Leben auf der Sonneninsel

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Okt 17, 2010 4:14 pm

Als Heinrich von der Arbeit nach Hause kam, hatte er Malenka Yeboah dabei. Die beiden fuhren mit derselben Fahrgemeinschaft, weil sie in die gleiche Richtung mussten... beide sind ja noch in der Ausbildung. Ich glaube, Malenka möchte Lehrerin werden und wird dann vermutlich unsere Kinder einmal unterrichten.

Heinrich schien es aber nicht sehr schön zu finden, dass Malenka bei uns ausstieg, jedenfalls schickte er sie ziemlich brüsk weg. Malenka war wohl erschrocken, verschwand dann aber recht schnell und Heinrich kam zu mir. Ich hatte uns mittlerweile etwas zu Essen gemacht.

Wir schwiegen wie immer… doch dann konnte ich nicht widerstehen und platzte heraus: „Heinrich, wir bekommen ein Kind!“ Er warf mir erst einen vorwurfsvollen Blick zu, dann lächelte er plötzlich, als er meine Worte begriff. „Einen kleinen Nachfolger. Einen kleinen Helfer!“ Ich lächelte ebenfalls und fügte hinzu. „Ein Mädchen wäre aber auch nicht schlecht. Sie könnte, wenn sie älter ist, bei den weiteren Kindern helfen!“ Heinrich nickte nur, aber ich wusste, dass er sich nach wie vor eher einen Jungen wünschte.


Zuletzt von Fenchel am So Okt 17, 2010 4:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : falscher Name :D)

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Okt 17, 2010 4:18 pm

Meine Schwangerschaft verlief recht gut, man sah schon bald meinen Bauch und die morgendliche Übelkeit verschwand wieder. Mir tat zwar oft der Rücken weh, vor allem wenn ich mich um die Pflanzen kümmern musste, weil Heinrich ja seinen Beruf hatte, aber mir war es so lieber, wie wenn er seinen Beruf aufgeben würde und nur noch Landwirt wäre... Denn leider können wir momentan nicht allein davon leben und ich möchte doch ein schönes Leben für meine Kinder...

Die Pflanzen gediehen und ich musste regelmäßig das Unkraut entfernen. Ich freute mich schon darauf, die Tomaten endlich zu ernten und sie dann zu verkochen. Unser kleines Baby würde nur Tomatenbrei bekommen!


Zuletzt von Fenchel am So Okt 17, 2010 4:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Okt 17, 2010 4:22 pm

Leider war Heinrich bei der Geburt selbst nicht dabei, bzw. er verschlief sie. Ich schlief nicht mehr sehr gut, der Bauch war doch eher unbequem und so stand ich an diesem Freitag sogar noch früher auf wie an den vorherigen Tagen. Ich kümmerte mich ein wenig um die Pflanzen, als mich plötzlich ein stechender Schmerz überfiel. Mein erster Gedanke war: Dorette, die Geburt ging los und sie würde mir helfen können. Mein zweiter war: Heinrich, er hasste Dorette, soviel wusste ich mittlerweile. Ich zögerte, ihn zu wecken und tat es schließlich nicht. Er brauchte seinen Schlaf.

Und So wurde unser erstes Kind inmitten der Pflanzen geboren. Ich hatte zu starke Schmerzen um ins Haus zu gehen und dort hätte Heinrich mich gehört und wäre aufgewacht...
Die Geburt selbst war unglaublich schmerzhaft… ich hatte Angst, es nicht allein zu schaffen, aber was hätte ich tun sollen? Kinderkriegen war Frauenarbeit und mein Mann wollte dabei bestimmt nicht helfen… und sonst kannte ich nur eine Frau gut genug: Dorette. Und gerade diese hasste Heinrich aus mir unerfindlichen Gründen, aber auch wenn ich seine Gründe nicht kannte, so musste ich ihm doch vertrauen. Also stand ich den Schmerz alleine durch und es lohnte sich.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Okt 17, 2010 4:28 pm

Um 6:21 Uhr hielt ich unser erstes Kind, ein kleines, süßes Mädchen in den Armen.

