Geschichten aus Appaloosa Plains

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Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Sep 24, 2011 4:33 pm

Teil 1- 100Nächte mit dir
Erste Nacht - Die Abschlussfeier

"Wo ist das blöde Ding?"
"Was suchst du denn?"
"Na den Hut zu meiner Robe. Wo hast du den gestern Abend hingelegt?"
"Wieso ich? Ich hatte deinen doofen Hut nicht in der Hand!"
"Was mach ich denn, wenn ich das schei* Teil jetzt nicht finde?"

Nervös, ja beinahe hektisch läuft Damia mehrfach durch's Zimmer. Reisst die Schubladen ihrer Kommode auf, durchwühlt ihre Kleidung, schiebt die Schubladen wieder frustriert zu und beginnt wenig später erneut zu wühlen, zu forschen, zu suchen. Ohne Ergebnis.
Der Hut ist weg. Scheint spurlos verschwunden.
"Dieses eledinge Mistding!" höre ich sie fluchen.
"Zieh doch etwas Anderes an." schlage ich vor, ernte jedoch nur böse Blicke von ihr.
"Was denn?" keift sie mich an und durchstöbert nun schon zum einhundertsten Mal ihre Schmutzwäsche. Gestern bei der Anprobe hatte sie ihn noch gehabt, den Hut passend zu ihrer Robe die sie sich für die Abschlussfeier ihrer Schulzeit gekauft hat. Heute jedoch scheint eben jener wie vom Erdboden verschluckt.



Wenig später, ich stehe mit Lomay draußen im Vorgarten, da kommt sie angestiefelt. In ihre pechschwarze Robe gehüllt. Der Hut ist jedoch noch immer nicht da. Stattdessen trägt sie eine Mütze. Mit Öhrchen. Mit Pandaöhrchen um genau zu sein.
Lomays Lippen umspielt ein amüsiertes Grinsen, auch ich kann mir für diesen Moment ein Schmunzeln nicht verkneifen.
Damia schnaubt.
"Lacht nicht. Ich habe nichts besseres gefunden." erklärt sie und deutet dabei auf ihre Kopfbekleidung.
Nun, es ist vielleicht nicht der gesuchte Hut, aber die Mütze stellt eine gute Alternative dar.
Oder vielleicht auch nur eine Alternative dar.



Zuletzt von Mond-Fee am Sa Nov 12, 2011 3:26 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Sep 24, 2011 4:45 pm

Im Taxi herrschte tiefes Schweigen, während wir in Richtung Rathhaus fahren.
Hier soll die Vergabe des Zeugnies stattfinden.
Viele Gäste sind geladen, darunter auch Lomays und Damias Mutter Stacy.
Selbst der Taxifahrer schweigt. Erlaubt sich kein Wort bezüglich Damias eher ungewöhnlicher Kopfbedeckung.
Was wohl ihre Mutter dazu sagen wird?
Stacy ist eine lockere Person. Aber so locker?

"So, da wären wir." verkündet unser Fahrer.
Noch immer schweigend steigen wir aus, nehme die Treppen, hoch zum Rathhaus hin, in Angriff.
Keiner von uns verliert ein Wort.
Nahezu andächtig laufen wir den Weg entlang.
Ich wechsel ein paar Blicke mit meinem Freund.
Lomay hat sein hellblondes Haar einmal mehr perfekt gestylt und das dunkle Blau des Schals, welchen er lässig über seine Schultern hat hängen, harmoniert perfekt mit seinen leuchtend, funkelnd, blaßblauen Augen.
Sein Anblick raubt mir schier den Atem und lässt mich einmal mehr spüren, welch Glück ich doch im Leben gehabt haben muss, einen solchen Sim kennen lernen zu dürfen.

Die ganze Zeremonie dauert knapp zwei Stunden. Dann ist alles vorbei. Wir sind eine der letzten Gäste, die das Rathhaus verlassen.
Gut gelaunt halten Damia und Lomay ihre Abschlusszeugnisse in den Händen.
Sie haben es geschafft, sogar mit Sonderauszeichnung.
Und nicht nur das, mein Freund wurde sogar noch der Titel zugestanden: prädestiniert,Rockstar zu werden.
Kein Wunder, immerhin spielt er vier verschiedene Instrumente. Und das perfekt!
Lomay meint zwar, er habe diesen Titel nicht verdient, aber ich bin da ganz anderer Ansicht. Es macht mich sogar ein bisschen stolz, dass mein Freund eine solche Auszeichnung anerkannt bekommen hat.
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Sep 24, 2011 5:55 pm

Am Abend emfangen wir Besuch.
Desidarea kommt vorbei. Sie hat spontan angerufen und wollte wissen, wie die Feier gelaufen sei.
Eigentlich hätte sie heute auch ihre Schulabschlussfeier gehabt, aber da ihre Mutter berufstätig ist und Desidarea eine kleinere Schwester besitzt, war sie gezwungen auf eben jene aufzupassen.

Während Damia die Zeit mit ihrer Liebsten nutzt, sie untereinander schüchterne, noch immer gehemmte Küsse austauschen und sich so manch' romantisches Wort in die Ohren raunen, stehe ich in der Küche und bereite das Abendessen vor.
Spaghetti Cabonara.
Eines der wenigen Rezepte, die ich bislang gelernt habe. Aber das wird sich ändern.
Irgendwann... vielleicht.

Selbst Lomay gesellt sich zum Abendessen zu uns.
Das ist eher selten der Fall.
Meistens essen seine Halbschwester und ich alleine.
Er ist ein Vampir und benötigt von daher keine normalen Lebensmittel.
Seine Quelle ist blut. Und das holt er sich entweder direkt von einem Sim persönlich (meistens muss Damia dran glauben), oder er begnügt sich mit einem Trinkpäkchen voll Plasma-Saft. Wobei Lomay beteuert, es wäre einfach nicht dasselbe.
Beurteilen kann ich das nicht. Und wenn ich es mir genau überlege, dann will ich es wohl auch gar nicht.


