, wie schnell das passieren konnte, aber ich glaube, ich bin verliebt! So schnell ist mir das noch nie passiert und deswegen bin ich auch fest davon überzeugt, dass sie die richtige ist. Jetzt muss ich sie nur noch davon überzeugen, dass ich für sie auch der richtige bin ... und nicht dieser komische Chuck. Ich weiß zwar nicht mal, wie er aussieht, aber ich bin bestimmt viel schöner! Haha. Nagut, Selbstlob stinkt aber durch meinen Job tue ich schon ordentlich was für meinen Körper, das darf ich wohl sagen! Das beginnt neuerdings sogar schon morgens, wenn die Fahrgemeinschaft vorn an der Ecke stehen bleibt, weil der Eisverkäufer die Straße blockiert.


Und das an einem Montag! Übrigens haben die Nachbarn ein echt schräges Auto. Bunt finde ich ja okay, besonders zwischen den ganzen grauen Hochhäusern fand ich das immer toll, aber wirklich ... rosa? Und Herzen? Hailey würde die Farbe sicher gefallen. Zum Glück wohnt sie nicht nebenan und der Wagen gehört nicht ihr. Obwohl nebenan wohnen an sich natürlich schon toll wäre. Den ganzen Arbeitstag über bin ich nicht wirklich konzentriert. Aber das liegt nicht nur an Hailey, darauf muss ich bestehen! Da es am Sonntagabend so spät geworden bin, bin ich einfach total unausgeschlafen. Aber diesmal quäle ich mich durch den ganzen Tag und erlaube mir erst zu Hause auf der Couch ein Nickerchen. Bei Gelegenheit muss außerdem dringend etwas Größeres daher. So zu liegen ist echt ziemlich unbequem, das kannst du mir glauben.


Am Nachmittag gehe ich aber dafür noch mit den Hunden rüber in den Park und habe auch Hailey eingeladen, uns zu treffen. Wir reden über Gott und die Welt. Immerhin war sie schon mal in Shang Simla! Ich muss sagen, auch wenn ich gerne mal verreisen würde (dafür hat das Geld nie gereicht), dann würde es mich eher nach Champs le Simps ziehen. Dieser asiatische Kram hat mich nie so wirklich interessiert. Aber davon will Hailey gar nichts wissen sondern erzählt munter weiter. Und ich lasse sie rden so viel sie will. Zwar heißt es, Frauen reden zu viel, aber bei ihr stört es mich gar nicht. Ehrlich gesagt habe ich eh nur die Hälfte gehört, weil es allein so faszinierend ist sie zu beobachten, wenn sie sich für etwas so begeistern kann. Ob ihr Freund das auch sieht?


Am nächsten Tag ist wieder ganz normal Arbeit, aber damit will ich dich gar nicht nerven, war auch ziemlich langweilig. Ich fiebere den ganzen Tag dem Abend entgegen, ich habe nämlich vor, Hailey zu mir nach Hause einzuladen. Mal abgesehen davon, dass ich sie gerne sehen möchte, ist auch mein Geburtstag. Eine große Party will ich nicht, außerhalb der Arbeit kenne ich auch noch nicht so viele Leute und die Millers möchte ich nicht mit Privatkram belästigen. Nein, da feiere ich lieber mit Hailey allein. Als sie ankommt fragt sie auch sofort nach dem Anlass. Nagut, der Kuchen auf dem Esstisch hat mich vielleicht verraten, das muss ich zugeben. Aber auch wenn es nicht sehr subtil war, die Umarmung, mit der sie mir gratuliert entschädigt mich schon allein für alles.


Und dann machen wir eben zu zweit eine Privatparty. (Nagut, eigentlich zu viert, denn Ciri und Phineas sind natürlich auch dabei! Allerdings spielen sie die meiste Zeit draußen und kommen erst neugierig rein, als Hailey anfängt wie wild zu tröten.)

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Beitrag  Ashkuri am Fr Okt 28, 2011 5:29 pm

Doch es wird sogar noch besser. Eigentlich haben wir beide gerade keine wirkliche Lust auf Kuchen, also räume ich ihn für später auf die Anrichte. Als ich mich umdrehe, zucke ich beinahe zusammen, so nah steht Hailey plötzlich hinter mir und sieht mich ganz intensiv an. In dem Moment bin ich mir zu hundert Prozent sicher, dass sie genauso verschossen ist wie ich. Ich kann gar nicht anders, als mich einfach ganz schnell vorzubeugen und ihr einen Kuss aufzudrücken. Ich glaube, genauso schnell steigt mir das Blut ins Gesicht, als ich sie hoffnungsvoll ansehe. Zum Glück lächelt sie mich nur breit an und flüstert: "Mach das noch mal!"


Ich bin im siebten Himmel. Und genau deswegen nehme ich mir am nächsten Tag fest vor, Hailey nicht anzurufen und sie nicht zu treffen. Das ist vielleicht ein bisschen komisch, aber irgendwie ist allein die Vorfreude darauf, die bald wieder zu sehen schon so toll, dass ich mich ewig daran laben könnte. Hm, nagut, das ist vielleicht etwas zu dick aufgetragen. Im Grunde möchte ich auch bisschen Zeit mit meinen Tieren verbringen, die natürlich bisschen kurz kommen, sobald Hailey in der Nähe ist. Insgeheim habe ich auch ein klein wenig die Hoffnung, dass sie in der Zeit ihren Kerl sitzen lässt. Daher gehe ich am nächsten Tag ... *Trommelwirbel* ins Restaurant! Allerdings nicht zum Essen, wie man meinen könnte. Ganz im Gegenteil, offenbar hat sich meine Geschicklichkeit in der Stadt rumgesprochen und da ein Rohr defekt war wurde ich gerufen um es zu reparieren.


