Indra Mallory - 100 Babys

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Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am So Sep 18, 2011 4:23 pm

Twinbrook schien mir die rechte Alternative zu sein, um vor meinem Ex zu fliehen. Die Flucht war notwendig, weil er aus lauter Wut über die Trennung erst meine halbe Wohnung auseinander genommen und dann damit begonnen hatte, Stück für Stück mein Leben zu zerstören. Als mir klar wurde, dass er niemals damit aufhören würde, entschloss ich mich, in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in ein ziemlich nebliges Dorf namens Twinbrook zu fliehen. An einem solchen Ort würde er mich nie suchen, denn ich hasste Nebel. Aber es sollte ja nur vorübergehend sein. Dank der Bemühungen meines Exfreundes herrschte auf meinem Bankkonto gähnende Leere und vorerst war mein Ziel, irgendwie wieder zu Geld zu kommen. Schließlich wollte ich nicht ewig in der Bruchbude, die nun mein Zuhause darstellte, leben. Ich bin übrigens Indra. Indra Mallory, 19 Jahre jung.



Zuerst einmal entfloh ich dem Nebel, der mein „Haus“ einhüllte, und ging in den Park, in dem strahlender Sonnenschein herrschte. Dort traf ich ein paar Männer. Ich quatschte ein paar von ihnen an. Nicht, dass ich gleich wieder einen Freund suchte – ich wollte wirklich nur ein paar Kontakte knüpfen und die Frauen gerade dünn gesät schienen... Wie dem auch sei... war ganz nett mit den Jungs zu plaudern...



Bei meinem Streifzug durch den Ort, der übrigens größer war, als ich zunächst vermutet hatte, entdeckte ich einen Gemeindegarten. „Zur Selbstbedienung“ stand auf einem Schild. „Das ist ja nett.“, murmelte ich. So ein bisschen frisches Gemüse in meinem leeren Kühlschrank konnte nicht schaden... und wenn es mich nichts kostete... gesagt, getan... ich erntete soviel Gemüse und Obst, wie ich tragen konnte und machte mich damit auf den Heimweg. Nebenbei steckte ich auch ein paar herumliegende Samen ein... ich konnte sicher eine Menge Geld sparen, wenn ich von meinen eigenen Erträgen lebte. Dass ich im Grunde nicht die geringste Ahnung von Gärtnern hatte, vergaß ich vorsichtshalber schnell. Dann musste ich das jetzt eben lernen! Gleich morgen würde ich mich nach einem Kurs über Gärtnern umhören!

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singingmiri
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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am So Sep 18, 2011 4:26 pm

Ich hatte wahnsinniges Glück und bekam den Kurs auch noch billiger. Erfreut über das gesparte Geld, beschloss ich im Fitnessstudio vorbeizuschauen. Als ich noch in meiner Heimat gelebt hatte, war ich einmal in der Woche ins Fitnessstudio gegangen, um mir ein paar Kalorien abzutrainieren. Und jetzt denkt euch, wen ich im Fitnessraum traf! DeAndre Wolfe! DER De Andre Wolfe. Ich konnte mein Glück kaum fassen und musste ihn einfach um ein Autogramm bitten. Er war übrigens sehr nett zu mir und verabredete sich auf einen Kaffee mit mir. Als ich an diesem Tag nach Hause ging, schwebte ich auf Wolke sieben und bemerkte den dichten Nebel überhaupt nicht.



Aus dem Kaffee wurde eine Beziehung. Eine ziemlich romantische Beziehung, um genau zu sein. DeAndre war superlieb. Ich weiß nicht, wie oft er abends für mich ein Ständchen sang. Freilich bevor wir uns im Bett vergnügten. Er lud mich oft teuer zum Essen ein und trug mich auch sonst auf Händen.



