Springfield

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Fr Dez 02, 2011 8:15 pm

Unsere Reisezeit war fast abgelaufen, als ich wieder zurück ins Dorf kam. Amalia saß vor dem kleinen Café und genoss das französische Essen. Ich setzte mich zu ihr.
„Gerade noch rechtzeitig.“, grinste sie.
„Wie immer.“ Ich streckte mich. „Bisher hab ich den Flieger noch nicht verpasst.“
„Und, was hast du gefunden?“, fragte sie neugierig.
„Zwei Grüfte, jede Menge Nektar, Edelsteine, Münzen, Relikte. Ich wette allein dadurch können wir die Reise finanzieren. Und was hast du gemacht?“
„Oh, ich hab mir das Dorf angeschaut. In der Buchhandlung hatten sie ein paar interessante Rezepte. Und im Nektarium habe ich ein bisschen was über Nektarherstellung gelernt.“
Ich hob die Augenbrauen. „Ich dachte, du wolltest nie wieder Nektar trinken.“, neckte ich sie.
„Naja, wenn du Recht behältst, werd ich es eines Tages wohl doch wollen, also kann es nicht schaden, zu wissen, was da alles drin ist.“ Sie zwinkerte. „So, und jetzt müssen wir gleich los.“
Ich stimmte ihr zu und stand auf. „Seth?“, sagte sie zaghaft. Ich wandte mich ihr zu. „Es war ein schöner Urlaub.“ Sie zeigte ihr bezaubernstes Lächeln und ich war plötzlich unglaublich glücklich.



Zuhause war wieder alles beim Alten. Amalia kümmerte sich wieder besser um ihren Garten, der nach dem Urlaub wieder intensive Pflege bedurfte und zog sich abends auch nicht mehr zurück. Oft saßen wir bis tief in die Nacht quatschend und lachend zusammen.



Ich trainierte mich hart im Sim Fu, denn mein China-Urlaub rückte in greifbare Nähe und mein derzeitiger Auftrag sah Perfektion der Kampfkunst vor.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Fr Dez 02, 2011 8:19 pm

Es war ein fantastischer Moment, als ich endlich in China mit meinem schwarzen Gürtel stand und unter den strengen Augen meines Lehrmeisters einen Meteorstein zertrümmerte.



Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich nun endlich wieder in die Gruft der Drachenhöhle abtauchen durfte, aber mein Auftraggeber, der auf Nummer Sicher gehen wollte, verlangte, dass ich vorher ein paar Sparring-Wettkämpfe gewann und Meister wurde.



Versteht mich nicht falsch. Ich mag Sparring und Kampfkunst, aber noch lieber ist es mir eben in Grüften herumzuturnen. Deswegen reise ich ja überhaupt. Ich war daher richtig erleichtert, als ich endlich den Schlüsselstein in das Schlüsselsteinloch setzen konnte, und die verborgene Tür zu Dong Huos Grabkammer sich öffnete.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Fr Dez 02, 2011 8:31 pm

An Fallen hatte Dong Huo nicht gespart. Schließlich hatte er ja gewollt, dass sein Geist in Ruhe gelassen wurde. Ein paar der Fallen erwischten mich und ich war nach wenigen Stunden bereits rußgeschwärzt. Ich hielt inne und packte eine meiner Expressduschen aus.



Als ich mich wieder frisch gemacht hatte, betrat ich einen Raum voller Spiegel. Er war so angeordnet, dass es ziemlich schwer zu sagen war, wo ein Durchgang und wo Spiegel waren, aber da sich beim Betreten des Raumes im Hintergrund ein paar Feuerfallen entzündet hatten, war ich mir ziemlich sicher, dass sich dahinter etwas Wertvolles befand.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Fr Dez 02, 2011 8:35 pm

Ich wusste sofort, als ich die letzte Kammer betrat, dass ich richtig war. In der Mitte stand ein Sarkophag umgeben von ägyptischen(!) Statuen. Nachdem ich eine Schatztruhe mit einem Schlüsselstein geöffnet hatte, erschien eine Bodenplatte.



Die Bodenplatte entzündete die Fackel der nächsten Figur und ließ eine weitere Bodenplatte auftauchen. Ich begriff schnell, dass ich wohl alle Fackeln entzünden konnte, bevor es zum Showdown mit Dong Huos Geist kommen konnte.



So ganz ohne Hindernisse ging das natürlich nicht. Nach der fünften und siebten Bodenplatte erwachten die Mumienwächter aus ihrem ewigen Schlaf und verfolgten mich. Ich wich ihnen aus. Ich hatte nicht so richtig Lust, mich von ihnen k.o. schlagen zu lassen, bevor ich die Chance hatte Dong Huo zu verprügeln.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Fr Dez 02, 2011 8:40 pm

Bei der neunten Bodenplatte öffnete sich der Sarg in der Mitte und Dong Huos Mumie wankte auf mich zu. Es wurde ein erbitterter Kampf. Auch wenn Mumien nicht gerade so aussehen: Sie sind echt fiese Gegner mit erstaunlich viel Kraft und Geschick, dafür, dass sie eine Binde vor den Augen haben. Letztes Mal mochte die Mumie mich geschlagen haben, aber dieses Mal war ich besser vorbereitet. Ich war stärker und kannte mehr Tricks. Darum war ich siegreich.



Ein unbeschreibliches Glücksgefühl ergriff von mir Besitz, als die Mumie besiegt am Boden lag. Jetzt sah ich auch, warum Mumien so erbittert kämpfen. Wenn man sie besiegt, zerfallen sie zu Staub. Die beiden Mumien-Wächter, nun von ihrer Pflicht entbunden, flohen in ihre Särge und ich stand schwer atmend da und fühlte zum ersten Mal, dass ich ein Held war. Ein gutes Gefühl. An einer Wand hatte sich eine Geheimtür geöffnet, die mich nach draußen führte.



Die Geschichte, dass der fürchterliche Dong Huo besiegt war, machte schnell die Runde. Wo auch immer ich hin kam, grüßten mir die Leute ehrerbietig und luden mich zum Essen ein. Und ständig wollten Sim Fu-Schüler, egal welchen Grades, mit mir Sparren, um von dem „Großmeister Seth“ zu lernen. Mir wurde sogar ein Ehrenzertifikat überreicht, dass mir längere Visumszeiten gewährte. Und als ich abreiste, standen viele Chinesen am Straßenrand und winkten meinem Taxi zu. Es war super, so gefeiert zu werden.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am So Dez 04, 2011 9:34 pm

In Springfield wusste selbstverständlich keiner von meinem neuen Heldentum, was ich aber nicht schade fand. Es reichte, wenn ich in China bejubelt wurde. Zuhause wartete Amalia mit Spaghetti Bolognese auf mich. Hungrig schaufelte ich mir drei Teller in den Mund. Amalia, die in der Zeit einen Teller aß, fragte, nachdem sie mich eine Weile amüsiert beobachtet hatte: „Bekommst du in China eigentlich nichts zu essen?“
„Seit neustem mehr als ich vertrage, aber das Flugzeug essen ist so schlecht.“, mampfte ich. „Und du kochst so gut.“ Ich lehnte mich zurück und klopfte auf meinen nun sehr volle Bauch. „Was gibt's Neues?“
„Nichts besonderes. Maya und Richard stecken immer noch in ihrer Krise, aber sie geben sich auch keine besondere Mühe, ihre Ehe wieder in Ordnung zu bringen. Elena baut wieder Skulpturen und sprengt keine Schrotthaufen mehr in die Luft. Und seit neustem fährt hier immer ein Eiswagen herum. Morgen ist er wahrscheinlich am Spielplatz. Wollen wir hingehen?“



Gesagt, getan, am nächsten Tag gegen Abend machten wir uns auf den Weg zum Spielplatz, wo tatsächlich ein Eiswagen stand. Wir bestellten uns jeder ein Eis und betraten dann eben dieses Spielplatz, um uns eine Bank zu suchen. Dort herrschte reges Treiben. Wie es schien, waren fast alle Kinder dort. Beatrix saß mit einem Buch auf einer der Bänke und behielt die Kinderschar ein wenig im Auge. George spielte mit seinen Töchtern im Sandkasten. Die Sonne ging gerade unter. Für einen Moment schien alles friedlich. Dann bebte die Erde.