Sie hatte meine hellblauen Augen, aber Heinrichs braune Haare und sah so unglaublich intelligent aus, wie sie mich ansah. Heinrich und ich hatten entschieden, das jeweils erste Kind männlichen bzw. weiblichen Geschlechts, nach uns selbst zu benennen. Ich selbst hieß nach meiner Mutter, Heinrich allerdings nicht nach seinem Vater, weil sein älterer Bruder nach diesem hieß. Also nannte ich das kleine, süße Mädchen Magdalena.
Ich knuddelte sie erst einmal ausgiebig, inmitten der Tomatenpflanzen. Sie würde bestimmt ein Naturkind werden! Dann ging ich vorsichtig mit ihr hinein und legte sie in ihr Bettchen. Das Zimmer war eher in blau gehalten, weil Heinrich fest mit einem Jungen gerechnet hatte, aber das würde Lenchen bestimmt nicht stören. Sie schlief zumindest fast sofort ein.
Als Heinrich erwachte, bemerkte er natürlich sofort, dass unser Kind auf der Welt war. „Was ist es?“, fragte er völlig aufgeregt. „Ein süßes Mädchen, ich habe sie Magdalena genannt!“ „Ja… das ist gut!“ Aber seine Freude hatte beträchtlich nachgelassen nun da er das Geschlecht kannte. „Willst du sie mal ansehen?“ Heinrich nickte nur und warf einen kurzen Blick auf Magdalena, ehe er nach dem Frühstück fragte.

Nun, Kindererziehung ist sowieso Frauensache, also kochte ich Heinrich ein gutes Frühstück, aber in Gedanken war ich bei Lenchen. Als Heinrich aus dem Haus war, sah ich sofort nach ihr, aber sie schlief noch immer selig. Also entschied ich mich, Dorette anzurufen. Seit ihrem Abschied hatte ich nicht mehr mit ihr geredet und nun tat mir meine Feigheit Leid. Sie freute sich sichtlich als sie erkannte, wer sie anrief und sie hörte mir ruhig zu, als ich ihr von Lenchen erzählte. „Da können unsere Kinder wohl einmal gemeinsam zur Schule gehen!“, sagte sie dann und ich stimmte ihr fröhlich zu. Dann hörte ich ein Schreien und verabschiedete mich hastig um mich um Lenchen zu kümmern.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Okt 17, 2010 4:33 pm


Es war anstrengender als ich dachte, ein Baby zu haben. Lenchen schrie viel und schlief wenig… dabei hatte sie eher selten Hunger oder volle Windeln… ihr schien vielmehr langweilig zu sein und sie hasste es, einfach nur ruhig in ihrem Bettchen zu liegen und nichts zu tun. Heinrich kümmerte sich gar nicht um sie, aber das verlangte ich auch nicht von ihm. Er hatte seine Arbeit und die Pflanzen und mich machten ein Kind und die Hausarbeit fertig? Ich konnte es nicht verstehen und zweifelte an mir. Meine Mutter hatte fünf Kinder gehabt, ein riesiges Haus zu putzen und hat meinem Vater auf den Feldern geholfen... Heinrich bemerkte mein Zweifel und strich mir liebevoll über das Gesicht. Ich fragte ihn geradeheraus, ob er mich für eine schlechte Hausfrau und Mutter hielte. Er lächelte. „Nein… natürlich nicht! Aber manchmal halte ich dich für eine schlechte Ehefrau… wir haben schon lange nicht mehr!“ Er lächelte weiter vielsagend und hob mich schließlich hoch um mich ins Schlafzimmer zu tragen.

Heinrich hatte seinen Spaß und wir schlummerten danach zufrieden nebeneinander, bis ich aus dem Nebenzimmer ein Schreien hörte. Seufzend erhob ich mich und wechselte Lenchens Windel und wiegte sie erneut in den Schlaf. Bald würde sie Geburtstag haben… dann würde sie hoffentlich ruhiger werden.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Okt 17, 2010 4:36 pm

Tatsächlich hatte sie bald ihren ersten Geburtstag und ich half ihr beim Älterwerden. Ich hatte Heinrich schon vorher gebeten ein süßes Kleidchen mitzubringen und als Lenchen heranwuchs war ich selbst überrascht, wie hübsch sie aussah.