Doch dann war alles mit einem Schlag vorbei. Ich wurde (für mich überraschend) schwanger. Mit 19 Jahren! Nun gut, ich war nicht minderjährig, aber ich fand trotzdem, dass ich viel zu jung dafür war. Verzweifelt erzählte ich DeAndre davon, in der Hoffnung, dass er meine Ängste verstehen würde. Stattdessen lernte ich nun einen anderen, den wahren DeAndre kennen. Statt mich zu trösten, schrie er mich an und beschuldigte mich, ihm ein Kind anhängen zu wollen und so sehr ich auch beteuerte, dass ich das nicht wollte – er glaubte mir nicht und beendete die Beziehung augenblicklich. Da gingen mir die Augen auf, und mir wurde klar, dass DeAndre einer von diesen Superstars war, der immer mal wieder frischen Wind im Bett brauchte, aber nie eine ernsthafte Beziehung einging. Wie hatte ich nur so blind sein können? Nun, da ich Hilfe am nötigsten gebraucht hätte, verließ er mich einfach.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am So Sep 18, 2011 4:28 pm

Ich brachte die Schwangerschaft allein in meinem Haus hinter mich. Ich ging nur nach draußen, um meinen Garten zu versorgen. Gelegentlich rief mich Phoenix, einer der Männer, die ich anfangs im Park getroffen hatte, an. Er war alleinerziehender Vater von drei Kinder und konnte mir ein paar Tipps geben. Dafür war ich sehr dankbar.



Schließlich kam meine kleine Alice auf die Welt. Obwohl ich es insgeheim gehofft hatte, kam DeAndre nicht einmal vorbei, um seine Tochter zu bewundern.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Do Sep 22, 2011 5:59 pm

Während Alice in rasender Geschwindigkeit erst zum Kleinkind...



… und dann zum Schulkind wurde,...



…, bandelte ich mit Phoenix Prudence an, der beim Militär arbeite und damit nach meiner Vorstellung bodenständiger sein sollte, als DeAndre. Wie sehr man sich irren kann! Phoenix war das genaue Gegenteil von bodenständig, und als ich seiner Launen überdrüssig wurde, machte ich kurzerhand Schluss.



Das war, bevor ich wusste, dass ich schwanger von ihm war und bevor ich Juan Darer kennenlernte. Juan war eigentlich viel zu alt für mich, aber er gab mir das, was ich brauchte: Sicherheit. Darum ging ich eine Beziehung mit ihm ein, die übrigens die längste werden sollte, die ich seit meinem Umzug bis dato geführt habe.



Dass ich gerade einen Sohn von einem anderen erwartete und bereits eine Tochter hatte, störte Juan nicht im Geringsten. Er griff mir sogar unter die Arme, als Bastian geboren wurde.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Do Sep 22, 2011 6:04 pm

Dennoch war ich nicht gerade entzückt darüber, als ich, als Bastian schon fröhlich durch das Haus krabbeln konnte...



...und Alice eine rebellische Teenagerin wurde,...



...von Juan ein Kind erwartete.



Doch bevor ich mein Kind bekam, wurde Bastian ein Schulkind. Ein ziemlich hübsches Kind hab ich da bekommen, muss ich schonmal so erwähnen.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Do Sep 22, 2011 6:08 pm

In der Nacht, nachdem Carl geboren wurde, starb Juan friedlich in meinem Bett. Er war eingeschlafen, während er seinen Sohn beobachtete, und wachte nie wieder auf. Ich war untröstlich. Zum ersten Mal hatte eine Beziehung bei mir funktioniert und nun hatte sie so ein Ende genommen. Natürlich hatte ich immer damit rechnen müssen, da Juan nun mal wirklich alt war, aber ich hatte nie daran denken wollen und nun traf es mich wie ein Schock.



Die Sonne ging (obwohl ich fest davon ausgegangen war, dass es jetzt für immer dunkel bleiben würde) am nächsten Morgen wieder auf. Und sie brachte einen Tag voller Überraschungen. Zuerst bekam Carl ein Paket von einer gewissen Tante Eugenia (bestimmt eine Verwandte von Juan), in der eine Stoffpuppe war. Ich legte sie Carl gleich ins Bett. (Auf dem Bild ist Carl eben schon ein Kleinkind...)



Abends hatte Alice ihren Abschlussball. Meine erste Tochter wurde erwachsen. Ich begleitete sie selbstverständlich zu diesem Ereignis. Bei der Gelegenheit erfuhr ich, dass die Karriere ihres Vater DeAndre im Moment genauso steil bergab ging, wie sie damals, als ich noch ein Teenager war, bergauf gegangen war. Irgendwie erfüllte mich das mit Genugtuung. Genauso übrigens Alice, die der Welt allgemein und ihrem Erzeuger im Besonderen nur Schlechtes wünschte.