Danach bleibe ich noch bisschen an der Bar und plaudere mit den Leuten. Zwei meiner Kollegen sind ja schon dort (Sally Lamotte und Rainer Munz) und dann ruft auch noch Achim-Rainer Karo an, den ich als ersten kennen gelernt habe. Es ist schön, auch mal einen Nachmittag mal nur mit Freunden zu verbringen, auch wenn alle eigentlich Kollegen sind.


Da die anderen alle bald zu ihren Familien nach Hause müssen - bald habe ich hoffentlich auch eine! - und ich allein nicht im Restaurant versauern will, mache ich aus der Not eben eine Tugend und gehe noch ein bisschen angeln. An dieser Stelle tummeln sich manchmal auch Wildpferde, heute sind aber weit und breit keine zu sehen. Egal, ich fange ein paar schöne rote Heringe und gehe dann doch recht bald nach Hause.


Allerdings nicht um sofort schlafen zu gehen, ha! Am Vormittag in der Stadt habe ich mir ein Laufband gegönnt, das muss ich aber leider selber aufbauen. Ich hoffe, dass ich mich so besser dazu motivieren kann, jeden Tag wenigstens ein bisschen zu trainieren. Vor dem Fernseher ist das echt nicht so toll, vor allem weil das Bild immer so schlecht ist. Aber auf dem tollen Teil hier müsste einem das Laufen eigentlich leicht von der Hand gehen. Oder sagt man in dem Fall eher vom Fuß? Naja egal, jedenfalls finde ich das Teil richtig toll, als es endlich vor mir steht.


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Beitrag  Ashkuri am So Okt 30, 2011 6:51 am

Ich bin aber natürlich nicht der einzige, der sich über was Neues freuen kann, hehe. Da sowohl Ciri als auch Phineas, sich in letzter Zeit regelmäßig Flöhe einfangen, weil sie immer wieder beide im Garten schlafen, anstatt hoch ins Hundebettchen zu kommen, habe ich ihnen und mir einen Tierhygienator gegönnt. Dadurch entfällt das ständige Bürsten, und Flohbäder können sie auch selbstständig nehmen. Eine ganz neue Entwicklung von Landgraab, aber sie funktioniert! Und ich muss zugeben, da bin ich schon froh, dass man wenigstens auf städtische Technologie auch von hier aus Zugriff hat und nicht alles so rustikal-rückständig ist.


Am nächsten Tag werde ich befördert. YES! Jetzt bin ich ein Arbeitsknecht, also nichts mehr mit Kantine und so. Das ist mir auch echt schon ziemlich zum Hals rausgehangen. Um zu feiern rufe ich sofort Hailey an und lade sie ein. Immerhin muss ich doch mit meiner schicken, neuen, blauen Uniform angeben.


Mir fällt irgendwie ein echter Stein vom Herzen, als sie zusagt. Ein wenig Angst hatte ich schon, dass sie sich von mir zurückzieht, da sie ja eigentlich vergeben ist und sie da zu küssen bringt sie ja eigentlich in eine unangenehme Position. Im Grunde ist das ja schon ein Betrug des Partners. Trotzdem freue ich mich total, als ich sie sehe. Diesmal habe ich sie zum Pferdetrainingsgelände eingeladen und zum Glück gefällt es ihr dort auch gut. Mal was anderes, auch wenn gerade niemand trainiert. Außerdem hätte ich gerne so getan als ob eines der schicken Autos meines wäre um sie zu beeindrucken, aber da sie näher wohnt ist sie vor mir da.


Ich kann mich sehr leicht mit Hailey unterhalten. Wir finden schnell Themen und es wird nie langweilig. Wenn sie da ist, kann ich alles andere um mich herum vergessen. Da hier ein beliebter Treffpunkt ist, tauchen schnell andere Leute auf, die reden und lachen und sich amüsieren. Uns lassen sie aber weitgehend in Ruhe, denn es ist ja offensichtlich, dass Hailey und ich ein Date haben! Deswegen bin ich aber auch ziemlich perplex, als sich plötzlich ein 'Kollege' von mir zwischen uns drängt und ihr einfach so vor mir schöne Augen macht! Chuck Hobble ist Polizist, und da das Militär hier keinen eigenen Stützpunkt hat, sehen wir uns öfter mal im Rathaus. Frecher Kerl. Oder warte mal. CHUCK Hobble? Ist das Hailey Chuck? Der mit dem sie zusammen ist?


Ich bin so verwirrt, dass ich mit der Situation erst mal nichts anzufangen weiß. Ganz offensichtlich ist Chuck Haileys Partner, denn sie freut sich sehr über seine Blumen. Das tut ehrlich gesagt ziemlich weh. Ich muss erst mal ein paar Schritte machen und den Kopf frei kriegen und lasse die beiden allein. Allerdings hat Honey Darnell ganz offensichtlich andere Pläne. Mit einigem Erstaunen sehe ich von weitem, wie sie sich vor Haileys Augen ganz schamlos an Chuck ranschmeißt. Okay, anscheinend ist Hailey nicht der einzige Teil dieser Beziehung, der eine Affaire hat, und obwohl sie schon ein wenig verletzt aussieht, scheint sie allgemein eher wütend als ernsthaft traurig darüber zu sein.


