Schönsichtingen

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Re: Schönsichtingen

Beitrag  Linive am So Jan 30, 2011 11:12 pm

Es war mal wieder ein ganz normaler Nachmittag. Angela hatte wie gewöhnlich ihren Pflegefall Detlef mitgebracht und die Beiden wollten im Wohnzimmer ungestört rumknutschen, da komme ich und widme mich meinen zwei Lebensaufgaben.
1. Nerv' deine bessere Hälfte wo du kannst.
2. Sieh' dir so viele niveaulose Sendungen im Fernsehen an, bis du selbst das kleine Einmaleins verlernt hast.

Die Beiden sind natürlich immer höchst angetan davon, wenn ich meinen Pflichten nachkomme.
"Boah, Lilli, hau' ab!", stöhnt Angela genervt.
"Geht nicht, jetzt kommt Wrestling", entgegne ich.
"Wir waren aber zuerst hier und hätten gerne unsere Ruhe!"
Gut, ich hatte heute einen guten Tag, ich wollte mal nicht so sein. "Gut, dann mache ich halt den Ton aus."
"Sag' mal, willst du mich eigentlich verarschen?!", keifte mein Schwesterherz.
"Nana, böse Wörter sind mein Spezialgebiet!", mahnte ich und stützte den Kopf auf die Hände.
"Jetzt verpiss' dich endlich!", brüllte Angela, immer noch leise genug, dass Mutter nichts davon mitbekam.
Ich räumte das Feld, bei dem Gekeife konnte sich ohnehin niemand konzentrieren.
Ich verzog mich also in mein Geheimquartier, einen Raum, der nur durch das drehbare Bücherregal in meinem Zimmer zu erreichen war.

Es war sowieso ein Wunder, dass ich den Raum überhaupt gefunden habe, denn das Bücherregal bewegt sich nur nur durch das Herausziehen eines bestimmten Buches. Ich lese eigentlich nie, also umso verwunderlicher, dass ich gleich das richtige Buch in den Händen hielt.
Nachdem ich also den Hohlraum entdeckt hatte, schaffte ich, während alle in der Schule oder bei der Arbeit waren (Ich nehme es mit dem Lernen nicht so genau) ein Sofa und einen Minikühlschrank hinein und konnte es mir ab diesem Zeitpunkt immer richtig gemütlich machen, wenn ich mal irgendwo unerwünscht war. Also praktisch immer.
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Re: Schönsichtingen

Beitrag  Linive am So Jan 30, 2011 11:24 pm

Doch was mache ich eigentlich abends, wenn alle schon schlafen?
Da ich sowieso nie zur Schule gehe, kann ich genauso gut die Nacht durchfeiern und das tue ich auch mit Vergnügen.

Dirk, mein Freund, der einzig intelligente Coole der Welt, holt mich meist so gegen Eins ab, feiert ein bisschen mit mir und geht dann irgendwann nach hause, während ich dann noch drei Stunden weiterfeiere, bis mein Freund und Helfer kommt, um mich wieder nach Hause zu bringen.

Dirk meint zwar, ich solle wenigstens die letzten Tage noch etwas für die Schule tun, damit ich wenigstens das erste Jahr auf dem College schaffe, aber jetzt bringt es mir eh nichts mehr.

Eines Nachmittags brachte Angela, die supertolle, beliebte Überfliegerin, Gina Neumann oder so mit nach hause, während ich wieder an meinem Auto bastelte.

Angela war gerade aus irgendeinem Grund reingegangen, als ich mit einem Mal einen Schrei hörte. Natürlich lief ich sofort zum vermeintlichen Unfallort, wo ich mich vor Lachen nicht mehr halten konnte.

