Geschichten aus Appaloosa Plains

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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Okt 29, 2011 9:42 am

Für Gossele erweist sich ihr Imaginärer Freund Schmusi jedoch deutlich interessanter als irgendein Stein
und so kommt es, dass sie ihrem großen Bruder nur wenig später mit dem Wunsch nach einem Zaubertrank in den Ohren liegt.
1 zu 0 für mich!
"Bitte! Bitte, bitte, bitte!"

Versucht mein Freund das Gequängel des Mädchens zu beginn noch zu überhören und sich weiterhin auf seine Arbeit am Laptop zu konzentrieren, gibt er doch nach ein paar Stunden auf.
"Also gut~ meinet wegen. Bei Faray hab ich es schließlich auch getan."
Wenig später hält Gossele den gewünschten Zaubertrank in den Händen und kann Schmusi damit zu einem echten Sim machen.



Der ist darüber mehr als erfreut und nimmt sofort am üblichen Familienalltag teil.
Eine seiner größten Leidenschaften wird das Angeln.
Und neben den Hirschen im Garten ist es Schmusi den ich beim morgendlichen Frühstück machen im Garten am Teich stehen sehe.

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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Okt 29, 2011 9:47 am

Gialla und Gialett kümmern sich hingebungsvoll um ihre Steine, dass Stacy kaum eine andere Wahl bleibt als ihr Versprechen wahr zu machen.
Spät abends macht sie sich auf den Weg um ein Pferd zu kaufen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Auf- und Absteigen, gelingt es ihr sogar den Rückweg auf dem Rücken des Pferdes in Angriff zu nehmen.



Wirklich graziös sieht anders aus, aber das kommt im Laufe der Zeit sicherlich noch.
Hoffe ich doch....
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Okt 29, 2011 9:59 am

Mit vier Kindern, drei erwachsenen Sims, zwei Katzen und einem Pferd wird es voll im Haus.
Ziemlich voll sogar.
Und stressig.
Auch wenn Lomay und mir die Entscheidung schwer fällt, aber wir entschließen uns dazu, uns ein eigenes Haus zu suchen.
Auch hier in Appaloosa Plains. In der Nähe von Stacy, in direkter Nachbarschaft sozusagen.
Stacy reagiert zwar ziemlich bestürzt über unseren spontanen Entschluss auszuziehen, hilft uns jedoch tatkräftig dabei uns eine neue Bleibe zu suchen.
Auch dieses Mal helfen ihre Kontakte und wir können so gleich umziehen.
Leider war in der direkten Umgebung kein Haus mehr frei. Zumindest nicht in der Geldklasse, in der wir uns eines hätten leisten können.
Durch den letzten Umzug ist unsere Familienkasse ziemlich leer gebrannt.
Und jetzt auch noch die Anschaffung des nicht gerade billigen Pferdes.
Wir ziehen also.
Lomay und ich.
Allein.
Das ist schon ewigkeiten her das wir Beide alleine gewohnt haben. Wenige Tage später stand schließlich Stacy bei uns vor der Haustür.
Diesesmal wird es allerdings nicht so sein, davon gehe ich zumindest einmal stark aus.

Unser neues Haus macht von Aussen zwar noch nicht all zu viel her, aber mit ein bisschen Arbeit lässt sich da bestimmt was rausholen.
Davon bin nicht nur ich überzeugt, auch Stacy scheint dieser Auffassung zu sein.
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Okt 29, 2011 10:07 am

Wichtiger Hinweis:
Ich habe in den letzten Tagen immer wieder mit dem Gedanken einer Legacy Challenge gespielt.
Oder zumindest so ähnlich.
Eigentlich bin ich einer dieser Spieler, die rasch das Interesse an einer Familie verlieren und nach wenigen Tagen eine neue Erstellen.
Das war bei Sims2 schon der Fall und hat mich selbst auf Dauer auch echt wahnsinnig gemacht.
Allerdings ist mir Stacy und ihre Familie durch die Babychallenge sehr ans Herz gewachsen.
Ich möchte nun versuchen bei dieser Familie mehrere Generationen durchzuspielen.
Ich hoffe mir gelingt mein Vorhaben und ich werde nicht sofort dabei scheitern Wink
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Okt 29, 2011 2:57 pm