Und während Carl zum Schuljungen heranwuchs...



… suchte ich Trost bei Sindbad Rotter, den ich irgendwann irgendwo kennengelernt hatte und in dieser schlimmen Zeit für mich da war.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Do Sep 22, 2011 6:13 pm

Bastian wurde ein Teenager (immer noch sehr hübsch)...



...Und bei Carl bemerkte ich erste Anzeichen von Verrücktheit. Ich hörte ihn oft Selbstgespräche führen und einmal beobachtete ich, wie er die Luft mit einem Kissen verprügelte. Interessanterweise stoben dabei tatsächlich Federn durch die Gegend. Als ich ihn fragte, was er genau damit bezwecke die Luft zu verprügeln, oder ob er irgendwelche Probleme habe, die ihn zu unkontrollierten Aggressionen führen, antwortete er mir, dass er mit seiner lebendig gewordenen Puppe Moritz (dem Ding von Tante Eugenia) spiele. Das brachte er so überzeugend rüber, dass ich es ihm beinahe geglaubt hätte, wenn mir nicht sonnenklar gewesen wäre, dass Puppen nie lebendig werden konnten. An meinen Sohn schien nicht nur ein Wahnsinniger, sondern auch ein großartiges Schauspieltalent verloren gegangen zu sein. Ich beschloss ihn bei nächster Gelegenheit im Theaterclub der Schule anzumelden.



Alice zog direkt nach ihrem Abschluss aus.


(böse, vom Pech verfolgte, schüchterne Stubenhockerin mit Talent zum Angeln, die unbedingt Heiratsschwindlerin werden möchte, Kekse, Popmusik und die Farbe dunkelgrün mag)

Und ich... Ich war eben schon wieder schwanger. Langsam kam ich mir wie eine typische Hartz-4-Mutter vor. Vielleicht sollte ich demnächst Sozialleistungen im Rathaus beantragen – wir haben nämlich nie Geld, weil wir zwischendrin aus Platzmangel umziehen mussten und alle Geldreserven in unser neues Haus flossen. Hier ist es auch nicht so verdammt neblig!

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Mi Okt 26, 2011 5:28 pm

Als nächstes wurde Carl Teenager. Sein Wahnsinn wuchs sich leider nicht ganz aus. Nach seinem Geburtstag trötete er noch eine weitere Stunde fröhlich herum und behauptete, Moritz(!) hätte Geburtstag... Hoffentlich wird das nicht noch schlimmer!



In derselben Nacht kam Delia auf die Welt. Von Sindbad hatte ich mich längst getrennt. Er und meine Kinder verstanden sich einfach überhaupt nicht, weil er sie immer fertig machte. Ich hatte mir das einen halben Tag angeschaut, bevor ich ihn vor die Tür setzte. Er war zwar sehr nett zu mir gewesen, als Juan gestorben war, aber wie es schien, war das nur vorgetäuscht gewesen. Nach unserer ersten gemeinsamen Nacht, wurde er unausstehlich...



Auch Delia bekam eine Puppe von Tante Eugenia. Somit war sie wohl doch keine Verwandte von Juan. Ich musste mal in meinen Stammbäumen forschen...


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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Mi Okt 26, 2011 5:32 pm

Ich beschloss vorerst eine Pause mit Männern zu machen. Ich hatte einfach kein Glück mit Männern und am Ende bekam ich ja doch nur wieder ein Kind. Natürlich liebte ich meine Kinder alle, aber ich hätte es schöner gefunden, wenn sie auch einen Vater hätten, der bei uns wohnt. Ich kümmerte mich darum intensiver um meine Kinder. Delia wurde ein Kleinkind. Es machte ihr riesigen Spaß Muffins im Park zu verkaufen, um sich ihr Taschengeld aufzubessern und hatte damit großen Erfolg. Außerdem meldete ich sie in der Schule bei den Pfadfindern an.



Und mein hübscher Bastian wurde erwachsen. Ich war wirklich traurig, als mein zweites Kind das Haus verließ.