Zuletzt von Ashkuri am Mo Feb 20, 2012 11:04 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Beitrag  Ashkuri am So Okt 30, 2011 7:05 am

Ich kann nicht umhin zu denken, dass sie später am Abend vielleicht mehr aus Rache an Chuck als aus Liebe zu mir einwilligt, mit mir nach Hause zu fahren und nicht zu sich. Soll Chuck ruhig mal eine Nacht alleine schlafen. Sofern nicht ohnehin Honey sein Bett teilt. Hailey sagt die Fahrt über nicht viel und ist auch sonst eher in ihren eigenen Gedanken versunken. Ich weiß nicht so recht wie ich eine Frau, die ihren Partner betrügt trösten soll, wenn sie darüber traurig ist, betrogen zu werden ... am liebsten würde ich ihr sagen, sie soll ihn einfach in den Wind schießen. Aber das bringe ich auch nicht wirklich über mich, als wir uns zusammen ins Bett kuscheln und sie wenigstens ein bisschen Lächeln kann. Auch wenn es mehr wie ein trauriges Lächeln für mich wirkt.


Trotzdem genieße ich, was ich kriegen kann. Natürlich dränge ich Hailey in dieser Nacht zu nichts, obwohl sie schon sehr verführerisch ist, wie sie da so unschuldig neben mir liegt. Ich glaube, ich liege die halbe Nacht wach, nur um sie zu betrachten. Es ist einige Zeit her, dass ich zuletzt mit einer Frau das Bett geteilt habe und ich stelle wieder einmal fest, dass das Schönste Gefühl daran ist, zusammen einzuschlafen und am nächsten Morgen auch neben der Geliebten aufzuwachen.


Obwohl ich wenig Schlaf hatte fühle ich mich am nächsten Tag frisch und ausgeschlafen, als ich mich vor Hailey aus dem Bett rolle und endlich mal wieder für zwei Personen Frühstück vorbereite! Obwohl ich sicher nicht der beste Koch bin, macht es mir so viel Spaß wie schon lange nicht mehr, den Pfannkuchenteig anzurühren und die Pfanne zu schwingen.


Nach dem Frühstück holt mich die Müdigkeit dann doch noch mal ein klein bisschen ein und wir kuscheln uns noch mal ins Bett. Ja, und was soll ich sagen ... irgendwie hat eins zum andern geführt.


Leider verabschiedet sie sich dann doch recht bald und fährt weg. Schade. Ich hätte sie für immer bei mir behalten können. Naja, der restliche Tag gilt meinen Hunden. Wir gehen spazieren, spielen und rangeln. Ich hatte einige sehr niedliche Photos davon, aber leider sind sie irgendwie abhanden gekommen. Daher stellvertretend für diesen Tag ein Portrait von meiner neuen Tomatenplanze, die am Abend gesetzt wird. Merkt man, dass ich ein wenig durch den Wind bin? Hihi.


Zuletzt von Ashkuri am Mo Feb 20, 2012 11:06 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Beitrag  Ashkuri am So Okt 30, 2011 7:28 am

Am Freitag hoffe ich, das Hailey mich anruft, doch sie tut es nicht. Wahrscheinlich braucht sie erst mal Zeit um alles zu verarbeiten. Trotzdem halte ich es am Samstag nicht mehr aus und lade sie zum Essen ein. Diesmal in den neu eröffneten Saloon zum Wasserloch. Man braucht ja bisschen Abwechselung. Zu meiner großen Freude meint sie, dass sie mich ohnehin gerade anrufen wollte und macht sich sofort auf den Weg.


Der Saloon ist wirklich in einem netten Gebäude, aber ich muss zugeben, am allerbesten finde ich, dass die Arbeitsuniform der Türsteherin ein Badeanzug ist! Wie geil ist dass denn?! Während Hailey noch kurz auf der Toilette verschwindet bestelle ich schon mal Zwiebelringe für uns beide an der Bar.


Die sind hier übrigens wirklich zu empfehlen. Hailey ist sogar zwei Portionen. Ich lasse sie hauptsächlich in Ruhe essen, aber als wir fast fertig sind platze ich fast vor Neugier und muss sie einfach fragen, warum sie mich anrufen wollte. Nur zum Plaudern? Oder vielleicht will sie mir doch was anderes sagen? "Hm, ja, stimmt. Ich wollte dich eigentlich anrufen, um dich zu unserer Party morgen einzuladen. Bei Chuck und mir auf dem Hof. Jo und Honey freuen sich sicher auch, wenn du kommst!", antwortet sie mit einem gewinnenden Lächeln. "Ciri und Phineas sind natürlich auch eingeladen!"
Nun ja, nicht ganz präzise das, was ich gern gehört hätte, aber natürlich würde ich mir nie im Leben eine Party bei Hailey entgehen lassen! Ich weiß zwar nicht, ob ich Chuck und Honey sehen möchte, aber egal. Diesen Jo kenne ich noch gar nicht, aber Haileys Freunde kennen zu lernen wird sicher lustig.


Am nächsten Abend bin ich so aufgeregt, obwohl ich eigentlich gar keinen richtigen Grund dazu habe. Für die Partygäste werden Hailey und ich ganz normale Freunde sein, schließlich ist Chuck da. Trotzdem halte ich es viel zu früh zu Hause nicht mehr aus, packe meine Hunde ein und fahre los. So bin ich einer der allerersten Gäste auf dem Hof und habe Zeit, mir in Ruhe alles anzusehen. Das Haus ist einstöckig und sehr großzügig, mit großer Küche und Wohnzimmer. Außerdem gibt es noch einen Stall und Koppeln für zwei Pferde. Plätz hätten da aber vermutlich sogar noch mehr.


Wie sich herausstellt ist die Party die Geburstagsparty von Chuck Hobble. Er ist jetzt ein alter Knacker und, was soll ich sagen, nicht sehr erfreut darüber, dass Hailey mich eingeladen hat. Vor allen Gästen streiten sie sich darüber, bis Hailey die Tränen in die Augen schießen und Chuck wütend zu seinen anderen Freunden abhaut. Ich versuche sie zu trösten, aber Hailey wehrt mich ab und bittet mich, einfach zu gehen, um den Hausfrieden nicht noch mehr zu strapazieren. Widerstrebend gehe ich, aber sie hat Recht, bei Chuck kann ich nichts ausrichten und ich will es für sie nicht noch unnötig schlimmer machen, als es eh schon ist.