"Hilfe!", kreischte Gina immer wieder. "Hilfe! Es greift mich an! Es will mich fressen!"
Ich brüllte vor Lachen.
Gina wurde von immer dichterem, grünem Nebel umgeben.
"Jetzt hilf mir doch!", flennte Gina.
Das Stinktier und ich hatten unseren Spaß.
"HILFE!", heulte Gina.
"Lilli!", brüllte Angela plötzlich von hinten. "Das ist nicht komisch!"
Mit einem großen Eimer Wasser verscheuchte Angela das arme Tier und stellte Gina unter den Gartenschlauch.
"Das sage ich alles Mama!"
Ich grinste hämisch. "Ich zittere schon vor Angst!"
"Das solltest du auch!", drohte Angela.
Ich zuckte die Schultern und wendete mich wieder meinem Auto zu.
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Re: Schönsichtingen

Beitrag  Linive am So Jan 30, 2011 11:28 pm

Am Ende der Woche war Vater's Geburtstag.

Jetzt könnte ich noch frecher werden, schließlich wird er mich noch nicht mal mehr unter der größten Anstrengung zu fassen kriegen, aber meine Zeit in diesem Horrorhaus endete sowieso.
Ich war nämlich reif für das College. Gut, meine Noten waren grottenschlecht, aber irgendwie würde ich die Collegezeit schon überstehen, notfalls konnte ich ja immer noch bei Lilli, die leider mit mir in derselben Verbindung wohnen würde, abschreiben. Außerdem wird Dirk auch dabeisein, genauso wie Detlef und zusammen wird das bestimmt eine richtig lustige Zeit.
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Braun, Woche 1

Beitrag  Linive am Di Feb 01, 2011 1:55 pm

Kommen wir nun zur Familie Braun.

Vor Kurzem verlor Babsi ihren Ehemann Swen bei einem tragischen Poolunfall, ab diesem Zeitpunkt änderte sich alles.

Babsi war nun alleinerziehende Mutter und musste sich um ihren pubertierenden Sohn Detlef und den kleinen Bernd kümmern.
Detlef zog sich zurück und geriet auf die kriminelle Schiene. Er war total außer Kontrolle und kümmerte sich um nichts mehr.

Mit größter Anstrengung versuchte Babsi wenigstens den kleinen Bernd vernünftig zu erziehen. Die ganze Sache wurde allerdings durch die Geldprobleme der Familie erschwert und Bernd musste im Wohnzimmer schlafen.

Sicherlich hätte Babsi all das noch hinbekommen, hätte Swen nicht ein Abschiedsgeschenk hinterlassen: Babsi war schwanger.


Zuletzt von Linive am Di Feb 01, 2011 2:03 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Schönsichtingen

Beitrag  Linive am Di Feb 01, 2011 2:02 pm

Babsi freute sich sehr über das Kind, wenngleich es auch viele Probleme mit sich bringen würde. Trotzdem liebte sie es und hätte es um nichts auf der Welt wieder hergegeben.
Stolz präsentierte sie überall ihre Babybauch und beschloss, das Kleine einmal Swen oder Swenja zu nennen.
Leider kam alles anders.

Der ganze Stress nagte nicht nur an Babsi, sondern auch an ihrem Baby und sie erlitt eine Fehlgeburt.
[Anmerkung: Eigentlich war das nicht geplant gewesen, doch ich habe vergessen, das Flavourpack vom Inteen wieder aufzuspielen, so hat der Inteenimator mir einen Strich durch die Rechnung gemacht pale ]

Babsie ließ sich total gehen und kümmerte sich um nichts mehr, noch nicht mal um den kleinen Bernd.
Dieser wuchs heran und musste von da an bei Mama im Bett schlafen, da weder Platz noch Geld zur Verfügung stand.
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Re: Schönsichtingen

Beitrag  Linive am Di Feb 01, 2011 2:12 pm

Die ganze Wohnung verkam, Babsi verbrachte ihre Zeit nur noch im Schlafanzug vor dem Fernseher und die Kinder musste selbst zusehen, wie sie sich ernährten.

"Mama, ich habe Hunger!", sagte Bernd, als er von der Schule nach Hause kam.
"Im Kühlschrank sind noch Chips."
"Meine Klassenkameraden kriegen nie Chips, sondern immer was Richtiges."
"Wenn ich dir immer was kochen würde, würdest du lieber Chips wollen, also sei still!", knurrte Babsi.
Bernd blinzelte die Tränen weg und öffnete die Kühlschranktür.