(leicht zu beeindruckendes, hoffnungslos romantisches, aber auch ehrgeiziges Wassermann-Genie mit Sinn für Humor, das Roots, Kekse und Lila mag und Geschäftsführer eines Mega-Konzerns werden möchte)

Delia wurde ein abenteuerlustiger Teenager und streifte meistens durch den Ort, auf der Suche nach Abenteuern.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Mi Okt 26, 2011 5:35 pm

Als ich eines Abends endlich mal wieder wegging (der Vorteil, wenn man so große Kinder hat), traf ich Justin Kayes und beendete spontan meine Männerpause. Wir verbrachten einen romantischen Abend miteinander.



Am Ende lud ich ihn nach Hause ein und wir vergnügten uns in der Dusche.



Das böse Erwachen kam gleich doppelt. Ich wurde – natürlich – wieder schwanger und als ich Justin diese eigentlich frohe Botschaft beibringen wollte, offenbarte er mir, dass er VERHEIRATET sei und bereits einen halberwachsenen Sohn habe, dass ich nur ein One-Night-Stand gewesen wäre. Ich war wie vor den Kopf gestoßen.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Mi Okt 26, 2011 5:40 pm

Doch mir blieb nichts anderes, als mich in mein Schicksal zu fügen. Als nächstes hatte Carl seinen Abschlussball und wurde bald danach erwachsen.


(künstlerischer, jähzorniger, guter Einzelgänger, der gut küssen kann, Soul, Limettenkuchen und dunkelgrün liebt und Angesagter Gebäude-Designer werden möchte)

Unterdessen fand Delia ein neues Hobby: Bildhauerei. Der Verkauf ihrer Statuen brachte uns ein wenig Geld in die Haushaltskasse.



Der Schock war allerdings groß, als ich Zwillinge auf die Welt brachte (Erik & Evelyn). Es kam mir vor, wie eine übersimliche Strafe dafür, dass ich mit einem verheirateten Mann geschlafen hatte.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Mi Okt 26, 2011 5:45 pm

Justin zeigte sich auch davon, dass ich Zwillinge von ihm bekommen hatte, nicht beeindruckt und wollte sich von seiner Frau nicht trennen. Daher tröstete ich mich kurzerhand mit dem erstbesten Mann, der mir über den Weg lief: Lang Gwydd, von dem ich prompt schwanger wurde.



Erik...



… und Evelyn wurden Kleinkinder, bevor ich erneut mit Zwillingen niederkam: Fynn und Felix (kein Foto).



Die Zeit verging schnell. Bald waren Erik und Evelyn Schulkinder. Man sah ihnen ihren Vater sehr deutlich an und ich fragte mich, was Justins Frau wohl sagen würde, wenn sie die beiden einmal zu Gesicht bekam. Ich malte mir aus, wie sie ihn verließ und er dann zu mir zurückgekrochen käme, aber natürlich passierte nie etwas dergleichen.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Mi Dez 07, 2011 8:14 pm

Fynn und Felix wurden Kleinkinder.



Mit fünf Kindern Zuhause war natürlich immer Jubel-Trubel-Heiterkeit angesagt. Seit ich eine Verkleidungskiste für meine geliebten Kinder angeschafft hatte, traf man in unserem Wohn-Esszimmer mit Küche - naja, also im Gemeinschaftsraum eben – häufiger mal Prinzen und Prinzessinnen an (Foto: Evelyn und Erik). Wobei das noch die harmlose Variante war. Es konnte auch passieren, dass man von rücklings von einem kleinen Dino überfallen wurde oder ein Astronaut auf den Küchenstühlen eine Rakete baute.



Bei dem Chaos Zuhause war ich froh, als ich Bill Racket kennenlernte. Er machte mir von vornherein klar, dass er an einer festen Beziehung nicht interessiert war und sich auch durch gemeinsame Kinder nicht umstimmen lassen würde. Da ich bereits acht Kinder allein erzog, störte mich dieser Punkt nicht im Geringsten. Ich hätte es natürlich begrüßt, wenn ich endlich einen Vater für meine Kinder gefunden hätte, aber wie die Dinge nunmal lagen, hatte ich einfach kein Glück bei der Suche. Ich ging also vorübergehend eine Affäre ein, um mich zur Abwechslung mal wieder wie eine Frau zu fühlen. Von Bill hatte ich auch keine Szene zu erwarten, wenn ich die Sache irgendwann wieder beendete. Mir war natürlich klar, dass ich sehr wahrscheinlich wieder schwanger werden würde... Na gut, ich sag's! Mein eigentlicher Grund, dass ich mich darauf einließ, war ein ziemlich dummer und kindischer (Haha, Wortspiel!): ich wollte mir selbst und ganz besonders Justin zeigen, dass ich begehrt war und im Grunde jeden haben konnte. Ich wollte, dass er begriff, dass es ein Fehler gewesen war, mich zu verlassen.