Die braunen Haare hatte ich ihr mit einem weißen Band zurückgebunden und das Kleid passte wirklich gut zu ihr. Ich fand sie wunderschön… aber das sollte man als Mutter wohl auch besser. Oh und ihr seht ganz richtig: Ich habe meinen blauen Schwangerschaftsschlafanzug an… Lenchen würde zum Glück nicht lange ein Einzelkind bleiben und Heinrich hoffte auf einen kleinen Heinrich… während mir das Geschlecht eigentlich unwichtig war... andererseits wäre ein süßer Nachfolger natürlich nicht schlecht...


Zuletzt von Fenchel am Mo Okt 18, 2010 7:37 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Okt 17, 2010 4:39 pm

Leider änderte sich mit Lenchens Geburtstag nichts zum Guten. Lenchen wurde nicht leiser, sondern eher immer lauter. Sie schrie wann immer ihr etwas nicht passte… was Heinrich oft zur Weißglut trieb. „Kann dieses verdammte, verzogene Gör nicht endlich seine Klappe halten?“, nuschelte er vor sich hin, als Magdalena mich zum dritten Mal innerhalb zweier Stunden weckte.

Irgendetwas passte ihr nie… und dann schrie sie, bis ich es änderte oder sie einfach aus dem Bettchen hob. Sie spielte unglaublich gerne und das am liebsten die ganze Zeit. Aber vor allem das Laufen lernte sie sehr schnell… und machte das Haus unsicher. Ich musste ständig hinter ihr her sein und sie bestand darauf, endlich auch einmal aus unserem kleinen Häuschen herauszukommen. Sie war freiheits- und (wie ich es mir gewünscht hatte) naturliebend, aber nun wünschte ich mir, sie wäre es nicht ganz so sehr. Heinrich ignorierte sie nicht mehr… er reagierte absolut wütend auf sie… und sie auch auf ihn… Es war ein Teufelskreis… Und ich mittendrin!
Unsere erste Woche endete also mehr oder weniger im Chaos, ich war schwanger und dementsprechend hatte ich Gefühlsschwankungen, worauf aber weder Heinrich noch Lenchen Rücksicht nahmen. Mein Mann und meine Tochter kamen nicht miteinander klar und ich hatte Angst, wie Heinrich auf eine weitere Tochter reagieren würde... sollte ich ein weiteres Mädchen zur Welt bringen.
Meine ganze Hoffnung war die nächste Woche… wo vielleicht alles besser werden würde… oder auch nicht?!

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Okt 18, 2010 7:41 pm

Woche 1: Familie Schneider:
Helena Schneider:
Puuh… endlich angekommen. Diese verdammte Schifffahrt hat wirklich ewig gedauert… langsam frage ich mich wirklich wieso ich mich auf dieses bescheuerte Projekt hin gemeldet habe… ich meine… hier gibt es wirklich gar nichts!!! Nur vier Häuser… zig Straßen und… nichts! Nicht mal eine Disco oder so. Nichts! Oh… ich überfalle euch wohl gerade…wer auch immer ihr seid! Ich sollte mich kurz vorstellen, meint mein lieber Bruder… ich habe ihm ja nur gesagt, er solle doch selbst schreiben, aber das sei nichts für ihn! Tzz, nicht mit mir, mir macht das auch keinen Spaß und alles was mir keinen Spaß macht, mache ich nicht! Basta! Aber dennoch stelle ich mich besser kurz vor: Ich heiße Helena Schneider und mein eben erwähnter Bruder heißt Hans Schneider.