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Beitrag  Ashkuri am Do März 01, 2012 6:05 pm

Liebes Tagebuch!
Kann eine Woche besser beginnen als damit, von einem schicken, neuen Auto abgeholt zu werden? Ich glaube kaum! So langsam beginnt es mir Spaß zu machen, hier zu arbeiten, und ich bin stolz darauf, was ich schon erreicht habe. Ich frage mich, ob ich es nicht sogar schaffen kann, an die Spitze des Militärstützpunkts zu kommen. Immerhin will ich meinen Kindern (sofern ich welche haben sollte) ein schönes Leben ermöglichen (nagut, und den Landeiern hier ein bisschen zeigen, dass ein Städter auch was drauf hat ...).


Ich trainiere auch ziemlich hart dafür. Wenn ich nachmittags aus der Arbeit kommte gehe ich meistens noch eine Runde mit den Hunden joggen ...


... und wenn sich das nicht ausgeht mache ich mich zumindest vor dem Fernseher zum Hampelmann oder stehe auf meinem Laufband, bis ich todmüde ins Bett kippe.


Sogar an meinen freien Tagen arbeite ich auf eine Beförderung hin, wenn es sich ergibt. Quincy wird schließlich in absehbarer Zeit in Pension gehen und da hoffe ich auf eine gute Abschlussbewertung. Natürlich werde ich nicht sein Nachfolger werden, aber bei dem wird er dann hoffentlich ein gutes Wort für mich einlegen. Sofern es nicht eh einen meiner Freunde und Kollegen trifft, aber sicher ist sicher!


Wenn es sich irgendwie einrichten lässt hole ich außerdem Hailey von der Arbeit ab um sie zum Essen oder in den Park oder ins Kino auszuführen. Man könnte beinahe von Stress sprechen, wenn ich mit meinem Leben gerade nicht so glücklich wäre! Zwar wäre da die kleine, störende Tatsache, dass Hailey sich immer noch nicht ganz von Chuck lösen kann und darauf besteht, dass wir uns wenn überhaupt nur nachts, also außerhalb seiner Arbeitszeiten als Streifenpolizist zusammen in der Stadt zeigen (und wie sie mir so etwas mit diesem bezaubernden Lächeln sagen kann, sodass ich nicht einmal daran denke, mich darüber aufzuregen ist auch noch eine Kunst für sich), aber ansonsten läuft wirklich alles perfekt. Ich fühle mich, als wäre ich zwanzig und könnte alles schaffen, auch wenn die Zeit nur so dahinfliegt.

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Beitrag  Ashkuri am Do März 01, 2012 6:16 pm

Aber nicht nur ich habe ein gutes Leben hier auf dem Land, meinen beiden Hunden geht es auch prächtig. Phineas hat sich neuerding mit einem Waschbären angefreundet, was er toll findet, ich aber weniger. Nicht nur, dass das Viech nun ständig in meinen Mülltonnen wühlt, wenn Phineas ihn nicht beschäftigt (könnte sich ja auch mal zu den Nachbarn verziehen, aber nein ...), nein, mein kleiner Liebling hat auch noch jeden zweiten Tag Flöhe, die auf Ciri und mich auch überspringen. Ich lobe mir die Investition in den Hygeniator oder wie das Ding heißt nun wirklich jeden Tag. Jeden Simoleon wert, das Ding, auch wenn es schweineteuer war.


Auch sonst entdecken wir viele wilde Tiere überall in der Stadt. Zum Beispiel sehen wir die wilden Pferde wieder, mit denen ich mich zu gerne anfreunden würde, doch sie sind sehr scheu, lassen sich kaum beobachten und erst recht nicht anfassen. Außerdem hat Ciri entdeckt, dass sie lustig davon gallopieren, wenn sie sie anbellt, also wird das wohl nie etwas. Ein atemberaubender Anblick sind sie trotzdem jedes Mal.


Das kleinste Tier, dass ich diese Woche gesehen habe war dafür eine Beutelratte im Picknickbereich der Hundewiese. Das arme Tier hat schon Glück, dass es sich hier unter den Tischen aus dem Boden gebuddelt hat, wo es nicht sofort von irgendeinem Hund neugierig beschnüffelt und als Spielzeug entdeckt wird. So war das aufdringlichste ein Kleinkind, das seine Eltern quietschend darum angebettelt hat, das Tier behalten zu dürfen. Wurde ihm aber nicht erlaubt und dann hat es (also das Tier, nicht das Kind) auch ziemlich schnell ein besseres Versteck gesucht.


Tja und das beste für meine beiden kleinen ist natürlich Zeit mit mir zu verbringen! Behaupte ich jetzt jedenfalls mal, und zumindest ich genieße es sehr. Soll man ja eigentlich nicht machen, aber wenn Hailey nicht bei mir schläft darf dafür Phineas ins Bett und Ciri bekommt Phineas Körbchen ab.


Ansonsten kann ich nur eines sagen: die ganzen Bemühungen haben sich gelohnt! Hier ist meine neue Uniform!

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Beitrag  Ashkuri am Do März 01, 2012 6:31 pm

Um das Geld, das ich dadurch als Bonus bekommen habe gut zu nutzen, laufe ich sofort in die Bibliothek und schaue im Computer nach Immobilien. Allerdings muss ich schnell einsehen, dass ich mir diesen Wunsch im Moment einfach nicht erfüllen kann, auch wenn es noch so schön wäre. Das muss warten, bis ich noch um einiges mehr verdiene. Ich bin mir nicht einmal sicher ob Quincy Miller genug Geld dafür hat, auch wenn sein tolles Haus es vermuten lässt.