Dieser Schuss ging natürlich nach hinten los. Erstens wurde ich wieder schwanger – war ja klar – und zweitens interessierte es Justin nicht die Bohne und ich fühlte mich auch nicht besser. Zum Glück hatte ich während meiner Schwangerschaft genug mit meinen Kindern zu tun, sonst hätte ich wohl nur trübsinnig herum gesessen und hätte mich selbst bemitleidet. Doch zuerst wurde Delia erwachsen und wir besuchten ihre Abschlussfeier.


(gute, disziplinierte, abenteuerlustige, perfektionistische, begabte Bildhauerin im Sternzeichen Stier mit Vorliebe für Latin-Musik, gegrilltem Käse, Türkis und dem Wunsch Erfahrende Reisende zu werden)
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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Mi Dez 07, 2011 8:20 pm

Dann wurde mein erstes Enkelkind geboren: Leonora Mallory. Sie ist ein Kind von Alice. (Leider kein Foto). Und dann standen noch mehr Geburtstage an: Fynn & Felix



Erik & Evelyn



Dann brachte ich schon wieder Zwillinge zur Welt. So langsam glaubte ich, ein Zwillingsgen zu haben. Das war nun schon die 3 Zwillingsgeburt in Folge. Wie dem auch sein. Es waren ein Junge und ein Mädchen und ich nannte sie Gary und Gabriela. Nach ihrer Geburt erhielt ich einen Auftrag vom Restaurant, dem ich schon einige Male Lebensmittel aus meinem Garten geliefert hatte, dass ich aus China einen seltenen Fisch mitbringen sollte. Ich kratzte also mein letztes Geld zusammen und flog für ein paar Tage nach China. Dummerweise habe ich keine Bilder gemacht, die ich zeigen könnte, aber soviel habe ich dort auch nicht erreicht. Ich machte ein paar Bekanntschaften, suchte vergeblich nach dem Drachenfisch, den ich mitbringen sollte, erntete ein paar unbekannte Früchte, die ich mal Zuhause anpflanzen wollte. Am Schluss wurde von Liu Pei, mit dem ich mich angefreundet hatte, in eine Gruft unter der verbotenen Stadt geschickt, wo ich ein paar Schätze fand, die ich auch gleich wieder verkaufte. So hatte ich am Ende die Reisekosten wieder aufgewogen. Feine Sache!

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Do Dez 08, 2011 4:51 pm

Als ich wieder zurück kam, dauerte es auch nicht mehr lange, bis Gary und Gabriela Kleinkindern wurden.



Außerdem kam meine Enkelin Leonora zu Besuch. Seltsames Gefühl so jung Oma zu sein.

#

Schneller als ich dachte, wurden Gary und Gabriela Schulkinder.



Und Fynn & Felix wuchsen auch zu zwei sehr rebellischen Teenagern heran.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Do Dez 08, 2011 4:56 pm

Am Tag danach hatten Evelyn und Erik ihren Abschlussball. Während die beiden sich dort vergnügten und zu Ballkönig und Ballkönigin gekürt wurden, erwartete mich eine ganz besondere Überraschung. Liu Pei stand plötzlich vor meiner Tür. Wie sich schnell herausstellte, war er nicht nur zufällig in Twinbrook – wer ist das schon – sondern war tatsächlich meinetwegen hergeflogen. Er hatte sich in mich verliebt. Es dauerte natürlich eine Weile, bis ich das überhaupt begreifen konnte. Bisher war immer ich diejenige gewesen, die unglücklich verliebt war, aber dass es diesmal anders herum war. Nun ja, ich mochte Liu ja... also wollte ich der Sache eine Chance geben und ging mit ihm eine Fernbeziehung ein.



An sich war das ja ganz nett – bis ich nach seinem Abflug, feststellen musste, dass ich schwanger von ihm war und mein elftes Kind erwartete. Hoffentlich nur das elfte... zwölf mussten nun wirklich nicht sein.