Kindergeschrei und Entsetzen erfüllte plötzlich die Luft. Ein furchtbarer Knall zerriss die Luft. Mühsam versuchte ich mich umzudrehen, um zu erkennen, was die Ursache war. Was ich sah erschreckte mich. Unten in Spingfield's Stone war etwas explodiert. Zuerst dachte ich, dass Elena wieder irgendetwas gesprengt haben musste. Dann fiel mir ein, dass sie wohl kaum dieses Beben auslösen konnte, das nicht aufzuhören schien und mir wurde klar, dass wir es hier mit einem Erdbeben zu tun hatten. Mit einem ziemlich starken Erdbeben, um genau zu sein. Direkt neben den Kleinkindern Victor und Sophia, die gerade noch friedlich gespielt hatten, stürzte ein Baum um, und die beiden fingen an zu plärren. Dieser Laut löste die Erstarrung, in die ich gefallen war. Ich schrie laut: „Alle runter auf den Boden!“ und „Weg von den Bäumen und dem Spielturm!“, ohne zu wissen, ob mich jemand hörte. Gleichzeitig zog ich Amalia an mich heran und drückte sie mit aller Kraft zu Boden. Ich spürte, wie ihre Finger sich in meinen Nacken krallten und ihr Herz raste.
Dann war es auch schon vorbei. Ich rappelte mich auf und sah mich um. Vorbei war der schöne Abend und die vergangen die Idylle. Ein paar Bäume waren entwurzelt, die große Standuhr umgestürzt und zerbrochen. In den Splittern lag Beatrix, blutend, aber ohne größere Schäden. Abigail hatte sich schützend über ihre kleinen Halbgeschwister geworfen, Jill saß zitternd neben Florian, Samuel und Niclas, alle vier mucksmäuschenstill, aber mit schreckengeweiteten Augen. George hatte es irgendwie fertig gebracht, in dem Trubel seine beiden Kinder auf den Arm zu nehmen und auf die Straße zu rennen, weil dort nichts auf sie drauf fallen konnte. Ami lag bewusstlos unter einem Baum und Marci stand weinend daneben. Es war furchtbar. Mit zitternden Händen zog ich mein Handy aus der Tasche und versuchte den Notdienst zu alarmieren, aber das Netz war scheinbar zusammengebrochen. Wie lange es wohl dauern würde, bis das wieder funktionieren würde? Wie es in der Stadt wohl aussah? Und was war mit unserem Haus? George beugte sich bereits über Ami und das riss mich aus meinen Überlegungen. Das hier war ein Notfall! Ich konnte hier nicht rumstehen und nichts tun. Es war wie in einem Abenteuer. Das Problem musste gelöst werden. Ich dachte scharf nach, was zu tun war. Die Kinder mussten beruhigt und untersucht, Beatrix verarztet und Ami wieder zu Bewusstsein gebracht werden. „Amalia, du kümmerst dich mit Abigail um die Kinder. Versuch sie zu beruhigen. Ich helfe George mit Beatrix und Ami.“
Amalia nickte und straffte die Schultern. Ich konnte nicht umhin, sie kurz zu bewundern, wie sie ihre eigene Betroffenheit abschüttelte und sich ihrer Aufgabe stellte. Sie hob die weinende Marci hoch und trug sie rüber zum Sandkasten, wo die anderen Kinder standen, teilweise zu geschockt, um einen Mucks von sich zu geben, teilweise laut heulend. George mühte sich immer noch mit dem Baum ab, der quer über Bauch und Brust von Ami lag. Ich packte den Stamm und zog kräftig daran. Der Baum hob sich ein paar Zentimeter und ich zog ihn langsam mit George zur Seite. Es war gut, dass ich Kampfkunst gelernt hatte. Die Hebelkräfte, die ich benutzte, waren dieselben. George machte sich daran, Amis Atmung zu überprüfen und die inneren Organe abzutasten. Ich ging hinüber zu Beatrix, die mühsam versuchte, sich aufzurichten. Ein paar Scherben hatten sich tief in ihre Haut gebohrt und sie blutete an Armen und Beinen. Vorsichtig hob ich sie hoch und trug sie zu einer Bank. Eigentlich hatte ich keine Ahnung, wie man Splitter entfernte, also sprach ich ihr gut zu und zog die größten, die ich mit meinen Fingern greifen konnte, heraus. Die kleineren würde man wohl im Krankenhaus rausholen müssen. Amalia, die plötzlich neben mir stand, reichte mir den Verbandskasten aus dem Eiswagen. Damit konnte ich immer hin die Blutung stillen. Wie es den anderen wohl ergangen war?

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am So Dez 04, 2011 9:37 pm

Es dauerte noch bis kurz vor Mitternacht, bis endlich ein Rettungswagen eintraf und wir Neuigkeiten erfuhren. Scheinbar war in der Stadt so ziemlich alles eingestürzt. Darum hatte es so lange gedauert, bis Rettungskräfte bis hierher vorgedrungen waren. Beatrix, mittlerweile vor Sorge um ihre Töchter und ihren Mann in Tränen aufgelöst, löcherte einen der Beamten mit Fragen über Überlebende. Die Bilanz war vernichtend. Ich war froh, dass die Kinder nichts davon hörten, da sie gerade von Notärzten und George untersucht wurden. Niemand, der in der Stadt war, hatte überlebt. Beatrix brach halb zusammen, als sie das hörte. Patrick und ihre Töchter waren in der Stadt gewesen. Betroffen hörten wir auch, dass Orlando, Maya und Richard alle drei tot waren. Bisher hatte es noch keiner von uns geschafft, hinunter ins Dorf zu laufen, um zu sehen, was dort los war, auch wenn uns nun einfiel, dass wir das eigentlich hätten tun sollen. Mitten in diese schrecklichen Nachrichten, platzten auf einmal Patrick, Lucy und Mary, die wir schon tot gewähnt hatten. Wie sich herausstellte, waren sie schon auf dem Heimweg gewesen, als das Erbeben stattfand und waren seitdem zu Fuß und querfeldein unterwegs gewesen, was zusätzlich erschwert wurde, weil Lucy sich das Bein gebrochen hatte. Beatrix schluchzte auf vor Freude und wäre fast von der Krankentrage, auf der sie liegen musste, gesprungen, wenn der Notarzt sie nicht daran gehindert hätte. Nur Sina fehlte. Anscheinend hatte sie sich mit Javier verabredet, aber sie war nicht zu erreichen. Unterdessen fuhr ich mit George und einem Krankenwagen ins Dorf. Auch hier stand nicht mehr viel. Genaugenommen sah alles wie ein einziger riesiger Schrottplatz aus. An Mayas Haus fuhren wir gleich vorbei, da wir dort niemanden zu vermuten hatten. An Beatrix Haus hielten wir kurz an, um herauszufinden, ob Sina vielleicht dort war, aber sie war nicht zu sehen. Von Janes Haus, war hauptsächlich ein Trümmerhaufen übrig. Offensichtlich war hier die Explosion gewesen. Die Staffelei im Garten stand noch. Hier waren Räumungsarbeiten von Nöten, wenn man erfahren wollte, ob es Überlebende gab. Amalias Elternhaus war schwer beschädigt und Markus war tot. Ich sah die Straße hinunter zu Amalias und meinem Haus und sah... nichts. Na gut, fast nichts. Der Garten war, wie zu erwarten war, zerstört und das Haus war eine Ruine. Ein trostloser Anblick. Den Rest der Nacht verbrachten wir an einem Lagerfeuer, das wir entzündet hatten, außer die, die im Krankenhaus in der nächstgrößeren Stadt untergebracht waren. Keiner hatte Lust zu schlafen. Marci saß die ganze Zeit auf meinem Schoß, manchmal weinte sie. Amalia hatte den Arm um ihre Nichte Jill gelegt und Abigail versuchte Viktor und Sophia zu beruhigen. Patrick hatte seine beiden jüngsten auf dem Schoß, Mary ihren Kopf an seine Schulter gelehnt und starrte zu mir herüber. Florian saß daneben und starrte trübsinnig in die Flammen. Von Sina fehlte noch jede Spur. George war mit schlechten Neuigkeiten aus Springfield zurückgekehrt. Auch seine Frau Catherine war tot. Seine beiden Töchter klammerten sich jammernd an ihn. Am nächsten Morgen wurden wir alle evakuiert und in einem anderen, nicht so schlimm betroffenen Dorf untergebracht. Dort saßen wir tagein, tagaus zusammen und warteten auf Neuigkeiten. Bald trafen Sina und Javier ein. Sie waren anscheinend in dem Park an den Klippen gewesen und hatten daher überlebt. Es hatte eine Weile gedauert, bis sie sich hatten bemerkbar machen können. Immerhin, dachten wir, hatten alle Kinder überlebt. Wir Männer hielten es bald nicht mehr aus und halfen bei der Bergung. Viel von unserem Hab und Gut war nicht mehr übrig.. In Jane's Haus, das erste, das wir abtrugen, weil wir hier noch Sims vermuteten, hatte nur Elena überlebt, weil sie sich im Keller aufgehalten hatte. Sie war halb verdurstet und verhungert, als wir sie fanden, aber noch lebendig. Jane und Marcel waren offensichtlich von dem herabstürzenden Dach erschlagen worden. Somit waren nicht nur Abigail, Jill, Viktor und Sophia auf einmal Waisen, sondern auch Ami und Marci.
Nach circa zwei Wochen in diesem Notzustand, kam eines Abends ein Vertreter der Regierung bei uns vorbei und erklärte uns, was wir alle schon geahnt hatten: Springfield und Springfield's Stone waren nicht mehr bewohnbar. Er unterbreitete uns daher ein höchst ungewöhnliches Angebot. An einem bisher namenlosen Ort, war seit langem eine Neubesiedlung geplant. Bisher hatten sich noch nicht viele gefunden, die dort leben wollten. Wir konnten dahin umsiedeln, wenn wir wollten. Dafür würden wir alle eine Sonderprämie erhalten. Nun, das klang nach Glück im Unglück. Wir alle entschieden uns gemeinsam dorthin umzuziehen. Denn nach allem, was wir gemeinsam durchgestanden hatten, wollte keiner von uns mehr ohne die anderen leben. Es war so, als ob wir uns nun, da wir soviele Toten zu beklagen hatten, nur mehr aneinander klammerten. Der neue Ort wurde von uns „New Springfield“ genannt. Denn ein Neuanfang würde es sein.