Ich weiß, ich weiß! Wir sehen absolut nicht aus wie Geschwister. Er hat eine viel dunklere Hautfarbe Er hat schwarze Haare. Ich bin absolut hellhäutig (und kriege total schnell einen Sonnenbrand, dass ist leider gar nicht lustig) und ich habe blonde Haare. Er ist ordentlich und schüchtern, ich bin das Chaos in Person und oftmals zu… extrovertiert. Ist ja gut. Ja, wir sind wirklich Geschwister. Nein, wir sind nicht adoptiert. Nein, wir wurden nicht bei der Geburt vertasuscht! Das haben wir beide nun schon hunderte Male gehört und mal ehrlich es wird langsam laaangweilig. Und überhaupt…Na und? Wer sagt, dass Geschwister gleich sein müssen? Das wäre ja langweilig! Jedenfalls sind das dann auch alle Sims unseres riesigen 2-Sims-Haushaltes. Ohja, wirklich beachtlich.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Okt 18, 2010 7:44 pm

Wir sind heute hier angekommen und na ja das Haus… der einzige Vorteil ist, dass es billig war und ich nun noch etwas Geld für die Einrichtung zur Verfügung habe. So, jetzt soll aber mein netter Bruder weiter schreiben… ich habe wie verlangt die Einleitung geschrieben, weil er in so etwas schlecht sei… Pff, dumm anstellen kann ich mich natürlich auch!


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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Okt 18, 2010 7:48 pm

Hans Schneider:
Mir behagt es gar nicht, etwas zu schreiben ohne zu wissen, wer es liest. Aber wenn ich jetzt nicht schreibe dann… nun, ich schreibe jedenfalls meiner Schwester zuliebe. Sie hat auch das Haus eingerichtet. Von außen fand ich es ja eigentlich ganz hübsch… aber innen schien es auf den ersten Blick nicht wirklich eingerichtet. Nur ein Tisch und vier Stühle von Simkea und ein Simkea Sofa und ein Simkea Bücherregal. „Da hat das Geld nicht mehr gereicht!“, meinte meine Schwester nur achselzuckend und führte mich stattdessen zu unseren beiden Schlafzimmern.

„Deins habe ich ganz in schwarz und weiß gehalten… ich weiß ja, was du für ein Spielverderber bist!“ Mir gefiel mein Zimmer eigentlich gut… nur den Kaktus auf dem Nachttisch fand ich ein wenig… befremdlich. Helena sah meinen Blick und lachte. „Ja… der Kaktus passt zu dir. Du lässt auch niemanden an dich heran… obwohl du rein äußerlich hübsch anzusehen bist! Du musst ja hübsch sein, bist schließlich mein Bruder.“ Ich schüttelte nur den Kopf und sie zeigte mir ihr Zimmer. Es war… komplett in den verschiedensten Grüntönen. Mit Blumen auf dem Nachttisch. Und es war größer! „Wieso ist deines größer?“, fragte ich seufzend. „Na weil ich wesentlich mehr Kleider habe wie du! Und einen großes Spiegel brauche und überhaupt, beschwer dich nicht immer. Du hättest es ja selbst einrichten können!“ Ich zuckte nur mit den Achseln, für heute hatte ich wohl genug geredet. Lieber ging ich zurück ins Wohnzimmer und nahm mir ein gutes Buch aus dem Bücherregal. Ich liebe den Geruch wenn ich ein Buch aufschlage… und ich liebe es, die ersten Worte zu lesen. Gleich darauf war ich tief versunken und bemerkte nichts mehr um mich herum, sehr zum Leidwesen meiner Schwester, der total langweilig war und die beschäftigt werden wollte. Aber sie war kein kleines Mädchen mehr und konnte sich meiner Meinung nach sehr gut selbst beschäftigen!

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Okt 18, 2010 7:49 pm

Zum Glück klingelte es bald darauf an der Tür und einige Nachbarn kamen vorbei um uns willkommen zu heißen.