Babsi kaufte irgendwann von dem wenigen Geld, was sie noch hatten, ein Sofa, damit der kleine Bernd nicht mehr in ihrem Bett schlief. Die Kinder vernachlässigten die Schule, machten niemals ihre Hausaufgaben und besuchten sowieso kaum noch den Unterricht.
Als Babsi sich langsam bewusst wurde, dass sie wieder zur Besinnung kommen musste, war es aber schon zu spät.

Die Sozialarbeiterin stand vor der Tür und nahm den kleinen Bernd mit.
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Re: Schönsichtingen

Beitrag  Linive am Sa Feb 05, 2011 11:36 pm

Detlef wusste nicht, warum er auf einmal zur Besinnung gekommen war, vielleicht lag es an den Ereignissen der vergangenen Tage, doch aus irgendeinem Grund fühlte er sich mal verantwortlich und wollte die Situation wieder normalisieren. Am Abend vor dem Fernseher wollte er also mit seiner Mutter reden. Dass alles ganz anders kommen würde, als er es sich gedacht hatte, wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
"Mum, wir müssen reden", meinte Detlef und setzte sich neben seine Mutter.

"Hm."
Der Junge holte Luft. "Du kannst nicht ewig nur hier herumsitzen und tatenlos zusehen, wie alles den Bach runtergeht. Die Wohnung verdreckt, die Rechnungen stapeln sich im Briefkasten und der Kühlschrank ist leer!"
"Wir haben noch Chips."
"Und was ist mit richtigem Essen?! Spaghetti zum Beispiel oder einfach mal ein ganz normaler, gesunder Salat!"
Langsam drehte Babsi sich zu ihrem Sohn um und sah ihn aus ihren leeren Augen an.
"Mum! So kann das nicht weitergehen!"
Babsi zuckte mit den Schultern und wandte sich wieder der Talkshow, die im Fernsehen lief, zu.
'Sie ist ein Roboter', dachte Detlef. 'Kalt, Gefühlslos. Eine Maschine.'
"MUM!", brüllte Detlef. "WAS IST NUR LOS MIT DIR?!"
"Nichts."
Tränen traten dem Teenager in die Augen. "Vielleicht ist genau das das Problem!"
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Re: Schönsichtingen

Beitrag  Linive am Sa Feb 05, 2011 11:48 pm

Mit der Zeit schien Babsi wirklich wieder etwas auf die Beine zu kommen. Sie ging zum ersten Mal wieder vernünftig einkaufen und lernte dort Christian kennen. Er war ein recht wohlhabender Mann und als Babsi von dem neulich erst kaputt gegangenen Fernseher berichtete, bot Christian sich an, diesen zu reparieren.
"Vielen, vielen Dank!", meinte Babsi, als sie, natürlich im gewohnten Schlafanzug, mit Christian am Küchentisch saß, um auf die reparierte Flimmerkiste anzustoßen.

"Keine Ursache. Für eine Frau, wie du es bist..."
Babsi fühlte sich geschmeichelt und seit langem mal wieder lebendig.

Die Treffen mit Christian wurden häufiger und irgendwie ergab es sich, dass die beiden zueinander fanden.

"Ich mag den Kerl irgendwie nicht", meinte Detlef eines Abends zu seiner Mutter.
"Tja, ich schon und es kommt noch besser: Er wird hier einziehen!"
"Wie bitte?!" Detlef war entsetzt.
"Ja, genau! Er ist ein liebevoller Mensch und hat zudem das nötige Kleingeld, welches wir nicht haben. Was spricht also dagegen?"
Detlef musste nicht lange überlegen. "Er ist gute zwanzig Jahre älter als du", knurrte er.
"Und das hat ihm die nötige Weisheit und Erfahrung beschert, von der wir alle noch profitieren werden. Das Gespräch ist jetzt beendet!"
Detlef lief aus dem Haus und knallte die Tür hinter sich zu.
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Re: Schönsichtingen