In Springfield änderte sich Einiges. Sina zog mit Javier zusammen. Elena nahm Ami und Marci bei sich auf und bei George lebten zusätzlich zu seinen eigenen Kindern noch die seiner verstorbenen Schwester. Amalia und ich würden weiterhin zusammen wohnen.

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New Springfield

Beitrag  singingmiri am Mo Dez 12, 2011 9:21 pm

Neuer Ort, neues Glück. Es war ein völlig neues Leben, das uns in New Springfield erwartete. Genau genommen besteht New Springfield aus drei Teilen. Der erste Teil ist ein Teil vom Festland. Das einzige, was sich dort bisher befindet, ist der Friedhof.



Die anderen beiden Teile sind zwei recht große Inseln, die vom Festland aber nur durch Flüsse getrennt sind. Wir wohnen jetzt also sozusagen direkt am Meer. Es gibt sogar richtig viele Strände, was ich in Springfield's Stone immer vermisst hatte. Die eine Insel beherbergte eigentlich nur ein paar größere Grundstücke, wie das Krankenhaus, eine Schule, ein Stadion, eine Polizeistation und so weiter. Der Grund, warum das alles schon stand, war, dass einige Sims aus den Nachbarorten hier arbeiteten. Wir hatten sogar einen Militärstützpunkt und ein Reitzentrum - die Attraktion aller Mädchen und davon haben wir bekanntlich viele! Beste Voraussetzungen also, um sich in einer Großstadt zu verwandeln.



Der letzte Teil war die Insel, auf der wir lebten. Dort war es ziemlich ländlich und ruhig. Ein perfekter Ort, um Kinder aufzuziehen, vielleicht und durch die Nähe zu allen anderen wichtigen Einrichtungen auch perfekt für Singles. Auf unserer Insel befanden sich alle wichtigen Läden, das Rathaus und sogar ein Theater. Noch arbeitete dort niemand, aber nach und nach würde sich das bestimmt noch ändern.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Mo Dez 12, 2011 9:26 pm

Der Umzug tat uns allen gut. Es lenkte uns von der Trauer ab, die anderen mehr als mich, denn ich war der einzige, der keinen direkten Verwandten verloren hatte, was schlicht und ergreifend daran lag, dass ich keine hatte. Voller Tatendrang stürzten wir, die neuen Bewohner von New Springfield darauf, dem Ort mehr Leben zu geben. Jeder übernahm eine andere Aufgabe. George wurde natürlich Arzt. Beatrix brachte eine Tageszeitung, zu Anfang natürlich eher ein Tagesblättchen, heraus. Patrick bewirtschaftete mit Hilfe seiner inzwischen erwachsenen Tochter Sina das Restaurant. Ihr Freund Javier arbeitete im Rathaus und übernahm den ganzen Verwaltungskram und Amalia hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensmittelversorgung zu gewährleisten. Natürlich hätten wir auch einfach Lebensmittel kaufen können, aber Gemüse aus dem Garten schmeckt eben einfach besser. Weil es unsinnig war in einem Lebensmittelladen zu arbeiten, den keiner besuchte, verlegte ich mich aufs Angeln und verkaufte den frischen Fisch bzw. gab Amalia den weniger frischen zum Düngen. Nur Elena hielt sich aus all diesen Dingen heraus. Sie half mal hier, mal da, aber meistens baute sie Skulpturen, die sie dann gewinnbringend verkaufte.



Insgesamt hatte ich wohl von allen am meisten Freizeit. Ich nutzte sie, um die Gegend genau zu erkunden und brachte Amalia oft Samen und Obst, das ich unterwegs gefunden hatte, mit. Wenn ich einen Teich entdeckte, angelte ich auch stundenlang vor mich hin. Und manchmal schlenderte ich einfach im Dorfzentrum herum. Es war eine tolle Sache, ein Dorfzentrum zu haben, auch wenn im Moment nicht soviel los war. Einmal begegnete ich Jill Dogan, die niedergeschlagen vor der Buchhandlung stand. Ich erinnerte mich, dass sie Vater und Mutter verloren hatte und sprach sie freundlich an. Wie ich vermutet hatte, tat sie sich schwer mit ihrem Schicksal als Waise und brauchte jemanden zum Reden. Mir tat die Kleine Leid. Es musste schrecklich sein, seine Eltern zu verlieren, wenn man noch ein Kind war. Es war schon schlimm genug, wenn man sie verlor, wenn man erwachsen war, wenn auch meistens natürlicher.



Jill ging erst, als Abigail aus der Buchhandlung, in der sie arbeitete, kam. Sie verabschiedete sich von einem blonden jungen Mann, den ich noch nie gesehen hatte.
„Einer der Mallory-Brüder“, sagte eine Stimme hinter mir. Ich drehte mich um und sah Elena, die meinen Gesichtsausdruck scheinbar richtig gedeutet hatte.
„Wer ist das denn?“, wollte ich wissen.
„Neuankömmlinge.“, sagte sie achselzuckend und ließ sich auf eine Bank fallen. Ich setzte mich neben sie. „Soweit ich weiß, sind es drei Brüder. Einer von ihnen arbeitet in demselben Gebäude, in dem Beatrix arbeitet. Deswegen weiß ich davon.“
„Das heißt, ihr versteht euch wieder?“
„Klar. Nach dieser Katastrophe...“
Ich nickte abwesend. „Also arbeitet dieser eine Bruder auch bei der Zeitung?“, fragte ich.
„Nein. In der Wirtschaft. Das ist im selben Haus.“
„Achso.“
„Find ich übrigens gut, dass du trotzdem noch mit Amalia zusammen wohnst.“, sagte Elena unvermittelt.
„Wieso trotzdem?“, gab ich verwirrt zurück.
„Naja, nach allem, was so passiert ist...“, murmelte sie undeutlich und ich wurde nur verwirrter.
„Ich verstehe zwar nicht, was du meinst, aber ich wüsste nicht, warum ich sie ausgerechnet jetzt im Stich lassen sollte.“
„Warum ausgerechnet jetzt?“ Elena wurde hellhörig. „Ist irgendwas passiert?“
Ich starrte sie an. Was dachte sie nur? „Lass mich mal überlegen...“, sagte ich ironisch. „Sie hat gerade Vater und Bruder verloren und die einzige noch lebende Verwandte neben ihren Nichten, bist du, die, da sie jetzt auch noch für die Kinder ihrer verstorbenen Freundin sorgen muss, auch kein Geld mehr hat, um zusätzlich noch Amalia aufzunehmen. Nein, ich finde, ich sollte sie wirklich vor die Tür setzen.“
„Das ist es also? Du nimmst sie aus Mitgefühl auf?“, fragte Elena zweifelnd.
„Außerdem kocht sie auch gut und putzt mir das Haus.“, setzte ich trocken dazu.
„Du bist unmöglich!“, lachte sie auf. „Aber sag mal, läuft zwischen euch beiden nicht mehr?“
„Nein.“, antwortete ich kurz. Es wurde langsam anstrengend diese ständigen Fragen zu beantworten.
„Warum nicht?“, wollte Elena wissen.
Diese Frage verwirrte mich. „Warum nicht?“, fragte ich perplex zurück. „Was ist denn das für eine Frage?“
„Naja, ihr mögt euch doch. Und ihr kommt auch immer noch gut miteinander aus, obwohl ihr jetzt miteinander lebt. Das passt doch super.“
„Klar. Aber zu einer Beziehung gehört schon ein bisschen mehr, als nur gut miteinander auszukommen, auch wenn das sicherlich ein wichtiger Punkt ist.“ Ich stand abrupt auf. Ich wollte nicht mehr weiter darüber reden. „Ich muss jetzt gehen.“, sagte ich so unbefangen wie möglich und wandte mich zum gehen.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Mi Dez 14, 2011 7:51 pm