Unsere neue Behausung gibt nicht nur von Außen nicht viel her, von Innen sieht es ähnlich schäbig aus.
Das Haus besitzt insgesamt drei Räume. Eine Wohnküche, ein kleines Badezimmer und ein ebenso großes Schlafzimmer.
Geschmacklich eingerichtet ist wirklich anders.
Aber zur Zeit fehlt uns das nötige Geld um großartig etwas daran zu ändern.
Also koche ich mir gegen Abend auf dem klapprigen, und alles anderem als vertrauenserweckenden, Herd eine Dosensuppe während Lomay sich mit einem Trinkpäckchen voll Plasmasaft zufrieden gibt. Vampire sind in ihrer Ernährung echt eingeschränkt. Abwechslungsreiche Kost ist wirklich etwas anderes!

Nach dem Abendessen entschließen wir uns kurzfristig dazu, einwenig die eigentliche Stadt von Appaloosa Plains zu erkundigen.
Da mein Freund tatgsüber nur für wenige Stunden nach draußen kann bietet die Nacht dafür die beste Gelegenheit.
Viel los ist um diese späte Uhrzeit jedoch nicht.
Der Eiswagen verharrt eisern vor unserer Tür und beglückt uns mit seiner Dauerdudelei von "Für Elise".


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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Okt 29, 2011 3:05 pm

Wir enden schließlich in einer Kellerkneipe.
Viel ist jedoch auch hier nicht os.
Ausser uns ist noch ein weiterer Gast anwesend. Und dieser sitzt die meiste Zeit über am Tresen und quatscht mit der Barkeeperin.
Unsere Hoffnung neue Gesichter kennen zu lernen verfliegt damit.
Stattdessen liefern wir uns ein spannendes Match bei dem Lomay jedoch als Sieger verhor geht.
Um unseren Umzug gebührend zu feiern gönnen wir uns einen Drink.

Gegen 03.00Uhr schließt die Bar.
"Party geht morgen weiter!" gröhlt die Barkeeperin uns noch hinterher.
Party? Das ich nicht Lache!
Aber na gut. Wir leben jetzt auf dem Land. Da herrschen andere Spielregeln.
Da die morgendliche Dämmerung jedoch noch nicht eingesetzt hat und wir durch unsere Cocktails noch so aufgedreht oder dank der späten Stunde eher überdreht sind, setzten wir uns einfach vor der Bar auf den Boden und kuscheln miteinander.

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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Okt 29, 2011 3:14 pm

Am nächsten Abend macht sich Lomay erneut auf den Weg in die Kneipe.
Diesesmal jedoch alleine.
Er will Geld verdienen. Durch Trinkgeld.
An sich eine wirklich gute Idee.
Lomay spielt perfekt Klavier und Keybord, da sollten ein paar Simleons innerhalb von drei, vier Stündchen schon drinn sein.
Leider ist die Kneipe auch heute wieder mehr als rar besucht.
Ausser ihm ist nur die Barkeeperin anwesend.
Und die schwingt lieber Dosen, Shaker und co. als eifrig Trinkgeld zu geben.

Ich sitze derweil zu Hause herum und verbringe meine Zeit mit Willi.
Nein, Willi ist nicht etwa mein heimlicher Zweitfreund oder gar ein Date, sondern ein Stein.
Stacy hat ihn mir zu unserem Auszug geschenkt.
"Für diverse Stunden", hat sie gesagt.

Oh man! Jetzt weis ich was diverse Stunden sind.
Zum heulen ist das!
Es ist echt ungewohnt ganz alleine zu sein.
Sonst war immer jemand da!
Eines von den Kindern. Oder Stacy.... Aber jetzt?
Ich spiele mit dem Gedanken bei Stacy anzurufen, doch ein Blick auf die Uhr rät mir davon ab.
Also wird weiterhin Willi bespaßt.
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Okt 29, 2011 7:46 pm

Der nächste Tag ist mit viel Arbeit verbunden.
Zwar gelingt es Lomay nicht genügend Trinkgeld in unsere Familienkasse zu spielen um damit das Haus renovieren zu können, dafür findet sich am nächsten morgen jedoch ein fieser Artikel über meinen Freund in irgendeiner dieser elendigen Klatschmagazine und so dackelt mein werter Hrr Vampir noch am selben Vormittag in Richtung Rathaus und verklagt den Paparazzi wegen Rufmord.
Mit Erfolg.
Das dadurch gewonnene Kleingeld können wir in die Neugestaltung unserer Küche und unseres Badezimmers investieren.