Zuletzt von Mond-Fee am Sa Sep 24, 2011 6:15 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Sep 24, 2011 6:13 pm

Zweite Nacht - Familienbande

Es ist das schrille Sirren des Handys, das mich am nächsten Morgen aus den Gedanken reißt.
Ich habe mir gestern Abend noch ein paar neue Rezepte im Internet zusammengesucht, die ich im Laufe der nächsten Tage gerne einmal ausprobieren möchte.
Darunter auch ein neues Waffelrezept dass sowohl lecker als auch einfach klingt.
Noch leicht in Gedanken gehe ich an mein Handy und habe Stacy am anderen Ende der Leitung.
"Hallo Böhnchen",grüßt sie mich.
Wir wechseln ein paar Sätze miteinander. Dann gebe ich sie an ihren Sohn weiter.
Lomay steht im Wohnzimmer vor seiner Leinwand und malt.
Er ist ein begeisterter Mal und ein begabter dazu.
Bereits als Jugendlicher konnte er seine Malfähigkeiten perfektionieren, stand im Kunstunterricht 1+ und war der absolute Lieblingsschüler seines Kunstlehrers.
Auch jetzt gilt er als gefeierter Künstler und die Leute in unserer Stadt schätzen sich glücklich, wenn sie eines seiner Werke in ihren Häusern hängen haben.

"Hey Mum, was gibt's?"
Lässig legt er den Pinsel bei Seite und führt ein Telefonat, dass gut eine Viertelstunde beansprucht.
Erst wird über belanglose Dinge gesprochen, dann scheint es mit einem mal ernst zu werden.
"Hör auf zu weinen, Mama. Beruhig dich. Vielleicht ist das besser so."
Mein Freund scheint nach den richtigen Worten zu suchen, ich, der das Gespräch nur nebenbei belauscht hab, ziehe die Stirn kraus.
Worum genau es wohl gerade geht?
Irgendwann legt Lomay auf und seufzt schwer.
"Meine Mutter kommt gleich zum Frühstück vorbei."
"Ist etwas passiert?"
"Sie hat sich von meinem Vater getrennt."
"Was?!"
"Ja... er hat sie raus geschmissen.
Sie lebt jetzt quasi auf der Straße."
Ich schlucke schwer, oh man!

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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Sep 24, 2011 6:24 pm

"Er hat mich einfach so rausgeschmissen." erklärt Stacy und stochert lustlos in ihrem Essen herum.
Damia und ihr Halbbruder schweigen.
Keiner von ihnen weis, was er jetzt sagen soll.
Kein Wunder.
Man redet schließlich nicht jeden Tag über die plötzliche Scheidung der Eltern.
"Was ist denn, wenn du für ein paar Monate bei uns einziehst. Nur bis du das nötige Geld für ein Haus hast.... und so." schlägt Lomay seiner Mutter vor und wechselt ein paar flüchtige Blicke mit Damia. Diese nickt.
"Ja, eine wirklich tolle Idee wie ich finde!"
Auch ich pflichte meinem Freund eifrig bei und gebe mir die größte Mühe, Stacy von unserem Plan zu überzeugen.
"Aber ihr habt doch gar keinen Platz im Haus!"
"Ach Unsinn! Wir haben doch die Garage. Die können wir doch für dich umbauen."
Stacy scheint noch nicht ganz überzeugt.
"Euer Ernst? Und was ist mit Faray?"
"Na, der kann doch auch hier wohnen. Du erwartest doch nicht von uns, dass wir unseren Halbbruder ausgrenzen!"
Damia wirkt empört, Stacy zeigt zum ersten Mal am gesamten heutigen Tag ein, wenn auch mattes, Lächeln.
"Na gut. ihr habt mich überzeugt."

Noch am selben Tag machen wir uns an die Arbeit. Zu viert ist es ein leichtes, die Garage umzugestalten.
Mit viel Elan und Motivation machen wir uns ans Werk.
Es grenzt wohl an ein Wunder, dass wir noch am selben Abend fertig werden.
Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass Lomays andere Geschwister gekommen sind, um ihrer mutter unter die Arme zu greifen.
Die ehemalige Garage ist nun ein wahrer Wohntraum und beinhaltet ein Kinderzimmer für Faray, ein Schlafzimmer für Stacy, ein kleines Wohnzimmer und sogar ein eigenes Bad!
Noch an diesem Tag zieht Stacy mit ihrem Sohn bei uns ein.

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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Sep 24, 2011 8:21 pm

Dritte Nacht - Wahre Freunde

Am nächsten Tag steht wieder Schule an.
Gemeinsam mit Faray mache ich mich auf den Schulweg.
Der Busfahrer ist so übel gelaunt wie eh und je, meckert die meiste Zeit über die Sprechanlage mit uns Schülern und nimmt jede Kurve so scharf, dass diejenigen unter uns, die stehen müssen und keinen Platz zum Sitzen gefunden haben, beinahe ihr gleichgewicht verlieren und auf den Boden purzeln.
Das Ganze gleicht dem Dominoeffekt.

Faray, der schweigend neben mir sitzt, macht einen Gesichtsausdruck der aussieht wie sieben Tage Regenwetter. Und das, obwohl es bei uns in Sunset Valley eigentlich nie regnet. Und damit meine ich nie!
"Was ist los, Sportsfreund?" erkundige ich mich bei ihm.
"Ich hasse die Schule."
"Ganz schön harte Worte für einen Montagmorgen." Ich grinse, Farays Miene bleibt so düster wie zuvor.

Am Nachmittag sucht Faray seinen Halbbruder Lomay auf und beschwerrt sich bei diesem laustark über die Schule.
Ich kriege das Gespräch zwischen den Beiden eher zufällig mit, da ich unmittelbar in ihrer Nähe sitze und in meinem neu erworbenen Kochbuch blättere.
Ich wusste gar nicht, dass es eine solche Vielzahl an Rezepten gibt!