Ich wusste, ich hätte nicht einfach gehen sollen. Elena würde denken, dass da doch mehr wäre. Aber so einfach, wie Elena sich das dachte, war das eben nicht. Klar, Amalia und ich harmonierten gut im Alltag miteinander, aber das war doch keine Motivation für eine Beziehung! Kopfschüttelnd lief ich die Straße entlang. Am Waschsalon machte ich Halt. Wahrscheinlich war Amalia noch darin und wusch unsere Wäsche. Solange unsere Waschmaschine noch nicht da war, mussten wir uns so behelfen. Ich trat ein, um nachzuschauen, ob ich ihr helfen konnte und sah sie in einem angeregten Gespräch mit einem fremden Mann. Er war ziemlich gut aussehend und verschlang Amalia förmlich mit den Augen. Mein Magen stülpte sich förmlich um und ich überlegte kurz, ob ich wieder gehen sollte. Aber Amalia hatte mich schon gesehen und winkte mir erfreut zu. Es wäre auch albern gewesen, wenn ich gegangen wäre. Das hätte Elena ja noch mehr bestärkt! Ich ging also direkt auf die beiden zu. Irgendwie machte es mir fast Spaß, den Typen beim Flirten zu unterbrechen.
„Das ist Bastian Mallory.“, stellte Amalia vor. „Und das ist Seth Stanley. Wir wohnen zusammen.“, sagte sie zu dem Typen, in dem sie ihre Hand auf meinen Arm legte.
„Oh, das ist deine Freundin?“, fragte Bastian mich. Er wirkte fast enttäuscht. Ich dagegen fühlte mich grenzenlos überlegen. Immerhin war ich nicht derjenige, der sein Interesse an Amalia kundtat und sich dadurch verletzlich machte.
„Nein.“, antwortete ich ruhig (und vielleicht ein bisschen von oben herab). „Wir wohnen nur zusammen.“
Er wirkte erleichtert und wandte sich Amalia zu, aber die schien das Interesse an dem Gespräch verloren zu haben. „Ich hab gehofft, du würdest kommen und hab deshalb gewartet. Es ist doch mehr Wäsche, als ich dachte... Kannst du mir, was abnehmen?“
„Klar. Nur her damit. Wie hast du denn den Hinweg geschafft?“ Ich packte einen der beiden Waschkörbe.
„Das wüsst ich auch gern.“, antwortete sie trocken. „Tschüs, Bastian.“ Wir verließen den Salon und den verdutzten Bastian.
„Armer Kerl.“, sagte ich, als wir draußen waren.
„Hm? Wieso das?“, fragte sie irritiert.
„Hast du nicht gesehen, wie er dich angeschaut hat? Ich wette, er ist ziemlich enttäuscht, dass du so plötzlich weg wolltest.“
Sie zuckte gleichgültig die Schultern. „Sein Problem. Ich hab ihm keinen Grund dazu geliefert.“
„Meine Güte, bist du immer so herzlos?“, lachte ich. Aus den Augenwinkeln sah ich, dass Bastian uns durchs Fenster beobachtete. Wahrscheinlich machte es ihn tierisch eifersüchtig, dass wir hier draußen zusammen Spaß hatten, was mir wiederum ganz gut gefiel.
Sie rollte die Augen. „Er mag ja ganz nett sein...“
„... und gutaussehend.“, setzte ich frech hinzu.
„Seth, möchtest du nicht zurückgehen und mit dem lieben Bastian flirten, wenn er dir so gut gefällt?“, fragte sie gereizt.
Ich blieb stehen. „Was ist denn los mit dir? Ich mach doch nur Spaß.“
„Gar nichts.“ Sie atmete tief durch. „Vergiss es einfach.“



Ja, Amalia war manchmal einfach schwierig. Es gab Tage, an denen sie sogar ziemlich zickig war. An anderen Tagen wechselte ihre Laune innerhalb von Sekunden, aber sie beruhigte sich auch immer schnell. Ich vermutete, dass es die Hormone waren und manchmal auch, dass sie irgendetwas stresste. Aber meistens war sie eine humorvolle und liebenswerte Mitbewohnerin. Eines Abends kam ich strahlend in die Küche, als Amalia gerade das Essen vorbereitete.
„Der Müllzerkleinerer spinnt.“, begrüßte sie mich.
Ich trat neben sie und sah mir den Übeltäter an. „Nur eine Kleinigkeit.“, kommentierte ich und machte mich ans Werk.
„Und weshalb grinst du so?“, fragte sie nach einer Weile.
„Moment.“ Ich brachte den Fehler in Ordnung und richtete mich wieder auf. „Läuft wieder.“ Ich streckte mich.
„Also?“, fragte sie mit hochgezogenen Brauen. Ich war mir wirklich nicht sicher, ob sie gerade in Stimmung war, die Neuigkeiten zu hören, aber da sie nunmal fragte...
„Gerade ist ein Brief gekommen.“, sagte ich. „Ich hab wieder ein Visum für Ägypten.“
„Oh, das ist ja wunderbar.“, freute sie sich. „Wann geht es los?“
„Morgen früh.“
„Schon morgen?“ Sie sah nicht glücklich aus. „Ist das nicht etwas kurzfristig?“
„Ich muss das nutzen, dass ich jetzt ein Visum habe.“
„Klar.“ Sie bemühte sich zu lächeln. Vermutlich behagte ihr einfach nicht, allein Zuhause zu sein. Ich war zwar vorher schon auf Reisen gewesen, aber das letzte Mal eben vor dem Erdbeben.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Mi Dez 14, 2011 7:54 pm

Mit nicht ganz so gutem Gewissen kam ich also in Ägypten an. Dort vergaß ich schnell meine Sorgen um Amalia. Mein letzter Auftrag war natürlich abgelaufen, also nutzte ich meine Freizeit, um die Gegend auf eigene Faust zu erkunden.



Aufträge zur Erkundung von Grüften waren gerade dünn gesät. Ich nahm daher dankbar einen Auftrag an, bei dem ich in einem Keller Fallen entschärfen sollte. Es waren sehr viele Fallen und oft half nichts außer die Augen-zu-und-durch-Methode. Ich brauchte fast einen ganzen Tag um alle Fallen aufzuspüren und zu entschärfen und fand dabei sogar ein paar Schätze. Zur Belohnung bekam ich ein Goldfigürchen.



Der Erfolg mit diesem Auftrag bescherte mir eine neue Aufgabe. Inji Ameen und Zahra Diab, die gehört hatten, dass ich mich in dem Keller ganz gut geschlagen hatte, baten mich, ihnen bei der „Suche nach dem Beweis für ein uraltes Gerücht“ zu helfen. Inji Ameen glaubte, dass einer ihrer Vorfahren ein Verhältnis mit Königin Hatsheput hatte. Zahra Diab stand dieser Sache eher kritisch gegenüber. Der Grund, warum sie in diese Sache hineingeschlittert war, war, dass Inji sich in den Kopf gesetzt hatte, Zahra einen geeigneten Mann zu verpassen und dabei sollte ich helfen. Nein, ich sollte nicht der Mann sein! Ich sollte nur verschiedene Botengänge dafür erledigen. Ich versuchte Inji zwar zu erklären, dass ich nicht wirklich gut als Kuppler geeignet bin, aber das einzige, was sie dazu zu sagen hatte, war, dass sie sich als nächstes um mich kümmern würde.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Mi Dez 14, 2011 7:58 pm

Bevor es für mich in irgendeine Gruft ging, sollte ich ein Buch namens „Zweifelhaftes romantisches Essen“ lesen. Ich war wirklich froh, als ich mit dem Buch fertig war. Es hatte zwar ein paar lehrreiche Tipps enthalten, aber ich hielt mich dann doch lieber in Grüften auf. So war ich erleichtert, als Inji mich in eine Gruft unter ihrem Haus schickte. Nachdem ich ein paar Statuen verschoben und Geheimtüren geöffnet hatte, kam ich in ein unterirdisches Schlafgemach. In einer Truhe fand ich ein Schriftstück, das ich Inji brachte. Dank diesem Schriftstück durfte ich den Bedientetentrakt des Hatsheput-Tempels betreten.



Das war schon kniffliger. Ich musste durch alle Bedienstetenzimmer gehen, bis ich eines fand, in dem ich einen Geheimgang öffnete. Dieser führte in ein weiteres unterirdisches Schlafzimmer. Auch dort befand sich eine Truhe, in der ich ein Relikt fand. Ich brachte auch dies zu Inji, die mir voller Begeisterung enthüllte, dass sich darin ein weiteres Schriftstück befand. Während sie es übersetzte, sollte ich für Zahra Werbung machen. Ich nutzte die Zeit, um den Markt zu besuchen und ein paar Sachen einzukaufen.