Beitrag  Linive am Sa Feb 05, 2011 11:59 pm

Christian zog, wie Babsi es vorhergesagt hatte, ein und bis auf Detlef schien nichts und niemand das Glück der beiden zu stören.
Großzügig, wie Christian nunmal war, eröffnete er ein Konto mit ganz viel Geld für Babsi und schickte sie fast jeden Vormittag in die Stadt, damit sie sich was gönnen konnte. Einen Friseurbesuch hier, ein neues Outfit da und hin und wieder eine neue Kette oder schöne, glitzernde Ohrringe.
Detlef war immer in der Schule, wenn Babsi in die Stadt aufbrach und wusste daher nicht, womit Christian sich in dieser Zeit beschäftigte, doch eines Tages begab es sich, dass Detlef früher aus der Schule kam.
Es war ein sonniger Tag und recht früher Vormittag. Die großen, auffälligen Schulbusse fuhren erst ab der fünften Stunde wieder und so musste Detlef wohl oder übel zu Fuß nach Hause gehen. Er schlenderte gemütlich die Straßen entlang und glaubte, dass er bald auf dem Sofa faulenzen und fernsehen könne, doch als er aus noch recht großer Entfernung auf den Eingang des kleinen Hauses blickte, wollte er seinen Augen nicht trauen.

"Du Schwein", stieß Detlef aus, noch leise genug, dass sein Stiefvater nichts davon mitbekam. Er pirschte sich weiter heran und zückte sein Handy. Ein tolles Geschenk von Christian. Schnell waren die Fotos gemacht und Detlef beschloss, dass er in der Stadt warten würde, bis seine Mutter nach Hause kam.
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Re: Schönsichtingen

Beitrag  Linive am So Feb 06, 2011 12:15 am

Babsi hatte es sich wieder richtig gut gehen lassen und war erst gegen Abend wieder daheim, umhüllt von dem Duft ihres neuen Parfums. Sie hängte schnell die neu gekauften Klamotten in der Schrank und konnte sich ein Dauergrinsen nicht verkneifen. Christian war einfach zu großzügig!

Christian war gerade in der Wanne und Detlef ergriff die Chance.
"Mum! Ich muss mit dir reden!" Er ging entschlossen ins Schlafzimmer.
"Meinetwegen. Kriegst du halt mehr Taschengeld. Aber dafür bist du in Zukunft nicht mehr so respektlos Christian gegenüber!"
Detlef schluckte schwer. "Genau über ihn wollte ich eigentlich mit dir reden." Er zückte sein Handy und hielt es seiner Mutter unter die Nase.


"Nun stell' dich doch nicht so an!", brüllte Christian. "Wer bezahlt dir denn das Fitnessstudio, die Maniküre, deine Frisur?!"
"Aber zu welchem ZWECK!", kreischte Babsi. "Du sagtest du LIEBST mich! Du hast es GESCHWOREN!"
"Das ist ja auch wahr, aber ich liebe nunmal auch andere Frauen!"
"Das ist doch keine Liebe!"
"Aha und was willst du jetzt tun? Mich rausschmeissen?! Aus dem Haus, was ich dir neu möbiliert habe?!"
"GENAU DAS!"
"Ich werde einen Anwalt einschalten, damit kommst du nicht davon, du Heiratsschwindlerin!"
"Dann TU das! Aber VERSCHWINDE AUS MEINEM HAUS!"
Detlef lehnte zufrieden im Türrahmen und winkte Christian fröhlich grinsend hinterher, als dieser mit gepackten Koffern die Tür hinter sich zuschlug.
Babsi weinte. Ihr Sohn nahm sie in den Arm.
"Ich dachte... Ich dachte wirklich, er liebt mich!"
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Re: Schönsichtingen