"Die Schule ist ganz doll blöd!" erklärt Faray und verschränkt die arme vor der Brust.
"Jetzt mal langsam. Warum ist die Schule blöd? Wo ist denn dein Problem?"
"Die anderen Schüler ärgern mich, der Busfahrer ist wahnsinnig und... und..." Faray schluchzt und fängt mit einem Mal ganz heftig an zu weinen.
Das Bild das sich mir bietet tut mir im Herzen weh.

Irgendwann, nach einem sehr langen und intensiven Gespräch mit Lomay, hat er sich wieder einigermaßen eingekriegt.
Er verschwindet kurz darauf im Schlafzimmer und anschließend kann ich nurnoch Gekicher und lautes Gelächter vernehmen.
Mein Freund setzt sich zu mir auf's Sofa, zieht mich an sich heran und gibt mir einen flüchtigen Kuss.
"Glaubst du, dass er auch einen imaginären Freund hat?" erkundige ich mich und denke an die Puppe zurück, die Faray an dauernd mit sich herum schleppt.
"Kannst du dir die Frage nicht selbst beantworten? Du warst früher doch selber mal Einer."
Ich nicke nur und denke kurz nach.
Dann schaue ich Lomay erwartungsvoll an. Er nickt ebenfalls.
Manchmal verstehen wir uns auch ohne große Worte.
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Sep 24, 2011 8:29 pm

Das Chemielabor ist schnell aus den tiefen des Kellers hervorgeholt, der benötigte Zaubertrank ebenso schnell gebraut.
"Ich hoffe, dass das helfen wird."
Ich schaue mit großen Augen auf den orangefarbenen Zaubertrank, der blubbernd und vor sich hersprudeln auf unserem Esszimmertisch steht und nur darauf wartet von Farays imagienärem Freund getrunken zu werden.

Als wir Faray wenig später über den Zaubertrank aufklären, reagiert er erst skeptisch.
"Soetwas geht doch gar nicht!" erklärt er und bleibt standhaft, bis lomay ihn darauf aufmerksam macht, dass es auch Vampire auf dieser welt gibt. Wieso dann nicht auch Zaubertränke?
Das Argument trägt seine Früchte und klingt so einleuchtend, das Faray den Zaubertrank letztlich doch entgegen nimmt und seinem imaginären Freund zu trinken gibt.
Wenige minuten später steht ein keck drein schauendes Mädchen mit dunkelgrünen Haaren vor uns.
"Das ist Kosmo!" erklärt Faray uns und scheint keinen Deut überrascht, das Lomay tatsächlich die Wahrheit gesagt hat.
Stacy, die das Drama mit dem imaginären Freunden dank Lomay und mir bereits kennt, reagiert äusserst gelassen.
Sowieso scheint sie heute deutlich entspannter zu sein.
Ob das wohl mit dem neuen Simo zu tun hat, den sie heute im Stadtpark kennengelernt hat?



Zuletzt von Mond-Fee am So Sep 25, 2011 9:04 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Sep 24, 2011 8:46 pm

Vierte Nacht - Flammende Leidenschaft
"Ich werde alt!" Stacy hat vor dem Spiegel im Bad Stellung bezogen.
Ich kann nicht genau sagen, wann sie sich dort hingestellt hat. Es ist aufjedenfall schon eine gefühlte Ewigkeit her. Und sie macht keinerlei Anstalten das Badezimmer wieder zu verlassen.
Für heute steht ihr Geburtstag an. Sie wird nun eine richtige Erwachsene. Kaum zu glauben dass sie erst jetzt eine wird. Nach mehreren Affären, Schwangerschaften und einer missglückten Ehe kann ich mir nicht mehr viel für ihr Leben vorstellen. Zumindest scheint sie schon jetzt eine ganze Menge an Lebenserfahrung gesammelt zu haben.

Da Faray, Kosmo und ich Schulpflichtig sind, können wir uns leider kaum an der Planung der Geburtstagsfeier beteiligen. Stattdessen machen wir uns pünktlich um 8:00Uhr auf den Weg zum Schulbus und anschließend auf den Weg zum Friedhof. Zumindest Kosmo und Faray. Für ihre Klasse steht heute ein Ausflug an.

Während die zwei Kleinen in Begleitung ihrer Mitschüler, darunter auch Athena Tawno, die Tochter von Cybergirl und Gobias, die Gruft erkunden, treffe ich Kristine Wolff in der Schule.
Sie ist Lomays Halbschwester und das Kind von Thorton Wolff gewesen.
Ich habe sie schon ein paar Mal zuvor getroffen, meistens auf den viel zu überfüllten Partys von Stacy, aber heute ist es das erste Mal, dass wir wirklich ein Wot miteinander wechseln.
Sie läd mich spontan zu sich nach Hause ein und ich folge ihrem Angebot ohne weiteres zögern.

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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am So Sep 25, 2011 10:14 am

Da auch Kristina zu Stacys Geburtstagsfeier eingeladen ist machen wir uns wenig später auf den Weg zu mir nach Hause.
Bei ihr zu Hause ist sowieso schlechte Stimmung.
Nicht nur das ihre Mutter Morgana mit ihrem Job als Feuerwehrfrau im Moment tierisch überfordert ist und prompt im Eingansbereich einschöäft, da sie seit drei Nächten keinen Schlaf mehr bekommen hat, auch Thorton, Morganas Exmann, kreuzt plötzlich auf und stattet seiner Familie einen Besuch ab.
Ob er wohl versucht wieder mit Morgana zusammen zu kommen, jetzt wo Stacy und er sich getrennt haben?