Die nächste Gruft, die ich erkunden sollte, befand sich lustigerweise unter dem Markt. Scheinbar gab es dort ein Geheimversteck von Ramses und Hatsheput. Dass es nicht dazu gedacht war, dass die Versteckten gefunden wurden, wurde mir klar, sobald ich tiefer hineinkam. Es war wirklich kompliziert den richtigen Weg zu finden. Oft musste man Statuen so verschieben, dass sie den Rückweg blockierten. Ich kam schließlich in ein weiteres Schlafgemach, in dem sich wiederum einige Truhen befanden. In einer fand ich wieder ein Relikt, das bestimmt eine weitere Botschaft enthielt.



Doch bevor ich zu Inji zurückkehrte, machte ich es mir in diesem ungeheuer bequem aussehenden Bett bequem und schlief eine Runde.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Mi Dez 14, 2011 8:02 pm

Als ich zurückkehrte, hatte Inji zunächst einmal eine neue Aufgabe im Fall Zahra. Ich sollte für ein Online-Dating-Profil ein Foto von Zahra machen. So langsam bekam ich das Gefühl, dass ich mir besser von Inji in Sachen Liebe auf die Sprünge helfen lassen sollte. Das machte ich besser selbst.



Nachdem ich unter Zahras Protesten das Foto gemacht hatte, wurde ich in die Privatgemächer von Hatsheput geschickt. Dort gab es nicht nur wesentlich mehr Schätze und eine unglaubliche Bibliothek, sondern ich fand auch ein Tagebuch von Königin Hatsheput, das eindeutig bewies, dass sie tatsächlich etwas mit Inji Ameens Vorfahre hatte. Zufrieden, dass ihre Theorie bewiesen war, überließ Inji mir sämtliche Schätze, die ich gefunden hatte und außerdem eine stattliche Geldsumme.



Da ich nun wieder keinen Auftrag hatte und außerdem der letzte Abend meiner Reise war, besuchte ich die Sphinx. Obwohl ich schon so oft in Ägypten gewesen war, hatte ich noch nie die Zeit gefunden, dorthin zu gehen.



Zu meiner Überraschung gab es dort eine Gruft, die scheinbar noch keiner entdeckt hatte, obwohl es doch einer der Haupttouristenpunkte war. Ich stieg natürlich hinunter, nur um zu sehen, wie groß sie war. Leider kam ich nur ein paar Kammern weit, bevor ich gehen musste. Beim nächsten Besuch würde das auf jeden Fall die erste Gruft sein, die ich erkunden wollte.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Mi Dez 14, 2011 8:10 pm

Amalia erntete gerade Pomelo, als ich aus dem Taxi stieg und meinen Koffer aus dem Gepäckraum hievte. Als sie mich sah, kam sie schnell auf mich zu. Ich schloss sie fest in die Arme. Es war gut, sie festzuhalten. Jetzt, wo ich sie im Arm hielt, wurde mir klar, dass ich sie eigentlich vermisst hatte.
„Zum Glück ist dir nichts passiert!“, murmelte sie.
„Warum sollte mir denn etwas passiert sein?“, fragte ich amüsiert. „Ich bin doch nur...“
„...In halsbrecherischen Grüften voller gefährlicher Fallen herumgelaufen, ich weiß.“, sagte sie sarkastisch. „Kein Grund zur Sorge.“
Ich grinste verwegen. „Kein Grund zur Sorge.“, wiederholte ich. „Ich mach das schon seit Jahren, schon vergessen?“
„Es war nur abends so einsam hier. Da hab ich einfach Angst bekommen.“, verteidigte sie sich.
„Schon gut. Ich fühle mich geehrt, dass du dir Sorgen um mich machst... glaube ich. Was gibt’s Neues?“
„Beatrix hat die Biographie über Jane fertig. Es ist sofort auf Platz eins der Bestsellerliste gerutscht. Ich hab ein Exemplar hier, wenn du es lesen willst.“
„Uh... ich lesen? Besser nicht. Musste ich in Ägypten schon genug. Du kannst mir ja erzählen was drin steht.“
„Du hast in Ägypten ein Buch gelesen? Nicht zu fassen.“ Amalia tat überrascht.
„Nicht ganz freiwillig zugegebenermaßen. Und es war auch nicht gut. Zweifelhaftes romantisches Essen. Was für ein Blödsinn!“
„Haben sie versucht, dich in einen Romantiker zu verwandeln?“, neckte sie.
„Hey! Ich kann romantisch sein.“, rief ich aus. „Wenn ich will.“
„Wer's glaubt.“, murmelte sie.
„Oh, ich hab dir übrigens Obst mitgebracht. Granatäpfel und Pflaumen. Die hast du noch nicht im Garten, oder?“, wechselte ich das Thema, bevor ich dazu gezwungen war, mich mit Amalia über Romantik zu unterhalten.



In den folgenden Tagen gingen Amalia und ich oft gemeinsam Angeln. Dabei fiel mir auf, dass irgendwie ständig einer der Mallory-Brüder in der Nähe war, egal, wo Amalia sich auch gerade befand. Ihre Absichten waren leicht zu durchschauen und es störte mich mit jedem Tag mehr, dass sie sich so für Amalia interessierten. Dass Amalia ihnen gegenüber nicht dasselbe Interesse zeigte, erfüllte mich wiederum mit Genugtuung. So ganz egal war es mir doch nicht, in wen Amalia sich verliebte, das ließ sich nicht von der Hand weisen, auch wenn ich immer etwas anderes behauptete. Das Angeln, diese unglaublich eintönige und stille Angelegenheit, brachte mich dazu, sehr viel nachzudenken und je länger ich das tat, desto mehr wurde mir klar, wie wichtig Amalia mir war. Von Liebe zu sprechen, wäre vielleicht zu hoch gegriffen gewesen. Fakt war allerdings, dass ich längst Gefühle für Amalia entwickelt hatte, die weit über rein freundschaftliche hinausgingen. Und vermutlich wusste ich das auch schon etwas länger, nur wollte ich die Freundschaft mit ihr nicht zerstören und außerdem gab es da ja das Problem, dass ich ein wenig Angst vor einer Beziehung hatte, nicht zuletzt weil ich das Gefühl hatte, dass mein unsicherer Lebensstil nicht gerade förderlich für eine gelungene Beziehung war. Ich stellte mir das auch ziemlich einengend vor, zumal Frauen irgendwie dazu neigten, sehr anhänglich zu werden. Andererseits war Amalia nicht eine solche Klette wie Wilhelmina, die übrigens auch dem Erdbeben zum Opfer gefallen war. Ganz im Gegenteil: Sie unterstützte mich, wo sie konnte, aber sie ließ mir auch viel Freiraum, fast als wüsste sie, dass ich ihn brauchte. Was vermutlich der Fall war, denn sie war außerdem auch noch klug und sensibel. Mit anderen Worten, eigentlich genau die Frau, die ich brauchte. Was also tun? Sollte ich es wagen und versuchen, ihr Herz zu gewinnen, oder besser so tun, als wäre nichts und das Risiko eingehen, dass sie eines Tages einen anderen fand, der nicht zögerte?

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Do Dez 15, 2011 4:10 pm

Nein, an der Seite eines anderen wollte ich sie definitiv nicht sehen. Und dass die Mallory-Brüder ein so reges Interesse an ihr zeigten, führte mir nur zu deutlich vor Augen, dass das sehr bald passieren konnte. Es war also besser, wenn ich zumindest versuchte, ihr Herz zu gewinnen und vielleicht eine Beziehung zu führen, die uns beide glücklich machte. Ich machte mir also lange Nächte Gedanken und kam zu dem Schluss, dass ich bei einem schüchternen Sim wie Amalia nicht direkt drauflos gehen durfte, sondern mich langsam herantasten musste. Aber wie stellte ich das an? Es war schon schwer genug, einer Frau direkt zu sagen, was man empfand, aber sie subtil wissen zu lassen, dass man sich für sie interessierte, war fast noch schwerer. Ich machte mich also vorerst daran, Amalia Arbeit abzunehmen, bis mir etwas Besseres einfiel. Meine erste Aktion war, die Toilette selbstreinigend zu machen. Sicher nicht das, was der normale Sim unter Romantik verstand, aber da ich nicht genau wusste, wie ich es anpacken sollte, verlegte ich mich zunächst darauf, Amalias das Leben zu erleichtern.



Die zweite Aktion war, dass ich meine Tischmanieren in Ordnung brachte und Amalias Kochkünste noch mehr und noch häufiger lobte. Ich sah, dass es sie freute, wenn ich das tat und machte ihr ab da immer wieder ein kleines Kompliment. Nicht zu viele, damit es nicht zur Gewohnheit wurde, aber eben häufiger, als sonst.