Ich hatte eigentlich gar keine Lust mit jemandem zu reden, ließ mich aber dann doch von meiner Schwester überreden. Und während ich mich ganz nett mit einem rothaarigen Mann unterhielt, der sich mir als Corvin Spirentelli vorstellte, redete meine Schwester mit der schwangeren Magdalena Zander. Eine nette, ruhige Frau, die daheim allerdings bereits ein weiteres Kind hatte. Meine Schwester konnte das nicht verstehen, Kinder stehen bei ihr nicht unbedingt ganz oben auf der Liste. Aber vielleicht wird sie ja doch einmal Mutter… und ich Onkel… eine seltsame Vorstellung.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Okt 18, 2010 7:53 pm

Unsere Gäste verabschiedeten sich dann leider recht schnell wieder, Magdalena wollte zurück zu Mann und Kind und Corvin zu seiner geliebten Frau. Also waren Helena und ich mal wieder allein… ein Dauerzustand, wie sich bald herausstellte. Unsere erste Woche war absolut nervtötend, zumindest für Helena und da sie nicht still leiden kann... auch für mich.

Wir aßen zusammen Helenas Gekochtes (sie kann nicht kochen und schiebt nur immer irgendetwas aus der Tiefkühltruhe in den Ofen) und unterhielten uns… das war auch die ganze Gesellschaft, die wir in unserer ersten Woche hatten. Mir war das gerade Recht, ich brauchte niemanden außer meinem Teleskop, das ich mir von unserem ersten selbstverdienten Geld angeschafft hatte.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Okt 18, 2010 7:55 pm


Helena beschwerte sich zuerst, immerhin verbrauchte ich auch ihren Lohn, aber als ich sie auf ihr Zimmer und auf meines im Gegensatz dazu aufmerksam machte, verstummte sie recht schnell und meinte, nun wären wir quitt. Ich stimmte ihr zu, denn ich hatte sowieso alles was ich wollte! Helena war hingegen gar nicht zufrieden. Sie war ruhelos, nur zu arbeiten und daheim herumzuhocken, behagte ihr gar nicht. Leider gab es keine Möglichkeit wegzugehen und da alle anderen Sims (sind ja nur sieben weitere) scheinbar immer irgendwie beschäftigt waren, konnte sie diese auch nicht ständig besuchen. Sie sprach deshalb häufig wildfremde Leute vor unserem Haus an und versuchte mit ihnen zu flirten, was diese aber meist nicht zuließen.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Okt 18, 2010 7:57 pm

Einen Korb nach dem anderen zu bekommen, passte meiner Schwester dann natürlich auch gar nicht und ich durfte mir erneut andauernd ihr Gejammer anhören. Als ich mich darüber bei ihr beklagte, entschied sie kurzerhand gar nicht mehr aus dem Bett aufzustehen, weil sie ja eh keiner brauchen würde.

Und so schlief sie tatsächlich fast den kompletten Tag und verschlief auch beinahe ihre Fahrgemeinschaft. Sie kann manchmal wirklich schrecklich egoistisch sein, meine Schwester. Da die Woche herum ist, muss ich mich jetzt leider von euch verabschieden und mit ein wenig Glück, wird meine liebe Schwester das Berichten nächste Woche übernehmen.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Okt 18, 2010 7:59 pm

Woche 1 – Familie Spirentelli:
Dorette Spirentelli:
Wir waren endlich angekommen! Wir, dass sind ich und mein toller Mann Corvin. Ach ja, falls ihr es noch nicht wisst, ich heiße Dorette.

Unser Grundstück war leider nur sehr, sehr klein, aber es bot doch genug Platz für unseren Wohnwagen. Leider war dieser ebenfalls viel zu klein für uns… es gab nur ein Einzelbett darin und wir waren ja doch zu zweit und wollten eigentlich auch möglichst bald, möglichst viele kleine Spirentellis! Die würden allerdings kaum in unseren Wagen passen… aber ein anderes Zuhause als diesen konnte ich mir auch nicht wirklich vorstellen… ich brauchte die Nähe zur Natur und ich wusste, dass auch Corvin sie brauchte.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Okt 18, 2010 7:59 pm

Nun genug diesen Gedanken nachgehangen, Corvin und ich, wir kauften erst einmal ein Zelt als zweite Schlafmöglichkeit… und wir weihten es auch sogleich ein.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Okt 18, 2010 8:01 pm

Danach machten wir uns erst einmal ans Lernen… jaja, leider kommen selbst wir nicht darum herum, denn ich wollte nicht, dass unser Wohnwagen aufgrund mangelnder Kochfähigkeiten von uns ging!