Mehr aus Frust darüber als aus echter Notwendigkeit kaufe ich mir einfach irgendetwas schönes, teures. Also tadaa: mein neuer Kühlschrank, mit allen Schikanen.


Noch eine schnelle Shiatsumassage auf dem Heimweg um den ganzen Stress der Woche abzubauen und dann war's das auch schon wieder mit dem Bonus. Doch ich trauere den großen Zahlen nicht lange hinterher, denn es hat sich definitiv gelohnt, sich auch mal was zu gönnen! (Wow, klingt irgendwie nach Rechtfertigung, wenn ich das hier so lese ...)


Naja, wie auch immer, ich muss mich ja nur noch durch einen Arbeitstag in dieser Woche quälen, der außer anstrengend auch noch reich an Überraschungen ist. Zunächst lädt mich meine Kollegin Sally Lamotte zu einer Party bei ihr zu Hause ein, um meine Beförderung anständig zu feiern. Da sage ich natürlich nicht nein, denn Sally kennt eine Menge Leute in der Stadt und ich hoffe, dass Hailey auch kommt. Wenn man vom Teufel spricht, oder in diesem Fall über ihn nachdenkt, dann kommt er; sagt ein Sprichwort und just in dem gleichen Moment klingelt mein Handy und Hailey ist dran. Sie hat einen Auftrag in China erhalten, es geht um irgendein wichtiges Relikt. Da sie selbst ja schon öfter in Shang Simla war und mir schon mehrmals davon vorgeschwärmt hat bietet sie mir an, den Auftrag zu delegieren und mich statt ihr hinfliegen zu lassen. Wow! Natürliche lasse ich mir die Gelegenheit nicht entgehen den Ort zu besuchen, den Hailey so mag, auch wenn ich es lieber mit ihr zusammen getan hätte.
Als der Tag rum ist bin ich jedenfalls müde, aber auch sehr zufrieden.


Ich gönne mir ein kurzes Nickerchen zu Hause, dann versichere ich mich dass Ciri und Phineas alles haben, was sie brauchen und glücklich miteinander spielen und mache mich auf zu Sally Lamotte. Yay, Partytime!

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Beitrag  Ashkuri am So März 11, 2012 6:17 pm

Nun ja, was soll ich sagen, ich hatte eigentlich gehofft, dass Hailey auch auf der Party sein wird und ich muss zugeben dass ich meine Enttäuschung nur schwer verbergen kann, als ich nach ihr Frage und mir Sally erzählt, dass sie wegen der Arbeit nicht dabei sein kann. Doofe Spätschichten. Sofort wieder gehen mag ich trotzdem nicht, das wäre auch arg unhöflich und schließlich finde ich auch Anschluss. Zunächst an Lucky, der ein ganz Süßer ist und mir sehr chnell zutraulich wird. Mit Hunden kann ich einfach gut.


Kurz darauf schließe ich sogar eine neue menschliche Bekanntschaft, Rodney Singleton. Die Hautfarbe sieht fast genauso aus wie die von Jacquie Miller, genauso blass aber trotzdem dunkel. Vielleicht sind sie ja Geschwister? Als ich Rodney danach frage lacht er aber nur und meint, dass er und Jacquie zwar gewisse Gemeinsamkeiten hätten, aber nicht verwandt wären. Na ja, soll auch vorkommen und ich denke mir nichts weiter dabei, obwohl ihn die Frage sichtlich ziemlich amüsiert.


Am Ende kann ich nicht behaupten, nicht wenigstens ein bisschen Spaß gehabt zu haben. Ich gehe trotzdem früh, denn der anstrengende Arbeitstag liegt mir noch in den Knochen, trotz des Nickerchens am Nachmittag. Außerdem liegt noch eine Menge Arbeit vor mir, immerhin muss ich packen, mich um den Flug und die Herberge kümmern und bei den Nachbarn von der Tiervermittlung fragen, ob sie für die drei Tage auf Ciri und Phineas aufpassen. Letzteres mache ich aber erst am nächsten Tag, nicht zu dieser Unzeit in der Nacht, so gut erzogen bin ich dann schon ... !


Zwei Tage später lande ich staunend in dem mir vollkommen fremden Land. Zum Glück wurde mir von allen Seiten noch einmal versichert, dass es hier nur nette, gastfreundliche Sims gibt die alle wenigstens gut genug Simlisch sprechen um sich zu verständigen und ich mir gar keine Sorgen zu machen brauche. Immerhin ist die weiteste Strecke, die ich vorher gereist bin von Fairbeach City nach Appaloosa Plains gewesen, und hierher nun einmal um den halben Globus! Aber zunächst finde ich die Herberge ohne Probleme und nachdem ich mein geringes Gepäck deponiert habe sehe ich auf der Aushangtafel vor dem Haus nach, wohin ich muss um den Auftrag für Hailey zu erfüllen.