Stacy ist extra vorbeigekommen um uns dabei zu helfen.
Sie trägt im Moment vorzugsweise ihre Sportkleidung.
Ob sie uns damit irgendetwas sagen möchte?
Hoffentlich ist sie nicht schon wieder Schwanger und versucht ihre neuen Pfunde durch lockere Sportkleidung zu vertuschen?!


Zuletzt von Mond-Fee am So Okt 30, 2011 6:27 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am So Okt 30, 2011 6:27 pm

Stacy ist nicht schwanger. Das verkündet sie Lomay am Telefon. Der hat nämlich deutlich verunsichert über ihr Outfit gleich am nächsten Morgen bei ihr angerufen.
Stattdessen bleibt Stacy ihrem Ruf treu und gesteht uns, gleich zwei Liebschaften am Laufen zu haben.
"Deine Mama geht aber ganz schön ran." bemerke ich während Lomays Telefonat kaum hörbar und grinse.
Hätte mich doch auch stark gewundert wenn Stacy mit einem Mal zu einer sittlichen "Dorfdame" wird.
"Was? Du hast eine feste Beziehung eingegangen?"
Ich spitze prompt die Ohren, werfe Lomay einen teils neugierigen, teils schockierten Blick zu.
Das letzte Mal das Stacy eine feste Beziehung eingegangen ist liegt Jahre zurück. Das war bei Thorton Wolff und ist, wie wir alle wissen, in einem Fiasko geendet.
"Mit einer ..... Frau?!
Aber.... Wie konnte dass denn passieren
?"
Hätte ich in diesem Moment ein Glas Wasser im Mund gehabt, ich hätte besagtes im Hohen Bogen wieder ausgespuckt.
Stacy ist mit einer Frau zusammen?
Ich fasse es nicht!
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am So Okt 30, 2011 6:36 pm

Stacy erklärt die ganze Sache am Telefon.
Sie habe sich vor einigen Tagen eine Auszeit gegönnt von den mädels, einen Babysitter engagiert und sich auf den Weg zur Dorfkneipe begeben. Eben jener in der auch Lomay und ich letztens noch waren.
Dort habe sie eine wirklich nette junge Sima kennen gelernt mit der sie sich auch erstaunlich gut verstanden habe.
Nach einigen Gläschen Alkohol seien sie dann auf Tuchfühlung gegangen.
Genauere Details erspart Stacy uns Gott sei dank.
Ich weis nur so viel: Am nächsten Morgen hätte besagte Sima Stacy mit einem "Guten morgen mein Schätzchen!" begrüßt. Seit dem sind die Beiden wohl zusammen. Mehr oder minder zu Stacys Zufriedenheit.
Sie selbst scheint mit diesem Gedanken nämlich auch wenig glücklich zu sein.
"Dann mach doch Schluß mit ihr!" schlägt Lomay vor. Ich nicke heftig.
Meine Worte!
Immerhin hat Stacy das bei den ganzen anderen Simos auch geschafft.
Wieso nicht auch mal bei einer Sima?

Am Abend kommt Lomay mit einem Pferd nach Hause.
Entsetzt schaue ich erst ihn, dann das Pferd an.
"Was ist das?"
Verdattert deute ich auf unser neues Haustier. Auch wenn von Haustier kaum die Rede seien kann.
Ich halte mir mittlerweile einen Hummer. Den habe ich eigenhändig aus den Rohren des Rathhausese entfernt. Der Bürgermeister war so lieb und hat ihn mir geschenkt.
Sein Name ist Heinrich.
Ich habe nichts gegen Gesellschaft für Heinrich. Nein, ganz im Gegensatz. ich habe sogar mehrfach gesagt das ich gerne noch ein weiteres Haustier haben würde.
Einen Hund, meinetwegen auch eine Katze.
Warum mein Freund jedoch ausgerechnet ein Pferd anschaffen muss ist mir schleierhaft.


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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Mo Okt 31, 2011 11:43 am

Ich bin ziemlich schockiert als Lomay mit seinem neuen Pferd vor mir steht.
"Das ist Indigo."
Liebevoll tätschelt er dem Hengst den Hals.
"Hi...... Indigo?!"