Zu Hause angekommen serviere ich Kristina und den Kids ersteinmal Waffeln und Pfannkuchen.
Athena hat sich kurzfristig dazu entschlossen mit Kosmo und Faray nach Hause zu kommen.
Es freut mich, dass die Drei sich so gut verstehen.
Lomay hat leider nur wenig Kontakt mit seinen Verwandten, seine Mutter, Faray und Damia bilden dabei eine Ausnahme.
Aber es ist schön zu sehen, dass Faray sich so gut mit seiner Nichte versteht.
Und auch Kristina scheint erfreut zu sein, ein wenig Kontakt zu ihren Verwandten aufbauen zu können.

Gegen 17:00Uhr trudeln die ersten Gäste für Stacys Geburtstagsfeier ein.
Die Gästeliste ist einmal mehr propevoll und es gibt wohl noch eine Vielzahl von Sims, die Stacy noch gerne hätte eingeladen. Leider ist unser Haus nicht großgenug dafür, sodass wir hauptsächlich Familienmitglieder (Töchter und Söhne von Stacy, auch ihre beiden Nichten sowie ihre Schwiegertochter Holly) empfangen.
Doch auch Stiles McGraver ist unter den Gästen und wird von Stacy höchstpersönlich begrüßt.
Ob da wohl etwas läuft zwischen den Beiden?

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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am So Sep 25, 2011 10:24 am

Die Stimmung auf der Geburtstagsfeier ist sehr ausgelassen.
Alle Gäste amüsieren sich prächtig.
Athena, Kosmo und Faray spielen zusammen im Schlafzimmer, während Kristina und ich es uns neben der Bar gemütlich machen und einen Cocktail nach dem Anderen kippen.
Damias Freundin hat sich bereit erklärt für heute aBend die Barmixerin zu spielen und macht ihren Job großartig.
Lomay hat ein altes Shuffleboard auftreiben können und probiert eben dieses gemeinsam mit seinen Halbbrüdern gleich einmal aus, während Stacy ihrem neuen Schwarm Stiles hübsche Augen macht.
Dann ist es soweit und die Kerzen auf Stacys Geburtstagstorte werden angezündet.

Nurnoch wenige Sekunden trennen Stacy von ihrem Schritt hin zum Erwachsenen,... als plötzlich ein Feuer ausbricht!

Verletzt wird dank Damias schneller Reaktion mit dem Feuerlöscher und Lomays Anruf bei der Feuerwehr Gott sei dank niemand, sodass die Party wenig später ohne größere Komplikationen weiterlaufen kann.
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am So Sep 25, 2011 10:41 am

Gegen Mitternacht machen sich die letzten Gäste auf den Heimweg. Nur Stiles bekommt von Stacy das angebot, doch heute übernacht zu bleiben.
Und während Stacy ihr neustes 'Opfer' in Richtung Schlafzimmer verschleppt, kümmern wir uns darum, dass die gröbsten Spuren der Party verschwinden.
Damia und ich spülen das schmutzige Geschirr, räumen die Bar auf und machen auch so noch ein wenig Klarschiff.
Lomay ließt derweil Kosmo und Faray eine gute Nachtgeschichte vor.
Die Beiden sind von der Party noch so aufgekratzt, dass sie ohne eine einschläfernde Geschichte heute Nacht wohl kein Auge zubekämen.

Als das Wohnzimmer soweit sauber ist, Faray und seine Freundin schlafen und auch Damia bereits zu Bett gegangen ist, setzte ich mich an meine Hausaufgaben.
Thema: Der Kartofelkrieg zur Zeit des 17Jahrhunderts.
Jetzt einmal ehrlich: Wen interessiert ein solches Thema?
Mein Freund ist so nett und hilft mir bei den Hausaufgaben.
Nach wenigen minuten hab ich den von meiner Lehrerin gewünschten Text geschrieben.
Ohne nocheinmal Korrektur zu lesen schmeiße ich das Heft wenig später in meine Schultasche.
Auch ich bin Hundemüde und möchte jetzt nurnoch eins: endlich ins Bett!
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am So Sep 25, 2011 5:58 pm

Fünfte Nacht - Dejavu

Am nächsten Morgen werde ich nicht etwa durch das schrille Sirren meines Weckers aus den Schlaf gerissen, und auch nicht durch das wahrlich nervtötende Gehupe des Schulbusses, sondern durch ein Geräusch, dass mir (ungewollt) vertraut vorkommt.
Dieses Würgen, Röcheln, brechen.
Stacy hat im Badezimmer Stellung bezogen und die Toilettenschüssel ganz für sich in Anspruch genommen.
"Geht das schon wieder los?" schießt es mir prompt durch den Kopf und ich hoffe doch inständig, dass sie gestern einfach nur etwas falsches gegessen hat.

Als ich ins Wohnzimmer trete und Lomay von meinen Gedanken berichten möchte, treffe ich jedoch nur auf seinen kleinen Halbbruder Faray.
Dieser hat vor der Leimwand Stellung bezogen und schwingt wie selbstverständlich den Pinsel über die riesige Leinwand.
Auch in ihm scheint ein kleiner Picasso zu Hausen, denn er entwickelt in kürzester Zeit ein ähnliches Talent wie mein Freund es besitzt.
Ihm scheint es ein leichtes zu sein, wahre Meisterwerke auf Papier, bzw. auf eine Leinwand zu bringen!

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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Mo Sep 26, 2011 3:42 pm

Am Nachmittag findet eine Veranstaltung in der Schule statt.
Die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe, darunter auch Kosmo und Faray, führen ein Ballett auf.
Anschließend werden die Schüler der Oberstufe, dazu zähle auch ich, für ihre Teilnahme an ausserschulichen Aktivitäten geehrt.
Da ich zwischenzeitig im Sportclub aktiv war, bekomme auch ich eine Trophäe überreicht.
Die ganze Familie ist bei dieser Veranstaltung anwesend, mein Freund, seine Halbschwester Damia, selbst Stacy, die bereits jetzt ein kleines Bäuchchen hat und ihre teure Markenkleidung gegen bequeme Schwangerschaftsmode gewechselt hat, kommt um sich die Vorführung und die anschließende Ehrung anzuschauen.