Beitrag  Linive am So Feb 06, 2011 1:27 pm

Die nächsten Tage ging es Babsi schlecht, doch sie hatte aus all den Ereignissen der letzten Zeit gelernt. Sie raffte sich wieder auf und nahm sich vor, sich wieder mehr um ihren Sohn zu kümmern, solange dieser noch nicht auf dem College war. Danach wollte sie sowieso wegziehen und alles hinter sich lassen.
Detlef saß in seinem Zimmer und hörte Musik.
Babsi betrat den Raum. "Hmm... Zu diesem Lied haben dein Vater und ich das erste mal miteinander getanzt."
Detlef drehte sich um und sah seine Mutter erwartungsvoll an.
"Er war ein sehr toller Mann", fuhr Babsi fort. "Ich glaube, dieses Gen hast du von deinem Vater geerbt, selbst wenn es sich erst spät gezeigt hat."
"Ich vermisse ihn", hauchte Detlef.
"Ich doch auch..."
Die Melodie wurde schneller, lauter und erreichte bald ihren Höhepunkt.
"Darf ich bitten?", fragte Detlef plötzlich.
Babsi lachte und begann zu tanzen.
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Lotario - Woche 1

Beitrag  Linive am So Feb 06, 2011 3:58 pm

Hola, ich bin Don Lotario und ich werde über die Ereignisse in meinem Hause berichten.

Am Montagmorgen klingelte es an meiner Tür. Es war Dina Caliente, die blonde Schwester. Wir waren sehr gute Freunde, manchmal sogar mehr als das. Ich hatte sie eingeladen, da wir uns schon sehr lange nicht mehr gesehen hatten.

"Hola, Dina!"
"Hey Don."
"Donde está tu hermana? - Wo ist deine Schwester?"
Dina zögerte. "Nina ist... Sie hat im Moment wenig Zeit."
"Porque?", fragte ich erstaunt.
"Sie hat... Probleme, darum kann ich auch nicht lange bleiben."
"Wenn ihr Hilfe braucht, dann..."
"Nein, ist schon in Ordnung, Don."
Ich bat sie herein und wir setzten uns auf das Sofa im Wohnzimmer.
"Qué pasó? - Was ist passiert?"

Dina musste sich ganz schön zusammen reißen, sie hatte ihrer Schwester versprochen, nichts zu erzählen.
"Es... Frage am besten Nina, es ist nicht so einfach und sowieso ist es in erster Linie ihre Sache."
"Pero... Ist wirklich alles in Ordnung?"
"Ja, Don... Es ist alles prima."
"Bueno, entonces..." Er zog sie hoch und legte seine kräftigen Arme um sie.
Unweigerlich musste Dina lachen. "Don! Was machst du denn da?", kicherte sie.
"Bueno. Wir haben uns so lange nicht gesehen. Ich habe dich vermisst!"

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Re: Schönsichtingen

Beitrag  Linive am Mo Feb 07, 2011 2:41 pm

Am nächsten Tag begegnete ich Jana Meurer. Ich mochte rote Haare. Jana war vielleicht nicht so schön wie Nina, aber trotzdem ganz süß.

"Hola, señorita!" Mit dem charmantesten Lächeln ging ich auf sie zu.
"Ähm, hallo", antwortete sie.
Aha, sie war also schüchtern.
Schnell taute sie aber auf und schon bald war es Abend und Jana musste wieder gehen.


Am nächsten Vormittag ging ich spazieren und hoffte, noch der einen oder anderen schönen Frau zu begegnen. Als ich so durch die Gegend streifte, fiel mein Blick auf einmal auf eine hübsche Gärtnerin.
"Buenos días!", grüßte ich.
"Hallo, kann ich ihnen helfen?", antwortete sie.
Schnell hatte ich den perfekten Plan. "In der Tat. Ich brauche wirklich noch ein bisschen Hilfe in meinem Garten."
Sie lächelte. "Soso. Ich könnte heute Nachmittag bei ihnen vorbeikommen und mir das ganze mal ansehen, wenn sie möchten."
"Perfecto." Ich setzte wieder mein charmantes Lächeln auf. "Dann bis heute Nachmittag."
"Haste luego." Die Gärtnerin grinste. Sie gefiel mir. Wirklich.
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