Erik und Evelyn wurden derweil erwachsen. Ich kann mittlerweile so gut verstehen, dass jede Mutter darüber klagt, wie schnell ihre Kinder groß werden.


Evelyn(zugeknöpfte, draufgängerische, tapfere, naturliebende Anglerin mit Vorliebe für Falafel, Roots und orange. Im Sternzeichen ist sie Waage und will Astronautin werden [muss am Verkleiden liegen Razz)


Erik (ordentlicher, guter, naturliebender, ehrgeiziger Schmeichler, der Vorsitzender der freien Welt werden möchte und Soul, Frühlingsrollen und rot mag und im Sternzeichen Fische ist)
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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Do Dez 08, 2011 5:00 pm

Auch Gary und Gabriela hatten Geburtstag und wurden Teenager. (Das sind die Original-Outfits... beim Umstyling hab ich Gabriela nicht fotografiert und stattdessen ihre Schwester Evelyn doppelt Wink )



Danach dauerte es nicht mehr lange und mein elftes Kind kam auf die Welt. Hannes.



Nach der Geburt machte ich mich möglichst schnell wieder auf den Weg nach China. Erstens wollte ich Hannes Vater von seinem Sohn erzählen und außerdem musste ich ja immer noch diesen Drachenfisch angeln... Aber auch dieses Mal hatte ich kein Glück. In jeglicher Hinsicht. Liu freute sich zwar über die Geburt seines Sohnes, aber in den letzten Monaten war er zu der Einsicht gelangt, dass wir keine richtige Beziehung führen konnten, weil wir einfach zu weit voneinander entfernt lebten und machte Schluss. Auch wenn mir die Sache nicht so ernst gewesen war, war ich doch deprimiert und verlegte mich aufs Angeln. Einen Drachenfisch fand ich nie.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Fr Dez 09, 2011 1:19 pm

Die Sache mit Liu deprimierte mich immer noch, als ich wieder in Twinbrook war. Da hatte ich endlich jemanden gefunden, der mich möglicherweise hätte glücklich sein können, und nun machte uns die Entfernung einen Strich durch die Rechnung. Zuhause nahm ich erstmal Andy Plumber mit ins Bett. Das hatte mich immer schon gut von Liebeskummer abgelenkt und es funktionierte auch diesmal.



Das Techtelmechtel blieb wie immer nicht ohne Folgen. Ich wurde wieder schwanger. Aber dieses Mal war es mir egal. Ein Kind konnte mich nur noch besser ablenken. Nun, da Fynn und Felix auch erwachsen wurden, wurde das Haus tatsächlich wieder leerer.


Felix (freundlicher, disziplinierter, snobistischer Bücherwurm ohne Sinn für Humor im Sternzeichen Skorpion mit Leidenschaft für HipHop, Fish&Chips und die Farbe braun. Lebenswunsch: Nachrichtensprecher werden)


Fynn (mürrischer, zugeknöpfter, tollpatschiger, leicht zu beeindruckender Stubenhocker im Sternzeichen Steinbock mit Vorliebe für Popmusik, klebrige Carbonara und braun, der gerne Heiratsschwindler werden möchte)

Hannes hatte auch Geburtstag und war nun ein Kleinkind.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Fr Dez 09, 2011 1:24 pm

Noch vor der Geburt erhielt ich eines morgens einen sehr merkwürdigen Brief, der mein ganzes Leben veränderte. Wie mittlerweile fast üblich bekam auch Hannes eine Puppe – diesmal etwas verspätet. Dabei lag nicht der übliche Zettel „Von Tante Eugenia“, sondern ein Brief, der an mich adressiert war. Für einen kurzen Moment hegte ich den wahnwitzigen Wunsch, er möge von Justin sein, aber die Schrift war eindeutig weiblich. Ich setzte mich auf die Bank (wo irgendeins meiner Kinder ein Furzkissen hinterlassen hatte) und las:
„Liebe Indra,
Ich beobachte dich schon eine Weile. Meine Beobachtungen haben ergeben, dass du dich perfekt für mein Experiment eignest. Ich weiß, dass du dir Sorgen um die Zukunft deiner Kinder machst und ob es nicht unfair ist, dass sie unter so ärmlichen Verhältnissen aufwachsen müssen, weil sie alle Väter haben, die sich kein bisschen für ihre Kinder interessieren. Ich kann dir in dieser Hinsicht ein wenig helfen. Als Gegenleistung für deine Teilnahme an meinem Experiment. Ich möchte dich bitten, 100 Kindern von verschiedenen Vätern das Leben zu schenken. Du hast bisher schon 11 Kinder von 8 Vätern. Das ist eigentlich keine schlechte Quote. Wenn du einwilligst, verspreche ich dir, dass es dir und deinen Kindern nie an etwas fehlen wird. Als Zeichen der Ernsthaftigkeit meiner Absichten habe ich dir eine größere Summe auf dein Konto überwiesen, damit du für dich und deine Kinder kaufen kannst, was immer ihr braucht. Ich werde diesen Zuschuss nicht zurücknehmen, egal, wie du dich entscheidest, aber ich hoffe, dass du zusagst.