Am Abend sitzen wir zusammen und essen gemeinsam.
Stacy, die ihre Schwangerschaft mittlerweile kaum verbergen kann, meine Güte, wer hätte gedacht, dass das alles so schnell geht, beginnt sich erste Namen für ihr kind zu überlegen.
Ungehindert der Tatsache, dass sie nicht einmal weis, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, beginnt sie auch uns dazu anzuspornen, uns erste Gedanken über Namen zu machen, die mit einem "G" anfangen.

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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Mo Sep 26, 2011 7:22 pm

Sechste Nacht - Älter werden

Ich wache bereits früh am morgen auf. Heute steht der Geburtstag von Faray und Kosmo an. Die Beiden sind schon den gestrigen Abend ganz hibbelig und aufgewühlt gewesen.
Erst die Verkündung das Stacy ein weiteres Baby auf die Welt bringen wird und dann auch noch die Tatsache, dass sie am nächsten Tag Geburtstag haben.Eine Party ist schon geplant.
Stacy hat alles Organisatorische dafür bereits in die Wege geleitet.
Einladungskarten sind an die Üblichen verdächtigen geschickt. Familie, Verwandschaft, Freunde.
Mitlerweile ist das alles schon Routine.
Als ich richtig wach werde, bemerke ich, dass der Platz neben mir im Bett bereits leer ist.
Lomay scheint bereits unterwegs zu sein.
Oder noch.
Als Vampir reagiert er sehr empfindlich auf Sonnenlicht.
Wenn er etwas unternimmt, dann nachts.
Als Teenager hatte er damit nie große Schwierigkeiten. Da konnten wir den ganzen Tag ausgelassen am Strand tollen.
Wie ich später herausfinde, hat mein Freund die restliche Nacht im Fitnesscenter verbracht.
Nach eigenen ANgaben hat er dort mit Mortimer Grusel trainiert.
Mortimer ist der neue Freund von Corona, Lomays Halbschwester.
Er ist, ihren Aussagen zu Folge, nicht gerade der Sportlichste.
Ein wenig Training mit Lomay wird ihm wohl daher nicht geschadet haben.



Auch Stacy ist den Vormittag über im Fitnesscenter. Als Schwangere fühlt sie sich jedoch nicht in der Lage irgendwelche Kurzstreckenmarathone auf dem Laufband auszuüben, stattdessen geht sie schwimmen.
Ich sitze derweil in der Schule und drehe Däumchen.
Noch einige, wenige Tage die mich von meinem Geburtstag trennen.
Ich bin gespannt was mich erwartet. Meine Vorfreude vermischt sich mit einer gewissen Furcht vor dem, was in Zukunft auf mich zu kommen wird.
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Mo Sep 26, 2011 7:38 pm

Das Haus ist propevoll, als am Abend Farays und Kosmos Geburtstagsparty stattfindet.
Stacy gibt sich die Ehre und spielt Gitarre, Andriel steigt irgendwann mit seinem Bass ein und die Beiden spielen gemeinsam Happy Birthday.
Obwohl Stacy mittlen in ihrer Schwangerschaft steckt und alle zwei Stunden die Toilette ansteuert, ist sie so gut gelaunt wie immer.
Sie reißt einen Witz nach dem Anderen und macht eifrig mit als Jamie, eine ihrer Freundinnen, plötzlich beginnt in der Küche auf der Theke zu tanzen.
Ich ziehe mich derweil ein bisschen zurück.
Eigentlich mag ich Partys ja, und die Gäste die geladen sind, sind alle samt nett und freundlich.
Dennoch ist mir heute Abend nicht sonderlich nach Feierlaune.
Irgendwie sehne ich mich mehr nach.... Geborgenheit?
Seitdem Lomay zum jungen Erwachsenen herangewachsen ist, verbringe ich kaum noch Zeit mit ihm. Entweder ich bin in der Schule und versuche mir irgendwelche doofen Matheformeln einzubläuen, oder er ist unterwegs. Das jedoch meistens nachts,... und da liege ich im Bett und schlafe um am nächsten Morgen wieder fit zu sein.

Das Ausblasen der Kerzen geschieht ohne weitere Komplikationen.
Es fängt nicht an zu brennen, Damia muss nicht den Feuerlöscher zücken und Lomay auch nicht die Feuerwehr alamieren. Alles läuft glatt, beinahe schon unspektakulär.
Die Party wird ein voller Erfolg, Faray und Kosmo wachsen zu hübschen Jugendlichen heran und Kosmo gelingt es sogar, mich zu einem kleinen Tänzchen zu überzeugen.

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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Mo Sep 26, 2011 7:51 pm

Siebte Nacht - 1 +1 + 1 = DREI?!

Aller guten Dinge sind drei.
An sich ein schöner Spruch. Lässt sich auf ziemlich vieles im Leben anwenden.
Drei verschiedene Schulformen, drei Hauptfächer, drei Ehemänner... drei Kinder.
Auf einen Schlag. Oder kurz gesagt: Drillinge.
Eigentlich sollte für mich auch eine Geburtstagsparty statt finden.
Eigentlich.
Denn Stacys Weeheen setzten ein, kurz bevor sie zu ihrem Handy greifen und die Gäste für den heutigen Abend bestellen konnte.
Stattdessen machte sie sich fluchs auf den Weg in Richtung Krankenhaus.
Lomay und ich bespaßten derweil die beiden Kleinen.
Wobei, klein kann man Faray und Kosmo nicht mehr nennen.
Sie sind zu zwei verantwortungsbewussten, launischen Teenagern herangewachsen.
Ok, streicht das verantwortungsbewusst. Sie sind haupptsächlich launisch. Und wie!