Die nächsten Tage drehen sich hauptsächlich um das Pferd. Mit ein bisschen finanzieller Unterstüzung von Stacy gelingt es und einen Stall zu bauen. Dabei krempeln wir auch gleich mal den Garten ein bisschen um. Der alte Zaun wird durch einen neuen, freundlicher dreinschauenden ersetzt und ich bekomme sogar ein Gemüsebeet. Immerhin hatte ich schon lange mit dem Gedanken gesopielt mich der Gärtnerei zu widmen. In Sunset Valley war unser Garten dafür viel zu klein. Kartoffeln ud co. lassen sich so schlecht an Berghängen anpflanzen.
Hier aber witterte ich die perfekte Chance. Auch wenn es ziemlich schwierig ist Indigo von meinen Kohlköpfen fern zu halten.
Sowieso bleibt die Arbeit mit dem Pferd hauptsächlich an mir hängen. Lomay hat einfach nicht die Möglichkeit tagsüber lange draußen zu bleiben.
Zumindest nicht, wenn er weiterhin am "Leben" (sofern man das bei einem Vampir sagen darf) bleiben möchte.
Also kümmere ich mich um Indigo.

Verteile Heu, säubere den Stall, bespaße ihn und mache ab und an mal einen Ausritt.
Beim ersten Versuch ihn zu Satteln und zu besteigen scheitere ich kläglich.
Wie gut das mein Freund gerade damit beschäftigt ist den Fernseher zu reparieren.
Da bleibt mir sein Spott wenigstens erspart.



Nach einigen Malen habe ich den Dreh jedoch raus und das Reiten auf Indigo wird ein wahrer Klacks für mich.

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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Di Nov 01, 2011 7:07 pm

Am kommenden Tag entbricht zwischen Lomay und mir ein ziemlich heftiger Streit.
Wenn ich jetzt in Ruhe darüber nachdenke kann ich mich nichteinmal daran erinnern, was genau der Grund für diesen gewesen ist.
Fakt ist jedoch; wir haben uns ziemlich in die Wolle gekriegt.
Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich mich überhaupt mit ihm gestritten habe.
Seit dem ich ihn kenne haben wir uns eigentlich immer gut verstanden.
Und jetzt das!
Er zieht daraufhin beleidigt ab. Auf die Frage wohin er gehe gibt er mir keine Antwort.
Soll mir recht sein, habe ich in diesem Moment nur gedacht und mich mit vollem Elan an die Hausarbeit begeben.
Das Bett wird neu bezogen (endlich erinnert der Bezug nicht mehr an eine Weihnachtstischdecke), Toilette und Dusche geschrubbt, Wohnzimmer aufgeräumt, Heinrich gefüttert und anschließend sogar mein kleines Gemüsebeet von Unkraut befreit.
Der ganze Nachmittag geht für meine Arbeit drauf.
Von Lomay ist in dieser Zeit nichts zu hören.
Er bleibt verschollen.

Erst als gegen Abend die Dämmerung einsetzt und ich Indigo mit frischen Heu versorge und selbst zur Ruhe komme, überfällt mich ein mulmiges Gefühl.
Draußen wird es dunkler, irgendwann ist es stockfinstere Nacht.
Ich werde immer beunruhtiger, mein Freund lässt sich noch immer nicht Blicken.
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Di Nov 01, 2011 7:22 pm

Als ich am nächsten Morgen erwache rechne ich fest damit, dass Lomay neben mir im Bett liegt und unser Streit vergessen ist.
Doch die Seite neben mir ist leer und er lässt sich auch heute den ganzen Tag über nicht blicken.
Was, wenn ihm etwas passiert ist?
Mit zittrigen Händen bereite ich mir mein Frühstück zu.
Was wenn er überfallen worden ist?
Appaloosa Plains ist zwar nur ein kleines Dörfchen, aber hier gibt es bestimmt auch Kriminalität.
Oder.... viel schlimmer noch... was ist wenn...
Nein, ich möchte gar nicht weiter darüber nachdenken und verdränge diesen Gedanken schnellst möglich.
Doch das mulmige Gefühl bleibt.