Mit freundlichen Grüßen
MISS NIGHTINGALE

PS: Mach dir keine Sorgen, wenn deine Kinder behaupten, die Puppen, dich ich geschickt habe, wären lebendig. Das ist kein Wahnsinn. Versuche dich vielleicht einmal am Chemielabor. Das wird dir vielleicht die Wahrheit zeigen.

PPS: Versuche nicht mich zu finden. Ich bin unsichtbar.



Für meinen unplanmäßigen Kindersegen sollte ich mich also bezahlen lassen. Ich stand der Sache zuerst ablehnend gegenüber. Das gehörte sich einfach nicht. Es war unmoralisch. Ich wäre nicht besser als ein Freudenmädchen, wenn ich mich von den unterschiedlichsten Männern schwängern ließe. Andererseits war mein Ruf ohnehin schon im Eimer, es konnte also nicht schlimmer werden, höchstens besser. Und der Gedanke, immer genug Geld für meine Kinder zu haben, war zugegebenermaßen sehr verlockend. Trotzdem zögerte ich mit meiner Entscheidung.



Unterdessen wurde Hannes ein Schulkind. Wie alle seine Geschwister liebte auch er unsere Wasserrutsche. Manchmal muss ich sie wirklich dazu antreiben, etwas für die Schule zu tun. Wenn es nach ihnen ginge, würden sie von früh bis spät rutschen.



Mein zwölftes Kind war wieder ein Junge und ich nannte ihn Irvin. Immer noch war ich unentschlossen, ob ich das Angebot dieser „Miss Nightingale“ annehmen sollte.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am So Dez 11, 2011 12:48 pm

Das Geld, dass sie mir überwiesen hatte, war eine recht erkleckliche Summe. Ich hatte mich anfangs dagegen gesträubt, sie anzutasten, aber schließlich hatte ich keine Wahl mehr gehabt und hatte das Geld in den Ausbau unseres Hauses und einen Whirlpool gesteckt.




Außerdem unternahm ich eine Reise nach Frankreich, um mal so richtig auszuspannen und in Ruhe nachzudenken.



Als ich zurückkehrte, war ich entschlossen, das Angebot anzunehmen. Ich konnte meinen Kindern allein keine gute und sorgenfreie Kindheit gewähren. Ich fand es zwar nach wie vor unmoralisch, mich als Gebärmaschine herzugeben, aber ich erwartete nicht mehr viel vom Leben. Und wenn es mir nicht gefiel, würde ich bestimmt wieder aussteigen können. Ich besorgte mir also ein Chemielabor und machte mich daran Zaubertränke zu erfinden, wie Miss Nightingale mir geraten hatte.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am So Dez 11, 2011 12:52 pm

Gabriela und Gary wurden nun auch schon erwachsen.


Gabriela (ehrgeizige, böse, mürrische, tapfere Partylöwin im Sternzeichen Waage, die gerne Imperatorin des Bösen werden würde und Rockabilly, Kekse und pink mag)


Gary (technikfeindliche, böse Schlafmütze und charismatischer Angler im Sternzeichen Skorpion, der Soul, Fruchtparfait und gelb mag. Lebenswunsch: Das perfekte Aquarium)

Irvin hatte ebenfalls Geburtstag und wurde ein Kleinkind.