Als Stacy am Nachmittag mit einem kleinen Körbchen zurück kommt, ahnen wir schon, was uns erwartet.
Zwillinge!
Jedes Mal hat sie dieses weiße Körbchen mit dem grünen Stoff dabei gehabt, wenn Zwillinge auf die Welt gekommen sind. Bepo und Benny, später Cybergirl und Corona.
Aber wir liegen falsch.
"Wie, keine Zwillinge?" erkundigt sich Faray bei seiner Mutter. Er wirkt fast ein wenig enttäuscht.
Die Tatsache, dass seine Mutter gleich drei Kinder auf die Welt gebracht hat, ist dann doch ein Schock für ihn.

Jetzt heißt es für uns, noch zwei weitere Namen mit "G" zu finden.
Nach stundenlanger Überlegung sind welche gefunden.
Aber verflixt nochmal, ich weis einfach nicht die die drei süßen Mädels genannt wurden!
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Mo Sep 26, 2011 8:09 pm

"Böhnchen, komm mal kurz."
"Was ist denn?"
Es ist die erste ruhige Minute dieses Tages und ich bin mehr als froh, endlich mal einfach nur gemütlich auf dem Sofa sitzen zu können und in einem langweiligen Buch blättern zu dürfen.
Die Drillinge wissen ganz genau, wie sie uns auf Trab halten können.
Den ganzen Tag sind wir rotiert. Windeln wechseln, spielen, kuscheln, Fläschchen geben und das ganze Spiel von vorne.
Es ist zum Haare raufen.
"Komm doch einfach mal!"
Mit einem leichten Grummeln erheb ich mich schließlich vom Sofa und laufe zu Lomay hinüber.
Er trägt ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen.
"ich hab eine kleine Überraschung für dich vorbereitet." erklärt er mir.
"Wo doch deine Geburtstagsparty wegen den drei Mädels ausgefallen ist."
Mein Herz macht einen kleinen Satz.
"Eine Überraschung? Was denn?!"
"Wenn ich dir das jetzt verrate, dann ist es wohl keine Überraschung mehr, oder?"
Er grinst breit.

Es ist dunkel. Stockdunkel. Ich stolpere, habe Schwierigkeiten mein Gleichgewicht zu halten.
"Verflixt nochmal!"
"Wir sind gleich da."
"Das hoffe ich doch."
Nach einem guten Fußmarsch durch die finstere Nacht erreichen wir unser ziel. Lomay befreit mich von der Augenbinde. Dabei hätte ich auch ohne nicht gesehen, wo wir hingegangen sind.
Ich starre verblüfft auf das sich mir bietende Bild.
Mein Herz macht einen Hopser, tausend Schmetterlinge scheinen mit einem Mal in meinem Bauch zu tanzen.
Vor mir liegt ein See, der im Schein des Mondes geheimnisvoll glänzt.
Ein Kribbeln ergreift mich, lässt mir kalte Schauer über den Rücken laufen.
Etwas vom Ufer entfernt steht ein Picknickkorb.
"Für mich?" frage ich und klinge ungläubig.
Lomay nickt.
"Für wen denn sonst?"



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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Fr Sep 30, 2011 4:32 pm

Achte Nacht - Gefühle

Da Kosmo am nächsten Tag von Stacy dabei erwischt wird, wie sie ein Pupskissen unter dem Sofa platziert, wird sie von ihr dazu verdonnert im Haushalt zu helfen.
Auch jetzt bin ich erstaunt mit welchem Eifer die Freundin von Faray an die Arbeit geht.
Hauhshalt: das heißt in diesem Falle nicht nur Geschirr spülen, Betten machen und Mittagessen kochen, das heißt in erste Linie auch sich um die Drillinge zu kümmern.
Das Kosmo mit den Nerven fix und fertig ist kann ich mehr als nachvollziehen.
Die Drei rauben auch mir den letzten Nerv.
Kaum hat man der Einen die Windel gewechselt, fängt die Nächste an zu plärren.
Auch wenn ich später gerne einmal selbst Kinder haben möchte- gibt's die auch in Stubenrein?

Gegen Mittag mache ich mich gemeinsam mit Lomay, Stacy und der kleinen Gialetta auf den Weg zum Rathhaus.
Hier findet heute meine Abschlussfeier statt und ich bin schon mächtig aufgeregt.
Eigentlich wollten Faray und Kosmo auch mit auf die Feier, aber sie sind von tacy dazu verdonnert worden auf die anderen beiden Mädchen auf zu passen und Babysitter zu spielen.
Am Rathhaus treffen wir sogar noch auf Cybergirl die mit ihrem Verlobten Gobias und ihrer Tochter Athena ebenfalls gekommen ist um an meiner Abschlussfeier teilzunehmen.
Gobias ist in den letzten Tagen gealtert und nun schon ein alter Knacker.
Ich bin erstaunt wie schnell dass doch manchmal von stattet geht.
Das er nicht mehr der Jüngste war, das wusste ich.
Aber jetzt hat er sogar schon graue Haare und trägt einen Krückstock mit sich herum.
Oh~ wenn ich so darüber nachdenke: ich möchte nicht alt werden!
Zumindest nicht so schnell!!