Dank des Straßenplans ist es kein größeres Problem und ich borge mir ein Rad aus, um zu dem gewissen Ai Pei zu fahren, der mir mehr erzählen soll.
Ich winke ihm freundlich zu, als ich ihn vor seinem Haus treffe, wo er glücklicherweise gerade nach der Post schaut und mich lächelnd im Empfang nimmt. "Hallo ... ich ... heiße ... Perry ... Tellermann", sage ich langsam und deutlich, und reiche ihm die Hand. Zu meiner Überraschung und leichten Verlegenheit grinst er breit als er einschlägt und antwortet mir fließend, wenn auch mit deutlichem Akzent: "Guten Tag! Ich bin Ai Pei und du wurdest bestimmt von Hailey Schopf geschickt, sie hat mich schon darüber informiert. Sie möchte also mein geheimes Rezept für den Kräutersud, den das Wellnesscenter in Appaloosa Plains als Gesichtsmaske anbieten will, richtig?", fragt er gleich weiter und ich nicke nur. "Tja, wenn sie selber da wäre, wäre das gar keine große Sache. So geheim ist es ohnehin nicht mehr", jetzt lächelt er offen und ich freue mich insgeheim schon auf drei Tage Urlaub. Aber leider habe ich mich da zu früh gefreut. "Aber!", hakt Ai ein, als er mein siegessicheres Lächeln sieht, "dich kenne ich noch nicht und deswegen möchte ich, dass du mir im Gegenzug etwas bringst, dass ich unbedingt möchte. Es ist ein altes Artefakt, nicht einmal von besonderem materiellen Wert, aber es liegt in irgeneinder Gruft und rottet vor sich hin. Ich sammle Kulturgüter meines Volkes, weißt du?", erklärt er mir strahlend. "Ich würde es ja selbst holen, aber es ist für einen alten Mann nicht so einfach, heran zu kommen. Wenn ich dir sage, wo du den Einganz zu dem Versteck findest, würdest du es für mich holen?", fragt er dann unschuldig. Eigentlich finde ich das nicht so toll, aber na gut. Ich habe ja keine andere Wahl, wenn ich Hailey nicht enttäuschen will, also willige ich ein, auch wenn ich mich insgeheim frage, was da wohl auf mich zukommt. Immerhin hat er vorhin "Gruft" gesagt! Brrr....

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1. Zwischenspiel: Shang Simla

Beitrag  Ashkuri am So März 11, 2012 6:58 pm

Nun ja, wie sich herausstellt weiß Ai selber nicht genau, wo sein so heiß begehrtes Artefakt ist, sondern schickt mich weiter zu einem gewissen Li Yuan. Oder ist das eine Frau? Ich habe keine Ahnung, aber ich traue mich nicht, zu fragen, was wäre ja mal voll peinlich. Nachdem ich mich von dem netten Chinesen verabschiedet habe, radel ich jedenfalls erst einmal zurück zum Camp. Unter mir öffnet sich das Tal in dem Shang Simla liegt und bietet mir einen atemberaubenden Ausblick.


Doch auch das hilft mir gerade nichts gegen den Kulturschock, den ich erleide. Deswegen bin ich eigentlich ganz froh, als ich in einem Bücherregal in der Herberge neben Reiseführern, Abenteurerleitfäden und Wörterbüchern eine abgegriffene Ausgabe von Planet Beeboz finde und vergrabe mich für eine ganze Weile hinter der bekannten Geschichte, ohne Blick für die Natur draußen, die ganz anders ist als bei uns. So im Nachhinein betrachtet ganz schön dumm, aber wie ich Hailey kenne war das sicherlich nicht meine letzte Reise hierher. Hoffe ich zumindest.


Vielleicht ... nein, ziemlich sicher sogar hätte ich den ganzen restlichen Tag damit verschwendet, wäre nicht plötzlich Liu Lu vor mir gestanden und hätte mit ihrem Zepter durch die Luft gewedelt. Zuerst schaue ich sie nur verdutzt an, dann rede ich ohne drüber nachzudenken: "Bist du ganz alleine hier?" Demonstrativ blicke ich mich um - weit und breit kein anderer Erwachsener zu sehen. "Ja!", kräht sie ohne im Mindestens besorgt zu sein. "Mama und Papa arbeiten noch." Auch diesen Satz spricht sie perfekt, sogar fast akzentfrei. Anscheinend lernen die hier Fremdsprachen in der Schule. "Bist du öfters alleine hier?", frage ich trotzdem sicherheitshalber, nicht, dass sie sich verlaufen hat oder so. "Ja klar, hier sind immer nette Leute. Ich hab sogar meine Verkleidungskiste hier!", erklärt sie stolz. Ich finde es trotzdem unverantwortlich von ihren Eltern oder sonstigen Aufsichtspersonen sie hier einfach so herumlaufen zu lassen. "Was arbeiten die beiden denn?", frage ich also so unverfänglich wie möglich und Liu freut sich richtig über das Interesse. Überhaupt scheint sie ein kleiner Sonnenschein zu sein, sofern man das nach 5 Minuten Gespräch schon sagen kann.


"Mein Papa Jiang ist Koch und meine Mama Jiannan hat einen richtigen Kaufladen", erklärt Liu stolz. "Er ist Koch?", frage ich sofort und wittere meine Chance, dass freche Mädel zu Hause abzuliefern. Sie nickt lächelnd. "Du, ich hab echt ziemlich Hunger. Glaubst du, er würde mir auch etwas machen?", frage ich gleich weiter und sie nickt wieder, bevor sie mich kurzentschlossen an der Hand nimmt und noch in königlicher Verkleidung nach draußen zieht. "Klar!", plappert sie derweil vor sich hin, "er ist in der Stadt gleich beim Markt. Alle gehen immer zu ihm, weil sooo gut kochen kann. Am besten Chinapfanne." Ich grinse in mich hinein. "Und was isst du am liebsten?", frage ich sie und sie erzählt fröhlich vor sich hin, bis wir ankommen. Jiang ist ganz froh, dass ich seine Tochter mitgebracht habe, auch wenn er nicht sonderlich besorgt zu sein scheint. Komische Sitte hier, aber na gut, ist ja nicht mein Kind und ich habe das Gefühl, eine gute Tat begangen zu haben. Als angenehmen Nebeneffekt bekomme ich meine Chinapfanne dann sogar ein wenig ermäßigt.