Als nächstes verbesserte ich die Lautsprecher der Stereoanlage. Amalia hatte sich einmal beschwert, dass sie manchmal so hässlich knackten, also vermutete ich, dass es sie freuen würde, wenn sie das nicht mehr taten. Ich war gerade damit beschäftigt damit, als sie – eigentlich nur kurz – von der Gartenarbeit reinkam, um etwas zu essen.
„Bist du neuerdings unter die Handwerker gegangen?“, fragte sie amüsiert, als sie mich erblickte.
„Nein, wieso?“, fragte ich und lötete ein Kabel fest.
„Naja, letztens die Toilette, jetzt die Lautsprecher. Ist dir so langweilig?“
„Mir ist nie langweilig. Ich beseitige nur das Knacken, dass du wieder ungestört Musik hören kannst.“ Ich sah ihr lächelnd in ihr hübsches Gesicht. Sie warf mir ein verlegenes, fast schüchternes Lächeln zu und ging schnell in die Küche. Ich dagegen blieb rätselnd darüber zurück, ob ich ihr Lächeln jetzt als Ermutigung oder Rückschlag sehen sollte.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Sa Dez 17, 2011 1:07 pm

Ich erinnerte mich noch dunkel daran, dass man einer Frau seine Gefühle zeigen konnte, in dem man ihr etwas schenkte. Zwar hatte ich Amalia auch vorher schon Dinge geschenkt, aber einen besonders romantischen Faktor hatte es wohl nicht, wenn ich Obst aus China mitbrachte. Auch sträubte sich alles in mir, ihr eins der klassischen Geschenke, wie Blumen oder Pralinen, zu machen. Mit Klamotten oder Pflegeprodukten hielt ich mich auch besser zurück, den abgesehen davon, dass ich keinen blassen Schimmer hatte, wozu all die kleinen Fläschchen gut waren, mit denen Frauen sich pflegten, konnte sie das auch leicht falsch verstehen. Etwas Besonderes musste also her, eine kreative Geschenkidee. Und es musste zu ihr passen. Es durfte auch nichts sein, das ihr das Gefühl gab, dass ich sie kaufen wollte. Schließlich, nach langen Überlegungen beim Angeln, fuhr ich in den Tierladen und kaufte ihr eine eine Hündin namens Alsta, die sehr zutraulich wirkte. Mit diesem Geschenk machte ich mich auf den Heimweg. Unterwegs überlegte ich mir zum ersten Mal, wie ich ihr das Geschenk „übergeben“ sollte. Schließlich entschied ich mich für die direkte Methode. Eine andere Wahl hatte ich wohl nicht, denn Alsta ließ sich wohl schlecht verstecken.
Alsta am Halsband festhaltend schloss ich die Tür auf und rief: „Amalia, ich hab was für dich!“
Amalia, die mit Sicherheit gerade dabei gewesen war, das Essen vorzubereiten, kam verwundert aus der Küche, sah den Hund und quiekte auf vor Freude.
„Einen Hund?“, freute sie sich.
„Äh... ja. Gefällt sie dir?“
„Dumme Frage, natürlich! Ich liebe Hunde. Und der hier ist ein wirklich hübsches Exemplar. Wie heißt er?“
„Sie.“, grinste ich. Ich konnte mir nicht anders helfen, als mich über ihre Freude zu freuen. „Sie ist heißt Alsta. Irish Red and White Setter. Ich hab mir sagen lassen, dass die ruhige und leicht erziehbare Tiere sind.“
„Darf ich sie streicheln?“, fragte Amalia.
„Sie ist dein Hund. Natürlich darfst du sie streicheln.“, sagte ich amüsiert. Ich ließ Alsta los, die sofort begann Amalia und alles andere in ihrem Umfeld zu beschnüffeln.
„Danke.“ Amalia fiel mir um den Hals vor Freude. Ich hielt sie vielleicht ein bisschen länger fest, als für Freunde üblich. „Wie bist du nur auf die Idee gekommen, mir einen Hund zu schenken?“, fragte sie strahlend, als wir uns langsam voneinander lösten.
Jetzt wurde es heikel. Wenn ich jetzt das Falsche sagte, konnte es ganz plötzlich vorbei sein. „Ich wollte dir etwas schenken.“, gab ich schließlich ehrlich zu. Ehrlich zu sein, kam mir in diesem Moment als das einzig richtige vor. „Und fand, wenn du einen Hund hast, bist du nicht mehr so alleine, wenn ich wieder unterwegs bin und hast außerdem noch eine Beschützerin. Deswegen ist es kein Dackel geworden.“, setzte ich mit einem Grinsen hinzu.
Eine Weile schien sie nach Worten zu ringen, vor... Überwältigung? Freude? Verblüffung? „Aber warum wolltest du mir plötzlich etwas schenken?“, wunderte sie sich schließlich.
„Warum sollte ich das nicht wollen?“, gab ich scheinbar harmlos zurück.
„Aber es muss doch einen Grund geben.“, beharrte sie lächelnd und Alsta fortwährend streichelnd.
„Reicht es dir, wenn ich sage, dass ich dir einfach etwas schenken wollte, weil ich dich mag?“, fragte ich amüsiert. Dazu sagte sie nichts mehr, aber sie strahlte noch ein kleines bisschen mehr, was meinen Magen Achterbahn fahren ließ. Oh ja, ich war definitiv verliebt!



Nach dieser Aktion hatte ich das Gefühl, eine Verschnaufpause zu brauchen. Mit Amalia ein unverfängliches Gespräch anzufangen, kam mir immer schwieriger vor und einen weiteren Schritt vorwärts zu gehen, dazu musste ich erst meinen Mut sammeln. In Grüften mochte ich kein Problem mit meinem Mut zu haben, wenn es darum ging, durch lebensbedrohliche Gänge zu kriechen, aber das hier war eben eine völlig andere Art von Abenteuer. Ich kam mir vor, als würde ich permanent auf sehr wackligem Boden stehen und wenn ich Amalia ansah, sie an mir vorbeiging oder gar mit mir redete, verstärkte sich dieses Gefühl immens. Aber ich hatte mich nunmal entschlossen diesen Weg zu gehen und jetzt gab es kein Zurück mehr. Egal, was ich jetzt tat, es würde nie wieder so sein wie früher. Fast bedauerte ich es, aber andererseits... eigentlich auch nicht. Denn der Schatz, den ich versuchte zu erreichen, war es wert. Allerdings musste ich langsam handeln, denn der Zustand wurde quälend. Ich lag oft nachts wach und sann darüber nach, wie ich ihr meine Gefühle gestehen konnte, aber irgendwie war ich mit keinem meiner „Entwürfe“ so recht zufrieden.
Eines Abends saßen Amalia und ich im Garten und tranken gemeinsam Nektar. Mittlerweile hatte sie ihre kurzfristige Abneigung gegen dieses Getränk überwunden und ich fühlte mich mit jedem Schluck mutiger, ihr endlich zu sagen, was mir auf der Seele brannte.
„Elena ist übrigens mit George zusammen.“, sagte sie plötzlich. Das war nicht die allerbeste Vorlage für mein Vorhaben.
„Tatsächlich? Waren sie nicht schon mal zusammen?“
„Ganze zwei Tage damals.“, grinste Amalia. „Aber seit Catherine nicht mehr da ist, verstehen sie sich wohl wieder besser.“
„Oder er hat sich einfach einsam gefühlt.“, sagte ich und füllte mein Glas nach.
„Mit sechs Kindern im Haus? Wohl kaum.“
„Nicht einsam in dem Sinne, natürlich. Ich schätze mal, dass einem das eigene Bett sehr leer vorkommen kann, wenn man es vorher mit jemandem geteilt hat.“
Es sah aus, als würde Amalia etwas erröten, aber ich war mir wegen des Laternenlichts nicht sicher. Wir schwiegen wieder. Ich sah hoch zu den Sternen. Warum musste es nur so schwer sein, seine Gefühle zu gestehen?
„Wusstest du eigentlich, dass ich mir schon immer einen Hund gewünscht hab?“, fragte Amalia auf einmal leise.
„Echt? Das wusste ich nicht. Ich hab mir nur gedacht, dass sie dir vielleicht gefallen würde.“
„Papa wollte nie, das ich einen Hund hatte. Er fand, sie machen zu viel Lärm. Irgendwann hab ich aufgehört, ihn darum zu bitten und seitdem nie daran gedacht. Aber jetzt bin ich froh, dass es Alsta gibt.“ Ihre Augen sahen melancholisch in die Ferne. Sie hatte ja keine Ahnung, wie schön sie war! Ich konnte die Augen kaum von ihr wenden.