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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Fr Sep 30, 2011 4:38 pm

Faray und Kosmo scheinen unsere Abwesenheit gut nutzen zu können.
Nachdem die beiden Mädchen versorgt sind, ich muss Stacy umbedingt noch einmal nach den Namen der Beiden fragen- das ist ja beinahe peinlich!, nutzen die Beiden ihre Zeit für romantische Interaktionen.
Bald steht der Schulball an und natürlich hat Kosmo nur ein Ziel: Die Abschlussballkönigin zu werden.
Aber um diesen Titel zu erreichen bedarf es schon einer gewissen Stellung. Und eines gewissen Images.
Zwar gilt Faray in seiner Klasse gemeinhin als Loser, notentechnisch kann man sich über den Halbbruder meines Freundes jedoch keineswegs beschweren!
Er steht in fast jedem Fach 1, wenn nicht sogar 1+, und talentiert ist er auch noch.
Sei es bei kreativen Dingen, bei Sport oder bei Geschicklichkeit.
Er ist ein allround- Talent. Wie Lomay.
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Mo Okt 24, 2011 8:48 pm

Dreizehnte Nacht- Wie die Zeiten sich ändern

Eine ganze Zeit lang ist bei uns nichts wirklich nennenswertes geschehen. Das mag man bei einem so voll gestopften Haushalt wie unserem zwar bezweifeln, aber es entspricht durchaus der Wahrheit.
Nein, halt. Eine Kleinigkeit wäre da noch.

Faray und Kosmo haben, ihrer eigenen Aussage zu folge, den Abschlussball an ihrer Schule gerockt.
Kosmo ist sogar mit einer Krone nach Hause gekommen. Und Faray, der ist für irgendetwas gekürt worden. aber mir will mal wieder nicht einfallen für was. Prädestiniert Rockstar zu werden? Hm~ nein, das kann nicht. Das war ja bei Lomay der Fall. aber was war es dann bei seinem jüngeren Bruder?
Mir will es einfach nicht einfallen.

Die Beiden haben übrigens gestern Geburtstag gefeiert. Auch hier kann man glatt sagen es war das Übliche. Verwandte und Bekannte waren zu Besuch. Der Kuchen so süß wie sonst auch, die Geschenke mäßig hübsch bis kitschig. An sich also wahrlich nichts Neues.

Heute morgen sind die Beiden dann ausgezogen. Irgendwie ein seltsames Gefühl. Wenn ich sonst morgens versucht habe ins Badezimmer zu kommen stand ich meist vor verschlossenen Türen. Kosmo hatte ein Talent dafür sich immer dann im Bad zu verbarikadieren, wenn ich dringend auf die Toilette musste.
Aber die Zeiten sind jetzt wohl vorbei, ersteinmal.
Denn Gialla, Gialette und Goselle haben ebenfalls ihren Geburtstag gefeiert!
Die Drei sind nun auch schon Grundschülerinnen!

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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Di Okt 25, 2011 12:49 pm

Fünfzehnte Nacht - Auf den Hund gekommen

Ich hatte eigentlich damit gerechnet das jetzt, wo Faray und Kosmo nicht mehr bei uns wohnen, wenigstens ein bisschen Ruhe einkehrt.
Aber da habe ich die Rechnung natürlich nicht mit den Drillingen gemacht. Jetzt wo sie zur Schule gehen, muss man ihnen zwar nicht mehr die stinkenden Windeln wechseln, dafür sind sie aber wie ein Wirbelwind und wuseln die ganze zeit über durch's Haus.
Es gibt kaum noch eine Stille Minute!
Und nicht nur sie, auch ihre drei IF's sorgen immer wieder für Aufsehen.
Die Mädels haben nämlich jeder einen bekommen, wäre ja auch unfair wenn nicht, und in ihrer frühen Kindheit schon einen guten Draht zu ihrem jeweiligen Freund aufgebaut.
Stacy hat sich mittlerweile daran gewöhnt. Und Lomay kennt das ganze Drama ja von sich selbst.
Ich sehe schon den Tag vor mir an dem die Drei vor ihm stehen und ihn anbetteln ihnen jeweils einen Trank zu brauen um ihre IF's wahr werden zu lassen.
Hoffentlich dauert das noch eine ganze Weile!

Aber im Moment scheinen die Mädels noch ganz andere Interessen zu hegen.
Eine ihrer Klassenkameradinnen hat vor kurzem einen Hundewelpen zum Geburtstag geschenkt bekommen. Großer Fehler.

Denn seit dem liegen Goselle, Gialla und Gialett ihrer mutter die ganze Zeit mit dem WUnsch nach einem Haustier in den Ohren.
"Ein Hund!"
"Oder ein Kätzchen!"
"Ich will ein Pferd!"
"Mit ich will gibt's schon einmal gar nichts!" mische ich mich in ihr Gespräch ein und ernte prompt böse blicke.
"Ein Pferd!"
"Au ja! Dann können wir morgens zur Schule reiten."
"Geht's noch? Wo wollt ihr denn hier bitte schon ein Pferd unter bringen?"
"In der Garage!" tönt es laut und Gialla.
"Da habt ihr doch eure zimmer!"
"Dann wohnen wir mit unseren Pferden zusammen!"
"Au ja! Wie cool!"
Die Drei sind begeistert. Fangen sofort an zu planen. Mögen Pferde Fernseh gucken? Trinken sie auch gerne Cola?
Und wie kann man sein neues Pferd nennen?
Gibt's die auch in Rosa?
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Di Okt 25, 2011 1:01 pm

Sechzehnte Nacht - Oh wie schön ist Panama!

Es ist mittlerweile tiefste Nacht. Draußen ist es pechschwarz. Nur das Gebimmel des Eiswagenverkäufers ist noch zu vernehmen.
Die Mädchen liegen längst im Bett und schlafen.
Träumen von rosa Pferden die mit ihnen gemeinsam Coca Cola trinkend und durch Fernsehapparte springen. Sie auf ihren Rücken zur Schule tragen und mit weit gespreizten Flügeln in den Himmel empor fliegen.
Und ich liege wach und denke an die Zukunft.
An morgen.
Wir ziehen um.
Ganz plötzlich. Ohne groß zu planen. Werden Sunset Valley verlassen. Einen Neubeginn starten.
Mit Pferden.
Stacy hat nachgegeben. Sie hat tatsächlich nachgegeben!
Einfach so!
Ohne großes Theater!
Ich kann es immer noch nicht fassen.
Hat einfach ja gesagt!
Ich will nicht umziehen!
Ich mag es hier in Sunset Valley.
Immerhin bin ich hier groß geworden.