Später kümmere ich mich wieder um Indigo. Doch heute bin ich äusserst unkonzentriert und die Zusammenarbeit mit dem Hengst erweist sich als äusserst schwierig.
Gegen Abend entschließe ich mich dazu einen kleinen Ausritt zu wagen. Das, obwohl Indigo mir heute mehr als einmal gezeigt hat, dass wohl er der Boss in unserer Beziehung ist.
Zumindest wenn es nach ihm geht.
Dennoch lässt er sich von mir bereitwillig satteln und wenig später erkunde ich auf seinem Rücken die stadt und die umliegenden Wälder.
Ich hoffe noch immer Lomay irgendwo entdecken zu können.
Mein Versuch ihn über Handy zu erreichen ist kläglich gescheitert.
Hundert Mal habe ich seine Nummer gewählt, hundert mal eine ich eine befremdlichklingende Frauenstimme am anderen Ende die mich daraufhingewiesen hat, dass die von mir gewählte Rufnummer zur Zeit nicht erreichbar sei.
Mein Unwohlsein nimmt mit jeder Minute zu.



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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Di Nov 01, 2011 8:01 pm


Habe ich überreagiert?
War ich einfach zu emfindlich?
Wahrscheinlich.
Aber jetzt ist es zu spät.
Jetzt sitze ich hier, umhüllt von der Dunkelheit. Umgeben von der totalen Finsternis und schreibe.
Schreibe meine Zweifel nieder. Meinen Selbsthass.
Mache mir Gedanken über das Geschehene und das Zukünftige.

Ich fühle mich verwirrt.
Es ist das erste Mal das ich nicht weiter weis.
Das ich mich nicht sicher bin was ich will.
Das ich soetwas wie Zweifel spüre.
Ich habe einen Entschluss gefasst und bin mir doch nicht sicher, ob es der Richtige ist.
Ich habe Böhnchen ohne ein weiteres Wort den Rücken zugekehrt und jetzt bereue ich es.


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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Di Nov 01, 2011 8:22 pm

Bevor die Dämmerung einsetzt und die Sonne den nächtlichen Himmel in rötliches Licht färbt, habe ich meinen Entschluss gefasst und mache mich auf den Weg.

Mein Ziel ist das örtliche Forschungsinstitut.
Der Mann im weißen Kittel schaut mich verwirrt an und wirkt überrascht als ich ihn um ein Heilmittel gegen Vampirismus bitte.
"Ich weis gar nicht ob wir ein solches Mittel führen."
"Nun, dann sollten sie mal nachschauen ob sie ein solches Medikament vor Ort haben."
Er nickt eifrig, scheint eingeschüchtert von meinem Äußeren zu seien. Guckt immer wieder mit vor Schreck weit aufgerissenen Augen auf die meinen. Wie sie glühen in der Dunkelheit. Glänzen und Funkeln wie Eis.

Wenig später halte ich es in der Hand. Das kleine rote Fläschchen.
Doch auch jetzt beginne ich wieder zu zögern.
Ist es wirklich das Richtige?
Den folgenden Tag verbringe ich im Schatten einer Scheune.
Hier ist es angenehm dunkel und ich bin allein.
Habe meine Ruhe.
Kann nachdenken.

Gegen Abend wandere ich zum Friedhof.
Dort treffe ich auf einen Artgenossen.
Wir wechslen ein paar worte.
Er ist einer von den wenigen Vampiren die in Appaloosa Plains leben.
Ist mit seinem Leben ganz zufrieden.
Erzählt mir von seiner Ehefrau, seinen Kindern.
Ob ihm nicht manchmal etwas fehle, erkundige ich mich bei ihm.
Er zuckt mit den Schultern.
"Hat ja auch Vorteile." meint er. Wirkt dabei jedoch von seiner eigenen Aussage wenig überzeugt.

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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Do Nov 03, 2011 3:29 pm

Irgendwann macht er sich auf den Weg.
Sei müde, wäre ein anstrengender Tag gewesen.
Was er denn den ganzen Tag über gemacht habe frage ich und er erzählt mir von seinem Beruf als Kindersitter.
Neben seinen beiden eigenen Sprösslingen würde er auch auf die kinder in der Nachbarschaft aufpassen.
Ich bin ein wneig erstaunt. Macht gar nicht den Eindruck.
Ob das denn ginge, als Vampir.
Er lacht auf diese Frage hin.
Sei wohl kein weiteres Problem. Die Kinder betreue er Innen.
Wenn sie doch einmal raus in den Garten wollen würde ihm eben seine Frau helfen.
Eingespieltes Team.
Dann verabschiedet er sich endgültig von mir.