Und Hannes (immer noch rutschbahnverrückt) wurde zum Teenager.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am So Dez 11, 2011 12:55 pm

Und ich? Tja, ich nahm meine neue Aufgabe in Angriff und lockte Deng Wang, einen Chinesen in den Whirlpool. Sobald mir klar war, dass ich schwanger war, erklärte ich ihm, dass ich mit einer Fernbeziehung nicht klar käme und gab ihm den Laufpass.



In der Nacht danach suchte eine Einbrecherin mein Haus heim. Sie versuchte meine Waschmaschine zu klauen, aber während sie noch damit beschäftigt war, sie in ihr Auto zu hieven, nahm eine Polizistin ihn fest. Meine Waschmaschine bekam ich natürlich zurück.



Da ich nun schonmal wach war und nicht mehr schlafen konnte, stellte ich meinen ersten Nektar her. Ich hatte mir eine Nektarpresse aus Frankreich liefern lassen, in dem Wissen, dass mit Nektar abgefüllte Simos sicher leichter zu handhaben waren.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am So Dez 11, 2011 1:00 pm

Während meiner Schwangerschaft wurde Irvin ein Schulkind, das zu meiner Freude viel malte.



Ich brachte dann auch Zwillinge zur Welt, die ich Joyce und James nannte.



Statt mich auszuruhen, nahm ich mir Albert Fourchier vor, den ich in Frankreich kennengelernt hatte und gerade in Twinbrook war. Ich hatte also nicht beliebig viel Zeit, um ihn zu verführen und zog alle Register. Nach einem heißen Duschbad zu zweit, erklärte er mir, dass das eine einmalige Sache bleiben solle, da er eine Familie habe. Nun, das ersparte mir den unangenehmen Teil. Hätte er mir so etwas gesagt, als ich noch nicht entschlossen war, 100 Babys zu bekommen, wäre ich sicher verletzt gewesen. So aber, fühlte ich mich grenzenlos überlegen.



Zu meiner Freude erkannte ich bald wieder die Zeichen einer neuen Schwangerschaft an mir. Es konnte nicht besser vorangehen mit meinem Vorhaben.

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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am So Dez 11, 2011 1:05 pm

Und wieder standen Geburtstage an. Irvin wurde ein Teenager...



… Und die Zwillinge Joyce und James Kleinkinder.



An dem Tag, an dem Hannes erwachsen wurde, besuchten mich meine beiden ältesten Söhne Bastian und Carl. Sie wollten sich von mir verabschieden. Sie hatten beide Jobs in einem Ort namens „New Springfield“ gefunden, und wollten schon am nächsten Tag dorthin umziehen. Als Hannes davon hörte, entschloss er sich spontan, mit seinen Halbbrüdern wegzuziehen. Ich war natürlich traurig, dass wir uns wahrscheinlich nie wieder sehen würden, weil es so weit weg war, aber ich konnte sie selbstverständlich nicht zurückhaltend. Außerdem, dachte ich mit einer gewissen Selbstironie, würde ich noch mindestens 86 Kinder zur Welt bringen. Das würde mich sicher trösten.



Hannes Mallory


(freundlicher, neurotischer, naturliebender, schmeichlerischer Katzenfreund, der gerne Katzen sammeln möchte. Sternzeichen: Widder. Vorlieben: ägyptische Musik, Fruchtpastete und rosa)
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Re: Indra Mallory - 100 Babys

Beitrag  singingmiri am Mo März 19, 2012 5:00 pm

In der Nacht darauf setzten die Wehen ein und ich brachte zum ersten Mal Drillinge zur Welt. Zwei Mädchen und einen Jungen. Ich nannte sie Kevin, Kristen und Katja. Als ich morgens wieder nach Hause kam mit einem Korb voller Babys, erwarteten mich zwei Überraschungen im Briefkasten. Die eine war ein neuer Scheck von der ominösen Miss Nightingale, die andere eine Mitteilung meines Sohnes Fynn, dass er Lolly Racket geheiratet habe. Lolly war die Nichte von Bill Racket (Vater von Gary und Gabriela) und Tante meiner Enkel: Leonara, Scottie und Kindra (Kinder von Alice). Bei solchen Verwandtschaftsverhältnissen fing mir der Kopf an zu brummen. Vermutlich würde es noch schlimmer werden, wenn ich noch die restlichen 83 Kinder zur Welt brachte.



James und Joyce waren die nächsten, die Geburstag hatten. Sie gingen nun schon zur Schule.



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