Nach dem Essen beschließe ich, dass ich das zu Hause für Hailey auch kochen möchte, wo sie doch so ein Fan des Landes hier ist. Ich frage Jiang, aber er ist zu beschäftigt, um sich um mich zu kümmern, denn er hat noch andere Kunden. Stattdessen schickt er mich nach nebenan, wo ich gleich auch Lius Mutter kennen lerne, die mir gleich ein Kochbuch aufschwatzt, in dem das gewünschte Rezept auch drinnen ist. Sie braucht nicht lange, mich zu überreden, doch ich verabschiede mich dann bald, obwohl sie mir weitaus überschwenglicher dafür dankt, auf Liu aufgepasst zu haben, als es Jiang getan hat. Allerdings möchte ich noch ein wenig mehr vom Markt sehen, bevor ich mich in mein Herbergsbett begebe.

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1. Zwischenspiel: Shang Simla

Beitrag  Ashkuri am Mo März 12, 2012 11:59 am

Viel zu sehen gibt es dann allerdings nicht mehr, vor allem Souvenirläden mit 'alten' Tonschüsseln und Steinlöwen, Abenteurerbedarf, wo ich ein paar eklig aussehende Brocken Trockennahrung mitnehme und außerdem Feuerwerkskörper. Warum genau weiß ich nicht, aber als ich dort stehe hab ich plötzlich den dringenden Wunsch zu Hause bei meinen Freunden mit echtem chinesischen Feuerwerk anzugeben, also zögere ich nicht lange. So teuer sind sie ja auch nicht.


Dana radle ich 'nach Hause', sofern man das so nennen kann und falle ziemlich erschöpft in mein Bett. Bevor cih einschlafe denke ich ganz fest an Ciri, Phineas und Hailey. Ich hoffe, es geht ihnen allen gut ...


Frisch und den Verhältnissen entsprechend ausgeschlafen schaufle ich am nächsten Tag ein schnelles Frühstück in mich hinein. Es gibt einies zu tun, aber ich habe noch nicht so die Motivation, mich gleich am morgen in düstere Keller zu bewegen, also beginne ich mit ein wenig Sightseeing in luftigen Höhen - ich fahre zum Tempel der Himmel. Auch von hier hat man eine echt tolle Sicht und ich sehe sogar noch einen blau-goldenen Ara! Ein ziemlicher seltener Vogel, wenn das wahr ist, was Hailey mir später erzählt.


So gestärkt wage ich mich dann doch zu Li Yuan, der mich ebenso freundlich begrüßt wie Ai Pei. "Ah, Ai sucht sich schon immer die richtigen für seine Aufgaben aus", grinst er mich gleich an, nachdem ich mich vorgestellt habe und deutet auf meine Oberarme. Verständnislos blicke ich zwischen meinem Körperteil und seinem Gesicht hin und her, bis er sich endlich dazu bequemt mich aufzuklären. "Es könnte sein, dass dir ein paar Statuen im Weg stehen, die du zur Seite schieben musst. Dafür ist Ai zu alt und als er deine Muskeln gesehen hat, hat er sich sicher schon im besitz dieses Artefakts gesehen", meint er schmunzelnd. "Achso", mache ich erleichtert, "dass wird kein Problem sein, denke ich." Li nickt. Dann erklärt er mir, wohin ich muss.


Wenig später bin ich wieder am Marktplatz, doch diesmal am anderen Ende, vor den Hallen der Verlorenen Armee. Ziemlich beeindruckend, aber der Name klingt nicht wirklich vertrauenserweckend, um ehrlich zu sein.

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1. Zwischenspiel: Shang Simla

Beitrag  Ashkuri am Mo März 12, 2012 12:20 pm

Drinnen gibt es allerdings keine Sarkophage oder so, naja, das wäre dann wohl eher ägyptisch. Jedenfalls gibt es nur einen großen Raum mit einer Menge Räucherstäbchen, ein paar großen Statuen und dazwischen Stühlen. Grübelnd gehe ich weiter hinein und frage mich, ob das die Statuen sind, von denen Li gesprochen hat. Als ich eine davon fast erreicht habe, gibt eine Bodenfließe unter meinen Füßen plötzlich nach. Ich erschrecke mich und bleibe stocksteif stehen, aber sie bricht nicht komplett unter mir weg. Puh! Dafür hallt plötzlich ein lautes Knirschen durch den Raum und als ich mich umsehe endtecke ich plötzlich eine Treppe zu meiner Linken, die vorhin noch nicht da war. Ich schlucke. Dann mal ab in den Keller.


So gruslig wie befürchtet ist es erst mal auch gar nicht. Das erste, was ich finde ist gleich mal Geld. Naja, ziemlich altes Geld, aber vielleicht kann man ja trotzdem etwas dafür kaufen. Oder es bei einem Sammler gegen aktuelles Geld eintauschen.


Schnell entdecke ich auch, aus Li gemeint hat mit Statuen. Ächzend ziehe ich die schweren Dinger herum um die nächste Tür frei zu bekommen. Die Nacht werde ich sicher verdammt gut schlafen ...


Hinter der Tür finde ich - oh Wunder - noch mehr Statuen. Super, das wird noch ein langer Tag. Außerdem gibt es hier eigenartige Löcher im Boden. Ich bin ziemlich skeptisch, als ich darüber laufe und passe auf, mir nicht den Knöchel umzuknicken, aber es passiert nichts. Keine Ahnung, wofür die gut sein sollen. Vielleicht waren da ja mal Edelsteine drin und andere Grabräuber haben die schon mitgenommen. Hm, ob das Artefakt, dass ich suche dann überhaupt noch da ist? Ich kratze mich am Kopf, was wenn nicht? Naja, dann muss ich wohl einen anderen Weg finden, Ai Pei zufrieden zu stellen. Aber noch habe ich nicht alle Hoffnung aufgegeben.