Ich mache mich wenig später nach seinem Aufbruch ebenfalls auf den Weg.
Noch immer unschlüssig.
Ich mag mein Dasein als Vampir, allerdings ist es mir in den letzten Tagen immer hinderlicher geworden.
Ich habe kaum die möglichkeit tagsüber etwas mit Böhnchen zu unternehmen, und das ist mehr als lästig.
Ausserdem bleibt die ganze Arbeit mit meinem Pferd an ihm hängen.
Wenig verwunderlich, dass er deswegen schlecht auf mich zu sprechen ist.

Während ich durch die Wälder von Appaloosa Plains streife und mir entschuldigende Worte für meinen Freund zurecht lege, erlebe ich eine Begegnung der eher ungewöhnlichen Art.
Plötzlich steht es vor mir in seiner majestätischen Gestalt.
Erst glaub ich zu träumen, doch es erscheint mir zu real als dass es sich dabei um ein Trugbild handeln kann.
Ein Einhorn.
Ein echtes Einhorn steht vor mir.
Schaut mich aus ebenso kühlen und forschenden Augen wie ich sie habe.
Ein magisches Wesen.

Ich bin das erste Mal in meinem "Leben" richtig sprachlos
.
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Do Nov 03, 2011 3:47 pm

Es ist früher Morgen als Lomay plötzlich wie selbst verständlich bei uns in der Küche sitzt und seinen Plasmasaft trinkt.
Ich bin so überrascht von seinem Auftauchen, dass ich in diesem Moment nichteinmal weis was ich lieber will.
Ihn vor Freude um den Hals fallen und in Tränen ausbrechen da er endlich wieder da ist, oder ihn vor Wut und Frust in den Boden stampfen.
Mir bleibt für Beides keine Zeit, denn kaum habe ich die Küche betreten steht er auf, zieht mich an sich heran und haucht mir einen Kuss auf den Mund.
Seine Art sich zu Entschuldigen?
Trotzdem kommt er um ein klärendes Gespräch mit mir nicht herum.
"Was zur Hölle...., wo verdammt warst du?!"
Schweigend sitzen wir nebeneinander. Es dauert einen Moment bis Lomay die richtigen Worte gefunden zu haben scheint.
Dann beginnt er zu erklären.
Ich höre zu, lausche seinen Worten.
Nehme jedes Einzelne von ihnen tief in mich auf.
"Du willst was?"
Entsetzt starre ich ihn an.
"Ist das dein ernst?"
Unsere Blicke liegen schweigend aufeinander. Ein zögerliches Nicken folgt meiner Frage.
Ich schlucke schwer.
"Aber,.... wieso?
Ich hab gedacht du magst es ein Vampir zu sein."
"Tu ich auch. Aber.... im Moment hasse ich es vielmehr als das ich es mag. Es ist lässtig und hindert mich an vielen Dingen.
Ich würde Appaloosa Plains gerne einmal bei Tageslicht sehen. Und.... überhaupt. Irgendwie hätte ich auch mal lust auf etwas anderes als Plasmasaft."

Danach berichtet er mir von seiner sonderbaren Begegnung mit dem Einhorn und hat noch eine andere Überraschung für mich parat.

"Ich hab gedacht~ als kleine Entschuldigung für mein plötzliches Verschwinden.
Wenn du noch willst, nach dieser Aktion von mir."



Oh mein Gott!
Und wie ich will!
Das ist doch gar keine Frage!
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Do Nov 03, 2011 4:01 pm


Noch an diesem Tag nimmt Lomay das Gegenmittel zu sich und verwandelt sich vor meinen AUgen in einen sterblichen Sim.
Viel verändert er sich nicht.
Seine augen wirken mit einem mal nicht mehr so kalt und abweisend wie zuvor, ihr intensives Funkeln hat nachgelassen, dennoch ziehen sie mich noch immer in ihren Bann.
Auch seine haut wirkt nun dunkler. Dieser leichte schimmer ist verflogen.
Alles im Allem hat er sich jedoch wenig verändert.
Auch von seiner eigentlichen Art und Weise ist nichts verloren gegangen.
Vorallem seine Spontanität ist geblieben.
Und so machen wir zur Feier des Tages eines Ausflug.