Lomay lässt die ganze Aktion ziemlich kalt.
Auch jetzt er vor der Leinwand un malt. Schwingt seelenruhig den Pinsel.
"Was ist los Böhnchen?"
"Hm~ wieso?"
"Na, glaubst du mir fällt nicht auf dass du ein Gesicht machst wie sieben Tage Regenwetter."
Ich zucke leicht mit den Schultern.
Mir egal. Soll er es ruhig sehen.Nach einigem Zögern spreche ich meine Bedenken jedoch aus. Und Lomay lacht. Klingt amüsiert.
"Mach dir keinen Kopf. Wir ziehen doch zusammen um.
Ausserdem ist das ein kleines Abenteuer. Das wird bestimmt lustig"
Er zwinkert mir zu.
"Und wenn es dir dort wirklich nicht gefallen sollte,..... naja, Sunset Valley gibt es ja immer noch.
Wäre nicht das erste Mal das wir Umziehen. Oder?"
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Di Okt 25, 2011 5:55 pm

Siebzehnte Nacht- Ein Neuanfang

Staunend und dabei in tiefes Schweigen gehüllt, stehen wir am nächsten Mittag vor unserem neuen Haus.
Ich bin noch immer erstaunt wie Stacy es gelungen ist so rasch eine neue Bleibe für uns auf zu treiben.
Aber sie hat eben ihre Kontakte. Ich glaube genauer hinterfragen möchte ich das nicht.
Ihre Töchter und Söhne haben übrigens äusserst bestürzt darauf reagiert als wir ihnen mitgeteilt haben, dass wir nach Appaluisa Plains umziehen werden.
Dennoch haben sie uns eine gute Reise gewünscht und wir mussten ihnen im Gegenzug versprechen, dass wir sie regelmäßig in Sunset Valley besuchen kommen.

Jetzt wo ich unser neues zu Hause so vor mir sehe, finde ich die Idee mit dem Umzug eigentlich ganz reizvoll.
Es scheint eine wirklich schöne Gegend hier zu sein. Sie ist sehr ländlich angehaucht, nahezu wie in einem Wildwest Film.
Fehlt nur noch, dass uns gleich ein paar Cowbos mit stylischen Hüten entgegen geritten kommen!
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Okt 29, 2011 9:20 am

Zweiundzwanzigste Nacht- Sie hat ein Haus, ein Kätzchen und ein Pferd [...]


Die ersten Tage in Appaloosa Plains halten einiges an Überraschungen bereit.
Die ländliche Gegend ist schön, beherbergt jedoch auch eine Vielzahl an wilden Tieren.
So ist es nichts seltenes, wenn man morgens beim Frühstückmachen am Fenster einen wilden Hirsch im Garten stehen sieht, der genüsslich aus dem Teich trinkt oder auch mal das ein oder andere herumstreunende Tier vor der Haustür sitzen hat.
Die ersten Male war ich schon ziemlich erstaunt, mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt.

Die Bewohner der Stadt haben und ganz gut aufgenommen. Natürlich werden wir ab und an noch mit komischen Blicken bedacht, beispielsweise wenn wir mit dem Auto zum einkaufen fahren. Viele der hier lebenden Sim haben dem Auto vollkommen "auf wiedersehen" gesagt und kommen stattdessen bei Pferd.
Aber es gibt auch noch genügend von ihnen, vorallem die älteren Sims, die mit dem Auto zum einkaufen fahren, ähnlich wie wir.
Dennoch, wenn man manchmal die Ohren spitzt hört man sie noch sagen: Schau, da sind wieder die Städter unterwegs.
Städter, das ich nicht lache!
Nun, Sunset Valley war kein kleines Dörfchen wie Appaloosa Plains, aber eine richtige Stadt.... ich weis nicht?!
Ich für meinen Teil würde mich zumindest nicht als richtiger Städter bezeichnen.
Bridgeport, ja, das ist eine Stadt! Eine wahre metropole! Stacy gerät heute noch ins Schwärmen für diesen Ort.
Und so eine entschließt sich dazu auf's Land zu ziehen.
Aber sie kommt gut zurecht.
Erstaunlich gut sogar.
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Re: Geschichten aus Appaloosa Plains

Beitrag  Mond-Fee am Sa Okt 29, 2011 9:30 am

Den Mädchen zu Liebe hat Stacy uns sogar ein Haustier angeschafft.
Ein kleines Kätzchen. Sie heißt Honey und stammt aus dem Tierheim.
Honey war anfangs ziemlich verschüchtert und hat sich die meiste Zeit über in irgendwelchen Ecken und Nischen des Hauses vor uns versteckt.
Also hat Stacy wenige Tage später Justus angeschafft. Justus ist ein schon älterer Kater dem es aber auf Anhieb gelungen ist Honeys Herzchen zu erobern. Die Beiden schmusen die ganze Zeit miteinander und man könnte glatt davon ausgehen, das Justus in gewisser Weise Honeys Ersatzmama, oder besser gesagt Papa, spielt.


Die Drillinge liegen Stacy jedoch noch immer mit ihrem Wunsch nach einem Pferd in den Ohren.
"Wisst ihr denn überhaupt was da an Verantwortung auf euch zu kommt?
So ein Pferd will gepflegt werden."
Das wissen die Mädchen natürlich. zumindest behaupten sie dies.
Stacy hat dennoch Angst dass das Pferd wenige Tage nach einer Anschaffung an Interesse verliert.
Also macht sie mit den Dreien einen Deal.
Sie kauft Steine.
Ja, ganz normale Steine.
Jedes der Mädchen erhält einen anderen Stein.
"Wenn ihr euch gut um diese steine kümmert, dann klappt das vielleicht auch mit dem Pferd."

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