Unser erster Tag verlief also eigentlich wirklich ruhig… fast ein wenig zuuu ruhig für uns Spirentellis… wir sind Chaos und Trubel gewohnt. Nicht einmal die Nachbarn kamen uns besuchen (*das ist die erste Familie an die ich mich erinnere, die keinen Besuch der Nachbarn bekamen… die Armen*).

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am Mo Okt 18, 2010 8:03 pm

Nachdem wir genug gelernt hatten, suchten wir uns beide einen Job. Ich wollte eigentlich nicht arbeiten, sondern am liebsten von vornherein in den Mutterschaftsurlaub gehen… und das zusätzliche Geld würde uns dann nur gut tun. Nachdem ich eine Stelle im Geheimdienst angenommen hatte, machte ich mich daran unseren Garten herzurichten und ein paar Tomaten zu pflanzen.

Ich liebe die Natur wirklich, aber ich weiß, dass Corvin sie noch mehr liebt. Dennoch suchte er sich einen Job als Lehrer… obwohl ich weiß, wie schwer es für ihn ist, auch nur wenige Stunden in einem geschlossenen Raum zu sein. „Weißt du, mein Schatz, ich werde mit den Kindern so oft es geht an die frische Luft gehen! Und später werden auch unsere Kinder unter meinen Schülern sein!“ Eine tolle Vorstellung. So würden sie in dieser unnötigen Einrichtung namens Schule wenigstens ein paar wichtige Dinge lernen, wie den richtigen Umgang mit der Natur und das Überleben im Allgemeinen. Oh ja, ich halte nicht viel von Schule… ich habe nie lange eine besucht, sondern musste ständig wechseln und nun ja… es gibt solche und solche Schulen und ich hoffe für meine Kinder, dass die hier auf der Sonneninsel eine der besseren ist. Aber dafür wird Corvin schon sorgen.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Okt 24, 2010 5:43 pm

Auch ich habe mir sogleich eine Arbeit gesucht, allerdings beim Geheimdienst… es war das beste Angebot und sollte ich doch zur Arbeit gehen, würde ich vermutlich ein wenig heraus kommen…
Da sogleich mein erster Arbeitstag war, wurde ich von einer Fahrgemeinschaft abgeholt und na ja…

Ich wurde gefeuert! Ich glaube so schnell war selten jemand seinen Job wieder los… fragt mich nicht, wie es mir passieren konnte, aber immerhin ist dies ja nicht wirklich mein Traumberuf. Kaum war ich also wieder zuhause und hatte mich binnen weniger Momente von dem Schock erholt, da machte ich mich auch schon wieder auf die Suche nach einem neuen Job. Und ich nahm doch tatsächlich wieder denselben Job nur bei einem anderen Geheimdienst an… man verdient da nun mal nicht ganz schlecht und mir ging es vorerst ja nur ums Geld...

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Okt 24, 2010 5:45 pm

Zumindest bei etwas anderem war ich erfolgreich: Ich war schwanger und brauchte so gar nicht erst meine neue Arbeitsstelle anzutreten. Das einzige seltsame war nur, dass ich auf einen Schlag gleich richtig dick wurde und deshalb einen Tag weniger Mutterschutz hatte… aber na ja, dieser eine Tag hat mich nicht umgebracht, es war sogar eine ganz interessante Erfahrung einmal einer Arbeit nachzugehen, die andere Sims für "normal" halten, nur weil sie in der Zeitung erwähnt wird.