Oder besser gesagt einen Ausritt. Denn Indigo hat mittlerweile eine Gefährtin. Ihr Name ist Sonnenschein.
Während Indigo quasi an mich "vererbt" wird, immerhin verstehe ich mich mittlerweile prächtig mit dem stolzen Hengst, übernimmt Lomay die Versorgung von Sonnenschein.


Wir machen ein Picknick an den Hügeln nahe des Friedhofs.
Lomay erzählt mir er sei bei seinen Streifzügen eher zufällig auf diesen Flecken Land gestoßen.



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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Do Nov 03, 2011 7:20 pm

Auf unsere recht spontane Verlobung folgt schon bald eine böse Überraschung.
Stacy, die allem Anschein nach von unserem Vorhaben zu heiraten Wind bekommen hat, hat uns ein Baby adoptiert.
Ja, richtig gelesen!
Ein Baby. Ein B-A-B-Y!
Ich hab's anfangs für einen schlechten Scherz gehalten.
Aber, es ist kein Scherz.
Es ist ernst.
Purer Ernst!
Sie meinte auf unser verdattertes Gesicht hin nur: "Na wenn ihr schon eine Familie gründen wollt; dann aber doch auch richtig."
Jetzt ist das Baby also da.
Die gute Frau vom Adoptionsdienst wollte den kleinen Quälgeist auf Bitten und Flennen hin nicht mitnehmen.
"Adoptiert ist Adoptiert!"
Vom Umtausch quasi ausgeschlossen.
Das ist bitter!

Es handelte sich bei dem Baby um ein Mädchen. Und Lomay und ich haben uns auf den Namen Sariel geeinigt.
Rasch war ein neues Gitterbettchen für die Kleine gekauft. Dazu gleich ein Töpfchen und ein wenig Kinderspielzeug.
Sariel ist wirklich ein kleiner Sonnenschein und sich um sie zu kümmern ist fast so wie früher, mit den Drilligen. Nur das sie zweimal so wenig Arbeit wie Gialla, Gialett und Gossele verursacht. Aber doch genug Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt um uns die ganze Zeit über auf trab zu halten!

Auch als wir am Abend auf eine Promi-Party eingeladen werden, kommt Sariel mit.
Während Lomay sich mit "seinesgleichen", alles berühmte Sims die aus irgendwelchen banalen Gründen als Promient gelten, unterhält, kümmere unterhalte ich mich mit unserer Gastgeberin.
Wir geben dabei Beide auf Sariel acht. Manchmal verweilt sie einen Moment auf Lomays Arm ehe er die Kleine an mich weiter gibt oder andersherum.
Als Baby ist sie noch recht pflegeleicht.


Doch jetzt heißt es:
Schauen was die Zukunft bringt.
Immerhin bilden Lomay, Sariel und ich nun eine richtige kleine Familie.
Ich bin gespannt, was uns in den kommenden Tagen erwarten mag.
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Nov 12, 2011 3:31 pm

Anmerkung:
In den letzten Tagen habe ich die Familie von Böhnchen und Lomay ein wenig vernachlässigt.
Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass Sariel mittlerweile schon ein Kind ist und ich diese Zeit eher lästig zum spielen finde.
Daher habe ich mein augenmerk nun verstärkt auf andere Familien in der Nachbarschaft gelenkt, was jedoch nicht heißen soll, dass ihr in Zukunft nichts mehr von Böhnchen und co. lesen werdet.
Vielmehr warte ich nur darauf, dass Sariel zur Teenagerin heranwächst und ich aus ihrer Sicht bald weiterschreiben kann.
Ideen wie es weitergehen soll, habe ich bereits, keine Sorge! Smile
Ich habe mich dazu entschlossen auch ein paar andere Familien aus Appaloosa Plains zu Wort kommen zu lassen, erst wollte ich ein neues TB dazu eröffnen, dann habe ich mich jedoch dagegen entschieden.
Ich hoffe das störrt euch nicht.
Daher wurde auch der titel dieses Tagebuchs geändert.
Geglidert wird es nun in einzelne Teile.
Teil 1 ist die Geschichte von Böhnchen und trägt weiterhin den Titel: 100Nächte mit dir.
Das ganze steht nun jedoch unter dem Titel: Geschichten aus Appaloosa plains, selbst wenn die Familie erst später in diese Nachbarschaft gezogen ist und der Anfang von Teil1 noch in Sunset Valley spielt.
War früher alles noch anders geplant Wink
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