Ich spürte, das jetzt der Zeitpunkt gekommen war. Ich leerte mein Glas Nektar und stellte es ab. Dann erhob ich mich und sagte mit einer Stimme, die mir nicht wie meine eigene vorkam: „Lass uns zum Strand gehen.“
Amalia, die zweifelsohne meine veränderte Stimme bemerkt hatte, sah mich verwundert an. „Jetzt?“
„Jetzt.“, bestätigte ich. „Dort sieht man die Sterne am besten.“
Überrascht willigte sie ein und wir fuhren mit unseren Fahrrädern hinunter an einen der Strände, den ich besonders schön fand. Vor der Küste lag ein halb verrottetes Wrack, was sich vielleicht zunächst nicht romantisch anhört, aber im Dunkeln hat es wirklich eindrucksvolle Konturen. Außerdem zog mich das Wrack wie magisch an. Darin lauerten sicher Abenteuer. Wir kamen also an und ich zog Amalia neben mich in den Sand. Ganz vorsichtig rückte ich näher, so dass unsere Schultern sich berührten. Sie ließ es zu, sie schmiegte sich sogar ein klein wenig an mich. Es war, als würde ein stilles Einverständnis zwischen uns herrschen. Mein Herz fühlte sich immer leichter an, denn ich wusste, dass sie nie so etwas zulassen würde, wenn sie nicht auch Gefühle für mich hätte.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Sa Dez 17, 2011 1:10 pm

Wir saßen lange so nebeneinander, genossen einfach nur die Nähe und versuchten in den Sternen Bilder zu erkennen. Es waren sicher einige Stunden vergangen, als Amalia plötzlich fröstelte. Ich hatte ganz vergessen, dass es nachts durchaus kühl werden konnte, auch wenn ich es gerade nicht spürte. Ich zog sie vom kalten Boden hoch und nahm sie in die Arme um sie zu wärmen.



Dann küsste ich sie sanft. Und sie erwiderte den Kuss.



Als wir uns wieder voneinander lösten, sah ich so viel Glück und Liebe in Amalias Augen, dass es mir Mut machte endlich zu sagen, was ich zu sagen hatte. Mein Herz pochte heftiger als es jemals in irgendeiner Gruft getan hatte.
„Amalia, ich... ich bin nicht gut darin, über meine Gefühle zu sprechen. Aber ich habe endlich bemerkt, dass ich...“ Ich schluckte und sprach schnell weiter. „... dass ich in dich verliebt bin.“ Es war raus. Ich schloss kurz die Augen und atmete tief durch. Ich öffnete die Augen wieder und sah sie strahlen. „Ich hoffe, dass ich dich immer wieder so zum strahlen bringen kann, wie du es gerade tust.“, fuhr ich fort. „Darum... Willst du mit mir zusammen sein?“ Das hörte sich jetzt nach einem Teenager an, dachte ich, aber Amalia schien es nicht zu stören. Sie schlang ihre Arme um meinen Hals und sagte einfach nur: „Natürlich will ich das.“

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Di Dez 20, 2011 3:23 pm

Am nächsten Morgen weckte uns Alstas Gebell. Da es in der Nacht davor spät geworden war, erhob ich mich eher knurrig aus dem Bett. Dann fiel mir wieder ein, dass Amalia nun meine Freundin war und ein so unglaubliches Glücksgefühl durchströmte mich, dass meine Laune sofort besser wurde. Wir hatten noch die halbe Nacht geredet und entschlossen, die Sache langsam anzugehen und nichts zu überstürzen, bis sich die Beziehung etwas gefestigt hatte. Darum schliefen wir auch vorerst noch in getrennten Betten (auch wenn wir unfreiwillig bereits in einem Bett genächtigt hatten). Ich hatte ihr all meine Bedenken offen gelegt, bezüglich meines unsteten Lebensstils und meinem Freiheitsdrang und sie hatte es mit einem Lächeln aufgenommen. Amalia schlief noch, also ließ ich Alsta raus, und tobte ein wenig mit ihr herum.



An unserem Alltag änderte sich zunächst nicht viel. Außer, dass wir mehrfach täglich irgendwo eng umschlungen herumstanden und uns küssten, dass wir oft nachts irgendwohin fuhren, um in die Sterne zu sehen, dass wir noch mehr miteinander unternahmen und dass unsere Hündin fester Bestandteil unseres Miteinanders war. Oft, wenn ich Abends vom Angeln heimkam, traf ich die beiden in unserem Wohnraum an, Amalia lesend auf dem Sofa, Alsta am Kauknochen kauend auf dem Boden.



Eines Abends traf Amalia sehr nachdenklich in der Küche an.
„Was ist los, mein Schatz?“, fragte ich und küsste sie auf die Stirn.
„Ich mache mir Sorgen um George...“, sagte sie.
„Um George?“ Mir war nichts aufgefallen, dass Amalia besonders viel mit ihm zu tun hatte.
„Naja, also eigentlich mehr um die Kinder. Ich frage mich, ob er damit klar kommt.“
„Wieso nicht?“
„Mhm. Er hat auf einmal fünf Mädchen und einen Jungen im Haus. Das muss doch ganz schön anstrengend sein.“
„Bestimmt. Aber der schafft das bestimmt.“ Ich gähnte verhalten. Angeln konnte anstrengend sein.
„Ich frage mich, ob ich mich nicht um Abigail und Jill hätte kümmern sollen.“
Ich war auf einmal wieder hellwach. „Warum denn das?“
„Sie sind meine Nichten, schon vergessen? Und als Frau kann ich doch viel besser auf sie eingehen.“
Ich hatte es tatsächlich fast vergessen, dass Amalia bereits Tante war. „Ich denke, es ist gut, wie es ist. Du bist doch selbst noch so jung. Und da sind doch noch immer ihre Halbgeschwister. Hättest du sie trennen wollen, wo sie doch schon ihre Eltern verloren haben? Nein, nein. Ich glaube George ist tatsächlich derjenige mit dem besten Grund, sich um die beiden zu kümmern. Außerdem... so lange dauert es doch nicht mehr, bis Abigail erwachsen ist, oder?“
„Nur noch ein paar Wochen. Wenn ich dran denke, fühle ich mich plötzlich alt.“, murmelte sie. Sie war sicher auch müde.



In diesem Moment klingelte mein Handy. Amalia streckte sich und sagte, sie wolle schlafen gehen, während ich den Anruf annahm. Er war aus Frankreich. Mir wurde ein wichtiger Auftrag angeboten, der mit dem Landgraab-Schloss zu tun hatte. Da ich der einzige war, der bisher lebend dort wieder heraus gekommen war, bot man mir die Aufgabe an, selbstverständlich gegen ordentliche Bezahlung. Der einzige Haken war, dass ich so schnell wie möglich kommen musste. Nach kurzem Überlegen stimmte ich zu. Am nächsten Morgen würde ich abreisen.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Di Dez 20, 2011 3:27 pm

Es blieb kaum Zeit, mich von Amalia zu verabschieden, aber sie trug es mit Fassung und meinte, sie hätte ja Alsta bei sich. Sobald ich in Frankreich ankam, meldete ich mich bei Gustave Delven, meinem Auftraggeber. Zunächst sollte ich für ihn Informationen aus Claudine Gerard kitzeln. Gegen einen Opal, den ich erst finden musste, war sie bereit, diese preiszugeben.



Die Sache im Landgraab-Schloss war eigentlich leicht zu erledigen. Ich sollte die Bibliothek betreten. Dank meiner umfassenden Erkundung beim letzten Mal, hatte ich eine Ahnung, wo das war. Diesmal musste ich keine Statuen verschieben oder Geheimtüren suchen. Ich musste auch nicht hundert Treppen auf und ab laufen. Sobald ich mit Hilfe des Schlüsselsteins die Tür geöffnet hatte, befand ich mich sofort in der Bibliothek. Ich musste eigentlich nur den Raum genau inspizieren oder die Dokumente, die Gustave brauchte, finden.



Nebenbei fand ich auch allerhand andere Schätze.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Di Dez 20, 2011 3:31 pm

Nach diesem Auftrag dauerte es lange, bis ein nächster kam. In der Zwischenzeit half ich im Nektarium aus und untersuchte auf eigene Faust die Kellergewölbe auf Grüfte.



Ich fand auch tatsächlich ein paar versteckte Kammern, in denen sich kostbare Nektare und Edelsteine befanden.



Und als ich in den Tauchbrunnen mit dem pinken Wasser sprang, fand ich auf dem Grund keinen Tunnel in eine andere Gruft, sondern einen ganz besonders kostbaren Nektar.