Ich genieße es wirklich, schwanger zu sein. Ein neues Leben wächst in mir heran, dass später einmal genauso verbunden mit der Natur sein wird wie Corvin und ich.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Okt 24, 2010 5:47 pm

Die Geburt rückte schnell näher und als es dann so weit war, war ich gerade mitten in den Pflanzen und versuchte sie, vom Unkraut zu befreien. Corvin muss meine Schreie gehört haben, jedenfalls war er sogleich bei mir.

Und so kam an einem Donnerstagnachmittag gegen 15:22 Uhr unser kleiner Adam zur Welt und ist damit das älteste Kind auf der Sonneninsel.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Okt 24, 2010 5:48 pm

Corvin und ich, wir hatten uns entschieden, bei unseren Kindern eine alte Tradition unserer Familie und zwar die Namensgebung nach alphabethischer Reihenfolge beizubehalten. Keiner weiß mehr, woher diese Tradition eigentlich stammt, vermutlich hatten unsere Urahnen entweder Probleme mit der Sprache und wollten so das Alphabet lernen oder aber (das behaupten bösartige Zungen) sie hatten so viele Kinder, dass sie sich nur so merken konnten, in welcher Reihenfolge diese geboren war. Und natürlich weiß nun jeder, dass Corvin der drittgeborene seiner Familie und ich die viertgeborene meiner Familie bin. Allerdings brachen wir in einer anderen Tradition, indem wir Adam keinen allzu außergewöhnlichen Namen geben. Aber wir denken allein mit seinem Aussehen und unserer Lebensweise wird er schon genug auffallen und wir mögen zwar ungewöhnliche Namen, aber Adam fanden wir auch beide ganz hübsch.

Adam hatte jedenfalls unsere roten Haare und Corvins Augen geerbt. Seine Ohren waren momentan noch ganz normal, aber wir nehmen an, dass sich die spitzen Ohren bald heraus bilden werden. Ich fand ihn so süß wie er sich da an meinen Bauch drückte und Corvin war von seinem Sohn schlichtweg begeistert. Unser erstes Kind. Ein kleines Wunder der Natur… nein, ein großes Wunder! Ich blickte nur zu Corvin und dieser lächelte zurück. „Ein Wunder, oder?“ Er nickte. „Und er soll nicht allein bleiben! Wir werden noch viele solcher Wunder vollbringen!“ Wir lächelten uns nur an und genossen diesen Moment der Vollkommenheit!!!

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Okt 24, 2010 5:50 pm

Der Alltag holte uns allerdings recht schnell wieder ein und unser kleiner Wohnwagen war eindeutig zu klein!

Ich meine… eigentlich ist er genau richtig für eine Person. Es gibt auch nur ein Bett darin, aber das hat Corvin und mich bisher nicht gestört, wir schliefen meistens im Zelt und nur wenn mein Rücken aufgrund der Schwangerschaft allzu schmerzte, schlief ich in dem kleinen Bett. Ansonsten hat der Wagen alles, was man braucht, ein kleines Bad mit Badewanne und Dusche und eine kleine Küche mit einem Tisch und zwei Stühlen.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Okt 24, 2010 5:51 pm

Wie gesagt, für uns zwei hat es eigentlich gereicht, aber Adam soll zwar ein Naturbursche sein, ihm würde aber doch der Regen draußen schaden, wenn er schlafen soll. Also mussten wir umräumen und unser Sofa aus dem Wohnwagen verbannen. Dummer- oder eigentlich glücklicherweise wurde ich recht schnell wieder schwanger.

Adam gedieh währenddessen prächtig. Corvin hatte die Wiege selbst gebaut und unser kleiner Engel schlief darin traumhaft.

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Re: Leben auf der Sonneninsel

Beitrag  Fenchel am So Okt 24, 2010 5:52 pm


Corvin kümmerte sich auch rührend um seinen Sohn und obwohl wir es beide hassten Windeln zu wechseln, nahm er mir ab und an dieses unangenehme Geschäft ab. Adams strahlende Augen entschädigten uns auch immer für alles.
Meine schon vorher angekündigte neuerliche Schwangerschaft war nichts Neues für Corvin und mich, umso mehr freuten wir uns aber über Adams Geburtstag.

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