Vor allem als ich dann eher zufällig als absichtlich auf eine Geheimtür stoße, bin ich erleichtert. Vielleicht sind ja noch nicht alle Geheimnisse der Hallen der Verlorenen Armee entdeckt worden!

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Re: Wishes and Promises - abgebrochen / gescheitert

Beitrag  Ashkuri am Mo März 12, 2012 12:58 pm

Der Raum dahinter ist riesig und es gibt eine Menge Tingefäße und Holzkisten. Ein Wunder, dass die noch nicht weggerottet sind, wie Ai das so schön treffend ausgedrückt hat. Ich bin einmal mehr froh, dass ich durch meine Arbeit beim Militär an Krafttraining gewöhnt bin. Trotzdem werde ich langsam müde und die Motivation lässt nach. Besonders, als ich hier nur noch mehr Münzen und einen Edelstein finde, aber kein Artefakt. Weiter geht es in dem Raum auch nicht. Ganz toll.


Die andere Tür in dem ersten Raum ist verschlossen und ein Schlüssel weit und breit nicht in Sicht. Ich suche noch einmal halbherzig, aber so lustig es bisher auch gewesen ist, ich sehne mich nach anderen Sims, Sonnenlicht - oder besser Mondlicht, denn draußen ist es bestimmt schon Abend geworden und nach etwas richtigem zu Essen, nicht nur diese komischen Brocken. Ich habe einen gekostet, sie schmecken fürchterlich. Außerdem habe ich kein Wasser dabei. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Räume hier einfach so zurücklassen kann, aber da es keine Tür gibt, die ich abschließen könnte und wohl kaum der Hausmeister hier runter geht um alles wieder an seinen Platz zu rücken gehe ich einfach. Auf dem Heimweg treffe ich niemanden und als ich wieder in der Herberge bin, fühle ich mich schon besser.
Als ich am nächsten Tag beim Frühstück dann sogar auf jemanden treffe - auch wenn die Namenlose nicht sehr gesprächig ist - habe ich schon eher wieder Lust, mich dem Rätsel der Verlorenen Armee zu stellen.


Als ich wieder in die muffige Düsternis hinuntersteige und mich mit neuem Elan umsehe fällt mir tatsächlich ein Loch in der Wand auf, dass ich gestern Abend nicht gesehen habe. Mir graust es richtig davor da rein zu greifen, bestimmt sitzen da eklige Käfer und Spinnen drinnen ... aber es führt kein Weg daran vorbei und schließlich überwinde ich mich doch.


Zum Glück ist das Loch ganz trocken, nur etwas staubig. Damit kann ich leben. Hinter der Tür ist ein kleiner Raum, auf dessen anderer Seite eine weitere verschlossene Tür ist mit einer merkwürdigen, sternförmigen Vertiefung in der Wand daneben. Offenbar gehört da eine Art Schlüssel hinein. Ansonsten gibt es hier nur einen Brunnen. Das Wasser ist so klar, dass man bis auf den nicht sehr tief liegenden Grund sehen kann und wie es scheint, gibt es dort einen niedrigen Torbogen. Ich seufze schwer. Soll ich da wirklich hinein? Egal, ich hab schon das komische Loch in der Wand überlebt, ein bisschen Nässe wird auch nicht schlimmer sein, denke ich mir. Allerdings beginne ich nun zu verstehen, warum es 'Verlorene Armee' heißt. Ist ja das reinste Labyrinth hier unten!


Es gibt da unten sogar ein paar gruslige Abzweigungen, die ich lieber nicht näher ansehe. Nicht, dass ich mich noch verirre und dann nicht genug Luft hab. Am Ende des Ganges gibt es dann einen weiteren Brunnen. Triefend steige ich über den Rand und sehe mich um. Es gibt hier nichts außer einer Fackel an der Wand und einer Kiste, in der ein sternförmiger Stein liegt. Ha! Bleibt nur die Frage, wie jemand eine Fackel hier hin bringt, wo doch alles nass wird wenn man durch den Brunnen taucht. Und zu welchem Zweck überhaupt. Hat Ai Pei diese Gänge vielleicht doch selbst angelegt und testet mich nur?

Ashkuri
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Re: Wishes and Promises - abgebrochen / gescheitert

Beitrag  Ashkuri am Sa Mai 03, 2014 11:52 am

Abgebrochen, bzw. gescheitert.

Zwar hat mir diese Challenge sehr viel Spaß gemacht, allerdings habe ich das ganze wohl etwas schlecht geplant. Bzw, konnte Perry nicht schnell genug seine Traumfrau finden x)
Ich habe noch ca 2 Wochen nach den letzten Bildern weitergespielt. Perry heiratet Hailey zwar, allerdings ist sie zu dem Zeitpunkt bereits Knacker Sad interessanterweise waren ihre vom Spiel erstellten Wünsche zum Großteil am Chemielabor (wollte sie wohl den Wiederjung-Trank entwickeln? ;D), allerdings ist es wahrscheinlicher, dass sie gestorben wäre bevor Perry und sie hätten Kinder zeugen können. So weit ist es ingame zwar nicht gekommen, aber ich sehe die Challenge trotzdem eher als gescheitert an.

Wahrscheinlich werde ich in Zukunft irgendwann mal wieder eine Wishacy spielen, weil ich die Idee cool finde, aber dann sicherlich mit bunten Sims, das kommt mir interessanter vor ^^

Ashkuri
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Re: Wishes and Promises - abgebrochen / gescheitert

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