Just an meinem letzten Tag, kam eine Frau in meinem Alter auf mich zu. Sie hatte eine Aufgabe für mich, die mal wieder mit dem Landgraab-Schloss zu tun hatte. Eine Nachkommin des alten Landgraab namens Anastasia war eines Tages unter mysteriösen Umständen verschwunden. Zu diesem Zweck sollte ich die Wohnräume des Schlosses erkunden und auf Hinweise untersuchen. Ich versprach ihr, mich darum zu kümmern, wenn ich das nächste Mal nach Frankreich kam. Eine Sache konnte ich allerdings schon mal erledigen. Um in den Wohnbereich der Schlosses zu gelangen, brauchte ich einen Schlüssel, den ich der Erbin des ehemaligen Verwalters abschwatzen sollte.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Mi Dez 28, 2011 1:58 pm

Das war meine letzte Tat in diesem Urlaub. Danach machte ich mich wieder auf den Heimweg. In der heimatlichen Küche fand ich einen seltsamen, sehr bunten Schmetterling in einem Terrarium. Verblüfft betrachtete ich ihn genauer.
„Ein Regenbogenschmetterling.“, sagte meine Lieblingsstimme hinter mir. „Die sind außergewöhnlich selten und sehr wertvoll. Aber ich mag ihn. Darum behalte ich ihn.“
Ich drehte mich meiner Amalia zu und küsste sie stürmisch auf den Mund.



Der Regenbogenschmetterling war nicht der einzige Neuankömmling. Ein merkwürdige kleine Hundepuppe war in meiner Abwesenheit eines Tages aufgetaucht. Das seltsame an ihr war, dass sie den Ort zu wechseln schien. Jeden Morgen fanden wir sie woanders auf dem Grundstück. Zunächst dachten wir, dass Alsta sie herumtrug, aber als das Hündchen eines Abends vor unseren Augen verschwand, waren wir sicher, dass es etwas besonderes mit ihr auf sich hatte. Warum sollte es keine lebendigen Hundepuppen geben, wenn ich schon kämpfenden Mumien begegnet war, die angeblich auch tot waren?



Unterdessen hatte Amalia eine Möglichkeit gefunden, ihr schlechtes Gewissen bezüglich ihrer Nichten zu beruhigen und kochte nun einmal die Woche für George und seine Familie. Über diese Zuwendung war dieser hoch erfreut. Schließlich hatte er neben seinem Job als Arzt und Vollzeitvater nicht sonderlich viel Zeit zum Kochen. Und die Kinder freuten sich mittlerweile auf den Tag in der Woche, an dem es wieder „Tante Amalias gutes Essen“ gab (auch wenn sie tatsächlich nur Tante von zweien der Kinder war).

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Mi Dez 28, 2011 2:02 pm

Schneller als gedacht, machte ich wieder auf Reisen. Diesmal war mein Ziel China. Dort hatte ich noch einen Auftrag, der auf Erledigung wartete. Ich sollte im „Zufluchtsort der Geballten Faust“ (die Geballte Faust ist ein Mönchsorden) die Schriften von Qin Shan Hu finden. Dazu musste ich zuerst aber die geheime Gruft unter dem Gebäude finden, die sich für mich als nicht ganz so gut versteckt herausstellte. Wie den Mönchen jahrhundertelang der Bodenschalter in einer der Bodenplatten entgehen konnte, bleibt mir ein Rätsel.



Die Gruft selbst war vergleichsweise klein und glücklicherweise nicht mit Fallen besetzt. Schließlich kam ich in einen Gang, von dem die Kammern der Mönche abgingen. In jeder befand sich etwas anderes und in der letzten fand ich, was ich suchte: Die Schriften von Qin Shan Hu.



Der Orden war so begeistert, dass ich die Schriften so schnell gefunden hatte, dass er mir gleich noch einen Auftrag anderer Natur übertrug. Bao Louie, ein neues Mitglied des Ordens, kam seit einigen Wochen nicht mehr zu den Sitzungen und ich sollte herausfinden, weshalb. Nachdem ich lange mit ihm geredet hatte, erfuhr ich, dass er ein besseres Kampfkunsttraining kennen gelernt hatte, und dem nun folgte. Ich konnte daran nichts Falsches finden, aber der Orden war nicht so entzückt. Man schickte mich gleich nochmal los, um ihn wenigstens zu einem Gespräch mit dem Oberhaupt des Ordens zu überreden.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Mi Dez 28, 2011 2:07 pm

Ich war froh, als Ai Pei mich anrief, und mir aufgeregt mitteilte, dass er herausgefunden habe, wo der sagenhafte Schatz des Dong Huo verborgen sei. Der Ort befand sich unter dem Markt. Das war mir schon länger klar, schließlich hatte ich die Gruft unter dem Markt schon mal betreten. Ich war nur nicht weit gekommen, weil mir ein Schlüsselstein gefehlt hatte. Ai Pei wusste, wo ich diesen finden würde. Es gab offensichtlich noch eine zweite Gruft unter dem Markt, in der ich den Schlüsselstein finden sollte. Ich machte mich also umgehend auf den Weg und erkundete den Markt ein weiteres Mal. Hinter einem der Läden entdeckte ich einen kleinen Schalter in einem Loch im Boden. Als ich ihn betätigte, öffnete sich ein Zugang zu der Gruft.



Schon in dieser Gruft befanden sich reichlich Schätze. Es ließ mich vermuten, dass in der eigentlichen Schatzkammer noch mehr zu holen war. Dong Huo, würde wohl kaum den größeren Teil seines Schatzes so leicht zugänglich aufbewahren.



Obwohl, so leicht war es vielleicht auch wieder nicht. Ein paar Tricks hatte er sich natürlich einfallen lassen, auch wenn er diesmal wenigstens die Feuerfallen weggelassen hatte.

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Mi Dez 28, 2011 2:10 pm

Genau genommen fand ich sogar mehr als einen Schlüsselstein. Aber zu irgendwas würden auch die überschüssigen gut sein, daher nahm ich sie mit. Ein kleiner Vorrat konnte nicht schaden.



Sobald ich die letzte Kammer erkundet hatte, machte ich mich auf den Weg zu meinem Auftraggeber, um ihm einen Zwischenbericht zu erstatten. Außerdem wollte ich mich nochmal ein bisschen frisch machen und ein paar Dinge für die Gruft einkaufen, wie zum Beispiel Expressduschen. Ich stellte mir Dong Huos Schatzkammer irgendwie groß vor. Gut möglich, dass ich längere Zeit dort unten verbringen würde.



Als alles bereit war, hatte ich noch eine letzte Sache zu erledigen. Der Zugang zur Gruft befand sich streng genommen auf dem Grundstück eines der Läden und ich musste die Besitzerin um die Erlaubnis bitten, sie zu betreten. Dass ich letztes Mal ohne zu fragen dort unten gewesen war, verschwieg ich ihr besser. Es dauerte auch so schon einige Stunden, bis ich sie überredet hatte, aber schließlich kam mir mein Status als gefeierte Held zugute und sie erlaubte es mir. Dann konnte es ja endlich losgehen. Auf in Dong Huos Schatzkammer!

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Re: Springfield

Beitrag  singingmiri am Di Jan 03, 2012 6:19 pm

Den nächsten Tag verbrachte ich damit, meine Schätze zu ordnen. Ganz abgesehen davon hatte ich auch jede Menge Simolions in den letzten Grüften entdeckt, so dass ich 18000 Simolions mehr nach Hause brachte, als wir vor Buchung dieser Reise besessen hatten. Ich war gerade dabei meine Relikte vorsichtig zu verpacken, als ich die Nachricht erhielt, dass ich Besuch hätte. Das überraschte mich sehr. Wer besuchte mich schon in meinem Hostel. Ich ging hinunter in das sehr dreckige Esszimmer und sah eine Frau dasitzen. Sie stellte sich als Adaeze Min vor und bat mich, eine Gruft für sie, besser gesagt, den Orden der Geballten Faust, zu untersuchen.



Es handelte sich dabei um eine weitere Gruft unter dem Tempel der Himmel (wo ich meine Axt gefunden hatte). Ich hatte die verschlossene Tür schon entdeckt, allerdings bisher nicht öffnen können. Adaeze Min gab mir den Schlüsselstein, den ich zur Öffnung brauchte. Bedauerlicherweise hatte ich nicht mehr viel Zeit in China übrig, aber ich versprach, schon mal mit der Erkundung der Gruft zu beginnen.



Hinter der Tür gelangte ich in einen edel aussehenden Raum, von dem mehrere Mönchszellen abgingen. Ich untersuchte alles genau. Irgendwo hier unten sollte sich ein Artefakt befinden, das ich dem Orden bringen sollte.



Durch einen Tauchbrunnen gelangte ich in einen hellen Raum. Die Luft war sehr feucht, was, wie ich bald herausfand daran lag, dass sich alle paar Minuten eine der Dampffallen entlud. In der Wand waren mehrere Löcher. Das gesuchte Artefakt war schnell gefunden. Der Blick auf die Uhr sagte mir allerdings, dass ich es nicht mehr schaffen würde, Adaeze Min das Artefakt zu überbringen und ich das wohl auf meiner nächsten Reise erledigen musste.

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